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Neber Bord gesprungen und von Haifischen zerrissen. Bord des Dampfers Dunluce Castle" befand sich ein
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Den Arup Bebe namens Eridsen, der in Begleitung seines Bruders
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Dr Südafrika in die Heimat reiste. Die beiden Brüder oren in den ersten Tagen der Reise in bester Stimmung beteiligten sich an allen Spielen an Dec. Nachdem das Cvon St. Helena abgefahren war, wurde das Wetter se heiß und Eridsen flagte über heftige Kopfschmerzen. Als
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bermunelt waren, drängte sich Erichsen plötzlich durch, fo terang fich über das Geländer und machte einen Kopfsprung unne Schar von Haifischen hinein, die dem Schiffe gefolgt paren. Es wurde ihm sofort ein Rettungsgürtel nachgeworfen um das Schiff wurde so schnell wie möglich zum Halten geart. Ein Boot wurde ins Wasser gelassen, um nach dem Saminglückten zu suchen, während der Dampfer die Unglücksek langsam umfreiste. Alles Suchen war vergeblich. Man fe nichts in dem Wasser, als die Rückenflossen der Haifische, bte neue Opfer zu suchen schienen.
Kunst und Wiffenfchaft.
EC. Die internationale Tuberkulosen- Konferenz, die gegen, nig im Haag tagt, wählte an Stelle des verstorbenen
Sine Feuerbiidenten Bwouawel den französischen Minister Bourgeois ute Wohnh Präsidenten der Vereinigung und fündigte ihm diese
nuses bon ethan dlungen, denen Professor Fraenkel- Berlin präsidiert,
Wahl durch ein Glückwunschtelegramin an. Im Verlaufe der
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nen eines bracher Professor Calmette- Lille und Professor Fluegge23slau über den Schutz des Körpers gegen Tuberkuloseijdtion, Stabsarzt Fischer von der Kaiser Wilhelm- Akademie iBerlin über die Befämpfung der Tuberkulose in der Armee. Clam zu dem Schlusse, daß Tuberkulose dem Heere voll findig fernzuhalten sei.
aus Berlin
ar der Sohn Doofengeil
L.
RM. Technische Hochschule Breslan. Ueber die Errichtung emer technischen Hochschule für Schlesien, als deren Siz 3 Furt Gleiwig bestimmt war, die aber nun nach Breslau gig legt werden soll, äußerte sich der Kaiser zu dem Oberbürgereburger Seiter von Breslau in folgender Weise:
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Was die Technische Hochschule betrifft, so gehört fie nach Breslau, weil die Provinz Schlesien nächst der Provinz Westfalen die größte Judustrie hat. Ich wünsche, daß die Hochschule der Stadt und der Provinz zu reichstem Segen gereichen möge und daß sie führende und treibende Geister nd seine be für das Land und die Industrie hervorbringen möge." olf Quanter Ra. Wilhelm Raabes 75. Geburtstag. Einer der besten ängnis verurt Ddr utschen Schriftsteller, Wilhelm Raabe, feiert heute seinen rde vom 7. Geburtstag. Die Werte des Dichters, der in Deutschland Trentlebensweit darüber hinaus sich einer seltenen Popularität erBeit einen mit freut, atmen einen frischen, volkstümlichen Humor und sind ntergebracht urdenitsch geschrieben, daß man sie den Schöpfungen unserer Aermite ist Crößter würdig an die Seite stellen kann. Der Verfasser der und Hungers Liftlichen Bücher Die Leute aus dem Walde"," Der Hungerrmeister und prstor" ,,, Unsres Herrgotts Kanzlei"," Abu Telfan", Prinandgericht zu 3 sinisch" usw. ist niemals aftuell gewesen. Aber er fann er Bürgermei runcarten. Er ist nie ein Schriftsteller der Mode gewesen und Gefängnis deshalb wird er bei denen, die in einem Roman mehr suchen, aceine Unterhaltung aus dem Tag und für den Tag, nicht bald aus der Mode kommen.
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Lokales.
0 M., das berechnet. D ich der Leiter ewegen verlan Der hessische Forstverein wählte Forstmeister ngericht, wie Hofmann- Buzbach in den Bezirkseisenbahnrat. Sprachen den Der Verband der hessischen Verkehrsvereine hält te zwar zu feire Herbstverbands- Sigung Sonntag, den 16. September, Beleidigung zun Bad Nauheim ab.
ubt hat, daß R. Um 3. Oftober wird in Rastatt eine von der Bige Preise übe müffe aber ebanfstelle in Starlsruhe( Baden) abhängige Reichs Interessen) about nebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem ingelegte Rev overfehr eröffnet werden.
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Ansichts. Poftfarten mit brieflichen Mitteilungen auf der Vorderseite sind jezt auch nach außereuropäischen" Ländern zur Beförderung gegen die Postkartentare zugelassen. Gefährlicher Stiefelliebhaber. Unlängst Bier. Zubraten wir eine Notiz über einen Gauner, der in Hanau t gehören. urn onberen Städten durch derbe Underfrorenheit Stiefel und Wechselgeld sich zu verschaffen wußte. Gestern hat der Industrieritter nun auch Gießen seinen Besuch gemacht. All Operationsbasis hatte er die Ludwigsstraße sich erforer, bornehm, wie er nun einmal ist gleich zwei ufte. In r Ergebnis mermer sich mietete. Dann verfuhr er ganz nach altem, toch billiger bewährten Rezept. Er trat and Telephon und bestellte mit cag ſeines der Alluren eines Millionärs bei dem R.'schen Schuhwarengeift sich eine Auswahl besserer Stiefel, mit dem Hinzufühe man möge dem Boten eine größere Summe zum Schauerman sein mitgeben. Die Stiefel famen und der vornehme
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Bertreter entschied sich für ein Paar zu 17 Mt. Er fagt dem Mädchen, daß er mit einem Hundertmarkschein bepalen werde, es solle ihm daher die herauszuzahlenden
* Pensionsberechtigt. In einem Dorfe des Kreises Friedberg wurde am 1. April dieses Jahres der 90 Jahre alte Polizeidiener K., der auch hessischer Soldat war, nach fast 42jähriger treuer Dienstleistung penfioniert. Er hatte 214 Mark Gehalt und soll als Pension man höre und staune! 60 Mart erhalten. Man darf gespannt feis, ob das Großherzogliche Kreisamt Friedberg diesem Pensionsansatz des Gemeinderats seine Zustimmung erteilt oder nicht.
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* Feuersgefahr in der Volksschule. Bei gegebener Veranlassung ist in Frage gekommen, ob in den Schulen Vorkehrungen getroffen sind, die Kinder für den Fall einer Feuersgefahr an schnelles und doch geordnetes Verlassen der Schulzimmer und Schulgebäude zu gewöhnen. Die Kgl. Regierung zu Rossel ersucht nun laut Verfügung vom 24. v. Mtz. die Herren Landräte und Ortsschulinspektoren, allgemein anzuordnen, daß die Schulkinder daran gewöhnt werden und mindestens zweimal im Jahre darin geübt werden, auf ein gegebenes Beichen mitten im Unterricht schnell und in guter Ordnung das Schulzimmer und das Schulgebäude zu verlassen. An die Schuldeputationen ergeht besondere gleiche Verfügung.
* Aus dem Lande des Etats. Das dritte Vierteljahrsheft 1906 zur Statistik des Deutschen Reiches enthält eine Uebersicht über die Spielfartenfabrikation und Versteuerung im Deutschen Reich für das Rechnungsjahr 1905. Es gelangten demnach überhaupt zur Verfteuerung 5 666 578 Spiele von 36 oder weniger Blättern( 1904: 5 323012) und 256 287 Spiele von mehr als 36 Blättern ( 1904: 234817).
* Humor beim Bierkrieg. Im Norden Frankfurts und in Bornheim, wo anstelle des Biers ausschließlich der Apfelwein florirt, macht sich vielfach der Humor geltend. So steht an vielen Wirtschaften angeschrieben: Biergläser zu verkaufen." An anderen Wirtschaften hängt ein Bierglas mit schwarzen Bändern geziert und der Inschrift:„ du armes Henkeldöppe! Verschiedene Wirtshausschilder sind verschwunden. Man sieht statt dessen den Kranz, der den Aepelweinausschant anzeigt, inmitten des Kranzes ein Bier glas, schwarz geschmückt, mit der Inschrift: Ruhe sanft armes Henteldippche."
* Das Auftreten der Raupen des Kohlweißlings ist dieses Jahr massenhaft, wie lange nicht mehr. Die Raupen haben an Wirsing, Blumen- und Rosentohl beträchtlichen Schaden angerichtet; die Pflanzen sind stellenweise bis auf die Blattrippen total zerfressen.
* Gambach, 11. September. Bei dem DünsbergTurnfest errangen vom hiesigen Turnverein Wilhelm Hofmann mit 24,5 Punkten den 21., Konrad Grieb mit 24 Punkten den 22. Preis.
* Bad Nauheim, 11. Sept. Bei den Ausgrabungen, die z. Zt. hinter dem Klubhaus vorgenommen werden, fand
man
am Samstag und Montag die gut erhaltenen Teile zweier männlicher Stelette. Bei den Ueberresten dieser, vielleicht seit Jahrhunderten in der Erde liegenden, Gebeine fanden sich in vorzüglicher Verfassung der Oberteil eines Helmes, in dem die Schädeldecke stat und eine Lanzenspitze, die die Form eines Dreiecks zeigt. Baurat Dr. Eser hat die Lanzenrefte behufs Untersuchung an sich genommen.
* Lich, 11. Sept. Hohe Preise wurden bei der geftrigen Obstversteigerung auf der Kreisstraße Butzbach Lich, besonders für Arpfel erzielt.
* Schlitz. Hier ist vor einigen Monaten auf Veranlassung des Ortsgewerbevereins und mit tatkräftiger Unterstüßung des Bürgermeisters Binßer eine gemeinnüßige Baugenossenschaft gegründet worden, die sich bisher unter der umsichtigen Leitung des Vorsißenden Gastwirt Hendrich in sehr erfreulicher Weise entwickelt hat. Die Mitgliederzahl beträgt ist schon mehr als 70.
* Schlitz, 11. September. Die Bohrgesellschaft Hessen, Unternehmer C. Jul. Winter, Kamen, Weftf., hat bei Pfordt jenseits der Fulda einen Bohrtum aufgestelt und den Betrieb auf Bohrung nach Kalifalzlager bereits aufgenommen.
* Bad- Salzhausen. Die Lithiumquelle und die Schwefel quelle werden neu gefaßt, die Arbeiten haben bereits begonnen. Sicherem Vernehmen nach werden demnächst auch die Tiefbohrungen wieder aufgenommen, um die vor 5 Jahren in einer Tiefe von 415 Meter angebohrte warme Sole mit Kohlensäure an den Tag zu fördern.
* Frankfurt, 11. september. In sechs start besuchten Frauen Bersammlungen wurde gestern Abend Stellung zum Bier Boykot und zur Milchpreiserhöhung genommen und beschlossen, die Frauen aufzufordern, den Biercyfott strengstens einzuhalten und den Gebrauch von Miich tunlichst einzuschränken beziehungsweise kondensierte
wollte, fiel 83. aushändigen. Das Mädchen tat, wie ihm geheißen Milch zu benußen. ffeefreunde der Gauner verschwand in das zweite Zimmer, um
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biz Banknote zu holen. Als eine ungewöhnlich lange Zeit najinem Abgonge verstrichen war, ohne daß er wieder aufachte, wurde das Mädchen unruhig. Man öffnete die Tilia und fand das Zimmer leer; der lockere Zeisig war ausgegen, aber hoffentlich geht er der Polizei bald ins Garn. andern muß man sich jedoch, daß Geschäftsleute noch auf big schon etwas abgegriffenen Trit eingehen, da die Bobas Manöver des frechen Patrons weithin bekannt
unmöglich gegeben hat. Wir warnen eindringlich vor dem Gauner.
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Nürnberger Ausstellung. Eine neue
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* Frankfurt, 11. Sept. Unangenehmer Regen. Vergangene Nacht um 12 Uhr löften sich in der Vilbelerstraße an dem Hause Nr. 25 die einige Zentner schweren Tragsteine der vorspring nden Brandmauer ab und stürzten unter lautem Getöse aufs Trottoir, als gerade ein Trupp Herren die Stelle passiert hatte. Das nachkommende Gemäuer verschüttete Trottoir und Fahrstraße. Wäre der Busammenbruch zehn Sekunden früher erfolgt, so hätte es einige Opfer gegeben.
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Passagierdam di Termin an berechtigen alle bei einer bayerischen mit 8 Kindern, die ihn, Papa" nannten, in eine Wirtschaft,
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stellung ist mit dem 1. Sept. in Kraft getreten. Von ( dh. Bayerisch- rechtsrheinischen) Staatse senbahnstation nach mbe rg gelösten einfachen Fahrkarten- ohne Rücksicht auf dem Tag, an dem sie entnommen worden sind зца g zur freien Rückfahrt innerhalb 10 Tage, wenn sie in delt Ausstellung abgestempelt werden. Für außerbayerishe her der beyerischen Landesausstellung empfi hlt es sich bclper, ein Retourbillet nur bis zur ersten bayerischen Station zu nehmen und dort einen einfachen Fahrschein zu lösen.
* Frankfurt a. M.( Heu und Strohmarkt.) Heu 3,00-3,20, Stroh 2,60-2,90. Alles per Zentner. Mainz, 11. Sept. Einen alten Witz der„ Fliegend Blätter" segte ein Bedpreller in die Tat um. Ec fam ließ sich und die Kinder aufs befte bewirten und drückte sich dann unter Hinterlassung der 3- shuld und der Kiaber. Als diese der Wirt natürlich fragt, wo ihr" Papa" geblieben sei, mußte er erfahren, daß die Kinder den Menschen gar nicht fannten. Er hatte sie von der Straße mitgenommen und ihnen versprochen, wenn sie schön zu ihm Papa sagten, befämen sie zu essen und trinken, was sie wollten. Bom Wirt bekamen sie noch eine Tracht Prügel dazu.
* Darmstadt 10. September. Der Totschlag an einem Soldaten, der bereits gemeldet wurde, hat sich nach genaueren Ermittelungen wie folgt abge= spielt: 3wei Soldaten des 168 Inf. Reg., das in der Umgegend von Malchen in Quartier lag, der Reservist Müller aus Hähnlein und der Reservist Haus aus NiederIngelheim, besuchten mit einem in Eberstadt dienenden Mädchen Namens Müz die Seeheimer Nachkirchweihe. Es wurde viel getrunken und getanzt; schlieklich gingen die beiden Soldaten nach Malchen in eine Wirtschaft. Dort gerieten fie wegen des Mädchens in Streit, das sich auch daran beteiligte und dem Müller ein Glas Bier ins Gesicht schüttete. Dann ging Haus in Begleitung des Mädchens nach Eberstadt. Müller folate dem Paare und geriet bald wieder mit dem Haus in Tätlichkeiten. Im Verlauf der Rauferei zog dann Müller sein Seitengewehr und stach den Haus nieder. Er war sofort tot. Ob Müller in Noiw hr gehandelt hat, ist noch nicht festgestellt. Eine Kommission des Kriegsgerichts weilte heute am Tatort.
* Worms, 11. September. Die neue Anleihe von 1700 000 Mt., deren Aufnahme von den Stadtverordneten beschlossen worden ist, wird von der Bürgermeisterei ausgeschrieben. Die Anleihe wird zur B. streitung der Kosten für den Bau der elektrischen Straßenbahn, für den Grunderwerbefonds, für Erweiterung der Gas-, Bosser- und Elektrizitätswerke und des flädtischen Hafens, für den Bau von Schulhäusern usw. verwendet. Freiherr Heyl zu Herrnsheim dementiert in der„ Worms. 3ta." die in der Freis. Stg." gebrachte Meldung, er habe sich an einem antisemitischen Blatte in Marburg beteiligt. E erklärt diese Nachricht für eine ,, willkürlich erfundene Unwahrheit."
Aus dem Gerichtsfaal.
Straftammer.
Wegen
Gießen, 11. September. Das Schöffengericht Bad Nauheim hatte den Weißbindermeister Johannes Klinterfuß dorten wegen Sachbeschädigung zu 20 Mt. Geldstrafe verurteilt, weil er an einem vor seiner neuerbauten Billa stehenden Ulmenbaume mehrere Aeste entfernen ließ. Auf Berufung der Staatsanwaltschaft wurde die Strafe auf 50 Mt. erhöht. Beleidigung und Widerstandes wurde der Kellner Waheim Funk aus Mainz zu einer Zusagstrafe von 3 Monaten Buchthaus verurteilt. Er hatte gelegentlich einer Straf fammerverhandlung den Staatsanwalt beschimpft und den ihn sess Inden Beamten durch Treten, Kraßen und Beißen Widerstand geleistet. Dem Beleidigten wurde die Publikationsbefugnis zugesprochen. Der Fabritarbeiter Friedrich Schul von Romrod wurde durch oas Aisfelder Schöffengericht wegen Beleidigung und Bedrohung zu 7 Monaten Gefängnis und wegen Ruhestörung zu 6 Wochen Haft verurteilt. Er hatte nicht bloß seine Frau und Schwiegermutter, sondern auch mehrere Frauen der Nachbarschaft mit dem Messer be= droht. Er ist wegen Gewalttätigkeiten vielfach vorbestraft, weshalb die von ihm engelegte Berufung verworfen wurde.
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Der Ziegler Karl Michel von Dillenburg hat den Koffer eines Arbeitsgenossen aufgebrochen und daraus einen Ring entwendet. Einem anderen stahl er aus einer im nämlichen Zimmer befindlichen Hose ein Portemonna e mit 4,50 Mt. Inhalt, das er mit seinem Kollegen August Göbel berjubelte. M. erhielt wegen Diebstahls 5 Monate und 2 Wochen Gefängnis bet zweiwöchiger Unrechnung der Untersuchungshaft, während G. wegen Beihü fe in eine durch die erlittene Untersuchungshaft as verbüßt zu erachtende Gefängnisstrafe von 2 Wochen verurteilt wurde. Auf Privatlage des Bürgermeisters Knof zu Büdingen wuive das Gemeinderatsmitglied Wahlm Dotter dorten von dem Schöffengerichte zu 20 Mt. Geldstrafe verurteilt, weil er dem Bürgermeister den Vorwurf g macht hat, er habe ein Gemeinderatsmitglied davon abgegaiten, den Raufalt be= züglich des Bauplatzes des zu erbauenden Schulhauses zu unterschreiben. Jafolge Berufung des Angeklagten erfolgte Freisprechung, da es ihm an einer beleidigenden Absicht gefehlt bat.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Donnerstag, den 13. S.ptember. Butweise heiter, trock: n, Temperatur wenig verändert. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.
Es können eingestellt werden:
1 Schweizer, 6 landw. Arbeiter, Ziegearter, 3 Schlosser, 1 Schmied, 1 Spengler( auswärts), 1 Maschinenwärter, 1 Lactere, 3 Schreiner, 3 Waschund Puzfrauen, 1 jüngerer Glaser, 1 Maler( auswärts), 1 Anstreicher, 1 Installateur, Erdarbeiter, 1 Küchenmädchen, 5 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 1 Kutscher, 1 Hausbursche, 1 Haushälterin.
Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Schmied gegen Vergütung, 1 Spengler, 1 Elektromonteur, 2 Schreiner,
1 Bäcker.
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Es suchen Arbeit:
1 Maschinist oder Heizer, 2 Kutscher, 1 Flickerin, bursche, 1 Haushälterin, 1 Büglerin, 1 Näherin, 2 Kaufmann, 1 Auslaufer, 1 Lagerarbeiter, 1 FahrPacker, 1 Kassier oder Bureaudiener, 1 Bureaugehilfe.
Verantwortlich für die Politik und den Inseratente Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.
Dr. Rays Nervol beruhigt die Nerven, lindert die Schmerzen und schafft natürlichen Schlaf. Es enthält: Kalifornischen Haferextrakt 50, Fenchel 20, Anis 20, Pomeranzen 20, Baldrianertraft 20, Glyzer n 30, Zucker 30, Bromkalium, Bromnatrium, Bromammonium je 10. Erhältlich in Apotheken.


