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rache darüber versammelt, wie am schnellsten das Reisenbahn net geschlossen werden könnte. Betracht fommen nur die ganz furzen Verbindungs­Gersfeld- Bischofsheim, Geisa. Tann und Hilders. ingen. Es kam zu Bildung von Eisenbahn­te es die je für ihre Interessensphäre die Sache bis Minister betreiben sollen. Angeregt ist auch eine bon Hünefeld nach Schlitz als direfie Verbindungs­wischen Rhön und Vogelsberg.

Butzbach. Schwindlerin. Eine elegant ge­

* Worms, 17. Dez. Der vor etwa 14 Tagen von hier verschwundene Oberrealschul- Unterprimaner hat, wie es scheint, in seiner Liebesgeschichte Glück. Er hat nämlich von Stuttgart aus seine Verlobungs­anzeige an die hiesigen Bekannten gesandt. Danach int seine Braut nicht die Tochter eines Frankenthaler, sondern eines Stuttgarter Rechtsanwalts.

Die Frage der Bahnverbindung| einem minderwertigen Ader von 2 Morgen, welcher zwischen dem Dill- und Lahntal durch die Weiter vor 8 Jahren mit Bäumchen beflanzt wurde, gelöst.. führung der sogenannten Scheldetalbahn nach Wallau bezw. unserer Stadt macht langsame aber sichere Fortschritte. Nachdem der Staat sich bereit Er­klärt hat, diese Bahn zu bauen, handelt es sich bekannt. lich um die Frage der Aufbringung der Kosten zum Geländefauf bezw Stellen des Bahngeländes, in der bis jetzt noch feine völlige Ginigung erzielt wurde. Die Gesamtkosten der Bahn, die im ganzen eine Länge von 19,8 m. auf den Hinterlandskreis, find auf 3333000 m.

Cut. Der de Dame erschien vorige Woche bei einer hiesigen 26,2 fm. hat, 6,2 entfallen auf den Dillkreis und

ut in Paris Failte und gab sich als eine nahe Verwandte des auf eine iemann aus. Da dieser dienstlich abwesend war, so berechnet.

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man daran, es der" Tante" so bequem als möglich machen. Sie entschloß sich sogar, zu übernachten. Fremde gab Auskunft über alle Vettern und Basen

* Aus Nassau. In manchen Orten unseres Bezirks beftebt noch die althergebrachte Sitte, daß das Reinigen der Schulfäle und das Feueranmachen in den Schulen nben tönnte, wußte auch durchaus vollständig Bescheid in der durch Schulkinder besorgt wird. Der Landrat in Beimat des Ehemannes, einem Dorfe im Odenwald. Limburg hat nun für die Orte seines Kreises diesen verden, eben andern Morgen nach einem guten Frühstück fiel Unfug streng berboten. Hoffentlich wird man auch in hnlichen Gernden plötzlich ein, daß sie bereits auf dem Wege anderen Kreisen acht geben.

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mb hier ihre gefüllte Geldbörse verloren und an der Elan für nachträglich entrichtetes Fahrgeld ihren wert­polen Umbang bersetzt habe. Mit der Bitte um ein ebangelisalehen von 20 Mt., das ihr bereitwilligst gewährt der Gemembe, um das versezte Kleidungsstück einzulösen, ver­pand die Tante" auf Nimmerwiedersehen. Marburg, 18. Dez. Die Kommission zur Vor­furt a. Mbeitung der Wahl eines neuen Oberbürger beit fagtifters hat jezt die Stelle ausgeschrieben und zwar en Ausstel einem Anfangsgehalt von 8500 M. steigend bis zu gurtbogen 000 m.

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Bekanntmachung.

Die Fuhrwerkswage am Neustädtertor ist

Einem biber dem Verkehr übergeben.

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Gießen, den 19. Dezember 1906.

Großh. Bürgermeisterei Gießen. Curschmann.

Gefanntmachung.

Saft am ham in Streit der Nordanlage zwischen Afterweg und Schottstraße erfette er eid hiermit aufgehoben.

Die unterm 10. Dezember 1906 angeordnete Sperre

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Steßen, den 17. Dezember 1906.

Großh. Poliziamt Gießen.

Herberg.

Wetanntmachung.

* Bom Westerwald. Christbäumchen wurden in diesen Tagen auf verschiedenen Stationen der Westerwaldbahn mehrere Waggons veriaden und nach den Städten Mainz und Frankfurt befördert. Die Forstbehörde gewährt ausnahmsweise nur das Fällen in Neuanlagen der Gemeinden; die Privatbesizer solcher jungen Waldbestände nehmen hingegen den schönen Erlös für die Bänmchen recht gecne in Empfang; so wurden in voriger Woche von einem Landwirte im Dorfe L. an 1200 M. durch Verkauf von Weihnachts­bäumchen vereinnahmt. Dieser& trag wurde aus

An die Leser!

Im neuen Jahre vermehrt die ,, Kleine Presse" wiederum ihren Inhalt.

Vielfach ist der Wunsch laut geworden, der reiche Stoff des ,, Stadtanzeigers" der Kleinen Presse" möchte nicht sondern dem ganzen großen Leserkreis. Wir komme nur der Frankfurter Leserschaft zugänglich gemacht werden,

diesem Wunsch nach und fügen die Stadtbeilage fortan dem Gesamtblatt ein. Der Stadtanzeiger" in der bisherigen gesonderten Form kommt dadurch in Fort­fall, sein Inhalt wird in veränderter Anordnung der vollen Auflage eingegliedert.

Die unterm 27. November 1906 angeordnete Sperre lokaler Berichte, Vereinsmitteilungen, Versammlund Balfonstraße wird hiermit aufgehoben.

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Gießen, den 17. Dezember 1906.

O

Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg.

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Die erweiterte Fülle städtischer Nachrichten aus Frankfurt am Main, geschichtlicher Aufsätze, Beiträge zur Entwicklung der Großstadt, Anregungen aus dem Publikum, Gedichte und Schwänke in heimischer Mundart, Ab­bildungen von Frankfurter Ereignissen, Bauwerken und Persönlichkeiten werden für die Folge allen Lesern ohne Ausnahme zugehen.

Bei der Bedeutung, die Frankfurt am Main als der natürliche Mittelpunkt für unser gesamtes Hauptverbreitungsgebiet be­sitzt, und bei den innigen Beziehungen zwischen Frankfurt und den Nachbarorten, sowie zwischen Stadt und Land; wird diese Inhaltsvermehrung weithin willkommen sein.

Eine Nummer der ,, Kleinen Presse" umtabt nunmehr in der Regel mindestens acht Seiten ihres großen Formats. Auf diese Weise ist es möglich, alle Abteilungen der ,, Kleinen Presse" zu erweitern. sonders werden wir bemüht sein, den

Be­

Stadttheater Giessen.

Sherlod Holmes.

Wer ist Sherlock Holmes? Sherlock Holmes ist der gewiegte Londoner Detektiv par excellence, der durch seine Beobachtungsgabe und seinen Scharfsinn den verschlungensten Fäden nachspürt und sie entwirrt, der durch seine Kaltblütigkeit stets den Steg über seine Gegner davonträgt. Das Stück führt ihn uns im Kampfe mit dem abgefeimtesten Verbrecher, mit Professor Moriarty vor, den wir aber mehr von der plumpen, als von der feinen, scharfsinnig kombinierenden Sette kennen lernen.

Die Darstellung war eine flotte, d'e wahre Beifalls stürme im Hause auslöfte. Um die Titelrolle erwarb Herm. Batof sich unbestreitbare Verdienste, der seinen Sherlock Holmes mit überlegener Sicherheit von allen Seiten beizukommen und auch die rein menschlichen Züge herauszutreiben wußte. Weniger gut traf Adolf Lippert den vielgenannten und vermögenden Professor

Bekanntmachung.

Im nächsten Sommer sollen wieder eine Anzahl armer strophulöser Kinder, deren Eltern im Bezirke wohnen, auf Kosten der Bezirkssparkasse behufs Ge­brauchs einer Badekar im Elisabethhaus in Bad­Nauheim untergebracht werden. Anmeldungen, welche durch die Pfarrämter oder Bürgermeistereien

bis spätestens Ende Januar t. Js. hierher einzureichen sind, müssen mit ärztlichem Attest und einer Bescheinigung belegt sein, woraus hervorgeht, daß die Kur notwendig ist und die Eltern nicht in der Lage find, die Kosten selbst bestreiten zu können. Gießen, den 17. Dezember 1906.

Der Direktor der Bezirkssparkasse Gießen. Doering.

Bekanntmachung.

Donnerstag, den 20. d. Mts., vorm. 10 Uhr beginnend, wird der Mobiliarnachlaß der verstorbenen Eheleute Friedrich Arnold III, Haus Nr. 42 zu Lütellinden:

2 Stühe, 1 Rind, Wagen, Pflug, Egge, 1 Schub­farren, 1 Fegmühle, 1 noch fast neue Häckselmaschine und andere landw. Geräte, die Vorräte an Heu, Grummet, Stroh, Kartoffeln und Gemüse, sowie Haus und Küchengeräte

unterhaltenden und bildenden Teil öffentlich gegen Barzahlung versteigert.

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auszubauen. Kleine spannende

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der verschiedensten Art, fesselnde und lehrreiche

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werden noch häufiger als seither eingeschaltet werden.

wirtschaftlichen Abteilungen,

steinstr. 45 empfiehlt Wetsteinstr. 45 Auch die Spielwaren, Geschenkartikel, halanterie- u. Haushaltungswaren

in größter Auswahl.

die landwirtschaftlichen Mitteilungen, die Weinzeitung, die Verkehrsnachrichten, das Gewerbewesen, die Gerichtszeitung und der Sport können gesteigerte Berücksichtigung finden. Vermehrte Aufmerksamkeit gedenken wir der

Handelszeitung

Christbaumschmuck, Lichter, Lichterhalter, zuzuwenden, die wir räumlich ausdehnen und inhaltlich den

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Bedürfnissen unserer Leser noch mehr anpassen werden. Ebenso steht für die

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die durch unsere eigenen Zeichner und nach eigenen photographischen Aufnahmen her­gestellt werden, vermehrter Raum zur Verfügung. Wachstum des Umfangs und Bereicherung des Inhalts Follziehen sich

ohne Preisaufschlag.

Wir brauchen kaum hinzuzufügen, daß

Haltung und Ziel der ,, Kleinen Presse"

sich nicht ändern. Unser Blatt wird bestrebt bleiben, überall und jederzeit für Fortschritt

und Allgemeinwohl einzutreten, in derselben freiheitlichen und volkstümlichen Richtung, der es nun seit fast einem Vierteljahr­hundert, seit seiner Gründung, in Treue dient.

Bezugspreis durch unsere Agenturen monatlich 50 Plg., durch die Post monatlich 67 Pig.

Probenummern werden franco und kostenlos durch unsere nächstliegende Agentur oder durch die Geschäftsstelle abgegeben.

Frankfurt am Main, im Dezember 1906.

Administration der ,, Kleinen Presse".

Lützell nden, den 17. Dezember 1906.

Hölz, Ortsgerichtsvorsteher.

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Bekanntmachung.

Um endlich dem Verschwinden der Kuchenbleche zu feuern, wendet fich der unterf. Vorfland an den ehrlichen Teil der Kundschaft um Rüdgabe der Kuchenbleche an die auf den Blechen verzeichneten Bädern bis zum 15. Dezember 1906 Gegen den unehrlichen Teil der sich nach dem ang Datum noch im Befiße eines einer Bäckerei gehörigen Kuchenbleches befindet, wird Strafantrag wegen Diebstahls gestellt. Das Verleihen von Kuchenblechen zu den Festtagen findet nur gegen Hinterlegung von 1.- Mt. statt.

Der Vorstand der Bäder- Zwangs- Inuung.

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