lieferten, irrtümlich nach den alten Eägen frantierten Sendungen wird lediglich die Portodifferenz erhoben werden.
Hof und Gefellschaft.
Die Kaiserin ist mit der Vrinzessin Viktoria Luise und dem Prinzen Joachim in Wilhelmshöhe ein getroffen.
Eine ziemlich heftige Verlegung zog sich Papft Pius dadurch zu, daß er sich mit einer Stahlfeder in den rechten Daumen stieß. Der Leibarzt Professor Lapponi, der zur Hilfeleistung berbeigerufen wurde, erklärte die Gefahr einer Blutvergiftung für ausgeschlossen.
Soziales Leben.
X Internationaler Kongreß der Handelskammern. In Mailand wird vom 24. bis zum 28. September der zweite anternationale Kongreß der Handelstammern und der faufmännischen und industriellen Vereine stattfinden. Auf der Tagesordnung stehen u. a. Weltpostverein: internationales Bostwertzeichen und andere Reformen. Internationale Regelung des Fernsprechwesens: Herabsetzung der Gebühren usm. Internationales Recht des Wechsels, des Schecks und anderer Umsagpapiere. Internationales Handelsschiedsgericht. Neutrale Seewege. Regelung der internationalen Austellungen. Bollstatistik. golförmlichkeiten: internationale Postpalete usw.
X Vom Buchbinderstreik. Eine in Stuttgart abgehaltene Versammlung von Buchbindereiarbeitern hat die in, Leipzig getroffenen Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern und Gehilfen abgelehnt. Die Versammlung beauftragte den Verbandsvorstand, durch erneute Unterhandlungen mit den Unternehmern weitere Zugeständnisse herbeizuführen.
X Hafenarbiterstreit im Rheingebiet. In Duisburg und im Ruhrorter Hafengebiet sind bei einer Anzahl Firmen die Verlader in den Ausstand getreten. Polnische Arbeiter halten bet einigen Firmen den Betrieb mühsam aufrecht. Die Streifenden verlangen eine Lohnaufbesserung. Agitatoren bereisen das Ausstandsgebiet, um einen allgemeinen Streit der Hafenarbeiter herbeizuführen. Bei den Unternehmern macht sich das Bestreben geliend, zur Abwehr weiterer Streif gelüfte sich zu einem Verbande zusammenzuschließen.
× Ausschreitungen Ausständiger in Zürich. Infolge neuerlicher Ausschreitungen seitens ausständiger Arbeiter und tätlicher Angriffe auf die Polizei und Arbeitswillige hat die Regierung beschlossen, zur Aufrechterhaltung der Ordnung ein Regiment Infanterie und eine Gefadron Dragoner heranzuziehen und ein weiteres Bataillon Infanterie bereit zu halten.
Nab und Fern.
† Vom Münchener Bundesschießen. Auf das an den Kaiser Wilhelm gerichtete Huldigungstelegramm der Stadt München vom 15. Deutschen Bundesschießen ist folgende Antwort eingelaufen:" Seine Majestät der Kaiser und König laffen Euer Hochwohlgeboren ersuchen, den in der gastlichen Stadt München anläß ich des Deutschen Bundesschießens vereinten Schüßen allerhöchftihren wärmsten Dank für das freundliche Gedenten auszusprechen. Auf allerHöchsten Befehl der Geheime Kabinettsrat t. V. v. EisenhartRothe,"
+ Das Kaftwerk Aff." aufoegeben. Der Aufsichtsrat des ersoffenen Kalibergwerks ,, Asse" hat beschlossen, die Arbeiten zur Rettung des Wertes einzustellen und die Abteufung eines neuen Schachtes bei Remlingen möglichst bald zu beginnen. Der Schaden, der dem braunschweigischen Staate aus der Katastrophe erwachsen ist, stellt sich so beträchtlich dar, daß von der Berufung eines außerordentlichen Landtages die Rede war. Die weiteren Folgen des Unglücks sind noch nicht abzusehen. Bei sehr schweren Wasserfatastrophen löst sich das Salzgebirae auf weite Streden bin auf und verursacht unters indische Einstürze, die Bodensenfungen und Gebäudebeschädi gungen herbeiführen fönnen.
† Aufhebung der Sch ff- Schwankungen. In Ham burg wurden mit dem vom Direktor des Germanischen Lloyd, Konsul Schlid erfundenen, zur Abstellung der Schiffsschwankungen bestimmten Schiffs tretsel Versuche angestellt, und zwar auf der Unterelbe bei stürmischer Witterung auf einem in voller Fahrt befindlichen alten Torpedoboot. Durch die Rotation des Schiffskreisels wurden die Schiffsschwankungen fast völlig aufgehoben.
+ Verwechselte Flaschen. In M.- Gladbach wurde die Frau eines Laternenanzünders das Opfer einer verhängniss bollen Verwechslung. Sie litt an heftigen Magenschmerzen, die sie durch Kognat zu lindern suchte. Als in der Nacht die Schmerzen wieder eintraten, ergriff sie in der Dunkelheit stat des Fläschchens mit Kognat ein solches mit Essigessenz. Sie trant nur einige Tropfen, erlitt aber so schwere innere Ver legungen, daß sie kurz darauf starb.
+ Unfall im Bergwerk. Auf der Reche Karl Friedrich in Linden bei Bochum setzte bei der Personenbeförderun ein mit 25 Bergleuten besetzter Korb so start auf, daž mehrere Bergleute schwer, einige leicht verlegt wurden.
† Im Gewittersturm nefunken. Im Kurischen Haff wurden durch einen Gewittersturm zwei Kähne zum Sinlen gebracht. Von dem einen Fahrzeug wurde der Befizer for gespült und ertrant; ebenso famen zwei Kinder um, die sich in der Kajüte befanden, während die Frau des Schiffers und der älteste Sohn durch einen Matrosen gerettet wurden.
† Der Tod auf der Hochzeitsreife. Auf fäbe Art tam ein junges Ehepaar ums Leben, das seine Hochzeitsreise in die Schweiz unternommen hatte. 13 die be den Leute mit dem Bergführer Lucien Balmay einen Brücken steg in der Schlucht der Tête noire überschritten, stürzte der Steg ein und alle drei stürzten in die Tiefe.
+ Das Unglücke- Fahrzeug. Bei Ger in Frankreich verlor der auffeur des in Paris lebenden Amerikaners Kemp die Herrschaft über das von ihm gesteuerte Automobil. Er stürzte aus dem Wagen und tourde tot vom Plaze ge tragen. Zwei Frauen wurden schwer verletzt.
† Eine Stadt in Flammen. Die Stadt Samara in Rußland steht vollständig in Flammen. Die Einwohner Flüchten.
† Neues Bootsunglück. In der mährischen Sommer. frische Frein unternahm die Gattin des dort weilen en Wiener Redakteurs Suchanef mit ihrem Sohn Robert und einem zweiten Studenten, einem Dienstmädchen und dem Töchterchen eines Nachbars eine Kahnfahrt auf der hochangeschwollenen Thaya. Dabei fiel das Kind ins Wasser. Vei den Rettungsversuchen tippte der Kahn um, und alle Insasi n versanten in den Wellen. Die beiden Studenten wurden gerettet; die beiden Frauen und das Kind ertranfen. m Ufer standen viele Sommerfrischler und Ortsinfassen, die nicht imstande waren, Hilfe zu bringen.
† Eine Stadt durch Erdbeben zerstört. Wieder ist cine ganze Stadt durch vulkanische Ausbrüche vernichtet. Diesmal hat sich das Unglück in Texas abgespielt, es betrifft die Ortschaft Socorro.
† In den Bergen abgestürzt. Beim Abstieg rom Hohen Ufer bei Kempten fand der Berqführer Weidenauer aus Oberstdori den um Hilfe rufenden Touristen Dr. Hoefer aus Koburg, der etwa 12 Meter hoch abgestürzt war und schwere innere Verletzungen erlitten hatte. Dr. Hoefer wurde nach Oberstdorf gebracht.
Binnen wenigen Tagen famen dort 25 Erdstöße vor, die den ganzen Ort zu einer einzigen großen Ruine ge ftalteten. Die 2000 Bewohner suchen in Eisenbahnzügen zu en fliehen, doch sind sie auch dort gefährdet, da die Erdmasser auf die Geleife rutschen. Tas Wasser in den warmen Quellen jener Gegend ist um 10 Grad gestiegen.
† Große Ueberschwemmungen in Japan. In den mittleren Gebieten von Japan haben große Ueber. schwemmungen schreckliche Verheerungen angerichtet. Die Gegend von Kofu ist in einen ungeheuren See verwandelt Eine große Anzahl Menschen ist umgefommen. Die Be völkerung hat zu tausenden in Tempeln und Theatern Zu flucht gesucht. Viele sind auf die Dächer von Häusern ge flüchtet und rufen um Hilfe. In Matsumoto find etwa 4000 ( Sebäude überschwemmt. Die Kupferbergwerfe stehen unter Wasser. Der Eisenbahnverkehr ist unterbrochen.
Tages- Chronit. Bei einer Segelpartie auf der Havel haben zwei Berliner Ingenieure Walter Müller und von Heister den Tod im Wasser gefunden.
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Auf die Ergreifung des Attentäters gegen den Schnellzug Koblenz- Trier ist eine Belohnung von 300 Mart ausgelegt.
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An der Bahnüberführung der Anhalter Bahn bei der Möckernbrücke war ein Wagen gegen einen Tragepfeiler gefahren, wodurch sich das Geleis auf der Brücke sentte, als ein Leerzug hinüberfuhr. Unglück ist nicht vorgekommen. Ein achtzehnjähriger Beamter der Kommerz- und Diskontobant in Berlin ist mit 10 250 Mart flüchtig ge
worden.
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Billard- Sirenen.
verloren.
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Meifterinnen auf dem grünen Tuch in Madrid. Wettleidenschaft. Die Spielbank macht gute Gefdäfte. Consuela oder Juanita? Weiß fällt ab. Die Entschädigung. Gewonnen und Das gleiche Spiel. Wenn die sengende Glut des Tages gewichen, die Sonne untergetaucht ist und fühle Winde ächeln, dann sieht man in Madrid Jung und Alt den äußerlich schmucklofen SpielHallen zuströmen, die an vielen Stellen, ein wenig ableits von den Promenaden errichtet sind. Die Mitte der Halle nimmt ein großes französisches Billard ein, umringt von einer Schar lebhaft geſtifulierender Männer und Frauen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Billardspielerinnen, junge, schöne Mädchen in glänzenden Toiletten sind es, die meisterhaft das Queue handhaben. Die Umstehenden verfolgen alle Phasen des@pieles mit fieberhafter Spannung, Wetten um oft hohe Beträge werden abgeschlossen, und jeder Stoß wird von Ausdrücken der Bewunderung oder des Mißfallens begleitet. Wir sind in einer Art von milder Spielhölle, in der viel ge= wettet, viel verloren und nur gelegentlich ein flein wenig gewonnen wird, in der aber die Spielbank, die die hübschen Billardmei sterinnen angestellt hat, recht glänzende Geschätte macht. Eben tritt die meistgewettete Spielerin, die fönigliche Consuela an das Billard. Sie lächelt, fie läßt ihre Blice siegesgewiß über die Zuschauer laufen. Consuela trägt eine mohnrote Schleife: mohnrot ist darum die Farbe, mohnrot wird gesetzt.
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Die schöne Consuelo zielt lange. Eine erwartungsvolle Stille dann ein plötzlicher Stoß- die Kugel rollt von Bande zu Bande, schlägt gegen den zweiten Ball und treibt inn seitwärts, weit von der Ede weg. Bissige Bemertungen werden laut, spöttisches Lachen ertönt. Consuelo rümpft das Näschen, verzieht ein wenig das Mündchen und sezt sich gleichmütig auf ihren Platz zurück.
Jetzt ist die Reihe an der blonden Juanita mit dem himmelblauen Schletfchen. Sie tritt langsam und stolz hervor, das Queue in der Hand. Entschlossen treibt sie, mit heftigem Rud, den Ball vorwärts pah! die schöne Consuela ist noch nicht besiegt die Kugel war zwar ins Gehege gelaufen, aber, zu stark getrieben, wieder herausgetreten und jenseits der Grenze liegen geblieben.
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wobl
Den 15. be. Mite.,
alle Freunde und bon- 9 Uhr an En Gefchente, nachm Fouillon, Hundeb Sünemann, Heuthe Dankbare Da eine dortige B findet hat, trog de zu erhöhen, haben
Die
hat verloren i Die fleine Concha ist etwas nervös geworsen, aber ihr Zutrauen wantt nicht. Sie zielt und zielt eine halbe Minute lang daß alles schon ungeduldig wird. Da hat sie plötzlich den Ball vorwärts getrieben. Fehl. geschossen, Concha! Der Ball ist zwar ins Gehege gerannt, aber wieder hinausgeglitten. Die fönigliche Conſuela hat boch und trotz allem zuletzt den Sieg behalten." Rojo gana! ruit der emfige Marqueur. Die 10te Schleife hat gewonnen, und mit ihr die Zahl der Spieler, die auf die Kunst der schwarzlodigen Schönen ihr Geld gesezt haben. Die Wetten werden jetzt berichtigt, das Geld wird ausgezahlt. Mädchen sehen sich zusammen auf ihre Plätze, lachen und plaudern und amüsieren fich, unbefümmert um die Freude und die Schmerzen, die Erwartungen und Ent täuschungen, die sie erregt und in Szene gesetzt haben. Manch einer der Spieler, der jetzt ausgebeutelt die Halle berläßt, wirft den Spielerinnen im Hinausgehen noch einen Blick des Ingrimms und der Verachtung zu. Alle Be wunderung, alle Zärtlichkeit, die er beim Betreten der Räume, wo die Grazien walten und spielen, für sie empfunden hat, ist mit seinem Gelde davongeflattert.
Die fleine, zierliche Concha ist die dritte und letzte Spielerin, ein weißes Schleischen prangt auf ihrer Brust. Leise, obenhin, tippt sie mit dem Queue gegen den frisch aufgesetzten Ball. Er rollt etwas schwächlich von Bande
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zu Bande. Was vorauszusehen war, geschieht; die Kugel erreicht ihr Ziel nicht ganz, fie bleibt dicht vor dem Grenzstrich liegen. Allgemeiner Lärm, Verwünschungen, Gelächter, Bravo. Bald naht die Entscheidung. Die rote Consuela, die noch Unbesiegte, tritt mi der ans Billard, mit einem Blick, als wäre sie die Beherrscherin des Erdballs.
Dankbarkeit ihr ein * Der faub bringen Berliner B In einer Darmfta Bollständig gefund wir bei weiterem Grnten entgegen." Bacherlin gebrauch Heinlichfeit!"
Und morgen, wenn zur Abendstunde die Hallen sich wieder süllen, zeigt sich dasselbe Bild, es rollen die Kugeln es rollt das Geld und zwischendurch schallen die Rufe des Entzückens und der Enttäuschung. W. O.
Diesmal spielen alle drei Mädchen gleich vorzüglich. Consuela treibt gleich beim ersten Stoß die Kugel ins Ge hege. Ein dröhnender Beifall lohnt sie für ihre Geschicklich feit." Olá!" rufen die enthusiasmierten Zuschauer, flat chen vor Freude in die Hände und werfen dem stolz lächelnden Mädchen feurige, bewundernde Blicke zu. Juanita und Concha scheint das Beispiel ihrer Genossin entflammt zu haben. Auch unter ihren Händen ist die Kugel ins Riel gerollt, und auch fie find mit dem gleichen donnernden Applaus beglückt worden. Wieder stehen die Chancen gleich, die drei Wiädchen sind unbesiegt, iguales las tres!"" malt der Marqueur an die Tafel. Die Spannung ist aufs böchste gestiegen. Wird die Entscheidung jett fallen? Consuela tritt von neuem ans Willard. Ein Meisterstoß die Kugel liegt im Gehege. Wieder frenetischer Jubel des Publifums. Juanita ist an der Reihe. Ein Stoß- alle Hä se recfen sich nach vorn- mißlungen! Die Anhänger der lichtblauen Schleife maten lange Gefiditer. " Azul pierde!" marfiert in Gleichmut den Anschreiber. Qlau
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Hus dem Gerichtsfaal.
§ Gerichtliches Einschreiten gegen einen Vorschuß berein. Die Staatsanwaltschaft in Konstanz hat gegen den Borschußverein im Dorfe Eigeltingen ein gerichtliches Ver fahren eingeleitet. Der Verein hat durch eine unglaublich nachlässige Geschäftsführung eine Unterbilanz von 175 000 M gemacht, wodurch viele Ileine Leute um jahrelange Ersparnisse gebracht wurden.
8 Eine Prinzessin, die auf Ehetrennung flagt. Die Prinzessin Maria Beatri von Bourbon hat gegen ibren Gatten, den Fürsten Fabrizio Massimo in Rom die Klage auf Ehetrennung eingereicht. Die Prinzessin ist eine Tochter der Prinzessin Elvira, der Schwester des Don Carlos, die einst mit dem Maler Folchi durchging. Die Prinzessin Marta Beatrice hat schon früher einen Selbstmordversuch aus Ab neigung gegen ihren Gemahl begangen. Sie sprang in den Tiber, wurde aber gerettet.
Cokales.
20. Juli.
Bieber, 19. jiemlich junge Tur willige Beiträge in di Sonntage das Feft Der Verein, dem Ga nicht unterlaffen, aud heim und Fellingshau mit diefen beiden Dri einigt ist. Nun gehör
** Der Großherzog unternahm Dienstag im Automobil einen Ausflug nach Homburg vor der Höhe. Nach einem Spaziergang im Kurpart erfolgte gegen Abend die Rückkehr nach Jagdschloß Boifsgarten.
* Die Landgräfin Clodwig von HessenPhilippsthal- Barchfeld, die Schwester der Großherzogin von Hessen, ist von einem Knaben entbunden worden. *** Kreistierarzt Dr. Maurer in Alzey ist in gleicher Eigenschaft und als Dozent an der veterinärmedizinischen Abteilung der Landesuniversität nach Cießen vers zt worden.
*** Der Voranschlag der Provinzialtasse der Provinz Oberhessen für 1906 sieht unter anderen Einnahmen 362 601,82 Mt. Beiträge der Kreise vor. An Ausgaben erscheinen 13 650,- t. für die allgemeine Ver waltung, 280575,34 Mt. für Unterhaltung und Neubau von Kreisstraßen, 2400 Mt. für Unterricht, Wissenschaft und Kunst. Ferner sind vorgesehen für Kontrolle der Nahrungsmittel 12 050 mt., Provinzial- Siechenanstalt 128 230 Mt., Verhütung ansteckender Krankheitan 6000 Mt., Landwirtschaft, Gewerbe und Verkehr 24 100 Mt.( darunter 20 000 mt. für Licht- und Wasserversorgung der Ge meinden), Untftügungen 13 360 Mt. Unter den Straßen neubauten erscheint die Anlage einer ea. 5 Rilometer langen Straße von Garbenteich nach Lich mit einem Koftenaufwand bon 68 950 Mt.
Turnverein und auch d gegründeten Turnerbu fon vor Aufstellung bungen zwifchen mehr bände. aber trotzdem
Bögel igen als fhienenen Turnvereine fchien fomit aller Hader body gerade bei öffentlic
8 uns eint. Jedoc Edmtlige eridienenen Bahl, verließen den Feft Witeit ohne Grund den
Bidenfälle der gute
Bebertal nur gehemmt rabarten Vereine berg
Som Vogelsberg
ernte steht in Aug tommt. Die Bäume def biele icon jest die grünen Früchte re Bom Vogelsberg Beerensträucher sowohl find in diesem Somme beren und Johannis hnet, nicht reichlich
einzelt, jodaß der men Kindern anseh as regnerische Wette Bhringt die Beeren raf e jegt erst reifen, altenden Nässe. Garbenheim, 1 Corrontaltet unser& an June. Nieder- Rosbach, bird in unserem
tet.
Wetterau abgeha Burner angemeldet e teil. Seitens der ' Weilburg, 19. aujendjabrfeie August stattfinder men glänzenden Verl milf einzelne, in fi pilt Darstellungen om Beginne des zehr Regenwart. Die fünf Bruppen rührt von de Wolfen in Wiesbaden itung des Buges rut erden von Duffeldorf Hirzenhain. Be ahrlichen Spizbuber
st. Bismarcksäule. Die Besichtigung und Besteigung der Bismarcksänle ist bis auf weiteres jebermann unentgeltlich gestattet. Die städtische Verwaltung hat Anordnung getroffen, daß Schlüssel zum Turm niedergelegt sind in der Wirtschaft von Schadeck auf der Hardt, bet der Bürgermeisterei, bei Schreibwarenhändler H. Rühn im Seltersweg, außerdem für die Angehörigen der Universität bei dem Hausverwalter des Kollegiengebäudes. Für die Rückgabe des Schlüssels ist von dem Entnehmer bei der Entnahmestelle der Betrag von 50 Pfg. zu hinterlegen. Um dem Publikum die Besichtigung zu erleichtern, hat die Städtische Verwaltung Vorsorge getroffen, daß der Turm an den beiden nächsten Sonntagen nachmittags von 3-9 Uhr ständig geöffnet ist.
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In diesem Sommer wird in Gießen zum erstenmale von der wohltätigen Einrichtung einer Ferienkolonie
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gab, hat endlich die& Sommerzicncat B antenwärter angen rifter Weise beftoble
Gebrauch gemacht. Durch die Bücking'sche Stiftung iftlich Genit Schub
ein Fonds vorhanden, aus dessen Mitteln die Roften bestritten werden. Aus der Stadtmädchenschule sind durch den Schularzt 20 Rinder ausgewählt worden, für die die Wohltat eines Landaufenhaltes dringend geboten scheint. Die Kolonie wird bei Gastwirt Theiß in Weitershain untergebracht. Der Landaufenthalt der Kinder erstreckt sich auf 4 Wochen, vom 18. Auguft bis 15. September. In der Beaufsichtigung wechseln zwei Lehrerinnen ab.
hette mit Schmu 0000 Mt. mitgenom m Trog war es de Weider Weise wie in Werte bon 2000 ien, sich seiner Ve ang es, den gefä d. Muhr dingfest Buzbach berbracht le Brillanten und G pragt.
*** Besizwechsel. Die der Familie Noll gehörige in der Ostanlage belegene V.la ist für 110 000 mt. von der früheren Besizern, Frau Burt, zurückgekauft worden. * Eine Talsperre im Taunus. Wie von sehr zuverlässiger Seite mitgeteilt wird, dürfte dem preußischen Landtag in einer nächsten Session eine Vorlage über die Anlegung einer Talsperre im Taunus zugehen. Nah dem Vorschlage der Bezirksregierung zu Wiesbaden, die das Projekt bereits fertig ausgearbeitet haben soll, dürfte sie in der Nähe von Schmitten angelegt werden. Die Anlage soll zugleich zur Gewinnung von elektrischer Energie benutzt werden.
* Das folgende originelle Inserat befindet fich in der„ Heiligenft. 3tg.": 3u der nächsten Sonntag,
Marburg, 19. Ju
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und etwa 500


