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Vermischtes.

= Die Chauffeure des Kaisers. Der ehemalige Renn­fahrer Werner, der vor etwa Jahresfrist in die Dienste des Rasers übertrat, teilt seinen Dienst als Leibchauffeur mit dem ,, Oberwagenführer" Schröder. Werner erhält 3600 Mart Figum, egen 8 Mark Tagegeld bei Abwesenheit des Kaisers oder Potsdam. Da fich des Kaisers Hoflager mur 3 bis 4 Monate in Berlin aufhält, ist diese Nebenein­nahme für den Rest des Jahres noch recht bedeutend. Außer­bem erhält Werner noch freie Kleidung, Wohnung, Heizung und Beleuchtung, freien Arzt und Apotheker. Da er faiser­licher Beamter ist, so ist er auch pensionsberechtigt, nicht nur für den Fall seines erzwungenen Austritts aus dem Dienst infolge Alters, sondern auch, falls er durch Krankheit, einen Unfall usw. dienstunfähig werden sollte.

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Der schnellste Zug in Deutschland war bis jetzt der zwischen Berlin und Hamburg verkehrende D- Zug. Ab 1. Oktober d. J. verkehrt jedoch ein neuer D- Bug zwischen Berlin- Frankfurt- Basel- Mailand. Dieser Blizzzug bewältigt die Riesenstrecke Berlin- Mailand in 23 Stunden, bisher waren 48 Stunden dazu nötig. Zwischen Berlin und Halle erreicht dieser D- Bug eine Geschwindigkeit von 88 Kilometer in der Stunde.

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Verprügelte Samariter. Auf der Oktoberfestwiese zu München streifte dieser Tage ein Samariterautomobil zwei Bauernfrauen, ohne sie jedoch zu verlezen. Während sich die Frauen anschickten, mit verschiedenen herbeigeeilten Freun­dinnen über die damischen Stadtfräck" zu schimpfen, nahm das in seiner Wiesenstimmung stets unberechenbare Münchener Bublifum ausnahmsweise einmal Partei für die Gscheerten" ( Bauern) und man drang auf die ,, Sanitäterer"" mit Stöden ein. Einer der hilfsbereiten Samariter erhielt auch wirklich eine Tracht Prügel, und, um die verkehrte Welt voll zu machen, in der großen Bierburg, vor der gerauft wurde, fangen fie gerade aus vollem Halse die neue Münchener Nationalhymne: Ein Proosit, ein Prooosit der Gemüat­lich- teit!"

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Teure Streichhölzer. Auf dem französischen Ozean­dampfer La Lorraine scheint eine glänzende Organisation zu Herrschen. Denn auf der letzten Reise, die das Schiff von Havre nach Newyork machte, war vom dritten Tage an kein Streichholz mehr an Bord zu haben. Die Passagiere der ersten Klasse zahlten fünf bis zehn Franken für eine einzige Schachtel. Im Zwischendeck hatte man nämlich noch ein Batet mit zehn Schachteln gefunden, das regelrecht ber­auttioniert wurde. Auch an Getränken war erheblicher Mangel. Die reichen Amerikaner, die mit der La Lorraine gefahren waren, erklärten, daß sie in ihrem Leben nicht mehr den Fuß auf ein französisches Boot sehen würden, da auf den Schiffen anderer Nationen eine derartige Lodderwirtschaft unmöglich sei.

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Amerikas Eisverbrauch. Das Eis zählt für den Amerikaner längst zum notwendigen Hausbedarf und hat ichts mehr vom Charakter eines Lurusartikels an fich. Die Siserzeugung übertrifft deshalb auch zweifellos die irgend ines andern Landes um ein vielfaches. Eine sichere Statistil esteht zwar nur für Kunsteis, von dem im Jahre 1900 1294 000 Kurztonnen à 900 Kilogramm im Werte von 13 304 000 Doll. erzeugt wurden. Nach einem Zensusbericht bird die Hälfte alles Natureises in Maine( in den Flüssen Benobscot und namentlich Kennebec) und im Hudson ge­bonnen; so stammten i.. 1899 1 326 000 Tonnen aus Maine und 4 300 000 Tonnen vom Hudson. Daraus ist also tuf einen jährlichen Gesamtverbrauch von rund 15 000 000 Connen zu schließen, wobei allerdings bei einer Unterernte 2-3 000 000 Tonnen abzuziehen sind. Die großen Eishäuser n Maine und am Hudson sind allesamt in die Hand des im Jahre 1899 gegründeten American Ice Trust geraten, der uch zahlreiche Kunsteisfabriken befibt.

Lokales.

** Der Großherzog hat am 13. Oktober den Bandrichter bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen Gustav Brüel zum Landgerichtsrat bei diesem Bericht ernannt und dem Amtsrichter bei dem Amts­gericht Gießen Eugen Funk den Charakter als Amtsgerichtsrat erteilt.

** Der Großherzog empfing am 13. Oftober den Gymnasialdirektor Dr. Hensel von Gießen; zum Vortrag den Staatsminister Ewald, den Präsidenten des Ministeriums des Innern Braun; ferner eine Deputation des Geflügelzuchtvereins Mom bach, bestehend aus dem Bürgermeister Treber und dem Technifer Karrer von Mombach, sowie dem Betriebs­techniker Reiland.

* Die Landwirtschaftskammer wird zu ihrer Konfti­tuierung von der Regierung auf Samstag, den 20. 1. Mts., bormittags 11 Uhr, in den Sigungssaal der Zweiten Kammer der Landstände einberufen werden.

* Die Entlassungsprüfungen an den Lehrerseminaren. Die Darmst. 8tg." schreibt:

In der Frff. 8tg." vom 4. 1. Mts. wird berichtet, es herrsche in Hessen zur Zeit ein solcher Lehrermangel, daß nach einer Verfügung der obersten Schulbehörde die Ent­laffungsprüfungen an den Seminaren schon Ende Januar, fait zu Ostern, gehalten würden, damit de Abiturienten so­fort ais Lehrer verwandt werden könnten. Dem ist nicht so. Allerdings muß mit den fraglichen Prüfungen schon in der oeiten Hälfte des Januar begonnen werden, aber nicht wegen des Lehrermangels, sondern wegen der vielen von dem Referenten der Schulabteilung in fraglicher Zeit abzuhaltenden Brüfungen und weil die genannten Prüfungen mit Rücksicht auf die event. zum Militärdienst eintretenden Abiturienten bor dem 15. März beendet sein müssen. Die Prüfungs­termine sind übrigens zur Zeit noch gar nicht festgelegt.

** Wir verfehlen nicht, an dieser Stelle besonders auf die im amtlichen Teil unserer heutigen Ausgabe befindliche Belanntmachung des Großh. Polizeiamts betr. Beleuchtung der Toreinfahrten, Höfe, Hausflure 2c. Hinzuweisen.

** Buchdrucker Versammlung. Vollzählig er­hienen die Mitglieder des Dris- Vereins Typographia- Gießen des Verbandes der deutschen Buchdrucker zu der am Sams­lag Abend abgehaltenen Versammlung, auf deren Tages­obnung die Stellungnahme zum neuen Tarif stand. Der Gehilfenvertreter des 3. Kreises, Dominé Frankfurt, er­

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ftattete in einstündigem Referate Bericht über die in Berlin| entwässerungen altes Eisen verkauft und den Erlös mit den gepflogenen Verhandlungen. Der Bericht wurde mit großem Interesse entgegengenommen und dem Redner wurde von den Anwesenden Dank zuteil. Im Allgemeinen war man mit dem Erzielten nicht einverstanden und nach einer längeren Diskussion wurde folgende Resolution angenommen:

Die in Gießen tagende Versammlung stellt sich auf den Standpunkt, daß die Tarif- Abmachungen nicht den gewünschten Ansprüchen der Mitgliedschaft entsprechen und sezt voraus, daß die 10prozentige Erhöhung allen Gehilfen zuteil wird und daß der geforderte Lofalzuschlag von 121 Prozent entschieden zur Durchführung gelangt."

*** Am gestrigen Sonntag hielt der Hessische Landes­verband des Deutschen Flotten Vereins in Worms Der feine Hauptversammlung ab, die gut besucht war. eigentlichen Hauptversammlung ging Samstag- Abend eine Sigung des Landesausschusses voran, an der etwa 50 Herren aus dem ganzen Großherzogtum teilnahmen. Als Vertreter der Präsidialgeschäftsstelle in Berlin war Generalleutnant Serwey erschienen, aus Hessen u. a. die Mitglieder des engeren Ausschusses: Dr. Merck, Oberst Becker, Hauptmann Vollmar, Regierungsrat Dr. Kranzbühler, Rat Sonne und Generalleutnant Korwan. Die Beratungen der Hauptver­sammlung nahmen einen sehr anregenden Verlauf, besonders wurde auf den Ausbau der Seewohlfahrtspflege hingewiesen. Vom Großherzog lief ein Telegramm ein, in dem er seine Befriedigung über die Bestrebungen des Flottenvereins zum Ausdruck bringt. Im nächsten Jahre wird die Landes­bersammlung in Oberhessen abgehalten werden.

* Der kürzlich in Gießen gegründete Verein für Säuglingsfürsorge" hat jezt die Errichtung einer Milchküche für Beschaffung guter Säuglingsnahrung angebahnt, um der Sterblichkeit der Säuglinge, die besonders unter der Fabrikbevölkerung sehr groß ist, erfolgreich entgegentreten zu

fönnen.

X Der evang. Jünglings- und Männer­Berein Gießen feierte am geftrigen Sonntag sein 19. Jahresfeft. Es war eine stattliche Zahl Freunde des Vereins erschienen. Der Vorsitzende, Pfarrer Schwabe, führte in seiner Begrüßungsrede u. a. aus, daß im Verein auch Kunst und Wissenschaft, Spiel, Musik und Humor zu ihrem Rechte fämen. Der Verbondspräses der Jünglings bereine im Großherzogtum Hessen, Pfarrer Brez, er munterte in seiner Festrede die Mitglieder zur regen Vereins­arbeit, um ein Segen für viele zu werden. Die Grüße des Westdeutschen Jünglingsverbandes überbrachte der Bundes. dirigent, Herr Wegner. Zur Verherrlichung der Feter trug der Klein- Lindener Posaunenchor bei, der einige Chöre vor­trug und die Begleitung der Gesänge übernommen hatte, sowie einige Mitglieder, die die Festteilnehmer durch Deklamationen erfreuten. Der Feier schloß sich die Be­wirtung der Gäfte im Ernst Ludwig- Hospiz an.

§ In den beiden Taubstummenanstalten zu Bensheim und Friedberg sind 3. Beit 114 taubstumme Kinder.

§ Oberregisseur Dr. Ferdinand von Berlin giebt heute Montag Abend im Neuen Saalbau ein Gastspiel. Ge­geben wird ,, Ein Verbrecher". Das Stück ist modern, hier wenig befannt, aber des Ansehens wert, zumal dem Herrn Dr. Ferdinand der Ruf eines guten Darstellers vorausgeht.

* Krofdorf, 14. Oft. Das Bürgermeisteramt Krofdorf ladet die Beteiligten aus den Gemeinden der Bürgermeistereien Azbach und Launsbach zur Wahl von Krankenkassen­vorständen zum 18. und 19. Ott. nach Krofdorf bezw. Dorlar ein.

? Müde. Unser Eisenbahnprojekt ist seiner Verwirklichung wieder einen Schritt nähergeführt worden, denn fürzlich wurde hier eine wichtige Beratung abgehalten, an der sich Geheimerat von Nägelein, Regierungsbaumeister Sardemann aus Marburg, sowie Bürgermeister Rauch aus Wittelsberg, zu Mücke be­teiligten. In erster Linie beschäftigten die Verhandlungen sich mit dem Punkte, wo die Bahnlinie Marburg­Dreihausen- Weitershain- Mücke in die Oberhessische Bahn einzuführen set. Von den Interessenten wurden die verschiedensten Meinungen vorgetragen und von der Versammlung eingehend geprüft. Moll- Grünberg machte den Vorschlag, daß, im Falle der Bau der Linie Mücke- Rirfeld der Firma Lenz& Co., Berlin übertragen werde, ein ge­meinschaftlicher Bahnhof für beide Linten errichtet Der Vorschlag fand allseitige Zustimmung, da die Vereinigung sehr zweckmäßig ist und bedeutende Kostenersparnisse bringt.

* Offenbach. Aussperrung. Die Metallwaren­fabrikanten Offenbach und Umgebung haben ihre ge­samten Arbeiter ausgesperrt. Betroffen werden etwa 2000 Mann Die Kündigung erfolgte vor 14 Tagen; die in der Zwischenzeit gepflogenen Verhandlungen haben eine Einigung nicht zustandegebracht. Die Schleifer der Metallindustrie haben schon vor einigen Tagen die Arbeit niedergelegt.

§ Offenbach, 14. Oftbr. Nachdem drei Kandidaten zur engeren Wahl gestellt sind, wird die Bürger meister wahl voraussichtlich in nächster Woche vor­genommen werden.

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Arbeitern geteilt. Seine gegen dieses Erkenntnis verfolgte Berufung wurde verworfen. Dem Landwirt Wilhelm Hau von Villingen ging ein Strafbefehl zu, weil er über mehrere Aecker gefahren ist. Das Schöffengericht wies den von ihm erhobenen Einspruch zurück, worauf er Berufung einlegte. Er machte geltend, daß er nicht anders fahren fann, um auf seinen Ader zu gelangen. Das Gericht ließ die Frage offen, ob ihm diese Berechtigung zustehe; es tam aber zum Freispruch, da wohl dem Angeklagten das Be­wußtsein der Rechtswidrigkeit gefehlt hat.

Gießen, 13. Oftober.

Unter der Anklage des Diebstahls und des Sittlichkeits­vergehens ftand der vielfach bestrafte Taglöhner Stefan Will von Burkhards vor der Straffammer. Er hat im Juli dieses Jahres zu Friedberg in einer Wirtschaft übernachtet, bei welcher Gelegenheit seinem Schlafkameraben ein Porte­monnaie mit 14 Mt. Inhalt abhanden fam. In der Folge wurde Will verhaftet; er leugnete aber stets die Tat. Während seines Aufenthalts in dem Gießener Arresthaus hat er sich ungebührlich benommen, sodaß er sich mehrere Disziplinarstrafen zuzog. Er trieb allerlei Unfug und ließ sich auch an dem Zellenfenster unbekleidet blicken, wenn er Frauen sah. Die Folge war Anklage wegen Sittlichkeits­vergehen, dessen er geständig war und wofür er mit 6 Monaten Gefängnis belegt wurde. Bezüglich des Diebstahls erfolgte mangels Beweises Freisprechung.

Weiter wurde gegen den

Sparkassenrechner Karl Heinzerling von Buzbach

verhandelt, der wegen Unterschlagung und Betrugs sich in Untersuchungshaft befindet. Als im Frühjahr dieses Jahres eine Revision bei ihm vorgenommen wurde, stellte sich ein Defizit von annähernd 130 000 Mt. heraus. Er war ge ständig, das Geld veruntreut zu haben. Es stellte sich wetter heraus, daß er Wertpapiere, die ihm zur Auf­

bewahrung übergeben waren, durch einen Frankfurter Banfier brachte er einen alten Privatter dazu, ihm Wechsel zu unter­hatte verkaufen lassen. Unter allerlei falschen Vorspiegelungen schreiben, sodaß dieser in diesem Frühjahr Wechsel in Höhe bon 4700 Mt. zu entrichten hatte. Er ging in jeder Be ziehung schlau und raffiniert vor, sodaß seine Manipulationen längere Zeit verdeckt blieben. Das veruntreute Geld hatte er zu Spekulationen verwendet, die ihm anfänglich glückten, fodaß er 200 000 t. gewann, die aber später mit den beruntreuten Geldern wieder verloren gingen. Eine frühere Verhandlung mußte ausgesetzt werden, da er damals a gab, feine Veruntreuungen seien alle vor dem Jahre 1900 erfolgt, sodaß bereits Verjährung eingetreten sei. Die seither vor­genommenen Handlungen seien nur zu dem Zweck erfolgt, der Kasse das entzogene Geld wieder zuzuführen. Die Be weisaufnahme in Verbindung mit dem Gutachten des Sach­verständigen läßt dieses aber unwahrscheinlich erscheinen. Am Schlusse der Beweisaufnahme erfolgte Vertagung der Verhandlung auf Montag, den 15 Oftober, abends 6 Uhr.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 16. Oftober. Zeitweise heiter, meist trocken, etwas wärmer, mäßige westliche Winde.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.

Asthma.

Kurzatmigkeit.

Die meisten bis jetzt angepriesenen und ange­wandten Mittel zur Linderung und Hellung dieser läftigen Krankheitszustände, haben ihren Zweck verfehlt, es ist ein großes Verdienst des Dr. Elswirth, den Asthmatischen Astmol- Asthma Pulver zugängig gemacht zu haben, das nicht nur sofort Linderung und Wohl­behagen verschafft, sondern es ist auch bei etwas längerem Gebrauch in den meisten Fällen vollständige Hebung des Uebels zu erwarten. Herr Anton Franke in Düsseldorf, Weselstraße 53, äußert sich über Astmol: Die Wirkung von Astmol ist eine sehr gute, ja man fann sagen eine ausgezeichnete und ist dieses jedem, der an furzem Atem und Asthma leidet, sehr zu empfehlen". Um es jedermann zu ermöglichen, die Vorzüglichkeit von Astmol( enthält: Stramon 40, Grindel rob. 10, Bol. laric. 10, Menthol 3, Kal nitric. 20, Natr. nitric. 20) ohne Kosten zu prüfen, versendet das Generaldepot, Engel- Apotheke in Frankfurt a. M., Muster gratis und franto. Man sende genaue Adresse an diese Apotheke. Preis der großen Schachtel Mt. 2.50. zu haben in Apotheken oder von: Universitätsapotheke 3um goldn. Engel" in Gießen Apotheke in Ulrich Engel- Apothefe Frankfurt a. M. stein( Oberhessen) und Stern- Apotheke in Kassel.

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Rudingsheim. Dieser Tage wurde die neue Kreis­straße von Rudingeheim nach Poppenstruth dem Verkehr übergeben. Zum Gedächtnis an oie großen Verdienste des Neuer Saalbau( Steins Garten) Kreisrats Geheimrat Schönfeld erhielt die Straße den Namen Karl Thecbald- Straße.

Hus dem Gerichtslaai Straffammer.

Gießen, 12. Oftober. Das Schöffengericht hatte den Installateur Friedrich Ulm in Gießen wegen Diebstahle zu 3 Tagen Gefängnis verurteilt. Er hat gelegentlich der Ausführung von Haus­

Montag, den 15. und Dienstag, den 16. Oktober Gastspiel von

Dr. Franz Ferdinand

Ober- Regisseur vom Berliner Theater in Berlin

Ein Verbrecher

Anfang 8 Uhr.

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