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Iegter Zeit eine Bewegung auf Erhöhung der Arbeitslöhne in allen Geschäftszweigen geht. Viele große Trusts und selbst die Standard Dil Company haben sich in das Unvermeidliche gefügt, und noch jüngst hat der Kupfer- Trust die Löhne seiner Arbeiter um einen Shilling pro Tag böht

Kaifertage an der Ifar.

L München, 12. Nov., 10 Uhr vorm. Unsere alte Jarstadt hat heute ein ganz besonderes fest­liches Gewand angelegt. Gilt es doch, nicht nur das deutsche Kaiserpaar zu ehren, das heute hier eintrifft, sondern auch ein nationales Wert zu begründen, an dem seit Jahren deutsche Männer aller Orten unier Förderung von höchster Stelle aus arbeiten. Der Grundgedanke, ein deutsches Museum zu er­richten, wurde im Jahre 1903 gefaßt. In einer Versammlung, die unter dem Vorfize des Prinzen Ludwig am 28. Juni 1903 im Festsaal der Akademie der Wissenschaften tagte, wurde das Museum unter Beteiligung der hervorragendsten Vertreter der Naturwissenschaft und Technik als eine Deutsche National anstalt gegründet. Die hiesigen städtischen Behörden erklärten fich sofort bereit, einen entsprechenden Plaz für die Samm­lungen, vorläufig im alten Museum, später auf der Kohlen­insel oder anderswo einzuräumen und bereits 1904 wurde der südliche Teil der Kohleninsel, früher ein Ererzier- und Kasernenplay, für die Zwede des Museums bestimmt und dem Verein überlassen. Ein Teil der Insel ist vorläufig für die Erbauung eines Gemeindegebäudes in Aussicht genommen. Die Entwicklung der Zukunft wird es aber wohl mit sich bringen, daß die ganze Kohleninsel dem Museum über­lassen wird.

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Ein Preisausschreiben sollte die Entwürfe für den Bau eines monumentalen Museums liefern. Unter den 31 ein= gelaufenen Arbeiten 24 von hiesigen Architekten -, die heute in der Kaserne der Schweren Reiter ausgestellt sind, erhielt die des Professors Gabriel von Seidl den ersten Preis und die Deffentlichkeit dürfte den Juroren Recht geben. Die Ausführung ist nach diesem Plan auf etwa 5 Millionen Mart beranschir gt, der Bau würde 12 425 Quadratmeter bededen. Zum Baufonds find von allen Seiten so opferwillige Spenden eingegangen, daß die Ausführung nunmehr gesichert ist und Heute die feierliche Grundsteinlegung vorgenommen werden fann, noch besonders geehrt durch die Anwesenheit des Kaisers, der den Zielen des Vereins Deutsches Museum persönliches Interesse entgegenbringt.

Die Festlichkeiten nahmen gestern abend mit einem von der Stadt im Rathaussaale veranstalteten Festmahle ihren Anfang. Der Protektor des Deutschen Museums Prinz Ludwig, alle die bekannten Männer der Wissenschaft und der Technif, welche dem Vorstandsrate des Museums angehören, Vertreter der Reichsbehörden und der Bundesstaaten, alle bayerischen Staatsminister, Vertreter aller hiesigen Behörden und ausländische Gäste haiten sich eingefunden. Den ersten Trinkspruch brachte Staatssekretär Graf Posadowsky aus, der darauf hinwies, daß der Anlaß, der die Versammelten hier zusammenführe, ein hochmoderner sei. Ueber die Grenzen Bayerns hinaus werde die Gründung des Deutschen Museums mit hoher Freude begrüßt. Graf Posadowsky schloß seine Rede mit einem Hoch auf den Prinz- Regenten. Prinz Ludwig führte sodann aus, daß seit Jahren der Gedanke bestanden habe, ein Museum der Technik zu gründen, welches denen anderer Staaten ebenbürtig sei. Der Plan sei dank der Unterstützung einer großen Anzahl Industrieller, dank der Förderung der Stadt München, des bayerischen Staates und des ganzen Deuschen Reiches gelungen. Mit warmen Worter gedachte der Prinz der erheblichen Förderung der Interesser des deutschen Museums durch den Kaiser, dem das Hoch galt

L München, 12. Nov., 3 Uhr nachm.

Der Glanzpunkt der Feter aber wurde heute erreicht, als bas Kaiserpaar hier eintraf. Die Ausschmückung der Stadt war glänzend. In allen Straßen, die der Kaiser berührte, sah man Flaggen, Guirlanden, Kränze und Embleme. Alle städtischen Pläße und Gebäude und fast alle Privathäuser zeigten einen hervorragend fünstlerischen Schmud. Der ganze Bahnhof war umgeben von Flaggenmasten, von denen frei schwebende Kränze mit Wimpeln in den deutschen und bayerischen Farben herabschwebten. Besonders reich geschmückt war der Weg von der Residenz zur Kohleninsel, wo morgen die Grundsteinlegung erfolgt.

famtener, filbergestickter Sattel mit Schabrade, Pistolen. halter und Baumzeug, zwei Pistolen, ein eingelegter Krüdstod mit goldener Krüde, ein Großkreuz des Schwarzen Adlerordens und eine Schreibfeder; diese Gegenstände, deren sich Friedrich der Große persönlich im täglichen Gebrauch bedient hatte, waren seinerzeit von seinem Nachfolger, dem König Friedrich Wilhelm II. dem Herzog August von Zwei brüden als Andenken überlassen worden und befinden sich jeitdem im Eigentum des bayerischen Hofes. Der Regent bat den Kaiser, diese für das Hohenzollernhaus besonders wert­bollen Erinnnerungsstücke entgegenzunehmen. Um 12½ Uhr fand in dem Speisesaal der königlichen Gemächer ein Familien­frühstück statt. Der Prinzregent verlieh den Männern, die sich Verdienste um das deutsche Museum erworben haben. hohe Orden, u. a. dem Geheimrat Dr. Slaby- Charlotten burg, Geheimrat Dr. von Siemens- Berlin, Direktions­mitglied der Firma Krupp, Ehrensberger Essen, Ge heimen Kommerzienrat Kirdorf- Gelsenkirchen, Direktor der Gasmotorenfabrik Langen in Deuz, Teilhaber der Firma Blohm& Voß, H. Blohm- Hamburg, und dem Direktor des Vereins deutscher Ingenieure Dr. Peters in Berlin; ferner erhielten der Oberhofmarschall Graf Eulenburg und der preußische Gesandte in München Graf Pourtalès ein Relief­bildnis des Prinzregenten in Gold, Staatssekretär Graf Posadowsky den Hubertusorden, Staatssekretär von Tschirschty das Großkreuz des Michaelsordens.

Um 10 Uhr 50 Min. vormittag traf der Hofzug mit dem Kaiserpaare und großem Gefolge hier ein. Der Staats­sekretär von Tschirschty befand sich im Zuge, während der hiesige Gesandte Graf Pourtalis den Herrschaften entgegen­gefahren war. Jm Bahnhof war die mit dem Kaiserpreis ausgezeichnete 12. Kompagnie des 6. Infanterieregiments, dessen Chef der Kaiser ist, mit Fahne und Musik aufgestellt. Zum Empfang hatten sich mit dem Prinzregenten sämtliche Prinzen des bayerischen Königshauses eingefunden, ferner die Prinzessin Ludwig, sämtliche Staatsminister, der bayerische Gesandte in Berlin Graf Lerchenfeld, Staatssekretär Graf Posadowski, die Herren und Damen der preußischen Gesandtschaft, die gesamte Generalität, die Regimentskommandeure, der Regierungspräsident, der Polizeipräsident, die beiden Bürgers meister, die beiden Vorstände des Gemeindekollegiums, sowie der den Majestäten zugeteilte Ehrendienst n. a. Als der Taiserliche Zug sich dem Bahnhofe näherte, dröhnten vom Oberwiesenfelde die Salutschüsse der Artillerie. Die Ehren­Lompagnie präsentierte, die Musik spielte die preußische Hymne. Der Prinzregent, welcher die Prinzessin Ludwig führte, trat fofort an den Wagen heran, den der Kaiser und die Kaiserin yerließen, und begrüßte die Majestäten auf das Herzlichste. Der Kaiser und die Kaiserin tauschten dann auch mit den anwesenden Prinzen herzliche Begrüßungen aus; hierauf führte der Prinzregent die Kaiserin und der Kaiser die Prinzeffin Ludwig die Front der Ehrenkompagnie entlang. folgte ein Vorbeimarsch der Ehrenkompagnie auf dem Bahnsteige; im Königssalon wurde sodann längerer Cerche abgehalten, bei dem das gegenseitige Gefolge vorgestellt wurde. Die Fahrt vom Bahnhof zur Residenz durch die von einer vieltausendköpfigen Menschen­menge dicht besetzten Straßen gab überall den Anlaß zu stürmischen Hochrufen und Tücherschwenken aus allen Fenstern. In der Residenz begaben sich die Majestäten und der Prinz­regent unter Vorantritt des großen Dienstes nach dem im ersten Stod gelegenen Thronsaal. Der Kaiser und die Kaiserin begrüßten dort die Prinzessinnen auf das Herzlichste und dankten für den freundlichen Empfang. Hierauf geleitete der Prinzregent den Kaiser persönlich in seine Gemächer. Im Salon des Kaisers waren mehrere Erinnerungsstücke an Friedrich den Großen aufgestellt, nämlich ein rot­famtener Rod mit weikieidener Weite. ein blaus

Kurz nach 2 Uhr fuhr der Kaiser mit dem Prinzen und die Kaiserin mit der Prinzessin Ludwig in Begleitung ihres Ehrendienstes und dem persönlichen Dienst zur Besichtigung des provisorischen Deutschen Museuns für Meisterwerke der Technit im alten Nationalmuseum. Auf dem Wege dahin standen wieder dichtgedrängt Menschenmassen, die das Kaiser­paar mit enthusiastischen Huldigungen begrüßten. Der Kaiser wird morgen nachmittag eine aus 36 Herren bestehende Deputation der hiesigen Vereine und Innungen empfangen, um einen nach einem Entwurf des Professors Adolf Hengeler gefertigten Prunkpokal zum Andenken an seinen Aufenthalt hier entgegenzunehmen.

Nah und fern.

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+ Falsche Hundertmarkscheine werden immer noch in Umlauf gesezt, und bisher fonnte weder der Verfertiger der Scheine, noch einer der Vertriebsagenten" ermittelt werden, obwohl von der Reichsbankverwaltung eine Belohnung in Höhe bis zu 3000 Mart auf die Festnahme der Falschmünzer ausgesezt worden ist. Am Samstag war ein Agent der Bande in Liebenwalde und Umgebung tätig und versuchte dort unter allen möglichen Vorspiegelungen Hundertmarkschein falsifikate unterzubringen. Als er sich entlarvt sah, ergriff der Gauer auf einem Zweirade die Flucht und entfam in der Richtung nach Berlin.

Berlin, 12. November. In die Wohnung des nieder ländischen Gesandtschafts- Attachés wurde eingebrochen uni Silbergeschirr von bedeutendem Wert gestohlen.

Nürnberg, 12. November. In einem hiesigen Hotel wurden zwei internationale Hoteldiebe verhaftet. Sie waren mit Waffen und besonderen Einbruchswerkzeugen versehen Ihre Persönlichkeiten konnten noch nicht festgestellt werden.

Trient, 12. November. Die bakteriologische Untersuchung der Leiche des an Bord des Lloyddampfers Calypso ver: storbenen Matrosen ergab, daß der Matrose an Lungenpes gestorben ist. Es sind Vorsichtsmaßregeln getroffen, um einer Verschleppung vorzubeugen.

Paris, 12. November. Santos Dumont unternahm Heute vormittag zwei neue Flugversuche mit seinem Aeroplan Beide Male legte er etwa 60 Meter in ungefähr 6 Sekunden zurück, er gedenkt seine Versuche fortzusehen.

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Cokales.

Der Großherzog an die Stände. Den beiden Kammern der Landstände ist folgende Bab schaft des Großherzogs zugegangen:

Ernst Ludwig

von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen unn bei Rhein

Unseren Gruß zuvor, Liebe und Getreue, Stände de Großherzogtums.

lem fidh befch Bas in ben fl Berfluffigung mperatur und ei mperatur und dem en Buntt bilde mem Druck von

Unsere innigftgeliebte Gemahlin, die Durchlauchtige

-1400 en. bie Gewinnung Sem Erperimenten dilber, goß flu dilber in einen -38 erftarrt, f

Frau Eleonore Ernestine Marie, Großherzogin von Hessa der Luft noch

und bei Rhein, Königliche Hoheit und Liebden, find on 8. dieses Monats, vormittags 6 Uhr dahier von einen Prinzen entbunden worden.

einer Temperat

genblid in einen ben, in fluffige mifchlauch mal

Wir sehen hiervon Unsere Lieben und Getreuen, Stände erimentator ihn

des Großherzogtums in der Ueberzeugung in Kenntnis, b dieselben an diesem hocherfreulichen, für Uns und Unser Groß herzogliches Haus so beglückenden Ereignisse herzlichen Antal nehmen.

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brechen und zerft Bereitung bes fbt ba fluffige L Befchichte fertig

licher Huld und Gnade gewogen bleiben. Darmstadt, den 10. November 1906. Ernst Ludwig.

Womit Wir unseren getreuen Ständen in Landesfürs enn fie erft zu b

* Das Befinden der Großherzogin und des Er großherzogs ist erfreulicherweise recht befriedigend. Medizinalrat Prof. Dr. Pfannstiel ist am Sonntap Vormittag wieder nach Gießen zurückgekehrt.

ergeftellt werbent eutung werben und Tage einfchneiden, gewöhnliches A han. Der Transp er Borficht gef Gefäße zersprer g Beförderung

Kadium, bem rätfelb

* Der zum Königlich Norwegischen Konsul mite leutet und dem Amtssig in Frankfurt a. M. ernannte Ingenieur Cattigt und eiterade Johan Andresen ist zur Ausübung tonsularischer Funktionsgeftelt wurde es im Großherzogtum zugelassen worden.

war aus der

** Uebertragen wurde am 7. November dem Lehre, daß ein Joseph Hillenbrand zu Nieder- Mörlen, die zweite Lehre stelle an der Gemeindeschule Jlbenstadt; dem Wilhelm Soffarth zu Jlbenstadt] die zweite Lehrerstelle an der meindeschule zu Niedermörlen.

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Samstag, 17. November, vorm. 9 Uhr, findet ein Sigung des Provinzial- Ausschusses mit folgende Tagesordnung ftatt: 1. Die Beigeordnetenwahl zu Lich. 2. Gesuch des Heinrich Kröck 5. zu Heuchelheim um

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Gs ift fo rar Fabiem auf der Erd bird auf 50 000 Jab Stadtthe ter Stunde auf

Roja Boppe- En Theaterpublifum auß

laubnis zum Betriebe einer Gastwirtschaft. 3. Die Gr trinkt fie meinderatsfißungen in Büdingen.

* Korell vor der Synode. Die Debatte über da " Fall Korell" ist am Samstag von der hessischen Synode zu Ende geführt worden. Neben dem von der Synode bereits angenommenen Antrag, der dem hessischen Ober tonfiftorium das Vertrauen der Synode ausdrückt und di politische Begünstigung der Sozialdemokratie mit den Amt pflichten eines evangelischen Geistlichen für unvereinbar flärt, lag noch folgender Antrag vor: Die Synode erklärt daß die dem Pfarrer Korell vom Oberkonsistorium zur Lak gelegte Unterlassung einer offenen Erklärung gegen den sozial demokratischen Kandidaten vor der Stichwahl keinen nlaj zur Disziplinierung geboten hat. Dingeldey, Köhler, Jaud Drews, Dornseif, Hoffmann, Backes, D. Schlosser, Schaut Für diesen Antrag stimmten nur die Unterzeichner.

Biebiel Merge Ghen ihren Lieblin s gut für ihn Gaulfion nehmen Erfolg. Ein Greiben:

Mein Sohn W in förperlich feb bote, tros befter Pfle tentatarch, der ebenf medie ihm nicht m und wurde ganz menid Ecotts Emulfion und dem Befinden des K Gebrauch ständig anb her faft gar nicht m angen find vollstä Baußerordentlich enth

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* Einigung der Lintsliberalen. Unter den Vorsiz des Reichstagsabgeordneten Bayer haben am Sam tag und Sonntag in Frankfurt Vertreter der Freifinniga Bolkspartei, der Freifinnigen Vereinigung und der deutsche Volkspartei über ein Zusammengehen der linksstehenden bürge lichen Parteien bei den nächsten Reichstagswahlen verhandel und nach eingehender Beratung sich auf folgenden Beschlugenehme Geschm geeinigt: Die berufenen Vertreter der Fre sinnigen Bois parter, der Deutschen Volte partei und der Freifinnigen B einigung beschließen, auf ein Zusammengehen er lintstehenden bürgerlichen Parteien bei den kommenden Reichstagswahla unter Wahrung der politischen Selbständigkeit der einzelne Parteien hinzuwirken, eine Verständigung über die Au

Referieren, sachlich bleiben, allem Guten tellung von Randidaturen unter Mitwirfung der Wähle und Nüßlichen dienen, das sind die Haupt­

welche bestens in vorliegender Zeitung gewahrt werden. Gerade in letzter Zeit haben sich innerhalb der engeren Heimat wie des deutschen Vaterlandes die wirtschaft­lichen und politischen Partei Verhältnisse ungünstig ge­staltet, die Ausdrucksweise ist vielfach eine gereizte, so daß es jetzt doppelt notwendig ist, daß die Bewohner von Stadt und Land, ganz gleich wessen Standes und Berufes sie sind, eine Zeitung lesen, die objektiv be­richtet. In der Erfüllung dieser Vorsätze bemüht, laden wir zum Abonnement höfl. ein.

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schaft in den für die liberale Werbearbeit in Betra tommenden Wahlkreisen herbeizuführen und ihren Einfl dahin geltend zu machen, daß eine Befehdung der lib.rala Gruppen unter einander in Wort und Schrift unterbleibt Zur Förderung des Zusammenwirf ns der bürgerlida Binte parteien bei den Wahlen wird ein Ausschuß von Bo trauensmännern gebildet.

P Baumfällen. In der Zeit des Baumfäled werden an den Straßen und in den Ortschaften die Reid Telegraphen und Fernsprechleitungen durch umftürg Bäume oder durch herabfallende Aefte häufig beschädigt, d die Personen, denen das Baumfällen obliegt, in der Reg die zur Sicherung der Telegraphenanlage gegen Beschädigung erforderlichen Vorkehrungen überhaupt nicht oder in ung nügendem Maße treffen und es unterlassen, von den bo ftehenden Arbeiten dem nächsten Boftamte rechtzeitig borb Mitteilung zu machen. Es wird deshalb, da auch fahrläss Beschädigungen der Telegraphenanlagen in§ 318 des Rec Strafgesetzbuches mit Strafe bedroht sind, den Baumbefizen Baumfällung rechtzeitigt vorher zu benachrichtigen, damit d empfohlen, die nächste Postanstalt von der bevorsteheader Absendung eines geeigneten Beamten zur Sicherung d Leitungen veranlaßt werden kann. Dadurch erspart sich de Baumbefizer etwaige Unannehmlichkeiten, alle Kosten die Sicherung der Telegraphenleitungen trägt außerdem s diesem Falle die Telegraphenverwaltung.

*** Experimental Vortrag. Gestern Ab hielt Dr. Shapire Berlin im Kaufmännischen Vret und im Ortsgewerbe- Verein Gießen einen Experimental Vortrag überflüssige Luft und über Radium. Die zeugung der flüssigen Lust ist keineswegs das Verdienst eine Einzelnen oder einer Generation, sondern es haben vi Forscher und lange Zeiten mit Versuchen zur Lösung d

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