Don der Stadtverwaltung
wurde, weil für beijere inschneide, müsse die Steuer aber unter allen Umständen Ausgleich mit Alsfeld und festen Zusicherungen einen Schulvorsteher Großh. Dekonomierat Weißel in Lich zu
ane billige fein.
Er fet der legte, der eine auf bessere Beleuchtung och dazu die Forderung B er es für richtig hielt leftrische Beleuchtung in wurde die Einführung oben genanute Straßen erftmaliger Kredit bon Borauslegung, daß die
Herr Bräutigam wünscht, daß man die drei unteren Steuerklassen frei läßt. Bon einer Resolution wurde abgesehen, die Versammlung ließ es vielmehr bei der Aussprache bewenden, dagegen be hloß fie, den Vortrag des Rechtsanwalts Leun in Druck in legen und ihn dann an die Interessenten zu verteilen. Sodann wurde in die Beratung zweier weiterer Punkte, die Beleuchtung des Selterswegs und die elektrische Bahn beAn den Vorstand ist nämlich ein treffend, eingetreten.
Kompromiß wieder herbeizuführen. Staotverordneter Leib gab nachdem die Einnahmen und Ausgaben seit 1904 bekannt; es wurde ihm nach stattgefundener Prüfung der Rechnungen Entlastung erteilt. Nunmehr berichtete Landtagsabgeordneter Rechtsanwalt Reh- Alsfeld über den am 22. Sept. in Oberstein stattgefundenen Südwestdeutschen Parteitag der Freifinnigen Volkspartei. Die Südwestdeutsche Volkspartei umfaßt die Gebiete Hessen- Nassau, Großherzogtum Hessen, Pfalz, Baden, Birkenfeld und den Saarbrückener Bezirk. Der nächste Parteitag Die Beteiligung war eine starte.
richten.
* Schlitz, 23. Oktober. Der Wildbestand in den Gräfl. Görtzschen Waldgemarkungen scheint in diesem Jahre ein ganz vorzüglicher zu sein. Bei den am ver= gangenen Dienstag und Freitag abgehaltenen ersten Jagden wurden laut der Hersfelder 3tg." im Revier Queck 45 Hasen, 9 Rehe und Freitag im Distrikt Haidstreiche 29 Hasen, 16 Rehe geschossen. Ein Hase kostete 2,70 Mt., Nehe pro Pfund 50 Pfg. im Stüd. Schlitz, 23. Oftober. Morgen Donnerstag findet in gen. von Göz mit Katharine Riedesel Freiin zu Eisenbach statt.
*
g der Rosetten fostenlos schreiben eingelaufen, daß eine Aussprache darüber wünscht. findet in Ober Ingelheim statt. Bemerkenswert ist Darmstadt die Vermählung des Grafen Wilhelm von Schlitz
ht noch, daß bet Anife der elektrischen Straßenbahn gleichzeitig mit dem neuen Seltersweg eine solche Straßenpflaster zu legen. Da nun aber, wie verlautet, mit sich-
8 weist darauf hin, daß seinerzeit angeregt wurde, die Ge
caße vorgesehen werden
m zu.
der Neupflasterung des Selterswegs schon im nächsten Früh
aus den Verhandlungen, daß der Wiesbadener Beschluß in Oberstein verstoßen wurde. Die Nationalliberalen müßten sollte eine Einigung zustande kommen mehr nach links mausern; im hessischen Landtag seien sie fortgesetzt im die den Abgeordneten Röhler- Langsdorf zum 2. Präsidenten der 2. hessichen Kammer gemacht hat. Zu seinem eigenen
ch eine belebte Geschäfts hr begonnen werden soll, so möchte das Schreiben den Schlepptau der Wirtschaftlichen Vereinigung, derselben Partei,
Hammstraße am Güter diefer Angelegenheit zu tun gedenkt. Weiter wird gewünscht,
Ober- Bürgermeister um eine Ausfuft ersuchen, was er in
Stadtb. Schmall gerügt daß bei den Straßenfreuzungen und auf den großen Plägen, Wahlkreis Alsfeld- Lauterbach fommend, bemerkte
* Lauterbach, 23 Ott. 8wei Brände an einem Tage brachen gestern hier aus. Bei Tagesanbruch brannte es in den Räucheranlagen der Wurstfabrik von H. Duchardt, wobei die in den Räucheranlagen befindlichen Fleisch- und Wurstwaren im Werte von 10 000 Mt. vernichtet wurden. Kaum hatte die Einwohnerschaft von diesem Schrecken sich bronnte die Eichmühle, die total vernichtet wurde. Man gelang Gendarmerie,
Beorgi unterstügt. Det sowie auf der Südanlage elektrische Bogenlampen angebracht der Referent, wäre für die nächste Reichstagswahl dort ein erholt, als zum zweiten Male die Feuerglocke ertönte. Diesmal
erung schnell möglich ist werden. Stadtb. Kirch den Ober
ang der Borarbeiten für bie bie tattate Beleuchtung angeregt haben. Es dürfte Sie
Busammengehen des Freifinnes und des Nationalliberalismus ausgeschlossen 1. Wahlgang. Der neue Partei
ſetretär, RuII mann vom Zandesausschuß in Darmstadt
Brandstifterin in ber Berſon, ber 18 Jahre often it, bie Rockl zu ermitteln und zu verhaften. ber Anlaß interessieren, der uns dazu geführt hat. Abends, wenn die Erfer nicht mehr erleuchtet sind, ist der Selters.
aßenbahn, dtberordneten- Berſamm veg recht bunkel, und da man ja nicht verlangen kann, daß weißen habe. In der abe Labenishaber ihn beleuchten, so beantragte die städtische sehr zahlreich besuchten Ber waitung einen Kredit von 1500 Mt. zur Aufstellung ein Schreiben verleien weier neuer Laternen. Da tamen wir dann zur elektrischen darum angefragt wurde, Beleuchtung, indem wir uns hauptsächlich von der Eranwesenden Stadtver vägung leiten ließen, das schöne neue Pflaster, nachdem es recht bedrängte Lage ge gligt, nicht sobald wieder aufreißen zu müssen, denn die den Fortgang der Bor deftrische Beleuchtung wird mit der Zeit doch tommen. BeD.-B. Mecum erflärte tres der Beleuchtung der Südanlage durch Bogenlampen und im nächsten Monat muß man vorerst einen abwartenden Standpunkt einnehmen,
en fönnen.
Giessen. --)
ba man die Kosten nicht fennt. Meine persönliche Meinung ift, daß man zunächst die Hauptstraße mit elektrischem Licht ausstatten sollte.
Gastwirt Jastowsti ist der Ansicht, daß man dem bevorzugten Seltersweg nicht allein diesen Vorzug zuwenden solle, sondern auch den anderen Geschäftsstraßen. Es müsse Eyfteme zu empfehlen, vermieden werden, auf die toten Bunfte hinzuweisen. Referate über die Kanal Stadtrat Kir: Wir müssen erst Erfahrungen sammeln, ſsen daran festhalten, daß wie es in anderen Städten auch geschteht. Die elektrische ht. Die Aufwendungen für Beleuchtung des Selterswegs bedeutet teine Schädigung der bedeutende, die durch die anderen Stadtteile. Betreffs der elektrischen Bahn fann ich erden müssen. Wer soll bemerken, daß alles weitere in der Hand des Oberbürger e tommt die Kanalisation meisters liegt. Wir fönnen nur fortwährend interpellieren ihre Anliegen im Werte und das geschieht. Da niemand mehr sich zum Wort meldete, wurde die Ondere Auslagen durch die in bester Weise verlaufene Versammlung von dem Vorsitzenden, n deshalb nur gerechtfertigt Lehrer V. Müller, gegen 3/412 Uhr geschlossen. ne tleine Mietfteigerung ntoften eintreten laffen. motwendigerweise allein bie
, überhaupt jedem Bewohner
"
Lokales.
stellte sich noch vor und entwickelte furz das Programm seiner Tätigkeit. Den Schluß der Versammlung bildete
die Vorstandswahl; per Akklamation wurden die bisherigen Herren wiedergewählt.
Der Parteitag des Freisinnigen Landes vereins" findet nicht, wie früher irrtümlich gemeldet, am 17. und 18., sondern bereits am 3. und 4. November in Darmstadt statt.
*
**
"
** Im November soll im Neuen Saalbau" zu Gießen eine Gartenbau- Ausstellung abgehalten werden. ** Die Gesundheitspflege nach naturgemäßer Anschauung, lautet das Thema, über welches am Samstag, den 27. Oftbr. abends 81/2 Uhr im Festsaal des Café Leib gesprochen wird. Heutzutage, too si die Aufmerksamkeit der weitesten Bevölterungsschichten in Balast und Hütte mehr und mehr auf die Gesundheitspflege und die naturgemäße Heilweise, der sich auch fein einsichtiger Arzt mehr verschließt, richtet, bietet dieser zeitgemäße Vortrag für jedermann großes Interesse, denn Krankheiten verhüten, ist leichter als Krankheiten heilen. Je weiter aber die Anschauungen über die Ursachen der Krankheiten auseinandergehen, desto schwieriger ist es für den Laien, sich über die Verhütung und Heilung derselben ein vollständiges und flares Bild zu machen. Wir verweisen daher auch an Reiche Erfahrungen, dieser Stelle auf obigen Vortrag.
ftehen dem bekannten Redner zur Seite und man darf auf feine Ausführungen, besonders in der jezigen Jahreszeit, wo so viele trant werden, wohl gespannt sein.
sp. Das Herausforderungsrennen( 100 km) in Steglig warde von Dickentmann auf Brennabor ge
wonnen.
* Darmstadt, 23. Oft. Gestern Vormittag hat der Schußmannschule dahier seinen Anfang genommen, den 20 Schugleute besuchen.
zweite Unterrichtsfurfus für das Jahr 1906 an der
* Aus Rheinhessen. In Flonheim wurden in diesem Jahre 10 700 Hamster eingefangen und abgeliefert, wofür die Gemeinde 700 Mr. zahlte.
Aus dem Gerichts[ aal. Straffammer.
-
Gießen, 23 Oktober. Der Ziegler Karl Meub von Ober Mockstadt war geständig, seinem Bruder im Verlaufe eines Strettes im angetrunkenen Zustande mit einem Messer mehrere Stiche versezt zu haben, sodaß der Getroffene längere Zeit in Lebensgefahr schwebte. Der wegen Gewalttätigteiten mehrfach vorbestrafte Angeklagte wurde zu einer Gefängnisstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten verurteilt und das zur Tat be Die Steuerbehörde hatte gegen nußte Messer eingezogen. den Architekten Jakob Stein in Gießen wegen Steuerhinterziehung einen Strafbescheid in Höhe von 300 Mt. ergehen lassen, gegen den er gerichtliche Entscheidung antrug. Das Schöffengericht Gießen segte die Strafe auf 180 Mt. herab, doch die Staatsanwaltschaft focht das Urteil an. behauptete, das Schöffengericht habe in Ueberschreitung seiner Buständigkeit die Sache zur Aburteilung gebracht; auch stellte sie den Antrag, den Angeklagten nicht, wie das Schöffengericht getan, wegen fahrlässiger, sondern wegen wissentlicher falscher Deklaration zu verurteilen. Der als Nebenkläger auftretende Vertreter der Steuerbehörde beantragte, auf das zwanzigfache der hinterzogenen Steuer von 560 Mt. zu erkennen, während von der Verteidigung be
Sie
* Grünberg, 23. Oft. Unfall. Der am staatlichen Wasserwerk beschäftigte Arbeiter H. Röhm von hier wurde beim Rohrlegen bei Lauter von einem schwerem Rohr gestritten wurde, daß der Steuerbehörde absichtlich falsche Antroffen und trug schwere äußere und innere Verlegungen
davon.
Mieter. Es muß aber* Die amtliche Darmstädter Beitung" schreibt zur der Mieter durch Ab. Bestätigung des sozialdemokratischen Beigeordneten tragen bekommt. Es muß ißnert in Offenbach: In den Preßerörterungen, die sich Der Hausbefizer jetzt schon mit der Bestätigung der Wahl des Stadtverordneten Eißnert die ja später in Fortfall Offenbach zum unbesoldeten Beigeordneten dieser Stadt an denken, die Induſtrie beschäftigen, sind mehrfach falsche Behauptungen aufgestellt Borbelastung zu schaffen. worden. Unrichtig ist zunächst die Angabe, daß das Ministerium zwei hiesigen Herren Bor die Bestätigung der zu Beigeordneten der Gemeinden Mühlheim und Kelsterbach gewählten Mitglieder der sozialdemokratischen agen werden auf 5 Milionen Partei, Zahn und Kilbert, versagt habe: keine dieser beiden aber reine Annahme und ungelegenheiten ist bis jetzt beim Ministerium anhängig geßt. D. 8.) Die Unter Video Es ist ferner unrichtig, daß die Bestätigung des Abtragung find mit 10%. Beigeordneten Eißnert mit der Frage der Wiederwahl des find 500 000 Mt. jähtih berbürgermeisters Brink in irgend welchem Zusammenhang Steuern, dieses Opfer gebracht habe. jählt.
en, die im Kanalne legen Dlaffenwert und dann das mmt für Gießen 2000
en Werte von 30000
teht. Endlich ist es unrichtig, daß die Bestätigung mit tinem Projekte der Schaffung einer Kunstakademie etwas zu tun habe, für das die Regierung die Mehrheit im Landloge zu gewinnen ftrebe. Ueber die Gründe, die bei der
Bestätigung für die übereinstimmende Stellungnahme des foſten belaufen fig auf 4 uger, und der Regierung ausschlaggebend waren, fish äußern, glaubt diese einer etwaigen Erörterung im Land = 180 000 Mt., Amortige vorbehalten zu sollen.( Durch diese Erklärung wird
ur reine Unnahme). De
uch die durch einen Teil der Presse gegangene Meldung infällig, derzufolge der Großherzog die Bestätigung gegen die Ansicht des Ministeriums vollzogen haben sollte. D. Red.)
* Wie das„ Mainzer Journal" meldet, hat das bischöflhe Ordinat in Mainz angeordnet, daß wegen der zu erbartenden Niederkunft der Großherzogin in allen Teilen des Landes das übliche Kirchengebet stattfinden soll.
zerzu treten die obengenannte Summe von 450 000 Bießens veranschlagt er 00 R., die 180 000 mlagen aufgebracht werden ferent feine Borsläge ammen. Es wäre unbil Hausbefizern aufzubürden fonders auf die Mieter ab alles durch allgemeine Un swert sei, dem Hausbefiz nicht der größte zu fet Reft durch Umlage zu deda
** Der Freisinnige Verein Gießen hielt gestern bend im Café Ebel eine Hauptversammlung ab. Der 1. Vorsitzende Justizrat e leitete die Beratungen. Eingang gedachte er des verstorbenen Eugen Richters, sehr verdienten Führers der Freisianigen Volkspartei. Besonders die Gießener Freisinnigen haben ihm zu danken, er bei früheren Wahlagitationen hier mitwirkte. Auch verstorbenen Vorstandsmitgliedes Georg Möhl ge= dachte der Vorsitzende. Zu Ehren beider erhob sich die Bersammlung von ihren Sißen. Darauf erstattete der Schriftführer Stadtverordneter Eichenauer furz nochmals Bericht über den lezten Parteitag in Wiesbaden, dessen Berhandlungen ja aussehen erregten, streifte die Vereinigung ller liberalen Parteien( Volkspartei, Freis. Vereinigung nb Nationalsozialen) und kam dann auf die zahlreichen Berhandlungen, die im Landesausschnß zu Darmstadt geführt bur den, zu sprechen. Dort habe man das Vorgehen der Darmstädter Freifinnigen im Falle Korell gebilligt. Mit lieb Stadtverordneter Haubach sei in den Landesausschuß fländiges Mitglied und als Ersaßmann er( Eichenauer) gewählt. Die Gründung einer Verbands- Korrespondenz ist Mussicht g nommen. Bei den nächsten Reichstagswahlen bollen eigene Kandidaten wieder aufgestellt werden in den Ballfreisen Alzey Bingen- Ingelheim, Darmstadt und Erbach. für unseren Wahlkreis Gießen hofft man bet etnem
urde in die Diskussion eing griff Braured for Grüng ben Steuerzettel noch weiter Bewohner rechts der Lah den Beiträgen herangezoge g, die Hälfte den Hausb e Hälfte durch Umlagen auf der Frontlänge verwirft a Vorbelastung der Induftri fenwert as Maßstab zu be brauche man in tomplizit
ihm nicht zustimmen.
Wietwert nicht für gar j eine Aufgabe aus Grinder ben, wenn durd fie ein
wetben lönnte. Bei einer
e so tief in das soziale Leben
* Weikartshain. Am letzten Sonntag wurde das mit einem Kostenaufwande von 25 000 Mt. erbaute Schul. Direktor Geh.- Rat Dr. Breidert, Schulrat Kleinschmidt aus eingeweiht. Von Gießen waren Provinzial. und Baurat Diehm erschienen. In ihren Reden wiesen die Herren auf die Opferwilligkeit der fleinen Gemeinde hin, die bei ihren starten Kommunallasten, 140 Proz. der direkten
* Aus der Wetterau, 23. Oftober. In den Orten der Wetterau, die sich an das staatliche Wasserwerk Lauter angeschlossen, werden gegenwärtig die Rohrlegungsarbeiten begonnen; es sind dies unter anderem die Orte Söbel, Melbach, Schwalheim, Berstadt und Dorheim, die insgesamt rund 5000 Einwohner zählen. Es werden vier Hochbehälter angelegt; das Gesamtrohrnez umfaßt 14 715 Meter. Auch an dem Hauptrohrstrang Lauter- HungenBerstadt- Bad Nauheim wird seit drei Wochen an verschiedenen Stellen gearbeitet. Die gelegten Rohre haben eine lichte -tte von 45-52 8entimeter. Im Frühjahr wird der Hauptrohrftrang vollendet sein und alsdann der Anschluß obiger Octe, sowie Friedbergs und Bad Nauheims erfolgen. Mit einer Anzahl weiterer Orte sind noch Unterhandlungen im Gange.
schießen der Schüßengesellschaft Buzbach, das mit ? Butzbach, 22. Oft. Bei dem gestrigen Schlußetnem großen Preis- Gänseschießen endigte, erschoß Gastwirt Robert Ziegler den 1. Preis mit 40 Ringen.
* Buzbach, 23. Oft. Unsere Staot hat den Beschluß gefaßt, die noch vorhandenen alten Stadtbefestigungen, besonders die Stadtmauer, zu erhalten. Man will auch Erhaltungsarbeiten an der alten Festungsmauer vornehmen und hofft dabei auf einen Zuschuß des Staates.
gaben gemacht worden sind. Das Gericht hob das Urteil des Schöffengerichts auf und erkannte als erste Instanz auf das Zehnfache der vorenthaltenen Steuer, mithin auf eine Geldstrafe von 5600 Mark unter Belastung des Verurteilten mit sämtlichen Kosten.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Donnerstag, den 25. Oftober. Vielfach nebelig, meist trocken, Temperatur nicht verändert, windstill.
( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 2.
Es können eingestellt werden:
1 landw. Arbeiter, 1 landw. Magd, Zieget und Steinbrucharbeiter, 2 Schlosser, 2 Schmiede, 2 Spengler, 1 Wagner, 1 Küfer, 3 Schreiner, 2 Schneider, 1 Buzfrau für abends, 1 Waschfrau, Strecken- und Erdarbeiter. 2 Installateure, 1 Packerin, 1 Hausbursche, 1 Hausmädchen, Dienstmädchen, Lauffrauen und Laufmädchen. Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Spengler, 1 Elektrotechniker, 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Buchdrucker, 1 Kaufmann.
Es suchen Arbeit:
1 Schlosser, 2 Heizer- oder Maschinisten, 1 Schreiner,
1 Büglerin, 1 Kleidermacherin, Wasch- und Puzzfrauen, 2 Maler, 1 Packer, 1 Lagerarbeiter, 1 Hausbursche, 1 Laufbursche.
Verantwortlich für die wolitik und den Inseratenie l Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, bethe in Gießen.
Sucht man Mittel und Wege. schwächliche Personen oder Rekonvaleszenten au träftigen, so nehme man anstatt gewöhnlichem Lebertran Scotts Emulsion, da ersterer häufig die Verdauung stört. Scotts Emulsion dagegen verursacht feinerlei Beschwerden, hat außerdem nicht den unangenehmen Geschmad und Geruch des roben Tranes und wirkt schneller und sicherer, als wie gewöhnlicher Lebertran.
* Friedberg. Am legten Sonntag wurde hier ein geschichtliches Fest gefeiert. Es war die Kirchweih der ehemaligen Burggrafschaft Friedberg. Seit der lezten Kirchweih waren 50 Jahre verflossen. Der kürzeste Weg, kräftig zu werden. Zwei Kerbe- Bäume wurden zur Feier des Tages gesetzt, einer für das eigentliche Fest, der andere für die älteste noch lebende erbjungfer- heute Frau Jost die bei der Kirchweih im Jahre 1856 mitWitwe gewirkt hat. Eine Militärkapelle, Starussell und Buden dienten wie früher zur Belustigung für Jung und Ali. * Lich. Die hiesige landwirtschaftliche Winterschule, beginnt am Dienstag, dem 6. November ihren nächsten Winterkursus. Aufgenommen werden junge Leute im Alter von 14 bis 20 Jahren, welche das Unterrichtsziel der Volksschule erreicht haben. Das Schulgeld beträgt für das Winterhalbjahr 20 Mart. Anmeldungen sind an den
Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im gen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelsen riginalflaschen in Karton mit unserer Schuhmarte( dec' Fischer mit dem Dorsch). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M.
Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glyerin 50,0 unterphosphorigsaurer alt 4,3, unterphosphoriosaures Natron 2,0, pulv. Tragant 3,0, feinster arab. Gummi bulv. 2,0, dest. Wasser 129,0 Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit Zimt-, Mandel-, und Gaultheriaöl je 2 Tropfen.
FREE
er
BE
en
8.
ng
m.
6.
33.


