wurde der Rebellenführer Fielding mit seinen Anhängern ver: folgt. Es gelang, ihn aus seinen Schlupfwinkeln am Fischfluß zu vertreiben und in die wasserlosen Huibberge zu werfen. Teile dieser Bande raubten bei Willem- Chrifas eine größere Anzahl Transporttiere. Dreißig deutsche Reiter verfolgten von Kuibis aus und nahmen dem Feind bei Haries das geraubte Vieh wieder ab, erbeuteten dessen Reittiere und Proviant und trieben ihn in die Huibberge zurüd.
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Wenn es sich auch durchweg abgesehen von dem Ueberfall von Uchanaris um geringere und vereitelte Aktionen der Aufständischen handelt, zeigen diese doch, daß die Empörung fortwährend die ernsteste Aufmerksamkeit fordert. Unseren braven Schuztruppen ist noch manche harte Arbeit vorbehalten, ehe an die vollständige Beruhigung der Kolonie gedacht werden kann.
Politifche Rundschau.
Deutsches Reich.
* Die Immediat- Eingabe des Erzbischofs v. Stablewski und der Domkapitel von Gnesen und Posen an den Kaiser wegen der polnischen Schulstreik- Frage mit der Bitte um Aenderung der Bestimmungen über die Unterrichtssprache des Schulplanmäßigen Religionsunterrichts ist im Auftrage des Kaisers durch das Kultusministerium ablehnend beschieden worden.
* Ein veröffentlichtes Dankschreiben des ehemaligen preußischen Landwirtschaftsministers v. Podbielski für die ihm zugegangenen Sympathie- Kundgebungen bei seinem Rücktritt schließt mit den Worten: Frohen Mutes wollen wir der Butunft entgegensehen, alle durchdrungen von dem Gefühl, daß die Landwirtschaft den felſenfesten Eckpfeiler des preußischen Staates bildet."
Der in Berlin zusammenberufene Ausschuß des Landes eisenbahnrats hat die Regierungsvorlage über Maßnahmen gegen die Fleischteuerung beraten. Es wurde beschlossen, den Landeseisenbahnrat die Annahme der Regierungsvorlage zu empfehlen, die eine Ermäßigung der Stückguttarife für frisches Fleisch vorsieht, darüber hinaus aber auch die Ermäßigung ber Wagenladungstarife für frisches Fleisch sowie der Tarif für frische Seefische vorzuschlagen.
Oefterreich- Ungarn.
** Der auf der Jagd von einem Keiler verlegte Fürst Karl Günther von Schwarzburg- Sondershausen hat sich von seinem Unfalle soweit erholt, daß er zum ersten Male auf furze Zeit das Bett verlassen konnte. Appetit und Nahrungsaufnahme lassen noch zu wünschen übrig, wodurch die Hebung der Kräfte aufgehalten wird.
** Die österreichische Regierung hat ein an sie gerichtetes Gesuch um Gestattung der Einfuhr italienischer Rinder nach Desterreich bewilligt. Kleine Transporte find bereits ein: getroffen. Man glaubt, daß die Regierung in der nächsten Zeit auch die Einfuhr größerer Quantitäten gestatten wird und daß jede Woche mehrere hundert Stück werden auf den Wiener Markt gebracht werden können. Das italienische Vieh hat eine sehr gute Mittelqualität und steht im Preise billiger als das österreichische.
frankreich.
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* Der Oberpräsident der Rheinprovinz Freiherr von Schorlemer ist bedenklich erkrankt und befindet sich deshalb in Berlin in ärztlicher Behandlung.
Kaiser
Deutscher Reichstag.
( 120. Sizung.)
den Dienst des Bertscheit getreten, hatte diesen in der folgenden Nacht ermordet, beraubt und dann das Gehöft in Brand ge= steckt, um die Spuren seiner Tat zu verwischen.
† Seemannsloos. Der französische Dreimaster Duchesse de Berry" aus Nantes, welcher am 29. Juli nach San Francisko abgegangen ist, ist in der Nähe der chilenischen Küste untergegangen. Von der 27 Köpfe zählenden Mannschaft wurden nur acht gerettet.
CB. Berlin, 17. November. Wahlgültigkeits- Kämpfe. Das heiß umstrittene Thema der Wahlprüfungen bes schäftigte den Reichstag auch heute, und wie gestern fam es wiederholt zu sehr erregten Auseinandersetzungen. Bei der Wahl des Konservativen Kern entschied das Haus gegen den Beschluß der Kommission. Die Wahl wurde nicht für giltig erklärt, sondern behufs weiterer Beweiserhebung an die Kommission zurückverwiesen. Dann kam es zu langen Debatten über die Wahl des Reichsparteilers Höffel. Hier spielten wieder elsässische Gepflogenheiten und Eigentümlichteiten eine Rolle. Von den Sozialdemokraten und den Freifinnigen wurde nicht nur Kritik an der einen Wahl, sondern auch an dem ganzen Verhalten der Wahlprüfungs- Kommission geübt. Auf freisinniger Seite verstieg man sich zu dem Vorschlage, das Geschäft der Wahlprüfungen dem Reichstag zu entziehen und einem dafür zu bildenden Gericht zu überweisen. Der Sozialdemokrat Singer befämpfte diesen Vorschlag, weil der Reichstag dadurch selber sein Ansehen vermindern würde. Gleichzeitig aber erklärte Abg. Singer, daß die Wahlprüfungskommission ihres Amtes parteiisch gewaltet habe. Der den Vorsitz führende zweite Vizepräsident Dr. Paasche sagte dazu, daß man einen derartigen Vorwurf zwar betreffs einzelner Fälle, nicht aber so allgemein, wie es eben geschehen, erheben dürfe. Abgeordneter Singer schränkte darauf seinen Vorwurf ein, indem er ihn auf die gestern für giltig erklärten Wahlen der Abgeordneten Dietrich, Malkemiz und Wiltherger bezog. Ihren Gipfel erreichten die Angriffe gegen die Wahlprüfungskommission in der vom zweiten Vizepräsidenten Dr. Paasche unter dem Beifall der Rechten durch einen Ordnungsruf gerügten Erklärung des Abgeordneten Dr. Müller- Sagan von der freisinnigen Volkspartei: ,, Daß die Wahlprüfungskommission objektiv urteile, glaubt schon lange fein Mensch mehr. In schnöder und brutaler Weise hat die Kommission die Minorität vergewaltigt. Die Kommission hat sich geradezu prostituiert!" Die Abgeord neten Burlage und Dr. Groeber vom Zentrum und Dr. Arendt von der Reichspartei verteidigten dagegen nachdrücklich das Verfahren der Kommission. Das Ergebnis der mehrere Stunden dauernden Verhandlungen war, daß ein Antrag der Linken, auch die Wahl des Abgeordneten Hoeffel an die Kommission zurückzuverweisen, abgelehnt und die Wahl mit großer Mehrheit für gültig erklärt wurde. Damit war die Tätigkeit des Reichstags für heute beendet.
** Der ehemalige französische Botschafter in Berlin Marquis de Novilles äußerte sich anläßlich eines Interviews über die Reichstagsrede des Fürsten Bülow zu dem Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland. Der Staats: mann sagte u. a.:„ Fürst Bülow wünscht aufrichtig eine Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich. Wilhelm will feinen Krieg und gleich dem Fürsten Bülow wünscht er, daß sich zwischen beiden Ländern eine Annäherung vollziehe. Kaiser Wilhelm ist ein Freund des Friedens; ex hat natürlich seine eigene Politit, aber man hat unrecht, irgend welche Besorgnis bezüglich seiner friedfertigen Gefinnung zu hegen.
Rufsland.
** Die Taten der Revolutionäre beschränken sich jetzt auf Räubereien aller Art und die erzielten Erfolge sind nicht gering. Besonders unsicher ist Kaulasien, eine ganze Reihe bon Attentaten meldet der Draht aus Tiflis. Dort drangen Fünf Männer in einen Juwelierladen, erzwangen die Deffnung der Kasse und nahmen für 15 000 Rubel Juwelen an sich, mit denen fie das Weite suchte. Ferner wurden aus einem Kleidermagazin Waren im Werte von 3000 Rubel geraubt und ein weiterer Raub wurde in einem mit Passagieren dichtbesetzten Straßenbahnwagen von einigen Bewaffneten ausgeführt. Als die Räuber in den Wagen sprangen, ergriffen bie Insassen bis auf einen die Flucht. Dieser lettere, ein Bsterreichischer Untertan namens Labeda, wurde ausgeraubt. Fm Gurischen Kreise waren fürzlich drei Polizisten verschwunden. Es ist jetzt festgestellt worden, daß dieselben von einer Räuberbande gefangen genommen worden sind. Die Beiche eines der Polizisten wurde im Felde vergraben aufgefunden.
Ferner liegen folgende Meldungen vor: Moskau, 17. November. Auf der Station Wostressenst der Mostau- Kasanbahn überfielen gestern 25 Bes waffnete einen aus Moskau kommenden Gerzug und raubten 80 Bud Frachtgut. Die Räuber entfamen.
Tiflis, 17. November. 28 Priester wurden in feierlicher Zeremonie aller geistlichen Würden entkleidet und degradiert, weil sie Bittgesuche unterschrieben hatten, in welchen die Begnadigung mehrerer vom Feldgerichte zum Tode verurteilten Personen gewünscht wurde. Kleine politische Nachrichten.
Berlin, 17. November. Jm Reichstage ist eine Interellation wegen des polnischen Schulstreits eingebracht worden. Kapstadt, 17. November. Der Unterführer von Ferreira ft gefangen genommen worden.
Pefing, 17. November. Der chinesische Prinz Bulun vurde mit dem Studium der Organisationen der deutschen, nglischen, französischen, amerikanischen und japanischen Kriegsnarine betraut zweds Reorganisation der chinesischen Kriegs
Lotte.
Dof und Gefellschaft.
Nab und fern.
Aus Wegen Selbitm oner Gefchworene Musholm wegen 18 zum Tode beru baftigungslos, und das Baar, gem Spaziergange n man aber wurde Frankenhaus gebra wird aber- d Geschworenen iam in den Tod ausführt, die a leptere wegen Mo
† Ein jugendlicher Ausreißer wurde in der Person des achtjährigen Schülers Friz Klein aus Charlottenburg auf dem Bahnhofe in Schneidemühl angehalten, als er soeben dem von Berlin eingetroffenen Abendzuge entstiegen war. Der Knabe, der in Schußhaft genommen wurde, war vor einigen Tagen seinen Eltern entlaufen; er hat bereits dreimal das elterliche Haus verlassen, wobei er in dem einen Falle bis nach Hamburg tam.
+ Die geschädigte Post. In Nürnberg ist der Postbureau diener Schwarzmann verhaftet worden, nachdem er durch Unterschiebung von gefälschten Postanweisungen, die er an seine Angehörigen und Freunde schickte, den Postfiskus um 10 000 Mart geschädigt hat.
† Der Raubmord im Eisenbahnkupee auf der Strecke Altona- Blankenese hat überall berechtigtes Aufsehen erregt. Der Tod des Opfers, Zahnarzt Claussen aus Altona, ist durch eine große Anzahl Schädelverlegungen herbeigeführt worden, von denen allein fünf tödlich waren. Die Uhr nebst Kette und alles bare Geld mit Ausnahme eines Zehnpfennig, jtüdes waren geraubt. Die Hosentaschen hingen an dem Körper zerrissen heraus, dagegen befanden sich noch bei der Leiche ein Trauring, ein wertvoller Brillantring und eine Brillantbusennadel. Der im Innern start mit Blut befleckte Wagen des Zuges ist amtlich beschlagnahmt worden. Der Mörder ist offenbar mit voller Ueberlegung zu Werke gegangen. Er passierte nach dem Betreten des Bahnsteigs diesen mit größter Eile, nachdem der Zug fich bereits in Bewegung gesezt hatte, und bestieg nicht das nächst liegende Kupee, jondern lief bis zu dem vorn im Zuge befindlichen Abteil, in dem Claußen saß; dort öffnete dann selbst die Tür des Abteils und stieg ein. Ueber die Persönlichkeit des Täters ist noch nichts ermittelt. Der preußische Minister der öffent lichen Arbeiten und der Regierungspräsident in Schleswig haben eine Belohnung von je 1000 Mart auf die Ergreifung des Täters ausgesezt.
† Wiedererlangte Diebesbente. Bei einem Gastwirt in Rigdorf hinterließ ein unbekannter Gast ein Paket. Als nach mehreren Tagen das Paket nicht abgeholt wurde, öffnete der Gastwirt es, der glaubte, aus dem Inhalt den Eigentümer feststellen zu können. Groß war das Erstaunen, als ihm ein Bündel Wertpapiere und Effekten entgegenfiel. Die Papiere, die einen Nominalwert von 20,500 Mark darstellen, wurden ohne Verzug der Polizei übergeben. Diese stellte fest, das die Papiere aus dem fürzlich bei der Firma Salinger& Lepp mann in Berlin verübten Einbruch herstammen.
Der in die südwestafrikanische Schüßtruppe ein tretende Prinz Joachim Albrecht von Preußen wird an Bord des am 24. d. M. von Hamburg in See gehenden Reichspostdampfers Prinzessin" die Ausreise nach Deutsch- Südwestafrika antreten. Die Einschiffung des Prinzen erfolgt voraussichtlich in Antwerpen, von wo die Prinzessin" am 29. d. M. die Fahrt nach Südwestafrika fortsetzen wird. Die Taufe des neugeborenen Erb großherzogs bon Hessen ist auf Dienstag, 4. Dezember cr., festgesetzt worden. Der Prina wird den Namen Budwig" erhalten.
† Aufgespießt. Der Stellmacher Gustav Kretzschmar fiel bei einer Reparaturarbeit auf dem Buckauer Friedhof auf ein eisernes Grabgitter, wobei ihm eine Gitterspize oberhalb der linken Hüfte tief in den Leib drang. An der Erhaltung seines Lebens wird gezweifelt.
† Ein gefährlicher Fund. Ein Mann, welcher mit seinen beiden Söhnen von der Arbeit nach Biarritz zurückkehrte, entdeckte eine noch geladene Granate, welche bei Schießversuchen nicht explodiert war. Der Mann, sowie sein Sohn wurden infolge Explosion der Granate in Stücke zerrissen, während der andere Sohn in sterbendem Zustande gefunden wurde.
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† Explosion in einem Steinbruch. In einem bet Gummersbach belegenen Steinbruch verunglückten beim Laden eines Schusses mehrere Personen. Zwei Steinbrecher, Vater und Sohn, wurden getötet, ein Bruchmeister wurde schwer und ein italienischer Arbeiter leicht verletzt.
† Sich selbst gestellt hat der Mörder des Betriebsführers auf Zeche Glückauf in Barop, Heizer Adam Kurschuß, der jüngst wegen Lohndifferenzen seinen Vorgesetzten durch zwei Revolverschüsse tötete. Er führte einen Revolver mit fieben scharfen Patronen bei sich.
† Graf und Scheckfälscher. In Kopenhagen wurde auf Veranlassung der schwedischen Regierung Graf Priz von Rosen, Rittmeister in der schwedischen Garde- Kavallerie, der einer der ältesten Familien des Königsreichs angehört, ber, haftet. Graf Rosen soll die schwedischen Militärbehörden um Beträge in der Höhe von mehreren hunderttausend Mari betrogen haben, und es heißt, daß er gefälschte Schecks auj die Namen von Mitgliedern der königlichen Familie aus. gegeben hat.
† Ueberfall im Schlafzimmer. Ein räuberischer Ueberfall wird aus Redlingen gemeldet. Dort wurde der Rettor Wolters in seinem Schlafzimmer von einem fremden Mann überfallen, der ihm den Revolver auf die Brust setzte und Geld forderte. Nachdem der Ueberfallene dem Räuber das Portemonnaie mit 20 Mart Inhalt ausgefolgt hatte, sprang der Bube zum Fenster hinaus und entfam unerkannt. Die Nachforschungen nach dem dreisten Gauner waren bisher erfolglos.
† Explosion im Kinematographentheater. Während der Vorstellung mit demKinematographen im Theater von Evans. bille in Indiana fiel ein glühender Kohlenstift aus einer Bogenlampe in den Filmbehälter. Eine Explosion erfolgte. Die Bühne stand sofort in Flammen und gegen fünfzig Personen wurden in einer darauf eingetretenen Banif verletzt. Erst dem energischen Eingreifen der Theaterpolizei gelang es, bie Leerung des Zuschauerraumes herbeizuführen.
tTunneleinsturz. Bei dem im Bau befindlichen Tunnel ber Pennsylvania- Eisenbahn unter dem East River zur Ver bindung von Newyork mit Long Island ist auf der Newyorker Seite ein Einbruch erfolgt, wobei eine Menge Wasser ein gedrungen ist. Von den dort beschäftigten Arbeitern ist ine ums Leben gekommen; die andern fonnten sich in Sicherheit bringen.
† Einen eigenartigen Selbstmord hat der Heizer Karl Zahn in Dessau verübt. Zahn war auf dem dortigen städtischen Schlachthofe angestellt. Aus Furcht vor der Er blindung wegen eines seit einiger Zeit bei ihm bestehenden Augenleidens hat er sich erschossen. Zur Ausführung der Tat benutzte der Unglückliche die zur Tötung von Großvieh dienende Schlachtmaste.
† Franziska Klein, die zum Tode verurteilte, später aber zu lebenslänglichem, schwerem Kerfer begnadigte Mörderin des Rentiers und Eigentümers Sikorra in Wien, ist aus der Strafanstalt Wiener- Neudorf nach dem Inquisitenhospital des Landesgerichts in Wien zur Beobachtung ihres Geisteszustandes übergeführt worden, da fich im Verlaufe der bisherigen Haft Spuren von Geistesstörung bei ihr gezeigt haben.
† Tausend Mark Belohnung. Die vollständige Neber führung des unter dem dringenden Verdacht, den Bierkutscher Haase bei Fürstenwalde ermordet zu haben, verhafteten Polen Poledniak ist noch immer nicht gelungen. Auch das geraubte Geld konnte noch nicht gefunden werden. Die Staatsanwalts schaft hat nun eine öffentliche Bekanntmachung erlassen, in der auf die Herbeischaffung weiterer Beweismittel, die zur Entlarvung des Täters dienen können, insbesondere auf die Auffindung des Geldes eine Belohnung von 1000 Mart aus. gesezt wird.
† Scharffanießen auf Wienschen. In Hattingen( Ruhr) hat die Polizei eine Gesellschaft von sieben schulpflichtigen Burschen entdeckt, die als Sport das Scharfschießen aut Menschen betrieb. Zwei Personen sind erheblich verletzt worden. Die Waffen waren aus einem Geschäft gestohlen. † Vom Arm der Gerechtigkeit erreicht wurde in RussischKrottingen ein russischer Deserteur namens Ptischkin, der in der Nacht zum 1. November den Besitzer Bertscheit in Ramutten ermordet hatte. Ptischlin war am 31. Oktober in
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† Jus Waffer gefallen ist in Berlin am Schöneberger ammlung wou
Ufer ein ganzes Fuhrwert. Der benachbarten Feuerwehr gelang es nach längeren Bemühungen, den Mann noch lebend aus den Fluten zu holen. Er hatte sich aber bei dem un freiwilligen Sturz den rechten Unterschenkel gebrochen und schwere Quetschungen erlitten.
bald geborgen werden.
Pferd und Wagen fonnten
† Einsturzkatastrophe. In San Sebastian stürzte ein Neubau zusammen; zahlreiche Arbeiter wurden unter den Trümmern begraben. Bisher find vier Tote und fünf Ver legte geborgen worden; die Gesamtzahl der Opfer ist noch nicht bekannt.
Bunte Cages- Chronik.
Wernigerode, 16. November. Auf dem Broden trat in bergangener Nacht der erste größere Schneefall ein.
Bieberich, 16. November. Die Holzbearbeitungsfabrik von Gail Ww., die 250 Arbeiter beschäftigt, ist gestern voll ständig niedergebrannt.
Trier, 16. November. Fünf Arbeiter vom Eisenwer! Differdingen wurden durch ausströmende giftige Gase betäubt. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche find bei dreien geglückt.
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unterstützen.
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der Nähe des Boulevard Saint Martin erfolgte heute eine Explosion, die eine Feuers brunst verursachte. Mehrere Bersonen erlitten Verlegungen. Eine ältere Dame hat ihren Tod gefunden.
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Paris, 16. November. Die bekannte Tänzerin Otero heiratet in vierzehn Tagen einen englischen Großindustriellen namens René Wep.
Conftantine( Algier), 15. November. Beim Einsturz eines Stollens in einem Bleibergwerf bei Djebil Felten sollen 16 Arbeiter verschüttet worden sein.
Santiago de Chile, 16. November. Im Geschäftsviertel von Antofagasta wütete ein großer Brand. Der Schaden wird auf 2 bis 3 Millionen geschätzt.
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