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§ Niederweisel, 12. Juli. Hier ist die Durchführung der Feldbereinigung beschlossen worden. Gewerbe- Akademie. In § Friedberg i. H. unserem Polytechnischen Institut fanden Anfang Juni unter dem Vorsitz eines von der Stadt designierten Prüfungs- Kommissars( Geh. Ober- Baurat) durch das Dozentenkollegium wiederum die üblichen Ingenieur Prüfungen und zwar in den Abteilungen für Maschinenund Elektro- Ingenieure, sowie für Bau- Ingenieure und Architekten statt In der Ingenieur- Hauptprüfung bestanden 4 Kandidaten mit dem Prädikat sehr gut", 5 mit„ gut“, und 6 mit„ bestanden", während 2 Kandidaten von der Prüfung zurücktraten. In den beiden Vorprüfungen fonnte 2 Kandidaten das Prädikat sehr gut", 16 das Prädikat„ gut“ und 8 das Zeugnis ,, bestanden" erteilt werden. 2 Kandidaten bestanden nicht. Die Kommission fonnte sich im allgemeinen recht anerkennend über die gezeigten Leistungen der Studierenden aussprechen und namentlich fand auch die Ausstellung der graphischen Arbeiten volle Anerkennung. Zur Zeit lassen die städtischen Behörden wegen der steigenden Frequenz ein neues Maschinen laboratorium einrichten bezw. ausbauen.
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* Ehringshausen, 11. Juli. Am 15. und 16. Juli| um den Preis des 205 qm haltenden Geweses befragt wird hier ein größeres Bergmannsfest gefeiert. worden. Da sie die Summe von 80000 Mt. fordert, so Hungen, 12. Juli. Die Spar- und Leihkasse sieht das Haus zur Zeit feine Möglichkeit, ihr mit Erfolg in Hungen weist in ihrem abgelaufenen Geschäftsjahr ein anderes Gebot zu machen. Mit der Grunder.oerbung ein Vermögen von 1146 700 ME. auf, der Gewinn be- für den Weglarer Beg sind die Stadtverordneten dagegen trägt 15000 Mt. einverstanden. Ebenso mit der Verbreiterung des Bürgersteiges vor dem Hause Plockstraße 9, die inzwischen schon ausgeführt ist. Die Kosten hat die Antragstellerin zu tragen. Bei den Beratungen über die Umgestaltung des Landgraf Philipp Pat& war beschlossen worden, in der Mitte etwas Grünes zu schaffen. O... Mecum führt heute die Details über die Anlage aus, die den Beifall der Versammlung finden. Die Eisenbahnbetriebsverwaltung wünscht den Weglarer Weg mit einer Fernsprechleitung zu freuzen. Wird gestattet gegen die jährliche Anerkennungsg- bühr von 1 Mf.- Zur Abpflasterung der Hammstraße sind Steinproben an das Ministerium gefandt worden, damit sie vom geologischen Institut auf ihre Qualifitation untersucht würden. Das Institut hat die Untersuchung vorgenommen und erklärt den Stein aus dem Gießener Bruch als den greigneisten. Aus diesem Grunde sollen die Lieferungen nicht ausgeschrieben, sondern die Steine aus dem städtischen Steinbruche entnommen werden, was für die Stadt sehr vorteilhaft ist. Heinrich Plant und Heinrich Hellmold sind um läuft che Abtretung des Bauplazes Ede Landmann- und Licherstraße zum Preise von 12 Mt. pro pm eingefommen. Das Gesuch wird aber abgelehnt, da an der gebräuchlichen Versteigerung festgehalten werden soll. Als Grundtere werden 15 Mt. pro qm festgelegt. Dem Wunsche der Garnifionverwaltung, jährich 70 cbm Basaltgruß aus dem Steinbruch beziehen zu können, wird Folge gegeben. Das Ersuchen, eine Sandgrube an der 2. Schneise in der Nähe der Licherstraße zu verpachten wird abgelehnt, da die Stadt dieses Terrain, Sas guten Bausand hält, sich reservieren will. Die Vergrößerung einer etwas weiter nach dem Forsthaus gelegenen an Herrn Hofmann verpachteten Sandgrube wird dagegen gebilligt. Bachtpreis: 15 Pfg. pro qm- In Gießen schwebt noch immer die Frage der Errichtung einer Siegenzuchtstation. Der erste Gießener Biegenzuchtverein hat nun eine Eingabe gemacht, in der um Abtretung von Gelände und eines Stück Waldes, sowie um Gewährung eines Darlehens von 6000 Mt. zwecks Schaffung einer Buchtstation einkommt. Da aber unter den Biegenzüchtern Gießens eine Spaltung besteht, Seschließt die Stadtverordnetenversammlung vorerst dem Gesuche nicht
Schotten. Gegenwärtig ist man mit dem Neubau für die höhere Bürgerschule beschäftigt, der nach den Plänen des Baurats Diehm- Gießen errichtet wird; er ist zu 48000 ME. beranschlagt, die Dampf: heizung soll 3500 Mt. fosten. Das Gebäude soll im Herbst im Rohbau vollendet und im Herbst 1907 eingeweiht werden.
Hanau. Bei dem Schülerturnen zur Vorfeier des Kreisturnfestes beteiligten sich 529 Knaben und 595 Mädchen.
Sikung der Stadtverordneten Gießens.
Gießen, 13. Juli. 1906.
Nachdem der Oberbürgermeister Me cum die Sigung bald nach 4 Uhr eröffnet hat, entspinnt sich zunächst wieder eine Schulddebatte. Stadtv. Dr. Ebel betonte in legter Sigung, daß der Voltsshule stets das aufmerksamste Auge zugewendet sein müßte, worauf ihm aus der Mitte der Bersammlung erwidert wurde, daß dieses unausgesett ge schehe. Oberbürgermeister Mecum wies darauf hin, daß Gießen mit seiner Volksschule ebenso günstig und teilweise noch günstiger darstände wie die anderen Städte. Zur Erhärtung dieser Ansicht legte der Oberbürgermeister in heutiger Sizung ein umfangreiches Material vor, in dem sich die Gießener Schulverhältnisse der legten 20 Jahre widerspiegeln und in den Vergleich zu den anderen größeren hessischen Städten treten. 1876 hatte Gießen 674 Schulfinder, die sich über 10 Klassen verteilten, beren größte 97 und deren fleinste 41 Schüler faßte; der Durchschnitt betrug 37 Kinder. Zehn Jahre später, 1886, war die Schülerzahl auf 1418 angewachsen, die in 22 Klassen unterrichtet wurden, beren größte 130 und deren kleinste 36 Kinder zählte; als Durchschnitt ergab sich 64 Schüler. 1906: 1762 Kinder in 31 Klassen, größte 80, fleinste 38 Kinder, Durchschnitt 57. 1900: 1956 Kinder in 38 Klassen, größte 79, fleinste 28, Durchschnitt 51 Kinder. 1903 wurden abermals 2 neue Klassen errichtet, sodaß die Volksschule 45 Klassen zählte, was zur Folge hatte, daß die Durchschnittsziffer der Kinder auf 47 sant, die stärkste Klasse 58 und die schwächste 37 Schüler faßte. In den folgenden Jahren hat die Kinderzahl sich denn wieder etwas gehoben, sodaß gegenwärtig bei einer Gesamtzahl der Kinder von 2340 in der größten Klasse 64 und in der schwächsten 41 Kinder unterrichtet werden. Diese Verteilung dürfte in den nächsten Jahren sich aber schon wieder günstiger geftalten, da 1907 eine größere Anzahl Klassen eingerichtet werden kann, weil dann die bisherigen Räume der höheren und erweiterten Mädchen schule für Zwecke der Volksschule verfügbar werden. Wenn dann die Schülerzahl auf 2400 steigt eine größere Bahl ift nicht zu erwarten, weil die Zahl der einheimischen Ge. burten zu Anfang dieses Jahrzehntes rückläufig war- und zunächst fünf neue Klassen eingerichtet werden, fällt der Durchschnittsbestand auf 48 Schüler. Um diese Durch schnitte zahl zu erhalten wud von 1908 an voraussichtlich alle 2 Jahre die Ecrichtung von 3 neuen Klassen erforderlich. Hieraus erhellt, daß die Gießener Stadtverwaltung bereit ist, den Volksschulverhältnissen andauernd die größte Aufmerksamkeit zuzuwenden. Interessant ist auch die folgende Busammenstellung: Nach den Verwaltungsberichten für 1904 betragen unter Ausschluß der Hilfsklassen für Schwachbefähigte die Bahl der Schüler der Klassen der Schüler in einer Klasse im Durchschnitt 108 48,5 104
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Gießen steht also mit einer Durchschnitte zahl von 49 an zweiter Stelle. Stadtv. Dr. Ebel betont, daß es ihm ferngelegen habe, der Stadtverwaltung einen Vorwurf zu machen, sondern daß ihm nur das Ansteigen der Schülerzahl in einigen Klaffen in den letzten Jahren aufgefallen set. Der Gleibergberein hat an die StadtverordnetenderSammlung eine Einladung gerichtet, an seiner am 21. Juli abzuhaltenden Gneralversammlung teilzunehmen. D.-B. Mecum bittet die Stadtverordneten, recht zahlreich zu ercheiner. Die Stadtverordneten haben schon früher ihrem Billen Ausdruck gegeben, das Grundstück der Frau Rothenberger zu erwerben und infolgedessen ist Frau Rothenberger
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näherzutreten.
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Die Betriebsregulierung im Stadtwalde. Das Großh. Ministerium hat einem Arbeitsplan seine 3ustimmung gegeben, nach dem 8500 Festmeter jährlich aus dem Gießener Stadtwalde geschlagen werden dürfen. Gegen diesen Plan hat Stadtv. Geheimrat Prof. Dr. Wimmenauer, der das Material sehr eingehend bearbeitet, mehrere Beanstandungen erhoben und zwar wünscht er, daß teils aus technischen und teils aus Schönheitsrücksichten jährlich 300 Festmeter weniger geschlagen werden. Der durchschnittliche jährliche Reinertrag der letzten 15 Jahre belief sich auf rund 59 000 Mart, auf den ha ausgerechnet, auf 44 Mark. Der 1284 ha haltende Gießener Stadtwald hat einen Wert von über 3 Millionen Mart. Die Stadtverordnetenversammlung ist mit den Vorschlägen Prof. Dr. Wimmenauers einverstanden und dankt ihm für seine Arbeit. Bezeichnend ist noch die Bemerkung des Oberbürgermeisters, das kürzlich ein hoher hessischer Forstbeamter ihm gesagt hat, Gießen set die einzige Gemeinde, die weniger Holz geschlagen haben wolle, als das Ministerium gestatte, bei anderen Orten set dies gewöhnlich umgekehrt. Es ist dies ein Beweis dafür, wie hoch der Gießener seinen Wald schätzt und daß er zur Erhaltung seiner landschaftlichen Schönheit bereit ist, eine finanzielle Einbuße zu verleiden.
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schritte, die 15. Klasse zu errichten. Die Zahl ist im Vor jahre aber nicht in dem Maße gestiegen wie erwarte worden und es wurde daher die neue Klasse erspart. Hektor Hahn ersucht die Stadtverordneten, den vorjährigen Beschlus wieder in Kraft zu setzen, damit, falls die Schülerzahl 500 erreicht werden sollte, die 15. Klasse errichtet werden könne. Geschieht. Der Versicherungsvertrag des Oberhessischen Geschichtsvereins mit der Gladbacher Feuerversicherung, dr über 30 490 Rt. lautet, muß erneuert werden. Da die Be: flände an die Stadt fallen, so beschließt das Haus, die Pämtentoften von 38 Mt. bei 5/4 0/0 zu übernehmen. Am Schlusse stehen noch einige Schant- Konzessionen auf der Tagesordnung. Mit dem Gesuch der Karl Buß Ehefrau dahier um Erlaubnis zum Betrieb einer Kantine auf dem Bauplatz der Frrenanstalt ist die Versammlung nicht einverstanden, dagegen findet sie gegen die Besuche Philipp Böchers für Hammstraße 7, Joh. van gen Hassends für Schiffenbergerweg 63, G. Schrimpfs für Grünbergerstraße und Wills für Bahnhofstraße nichts einzuwenden.
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In nichtöffentlicher Sigung fam ein Antrag der evangelischen Kirchengemeinde zur Beratung. Die Stadt Gießen zahlt jährlich 1750 Mt. Buschuß zu den Gehältern des 1. und 2 evangelischen Pfarrers, wofür ihr seit altersher über diese beiden Stellen auch das Präsentationsrecht zusteht. Während die Stadt nun b züglich er 1. Stelle von dem Recht stets Gebrauch gemacht hat, hat sie bezüglich der 2. Stelle das gleiche Recht seit etwa 100 Jahren nicht ausgeübt. Izt ist nun die evangelis: Kirchengemeinde darum eingekommen, daß die Stadt über haupt auf diese Präsentationsrechte verzichten möchte. Sie Stadtverordneten sind dem geneigt, um damit auch eine vollständige Scheidung zwischen der politischen und firchlichen Gemeinde zu schaffen, wenn die Kirchengemeinde auch auf den seitens der Stadt zu leistenden Gehaltszuschuß verzichtet. Die Verhandlungen schweben deshalb noch.
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Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.
5. Sonntag nach Trinitatis, den 15. Juli. Gottesdienst.
In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Bugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Markusgemeinde. Vormittags 91 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde Pfarrer D. Schlosser.
Die Vorbereitung dazu findet Samstag um 6 Uhr statt. Nächstfünftigen Sonntag, den 22. Juli, wind Beid te und heil. Abendmahl für Matthäus- und Marufsgemeine gemeinsam im Hauptgottesdienst gehalten werden. meldungen dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeter Gemeinde erbeten.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. In der Johanneskirche.
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Zugleich Christenlehre für die Neufonfirmierten aus Vormittags 912 Uhr: Professor D. Stamm. der Lufasgemeinde. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrer Kraus.
und heiliges Abendmahl für die Lufas und die JohannesAm nächstfolgenden Sonntag, den 22. Juli, Beichte gemeinde im Hauptgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Batholische Gemeinde. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit Samstag, den 14. Juli.
zur hl. Beichte.
Sonntag, den 15. Juli. 6. Sonntag nach Pfingsten. Vorm. von 62 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligea Kommunion.
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dienst mit Predigt. Vorm. um 91/2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre; darauf saframen. talische Bruderschafts. Andacht.
Bei der Oftroiabgabe auf Branntwein ist vorgesehen, daß dec Tarif sich nach dem jeweiligen Stand der Gesezgebung richtet. Es wird beschlossen, den Hektoliter des zum menschlichen Genusse zu verwendenden Branntweins mit 6 Mt. zu belegen. Für die höhere Mädchenschule ist die Lieferung von 1700 qm Fußböden ausgeschrieben, die mit 10 964 Mt. veranschlagt ist. Es sind 13 Angebote einge- Vorm. um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Militärgott S gangen, von denen das niedrigste den Voranschlag noch um 260 Mt. übersteigt, während das Höchstgebot auf 17860 Mt. lautet. Die Kreditüberschreitung findet die Zustimmung der Stadtverordneten. Hinter der Weftanlage ist ein 50 mm starkes Gasrohr freigelegt worden. Da es dem Bedarf nicht mehr genügt, soll es durch ein 80 mm Rohr ers zt werden. Ebenfalls ist das Gasrohr der Bahnhofstraße zwischen Westanlage und Wieseck schadhaft geworden. Es wird daher die Auswechselung des Rohrs beschlossen und ein Kredit von 1700 Wit. dafür bereitgestellt. Die Reirigung der Schulräume in der früher Weberschen Besitzung ist Rosenb der seiner Beit übertragen worden. Er wünscht jetzt eine Erhöhung seiner Vergütung von 2 Mart pro Monat, die als billig anerkannt wird. Er erhält deshalb fünftig im Sommer 10 Mt. und im Winter 12 Mr. pro Monat. Der Frauenverein Gießen ist um Ueberlassung von Räumen zur Unterbringung der im letzten Winter gegründeten Fortoldungsschule für weibliche Angestellte des Handelsgewerbes eingekommen. Das Haus erkennt die Notwendigkeit dieser Schule an und stellt einen Schulraum zur Verfügung. Ebenso soll die Beleuchtung und Heizung übernommen werden.
Ja einer früheren Stadtverordnetenfizung war der Wunsch geäußert worden, daß die Ferien der Volksschulen und der höheren Lehranstalten sich tunlichst decken möchten. Der Schulvorstand empfiehlt jetzt, die Ferien der Volksschule zu lassen, wie sie gegenwärtig liegen, während Stadtv. Krumm beantragt, den Pfingstferien eine Woche zu nehmen und dafür die Herbstferien auf fünf Wochen auszudehnen. Nach längerer Debatte wird der Antrag des Schulvorstandes angenommen und der Antrag Krumms abgelehnt. An den Ferien der Volksschulen wird also nichts grändert. Im Oftober v. J. war beschlossen worden, im Falle die Schülerzahl der Fortbildungsschule 500 über
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Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 5. Sonntag nach Trinitatis( 15. Juli) 200jähr. Jubiläumsfeier der deutschen evang. HeidenMission
predigt: über die Mission
1. vormittags: Defan Wagner.
Text: Ap. Gesch. 8, 26-38 Lied Nr. 168. 2. nachmittags: Defan Wagner.
Text: Matth. 28, 19-20. Lied Nr. 172. Ratechismuslehre.
Vor- und nachmittags cllefte für die Heiden- Missior. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 14. Juli. Zunehmende Bewölfung und Regenfälle, nochis etwas wärmer, am Tage fühl.
Näheres durch die Gießener Wetterfarte.
Verantwortlich für die Politik und den Inseratente Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.
Unverdaulichkeit, die Geißel der enschheit, durch die die meisten anderen Krankheiten entstehen, wird durch Anwendung von Ferromanganin in furzer Zeit beseitigt und der normale Gesundheitszustand wieder hergestellt. Es gibt faum eine Familie, in der riomanganin nicht ein hochgefäßtes Hausmittel ist. Preis Mt 2.50 die Flasche, in Apotheken 3 haben. Ferromanganin enthält: Eisen 0,5, Mangan 0,1, 3uder 18, Alkohol und Kognaf 15, Reft destil. Wasser und aromat. Bestandteile.


