Sihung der Stadtverordneten Gießens. Gießen, 16. November 1906
( Schluß.)
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der in Betracht gezogenen Räume in dem ehemals Weber'sche stehenden Wirtschaft), dem Heinrich Geis für Bar Brüfung, bie Anwesen in der Wetsteinstraße ausgesprochen habe. Er hofftraße 52 a( alkoholfreie Wirtschaft) und dem Wilhelm en tann, ift be hätte lieber gesehen, wenn die F.-K. mehr bewilligt hätte. Element für Grünbergerstraße 107( Reft. Germania wurden diesm Die Stadtv. Heichelheim, Emmelius, Schmall Das Gesuch der Theodor Reinarz Ehefrau für Grünbergprüft in Darmstad
Stadtv.
ftraße 47 wurde in nichtöffentlicher Sigung besprochen.
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Die Freim
Gießen begeht a
jährigen Beftebens
tt. Stabtthe
Herrn Büller
tommen ift, macht
halb auf die Bo
ngewiefen, der her ben wird. rn 19. Rovember, erfammlung ab,
Der Bü
Die einzelne Berpachtung von 30 Triebviertel am und Wallenfels sind als Mitglieder der Kommiffion Philosophenwald hat nicht die erwünschte Bachtsumme gebracht, weshalb die Landwirtsch. Kommission jetzt beantragt borläufig gegen Bewilligung einer höheren Summe, da Damit war die T.-D. erledigt. Bevor die öffentliche Sibu das Ganze an Bastwirt barnickel, der Bachtinhaber ist, auf durch die Privatwohltätigkeit das Unternehmen ja gesichert ift, auch hinreichend für später; ist dann noch eine größere geschlossen wurde, teilte Stadtv. Jann mit, daß Bewohe 6 Jahre für jährlich 300 f. zu verpachten. Fand Zustimmung. städtische Unterstüßung nötig, dann fann eine höhere Bewilligung des Kleebachtales ihm über den Stand der etwaigen B - Das Gesuch der Firma Euler um Benehmigung zur Anlage einer Privatstraße längs der Main- Weserbahn zwischen später immer noch geschehen. Auch Stadtv. a ff- arbeiten der von den betr. Diten gern gewünschten Slee bachtalbahn gefragt haben. D.- 8. Mecum hat Tamm- und Steinstraße wurde in nichtöffentlicher Sigung sta edt und Jann sind dieser Ansicht. Dagegen verlangten beraten. Die Restforderung des Steinhauer Schmalibie Stadtv. Dr. Ebel, Gabriel, Haberkorn, Lift ch Frühjahr d. Is. nichts wieder davon gehört, die te und Krumm eine größere Summe bewilligt. liegen bei Großh. Handelskamater Gießen. von 236,78 r. für Lieferung von Steinen zur israelitischen Kirch ist in der Kommission für 500 t. gewesen, stimmt Leichenhalle soll voll ausgezahlt werden, die eventuell erjezt aber dem Stadtv. Krumm zu, der neben den 350 Mt. forderlichen Kosten für Reparaturarbeiten übernimmt die Miete noch für foftenfreie Installation der Gas- Wasser, und Etadt, dagegen belemmt aber Sch. teine städtischen Arbeiten mehr. Wird beschlossen. Den alten Wasserzubringer der Elektrizitätsleitungen im Hause plaidiert. Stadtv. Gabriel städt. Feuerwehr, welcher infolge der neuen Feuerlöscheinan Wasser, Gas und elektrischer Kraft nicht anrechnen sollte. richtung und Geräte nicht mehr gebraucht wird, will die Der Antrag des F- R. fand die Mehrheit. Gemeinde Robheim a. B. für 250 Mt. taufer. Die Mehrheit war für den Berkauf.- Die Turnhalle der Oberrealschule wird au in diesem Winter fostenlos für vollstümliche Borträge freigegeben. Große Meinungsverschiedenheiten traten beim folgenden Bunft:
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Errichtung einer Milchküche und eines Säuglingsheims
zu Tage. D.-B. Mecum brachte hierzu ein Schreiben des allgemeinen Berein für Armen- und Krantenpflege zur Ber lefung, in welchem gesagt wird, daß vor allen Dingen das jetzt noch bestehende Biehlindersystem nicht das rechte mehr ist, um die allzugroße Sterbligfeit der ganz kleinen Kinder zu zu vermindern. Gute Milch jederzeit zu einem billigen Preis für die Hausfrauen, fostenlos ärmeren Familien zu beScheffer, sei eine Notwendigkeit und ferner will Herr Dr. Koeppe bei Errichtung des Säuglingsheim die ärztliche Aufsicht und erfte Anweisung in der Behandlung der Kleinen unentgeltlich übernehmen. Die erfte einmalige Beschaffung der Einrichtung der Milchküche erfordert 5000 mt. und für die jährlichen Unterhaltungskosten sind 3000 Mt. nötig. Obgleich die privaten Stiftungen sehr hoch sind, es sind rund 11000 Mt. gezeichnet worden- richtet der Berein die Bitte an die Stadtverwaltung, daß neben den freien Wohn resp. Anstaltsräumen auch die Kosten der erstmaligen Einrichtung geleistet würden. D.-B. Mecum sagte weiter, daß die Finanzlommission sich vorläufig nur für Bewilligung von 350 Mt.( das ist der Mietpreis
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Cokales.
* Der„ Darmst. 8tg." wird geschrieben, daß der Erstadt Gießen zu geht sogar noch weiter, daß die Stadt auch den Verbrauch großherzog in 35 Generation von Karl dem Großa iedenften Seiten
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abftammt. Die Taufe des Erbgroßherzogs soll
dieser Terminsfestsetzung noch aus.
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Estatut einer Rebiff
Von anderer Stelle, in der Sta
Bu Punft 24 4. Dezember stattfinden, doch steht die offizielle Bestätigum eit über das alt wird weiter gemeldet: Die Batenstelle haben u. a. Rate Pirage iff bon ausführen will. Soll die ganze Einrichtung segensreich sein, Wilhelm, Kaiser Franz Josef, der Bar Nikolaus und Kön tommunales Leben Eduard von England übernommen. Neben seinen beide die Bürgerverfamm
gab D.-B. Mecum befannt, daß Geheimer Medizinalrat Dr. Moriz bie Bewachung der Zungenkranken unentgeltlich
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dann ist noch die Anstellung einer Krankenschwester notwendig, wofür 450 Mt. pro Jahr zu bewilligen gebeten wird. Se schieht. Auch für später ist die Stadt zu weiteren Mitteln auch zu haben. Bunft 25: Beröffentlichung der städtischen Bekanntmachungen in der„ Oberhessischen Volkszeitung" wurbe Bekanntmachungen in der„ Oberhessischen Volkszeitung" wurbe DOER Stabtr. Krumm, der als Verleger dieser Zeitung zeichnet, sehr befürwortet. Die Finanztommission hat von der Einbringung eines Antrages abgesehen, wie D.-. mit. teilte, und überläßt es ganz dem Haus. Für die Bewil ligung sprechen die Stadtv. Haubach, Heichelheim, Jughard, Schaffstaedt, Wallenfels, Dr. Ebel und Beigeordneter Georgi; dagegen die Stadtv. Em melius und Kirch; auch Stadtv. Geh. Forftrat Wimmenauer war im Prinzip dagegen, weil das Blatt ein sozialdemokratisches sei und die Sozialdemokratie unsere bestehende Gesellschaftsordnung bekämpfe, aber aus Zweckmäßigkeitsgründen stimme er dafür. Die Mehrzahl der Stadtverordneten war also für Bewilligung und damit wurde noch gleichzeitig der Antrag des D.-B., daß diefer dritten 3- itung genau wie auch den„ G. N. N." für die Veröffentlichungen eine jährliche Vergütung von 150 Mt. bewilligt Mehrere Wirtschaftsgesuche wurden wird, angenommen. nach dem befürwortet und zwar dem Gottfried Abel für Wolfstraße 9( hier handelt es sich um Erweiterung einer be=
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Vornamen soll der junge Erbgroßherzog die Namen feine Taufpaten erhalten.
Parlamentarisches. Der Berwaltungsrevisions Ausschuß der Zweiten Rammer erledigte in vorläufiger de ratung den Rest des 5. Titels und darauf den 6. und
die städtischen Umlagen usw. behandeln.
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Titel, die die Verwaltung des städtischen Vermögens, fom perffaften pred ** Es triselt. In Darmstädter politischen Kreija tie die in der diesjä verlautet, daß Finanzminister na uth amtsmüde sei.
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* Der Vorstand der hessischen Landwirtschaft tammer hat beschlossen, den bisherigen Generaljekreti ib am fommenden des Landwirtschaftsrates, Defonomierat Dr. Müller, and and Schriftsteller D als Generalsekretär der neuen Landwirtschafte fammer zu üben Bortrag über nehmen. Ebenso wird der Assistent Dr. Hamann in de here fiche Infe Landwirtschaftskammer übertreten. Ob auch die Beamte Dr. Bruno der Provinzialgeschäftsstellen übernommen werden, steht mouthes Fauft, daß dahin. Die Generalversammlung des rheinheffida baliger Bortrag Provinzialvereins findet wahrscheinlich noch in diesem Mon Bille ift nicht in Mainz statt. at er doch f. 8t. fü * Nachdem sich am Montag und Dienstag vorige ham" den Schil Woche 35 Schulverwalter in Darmstadt der Definitorio pinzender Rebner, prüfung unterzogen hatten, taten dasselbe von Freigerdentlich zu feffelm b.. bis Dienstag d.. nun 22 Lehrerinnen. Erst nes wohl auch diesmal
Die unterm 6. November 1906 angeordnete Sperre Die am 15. Oktober stattgefundene Verpachtung von Triebvierteln, mit Ausnahme der Triebviertel in Walltorstraße zwischen Braugasse und Nordanlage Gewann 7 bei dem Bhilofophenwald, sowie die am wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 15. November 1906. 5. November stattgefundene Berpachtung von Gelände auf dem Nahrungeberg, am Aniweg, auf der Warte und bei der Margaretenbütte siad genehmigt.
Die Pächter haben binnen 8 Tagen für Bürg▪ schaft zu sorgen und wollen sich dieserhalb an den Ratsdiener Dörr im vormaligen Hospital zwischen 12 und 2 Uhr mittags und 27 und 8 Uhr abends wenden. Gießen, den 15. November 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
Bekanntmachung.
Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg.
Bekanntmachung.
Die unterm 22. Oftober 1906 angeordnete Sperre Goetheftrake zwischen Ludwig- und Stephanstraße wird hiermit aufgehoben.
die
Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Steinstraße zwischen Schiller- und Weserstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerksverkehr des
gesperrt.
Gießen, den 15. November 1906.
Großh. Polizeiamt Gießen.
Herberg.
Gießen, den 15. November 1906.
Großh. Bolizeiamt Gießen.
Herberg.
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
Betreffend: Handelskammerwahlen.
Zur Vornahme der Handelskammerwahlen Termin bestimmt:
1. für den Wahlkreis Gießen- Stadt auf
B. Eine Wießen" wurde cerufen, der fich die ftlicher Intereffe
mung bes Stand
dber Geselligkei brubigen und trau
Mittwoch, den 21. November ds. Js., nachmittag Angehörigen,
2 bis 6 Uhr
im Büreau der Handelskammer Gießen, Nordanlage i 2. für den Wahlkreis Gießen- Laud auf Mittwoch, den 21 November de. Js., vormittag 11 bis 12 hr
im Büreau der Handelskammer Gießen, Nordanlage 3. für den Wahlkreis Lich auf Mittwoch, den 2. November ds. Js., nachmitta 2 bis 3 Uhr
im Büreau der Großh. Bürgermeisterei Lich. Als Wahlkommissare fungieren für Gießen- Sa Herr Kommerzienrat H. Schirmer Gießen, für Sieje Land Herr Kommerzienrat S. Heichelheim Gig und für Lich Herr Georg Stammler: Grünk
Die Wahlberechtigten der genannten Wahlbe werden zu der Wahl mit dem Anfügen geladen, daß i dem Wahlbezirk Gießen- Stadt 4 Mitglieder und in Wahlbezirken Gießen- Land und Lich je 1 Mitglied b Handelskammer zu wählen sind.
Gießen, den 15. November 1906.
Die Großherzogliche Handelskammer. Der Syndifus:
Der Vorsitzende: Koch.
Dr. Zeidler.
Vergebung von Erdarbeiter
für den Neubau der Jrrenanstalt.
Auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. 1893 wird der Transport von ca. 2500 cbm Erde n mals öffentlich ausgeschrieben.
Bedingungen und Angebotsunterlagen fönnen a unserem Neubaubüreau auf der Baustelle an der L straße eingesehen und dortselbst zum Selbsttoftent erhoben werden.
Besichtigung der Baustelle ist zur richtigen B
Sonnen
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und unterwerfe
Damen- Borka Damen- Chevre
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Mädchen- Che Mädchen Bo Starke Mada
Kual Knob Texn
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Die unterm
abgabe erforderlich. Die Angebote müssen mit Riegelpfad
sprechender Aufschrift versehen, bis zum Eröffnungsten Samstag, den 24. November 1906, vorm. 11 poftfrei auf unserem Amte( Stephanstraße 18) eintr Zuschlagsfrist 3 Wochen.
Gießen, den 13. November 1906. Großherzogliches Hochbauamt Gief
Becker.
Bekanntmachung.
Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten
Die unterm 18. Oktober 1906 angeordnete Sperre der Großer Steinweg" zwischen Eichweg und östlichen Bürgersteigs des Selterswegs zwischen straße von heute an bis auf Weiteres für den Haus Nr. 71 und Südanlage wird hiermit aufgehoben. berkehr gesperrt. Gießen, den 14. November 1906.
Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg.
Gießen, den 14. November 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg.
Gießen,
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