Ausgabe 
25.8.1906 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

81212312

einem Rasiermesser die Adern auf, wurde aber gerettet. Nach einigen Tagen stürzte er sich vom zweiten Stocke der Kaserne in den Hofraum, gerade in dem Augenblick, als der Oberst Johann Karg vorüberging. Der Infanterist fiel dem Obersten auf den Kopf, ohne ihn zu verlegen, brach aber selbst beim Sturze die Glieder. Gegenwärtig liegt er im Spital.

=

Schäbigkeit einer Millionärin. Im September 1904 wurde der Wertmeister Leßle in Durlach von dem heran­sausenden Automobil des bekannten amerikanischen Straßen­bahnmillionärs Yerkes überfahren und starb nach einer Woche an den erlittenen Verlegungen. Frau Yerkes, die Multi­Millionärin, hat den Hinterbliebenen des durch ihre Schuld zu Tode gekommenen außer 300 Mart keine Unterstützung zukommen lassen. Auch als das Gericht in Karlsruhe sie zur Zahlung von 15 430 Mark verurteilte, weigerte sich die Millionärin zu zahlen, weil das deutsche Urteil in Amerika nicht vollstreckbar ist.

==

Verwegene Schmugglerinnen. Die 17 und 19 Jahre alten Töchter einer Genfer Schmugglerfamilie, in welcher die Beschäftigung mit Schmuggeln traditionell ist, haben jüngst en scharfes Renfontre mit Zollbeamten gehabt. In der Höhe des Passes wurden die Schmugglerinnen, beladen mit einem Sack Tabak, von zwei Zollbeamten überrascht. Wäh rend nun das ältere Mädchen schleunigst den Weg fortsette, hielt das jüngere von einer geschüßten Stelle aus die Wächter mit Gewehrschüssen zurück. Die Männer antworteten, und sie beschossen sich gegenseitig so lange, bis die ältere Schwester mit dem Tabat einen Vorsprung von einer halben Stunde gewonnen hatte. Dann verschwand die jüngere Schwester plötzlich und kehrte auf Umwegen über die Berge, auf denen sie jeden Pfad kennt, nach Hause zurück.

Der Fund einer Goldader hat im Minendistrikt von Ontario, nahe am Flusse Montreal, große Aufregung unter den Goldgräbern Kanadas hervorgerufen. Die Ader ergibt in 23 Juß Tiefe 160 Pfund Sterlina bro Tonne.

= Am Altar erschossen hat sich ein junger Neuseeländer namens Mc Cutcheon, und zwar wenige Minuten bevor er getraut werden sollte. Mc Cutcheon wartete in der Kapelle auf seine Braut und deren Begleiter, als zwei Detektivs ihn wegen Fälschung verhafteten. Er erklärte sich bereit, mil ihnen zu gehen, zog jedoch plötzlich einen Revolver und jagte fich eine Kugel durch den Kopf. Jm selben Moment traf die Braut ein, die bei dem schrecklichen Anblick in Ohnmacht fiel. Der Selbstmörder starb auf dem Wege zum Hospital. Das Eigentümlichste an dem ganzen tragischen Ereignis war, daß Mc Cutcheon einbeinig war und ein Holzbein trug, in dem fich eine Höhlung befand, in welcher er den Revolver stets bei sich führte. Als er daher nach dem Beinstumpf griff, um die Waffe zu ziehen, ahnten die Geheimpolizisten nicht, daß er aus diesem eigentümlichen Versteck einen Revolver zum Vorschein bringen fönnte.

=

Eine Zigeunerinsel. Die sogenannte Großhallig bel Aventoft in der Nähe von Tondern, ist von einem Zigeuner. hauptmann für 80 000 M. angekauft worden, und soll dem nächst in ein großes Zigeunerlager umgestaltet werden. Groß­hallig ist dank seiner Lage allerdings ein geradezu idealer Bigeunerzufluchtsort. Im Sommer schon auf drei Seiten bom Wasser der seereichen Wiedingharde umgeben, wird im Herbst auch noch auf Monate die letzte Landverbindung weit überschwemmt, sodaß die Hallig nur noch im Boote zugäng lich ist. Den Bewohnern der Gegend macht selbstverständlich die neue Nachbarschaft wenig Freude.

=

Der

Die zerrissene Hose- als Erwerbsquelle. Kutscher Karl Kochler aus Kyritz hatte eine unüberwindliche Abscheu gegen jede Art von Arbeit. Warum sollte er auch arbeiten? Alles, was er brauchte, lieferte ihm seine zerrissene Hose. Täglich machte er so und so vielen Leuten in Berlin und Umgegend glaubhaft, daß ihr Hund ihm die Hose zer­rissen habe. Die Leute freuten sich stets, daß der Köter nicht auch die Wade des Kutschers mitgepackt hatte. So kommen sie mit einer Mark 50 Pfennig davon, die Köhler als Schadens­ersag verlangt. Lange wird das Geschäft wohl nicht blühen, dann wird sich die Polizei für diese lukrative" Hose inter­effieren.

Brotpreise

bom 26. August bis 9. September 1906. Der hiesigen Bäcker.

1 Kornbrot

"

2 Kilogr( 4 Pfd.) Gem. Brot bei: Pfa. Ernst Christ Wieset 44 27 Georg Dern II., Gr.- Linden 46 54 Louis Süßmuth, Steinberg 46 25 Karl Zinger, Allendorf a. Ld. 46 50 W. Weigel, Lang- Göns.. 46

"

"

Kg.

1 Weißbrot

"

1 Gem.- Brot

"

"

75 Heinr. Weber, Heuchelheim 48 23 Sust. Jacoby, Alten- Bused 46 46 Karl Vost, Wieseck

"

M

46

"

Karl Stumpf, Garbenteich 48 Karl Trautmann, Wiesec W. Steinmüller Ww., Lang­Göns

"

46

"

46

"

L. Steinmüller, Gr.- Linden 46

"

"

"

Karl Spamer, Reiskirchen. 46 Jakob Appel, Krofdorf.. 50

"

"

W. Lein, Klein- Linden.. 50

"

"

26

"

Heinr. Binz, Allendorf a. L. 48,

" 1

27

"

27

"

W. Fabel, Wieseck.... 69 Karl Post, Wiesec

69

H

Louis Süßmuth, Steinberg 69 Ernst Christel Wieseck

"

66

If

Gust. Jacoby, Alten- Bused 69 Karl Trautmann, Wieseck. 69,

"

" 1

"

52

1 Kilogr.( 2 Pfd.) Kornbrot bei: F. Weiß Grününgen

23

" 1

Kari Zinser, Allendorf a. Ld. 22,

" 1

"

54

5. Binz, Adendorf a. L. 22" Jakob Appel, Krosdorf

23

"

"

54

"

W. Lein, Klein- Linden

54

"

54

"

3 Kilogr.( 6 Pfd.) Gem.- Brot bei:

+ Die Ueberlastung der Schulkinder ist eine ständig wiederkehrende Klage, und Aerzte von Ruf haben sich schon der Mühe unterzogen, festzustellen, ob nicht gewisse uner­freuliche Vorkommnisse unter den Schulkindern ihre Ursache in der übermäßigen Belastung der die Schule besuchenden Jugend mit zu umfangreichen Schularbeiten haben. Воп Interesse ist es, das Material furz zu überfliegen, das von amerikanischen Aerzten über jenes Thema zusammengetragen wurde. Die leider so oft vorkommenden Schülerselbstmorde bängen zwar manchmal mit der Ueberanstrengung durch den Druck der Schule, insbesondere durch die Vorbereitung zu Prüfungen und durch den Ehrgeiz, aus mancherlei Preisver teilungen als Sieger hervorzugehen, unmittelbar zusammen. Oft, oder vielmehr in den meisten Fällen spielt hierbei aber sensationelle Uebertreibung die Hauptrolle. Die Schulkinder, an denen man derartige Merkmale geistiger Störung fest­stellen kann, gehören natürlich von vornherein nicht zu den geistig oder förperlich gesunden, und in den meisten Fällen wird die Geschichte ihrer Familie, das erbliche Auftreten von Nervenstörungen erweisen. Dadurch wird es aber nur um so notwendiger, daß ein solcher Zustand bei den Kindern zeitig erkannt wird. Zweifellos haben die Hausärzte mit Bezug darauf das Meiste und Beste zu leisten, denn sie gewinnen am ehesten einen Einblick in den Gesundheitszustand einer ganzen Familie und können daher die Eltern beizeiten vor der Möglichkeit warnen, daß das geistige Gleichgewicht des Kindes den Anforderungen der Schule nicht gewachsen sein und durch den Unterricht in gewöhnlicher Form geschädigt werden könnte. Vernachlässigung oder Verzug gegenüber solchen Folgen schließt eine ernste Gefahr in sich. Sogar wenn der Unter­richt mit aller möglichen Rücksicht und Sorgfalt und unter den besten hygienischen Bedingungen erteilt wird, so kann er doch keine Gewähr dafür geben, daß er nicht auf weniger begabte Kinder als ein für die normale geistige Entwicklung bedenklicher Druck wirkt. Wenn nur einige wenige Kinder jedes Jahr vor dem Eintritt ernster geistiger Störungen bes wahrt werden könnten, so sollte man ein solches Ziel mit allen Mitteln zu erreichen. suchen. Da die Schule in ihren Anforderungen an bestimmte Regeln gebunden ist und aus Rücksicht auf einige minderwertig begabte Schüler nicht von ihnen ablassen kann, so sollte eben die Aufmerksamkeit der Hausärzte in höherem Grade als bisher darauf gerichtet sein, die in ihrer geistigen Begabung schwächeren Kinder auch in­sofern als ihre Pflegebefohlenen zu betrachten, daß sie ihnen die Folgen einer Ueberanstrengung durch den Schulbesuch zu ersparen bemüht find.

+ Die Einmachezeit. Die diesjährige Obsternte ist recht zufriedenstellend ausgefallen. In schier überreicher Fülle bieten die Händler die schmackhaften Birnen, Pflaumen und andere Früchte zum Kaufe an. Für die Hausfrau wird die Frage des Einmachens für den Winter jetzt hochwichtig. Sie wählt mit prüfenden Blicken außer den Baum­früchten, Kürbisse, Gurken, Preißelbeeren und anderes aus, um ihren Angehörigen im Winter etwas besonders Schmackhaftes zum Dessert oder als Zuspeise vorsezen zu können: Pfeffergurfen, Steinpilze und Champignons wandern gefocht, gedämpft, gezuckert in geheimnisvoll verschlossene Gläser und Büchsen. Doch nicht immer gelingt das Ein­machewerk zur Zufriedenheit. Irgend eine Unachtsamkeit, zu viel oder zu wenig Zucker, oder sonst ein technischer Fehler genügt, um die Möglichkeit zu geben, den Inhalt einer ganzen Konservenflasche oder-Büchse als unschmackhaft oder gar ganz ungenießbar beim Oeffnen vorzufinden. Den Hausfrauen kommen da vorzüglich arbeitende Konservenfabriken zu Hülfe. Diese liefern alle Arten konservierter Früchte besser und billiger, als sie im Hause hergestellt werden können und setzen die Hausfrau in den Stand, ohne Mühe und Zeitverlust zu jederzeit für Abwechs­Ming in Kompott und Dessert sorgen zu können. Auf dem Jande und in fleineren Städten freilich, wo das Obst noch elbst gepflanzt und gezüchtet wird, rechnet die tüchtige Wirtin es sich zur besonderen Ehre an, für ihr Selbsteingemachtes, wie für ihre Hauswurst und ihren Hausschinken Lob und Anerkennung zu ernten. Hier würde das beste und schmac hafteste Fabrikerzeugnis nicht den Genuß bieten, der dem Gefühl entspringt, die Leckerbissen selbst hergestellt zu haben.

Arbeitsvergebung.

Die Erd- und Maurer-, Pflaster- und Chaussier­arbeiten für den Ausbau der Friedrichstraße zwischen der Frankfurterstraße und dem Weglarerweg sollen Mittwoch, den 5. September, vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden.

Un

+ Von den Aufgaben der Tageszeitung. Ein im Zeiturg dienst ergrauter Journaliſt veröffentlicht jetzt, da er sich no jahrzehntelangem, erfolgreichen Schaffen vom Redaktionse erhebt, seine Gedanken von den Aufgaben der Tageszeitung Welche Aufgaben sind es, die eine Tageszeitung in erste Linie zu erfüllen, und als ihre vornehmsten zu betrachta hat? Schaffung von Ewigkeitswerten neben den Gegenwart werten! Die Tageszeitung soll doch der großen, stille Gemeinde des Geistes dienen, jener Gemeinde, zu de Tausende halten, mit der Tausende schauen fühlen. Zwar ist Aktualität die Hauptkunst und auch de Hauptreiz des Zeitungsschreibers, darin liegt die Anziehung fraft seines Blattes auf die weitesten Kreise. Es ist abe nicht jene Aktualität, die hastig zugreift und unterschiedli Neuigkeit auf Neuigkeit häuft. Nein, es muß jene Aktualit im höheren Sinne wieder erstehen, die das Gegenwärtig im Lichte des großen, weltgeschichtlichen Geschehens betrachte und die auch aus den Vorgängen der Vergangenheit oder and den Ergebnissen der streng wissenschaftlichen Forschung ein Licht auf das uns umrauschende Leben fallen zu lassen weiß Die Zeitung muß große Zusammenhänge herstellen, auch fin die scheinbar unbedeutendsten Geschehnisse. Dazu ist aber ein Hinabsteigen in die geheimnisvollen Bildungsgründe nötig eine Vertiefung aller Bildungsmittel, die die Presse zur G füllung ihrer Aufgabe verwendet. Tausende von Angehörigen der stillen Gemeinde, wenden sich heute unwillig von den Tages zeitungen ab, weil sie darin die Selbstbesinnung, das Sammel aller unser eigentliches Leben bedingenden Kräfte vermissen Wir wollen hoffen, daß die Tageszeitung fich auf ihre ideelle Aufgabe besinnt, und daß in der Presse die stille Gemeinde des Geistes wieder ihre leise, tiefe und anhaltende Wirkung auf die geistige Kultur unseres Volkes ausüben wird, so seh ein augenblicklicher Zug unserer Zeit dagegen zu sprechen scheint. Wären diese Hoffnung und dieser Glaube nicht, s müßten wir in der Tat an dem Fortschreiten der wahren Kultur überhaupt verzweifeln." So weit der greise Fachman wir haben dem nichts hinzuzufügen.

-

=

Schwiegerpapachen als Schwerenöter. In einen Städtchen im Departement Seine- et- Dise war Hochzeit; plö lich vermißte der Bräutigam seine Braut. Eifrig sucht er und was erfuhr da der Arme? Ein Kutscher hatte vor eine Stunde die verschwundene Braut zum Bahnhof gefahren; f befand sich in Gesellschaft eines eleganten älteren Herrn, den der Kutscher für den Bräutigam gehalten hatte. Lange forschte man, wer wohl der Entführer gewesen sein mochte Schließlich hatte man es heraus: es war der Vater de Bräutigams! Er ist mit seiner neugebackenen Schwiegen tochter nach England geflohen. Der arme Ehemann aber ha bereits die Scheidungsklage eingereicht.

Der Landwirt.

kg. Die Deutsche Gesellschaft für Gartenfuast hat in Nürnberg ihre Hauptversammlung abgehalten. Die fac vissenschaftlichen Vorträge hielten Gartenarchitekt Hömann Düsseldorf und Gartendirektor Heicke- Frankfurt a. M. Erstere prach über Neuzeitliche Bestrebungen auf dem Gebiet der Bartenverwaltung", letzterer über Nachahmurs der Nann m landwirtschaftlichen Garten." Mit der Ta un verbunden var eine Ausstellung von Blumen und wei: r son Plänen and Skizzen von auszuführenden und ausgefuorten Garten mlagen, deren Besprechung am letzten Tage auf der Tages ordnung steht.

pr. Der neue Saatenstandbericht für Preußen stellt, toad bereits vorher verlautete, überaus schlechte Dreschergebnisse ür Roggen fest, während Hafer außerordentlich günstig be urteilt wird. Auffällig bemerkt wird, daß der Bericht eine chlechte Kartoffelernte in Aussicht stellt, obwohl man an nehmen sollte, daß die bisherige Sommerwitterung der Ent wickelung dieser Frucht günstig sein mußte. Man hofft in bessen, daß der Herbst hier noch manches verbessern fann. Jm übrigen ist der Stand gegen den Vormonat wenig verändert.

Ausverkauf

sämtlicher Waren

zu billigen Preisen

Fr. Müller jr.

Giessen.

Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 1 zur Einsicht offen Angebote auf vorgeschriebenem Formular, das daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit ent- Die wegen ihrer günstigen Ge­sprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen.

Zuschlagsfrist 4 Wochen.

Gießen, den 23 August 1906.

Städtisches Tiefbauamt.

Braubach.

winchancen so beliebten

Giessener Pferde- Cose

à 1 Mk. Siehung 12. Septbr.

sind in allen durch

ie Königliche Baugewerk- Schule zu Jostein Blakate tenntlichen Geschäften zu

im Taunus

eröffnet das Winterhalbjahr am Donnerstag, den 18. Oftbr. Brogramme und Meldezettel versendet kostenlos

Die Direktion.

haben.

Neustadt 41.

Prima

Speisekartoffeln

Somte

Feinste Salatkartoffel

liefert billigit

J. Hankel,

Gießen. Schloßgasse.

Richard Buchacker, Gießen Geld in ieder Höbe

Generalvertrieb. Daselbst 11 Lose f 10 Mt solange Vorrat( f.Lifte u. Porto 25 Bfg. mehr)

Wechiel oder Schul schein vermittelt Diskret an jeder Karl Farrenkopf, Harzburg.

Der auswärtigen Bäcker.

1 Kilogr.( 2 Pfd.) Weißbrot bei Georg Dern II., Gr.:Linden 25 Heinrich Weber, Heuchelheim 27 W. Weißel, Lang- Göns. 26 Heinrich B nz, Allendorf a. L. 25 W. Fabel, Wieseck

2. Steinmüller, Gr.- Linden 26 W. Leir, Klein: Linden

Karl Post, Wieseck

Jakob Appel, Krofdorf.. 27

2 Kilogr.( 4 Pfd.) Weißbrot bei Georg Dern II., Gr- Linden 50 Louis Süßmuth, Steinberg 50 2. Steinmüller, Gr.- Linden 52 Heinrich Binz, Allendorf a.L. 50 W. Fabel, Wieseck

W. Weißel, Lang- Göns. 52 Heinr. Weber, Heuchelheim 54 Karl Trautmann, Wieseck, Jakob Appel, Krofdorf.

Karl Post, Wieseck

1 Kilogr.( 2 Pfd.) Gem. Brot bet

Georg Dern II., Gr.- Linden 23

.

Karl Zinger, Wendorf a. Ld. 23 W. Weigel, Lang- Göns 23 W. Steinmüller Ww., Lang Göns

2 Kilogr.( 4 Pfd.) Kornbrot bei: W. Schimmel, Kinzenb. M. 46

Jakob Appel, Krofdorf.. 46

Heinr. Binz, Allendorf a. L. 44

Karl Zinker, Allendorf a. Ld. 44

Heinr. Weber, Heuchelheim 46

"

Chem.Waschanstalt Gebr. Röver. Färberei.

"

"

"

Kon. Hensel, Gr.- Rechtenbach 44

"

"

starl Spamer, Reiskirchen. 44 Karl Stumpf, Garbenteich 44

" 7

24

"

Ferd. Weiß, Grüningen.

46

"

Karl Stumpf, Garbenteich 24

"

W. Lein, Klein- Linden

46

"

Heinr: Weber, Heuchelheim 24

"

L Steinmüller, Gr. Linden 23

Der Brotverkäufer.

"

Bedeutendstes Werk dieser Branche in Mitteldeutschland.

W. Lein, Klein- Linden

.

.

25 Dieselben Preise, wie bei den

"

"

Marktplatz 18 Giessen Marktplatz 18

Heinr. Binz, Allendorf a L. 24 hiesigen Bäckern.

Gießen, den 25. August 1906.

Großh. Polizeiamt Sießen. J. V.: Roth.

FELD

UND

FLUR

ausgerüstet

jeden Augenblick ohne Furcht Demgemäß war indes auch der Lohn, ben besten Pferden und trefflicher Bewaffnung waren. Ein gefährliches Leben war es, das jene Männer führten, in ſteter Gefahr, von Straßenräubern oder Indianern welchen die Gesellschaft zahlte, hoch genug bemessen, um eine wirklich auserwählte Schar von Leuten anzuwerben, hart wie überfallen zu werden. Eisen und gemän

Str. 194

Samstag, den 25. August

ische Famili

1906