war am Vorabend bis Lerchenborn- Lüben gelangt. Ihre Kavallerie- Division A, deren eine Brigade bei Barchwiz zurückgewiesen worden war, stand überraschenderweise abends wieder im Besiz der Kazbachübergänge südlich Parchwiz. Und das war so zugegangen. Die rote Kavallerie- Division B war der zurückgeschlagenen Brigade im Siegesjubel gefolgt und ließ sich die Kazzbachübergänge nehmen, indem die anderen Teile der blauen Kavallerie- Division bei Pohlschildern und Bienowitz das linke Ufer gewannen und so die ganze Kazbach zwischen die rote Armee und ihre Kavallerie legten. Kavallerie- Division B war also abgeschnitten und zog sich mit einem gewiß nicht besonders erhebendem Gefühle zunächst ins Privatleben bei Steinau zurüd. Sie geht auf das rechte Oderufer zurück, scheidet also aus ihrer Tätigkeit als KavallerieDivision im Dienste des 6. Armeeforps aus. Das 5. Armeefors hatte am Abend des 10. September mit Vorposten die Linie Kaudewitz- Strachwig- Kniegniß- Klemmerwitz- GreibnigKaltenhaus erreicht. Das Armeeoberkommando stand in Eichholz. Das rote 6. Armeekorps hatte mit der 41. Division den Rayon zwischen Rosenig- Royn, die 12. um BerndorfRoistau, die 11. um Obsendorf- Buchwald belegt.
Der Angriff.
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Für den gestrigen Tag bestanden folgende Absichten bei Not: Die 41. Inf.- Division bricht 4 Uhr auf von Rosenig über Tentschel in Richtung Oyas; die 12. zu gleicher Zeit von Berndorf, nördlich vorbei an Nikolstadt gegen Raischmannsdorf; die 11. Division um 1 Uhr über PoselwizRomnitz auf Mertschütz zum Angriff. Bei Blau wollte das 5. Armeekorps die Gegend südlich Liegnig bis zum Herantommen des 3. Armeekorps halten; das 3. A.-K. 7 Uhr früh aus der Stellung aufbrechen, um über die Katzbach unterhalb Liegnitz gegen den feindlichen rechten Flüge! vorzugehen. Die Kavallerie- Division A wollte 4,30 früh von Möttig über Petersdorf gegen rechte Flanke und Rücken des Feindes marschieren. Also ausgesprochene Verteidigung bei Blau, ausgesprochener Angriff bei Rot.
Der Kaiser im Treffen.
Kaiser Wilhelm hatte in seiner Barade in der Nähe von Dyas biwakiert und stieg 1/25 Uhr zu Pferde. Es war noch rabenschwarze Nacht. Er ritt nach Malitsch, auf den äußersten rechten Flügel von Blau. Schüßengräben mit Graben für die Unterstützung lagen gut eingeschnitten und unauffällig im Gelände; den strand von Rosenau hatte man mit Drahthindernissen versehen.
Schon vor Tagesanbruch war Blau in die Stellung gegangen und stand schweigsam hinter den Höhen. Man hielt Auslug gegen Wahlstatt, auf dessen rechts und links anges Tehnten Höhen sich der Gegner zunächst zeigen mußte. Das rote 6. Armeeforps hatte nach nur furzem Schlafe den Angriffsaufbruch ins Wert gesetzt, indem es mit zwei Divisionen geradeaus hinter die Wahlstätter Höhen vorrückte, um schon bei Tagesanbruch zur Ausnutzung des Tages bereit zu sein. Die 11. Division hatte ihren Vormarsch um 1 Uhr nachts auf Mertschütz begonnen.
Gegen 7 Uhr war Rot bis zu den Höhen um Wahlstatt vorgerückt und die Artillerien beider Parteien eröffneten ihr Morgenkonzert. Mit einer sorgfältigen Einheitlichkeit wurde die Entwickelung der Infanterie und die Einleitung des Feuers vorgenommen. Die auf Kriegsstärke gebrachten Bataillone des 6. Korps machten gegenüber den dünneren Linien von Blau einen massigen Eindruck. Von 82 Uhr ab rückte die Infanterie auf der ganzen Linie gegen Blau vor. Zwar mußte Rot das Fener gut gedeckter Schützen und ebenso gut eingeschnittener Geschütze erleiden, aber dem ungestümen Ansturm der um eine ganze Division stärferen Roten konnte Blau nicht standhalten, zumal auch die Artillerie von Rot mächtig von Wahlstatt, vom Kieferberg und Steinberg herniederdonnerte und der umfassende Angriff der 11. Division unter günstiger Entwickelung gegen den rechten Flügel vor sich ging.
Rückzug der„ Blauen".
Um 92 Uhr ging Blau auf der ganzen Linie zurück. Die Roten, von denen zum Teil ganz erhebliche Märsche ge= leistet waren, folgten, als ob sie ihre ersten Schritte zu tun hätten und sie den Blauen das Katzbachbad bereiten wollten, das Preußen einst den Roten" von 1813 besorgt hatte.
Um 10 Uhr berief die Manöverleitung die Gehilfen zusammen durch den Signalballon, sodaß 3 solcher wurstförmiger Blasen vom Himmel herunterhingen: ein Nachrichtenballon für Blau über Eichholz, ein Ballon mit Drachen für draht= lose Telegraphie und der durch seine Anhängsel verschiedener Bedeutung dienende Signalballon. Der Kaiser hatte ais Gast den sächsischen Kriegsminister von Hausen. Auch Graf Häseler, der 73 jährige Feldmarschall, der einst so gefürchtete Wächter an der Mosel", ritt die Stellungen ab und konnte dabei konstatieren, daß er auch im Schlesierlande hochverehrt wird. Die Kaiserin im schwarzen Reitkleid und Zylinder war vielfach zu sehen und begegnete bei dem besonders zahlreich erschienenen Publikum wärmsten Begrüßungen. Einen erfreulichen Eindruck machte es auch, daß das Wahlstätter Kadettenhaus mit den Nippes militaires" erschienen war und Klassenweise herumgeführt wurde. Die kleinen Leute glänzten über das ganze Gesicht und träumten sich wohl schon in einzelne Phasen ihrer Zukunft hinein, was sie aber nicht abhielt, feste in die diesem Altersstadium so besonders zuträglichen Semmeln einzuhauen", die, wie ich als gewissenhafter Be richterstatter durch Augenschein fonstatierte, mit Pflaumenmus bestrichen waren. Ob die gestern abgeschnittene und verschwundene rote Kavallerie- Division bei den nächsten Unterpehmungen noch verwandt wird, muß dahingestellt bleiben. Postel, Hauptmann a. D.
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Vom deutschen Juristentag.
Die Vorschriften über den gewerblichen Arbeitsvertrag wurden in der vierten Abteilung behandelt. Die Frage war wie folgt formuliert: ,, Empfiehlt sich die Einführung gesehlicher Vorschriften über den gewerblichen Arbeitsvertrag auj Geding( Akfordvertrag)? Arbeitgeber wie Arbeitnehmer find in gleicher Weise an ihr interessiert. Das Berliner Gewerbegericht hat fich einmütig für eine gefeßliche Regelung ausge prochen. Bei fast allen Streits spielen die Akkordschwierig. feiten eine große Rolle. Prof. Dr. Bernhard- Posen wies barauf hin, daß sich in England das Gesetz, das schriftliche Atfordform vorschreibt, einer ganz besonderen Anerkennung erfreue.
SK. Stiel, 12. September. Um in möglichst kurzer Zeit das reiche vorliegende Material zu bewältigen, arbeiteten die Teilnehmer des Juristentages gestern gleichzeitig in vier Abteilungen.
Die Haftung des Tierhalters
Affordlohn als Mordlohn.
In der lebhaften Debatte über die Form der Affordarbeiten erinnerte Justizrat Dr. Meschelsohn- Berlin daran, daß man jahrelang nicht mit Unrecht den Affordlohn als Mordlohn bezeichnet habe, der gefeßlich verboten werden sollte. Jedenfalls werde der Juristentag zur Herbeiführung des sozialen Friedens beitragen, wenn er für gesetzliche Bestimmungen eintrete, die auf dem Gebiete des Tarifvertrags Rechtsschutz, Rechtsklarheit und beiden Teilen gleichmäßige Rechte gewährten. Auch der mit den Bedürfnissen der Prayis vertraute Professor Dr. Leidig- Berlin( vom Zentralverband deutscher Industrieller) trat für eine gesetzliche Regelung des gewerblichen Akkordvertrags ein, sodaß mit großer Mehrheit folgende Resolution angenommen wurde:
Stand in der ersten Abteilung auf der Tagesordnung. Jm Gegensatz zu dem geltenden Recht schlägt die Regierung vor, den Tierhalter nicht haftbar zu machen, wenn das den Schaden verursachende Tier dem Berufe, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalte des Tierhalters dient. Die Versammlung ist der Ansicht, daß im allgemeinen der Tierhalter stets für den durch sein Tier angerichteten Schaden haften müsse, daß es aber wünschenswert sei, die Versicherungspflicht auf das bisher nicht versicherungspflichtige Fahr- und Stallpersonal auszudehnen.
,, 1) Der deutsche Juristentag ist der Ueberzeugung, daß eine gesetzliche Regelung des gewerblichen Akkordvertrages notwendig ist, da es diesem für die Industrie wichtigen Arbeitsvertrage an einer hinreichenden rechtlichen Ordnung fehlt und info'gedessen zahlreiche Arbeitsstreitig= teiten entstehen. 2) Insonderheit hält der Juristentag für erforderlich: a. Die Sicherung der Akkordvereinbarung und Affordabrechnung. b. Bestimmungen über die Pflichten der Parteien bei Ausführung von Akkordarbeiten. c. Die rechtliche Stellung der Zwischenpersonen( Atfordmeister, Affordanten, Kolonnenführer, Zwischenmeister) gesetzlich zu regeln. 3) Ferner aber ist zur Entwickelung und Ordnung des Affordvertrages notwendig, über die rechtliche Wirkung der Tarifgemeinschaften( kollektive Arbeitsverträge) Klarheit zu schaffen. 4) Der Juristentag beschließt deshalb, über „ das Recht der Tarifgemeinschaften" Gutachten einzufordern und dieses Thema auf die Tagesordnung seiner nächsten Hauptversammlung zu sehen."
Nab und fern.
† Hartnäckiger Selbstmörder. Der Referendar Kurt Pires aus Berlin wandte Revolver, Leuchtgas und Lysol an, um ich das Leben zu nehmen. Der junge Mann litt an Liebesgram und öffnete in seinem Zimmer den Gashahn, trank bann Lysol und schoß sich hierauf eine Kugel in die Brust. Als man ihn auffand, lebte er noch; nach wenigen Minuten verschied er.
† Wiederauftreten der Genickstarre. In dem altmärkischen Dorf Darenstädt ist die Genickstarre ausgebrochen und hat bereits ein Opfer gefordert. Um eine Ansteckung der gegenwärtig in der Altmark manöverierenden provinzsächsischen Truppen zu verhindern, wurden besondere Vorkehrungen getroffen.
+ Neue Erdstöße. Der Göttinger Seismograph notierte mehrere außerordentlich starke Erdstöße. Es erfolgten 14 Stöße in südlicher Richtung. Bisher liegen über stattgehabte Erdbeben folgende Meldungen vor:
Mailand, 12. September. Seit drei Tagen werden in verschiedenen Provinzen Italiens neue Erdstöße verspürt. Dieselben waren besonders heftig bei den Ortschaften Terni und Trabis.
Valparaiso, 12. September. Gestern abend und heute morgen wurden hier starte Erdstöße verspürt. Die in Schrecken versezte Bevölkerung floh auf die benachbarten Hügel.
† Brand einer Zündholzfabrik. Die Zündholzfabrik von Ritterspach& Co. in Kirchheimbolanden wurde durch eine furchtbare Feuers brunst völlig in Asche gelegt.
† Unfall eines Postwagens. Die Personenpost Berggladbach- Wipperfürth wurde infolge Scheuens der Pferde umgeworfen. Sämtliche Insassen wurden hinausgeschleudert. Der Postillon trug schwere Verlegungen davon, die Verletzungen der Passagiere sind teils schwerer, teils leichterer Natur.
† Auf der Landstraße gestorben ist in einem Dörschen in der Nähe des Genfer Sees die rumänische Fürstin Bessaraba de Brancovan. Die Fürstin wurde plötzlich in ihrer Equipage von einem heftigen Unwohlsein überfallen, und starb mitten auf der Landstraße, ehe ärztliche Hilfe zur Stelle war.
† Einsturz einer Notbrücke. Bei Monte im Kanton Waliis ist eine Notbrücke in dem Moment eingestürzt, als ein Zug darüber fuhr. Ein Teil des Zuges wurde zertrümmert, der Heizer getötet, der Maschinist verwundet. Der Verkehr ist unterbrochen.
† Schwerer Unfall. Beim Heben des für das Denkmal Alexanders III. in Moskau bestimmten 800 Bud( d. s. zirka 1280 Kilogramm), schweren Steines, rissen die Ketten. Hierbei tamen 3 Arbeiter ums Leben, 4 wurden ver verwundet.
† Madame Humbert begnadigt. Ju Freiheit gesetzt, zunächst zwar nur bedingungsweise, wurde urch einen Beschluß des Ministerrates das im August 1903 wegen des Hundertmillionen- Betruges zu fünf Jahren Gefängnis verurteilte Ehepaar Humbert.
Graf und Ladenmädchen.
L. Newyork, im September.
In den Salons bildet augenblicklich den Gesprächsstoff ein Liebesroman, dessen Schlußkapitel sich dieser Tage in der Kirche von Ossining abgespielt hat. Das letztere wäre nichts auffallendes, aber die Helden des Romans fordern die Be achtung heraus, denn der standhafte Liebhaber und nun mehrige glückliche Ehegatte ist ein wirklicher Graf, Hans Ferdinand von Hochberg, Pleß und Fürstenstein, ein Sohn des früheren Berliner Hoftheaterintendanten, die Braut eine einfache Verkäuferin, Luise Carow, die Tochter eines schlichten Berliner Arbeiters.
† Tragisches Ende eines Geisteskranken. In Wien verübte der steinreiche Hausbesizer und Advokatenkandidat Heuthaler auf seltsame Art und Weise Selbstmord. Heuthaler, der aus einer Frrenanstalt als geheilt entlassen worden war, sperrte sich in seiner reich eingerichteten Wohnung ein, zündete jeine 10 000 Bände umfassende Bibliothek an allen Seiten an und stieß sich ein Küchenmesser ins Herz. Als man in die brennende Wohnung drang, war er bereits tot. Jm Waschbecken lagen Hundert und Tausend- Kronennoten zerrissen und durchweicht.
Cine furdtbare 3e Afgeflogen. Diefe enthalt
sliche Zustände, hervo dien: In einigen Ort Hemen infolge des Hunger Haben verstorbenen Bolts Pleteclidth Gejdhmad an M
Die Vorgeschichte des Romans spielt in Berlin. Dort hatte der junge Graf, der nebenbei bemerkt ein Neffe der Prinzessin Marie von Sachsen- Weimar ist und in Potsdam als Leutnant beim ersten Garderegiment stand, in einem Hand schubladen die Bekanntschaft der Luise Carow gemacht und sich in die niedliche Verkäuferin geradewegs verliebt. Auch so etwas kommt in Berlin, Newyork und anderswo vor. Aber der Graf war mit einer Prinzessin verlobt und der Roman nabe daran, keiner zu werden. In 99 von 100 Fällen führen solche Liaisons wohl zur Enttäuschung, aber nicht zum Standes amt und der flüchtige Rausch süßer Liebesstunden verfliegt, zum mindesten bei dem männlichen Helden sehr schnell. Das ist einmal so Mode in unserer schönen Welt. Das verlassene Mädchen hat gewöhnlich die Folgen zu tragen. Im Falle Carow war es anders. Graf Hochberg setzte sich mit den ganzen Anschauungen seines Standes und seiner Kreise in Widerspruch, trotte dem Befehle seines Vaters und zog die Konsequenzen, die eigentlich jeder Ehrenmann in gleicher Lage ziehen mußte, denen sich aber die meisten entziehen. Graf Hochberg löfte die Verlobung mit seiner fürstlichen Braut, nahm seinen Abschied vom Offiziersrock und ging nach Amerifa, um sich-- als Chauffeur sein Brod zu verdienen und Luise Carow heim führen zu können. Und er setzte seine Absicht durch und ver lebt nunmehr seine Flitterwochen hier, neben seiner Frau und einem furz vor der Trauung angelangten Töchterchen. Die hiesige Gesellschaft aber zerbricht sich den Kopf darüber, daß der Sproß einer der ältesten, geachtetsten, vornehmsten und reichsten Familien Deutschlands und ein Kamerad des deutschen Kronprinzen, eine glänzende gesellschaftliche Stellung und Zu kunft in Deutschland aufgab, um ein Unrecht wieder gut zu machen. Merkwürdige Weltanschauung, die eine edle, selbst verständliche Handlung erstaunlich findet!
† Im Jähzorn erstochen. An Bord des Dampfers Antonino" geriet der Heizer Otto Lehmann und der Trimmer Martin in Streit, der schließlich in Tätlichkeiten ausartete. Hierbei wurde Lehmann von Martin mit dem Messer derart verletzt, daß der herbeigeholte Schiffsarzt nur noch den inzwischen eingetretenen Tod des Bedauernswerten fonstatieren fonnte. Martin wurde nach Ankunft des Dampfers in Vigo ins Gefängnis eingeliefert.
Kunst und Wiffenfchaft.
Bungersnot längst bori Hahnungslose Reifende geren Bei einigen die Borrate von eingepo in England immer n
Durch den Ferni irt R. aus Querfurt, u Avere eitrige Mundfchle
menswerte zuzog. We der K. in Behandl en eine ähnliche Erfra retellt wurde. Der 2 Telephoneinrichtung und prechanlage zu pri borher mit dem schlecht Hirtes zu tun gehabt und Hebe nabe bringen müffen machen. R. felbft hatte bäufig benutzt. So war Runde gelommen. = Nie borgubi bes. 3. von widen St rime Unmenge von Be das ihnen bevorstehende G Hahnlichen Schwindlern lau dat alle Stüßen verlor artenlegen u. dal. Mitte Ero judhte. Der St. P biejem Unjug zu ste Hunchöne(?) Handlungen" lich gerichtlich abgejtra administrativ ausgewiejen romanten soll nicht bej Fenschaftlichen" Grund Heine halbe Maßregel iman, die großen d. h. affinierteren läßt man lau
RY. Der Kongreß für Versicherungsmedizin, der unter Vorsitz des Professors Dr. Florschütz- Gotha im Abgeordneten hause in Berlin zusammengetreten ist, hat seine Verhandlungen mit der Erörterung der Frage wie die Veranlagung zu Tuberkulose möglichst frühzeitig zu erkennen sei", begonnen Die meisten Redner famen dabei zu dem Schlusse, daß Tuber kulose vor dem Ausbruch nicht mit Sicherheit zu diagnostizieren sei und daher im Zweifel weit mehr Versicherungskandidater zurückgewiesen werden müßten, als bisher. Ferner wurden der Einfluß der Syphilis auf die Lebensdauer und die Unfallversicherung behandelt.
BA. Polarforscherkongreß. In der in Brüssel ab gehaltenen Schlußsizzung des Polarforscherkongresses gal Charcot bekannt, daß er binnen furzem eine neue Expedition nach dem Südpol, und daß Bénard, der Vorsitzende del Vereins für Meeresforschung im Golf von Guscogne, i gleicher Weise eine Expedition nach dem Norden auszurüsten gedenkt. Beide Forschungsreisen werden zu gleicher Zei stattfinden.
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Vermischtes.
Unter
Briefe, die ihn nicht erreichten. Die Zahl der unbe stellbaren Briefe hat in Deutschland erfreulicherweise ab genommen, außergewöhnlich start ist sie aber noch immer in England. Im Jahre 1905 find in England allein 27 099 174 Brieffendungen unbestellbar geblieben. dieser Menge befanden sich 320 441 Briefe, die in Scheds, Anweisungen und Briefmarken zusammen nicht weniger ald 13 Millionen Mark enthielten; außerdem wurden in unan bringlichen Briefsendungen noch etwa 350 000 Mark in Banb noten gefunden. Schließlich trugen 1600 Briefe überhaupt feine Aufschrift, und es wurden in ihnen an Geld und Geldeswert beinahe 200 000 M. vorgefunden.
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** Der Großherzo gelände zur beffifchen Div ** Der Großher Im Vortrag den Staat minifter nauth, den Sinnern Braun.
Der Großherz Alfeld Dr. Karl Meli fiberungsfammer unte Beheimer Regierungsrat"
mannt.
Der Großherzog Bagel vom Bezirksfom reuz des Verdienstordens
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Die Landgra Steiner Nachricht ou bolferd die Landgrafin verftorbenen Prinzen
bed nflich erfrankt. D fibien fiebzigften Geb Wie wir hören,
Frifden Gendarmerie Korp Gibie Ben, als Kommande hrend der dortige Kom Bad Darmstadt berufen if Die Reichbar tabe dief& Monates ihre pr. Mittwoch, den 1 Brovinzial Ausju eine irdnung ab: 1 Alage egen den Landarmen ber her Marg. Schmidt von enverbandes Gießen g egen Unterfügung des Meinungsverschiedenhei nd der Mehrheit des die minderatafiunger
Eine mysteriöse Beerdigung. Im Kösliner Kranken haus war eine von auswärts dorthin gezogene Frau ver storben, und sollte beerdigt werden. Trauernde Hinterbliebene hatten sich zahlreich eingefunden, und der Geistliche hielt am Earge die Leichenrede, worauf die Beisetzung erfolgte. Am Tage darauf wurde in einer Kammer des Krankenhauses eine weibliche Leiche aufgefunden, die man als diejenige der ver meintlich begrabenen Frau erkannte. Das Grab und der Sarg wurden geöffnet, und dieser war leer. Die Leiche wurde nun in aller Stille in den Sarg gelegt und ordnungs. mäßig auf dem Friedhofe beerdigt.
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Eigenartige Betriebsstörung. In der Markircher Bonbonfabrik von Bippert überfluteten Schwärme von Bienen die Arbeitsräume, und setzten sich an den Fenstern, Deden, Wänden und Geräten fest, so daß ein Weiterarbeiten ein Ding der Unmöglichkeit war. Viele der Tiere fielen traftlos azu Boden, eine Folge des durch die allenthalben herrschend Dürre hervorgerufenen Nahrungsmangels, der sie sicher zu ihrer Wanderung veranlaßt haben wird.
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Parlamentar
ein Antrag des Abgeo
drdnung für die ersten S
Agegangen.§7 der
amblung beginnt um 1 Uhr nachmittags gef Berebrliche Bweite Ram Megierung zu ersuchen, hung folgende Faffun giant um 4 Uhr nach tag geschloffen." In Sad Anordnung der Reg amjohn. Ga find wäh Bablbert II der Gemei Babl beredigt. Bon di Es gilt als wahrheinlich,& redt ausüben wird. G Berfonen. Aud dieje me an der Wahl beteiligen. teiligung von 40 bis 5
Zu viel verlangt. Der Dirigent eines Roschat Quintetts erläßt in einer Musikerzeitung folgendes Inserat: ,, 2 zweite Bässe und 2 Tenöre, nur Desterreicher oder Bayern unverheiratet, möglichst solche, welche ein Instrument spielen und in Koschatliedern bewandert sind. Schuhplattler bevor zugt. Offerten mit Bild an Jakob Damhofer, Kaiserslautern Bayrische Pfalz, postlagernd. NB. Säufer und unsolid charakterlose Kräfte, welche Aufwiegler find, wünsche ich nicht soch keine unreinen Schusterbässe und fnödelnde Kravatten Tenöre." Hoffentlich hat der Mann, der augenscheinlic schlechte Erfahrungen mit seinen Künstlern gemacht hat, in zwischen gefunden, was er braucht zwei charaktervoll Bässe und dito zwei Tenöre, die jeder Hofbühne zur Zierd gereichen würden und weder trinken, noch aufwiegeln, dafin aber um so schneidiger schuhplatteln.
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Schauspielerhonorare. Die bekannte englische Schan spielerin Mr. Langtry hat einen Kontraft unterzeichnet, nad dem sie in amerikanischen Variétés in einer dramatischen Scene von nur zwanzig Minuten Dauer auftreten und dafin ein Honorar von 10 000 Mart pro Woche erhalten wird.
anbig, wenn für die
aum von einer Minute
borliegenden Fall ho forderlich sein. Es ift
mehalb man die Mitgli
jer ehrenamtlichen un eiligen Sigung bebellige


