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ifbiesmal selbst der Beklagte. Es handelt sich beileibe nium einen Strafprozeß, sondern nur um eine Bibilflage. I den Bestimmungen der Bivilprozeßordnung muß nämlich etan Rage, wodurch ein Entmündigungsbeschluß angefochten

gegen den Staatsanwalt gerichtet werden. Der Prozeß, demic am Freitag vor der zweiten Biviltammer des Frant­fumit Landgerichts abspielte, betraf die Ehe des jungen

verständlich waren die Parteigenossen Häusels stark vertreten, für die Regierung war Ministerialrat Freiherr von Biege. leben erschienen. * Oberweg. Naturlaune. Im Garten des

Lehrers Heller steht ein Apfelbaum, der neben reifen Früchten auch eine ftattliche Fülle von Blüten trägt.

*

Pohl- Göns, 24. September. Das gestrige Jubiläums­

nte Serienlos hugaffen Erasmus zu Erbach. Erbach, der sich bekanntlich feft des hiesigen Kriegervereins, mit dem die Ueberreichung

fchaften bilde

benjen tourden auf den Ba

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mrider Tochter einer Wäscherin am 1. September 1905 in anon verheiratete. Diese Ehe hat der Vater als nichtig amfoten mit der Behauptung, sein Sohn sei zur Zeit der ließung gefchäftsunfähig gewesen. Das Homburger gericht hat den jungen Grafen, der zur Beit auf der Stätte Hohemait untergebracht ift, wegen Beiftesfrankheit

einer Raiserschleife und das Kirchweihfest verbunden waren, nahm einen herrlichen Verlauf und gestaltete sich zu einem schönen Voltsfeste.

fersucht ein ratinbigt. Diesen Entmündigungsbeschluß hat Rechtsanwalt handlungen wurde die Errichtung einer Militär Dar­

jährige Lateini

Wurzmann, als Vertreter der jungen Gräfin, ange­ten. Is Beflagter trat in dem Brozeß vor der Zivil­feines Vaters Jammer Staatsanwalt Dr. Hoffmann auf, dem als Vertreter einem gleidh: alten Grafen Justizrat Dr. Delsner beitrat. Beide interen bezogen sich für ihre Behauptungen und Gegen­bol hauptungen auf Zeugen und Sachverständige. Das Ge­ritet wird seine Entscheidung am 5. Ottober verkündigen. Die zweite Alage auf Nichtigkeit der Ehe bleibt vorläufig chen, bis die Anfechtungsflage erledigt ist.

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Vor der

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flage der Ere Ein Bauspetulant. Ein eigenartiger Schwindel Des Buchers der f dieser Tage in Offenbach verübt worden. Zu einem Bau­finanzielle Sternehmer fam ein gewandt auftretender Mensch und er. hatte. Er beräte ihm, er wolle ihm ein Haus in Frankfurt für für die er 0000 wt. ablaufen; er gedente 50 000 m. als An­er Staatsant, op blung zu geben, die er auf der Bank deponiert habe. Der Der im Fallsch, der sich in Offenbach einlogiert hatte, gerierte sich rigen Georgiskt man als reicher Mann und Hausbesißer und beschwindelte chinaus. De bian Enzahl Berſonen um Gelbbeträge. Als die Protokollierung Son der Straflber uvor in das ihm bezeichnete Bankhaus, wo er er. thatfinden sollte, begab der Bauunternehmer sich vorsichts­Berstochter Gedet atte, zu zwölf chen mußte, daß der Frembling dort feinen Pfennig stehen hatte ein Liebe be. Der Betrüger ist verschwunden, doch hofft man, ihn Anechte nicht bald au fassen, da seine Persönlichkeit bekannt ist. Er stammt beimal in eine& Birgel und war einige Beit in Amerika. it getan. Ein dreister Schwindel mit preußischen otterielosen wird polizeilich mitgeteilt. Die Firma fer des loinschmeiher& Co. sucht von dem holländischen Städtchen do mbeim a. Rh. aus Teilnehmer für ihren preußischen ida Betera tterinverein". Mit ihren Anteilscheinen versendet sie nach at meb in S gen zu bergen Empfang der ersten Rate ein Verzeichnis der preußischen erausgabe des cotterillose, die sich angeblich in ihrem Besize finden und in denen die Mitspieler bnteiligt sein sollen. Die Röntg­ile Lootteriebirektion hat aber festgestellt, daß die Firma nicht eine einzige der angegebenen Numm in hinter sich lamben loann, da diese Lose von deutschen Spielern in den errigiediensten Landesteilen von Lotterie- Einnehmern bezogen nicht weiter verkauft wurden.

September amtsaspiranten& lle an der Genel

m Monat Oftober wird in Darmstadt unter Leitung Großh. Turn inspektors Schmuck ein staatlicher Turn slatsu für Hessische Volksschullehrer abgehalten werden. Cn ihm nehmen etwa 40 Lehrer aus allen Kreisen des der Provinz herzogtums teil. Ausschusses in sp. Sportliches. Die Radrennsaison neigt sich hm Ende zu. Den großen Abschiebspreis von Treptow Rüdficht auf die 500 km) gewann Przyrembel, im großen Abschiedspreis von Georg Billagdeburg, der bei etwa 20 km regenshalber abgebrochen 1 Bigarrenfabrika vuurde, wurde Brune Derde als erster erklärt. Im großen ng und zahlte hied spreis von Krefeld( 41 km) wurde Willi Bongs ene Woche antreffer. Sämtliche Fahrer fahren Brennabor. bend übte die f

Bom Lande. Ueberall beginnt man mit dem Aus­ah. Plözlich nemen der Kartoffeln. Das nasse Wetter ist der Arbeit man nach der ng förderlich, auch taugt es nicht, wenn die Erdäpfel uch wolfen mit atestat in den Keller fommen. Der Ausfall der Kartoffel­ſe entitiegen. iſt je nach den Sorten- und Bodenverhältnissen ver. chte ſie glüdününden. Im ganzen darf wohl auf eine Mittelernte ge­es fich nur undet werden. Jedenfalls wird aber in gar manchem dichte Menschenhallt für nächstes Jahr die Schweinemast beschränkt Deterden müssen. Atzbach, 24. Sept. Durch auswärtige Händler ist ag der drug her: Preis der Zwetschen rapid in die Höhe gegangen, jenschaften in mind der Zentner zulegt sogar mit 3,20 Wt. bezahlt wurde. Der hifischen Die Zwetschen werden nach den großen Städten am Nieder­Errichtung einhverfandt. nd Forstwirte f Oberkleen, 24. Sept. Ertrunken. In der Nähe eifigen Ortes wurde der in den 50er Jahren stehende fchen Bandwiter J. Fischbach aus Weglar tot aufgefunden. Er war Personen im ertatem. ammer Dig

ngen ein.

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Marburg, 24. Sept. Im Walde zwischen Marbach analo uchelbach stießen zwei Arbeiter auf fünf jugendliche Stime, die sich eine richtige Räuberhöhle zurecht

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Friedberg, 24. September. Im Hotel Trapp tagte heute die 30. Hauptversammlung der Ludwig- und Alice­stiftung für die Lehrer Hessens. Nach den geschäftlichen Ver­lehnsklasse für junge Lehrer, die als Einjährigfreiwillige dienen, beschlossen. Die Kasse soll- wenn möglich am 1. Januar 1907 in Tätigteit treten und wird Darlehen bis 600 Mart gewähren. Weiter wird auf Antrag des Vorstands folgender Beschluß gefaßt: Die Hauptversammlung beauftragt den Vorstand geweinschaftlich mit dem Vorstand des Landeslehrervereins, bei den gefeßgebenden Fattoren dahin vorstellig zu werden, daß die Witwenversorgung nach dem Antrage des Abgeordneten Schmidt- Mainz in gleicher Weise wie bei den Staatsbeamten geregelt wird."

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* Lauterbach, 24. September. Seitens der Regierung war bei dem Preußischen Minister der öffentlichen Arbeiten mit Rücksicht auf die Vergrößerung des hessischen Eisenbahn­befizes die Errichtung einer weiteren hessischen Betriebs­inspektion in Oberhessen angeregt worden. Dieser Anregung ist, wie die Darmst. 8tg." schreibt, nunmehr stattgegeben und die Verlegung der Betriebsinspektion 2 von Fulda nach Lauterbach in Aussicht genommen worden, sobalb Sie zur Unterbringung der Inspektion erforderlichen Räume, sowie eine Dienstwohnung für den Inspektionsvorstand in Lauterbach zur Verfügung stehen.

* Lauterbach. Die diesjährige Obstausstellung des Oberhessischen Obstbauvereins wird vom 11. bis 14. Oftober hier in Lauterbach im Saale des Felsenkellers abgehalten. Lauterbach. 24. Sept. Das Dekanat Lauterbach feiert dieses Jahr sein Jabres- Missionsfest am Mittwoch, 26. September, in Crainfeld.

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Offenbach a. M. Gegen die Stimme des Ober­bürgermeisters bewilligten die Stadtverordneten 16 Lehrern und Lehrerinnen, die des Streites mit dem Fürsten von Birsten wegen über das Vorschlagsrecht an den hiesigen Volksschulen später zur Anstellung gelangten, eine Ent­schädigung von 12 652 Mt.

§ Frankfurt, 24. Sept. Julius Stockhausen t. Samstag ist der Komponist und Gesangsmeister Julius Stockhausen verschieden. Vor zwei Monaten erst feierte er seinen 80. Geburtstag in voller geistiger Frische, nachdem er förperlich leider längst nicht mehr frei von Schmerzen war. Er wurde am 23. Juli 1826 zu Paris geboren als der Sohn des trefflichen Harfenisten Franz Stockhausen. 1848 entschied er sich für den Beruf des Konzertfängers. Von 1862-69 leitete er die Philharmonischen Stonzerte" in Hamburg. 1878 siedelte Stockhausen nach Frankfurt über, wo er eine reiche Tätigkeit entfaltete. Sein Scheiden ist für die Musit ein schwerer Verlust.

"

* Frankfurt. Der Traum, ein Operetten Bey­reuth in Frankfurt erstehen zu lassen, ist nach den F. N. N" bereits ausgeträumt. Für alle Zukunft. Es werden im Albert Schumann- Theater teine Operetten Festspiele mehr inszeniert werden. Die diesjährige Operetten Spielzeit brachte ein Defizit von 85 000 mt.

* Oppenheim, 23. September. Die diesjährige Haupt. versammlung des hessischen Landesgewerbevereing, die gestern hier stattfand, war von mehr als 300 Mitgliedern besucht. Der von dem Vorfißenden Regierungsrat Noack erstattete Tätigkeitsbericht des Laudesgewerbevereins und der Zentralstelle für die Gewerbe, führte zu einer längeren Aus­sprache. Ueber Sicherung der Bauforderungen sprach Rechts­anwalt Calman Alzey. Die Versammlung beschloß die vom Verband deutscher Gewerbevereine aufgestellten Leitsätze wie folgt: Die Versammlung begrüßt die Vorlage betr. Sicherung der Bauforderungen als geeignete Grundlage zu einer Ver­fländigung über den notwendigen Schutz des Baugewerbes. Sie hegt aber erhebliche Bedenken gegen die durch Paragraph 11 dem Fachmann des Unternehmens auferlegte schwere Belastung und vor allem gegen die niedere Fixierung der zur Ab­wendung der Hypothefarantragung statthaften Hinterlegung. Im übrigen verweist die Versammlung auf die früheren in Kassel und Kaiserslautern( vom Verband deutscher Gewerbe­vereine) gefaßten Beschlüsse und hält an der Forderung feft,

Einnahme gegeht ergriffen, wollte sich einer mit dem Revolver gleichst hen und bei Neubauten außerhalb der von der von ca. 10000 Bet hatten. Während vier der 18-20jährigen Burschen| daß auch die Bautätigkeit bei Umbauten, welche Neubauten 18. gefaßten Ben, was ihm aber nichts half. In der Wohnung fand Landesgesetzgebung bestimmten Baubezirke einen weiteren ge mollerhand Speiserefte und Gegenstände. In letzter Zeit wcan im Wald alleingehende Personen, besonders Frauen,

Des gefchäftsf

und Trachten

Berein für lif

überwiefen

bot lichtscheuem Gesindel belästigt worden. Marburg. Die Enladungen zu dem vom Gesang­

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nes neuen Liedertafel" angeregten, im nächsten Jahre hier ab. fortschreitender Entwickelung. enfiguren und geriden großen Gesangswettstreit sind bereits er­Der andere igen. Als Termin des Festes ist der 7. Juli anberaumt

mnäcft verwend

Corten..

in Aussicht gnäter: Tagen wird die neue Kreisstraße Rudingshausen­

finden, über de

Den Teilnehm

bes Heimat

Bom hohen Vogelsberg, 24. September. In den Pepentrut dem Verkehr übergeben. Mit der Eröffnung veldet sich die Einweihung des Karl Theobald

men, der wie eine an seiner Fassade angebrachte

-

schlichen Schuß im Sinne der Kaiserslauterner Vorschläge enthält. Nach den Mitteilungen des Gewerbeschulrats Meyer Darmstadt über den Stand des gewerblichen Unter­richtswesens in Hessen erfreut sich dieses gedeihlicher, stets Der Tagung ging eine Sigung des Ausschusses des Landesgewerbevereins voraus. Die nächstjährige Versammlung wird in Schlitz abgehalten Königstein. Die benachbarte Gemeinde Neuenhain hat ihren Sauerbrunnen auf die Dauer von 25 Jahren an eine hiesige Gesellschaft verpachtet. Das Wasser ist dem berühmten nahegelegenen frontaler sehr ähnlich. Die Ge­schaft beabsichtigt, dort ein großes Wasserversandtgeschäft

werden.

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Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 26. Sptember. Meist heiter, trocken, fühl, stellenweise

leichter Nachtfrost, nebelige östliche Winde.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Marktberigte.

Glekem 25. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb 100-1.15 St., Sübnereier ber Stild 8-9 fq., Anteneier St. 0-0 Pfg., Käse ver St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Vfd. 22 Pfg., Linsen ver Pfd. 32 Vfg., Tauben ber Baar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stück 1.00-1.60 mt., Habnen per Stüd 0.80-1.80 Mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 mt., Gänse ber Pfd 00-00 Pfg.. Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rind­fleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 10+ Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 80-84 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-8.00 Mt., Zwiebeln per 3tr. 6.00-0.00 m., Weisfraut per Std. 15-20 fd., per St. 10-30 Pfg., Aepfel ver Ctr. 15-18 mt, Zwetschen per Str. 2.50-3.00 Mt., Birnen per Ctr. 10-15 Mt., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochen­marktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden.

Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch und Brotpreise am 24. September 1906.

Ochsen Kälber Schweine do.

Höchste Schlachtviehpreise

in Frankfurt a. M.

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Fleischpreise

in Steßen

1/2 11

80

18.50 m. 16.50"

50 kg Schlachtgewicht 90-93 m./ kg 82-88 f. 100-106 Pf. do. 80-84 bo. 90-100 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 54 P. Schwarzbr. d. 50

"

"

Getreidepreise in Mannheim

Weizen 100 kg Roggen do.

W

E8

Frankfurt a. M., 24. Sept. Fruchtmarkt. notterten nach Qualität: Au Weizen, hiestaer und Wetterauer Mt 17.25-17.50, furhessischer Mr. 16.90-17.25 Roggen, hiesiger Mr. 16 00-16.50, russischer Mr. 17.00-18.50 Gerfte, hiesige Mt. 17.25 bis 17.75, Pfälzer Mt. 18.00 bis 18.50, fränkischer Mt. 18.25-18.50, Riedgerste Mt. 18. bis 18.50 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 00.00-00.00, kurhessischer Mt. 17.00-18 75, bay­erischer Mt. 00.00-00.00, Mais, Mixed Mt. 13.50-13.50. Alles pro 100 Kilo ab hier. Meh I wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 26.75-27.75, feinere Marten Mr. 28.00-29.00, hiesiges, Nr. 1, Mt. 24.75 bis 25 75, feinere Marten Mr. 25.75-27.75 hiesiges Nr. 2, Mt. 24.25-24.75, feinere Marken Mr. 25.00-25.75, hiesiges Nr. 4, Mt. 20.75-21.25 feinere Marten Mr. 21-22 00, Rogaenmehl, hiesiges, 0, Mr. 24. bis 24.50, do. 1 Mt. 22.25-22.75, do. 2 Mt. 18-19.25 Weizen­schalen Mt. 4.90-5.00, Weizenkleie Mt. 5.00-5.20, Roggenflete Mr. 5.00-5.20, Weizenfuttermehl Mr. 6.75-7.75.

Notierungen der Frankfurter Biehmarktpreise

Frankfurt a. M., 24. September 1906. Zum Verkauf flanden: 348 Dchsen, 65 Bullen, 771 Kühe und Färsen( Stiere und Kinder), 241 Kälber, 318 Schafe und Hämmel, 1681 Schweine, 1 8tege 0 Ziegen- und Schaflämmer.

Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht- Lebend­Ochsen:

a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren

b. junge fl ischige, nicht ausgemäftete unu ältere ausgemästete

gewicht gewicht

Mo

90-93

-

82-85

-

72-76

a. bollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge­nährte ältere

79-81 73-75

-

c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere

Bullen:

ühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. vollfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. volfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder)

d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

I

81-85

-

79-82

68-72

-

T

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 2.

Es können eingestellt werden:

brecher( auswärts) 7 Schlosser. 2 Schmiede, 1 Spengler 2 landw. Arbeiter, 3 3ieghter, 8 Stein­( auswärts), 1 Tapezier, 2 Schreiner( auswärts), 2 Wasch und Pugfrauen, 1 jüngerer Glaser, 1 Maler ( auswärts), 1 Anstreicher, 1 Installateur, Erdarbeiter, i Küchenmädchen, 2 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 1 Hausbursche, 1 Haushälterin, 1 Stüze

der Hausfrau.

Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Schmied gegen Ver­gütung, 1 Spengler, 1 Elektromonteur, 2 Schreiner, 1 Bäcker( auswärts).

Es suchen Arbeit:

1 Maschinist oder Heizer, 1 Maschinenwärter, 1

Die Stutſcher, 2 Schreiner, 1 Flickerin, 1 Kleidermacherin,

aan diefes Rogerungsrats Schönfeld um den Kreis Schotten errichtet tief gefaßt, die erforderlichen Gebäude errichtet und die not­

en bestehend, dard

teilung berfelben

ubiläume de Rig

Bertlagter

begonnen

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worten ift.

wendigen Maschinen aufgestellt werden.

Michelstadt, 23. September. Die Beise zung des* Caffel, 24. September. Sein Handwerk Von Ahäusel, der dieser Tage an einem Herzschlage verden kürzlich aus der Strafanstalt zu Wehlheiden entflohenen fchen ist, fand gestern Nachmittag statt. Trotz der un- drei Zuchthäuelern ist einer, der Taglöhner Brix, in Frank­gütigen Witterung hatte sich eine große Zahl von Leitfurt ergriffen worden. Er hatte bereits wieder mehrere Dieb­ten aus dem ganzen Hessenlande eingefunden. Selbst. stäble hinter sich.

1 Büglerin, 1 Auslaufer, 1 Lagerarbeiter, 1 Fahr­bursche, 2 Lauffrauen, 1 Haushälterin, 2 Wasch- und Buzzfrauen, 2 Packer, 1 Kassier oder Bureaudiener, 1 Bureaugehilfe.

Verantwortlich für die Bolitik und den Inseraienteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.

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