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Nr. 252
Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Selters weg 83.
Fernsprechanschluk Nr. 362.
Freitag, pen 26. Oktober 1906
Gießener
15. Jahrgang
Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich).
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Neueste Nachrichten
( Gießener Tageblaff)
Anabhängige Tageszeitung
( Gießener Zeitung)
für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
Der Köpenicker Hauptmann wegs durch Bescheidenheit auszeichnen, wollten wir uns und
Köpenicker ,, Hauptmann
ist verhaftet!
Es ging um 2 Uhr folgendes Telegramm auf unserer Redaktion von unserem Bureau in Berlin ein: Berlin, 26. Ott., 11 Uhr 27 in.
Als der Köpenicker Kassenräuber wurde soeben der Zuchthäneler Wilhelm Bogt durch die Kriminalkommiffare Wehn und Nasse in Berlin, Langestraße verhaftet. Vogt wohnte in Rigdorf, Kopfftraße 27. Im Februar wurde er aus dem Zuchthause entlassen. Der Verhaftete ist geständig. Ueber das Nähere seiner Verhaftung werden wir morgen berichten.
Sinkende Sterne.
Ein Sprichwort sagt, daß weder der Geldsack noch der Bettelsad hundert Jahre in einem Hause bleibe. Buchstäbliche Wahrheit ist das nicht, denn es gibt Häuser, in denen seit mehr als hundert Jahren der Geldsack steht, ohne von seiner Rundung etwas einzubüßen. Sogar Kaufmannsfirmen gibt es, die höheren Alters find, ohne daß fie von ihrem Ansehen und dessen goldenem Untergrund etwas eingebüßt hätten. Allzuhäufig freilich sind solche Firmen nicht. Man darf aber daraus nicht schließen, daß das Schicksal des Kaufmanns gar so schwankend sei, und daß nur in seltenen Ausnahmefällen die faufmännischen Tugenden Redlichkeit, Vorsicht, die den Wagemut nicht ausschließt, Klugheit- imstande wären, durch eine Reihe von Geschlechtern erdrückende Fehlschläge abzuwehren. Das scheint nur so, weil häufig die Kinder oder Entel erfolg= reicher Kaufleute aus dem Beruf der Vorfahren ausscheiden und einem neuen Beruf sich zuwenden, der nicht so ganz, zus weilen selbst gar nicht aufs Erwerben gestellt ist. Die Nachtommen töniglicher Kaufleute verlassen beinahe in der Regel
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den Stand, der ihnen königliches Vermögen gebracht hat, treten in die Reihen des grundbesitzenden Adels ein und kommen dort durch den Reichtum, den der Kaufmann gewonnen, 31: hohem Nang. In England ist das noch heute selbstverständlich. Der Großbrauer, der Großhändler, der Großbankier wird Veer von England, erblicher Gesetzgeber von Großbritannien, und seine Söhne werden Botschafter. In Deutschland war es früher nicht anders, und auch heute noch ist der Uebergang vom Großkaufmann zum Adel- allerdings nicht zum Hochadel eine fast alltägliche Erscheinung. Die Fugger sind seit Jahrhunderten nicht mehr in der Kaufmannsgilde zu finden, deren stolzeste Vertreter sie einst gewesen. Sie sind mittlerweile Grafen und Fürsten geworden; aber nicht einer unter den Fürsten und Grafen Fugger hat die Macht wieder erlangt, die der schlichtbürgerliche Großfaufmann Fugger besessen, als er in aller Stille und Verschwiegenheit bestimmte, wer in Deutschland Kaiser sein solle. Eine Neberlieferung sagt, daß ein Fugger in Augsburg Kaiser Karl den Fünften empfing und ihm die Aufmerksamkeit erwies, den Kamin mit faiserlichen Schuldverschreibungen zu heizen. Den Kamin zeigt man heute noch in dem Augsburger Hotel zu den drei Mohren". Die kaiserlichen Schuldberschreibungen aber haben niemals darin gelodert. Dazu war der alte Fugger ein zu guter Kaufmann, der sich lieber mit münzbaren Privilegien bezahlt machte, wenn er Zahlung in gemünztem Gelde nicht erlangen fonnte. Noch höher als die Fugger stiegen die Turn und Taxis, die vor Zeiten des Reiches Groß- Fuhrherren gewesen. Heute fißen sie in den Reihen der Fürsten, mit voller Ebenbürtigkeit ausgestattet. Wären nicht die Ereignisse des Jahres 1866 gewesen, fie hätten vielleicht heute noch das einbringliche Groß- Fuhrgeschäft, das in der Regel Post" genannt wird.
Nicht jede Kaufmannsfirma also, die gelöscht wird, ist tatsächlich erloschen. Ihr Glanz strahlt zuteilen nur an einer anderen Stelle, die nicht vom Handelsminister, sondern bom Gothaer Almanach angezeigt wird. Aber es kommt auch bor, und häufiger als man für möglich halten sollte, daß eine laufmännische Firma, die ersten Ranges war und den Markt maßgebend beherrschte, gleichsam über Nacht ihre Bedeutung berliert. Es ist nichts geschehen, was ihre Solidität in Frage stellen könnte, sie hat feine nennenswerten Verluste erlitten, das Vertrauen in ihre Bonität ist unvermindert, man führt sie noch unter den vornehmsten und ersten Firmen auf aber mit einem Male ist sie aus der Reihe der berrschenden Firmen gestrichen, deren Chefs von der Verschwiegenheit ihres Romtors aus die Großbanten leiten und der Finanzpolitik die Richtung geben. Sie gleicht einem abgedankten Fürsten, dem man noch alle äußeren Ehren erweist, von dem man jedoch weiß, daß er die tatsächliche Macht nicht mehr besitzt. Wie lange ist es her, daß die Firma Bleichröder in Deutschland für den Geldmarkt tonangebend war? Die jüngst veröffentlichten Aufzeichnungen des Fürsten Chlodwig Hohenlohe haben daran erinnert, wie der alte Bleichröder mit dem Fürsten Bismard Politik gesprochen, und nicht bloß Geld- und Finanzpolitik. Und heute? Die Firma besteht noch und sie ist sicher, wenn auch nicht mehr ganz so reich
wie früher, so doch reich genug. Wir würden uns feinesunseren Lesern jedem einzelnen das geschmälerte Bleichrödersche Firmenvermögen wünschen. Aber der Geist des Hauses ist nicht mehr derselbe. Von den Söhnen der alten Sozietäre ist teiner in die Fußstapfen der Väter getreten, und die frisch eingetretenen Sozietäre haben trotz aller Tüchtigkeit den Weg zum Weltgeschäft nicht zu finden vermocht. Anderen Firmen ist es ähnlich ergangen: fie erblichen förmlich, weil fie zu reich geworden waren, weil die Chefs sich darauf beschränkten, ihr eigenes Vermögen zu verwalten oder verwalten zu lassen und den Zinsertrag mit gefälligem Anstand zu verzehren. So ist es der weiland berühmten Firma Gebrüder Schickler gegangen.
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Man braucht diese finkenden Finanzsterne nicht gerade zu bedauern. Es geht ihnen allen recht gut und fie leiden keine Not. Aber die Vergänglichkeit ihres Glanzes stiment doch Bachdenklich.
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Es bleibt beim alten Kurs!
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-er. Wien, 25. Oftober.
Politifche Rundschau.
Deutsches Reich.
* Bei seinem Aufenthalt im Rheinland hat der Kaiser ( die Stadt Bensberg besucht und auf dem dortigen Schloßplage eine Parade über das Kadettenforps abgenommen. Nach dem Parademarsch soll der Kaiser folgende Ansprache an die Kadetten gehalten haben:
,, Meine lieben Kadetten! Der Parademarsch hat mir sehr gut gefallen. Ich wünsche und hoffe, daß ihr bald brauchbare Offiziere und dereinst tüchtige Führer meiner Armee werdet. Denkt daran, was vor hundert Jahren passiert ist! Ihr steht mir dafür, daß solches nicht wieder vorkommt. Im übrigen tönnt ihr jetzt auf meine Roften so viel Schokolade und Kuchen essen, als ihr herunterstopfen könnt. Adieu."
* Der Kaiser hat den Bezirkspräsidenten Prinzen Alexander von Hohenlohe einstweilen in den Ruhestand versezt. Prinz Alexander ist vorläufig nach seiner französischen Besitzung abgereist. Wahrscheinlich wird die vorläufige Entlassung zu einer dauernden werden, da der Prinz die Verantwortung für die Veröffentlichung der Denkwürdigkeiten seines Vaters schwerlich von sich abschütteln fann.
Rufeland,
** Jm Bezirk Mariopol entstand während einer Inspektionsreise des Gouverneurs ein Bauernaufstand. Die Bauern stellten das Verlangen, sie von der Verpflichtung zu befreien, die staatlichen Alkoholläden gegen die Angriffe von Anarchisten zu schüßen. Da der Gouverneur dies verweigerte, zertrümmerte die Menge die Fensterscheiben im Gebäude der Gemeindeverwaltung und versuchte, die Abreise des Gouver
Sotnie Kosaten stellte die Ordnung wieder her, der Gouverneur sezte seine Inspektionsreise fort.
** Der Ministerpräsident Stolypin hat durch eine Verfügung an die Generalgouverneure, Gouverneure und Stadts hauptmänner betont, daß die Kriegsfeldgerichte ausschließlich über schwere Verbrechen und auf frischer Tat ergriffene Verbrecher abzuurteilen hätten.
frankreich.
Wir haben einen neuen gemeinsamen Minister des Auswärtigen, und wir wissen, daß unter dem neuen Minister Freiherrn von Aehrenthal der Kurs der alte bleiben wird. Und kein Mensch ist davon überrascht. Seit Monaten war 23 das Geheimnis aller Welt, daß Graf Goluchowski dem Groll der Magyaren als Sühn- und Versöhnungsopfer dargebracht werden würde, und daß sein Nachfolger, er mochte heißen wie er wollte, an der auswärtigen Politif nichts ändern dürfe und nichts ändern könne. Der Kurs bleibt, der er erneurs zu verhindern. Eine von Mariopol herangezogene gewesen, und das ist gut. Es war nichts anderes zu erwarten, und doch frente man sich, aus dem Munde des cisleithanischen Ministerpräsidenten Freiherrn v. Beck die ausdrückliche Betätigung zu hören. Desterreich- Ungarn, sagte Herr v. Beck, ist eine Friedensmonarchie, der Dreibund ist die vornehmste Bürgschaft des europäischen Friedens, und daraus ergibt sich, daß der Dreibund auch ferner die tragende Säule der auswärtigen Politik Oesterreich Ungarns sein wird. Da die gegenwärtig regierenden ungarischen Staatsmänner das so gut wie alle Welt vorausgesehen haben, so ist klar, daß die Ungarn gar feinen System- und Richtungswechsel wollten, sondern nur einen Personenwechsel im Auge hatten, als sie den Grafeu Goluchowski stürzten. Im übrigen ist der neue Herr, der eigentlich nur ein neuer Diener ist, in Oesterreich- Ungarn herzlich wenig beliebt. Das hat er aber auch gar nicht nötig. Da hm sein Verhalten in seinem Ressort unverrückbar vorgeschrieben ist, so tann er mit einem Minimum an Beliebtheit ganz gut auskommen und in seinem Amt zu hohen Jahren gelangen vorausgesetzt, daß die Herren Magyaren nicht jeinen Platz als Versorgungsstelle brauchen. Der Personenwechsel, die Ersetzung des Grafen Goluchowski durch Frhrn. oon Aehrenthal ist natürlich im Abgeordnetenhaus zum Gegentand einer Interpellation gemacht worden. Das rhetorische Schaustück wurde mit verteilten Rollen zur Aufführung gebracht. Es ging dabei recht still zu, ohne jede Aufregung. Die anständigsten Formen wurden gewahrt, und das will immer schon etwas heißen. In der Regel werden die österreichischen Parlamentarier, die sich sonst ganz gesittet zu benehmen wissen, erst dann wild, wenn die Nationalitätenfrage aufs Tapet kommt. Dann verläßt sie die natürliche Gutmütigkeit.
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Mehr Eindruck als der Wechsel im Ministerium des Auswärtigen machte der Wechsel im cisleithanischen Kriegsministerium. Schon weil dieser Wechsel eine Ueberraschung war. Niemand hatte eine Ahnung, daß Kriegsminister von Bitreich sein Entlassungsgesuch eingereicht habe. Von diesem Gesuch erfuhr man erst gleichzeitig mit seiner Annahme und mit der Ernennung des seitherigen Landesverteidigungsministers Schönaich zum Kriegsminister. Pitreich war als Kriegsminister nicht sehr glücklich gewesen. Er hatte weder bei der ungarischen Delegation die Erhöhung des Rekrutenkontingents noch bei dem ungarischen Finanzminister die Mehrbewilligungen für Maschinengewehrabteilungen und Armee- Automobile durchsetzen können. Offiziös wird das freilich in Abrede gestellt, da Herr v. Pitreich die betreffenden Eingaben zu spät gemacht habe, als daß sie jetzt schon hätten durchgesetzt sein können. An der Sache wird mit dieser formalen Korrettur nicht viel geändert. Herr v. Pitreich hätte eben seine Anträge früher stellen und ihre Bewilligung früher vorbereiten sollen. Der neue Minister von Schönaich kommt unter günstigeren Anzeichen in sein Amt. Er hat den Nuzen davon, daß man seinem Vorgänger mißtraute, seitdem öffentlich zur Sprache gekommen war, daß er eine geheime Sprachverfügung erlassen hatte, die dem deutschen Interesse, d. h. dem Interesse des Deutschtums in Desterreich nicht günstig und förderlich war.
Das ganze cisleithanische Ministerium steht vielleicht un mittelbar vor einer neuen Erschütterung seines Bestandes. Die Wahlreform, deren baldige Erledigung der Kaiser dringend wünscht, kann zu einem Stein des Anstoßes werden. Aeger nis hat sie schon genug bereitet. Man arbeitet an einem Kompromiß, was nicht immer eine aussichtsreiche Arbeit ist
** Der in Paris tagende Kongreß zur Bekämpfung des Mädchenhandels nahm einen Antrag an, die nationalen Komitees aufzufordern, die Mittel zu prüfen, wie der Mädchenhandel vom Auslande her verhindert werden könne, und wie die Befreiung seiner Opfer zu erleichtern sei. Darauf wurde der Kongreß geschlossen. Der nächste Kongreß wird in Madrid abgehalten werden.
Amerika.
** Präsident Roosevelt hat einen Kommissar ernannt, der die Beschuldigungen untersuchen soll, daß eingewanderte Arbeiter durch glänzende Anerbietungen gewissenloser Agenten nach den Südstaaten gelockt würden, wo sie ein Sklavenleben führten. Seit August sind bei dem österreichisch- ungarischen Konsulat Klagen aus den Holzfällerlagern in Alabama eiugelaufen, daß die dorthin gelockten Arbeiter Frondienste tun müßten, während Negeraufseher die Arbeiter, selbst fieberfranke, mit der Peitsche zur Arbeit antrieben.
** Jm Staate Pennsylvania droht ein großer politischer Skandal. Der Schatzmeister des Staates hat bekannt gegeben, daß bei einer Rechnungsprüfung seines Departements ein Fehlbetrag von sechs Millionen Dollars festgestellt worden sei. Dieser Betrag müsse in die Taschen einiger republitanischer Politiker Pennsylvaniens geflossen sein. Der Schatzmeister hat erklärt, er kenne die in Betracht kommenden Persönlichkeiten und werde die gesetzlichen Schritte tun, um sie zur Wiederherausgabe des Geldes zu veranlassen. Kleine politische Nachrichten.
Berlin, 25. Oktober. Die 3. Generalversammlung der Gesellschaft für Soziale Reform findet vom 2. bis 5. Dezember in Berlin statt.
Berlin, 25. Oktober. Landesökonomierat Ernst Ring, der Leiter der Milch- und der Viehzentrale in Berlin, ist heute früh in seiner Villa in Wannsee nach mehrmonatlichem Leiden an einem Herzschlage gestorben.
Stade, 25. Oftober. Gegen die Gültigkeit der Reichs, tagserfazwahl im 18. hannoverschen Wahlkreise StadeBlumenthal wird von den Freifinnigen Protest eingelegt
werden.
Bochum, 25. Oftober. Für den nächsten Sonntag werden wieder zahlreiche Bergarbeiterversammlungen angekündigt. Der alte Bergarbeiterverband hält 35 Versammlungen ab mit der Tagesordnung„ Die Lohnfrage im Bergbau". Paris, 25. Oftober. Major Dreyfus wurde durch Ministerialbeschluß zum Artilleriekommandanten des Bezirks St. Denis ernannt.
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Dof und Gefellfchaft.
Das Befinden des Fürsten von SchwarzBurg Sondershausen gibt zu Bedenken Anlaß. Während des gestrigen Tages fühlte sich der Fürst matt und abgespannt, obwohl Fieber und Schmerz nicht vorhanden waren. Appetit und Verdauung ließen zu wünschen übrig. Die Nacht brachte nur wenig Schlaf.
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Schmerta Storch?" fragte hie Plentiffin und lachte.
dazu zu trinken. Jobst gereicht hatte, und aus einem dicbauchigen Kruge Wein Stüd Brot mit einer Scheibe Schinken zu verzehren, die ihm mit frischen, hellen Augen war er schon wieder dabei, ein Als fle zu bem Kranten zurücklamen, war er wach, und
ging. Sie hatte ganz vergessen, daß er dicht hinter ihr
eigentlich nur mit sich selbst gesprochen. Jägers su Hengst fagte gar nichts. Das wurde auch nicht bem Lager des
herborge ginnenden den Gesuchten steckten eingerahmt, auf denen ein Topf neben das Feuer, dann folgte er der Aebtissin, wiederholten Rufe des Försters nachgegangen war. Die beiab und ließ es grasen, seinen gefüllten Quersad legte er fich wieder zu verbergen. Hengst nahm bem Pferde den Baum Bach die Lichtung verließ, um in dem Didicht des Waldes Hengstens Hallo kam Antwort aus der dunklen Ede, wo der Urwaldes, von Gebüsch und Zweigen so völlig eines Baumes ein fleines, lustiges Feuerchen, von Steinen braußen genauer umfahen, entdeckten fie abseits im Schatter born in dem tiefen Schatten des bewar ein großer Schreden. Aber als fie fid voll Wasserstand. die dem Auf
er
wußte,
daß fie auch bann,
wenn fie ganz
Saffer hinabglitt, beint besten willen nicht barin er.
trinken fonnte. befand;
in lautlosem
Lugenblick ſtiff nicht sehen fonnte. Frau aufhelfen. Also rufen. fegt, wo er das Lachen nicht bändigen fonnte. Hustete und pruſtete und dankte Gott, daß Er frilmmte fich Hingst!" jauchzte und jodelte er, daß sogar die Dame einen der Botale aus seinem Halse. Hoho, hua, Hengst! Hi ht steďte nur der Knecht? Der mußte doch kommen und der Ha ha, hi, Hengst!" fam es in buntem Durcheinander Aber geschehen mußte doch etwas. Aber das war feine Kleinigkeit die Herrin ihn Gelächter, 230
a und Iouich
Renne ich I
Kenne
Mun, vleefchl
Lönnte." Gnädige Man so um fiinf Uhr meistens." filgt es der Bufal, baß ich war bor Lächelnd niďte sie nur. gnädige Frau, wenn ich Sie dort zufällig einmal wiedersehen Und sie, mit demselben fein tronischen Lächeln:„ Nun, Um welche Beit sind Sie benn am liebsten dort, melne Sehr schön! Würde mich also glücklich schäßen, meine dem Hause angekommen. ich alles genaul Sle bort einmal wiedertreffe.
Gr bergab


