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*** Der deutsche maroffanische Gesandte Dr. Rosen ist mit seiner Familie in Tanger angekommen.
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** Die feierliche Vereidigung des neugewählten altfatholischen Bischofs Demmler hat in Koblenz durch den Oberpräsidenten der Rheinproving stattgefunden.
Deer und flotte.
Ordensauszeichnungen beim Kaisermanöver. Aus Anlaß ber Kaisermanöver ist dem fommandierenden General des V. Armeekorps, von Stülpnagel der Schwarze Adlerorden, den Kommandeuren des III. und VI. Korps, Generälen v. Büloto und v. Boyrsch das Großkreuz des Roten Adlerordens mit Sicherlaub verliehen worden. Generalleutnant v. Moltke, der Chef des Generalstabes, erhielt den Stern des Komture des Hausordene von Hohenzollern. Außerdem wurden eine große Anzahl von Offizieren usw. der beteiligten Regimenter deforiert.
Manöver- Unfälle. Bei den Manövern in der Debisfelder Begend starb nach einem Marsche von 40 Kilometern ein Reservist vom Halberstädter Infanterieregiment. Bei Dahlen stürzte ein Halberstädter Kürajsier mit seinem Pferde und berletzte sich tödlich.
Ein Generalstab für die englische Armee. Der englische Kriegsminister erließ einen Armeebefehl, welcher die formelle Einsetzung eines Generalstabes verfügt. Er wird in den den allgemeinen Betrieb der Armee leitenden Großen Generaistab und den bei einzelnen Kommandsstellen wirkenden Generalstal eingeteilt. In einer der Armeeorder beigegebenen Deafschrift betont Kriegsminister Haldane, daß es Pflicht des Generalstabes ist, dafür zu sorgen, daß das Militärsystem auf moderner Höhe steht und die Militärwissenschaft in allen ihren Zweigen gebührende Berücksichtigung findet. Haldane nimmt Bezug auf den Erfolg des deutschen Generalstabes und führt Stellen aus den Schriften Bronsart von Schellendoris an.
Kaifermanöver 1906.
( Sonderbericht unseres militärischen Mitarbeiters.) Rosenig, 13. September.
Mit dem Beziehen von Biwaks in der Nähe des Schlacht feldes hatte für die Truppen der 11. September geendet. Während der Nacht zum 12. befanden sich die Armeen in folgenden Stellungen: Das 5. Armeekorps( Blau) stand mit der 9. Division um Schlauphof- Crayn auf dem linken Ufer der wütenden Neisse, die 10. Division um Kroitsch auf dem linken Katzbachufer; über das rechte Ufer der Neisse und Katzbach waren in der Linie Bellwißhof- Groß- Jänowitz- Schmochwiß, die Sicherungen des 5. Korps vorgeschoben. Das Armeeoberkommando blieb in Rothkirch. Das 3. Armeekorps( Blau) hatte, von Lüben kommend, um Mittag die Kazzbachübergänge bei Banten und Bienowitz mit der 5. InfanterieDivision und bei Pohlschildern mit der 6. Division überschritten und war, da es zu einem Einschreiten in das Gefecht nicht mehr kommen konnte, bei Kunitz und Seifersdorf ver= blieben. Das 6. Armeekorps( Rot) hatte den weichenden Gegner bis über die Bahn Liegniß- Jauer verfolgt. An der weiteren Ausnüßung des Sieges hinderte die Nachricht, daß die bei Lüben angelangten feindlichen Kolonnen sich der Katzbach zwischen Panten und Pohlschildern näherten. Das Armeekorps nahm hierauf die 11. Infanterie- Division nach Groß- Wandriß zurück, wo sie zur Ruhe überging, die 12. Infanterie- Division verblieb bei Tentschel, die 41. Infanterie Division bei Wahlstatt. Die KavallerieDivision B, die so fatal für jede Bewegung auf dem Iinfen Oderufer lahmgelegt war, suchte nach dem Uferwechsel bei Steinau auf dem rechten Öderufer den Wiederanschluß an ihr Korps und erreichte gegen Abend, die Oder bei Maltsch überschreitend, die Gegend von WültschkauBlumerode.
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Von den Hauptarmeen( angenommen) hatte Blau die Linie Friedrichshain- Kobylin, Not die Linie Freyhan- Wohlau erreicht.
Die Schlacht bei Kummernick.
Für den gestrigen Tag bestanden folgende Absichten: Bei Blau will die Hauptarmee angreifen. Der Oberkommandierende des 3. und 5. Korps befahl das 5. Armeekorps zum Angriff auf Wahlstatt- Oyas, während das 3. Armeekorps bis zum Herannahen des 5. Armeekorps ungefähr in seiner gegenwärtigen Stellung einen Angriff des Feindes abwehren sollte. Die Kavallerie- Division A hatte die Deckung der linken Flanke des 3. Armeekorps zu übernehmen. Um 7 Uhr soll der Aufbruch erfolgen.
Rot beabsichtigte, den Kampf anzunehmen. Zu diesem Zwecke soll das 6. Armeekorps eine Brigade der 41. InfanterieDivision mit einem Artillerie- Regiment und dem HaubitzBataillon bei Wahlstatt stehen lassen und mit den übrigen Teilen das 3. Armeekorps( Blau) angreifen. Hierzu haben. anzutreten: Die 11. Infanterie- Division von Groß- Wandriß über Rosenig, die 12. Infanterie- Division von Tentschel in Richtung Seiffersdorf, der Rest der 41. Infanterie- Division in Richtung auf Greibnig. Die Kavallerie- Division B hat die feindliche Kavallerie Division A aufzusuchen und zu schlagen. Auch bei Rot erfolgt der Aufbruch um 7 Uhr.
Gegen 1/28 Uhr eröffneten in der blauen Stellung auf den Höhen bei Kaltenhaus und südlich Seiffersdorf mit Donner und Blitz die Geschütze der 5. und 6. FeldartillerieBrigade den Kampf. Ihr nachhallender Donner fand sofort bon der roten Artillerie auf den Höhen bei Tentschel und südlich Klemmerwig Erwiderung. Infanterie zeigte sich bei Blau zunächst gar nicht; auch entwickelte sich hier nicht der ursprünglich von Rot beabsichtigte Angriff mit den vorhin genannten Angriffsrichtungen, sondern erfuhr eine Richtungsberänderung nach rechts, zu der das Vordringen vom blauen 5. Korps den Anlaß gegeben haben mußte. Die Bewegung nach rechts wird durch die geänderte Verteilung der Truppen verständlich. Das 6. Frps( Not) sah sich im 5.( blauen) Korps im Westen einem Gegner gegenüber, der zwar tags zuvor zurückgegangen und stark erschöpft, aber doch keines wegs vernichtet war. Viel traute ihm immerhin Rot nicht zu, denn es glaubte, sich seiner erwehren zu fönnen mit einer Brigade der 41. Infanterie- Division und einem ArtillerieRegiment nebst Haubiz- Bataillon bei Wahlstatt. Auch nach dieser Ausschaltung war Rot numerisch noch wesentlich stärker als Blau allein.
Scheintote Kavallerie.
Die rote Kavallerie- Division B hat wieder neues Leben gewonnen. Sie muß sich aber, bei Steinau aufs rechte und bei Maltsch heute wieder aufs linke Oderufer tretend, ziem lich verschlagen von Steinau bis Maltsch bewegt haben,
denn auf dem rechten Oderuser waren die( angenommenen) Hauptarmeen, die ihre Fühlhörner gewiß auch an die, wenngleich brückenlose Oderstrecke, ausgestreckt haben mögen. Beim Ansatz der Angriffe gegen das 3. Armeekorps in den geplanten drei Nordrichtungen übte das 5. Armeekorps, an= scheinend stärker bei Atem, wie von Rot vermutet, einen starken Drud gegen die linke Flanke und den Rüden von 6 aus, sodaß das 6. Korps die ursprünglichen Angriffslinien auf. gab und weit nach rechts ausbog. Wie weit die beit Kavallerie- Divifionen ihr Duell erledigen konnten, ist zur Zeit, da dieser Bericht schließt, noch nicht bekannt geworden. Jedenfalls scheint aber die Kavallerie- Division A( Blau) dem Rechtsabmarsch und Stoß vom 6. Korps in Richtung TinzRojenig gegen die ursprüngliche linke Flante vom 3. Korps nicht viel in den Weg haben legen können, denn hier, zwischen Kummernick und Wangten einerseits, gegen Petersdorf andererseits, fam es um 11 Uhr zu einem mächtigen Infanterie- Gefecht, das mit wechselndem Glücke bald Rot bald Blau siegreich erscheinen ließ. Schließlich behielt hier Blau, das mit den Regimentern 20, 64, 8, 48, also mit den Truppen von zweierlei Divisionen und dreierlei Brigaden zum scheußlichen Klumpen geballt" durcheinandergekommen war, die Oberhand, konnte sich ordnen und dem in östlicher dichtung weichenden Gegner folgen.
Das 6. Armeekorps, dem der neuerwachte Tatendrang des im Süden nachrückenden 5. Korps einen weiteren Versuch, die Vereinigung vom 3. und 5. Korps zu hindern, mit Recht unratsam erscheinen ließ, zog sich in der Richtung Breslau zurück, um die Verbindung mit der eigenen Hauptarmee nicht zu verlieren. Bostel, Hauptmann a. D.
Neumarkt( Schlesien), 13. September. Die rote Partei nahm eine starke Verteidigungsstellung bei Neumarkt ein. Die Operationen wurden erschwert durch das schlechte Wetter, Wind und Regen setzten den Truppen hart zu. Die blaue Partei unternahm Angriffe auf die beiden zurückgebogenen Flügel bon Rot und bemühte sich, sie zu umgehen. In den ersten Nachmittagsstunden war noch feine vollständige Entscheidung
erzielt.
Soziales Leben.
× Der Ausstand auf der Hütte Rote Erde". Die Kommission der ausständigen Arbeiter des Hüttenwerks ,, Rote Erde" bei Machen hatte die Vermittelung der königlichen Gewerbeinspektion angerufen. Die Direktion des Werkes hat jedoch jede Vermittelung von dritter Seite abgelehnt. Eine Anzahl ausständiger Arbeiter, die in Häusern der Gesellschaft wohnte, ist von Gerichtswegen zur Räumung der Wohnungen perurteilt worden.
× Streikausschreitungen in Dieuze. Ein Haufe mit Knütteln bewaffneter Frauen drang beim Schichtwechsel auj die Arbeitswilligen der Salinenwerke von Dieuze ein und bersuchte das Salinentor zu sperren. Die von auswärts ver: stärkte Gendarmerie war machtlos. Infanterie und Chevauxlegers wurden aufgeboten. Bei einem Zusammenstoß mit der Menge stürzte ein Wachtmeister und erlitt schwere Verlegungen; er wurde ins Lazarett gebracht
× 80 000 Mark gestiftet. Kommerzienrat Eugen van ber Hypen in Pöln stiftete anläßlich seines Ausscheidens aus ber Stellung als Generaldirektor der Vereinigten Stahlwerke van der Zypen und Wissener Eisenhütten A.-G. 80 000 Mart. Die Zinsen dieses Rapitals sollen zu jährlichen Beihilfen für Meister und Arbeiter verwendet werden, die 25 bezm 20 Jahre in den Werken der Deutzer Abteilung gearbeitet haben.
Nab und fern.
† Deutsch- Wilmersdorf- Stadt. Die Kaiserliche Kabinett3. ordre, die die Verleihung der städtischen Verfassung für Deutsch- Wilmersdorf und das Ausscheiden der Gemeinde aus dem Kreisverband zum 1. April 1907 bestätigt, ist nunmehr unterzeichnet und wird im Laufe der nächsten Tage dem Gemeindevorstand zugehen. Zur Zeit ist Wilmersdorf mit seinen 75 000 Einwohnern das größte Dorf der preußischen Monarchie. Es hat, was die Bauart der Häuser, die Gestaltung des Gemeindewesens, der Schulen, den Ausbau der Straßen und Plätze anlangt, schon seit einem Jahrzehnt städtischen Charakter angenommen.
† Unter falschem Verdacht wurde dem Amtsgericht in Bergen auf Rügen die französische Herzogin Marie Flora de Tourraine- Douglas, eine geborene Herzogin von Hamilton, aus Paris vorgeführt. Sie hatte sich zum Grafen Hugo Sholto von Douglas begeben, als dessen entfernte Verwandte sie sich bezeichnete, und dem sie allerlei Erfindungen gegen hohe Beträge zum Kauf angeboten hatte. Er will jedoch von einer angeblichen Verwandtschaft nichts wissen und lieg die Herzogin als Hochstaplerin verhaften und dem Amtsgericht in Bergen vorführen. Da sich jedoch die Richtigkeit aller ihrer Behauptungen erwies, mußte die Verhaftete wieder auf freien Fuß gesetzt werden.
† Von Stufe zu Stufe. Ein gefährlicher Hochstapler wurde in der Person des ehemaligen Oberlehrers Dr. Mar Pesch durch die Polizei in Altona dingfest gemacht. P., der vor einer Reihe von Jahren wegen mehrerer von ihm verübten Schwindeleien seine Stellung als Oberlehrer verlor, hat in der letzten Zeit zahlreiche Lehrer und Beamte gebrandschatzt, indem er mit Bettelbriefen zu ihnen ging, fich als Opfer von Intrigen hinstellte und seinen Bitten um Darlehen durch reiche Tränengüsse Nachdruck verlieh. In einem Falle hat er auch auf den Namen eines früheren Kollegen eine Ürkundenfälschung begangen.
† Der Teufel Alkohol. Ein furchtbares Ehedrama hat Der die Bewohner von Ratibor in Aufregung versetzt. Arbeiter Bricks fing, als er angetrunken nach Hause fam, mit seiner Frau Streit an, wars erst ein Messer nach ihr, das jedoch sein Ziel verfehlte und stieß dann der Frau dass selbe Messer tief in den Rücken. Sie war nach kurzer Zeit eine Leiche. Der elf Zentimeter tiefe Stich hatte die ganze Lungenhöhle durchhohrt. Der Mörder wurde verhaftet. Sechs unversorgte Kinder beklagen den Tod ihrer ordentlichen und arbeitsamen Mutter.
+ Großer Brand in London. In einem Raum der Kapsuloidgesellschaft am Holbornviadukt in London entstand mittags Feuer, das rasch um sich griff. Der große Verkehr nach der City, der über den Viadukt führt, mußte abgelenft werden. Die steinernen Treppen, die vom Viadukt nach der Harrington Street führten, waren von Menschen dicht besetzt, von deren viele herunterſtürzten und verletzt wurden. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest.
† Amerika wehrt sich. Der Verband der Choristen des New- Yorker Metropolitan- Opernhauses" verlanat. daß die
Einwanderungsbehörden auf Grund des Arbeitsvertrags- Ge seyes die Landung von 60 europäischen Chormitgliedern, das runter 30 deutschen, verbieten, die von Direktor Conried an geworben wurden und in diesen Tagen in New- York ein treffen sollen. Direktor Conried bezeichnet die Chormitglieder als Künstler, so daß sie nicht unter das Einwanderungs
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Nummer der Do ben. Zum Kommand erbeffen ist Maj Patch Rorps ernannt and tretenden Komman
Gesetz fallen würden. Ein merkwürdiger Konkurrenzlamperft Bed, wurde der
Bei einem mit
† Folgenschwerer Eisenbahuunfall. Schnittern besetzten Zuge der Canadian Pacific- Eisenbahn, der nach Westen abging, versagte, als er in der Nähe von Azilda angekommen war, die Bremse. Der Zug fuhr einige Meilen mit großer Geschwindigkeit und stieß mit einem anderen Zuge bei Winnipeg zusammen. Die beiden ersten Wagen wurden völlig zertrümmert, zwölf Schnitter aus England wurden getötet und zehn verletzt.
† Eine nette Pflanze verspricht der vierzehnjährige Robert Gordon in Newyork zu werden, der soeben eine Probe raffiniertester Grausamkeit abgelegt hat. Der Bursche fnebelte seinen zwei Jahre jüngeren Spielkameraden, schaufelte eine
dieben.
Auf dem Gieße Brimien wie folgt, be eife: S. Michel- Gieß 2. Breis, Galomon 3a. Schwere Arbeite 2. Breis. Abteilu
cile: S. Midel Gieß
Grube aus und schleuderte in diese den schwächeren und webr. Arbeitsfchläge einzel
losen Knaben, der keinen Laut von sich geben konnte. Don bedeckte er sein Opfer vollständig mit Erde, so daß der erstiden mußte.
Bunte Tages- Chronik.
Sr., Ed. Kaufmanna je 3. Breis. Abteil e: Aug. Frensdorf- Gi Br. Michel- Gießen B.Ed. Kaufmann- Ni Fr. Pferde im Befig Landespferdezucht oder Seilung 5a. Arbeite iber eifel 1. Br., S Bolp- Nieder- Weifel u Br, W. Göbel Pobl liber Weifel je 3 P
Grünberg i. Schl., 13. September. Das hiesige Theater und Konzerthaus ist niedergebrannt.
Breslau, 13. September. Auf Bahnhof Mochbern stieß in vergangener Nacht der Güterzug No. 9401 mit dem ein
fahrenden Güterzug No. 9488 zusammen. Der Zugführer effingen, Jafob Klippel
Süßmann ist tot, zwei Hilfsbremser schwer verletzt.
Kaufbeuren, 13. September. Gestern früh wurde in nächster Nähe der Kirche in der Gemeinde Blöcktach die furcht
armeife: 9. Faber 10.- Be weder Beifel 2 Br., H.
bar verstümmelte Leiche der Mutter des Pfarrers Kögel auf teilung 6a. 3jähr. Foblen
gefunden. Es dürfte Raub- und Lustmord vorliegen.
Rennes, 13. September. Therese Humbert, deren be
ang- Göns 1. Br., W. Fabe artelen rob 3. Br., V. Efa beider Badenrod 1. Br., J bteilung 7a. 2jährige Fohl
dingungsweise Freilassung angeordnet wurde, hat heute Inng 6b. 3jährige Fehlen
mittag die Strafanstalt verlassen.
Paris, 13. September. Die neue Flugmaschine von Santos Dumont wurde bei dem heutigen Versuche einer Auf fahrt völlig zerstört. Santos Dumont selbst wurde nicht berlegt.
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Vermischtes.
Die ,, echte Havanna" wird teurer. Recht tribe Aus. fichten sind es, die sich, infolge der kubanischen Wirren, für den Raucher ,, echter Importes" entwickeln. Die Preise sind bereits gegenwärtig hoch, und eine neue schlechte. Ernte, die durch die Unruhen verursacht werden könnte, würde den Preis für echte Havannas außerordentlich in die Höhe treiben, Die Gegend, die von den Unruhen am stärksten betroffen ist, ist die Provinz Pinar del Rio, in der auch der feinste Tabat wächst und in der auch ausländische Gesellschaften wie der amerikanische Tabaktrust die größten Besitzungen haben. Jezt ist die Zeit, in der die Aussaat vorgenommen werden muß, und die Unruhen des Aufstandes halten die Leute von dieser Arbeit ab. Ein Ausfall der fubanischen Ernte wird dazu führen, daß der Tabak von Connectitut und den anderen amerikanischen Staaten als echter Havanna" verwendet wird. Der Jltis"-Schornstein. Der in den Kämpfen um die Taku- Forts so hart mitgenommene Kreuzer Iltis" erlitt besonders am Schornstein schwere Beschädigungen, odaß dieser durch einen neuen ersetzt werden mußte. Jetzt ist der alte Schornstein von einem in Schanghai ansässigen Deutschen gekauft und der Marine zum Geschenk angeboten worden. Die Marine hat das Geschenk dankend angenommen und wird das mit dem nächsten Heimtransport in Kiel eintreffende Erinnerungsstück im Garten der Marine- Akademie, wo schon manche Andenken an Ehrentage der Marine Platz gefunden haben, aufstellen lassen.
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Bravourleistung einer Schwimmerin. Einer jungen Dame aus München ist es gelungen den Ammersee an seiner fünf Kilometer langen Strecke Schendorf- Buch in nicht ganz drei Stunden zu durchschwimmen. Ohne Zeichen besonderer Erschöpfung langte die Schwimmerin am Badesteg in Buch an, wo sie eine ihr dargereichte aus Ei und Kognal bestehende Erfrischung zu sich nahm. Ein zur Rückfahrt angebotenes Segelboot lehnte die junge Dame dankend ab. Trotzdem ein drohendes Gewitter am Himmel stand, das sich auch bald mit großer Wucht über dem See entlad, stürzte sich die Dame bei mindestens einem Meter hohem Wellengang nochmals in die Fluten und erreichte glücklich wieder, allerdings nach harter, ungefähr vierstündiger Arbeit, das Westufer bei Schondorf.
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ges 1. Pr., W. S. Fend cit del 3. Br., H. W. G Lung 7b. 2jährige Foblen
Griedel 1. Br., H. Jung- Leihgeftern 3.9 Fohlen oder gebedt( a ungen 1. Br., R. Volp rsheim Briedel 3. Pr., Dilges Fauerbach v. d. F $ 8. Abteilung Sb. Bud tilage): J. Alippel Stieber Weifel 2. Pr., J. lebel 5. Br., H. Schmidt Brausgrill 8. Nieder Wei Bu bem am legten gturnfefte wird uns lei dem Wetturnen errangen 9. Breis Wilhelm Sch Ires Rarl Schäfer mit 2 wig Biller häufter mit Steinmüller mit 2112
Ein großes em der nächsten Tage w et am Plage einen
wegen feines originel egen der Aussicht, Prei Cogem Intereffe begegner Beilage ist die eigentl deren Lösung fich jede teiligen fann und für de Le Preise ausgefeßt find naft- Tischgedecke, ein evice und Wanduhren, Mt. Ueber das R nichts berraten. Rrantentaffen
und Sonntag wird in S Then Arantenfaffen abgeb die Lungenbeilflätte gliederzohl der deutschen 4 233 251 9Männer un ne betrug 1571 Mitglie den. Die Bahl der als webrte fich um 8222, Auf Beranloffung d en Rirdtürme im G togen. Dabei stellte es Tirmen feit langen Ja Bemeinden wurden gezwu hibren.
Väterchens Juwelen. Bar Nikolaus II. entschloß sich vor einiger Zeit zum Verkauf einer Anzahl ihm gehörender Schmuckstücke. Da die öffentliche Meinung diesen Schritt gewiß lebhaft tommentiert hätte, wurde die Angelegenheit mit dem größten Geheimnisse umgeben. Man trat mit zwei Petersburger Juwelieren in Verbindung, und diese erklärten sich bereit, den Schmud für eine Million zu laufen. Den dritten Teil der Summe deponierten fie sofort in bar. Die Sache sprach sich indessen doch herum und verursachte den Kollegen der bevorzugten Juweliere vic Verdruß, daß man sie bei dem vorteilhaften Geschäfte übergangen hatte. Groß aber war das Erstaunen der beiden Juweliere, als sie dieser Tage vor den Minister des kaiserlichen Hauses gerufen wurden und der Minister ihnen die angezahlten Summen mit der einfachen Bemerkung zurückgab, daß der Kauf aufgehober sei. Wie man hört, hatte eine Pariser Firma von dem Ge schäft Wind bekommen und sich sofort telegraphisch angebot hunderttausend Rubel mehr zu zahlen. Das gab den Mu schlag. In der Petersburger Geschäftswelt aber ist mar, wie gesagt, über diese Handlungsweise des Hofes im höchsten Grade verstimmt.
Cokales
1000 Rt. Helob ann, bem 9000 RE Omben gefommen sind, 6 seine Belohnung von Ausstellung tungen. Mit der S
herbs für Seffen- Raffa adje veranstaltete
gen verbunden. Die Montag für das Bubl Borfight. In M
enu bon Trauben erfr
* Am Geburtstag der Großherzogin- 17. Sept. en die Beinberge mit Abg. Dr. Heidenreich fich bor haben zu bet
bleiben wie im Vorjahre alle Schulen gefchloffen. Parlamentarisches.
werden und die Fluffigkeit i
beantragt bei der Zweiten Kammer: Hohe Rammee wolle Trauben vor dem Genu
beschließen, Grokh. Regierung zu ersuchen, dem Landtage noch in dieser Legislaturperiode eine Vorlage zugehen zu lossen, welche die Erbauung und den Betrieb einer normal Staatskosten bezweckt.
Hverfländlich ift. Firmenidilder.
ein Urteil des Berliner
spurigen Nebenbahn von Wahlen nach Hammelbach auf erft nach Abschluß s ** Die von uns bereits gestern mitgeteilte Grouse hat. In dem G
nt, fein Recht auf
nennung des Oberstleutnants Zahn zum Komman feines Mietvertra
deur des Gendarmerie- Distrikts Rheinhessen wird in
dommen und wollte
fur ein Firmenfchild


