Ausgabe 
14.7.1906 Erstes Blatt
 
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Für die Um

9. für die Marte

Bu entrichten.

folgendes auf d in Chile be nwanderern aus nördlichen

en im Die Ländereien, den, find mit

r unter großen

der Boden, der

Teberfälle gefürchtete Schmied Hunk aus dem nahen Nieder­seimar entsprungen. Man glaubt, daß er sich wieder der defigen Gegend zugewendet hat.

*

Marburg, 12. Juli. Heute wurde hier in An wesenheit der Mitglieder des Altertumsvereins eine sehr reichhaltig ausgestattete Altertümer Ausstellung er öffnet. In fieben Gruppen eingeteilt sieht man hier eine Menge gewerblicher und Kunst- Gegenstände, Trachten usw. aus früheren Beiten.

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Herborn, 13. Juli. Ein leines Ereignis im Tier­leben, das dieser Tage sich hier zutrug, verdient weiter Einer Henne hatte man Enteneier zum

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Büdingen wurde der Meßgergeselle Hermann Knaf dort wegen Bedrohung und Körperverlegung zum Nachteil seiner Mutter zu einem Jahr Gefängnis verurteilt Vor dem Schöffengericht hatte er sich so renitent benommen, daß er zu mehreren Ordnungsstrafen verurteilt werden mußte. Mit Rücksicht auf die große Roheit wurden ihm mildern de Um­stände versagt. Trotzdem die Mutter, infolge Berufung des Angeklagten, bei der Straffammer von dem Recht der Beugnisverweigerung Gebrauch gemacht hat, war das Gericht über die Richtigkeit der eingetretenen Bestrafung nicht im 8weifel, da das verlesene ärztliche Zeugnis zur Genüge be­wies, wie der Angeklagte seine Mutter behandelt hat. Die erfannte Strafe 6 Wochen der erlittenen Untersuchungshaft

echt. Zweifelles bekannt zu werden. Butunft entgegen Bicht der Welt. Man trieb Henne und Küchlein zu den als Kolonisten Ausbrüten untergelegt. Aber nur ein Entlein erblickte das Berufung wurde mit der Maßgabe verworfen, daß auf die

nannten Staate andern Hühnern und Enten, deren Hof um einen Weiher anzurechnen sind.

liegt. Unter ängstlichem Schreien dei Henne probierte das

Marttberigte.

Sießen, 14. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt foẞteten Butter ber Bfb. 110-1.20 Mt., Sühnereter der Stüd 6-7 Pfa., Enteneier St. 0-0 Pfa., Käse ver St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Vfd. 22 Pfg., Linsen per Pfd. 32 Pfg., Tauben ver Paar 0.80-1.00 Mr., Hühner per Stüd 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 1.80-2.20 mr., Gänse Der Pfd. 00-00 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 78-86 Pfg., Rind­fleisch per Pfd. 70-72 Pfg., Schweinefleisch per Pfs. 80-91 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 94-00 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 80-84 Pfg., Hammelfleisch per Pfs 60-80 Prg.. Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 mt., Zwiebeln per 3tr. 6.00-8 00 Mt., Weiskraut per 3tr. 00-00 Mt., per St. 10-30 Pfg., Aepfel per 3tr. 00-00 Mt., Zwetschenper 3tr. 0.00 0.00 Mt., Kirschen per Vfd. 30-40 Pfg., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochen­marktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherzieher feilgeboten werden.

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Frankfurt. Heu- und Strohmarkt. Heu per

n Gießen eine füchlein seine Schwimmfunst in der Nähe des Ufers. Mit Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Zentner Mt. 3.- 00, Stroh Rt. 3.20-3.40.

Auf Grund

Sörde find die

wachsender Kraft glaubte das Entlein seiner Mutter ent­

laut

Geborene.

Am 3. Juli dem Fabritarbeiter Heinrich Nachtigall ein

Sachen Meyers behren zu fönnen und schwamm luftig mitien in den Weiher. Chalten. In den Doch war dies für das Gemüt einer Henne zuviel. Eines Der umfangreiche Abends, als man die Hühner füttern wollte, fand man die Sohn, Wilhelm; 4. Lokomotivheizer Friedrich Martin ein Köhler borge Henne tot im Wasser schwimmend; das Entchen saß auf Sohn, Wilhelm; 5. Wirt Karl Peppler ein Sohn, Arthur hrem Rücken mitten im Wasser. Seit der Zeit ist das Heinrich Wilhelm; Kunstgärtner Oswald Slgner ein Sohn, Hans und eine Tochter, Elisabeth; Hilfsbremser Albert Lehr treue Tierchen zum Freund der Familie geworden. ein Sohn; 7. Schneider Georg Rieß ein Sohn; Maler und Lackierer Karl Konrad Nau eine Tochter, Elisabeth Luise; 8. Küfer Gustav Sommerlad ein Sohn, Ernst Ludwig; 9. Buchhalter Paul Alfred Treufe eine Tochter, Anna; Kaufmann Maximilian Rosenthal, eine Tochter, Gerirude. Fabritarbeiter Karl Strad ein Sohn; Gerber Heinrich Belten 2. ein Sohn, Otto; 10. Spengler Georg Müller ein Sohn, Georg; Gastwirt Karl Sobel eine Tochter, Justine. 13. Schlosser Wilhelm Loß ein Sohn. Aufgebote.

ude nicht mit viesen worden, Gewitters Gewitter die

* Weylar, 13. Juli. Das Schöffengericht verhandelte Weßt. Anz." u. a. über folgenden Fall: Der Maurer B. Sch. von Gleiberg ist beschuldigt, am 11. März d. J. auf der Ortsstraße von Krofdorf den Nachtwächter Henkel von Krofdorf öffentlich beleidigt zu haben. Da das Bergehen nicht mit Sicherheit nachzuweisen ist, erfolgt Frei­Sprechung.

ahlungsge gten hatte bom Lauterbach, 13. Juli. Die israelitische Religions­und da er die gemeinde hat in der Bahnhofstraße 400 Quadratmeter gehalten hatte, bestimmt ist. Gelände gekauft, das zum Bau der neuen Synagoge lausbebungen * Alsfeld, 13. Juli. Die Heidelbeerernte in den ngte Nüdgabe Baldungen der Umgegend ist in vollem Gange. Auswärtige händler kaufen die Beeren auf und versenden sie nach den die gemachten Großstädten, von wo sie zum Teil nach dem Auslande, fordern dürfte. speziell England, gehen. Bezahlt werden für das Pfund es Gesetzes vom Heidelbeeren 7-10 Pfg. Da das Resultat der Ernte ein betreffend, für sehr gutes ist, kommen Händler und Beerensucher aus­ Beklagte an gezeichnet auf ihre Rechnung.

Klageforderung

die Waren zu

nicht nur das

Aus dem Rerichtssaal.

Straffammer.

Gießen, 13. Juli.

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g der Waren, er Anschaffungs Inteil an den Deinen mäßigen Der Schuhwarenhändler Gottlieb Höck von Friedberg er sei er ein hatte sich wegen Betrugsversuchs zu verantworten. Er hatte liche Abnügung einer Feuerversicherung falsche Angaben gemacht, als deren der Ware selbst. Beamter nach einem bei ihm ausgebrochenen Brande den Schaden feststellte. Kurz vor Ausbruch des Brandes hatte er mehrere Ramschverkäufe vorgenommen, die etwa 9000 Mt. n Regengüsse betrugen und die er dem Beamten verschwieg. Er wurde umal noch eller zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt. Taglöhner Franz e das Behäufeln Schulte von Grevenstein hat zu Gießen in einer Wirtschaft u verrichten sino. einem betrunkenen Gaste das Portemonnaie mit etwa 13 Mt. oßen Schaden an gestohlen, wofür ihn das Schöffengericht mit 14 Tagen Ge­angerichtet. Es fängnis belegte. Seine dagegen eingelegte Berufung wurde zumal die Ernte verworfen. Wegen Urkundenfälschung und Betrugs erhielt Offeln die nasse die Händlerin Agathe Kaicher 4 Monate Gefängnis. ir unsere Garten Sie hat bei mehreren Photographen auf falsche Angaben wünscht, denn sie hin Geldvorschuß erhalten und sich die Provision für an­deihen kommen. geblich erhaltene Aufträge ausbezahlen lassen, nachdem sie enen, tommt der die Bestellzettel aefälscht hatte. Durch das Schöff ngericht ift bereits un

11. Juli tagte Oberbessen ffante Bergand Beber- Langgons: im Sinne der modernen An

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5. Adolf Jost, Gerichtsassessor dahter mit Susanne Marie

Eheschließungen.

dahier mit Karoline Alice Christiane Becker hierselbst. Am 7. Juli. Leonhard Treusch, Bauaufseher- Aspirant Ewald Schreiber, Kaufmann in Frankfurt a. M. mit Elisabethe Koch dahier. 10. Dr. Louis, gen. Ludwig Ruhl, Großh. Oberlehrer in Bensheim mit Emma Ritsert dayier. Gestorbene.

Am 6. Juli. Karl Wortmann, 77 Jahre alt, Rentner dahier. 7. Dorothea Katharine Burt, 3 Jahre alt, Tochter des Milchkutschers Christian Burt dahier. Emil Kraushaar, 2 Mte. alt, Sohn des Kellners Wilhelm Kraushaar dahier. Antonie Mog, 63 Jahre alt, ohne Beruf dahier. 8. Konrad Hamel, 50 Jahre alt, Installateur dahier. Adam Ott, 73 Jahre alt, Rentner dahier. 11. Heinrich Koch, 53 Jahre alt, Gastwirt dahier. 11. Heinrich Wormsbächer, 73 Jahre alt, Deftillateur dahier.

Arbeitsvergebung.

Die Herstellung der Zemen- und Terrazzo­arbeiten im Neubau der israelitistchen Leichenhalle soll Samstag, den 21. Juli d. Js., vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden.

Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum ge­nannten Zeitpunkt an uns einzureichen.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 10. Juli 1906.

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1 Maschinenschlosser, 2 Schreiner, darunter 1 Anschläger, 3 Wasch- und Buzzfrauen, 1 Flickfrau, 1 Kaufmann, 1 Hausbursche, 1 Dienstmädchen, 1 Lauf­frau, i Haus oder Bureaudiener, 1 Schreibgehilfe.

Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.

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