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Das Berliner Taxameterwesen als Muster für New­Der Bürgermeister von Newyork Mac Clellan weilte einigen Wochen in Berlin. Unmittelbar nach seiner Rück. What er in der amerikanischen Hauptstadt eine Einrichtung uführen begonnen, die er in Berlin fennen gelernt hat. Denn auf seine Veranlassung ist in Newyork eine Gesell­aft gegründet worden, die nach Berliner Vorbild den Automobildroschten- Verkehr mit Zarameterbetrieb in New­Zu diesem Zwede sollen c einzuführen beabsichtigt. 100 Tarameter- Automobildroschten in den Verkehr gestellt tben.

Therese Humbert darf nicht reisen. Die große Therese Unglüd gehabt. Sie wollte nach London reisen, um dort en den Brüdern Crawford die 111 Millionen ihrer Erb. Als fie fich aber aufs haft in Empfang zu nehmen. Ministerium des Innern begab, um ihre Niederlassung in Bar is in der Wohnung ihres Bruders Romain Daurignac mjuzeigen, erfuhr sie, daß die bedingungsweise Freilassung hr noch zwei Jahre lang die Verpflichtung auferlege, das Beine- Departement ohne polizeiliche Erlaubnis nicht zu vers affem. So wird sie also mindestens noch zwei Jahre auf Millionen warten müssen.

Lokales.

21. September 1906. Das Schwurgericht der Provinz Oberhessen tritt

hädigung, wel Montag, den 24. Septbr. zu den Sigungen pro 3. Quartal terben 1906 zuſammen und bei handelt über folgende Fälle: Am

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1 Enge gegen Johs. Kepler aus Gießen wegen Notzuchts­erfuchs, Antlage: Staatsanwalt Hoos, Verteidigung: Rechts­anwälte Grünewald, Leun und Fischer. Dienstag, 25. Sept. gegen die Eheleute Peter Ruckelshausen aus Ehringshausen wegen Meineids, Anklage: Großh Ober- Staatsanwalt

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27. Sept. gegen Callmann Schwab aus Grebenau wegen Reineids, Anflage: Großh. Gerichsass ssor Dr. Hezel, Ver­tidigung: Rechtsanwalt Kaz. Freitag, 28. Sept. Friedrich Fuß aus Niederhausen wegen Totschlags, Anklage: Großh. Ober- Staatsanwalt Theobold, Verteidigung: Rechtsanwalt Jufti zrat Weidig. Samstag, 29. Sept. gegen Elisabethe Benter aus Angersbach wegen Körperverlegung mit tödl. Erfolg, Anklage: Großh. Gerichtsassessor Dr. Hezel, Ver­tidig ung: Rechtsanwalt Engisch. Montag, 1. Oktober gegen Dito Ulrich aus Geiß Nidda wegen Verbrechens im Amt, eängstigenden Angliage: Großh. Gerichtsassessor Dr. Hegel, Verteidigung: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Guifleisch. Dienstag, 2. Oftober gegen. Friedrich Zimmer aus Bisses wegen Verbrechens im Amt, Anklage: Großh. Staatsanwalt Reuß, Verteidigung: Rechtsanwalt Arnold.

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sprochen und darüber Beschluß gefaßt, sodaß schon nach| Bedürfnisfrage dem H. Pope für die schon bestehende Wirt­einer Stunde vom Vorsitzenden, Oberbürgermeister Mecum, verfündet wurde: die öffentliche Sigung ist geschlossen.

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Vor Eintritt in die Tages- Ordnung gab D.-B. Mecum bekannt, daß der Verzicht seitens der Stadt auf das Präsentationsrecht über die 2. evang. Psbrrstelle zu Gießen bom Minifterium nicht beanstandet worden sei. Die Stadt tritt dieses Recht an die Kirchengemeinde ab und braucht dafür den jährlichen Zuschuß von 1794,75 Mt. nicht mehr zu zahlen. Im Gießener Anzeiger" ist vor einiger Zeit anläßlich einer Gerichtsverhandlung ein Artikel erschienen, der sich über die Tätigkeit des Feldschußpersonals nicht be. sonders gut ausspricht. Die Stadt hat sich dagegen beim Oberstaatsanwalt beschwert und die städtischen Felsschüßen in Schutz genommen. Darauf ist nun die Antwort ein­gekommen, daß in dem betr. Artifel erstens von Gießener Feldschutzbeamten gar nicht die Rede war und zweitens seitens des betr. Berichterstatters resp. seitens der Redaktion gen. Beitungen unrichtig berichtet worden sei.-8wei praktische Neuerungen sind während der großen Ferien im Sizungs­zimmer angebracht worden, was D.-B. Meeum noch erwähnt. Eine elektrische Lüftungsanlage und zwei große verschiebbare Tafeln zum Befestigen von Pänen 2c. Stadtv. Petri ist so erfreut über diese Verbesserungen, daß er sich bereit erflärt hat, die Decke des Sigungssaales auf seine Kosten

zu erneuern.

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Nachdem wurde zu Punkt 3 der Tages- Ordnung ge= schritten. T. Seilfuß will an der Hammstraße einen Holzschuppen erbauen, Dispens ist dazu erforderlich. Er be­tommt die Genehmigung unter der Bedingung, daß er sein Lager an der Westanlage aufgibt und seine neue Halle in der Hammstraße 15 m vom Eulerschen Wohnhause entfernt errichtet. Bauunternehmer Scheppelmann hat die Grenze seines Wohnhauses Ecke Roonftraße etwas verändert, der Ballon widerspricht jeßt der Bau- Ordnung. Der dafür nachgesuchte Disp ns wird aber genehmigt, weil sonst im anderen Falle das Aeußere des Hauses im Ansehen verliert. Gärtner Georg will am Wege nach dem Friedhofe eine Ausstellungshalle errichten. Wird genehmigt mit der Bedingung, daß er 8 m Vorgarten läßt. Die Gebrüder Imhäuser besißen ein altes Haus in der Wagengasse, das einen Giebel hat. Diesen wollen die Besizer zu einem Stockwert voll ausbauen. Die Genehmigung dazu wird nicht Wilh. Valentin erteilt, weil die Straße zu eng ift.

hat am Fuße der Hardt ein fleines Gehöft, jeßt will er noch eine Stallung dort errichten. Der nachgesuchte Dispens wird abgelehnt. Befürwortet wurde dagegen das Gesuch für C. Gans. Der Gesuchsteller will sein Wohnhaus am Afterweg erhöhen um einen Giebel und auch etwas ver Gastwirt und Megger Henkel beabsichtigt, bei größ rn. Einführung der Kanalisation in sein Haus sich eine neue Wurstfüche zu erbauen, die Aborte auch an anderer Stelle anbringen zu lassen. Der Grundriß des ganzen Anwesens würde dadurch verändert und gegen die Bau Ordnung er­heblich verstoßen, sodaß der Diepens versagt wurde.

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* Der Landtagsabgeordnete Georg Säusel ist. Kiz in der Marburgerstraße will neben seinem Stall­gestern Vormittag in Michelstadt verstorben. Er vertrat den britt: n Wahlbezirk Starkenburgs. Er war in Steinba raus herbor, bi geboren, war Kreistechniker, Kreisfeuerwehrinspektor und Beichenlehrer in Michelstadt. Seit dem Jahre 1899 war Landtagsabgeordneter.

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Die drei Schullehrer- Seminarien des Landes haben laut einer soeben in den Mitteilungen der Großherzoglichen 8entralstelle für die Landesstatistik" er­siemenen Zusammenstellung im letzten Schuljahr einen zu wachs von 31 Schülern zu verzeichnen. Hieran sind die Guamgelischen mit 30 und die Katholiken mit 1 beteiligt. Der Prozentsatz der katholischen Schüler( 128 unter 468) bon 29,1 im Schuljahr 1904/05 auf 27,3 im letzten Schuljahr gesunken und steht hiernach um 3,3 hinter dem latholischen Bevölkerungsanteil des Landes zurück. Auch die Lehrer- Bräparanden- Anstalten wiesen ähnliche Verhältnisse auf. Dort beträgt die Schülerzunahme 28, worunter 24 Evangelische und 4 Katholiken. Der Prozentsiz der fatholischen Schüler( 81 unter 316) ist von 26,9 im vorher gehenden Schuljahr auf 25,7 gesunken. Nur bei dem neu erichteten Schullehrerinnen- Seminar in Darmstalt ist das fatholische Element stärker vertreten, indem im leßten Schul­jahr unter 142 Asp rantinnen 51, also 35,9 Prozent tholisch waren, gegenüber 46 bezw. 34,9 Prozent im Borjahre.

-0- Ein Unitum stellt auf der diesjährigen Nürn­erger Landes- Ausstellung die Firma Ferd. Schäfer, Nürn­berg, aus. Es ist dies ein 164 Bentner schwerer Riesen fenschrank, der in St. Louis den einzigen Großen Preis thielt. Der Riesenschrank steht unter einem Glasdach im Freien. Er dient zur Aufbewahrung des Hauptgewinns to 100 000 Mt. bar in Gold in 20 Markstücken der mit der Ausstellung verbundenen Einmarts- Lotterie. Daß der Grant natürlich aller Augen auf sich lenkt, versteht sich or selbst. Die Ziehung dieser chancenreichen Lotterie geht bo 1. bis 6. Oftober vor sich. Den Ankauf dieser Bose bhmen wir nur empfehlen.

* Homburg, 20. Sept. Heute Vormittag 10 Uhr 19 lom in Homburg auf dem Bahnhof der Reichskanzler Fürst Bülow mit Gemahlin an. In Friedberg hatte der Fürst einen kurzen Aufenthalt genommen, um unter Führung des Grafen Oriola die Stadt zu besichtigen. * Darmstadt, 20. Sept. In der heute stattgehabten Berhandlung gegen den Redakteur Hannemann und gegen Bamblow wegen Beieidigung des Abg. Berthold wurde afterer freigesprochen und Bandlow zu einer Geldstrafe von 50 R. verunt ift.

Sihung der Stadtverordneten Gießens.

Gießen, 20. Sept. 1906.

Die erste Sigung nach den großen Ferien unfaßte 30 Punkte; man fonnte vorher annehmen, daß sie langgere Zeit dauere. Dem war aber nicht so, sehr schnell und einstimmig wurden die einzelnen Angelegenheiten be­

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gebäude noch einen Holzschuppen errichten. Auch dazu ist Dispens erforderlich. Er wird erteilt mit der Bedingung, daß der Schuppen hinter der Stallung zu stehen kommt. Professor Dr. Poppert ist um Anbringung eines Holz­spaliers( an Stelle des Eisengitters) an seiner in der Wilhelm­traße gelegenen Villa eingekommen. Das Holzspalier ent­spricht mehr der Bauart des ganzen Hauses. Wird genehmigt. Mit der Kanalisation ist man mit der neuen Unter­nehmerin, der Firma Castanjen& Co. in Duisburg, in diesem Sommer schneller vorwärts gefommen, es waren während der großen Ferien weitere 3 mentrohre notwendig. Die runden Rohre sind nicht mehr vorrätig gewesen, sodaß ovale Rohre, die 55 Pfg. pro m mehr fosten, vom Ober­bürgermeister ausgesucht und angetauft wurden. Die Ver­sammlung genehmigte nachträglich diese Mehr Ausgabe.

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Die Quer

Die Duisburger Zementwarenfabrik war um Rückver= gütung des Frachturkundenstempels eingekommen. Der mit der Stadt abgeschlossenen Lieferungsvertrag lautet auf frei Gießen", weshalb Ablehnung des Gesuches erfolgte. Kommerzienrat Emmelius hat in den Anlagen zu Hom­burg v. d. H. praktische Papierfäften gesehen und deren An­schaffung für Gießen's Anlagen für ratsam gefunden. Die Stadt hat 2 Stück bezogen und ausgestellt. Die Kosten von 33,50 Rt. werden nachträglich bewilligt. Straße zwischen Liebigstraße und Riegelpfad wird zu Ehren eines edlen Stifters Wilson straße benannt. Dr. Ebel regte hierbet an, man möchte lieber einen alten dort bekannten Flurnamen dazu wählen. Die neue Straße bei den Wohn­häusern für Eisenbahnbeamte neben der Frankfurterst: aße soll den Namen Buddestraße führen, nach dem früheren Eisenbahnminister Budde.- Die B.schaffung eines neuen Badeofens für die Stadtmädchenstule wird genehmigt. Das Komitee für Erbauung der Eisenbahn von Lich nach Grünberg war eingekommen, daß die Stadt Gießen auch Obligationen antaufen möchte. Die Versammlung lehnte es ab, weil die Stadt durch diese Bahn einen direkten Nutzen nicht habe, vielmehr eine andere jedenfalls auch zur Ausführung kommende Bahnlinie für Gießen wert­voller set. Die Gesamt- Kostenrechnung für die Feld­bereinigung rechts der Lahn liegt jezt vor. Gießen hat 81 571,20 Mt. aufzubringen. Davon sind früher schon 60 000 Mt. angewiesen und zur Auszahlung gekommen, so daß ist nur noch der Rest von 21 571,20 Mark bewilligt werden muß. G- schieht. Stadtv. Helfrich giebt hierbei bekannt, daß der Stadt die Feldbereinigung nur 60 000 Mt. fofte, da für Rückvergütung von Wegebaugeldern und für verwertetes Gelände zusammen 21 000 art vereinnahmt wurden. Das Gesuch des Dr. Zinger um Erlaubnis zur Aufnahme Unfallverlegter in seinem Hause Goethestraße 10 wurde genehmigt, da bekanntlich die Schwesternhäuser zu Zeiten überfüllt sind. Wirtschaftskonzessionen wurden befürwortet dem Herrn A. Reuter für Sonnenstraße 13, dem D. Sieck für Hammstraße 14, dem G. Trinkaus für Verneint wurde die seinen Neubau im Seltersweg.

schaft Großer Steinweg 12 und für ein 3. Zimmer im " Restaurant Storch"( Dammstraße 39). Ueber die Konzessins­frage für den Wirt Sied entspann sich eine längere Debatte. Die Wirtschaftskommission hatte die Bedürfnisfrage verneint, weil der Umsatz in lezter Zeit ein nicht genügender gewesen sei. Die Stadiverordnetenversammlung stellte sich aber auf den Standpunkt, daß man eine ältere Ronzession nicht zurückziehen dürfe, da bekanntlich vor nicht allzulanger Zeit in der Nähe des hier in Frage kommenden Hauses eine Nachdem zweite Stonzession befürwortet worden sei. wurde der Wirtschaftsplan für die Gießener Stadtwaldungen für 1907 genehmigt. Die Verwertung des Stammholzes aus den Stadtwaldungen stand als letter Punkt auf der D. Ja Zukunft soll bei Submissionen das Stammholz mit der Rinde verkauft resp. ausgeboten werden. Der Staat habe diese Einrichtung schon lange und dabei bessere Preise erzielt.

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Airglige Nachrichten für Sießen. Evangelische Gemeinde. Am 15. Sonntag nach Trinitatis, den 23. September. Gottesdienst.

In der Stadtkirche. Vormittags 91% Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser.

Die Vorbereitung zur Kinderkirche findet Samstag, den 22. September, vorm. 11 Uhr statt.

Sonntag, den 30. d. Mts. nimmt die Kinderkirche der

Markusgemeinde wieder ihren Anfang. Die Vorbereitung findet Freitag, den 28. d.-M. nachm. 4 Uhr, statt. In der Johanneskirche. Vormittags 912 Uhr: Pfarrer Kraus. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes­gemeinde. Pfarrer Kraus.

Am nächstfolgenden Sonntag, den 30. September beginnt der Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde.

An demselben Tage Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Katholische Gemeinde.

Samstag, den 22. September. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Ge legenheit zur heiligen Beichte.

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Sonntag, den 23. September. 16. Sonntag nach Pfingsten. Borm. von 612 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion. Vorm. um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. um 91/2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht.

Katholischer Gottesdienst in Grünberg ift Sonntag, 23. Sept., vorm. 91% Uhr: hetlige Messe mit Predigt.

Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 15. Sonntag nach Trinitatis( 23. Scpt.) predigt:

1. vormittags: Pfarrer Schmidt.

Text: 1. Matth. 11, 25-30. Lied Nr. 282. 2. nachmittags: Defan Wagner.

Text: 2. Thess. 3, 6-13. Lied Nr. 406. Katechismuslehre.

Beichte, Gottesdienst und Feter des heil. Abendmahls in Stangenrod vorm. 9 Uhr.

Gottesdienst mit Katechismuslehre in Lumda nachmittags 112 Uhr.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 22. September. Teilweise heiter, Nachlassen der Nieder­schläge, Temperatur nicht verändert, wechselnde Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 2.

Es können eingestellt werden:

2 landw. Arbeiter, Ziegeletarho'ter, 7 Schloffer, 2 Schmiede, 1 Spengler( auswärts), 1 Tapezier, 2 Schreiner( auswärts), 3 Wasch- und Buzfrauen, 1 jüngerer Glaser, 1 Maler( auswärts), 1 Anstreicher, 1 Installateur, Erdarbeiter, 1 Küchenmädchen, 1 Dienst­mädchen, 3 Lauffrauen, 1 Laufmädchen, 2 Hausburschen, 1 Haushälterin, 1 Stüße der Hausfrau.

Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Schmied gegen Ver gütung, 1 Spengler, 1 Elektromonteur, 2 Schreiner, 1 Bäcker( auswärts).

Es suchen Arbeit:

1 Maschinist oder Heizer, 1 Maschinenwärter, 2 Kutscher, 2 Schreiner, 1 Flickerin, 1 Kleidermacherin, 1 Kaufmann, 1 Auslaufer, 1 Lagerarbeiter, 1 Fahr bursche, 2 Lauffrauen, 1 Haushälterin, 2 Wasch- und Putzfrauen, 1 Näherin, 2 Packer, 1 Kassier oder Bureau­diener, 1 Bureaugehilfe.

Verantwortlich für die Politik und den Inseratent. I Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, bei e in Gießen.

Carboline, zum täglichen Gebrauch für das Haor unentbehrlich, wirft erfrischend und erhält das Haar in Erhältlich in seinem natürlichen üppigen Zustande. Apotheken, Drogerien und Parfümerien oder von H. H. Warner& Co., Schäfergasse 10, Frankfurt a. M.

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