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den 15. ds. Mts., stattfindenden Namensfeier lade ich alle Freunde und Bekannte ergebenst ein. Morgens Don 9 Uhr an Entgegennahme der Gratulationen und Geschenke, nachm. 3 Uhr Festessen bestehend aus Bouillon, Hundebraten und Salzkartoffeln. Heinrich Heinrich Jünemann, Heuthen, am Teiche."

Dankbare Biertrinker gibt es in Mainz. Da eine dortige Brauerei den erfreulichen Beschluß ver­fündet hat, trotz der Biersteuer den Verkaufspreis nicht zu erhöhen, haben die Konsumenten als Zeichen der Dankbarkeit ihr einen Facelzug dargebracht.

Der saubere Hesse. Unter dieser Spigmarke bringen Berliner Blätter folgende gelungene Geschichte: " In einer Darmstädter Zeitung steht folgender Sat: Vollständig gesund und frei von jedem Ungeziefer sehen wir bei weiterem günstigen Wetter einer der besten Ernten entgegen." Correspondent scheint fleißig Bacherlin gebraucht zu haben. Achtung vor seiner

Die Hallen ficheinlichkeit!"

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gegründeten Turnerbunde an.

Einmündung der Westerwald querbahn in den hiesigen Bahnhof shreiten rüftig vorwärts; immerhin aber wird es noch geraume Zeit dauern, bis der imposante, mächtige Brückenbau fertig gestellt est. Ueberhaupt hat der Bau der Westerwald querbahn in der hiesigen Gemarfung mit ziemlich schwierigen Terrainverhältnissen zu fämpfen; Hohe Dämme müssen errichtet und viele Meter tiefe Fels­sprengungen ausgeführt werden. Dafür wird aber auch die Bahn eine der interessantesten Eisenbahnstrecken unserer engeren Heimat Nassau werden.

Sihung der Stadtverordneten Gießens.

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Bieber, 19. Juli.( Verspätet.) Der hiesige noch ziemlich junge Turnverein war durch namhafte opfer willige Beiträge in die angenehme Lage verseßt, an dem letzten nen Vorschuß Der Verein, dem Gau Hissen zugehörig, fonnte es topoem ihm gestatten möge, seine Abortgrube nach gründlicher Dis­Sonntage das Fest semer Fahnenweihe zu begegen. bat gegen der nicht unterlassen, auch die benachbarten Turnvereine von Rod­heim und Feuingshausen einzuladen, zumal unser Dörfcher mit diesen beiden Ortschaften zu einem Gemeinoewesen ver= ange Ersparnisse Turnverein und auch derjenige von Fellingshausen dem neu einigt ist. Nun gehören befanntlich der ältere Rodheimer ng flagt. Die Leider kam es hierselbst at gegen ibren schon vor Aufstellung des Festzuges zu scharfen Auseinander­Rom die Klage Bungen zwischen mehreren eifrigen Mitgliedern beider Ver­aber trotzdem willtyte, so schreibt man uns, Herr Sarlos, die einstößel- Gißen als Vertreter des Gaues ein, daß die er­rinzessin Marta tenenen Turnvereine an dem Festzuge teilnahmen und es erſuch aus Ab. chien somit aller Hader beseitigt. Wenn irgendwo, so sollte sprang in den doch gerade bei öffentlichen Festuchteiten nur das eine gelten, as uns eint. Jedoch es sollte bald anders fomm.n. Sämtliche erschienenen Vereine vom Gau Hessen, 6 an der Bahl, verließen den Festplatz und kehrten somit unserer Fest­dichteit ohne Grund den Rücken. Leider muß durch derartige Zwischenfälle der gute Fortgang der edlen Turneret im Biebertal nur gehemmt und die Kluft zwischen den be­nachbarten Vereine vergrößert werden.

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g von Hessen Großherzogin unden worden. in Alzey ist in der beterinär ät nach Cießen

bände.

* Vom Vogelsberg, 19. Jult. Eine 3 wetschen ernte steht in Aussicht, wie dergleichen selten vor­tommt. Die Bäume hängen so übervoll von Früchten, daß viele schon jeßt der Stüße bedürfen. Dabei sind die grünen Früchte recht vollkommen entwickelt.

* Vom Vogelsberg, 19. Juli Die Ergebnisse der Beerensträucher sowohl des Gartens als auch des Waldes find in diesem Sommer im Durchschnitt mäßig. Stachel­beeren und Johannisbeeren tragen, Ausnahmen abge­rechnet, nicht reichlich. Auch die Erdbeeren stehen nur bereinzelt, sodaß der Verkauf dieser Früchte der den

vinzialtasse r amberen Einsamen Kindern ansehnlichen Erlös bringt, geringer ist. bringt die Beeren rasch zur Fäulnis. Die Himbeeren, die jetzt erst reifen, leiden gleichfalls unter der an­haltenden Nässe.

Preise vor. An allgemeine Ber g und Neubau ht, Wissenschaft Kontrolle der al- Siechenanflalt Seitan 6000 t O Mr.( darunter gung der G

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§ Garbenheim, 19. Juli. Sonntag und Montag veranstaltet unser taninchenzüchterverein hier eine Ausstellung.

* Nieder- Rosbach, 19. Juli. Am 21., 22. und 23. Juli wird in unserem Orte das 13. Gautura fest des Gaues Wetterau abgehalt n werden, zu dem sich schon 350 Breisturner angemeldet haben. Es nehmen 36 Vereine am Feste teil. Seitens der Vereine werden 10 Musterriegen geftelt.

Weilburg, 19. Juli. Der aus Anlaß der gung und Bausendjahrfeier der Stadt Weilburg am teres jedermann 19. August stattfindende historische Festzug verspricht altung hat einen glänzenden Verlauf. Der Zug zerfällt in etwa rm niedergelegt zwölf einzelne, in sich abgeschlossene Gruppen und Hardt, bet der enthält Darstellungen aus der Geschichte Weilburgs H. Kühn im bom Beginne des zehnten Jahrhunderts ab bis in die der Univerfitat Gegenwart. Die fünstleriche Ausführung der einzelnen des. Für die Gruppen rührt von dem bekannten Kunstmaler Theodor nehmer bei der Ohlsen in Wiesbaden her, in dessen Händen auch die interlegen. Leitung des Zuges ruht. Die historisch treuen Kostüme Stern, hat die werden von Düsseldorfer und Mainzer Firmen geliefert. der Turm an * Hirzenhain. Verhaftung Bös. Einen überaus gefährlichen Spitzbuben, der sich mit Kleinigkeiten nicht abgab, hat endlich die Gerechtigkeit erreicht. Im Mai v. J. zum erftenmale war Kommerzienrat Buderus Hirzenhain von einem als cientolonie canfenwärter angenommenen Menschen, der sich| Stiftung schlich Ernst Schubbring aus Falkenheide nannte, in dreifter Weise bestohlen worden. Der Dieb hatte eine ule find burd kaffette mit Schmuckgegenständen im Werte von 20 000 Mt. mitgenommen. Aller aufgewendeten Mühe um Trotz war es dem Dieb, der auch in Köln sich in gleicher Weise wie in Hirzenhain Schmuckgegenstände im Werte von 2000 Mt. angeeignet hatte, möglich ge­besen, sich seiner Verhaftung zu entziehen. Endlich gelang es, den gefährlichen Menschen in Schwerte d. Ruhr dingfest zu machen. Er wurde von dort nach Buzzbach verbracht. Das gestohlene Gut, darunter biele Brillanten und Edelsteine, hat der Deb allerdings berpraßt.

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* Marburg, 19. Juli. Ein eigentümlicher Boy­lott ist hier verhängt worden. Die hi figen vereinigten fuhrwerksbesizer haben rämlich vor einiger Zeit einen neuen Lohntarif mit erhöhten Säßen eingefügrt. Gegenwärtig be= geht nun das Studententorps Nassovia" sein Stiftungsfeft, bomit auch eine große Wagenfacht verfaüpft ist. Weil die Bereinigung der Fuhr weite besitzer zu teuer war, beschlosse.. die Studenten, auswärtige Wagen zu nehmen und beauftragten Besorgung derselb n einen hiesigen Einwohner.

* Westerburg. Die Arbeiten an der etwa 40 Mter ohen und etwa 500 Meter langen Talbrücke vor der

Gießen, 19. Juli. 1906. Uhr und gibt zunächst Kenntnis von dem Dank des Rettors Oberbürgermeister Mecum eröffnet die Sigung 414 Hahn für die Ehrungen, die ihm die Stadt Gießen anläßlich der Feier seiner 50jährigen Lehrtätigkeit erwiesen hat. Dann wird in die Tagesordnung eingetreten. Emil Schön ist um Bauerlaubnis für die verlängerte Wilhelmstraße eingekommen, dem aber feine Folge gegeben wird, weil das Terrain noch außerhalb des Bebauungsplanes liegt und auch noch eine Aenderung der Baufluchtlinie vorgesehen ist. Wachtmeister Kasper ersucht die Stadtverordneten Versammlung, daß sie infektion als Regenwassergrube benutzen zu dürfen. Das Gesuch muß jedoch abschlägig beschieden werden, weil es einer Verordnung entgegensteht. Da das Haus aber im Prinz p gegen die Regenwasser cisternen nichts einzuwenden hat, so stimmt es einer von der Baudeputation beantragten generellen Aenderung der betreffenden Verordnung zu, laut deren es in Ausnahmefällen gestattet werden soll, solche Gruben zu halten. Bet der Wasserleitung und Gasleitung in der Dreihäusergasse müssen neue Rohre verlegt werden. Der dazu erforderliche Kredit von 160 Mt. wird bereitgestellt.­Die Wasserleitung von Duedoorn nach Gießen hat auf ihrem Wege infolge des toupierten Terrains fein gleich­mäßiges Gefälle, sondern steigt und fält wiederholt. Hierbei ist es unvermeidlich, daß sogenannte Luftsäcke entstehen, die die Leistungsfähigkeit der Leitung beträchtlich herabmindern. Um diesen Uelstand zu beseitigen, sind Luftventile eingebaut worden und zwar mit gutem Ecfolge, da jgt 4900 cbm täglich durchgepumpt werden fönnen, während das frühere Quantum bei 3800 cbm stehen blieb. Der Einbau ist also ein sehr zweckentsprechender und die Aufwendungen dafür im Betrage von 800 Rt. werden deshalb debattelos genehmigt. Vor enigen Jahren hat sich im Großherzogtum Hessen ein Landesverband zur Errichtung einer Trinter heilstätte gebildet, der aber sehr bald auch auf die Provinz Hessen­Nassau ausgedehnt wurde, da sich unser Großherzogtum zum Wirkungsfeld als zu flein erwies. Der Verband hat seine Arbeit tatkräftig in Angriff genommen, indem er 1902 bei Gelnhausen Gelände erwarb und eine Heilstätte errichtete. Die Erfolge fonnten jedoch über einen kleinen Rahmen nicht hinaustreten, da es dem Verbande an Mitteln gebricht. Er wendet sich deshalb mit der Bitte um eine einmalige oder fort­laufende Unterſtüßung an die Stadt. Das Haus erkennt die Nüßlichkeit einer derartigen Anstalt an und bewilligt vorläufig einen einmaligen Beitrag von 200 Mart. Im Falle das Unternehmen, das auch sehr wohl eine Entlastung unserer Armenpflege herbeiführen kann, einschlägt, sollen weitere Unterstützungen gewährt werden. Das Gesuch des Roten Kreuz Vereins um Unterstüßung für das südwestafrikanische Expeditionstorps wird dagegen mit dem Hinweise abgelehnt, daß dies Sache der Privatwohltätigkeit sei. Stadtverordneter Eichenauer führt aus, daß bis jetzt jeder ausreisende Soldat des 116. Infanterie- Regiments unterstützt und damit nach dieser Seite hin schon etwas getan worden sei. folgenden Beratungen, bie damit abschließen, daß 70-75 Mt. zur Berteilung von 2500 Tuberkulose.Merkblättern an die Kinder der Volksschulen ausgeworfen werden, bringt be­merkenswerte Mitteilungen aus dem sozialhygienischen Gebiete. Stabv. Medizinalrat Dr. Haberkorn er­öffnet, daß in nächster Zeit im Kreise Gießen eine Ver­ordnung eingeführt werden wird, laut derer schwere hälle von Tuberkulose off ziell gemeldet werden müsser. Ober­bürgermeister Mecum macht die Mitteilung, daß Geheim­rat Prof. Moritz sich bereit erklärt habe, mit seinen Assistenten in der Klinik eine besondere Sprechstunde für Tuberkulose abzuhalten. Die Bevölkerung legt ein erfreuliches Berständnis für hygenische Einrichtungen an den Tag. Als beredtes Zeichen dafür spricht die Tatsache, daß sie die Desinfektions Anstalt vielfach freiwillig benut. Der fogende Punkt:

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Erweiterung des Schlachthofes und Erbauung einer Kühlhalle hängt ebenfalls mit den gesundheitlichen Verhältnissen unserer Stadt zusammen. Schon lange war die Erweiterung des Schlachthauses und die Errichtung einer Kühlhalle geplant. In den eingehenden Beratungen hat man auch die Ver legung des Schlachthauses erwogen, doch hat man schließlich dem Umbau den Vorzug gegeben. Ber Bearbeitung der Pläne wurde vor allen Dingen darauf Rücksicht genommen, die Anlage so durchzuführer, daß die späteren Erweiterungen, mit denen ja infolge unserer ständig ansteigenden Be­bölferungszahl gerechnet werden muß, ohne Schwierigkeiten vor sich gehen fönnen. Das Schlachthaus, das in seinem gegenwärtigen Umfange den Fleisch bedarf einer Bevölkerung von 30 000 Personen deckt, ist an der Grenze ſeiner Leiftungsfähigkeit angelangt; es wird deshalb seine Aus­dehnung zur Befriedigung des Konsums von 50 000 Personen ir Auge gefaßt. Die Kosten dazu stellen sich auf rund 422 000 Mt. Die Kühlhalle soll 70 3 Den erhalten, eine ntage, die für die nächste Butunft vollkommen ausreicht. Oberbürgermeister Mecum ist entgegen der Majorität der Schlachthaus Kommission und der Meßer der Ansicht, daß die Kühlhalle auch anderen Geschäftsleuten zu Gute kommen sollte, indem einzelne Zellen der Aufbewahrung von Geflügel, Butter und Etern zu dienen hätten. Die Stadtverordneten Kirch und Krumm unterstüßen ihn hierin. Rirch und Krumm unterstüßen ihn hierin. Die zu er

Schlaflosigkeit. Kein Mittel wirkt so prompt und wohl­tuend und schafft natürlichen Schlaf wie Dr. Rays Nervol. Wer an Schlaflosigkeit leidet, wird es zu schätzen wissen, ein solches Mittel zu besitzen. Enthält: Kaliforn. Haferertraft 50, Fenchel 20, Anis 20, Pomeranzen 20, Baldrianeytraft 20, Glyzerin 30, Suder 30, Bromfalium, Bromnatrium, Bromammonium je 10. Dr. Rays Nervol ist in den Apotheken erhältlich.

hebenden Gebühren werden voraussichtlich die Aufwendungen für die Kühlhalle nicht decken, doch wird ein Zuschuß troß­dem nicht erforderlich, da das Minus durch den Gesamt­betrieb des Schlachthofes ausgeglichen werden wird. Um das Projekt der Schlachthoferweiterung weiter auszuarbeiten, soll ein besonderer Techniker eingestellt werden. Grundlage aber bleibt, daß das Schlachthaus eine möglichst zentrale Anlage erhält, damit spätere Erweiterungen ohne Schwierig lose Bustimmung, denn die Geschichte der Städte lehrt, daß feiten sich angliedern. Dieses Projekt verdient rückhalt­gerade bei der Anlage solcher Einrichtungen, deren Umfang durch das Anwachsen der Bevölkerung ein immer weiterer Kreis gezogen wird, vielfach Fehler begangen worden sind, die zu beseitigen, spätere Generationen erhebliche Opfer an Zeit und Geld bringen mußten. G. H.

Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am 6. Sonntag nach Trinitatis, den 22. Juli. Gottesdienst.

In der Stadtfire. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Bugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Matthäusgemeinde. Vormittags 91/2 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gem- inde erbeten. Vormittags 114 Uhr: Rinderkirche für die Marcusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Die Kinderkirche für die Matthäusgemeinde am nächst folgenden Sountag, den 29. Juli, fällt aus. In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Steiner.

Bugleich Christeniehre für die Neufonfirmierten aus der Johannesgemeinde. Vormittags 91 Uhr: Professor D Drews.

Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde im Hauptgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 114 Uhr: Kindergottesdienst für die Lutas­gemeinde. Pfarrer Euler. Abends 8 Uhr, Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaale der Johanneskirch.

Am nächstfolgenden Sonntag, dem 29. Juli, nach allen Gottesdiensten, Kollekte für die Innere Mission.

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Batholische Gemeinde. Samstag, den 21. Juli. legenheit zur heiligen Beichte. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Ge­Sonntag, den 22. Juli. 7. Sonntag nach Pfingsten. Vorm. von 61/2 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Vorm. um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Kommunion. Vorm. um 91 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Batholischer Gottesdienst in Grünberg ist Sonntag, 22. Juli, vorm. 9% Uhr: heilige Messe mit wredigt.

Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 6. Sonntag nach Trinitatis( 22. Juli) predigt:

1. vormittags: Defan Wagner.

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Text: Ap. Gesch. 5, 34-42 Lied Nr. 159. Der Nachmittags- Gottesdienst fällt wegen des Missions­in Ober- Off iden aus.

Gottesdienst mit Katechismusl hre mittags 12 Uhr in Staugenrod.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 21. Jult. Wolftg, trüb, leichte Regenfälle, noch etwas fühler, mäßig westliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde in Gieken.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 2.

Es fönnen eingestellt werden:

1 landw. Knecht, 3 Idm. Arbeiter, Ziegeleiarbeiter, 5 Bauschlosser, 2 Wagner, 5 Schreiner, 1 Schneider, 2 Glaser, 2 Installateure, Erdarbeiter und Handlanger, 3-5 kräftige Arbeiter, 1 Heizer, 2 jüngere Arbeiter, 1 Fahrbursche, 1 Küchenmagd, 1 Kutscher, 4 Dienstmädchen, 1 Mädchen zur Aushilfe( tagsüber), 2 Lauffrauen, 1 Laufmädchen.

Lehrlinge: 1 Elektromonteur, 1 Schreiner, 1 Kaufmann.

Es suchen Arbeit:

1 Buchbinder, 1 Schreiner( Anschläger), 3 Wasch­und Putzfrauen, 1 Flicfrau, 1 Glaser, 1 Heizer, 1 Staufmann, 1 Lauffrau, 1 Schreibgehilfe.