chen.
, im Septemb Sen Gespri
Diefer Lage in lettere ware
13 fordern de
ebhaber und
Eine furchtbare Zeitungsente" ist in englischen Blättern geflogen. Diese enthalten aufsehenerregende Berichte über zliche Zustände, hervorgerufen durch die Hungersnot in len: In einigen Ortschaften entschlossen sich die Einge benen infolge des Hungers, die Leichen der unter entsetzlichen Baden verstorbenen Voltsgenossen aufzuessen. Sie fanden deßlich Geschmad an Menschenfleisch und legten sich, cá bi bungersnot längst vorüber war, oft in einen Hinterhalt,
licher Grai, ahnungslose Reisende abzufangen, zu töten und zu ber
tenftein, ein
en, die Brant
hter eines j
in Berlin. erft ein Refe und in Bo
id, in einem to gemacht und
ebt. Auch jo
Do bor. Aber
d der Roman Fällen führen cht zum Sta Desftunden ver
sehr schnell.
It. Das verl
Bei einigen dieser Menschenfresser entdeckte man e Vorräte von eingepöfeltem Menschenfleisch."- Es muß in England immer noch eine wahre Siedehibe herrschen.
=
Durch den Fernsprecher angesteckt hat sich der Landcit R. aus Querfurt, und zwar handelt es sich um eine were eitrige Mundschleimhautentzündung, die sich der Beaernswerte zuzog. Wenige Tage später tam zu demselben Ant, der K. in Behandlung hatte, ein Postschaffner R., bei meine ähnliche Erkrankung, nur in schwächerem Grade, eigestellt wurde. Der Beamte ist Leitungsaufseher für die Selephoneinrichtung und hat als solcher von Zeit zu Zeit die Bansprechanlage zu prüfen. So hatte er auch drei Tage Dorher mit dem schlecht funktionierenden Apparat des Landmittes zu tun gehabt und dort den Sprachtrichter dem Munde Fehr nahe bringen müssen, um sich dem Amte verständlich zu machen. K. selbst hatte in jenen Tagen den Fernsprecher
tragen. Im Sufig benutzt. So war die Ansteckung bei dem Postschaffner
fich mit den g
Ceise in Wider Die Konseque icher Lage en. Graf Ho Braut, nahm j merifa, um f Luise Carom icht durch und en seiner Frau
1 Töchterchen. Ropf darüber,
vornehmsten merad des de e Stellung und
echt wieder
Ee eine edle, ja
aft.
medizin, der
aim Abgeord
eine Verhandl
Babe gelommen.
" 1
Die aborgläubischen Betersborger. Ju der Resibenz 3. von wiben Struten durchtoben Zavenreiches gibt eme Unmenge von Personen, die in banger Sorge um Bahnen bevorstehende Schicksal zu Wahrsagerinnen" und ähnlichen Schwindlern laufen. Es ist so, als ob der Gesellaft alle Stüßen verloren gehen und man in Kaffeesatz, Sartenlegen u. dgl. Mitteln zur Erforschung der Zukunft" Trost suchte. Der St. Petersburger Stadthauptmann plant mum, diejem Unsug zu steuern. Wahrsagerinnen, welche sich unschöne(?) Handlungen" zuschulden kommen lassen, sollen eitlich gerichtlich abgestraft und zweitens aus der Residenz administrativ ausgewiesen werden. Nur die Tätigkeit der Chiromanten soll nicht beschränkt werden, da dieselbe sich auf wissenschaftlichen" Grundlagen aufbaue!
A Unser ältester Einwohner, Geometer Euler, blickt am 1. Ott. auf sein 101. Lebensjahr zurück und erfreut sich trotz dieses hohen' Alters noch großer Rüftigkeit und Frische, er leidet nur seit einigen Jahren an Schwerhörigkeit. Der alte Herr unternimmt noch fast täglich fleine Spaziergänge. Er ist der Senior der deutschen Geometer.
*** Unserer heutigen Ausgabe liegt die Ziehungslifte der Gießener Pferde- Verlosung bei. Der Hauptgewinn( 1 4- fiziger Viktoriawagen mit Verdeck und abnehmbarem Bock nebst braunem Wallach mit Stern und komplettem filberplattierten Geschirr) fiel auf Nr. 4321. Der zweite Gewinn( 1 eleganter Schlitten mit Plüschgarnitur, Pelzdecken, Laternen nebst braunem Wallach und komplettem vernickeltem Nummetgeschirr) fiel auf Nr. 8667, der dritte Gewinn fiel auf Nr. 6542, der vierte auf Nr. 19579, der fünfte auf Nr. 3469.
* Auf dem Gießener Herbstpferdemarkt waren 212 Pferde und 34 Fohlen, meistens Tiere schweren Schlags, aufgetrieben. Gutes Pferdematerial war enorm hoch im Preise. Mit dem Marfte war eine Prämiierung verbunden, bei der folgende erste Preise verteilt wurden: Arbeitsschläge a) einzeln: K. Häuser Nieder- Weisel; b) paarweise Job. Faber 10. Leihgestern. Fohlen, dreijährig: a) Wagenschläge: K. A. Wagner Langgöng; b) Arbeitsschläge: Bürgermeister reuder Vadenrod. Fohlen, meijährig: a) Wagenschläge: Joh. Sontrum Röthges b) Arbeitsschläge: G. W. Strasheim Griedel. ZuchtStuten mit Fohlen oder nachweislich gedeckt: a) Wagenschläge G. Dietrich Laugel bei Hungen; b) Arbeitsschläge Jakob Klippel- N. Weisel.
o
anderen Tasse noch einige Tausend Rubel Anteilscheine. Die Polizei hält es für möglich, daß der Flüchtling an einem Bankraub beteiligt war.
* Darmstadt. Totschlag eines Soldaten. Bei der im hiesigen Militärlazarett vorgenommenen Sektion des bei Maichen erstochenen Musketiers Haus wurde ein tiefer Stich in die linke Schläfe festgestellt. Der Stich verlegte die Schlagader und durchschnitt den Sehnerv. Der Tod mußte alsbald eintreten. Sonstige Verlegungen wies der Körper des Toten nicht auf. Müller war zu der Seftion vorgeführt. Sein Seitengewehr trägt einige Blutsprißer in der Nähe des Griffes. Er soll in einer Wirtschaft vor der Tat gräußert haben:" Den Haus steche ich heute Abend noch foput."
+ Heblos, 12. Sept. Der Sohn des hiesigen Bahnwärters Röller, der beim 166. Infanterie- Regiment stand, erlitt bei Gaulsheim beim Baden im Rhein einen Herzschlag und ertrank.
* Bad Wildungen. Mit dem Bau der Edertalsperre im Fürstentum Waldeck wird in nächster Zeit begonnen werden. Die Edertalsperre wird die größte ihrer Art in ganz Europa. Zwei Dörfer, Berich und Beinghausen, werden vollständig und die Gemarkungen von Nieder- Werbe und Asel teilweise von der Biltfläche verschwinden. In dem Becken werden an 170 Millionen Kubikmeter Wasser zuſammengestaut werden.
Literarisches.
Ein
Meyers Großes Konversations Lexikon. Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Mehr als 148 000 Artikel und Verweisungen auf über 18 240 Seiten Text mit mehr als 11000 Abbildungen, Karten und Plänen im Text und auf über 1400 Illustrationstafeln( darunter etwa 190 Farbendrucktafeln und 300 selbständige Kartenbeilagen) sowie 130 Textbeilagen. 20 Bände in Halbleder gebunden zu je 10 Mart oder in Prechtband zu je 12 Mart.( Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien.) Wir freuen uns, unsern Lesern heute wiederum einen neuen, den 14 Band vom Großen Meyer" anzeigen zu fönnen, der damit schon bis zum Stichwort Dymgeld" gediehen ist. Auch dem jüngsten Band ist die bereits bei seinen Vor
Ehrlich währt am längsten. Postschaffner Hanauer- Gießen fand eine Geldtasche mit einer größeren Geldsumme und lieferte es an die Polizei ab. Bald meldete sich auch der Besizer, ein Gießener Kaufmann, Der dessen Hausbursche die Summe verloren hatte. erliche Finder erhielt eine Belobigung von seiner Behörde und ein Geschenk des Kaufmanns. Das ist doch ** Durch die Spiegelscheibe. Ein eigenartiges die kleinen Spizzbuben hängt ur eine halbe Maßregel, Pech hatte heute Mittag ein Schreiner, der mit Renovierungsman, die großen d. h. in diesem Falle die gefährlicheren, arbeiten im Schulte'schen Geschäft am Seltersweg beschäftigt maffinierteren läßt man laufen. ist. Sei es aus Kurzsichtigkeit oder aus Macht der Gewohnheit, genug, er trat in die große Spiegelscheibe und zersplitterte das Glas, sodaß ein weites Loch entstand und der übrig: Teil der Scheibe mit langen Sprüngen sich begängern oft und gern hervorgehobene außerordentliche Sorgdeckte. Der Schaden ist nicht unbeträchtlich.
-
CoRales.
** Der Großherzog begibt sich heute in das Manöver=
Beranlagung elände zur Hessischen Division im Odenwald. en fei", begon Schluffe, daß ** Der Großherzog empfing am 12. Єptember it zu diagnotum Vortrag den Staate minister Ewald, den Finanzficherungstandi minister nauth, den Präsidenten des Ministeriums des er. Ferner w Snnern Braun. bensdauer und
Der Großherzog hat den Kreisrat des Kreises felb Dr. Karl Meltor zum Vorsitzenden der Brandeficherungsfammer unter Verleihung des Charakters Geheimer Regierungsrat" mit Wirkung vom 16. Sept. an
in Brüffel scherkongresses ine neue Epenannt. Der Vorsitzende
Der Großherzog hat dem Bezirksfeldwebel Fort bon Guscog 11 agel vom Bezirkskommando Gießen das Silberne Norden uz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen ver zu gleider
Die Zahl der rfreulicherweise aber noch im England geblieben.
efe, die in
nicht wenign wurden in 000 Mart in
0 Briefe über
hnen an Geld
den.
Rösliner Ar
gezogene fro ernde Hinterbl
Geistliche biel Bung erfolgte Aranfenhauj
13 diejenige der
Das Grab und
- leer. Die.
elegt und ord In der Mar
schwärme bon en Fenstern,
iterarbeiten ein
fielen traftle
nthalben berri
13, ber fie fi
gent eines R
g folgendes
rreicher oder B
n Inftrument ofer, Staffersla Säufer und
Schuhplattler be
b, windje id
fmöbelnde Ana
Der augenide
ern gemacht bat
Bei daratter
Sofbühne zur
haufwiegeln, ante englijde
t unterzeichnet, einer dramati
auftreten und d
He erhalten mit
1chen.
Die Landgräfin von Hessen erkrankt. Caut einer Nachricht ons Fulda ist in dem dortigen Schlosse bolfseck die Landgräfin Friedrich von Hessen, die Schwefter verstorbenen Prinzen Friedrich Karl von Preußen, nicht bed nklich erfranft. Die Landgräfin feierte im vorigen Suhr ihren siebzigften Geburtstag.
**
** Wie wir hören, ist der Kommandeur des Oberleichen Gendarmerie Korps, Oberstleutnant Zahneen, als Kommandeur nach Mainz versezt worden, 1ährend der dortige Kommandeur Oberstleutnant Normann Darmstadt berufen ist.
Die Reichsbank wird wahrscheinlich noch vor Ende dies& Monates ihren Diskont um 12% erhöhen.
-
4.
pr. Mittwoch, den 19. d. ts., vorm. 9 Uhr täit der Brovinzial Ausschuß eine Siguna, mit nachstehender TogesOrdnung ab: 1 Klage des Ortsarmenverbandes Gießen egen den Landarmenverband Gießen megen Unterftüßung i der Marg. Schmidt von Bremen. 2. Alage des Orts men verbandes Gießen gegen den Landarmenverband Gießen 1 Degen Unterstüßung des Heinich Kimpel von Liedenbach. 33. Meinungsverschiedenheit zwischen dem Gemeindevorstand und der Mehrheit des Gemeinderats zu Büdinger. Gemeinderatssitzungen zu Büdingen. ** Parlamentarisches. Der Zweiten Kammer i ein Antrag des Abgeordneten Köhler, betr. die Wahl. hung für die ersten Wahlen zur Landwirtschaftskammer gegangen.§7 der Wahlordnung bestimmt:„ Die Wahl blung beginnt um 10 Uhr vormittags und wird um Uhr nachmittags geschloss'n." Abg. Köhler beantragt: Behrliche Zweite Kammer wolle beschließen, Großherzogl. gierung zu ersuchen, dem Abs. 2 des§ 7 der Wahlanung folgende Fassung zu geben:" Die Wahlhandlung beginnt um 4 Uhr nachmittags und wird um 7 Uhr nach mita gs geschlossen." In der Begründung wird ausgeführt: ach Anordnung der Regierung soll die Wahlzeit 9 Stunden faffen. Es find während dieser Zeit zum Beispiel im Bahl bezirk II der Gemeinde Lanasdorf 120 Personen zur Bahl berechtigt. Von diesen 120 sind 35 weibliche P cfonen. Egillt als wahrscheinlich, daß keine einzige von ihnen ihr Wahlebt ausüben wird. Es blieben also hiernach noch 85 Suomen. Auch diese werden höchstens zu 50 Prozent sich der Wahl beteiligen. Das ergäbe also eine Wahl: leteiligung von 40 bis 50 Personen. Nun genügt es vollfinding, wenn für die Abfertigung eines Wählers ein Beitaum von einer Minute anberaumt wird. Es würden also iborliegenden Fall höchstens 120 Minuten oder 2 Stunden ford erlich sein. Es ist aus diesem Grunde nicht einzusehen, halb man die Mitglieder der Kommissionen länger mit er ehrenamtlichen und unbezahlten und äußerst langweiligen Sigung behelligen will.
* Automobilfind. Daß der Klapperstorch in der Esenbahn öfters Einkehr hält, ist bekannt, doch auch im Automobil hat er dieser Tage auf der Fahrt durch die Wetterau sich eingestellt und einer Insassin ein kleines Knäblein bishert. Der Kraftwagen brachte die Mutter und den fleinen Automobilisten nach Gießen.
▲ Grünberg, 12. Sept. Die Wanderhaushaltungsschule für den Kreis Gießen wird im haltungsschule für den Kreis Gießen wird im Laufe des Winters hier einen achtwöchigen Kursus abhalten, 25 Damen haben sich bereits gemeldet.
* Bermutshain, 12. Sept. Am Samstag wurde der sogenannte Große Rothebachsteich" abg fischt und ca. 28 8tr. Rarpfen gefangen.
Kirtorf, 12. Septbr. Am 19. Sept. wird hier ein Viehmarf abgehalten werden.
* Lauterbach, 12. Sept. In der vorigen Woche wurde durch Großh. Kreisamt die hiesige Wasserleitungsanlage revidiert und dabei auch der entleerte Hochbehälter besichtigt. Dabei ergab sich, daß, obwohl der Hochbehä ter im Juli 1905 zulegt entleert gewesen, feine Spur Bodensaz oder sonstige Unreinigkeit darin vorhanden war; gewiß der beste Beweis für die Reinheit des hiesigen Leitungswassers.
* Fulda, 12. Septbr. Das Opfer der Pflicht. Der Brand des Domturms am 4. Juni v. Js. hat noch nach träglich ein Opfer gefordert. Dieser Tage starb der 28jährige Schlossergeselle August Gerhardt von hier, ein tüchtiges Mitglied der aktiven Feuerwehr, nach langem Leiden, daß er sich zugezogen hatte, als er das ausgebrochene Feuer mit seinem Uniformrock zu ersticken versuchte und später, ohne Rock, bei den Löschungsarbeiten gänzlich durchnäßt wurde.
G. Bernsfeld. Sonntag, den 9. Sept. tagten hier die Vertreter des Ohm Lumba- Sängerbundes. Die Versammlung war sehr gut besucht, was der Vorsigende des Bundes, Herr Lehrer Gemmer von Merlau, besonders betonte. Es sei das ein sehr erfreuliches 8- ichen, welcher Wertschäßung der Ohm- Lumdatal- Sängerbund sich erfreue. Unter den zahlreichen Bunften der Tagesordnung begrüßen wir b sonders die Annahme der Musit- und Sängerzeitung für Mitteldeutschland( Verleger Albin Klein- Gießen) als Bundesorgan; sie wird unsern Bund andern Verbänden näher bringen und so die Interessen der einzelnen Verbände besser vertreten. Das Bundesfeft für 1907 ist in Merlau, da der dortige Verein sein 25jähriges Stiftungsfest feiert.
*
Offenbach, 12. Septbr. Zur Bürgermeister= wahl verlautet, daß der Nauheimer Bürgermeister Dr. Kayser sich gleichfalls um unseren Bürgermeisterposten, der mit 12000 Mt. Jahresgehalt dotiert ist, beworben habe und mit 5 Bewerbern in die engere Wahl kommt.
*
Frankfurt, 12. Sept. Gestern Abend gegen 11 Uhr wollte ein 35jähriger Mann, der mit 5 oder 6 Paketen be= laden war, mit dem Zug nach Mez fahren. Er ging auf einen Wagen vierter Klasse zu. Plöglich stürzte er bewußtlos zu Boden. Ein anwesender Arzt stellte den Tod durch Herzschlag fest. Bei genauer Durchsuchung der Kleider fant die Polizei Papiere, aus denen ersichtlich war, daß es sich um einen russischen Flüchtling handelte mit Namen Franz Alexander Tomaschewißsch aus Wilna in RussischPolen, der von Nauheim tam und über Meh nach Frankfurt auswandern wollte. Man fand bei ihm ein Säckchen mit 89 Mt. in deutschem Geld, außerdem hatte er auf der Brust eine Tasche, in der sich viele Hundert, Fünfzig-, Behn- und Fünf Rubelscheine befanden. Zudem hatte er in einer
"
"
-
falt in der Auswahl und Abfassung der Artikel, ihre meisterhafte Gruppierung, die Prägnanz der Ausdrucksweise und die geradezu glänzende Illustrierung in ganz hervorragender Weise igen. Wir verweisen hier nur auf die eingehenden Monographien von München und New- York sowie auf die umfangreichen Abhandlungen über die Niederlande mit ihren Kolonien, über Nordamerika, das Norddeutsche Tiefland und Norwegen sämtlich mit erweiterten oder ganz neuen Karten und Plänen. Fragen von allgemeinem, gewerblichem und volkswirtschaftlichem Interesse behandeln sachgemäß die Artikel Möbel"," Mode"," Monopol"," Münzwesen", Nahrungsmittel"( mit einer tabellarischen Darstellung ihrer chemischen Zusammens Bung),„ Nerven"," Normalarbeitstag", Nutzhölzer"," Obstbau" und" Obstverwertung". Durchaus modern find die durch instruktive Astilbungen veranschaulichten Artikel Motorboote“ und„ Motorwagen". Zwei sehr wohigelungene Porträttafeln von bedeutenden Naturforschern aller Zeiten bis auf Hardel sind sehr beachtenswert. Das Kapital für das biographis historische Gebiet umfaßt wohlgelungene Abschnitte über Moltke, Mozart, Mukden, Munkacsi, Nansen, Napoleon. Erwähnen wir noch, daß aus der Rechtproris Begriffe wie Moratorium, Mündelsicherbeit, Musterschutz, Nachlaßansprüche, Nachlaßregulierung, Nachlaßverwaltung, Namensänderung, Nießbrauch, Deffentlichteit eine sehr durchsichtige Behandlung erfahren haben, so glauben wir in ausreichendem Maße die Vielseitigkeit des neuesten Bandes angedeutet zu haben, der sich mit 72 bunten und schwarzen Tafein, 16 Karten und Plänen und 3 Beilagen würdig an seine Vorgänger anreiht.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 14. Sptember. Zunehmende Trübung und Regenfälle, etwas wärmer, veränderliche Winde.
( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.
Es fönnen eingestellt werden:
1 Schweizer, 6 landw. Arbeiter, Ziegerhter, 3 Schlosser, 1 Schmied, 1 Spengler( auswärts), 1 Maschinenwärter, 1 Lackierer, 3 Schreiner, 3 Waschund Buzfrauen, 1 jüngerer Glaser, 1 Maler( auswärts), 1 Anstreicher, 1 Installateur, Erdarbeiter, 1 Küchenmädchen, 5 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 1 Kutscher, 1 Hausbursche, 1 Haushälterin.
Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Schmied gegen Vergütung, 1 Spengler, 1 Elektromonteur, 2 Schreiner,
1 Bäcker.
Es suchen Arbeit:
1 Maschinist oder Heizer, 2 Kutscher, 1 Flickerin, 1 Kaufmann, 1 Auslaufer, 1 Lagerarbeiter, 1 Fahrbursche, 1 Haushälterin, 1 Büglerin, 1 Näherin, 2 Packer, 1 Kassier oder Bureaudiener, 1 Bureaugehilfe.
Verantwortlich für die Politik und den Inseratente l Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen.
Carboline, das anerkannt beste Haarwasser, gibt dem Haare Glanz und leppigkeit, verhindert das Ausfallen und Ergrauen. Ein Versuch damit sichert den Erhältlich in Apotheken, Drobeständigen Gebrauch. gerien und Parfümerten oder von H. H. Warner& Co., Schäfergasse 10, Frankfurt a. M.
11 11


