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Lokales.

** Der Fürst und die Fürstin zu Solms­bensolme Lich reiften gestern Nachmittag 2 Uhr 10in. von Jagdschloß Wolfsgarten wieder ab.

Die schriftliche Staatsprüfung für die höheren Ellen im Forstfach wird am 5. November und den fulgenden Tagen zu Darmstadt in dem Prüfungslokal( Parade­po Nr. 4a rets) abgehalten werden.

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Lehrerprüfungen. Die erweiterte Prüfung fit Hauptlehrer und Lehrer an höheren Bürgerschulen wird in Dezember abgehalten werden.

Dienstag, den 18. September, nachmittags halb 4 wird zu Gießen im Café Ebel eine Hauptver. immlung des landwirtschaftlichen Bezirks­

deshalb ausfallen."- Vielleicht seht der Wirt einmal mit einem Spiritisten sich in Verbindung, um Ohm Krüger eine Einladung zur nächsten Kirmes zu übermitteln.

sp. Berlin Treptow. Das Stundenrennen mit Motorjührung gewann Bozyrembel, Zweiter wurde Glieder­mann. Beide fahren Brennabor.

Wiesed, 9 Sept. In dem Schulhaus neubau ftürzte ein 13jähriges Schulmädchen, das sich in Abwesenheit der Arbeiter dorthin begeben hatte, vom zweiten Stockwerk in den Keller. Das Mädchen zog sich schwere Verlegungen am Stopfe zu.

E. Launsbach, 10. September. Ertrunten. Heute Morgen wurde der hiesige Landwirt Karl Bender als Leiche aus der Lahn gezogen.

eninfel. Man preins Gießen stattfinden, zu der die Mitglieder und gebeimnisvolle Freunde des Vereins eingeladen werden. Tagesordnung: Verfügung der Kirchenbehörde zu Koblenz muß aus sämtlichen

Finanzleute

einer fleinen Bezirksverein Gießen. 3. Vortrag des Defonomierats

Borlage der Rechnung für 1905. 2. Der landwirtschaft­

* Krofdorf, 10. Sept. Nach einer soeben ergangenen Kirchengemeinden der Rheinproving über die vorhandenen Kirchenglocken berichtet werden und zwar über die

chaz einzubeim Beißel zu Lich über das Gesez, betr. die Landwirtschafts- Jahre ihrer Anfertigung und etwaige Inschriften an ihnen.

fel find noch

fich nicht dar

onarchen, oder

bammer. 4. Mitteilungen und Anträge.

Seit einiger Zeit projeftierte man, das alte Schloß

Auf dem hiesigen Kirchturm hingen ursprünglich drei Glocken, gegossen in den Jahren 1709, 1743 und 1781 von

anten aufzufu Gießen als eine ständige Gewerbehalle für Ober- Henschel und Sohn in Gießen. Davon trug die größte g einer ineffen einzurichten. Wie jezt verlautet, soll der Plan als folgende Inschrift: chiff der Expeditifcheitert gelten, da die Gewerbevereine die erforderlichen

nommen, und

ittel zum inneren Ausbau des Schlosses nicht bereit

s daraus her fallen fönnen.

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*

Die Zahl der Mitglieder des Vaterländischen Grazenvereins beträgt nach dem in diesen Tagen der andere, den chiemenen Jahresbericht 336 156. Das bedeutet ein Mehr m genaue Angab On 44 960 gegenüber dem letzten Jahre. Der Vaterländische Grabungen bor Frauenberein verfügt über einen Gesamtvermögenswert von 117645 775 Mt. Seine Einnahmen erreichten im verflossenen ich jahre die Summe von 5742381 Mr., b. i. über 750 000 Rt. mehr als 1904.

vimmend und m

er mit einer d

Rowdys und mult. Der B faß, trat bor ** Der heute abgehaltene Gießener Herbst­fam nicht wiele fer de marft war von selten günstigem Wetter begleitet und der Besuch daher auch ein außerordentlich liegen marfer. Der Auftrieb zeigte ein durchgängig gutes ihm entfernt laterial, insgesamt wurden rund 250 Pferde zum Ver­e Kuhnte in auf gestellt. Bald entwickelte sich ein reger Handel, h nicht feftgefe der beträchtliche Abschlüsse zu guten Preisen zeitigte. aßliche Täter to Obwohl heute der weithin bekannte Frankfurter Pferde­Gustav Bumm i markt abgehalten wird, hatten sich zu unserem Markte opfe schwer verso viele Händler eingefunden, ein Zeichen für die Beden tung des Gießener Marktes. Auch an Publikum

eichische Nordwe

e einen Stand behlte es nicht, besonders aber zogen die Vorführungen, ten die Vereinigte die in der Mittagsstunde erfolgten, starke Scharen an. erreichische Dam Die Pferde wurden teils am Halfter und teils im Ge­Dampfschiffahrt bann vorgeführt, während die Neitpferde unter dem iffahrtsbetrieb Reiter: Die Bahn in verschiedenen Gangarten durchmaßen. Samburg sämtliche Während der ganzen Marktzeit herrschte ein recht reger Wasserstandstland Berkehr.- Morgen Nachmittag geht die Ziehung der en find wesentliPferdemarkt Lotterie vor sich.

bad und Schwin

Unter dem Namen

g steht bevor,& R. Neuer Rudertiub. erstandes nur no, Ruberklub Hassia 1906 Gießen" hat sich hier am 16. Aug. und außerdem d Restaurant Rolande d ein neuer Ruderverein gegründet, sehr knapp ſind. et si zur Aufgabe gemacht hat, den volkstümlichen Ruders Wafferanwendum port zu fördern und zu pflegen. Der neue Ruderklub gibt 8 nur ein schwade dem unbescholtenen jungem Manne, gleich welchen Berufes, 1, denn es entbert Belegenheit, dem so gesunden und schönen Rudersport zu it, der Sonne huldigen, im Gegensatz zu den großen Verbands- Vereinen, uerstoff abzugeba selbst Meistersöhnen nicht gestatten, an Rennen und affer sich in vida Regatten teilzunehmen. Das in Frankfurt gekaufte Bierer­oder Seewasser, hot wird schon im Laufe dieser Woche eintreffen, sodaß am mehr fräftigend ächsten Sonntag schon evtl. mit den Ruderübungen begonnen Umstand, daß da bden tann. Die Klubabende werden Freitags im Restaurant nügend oft erneut Molaniosek gehalten. Freunde und Gönner des volkstümlichen übermäßige Roa Sudersports sind freundlich willkommen. Ser durch geeign Das 6. Dünsbergturnen, das sich eines so och weniger with Das neuerdings je fanten Besuches wie feines der vorhergegangenen erfreute, Möglichkeit gewüthm Sonntag- Morgen um 11 Uhr mit dem gemeinschaft. affen oder Soldaten Liede" Turner auf zum Streite" seinen Anfang. uchliche launchdem die Töne über die Wipfel dahingeschwebt, traten die Anregung 21 Metturner zum Kampfe an. Als Wettübungen waren Fällt, die beim falten hitens der Veranstalterin, der Gießener Turnerschaft, Hoch. d die nachfolgende ingen, Weitspringen, Gewichtheben 75 Pfd. zweiarmig eroberfläche erit und Wettlaufen bestimmt, welche nach den Regeln der gung ausgeschloe Buschen Wetturnordnung durchgeturnt wurden. Die er­einigungsmittel je

*

ng wird durch de 3 een Bunktzahlen in den einzelnen Uebungen zeigten wieder, tivften Form befte bei richtiger Pflege des Turnens nicht nur Angehörige en und einer Banerer, sondern auch fleinster Vereine etwas leisten und und fich aber Exfolg teilnehmen können. Trotz der durch die Dert­en des Ofenset bedingten unbequemeren Einrichtung als man sie auf gefundheit tre nheimischen Turnplag gewohnt ist, wurden oft volle den für das Damp Smit zahlen erzielt. Für den Wettlauf hatte man leider mt, rechtzeitig die Anlage elektrischer Messung zu be ain und mußte daher mit Stechuhren kontrolliert werden, Gauturnwart Will,

vor einigen Tag troß größter Gewissenhaftigkeit der Kampfrichter un­Gottard. Sie hat lame Ungenauigkeiten entsta..ben.

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ber ihr läftig aber die Leitung des Waturnens übernommen hatte, es Tages fuhrbte gegen 5 Uhr die Pre sverteilung vornehmen. nter fich die Stimmt wurden 31 Preise verteilt.

einem Ton, der f

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toller Gile dreht und freischten und

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und entfam in da

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Nach Beendigung des mens führte Gauvertreter Helm Gießen in furzen gen das Dünsbergfest und seine Entstehung, welches seit­bon der Gießener Turnerschaft geleitet wurde, vor. soll sich im Gau Hessen ein Ausschuß bilden, Skin Zukunft die Leitung dieses Festes übernimmt, wie es

Ja

te, den Mörder 8. beim Feldbergfest im Taunus der Fall ist. Eine im bor aller Auge hober stattfindende Versammlung, zu welcher alle Gau­te auf den Shrine noch eingeladen werden, soll sich dann mit der Bildung

los.

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einen Wiener Fiater

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*** Das Kirchweihfest ist eine Quelle, aus der der olts Humor immer von neuem quilt. Nicht nur im atehr, sondern auch in den Anzeigen ist er zu finden. Go amnonciert der Besitz r des Transvaal Hotels zu Aßlar follgt:" Für den zahlreichen Besuch des gestrigen Festes ante das Schiff von Transvaal wegen seiner bedeutenden Eigte Frühstück mit den bekannten Spezialitäten mußte

rzlich zwei Damen e idh meinen beften Dant. Zu meinem größten Bedauern und fuhr erst abwene im Weglarer Hafen nicht einlaufen. Das ange=

ert werden wollten,

wohnten dort...

Zum Gottesdienst herbei zu locken, Des Fürsten Willen kund zu tun, Ist die Bestimmung aller Glocken,

D! möchten sie von Stürmen ruh'n.

In dem im Jahre 1606 erbauten Kirchturme der ver­einigten Kirchengemeinde Stinzenbach befanden sich 2 Glocken, gegossen 1717 von J. und A. Schneidewind aus Frankfurt. Von diesen wurde eine in die im Jahre 1863 erbaute neue Kirche übernommen. Die beiden übrigen wurden in den Jahren 1839 von W. Rinker in Leun und 1863 von P. H. Rinfer in Sinn gegossen. Letztere trägt als Inschrift: Ich lade hier an heil'gen Festen Ein glücklich Volt zum Tempel ein. Omöchtet ihr zu eurem besten Dann meinem Rufe folgsam sein.

= Rodheim a. d. Bieber, 10. Septbr. Unsere neue Quellwasserleitung durch das Biebertal, gewinnt von Tag zu Tag mehr Anhänger. Sie ist zwar noch nicht zur Vollendung gelangt, allein unsere Hausfrauen durften bereits einen vollen Monat ihren Segen erfahren. Wie schön finden sie es doch, wenn sie im Hause nur den Krahn aufzudrehen brauchen, um gutes flares Quellwasser zu er­halten. Und gar bei Wind und Wetter, bei Schnee und Eis, braucht man nicht hinaus auf die Straße! Wäre nur erst der Sammelbehälter am Launscheidsberg" vollendet, damit man dauernd den Vorteil genießen fönnte! Die Quellen, die in der Gemarkung Königsberg liegen, wurden in gesundheitlicher Beziehung als ganz vorzüglich befunden.

+ Bieber b. Rodheim, 11. Septbr. Das im schönen Biebertal gelegene Dörfchen Bieber rüstet sich zum Kirch­weihfeste. Das Fest hatte sich stets eines regen Besuches zu erfreuen, zumal es alljährlich die letzte Kirmes ist, die in hiefiger Gegend gefeiert wird.

A Hungen, 10. Sept. Unfall. Als der Landwirt Fruthig mit Grummet- Aufladen beschäftigt war, stürzte seine Frau vom Wagen und blieb bewußtlos liegen.

* Neu- Ulrichstein, 10 Sept. Ende August befanden sich in hiesiger Arbeiterkolonie stellen- bezw. arbeits­los 42 Mann.

A Gedern, 10. Sept. Hundert Jahre hessisch. Am 14. d. Mts. werden es 100 Jahre, daß unser Ort und die Grafschaft Stolberg- Gedern dem Großherzogtum Hessen einverleibt wurden. Die Offupation erfolgte damals durch den Darmstädtischen Beamten Grolmann und einen französischen Ofizier. Gedern war ein Zweig der Herrschaft Königstein und umfaßte sechs Dite mit 4000 Seelen. Die Bewohner wollten aber damals garnicht hessisch werden. und rissen den hessischen Löwen alsbald wieder vom Gemeinde­haus ab. Interessant ist ein Staatsbudget von 1804, bas ung einen Einblick in die Verwaltung des Ländchens gibt. Einnahme und Ausgabe betrugen 1472 Gulben, der Graf bezog bei der Armut des Landes fein Gehalt, zum Reichs­heer wurden 32 Mann gestellt. Die Beamtengehälter mußten zum Teil aus der Gräflichen Privatkasse bezahlt werden. Ehe das Land hessisch wurde, war den Fremden die Niederlassung larin verboten, da man glaubte, das Land fönne nicht mehr Leute ernähren.

* Alsfeld, 10. Sept. Gestern Vormittag wurden am hiesigen Bahnhof ca. 1300-1400 Brieftauben auf­gelassen, die dem Militärbrieftauben- Verein Kalk bei Köln gehören. Sofort nach Verlassen der Körbe flogen die Tiere in westlicher Richtung davon.

? Frankfurt, 10. Sept. Bluttat. In letter Nacht erschoß der Schäfer Ickier, der seit Jahren an unheilbarem Gesichtskrebs leidet, seine Frau und versuchte dann, sich selbst zu töten. Die Aerzte gedenken, sein Leben zu erhalten. * Mainz, 10. Sept. Neues Soldatengrab. In der Stadtverordnetenfißung wurde laut M. Egbl." mit geteilt: Die Ausgrabung der französischen Soldaten geschieht, nachdem jetzt der Vertrag mit der französischen Regierung zum Abschluß gelangt ist, im Laufe des Herbstes auf Kosten der hessischen Regierung. Die Neubestattung wird mit einer entsprechenden Feierlichkeit, an der auch das Militär teil­nimmt, verbunden.

*

Mainz, 10. September. Stiftung. Die Hinter­bliebenen des verstorbenen hiesigen Kaufmanns Martin Mayer haben der Stadt Mainz eine Summe von 30000 t. hinterlossen mit dem Wunsche, daß die Zinsen dieses Kapitals alljährlich dem Verein für Volts wohlfahrt zur Unterstüßung des Mädchenheims überlassen werden sollen.

* Darmstadt, 10. Septbr. In einem Streit wegen einem Mädchen hat heute Nacht auf der Landstraße zwischen Eberstadt und Malchen der Reservist Miller von der 7. Komp. des Inf.- Regts. Nr. 168 seinen Kameraden, den Reservisten Haus aus Darmstadt, mit dem Seitengewehr niedergestochen.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 12. September. Zeitweise heiter, trocken, nachts sehr fühl, am Tage etwas wärmer, mäßige nördliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Marktberichte.

lekes, 11. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter ber fb 1.20-1.30 Mt., Hübnereler ber Stild 8-9 Rfq., Enteneier St. 0-0 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Baar 0.80-1.00 mr., Hühner per Stüd 1.00-1.60' Mf., Hahnen Erbsen per Vfd. 22 Pfg., Linsen per Pfd. 32 Pfg., Tauben per per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 Mr., Gänse ber Pid. 00-00 Pfg.. Ochsenfleisch per Pfd. 80-86 Pfg., Rind­fleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 80-94 Bfg. Schweinefleisch gefalzen per Pfd. 94-00 Pfa., Kalbfleisch ver Pfd. 80-84 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pig., Kartoffeln per 100 Kilo 7.00-8.00 Mt., Zwiebeln per 3tr. 6.00-8.00 Mr., Weisfraut per Std. 15-30 fd., per St. 10-30 Bfg., Aepfel ver Pid 15-20 Pfg. Zwetschenper 3tr. 0.00-000 mt., Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg., Wilch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochen­marktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überbaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherzieher feilgeboten werden.

Marktpreise für Vieh und Frucht und die Giesener Fleisch- und Brotpreise am 10. September 1906

Ochsen Kälber Schweine

Höchste Schlachtviehpreise

in Frankfurt a. M.

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Fleischpcetse

in Steken

"

50 kg Schlachtgewicht 83-87 M. 1/2 kg 80-86 f. 1/2" 98-102 Pf. do. 80-84 80. do. 86-90 Getreidepreise in Mannheim

Weizen 100 kg Roggen do.

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79

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18.60 M. 16.25"

Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 54 Pf Schwarzbr. d. 50

"

E8

Frankfurt a. M., 10. Sept. Fruchtmarkt. notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer Mt 17.30-17.50, kurhessischer Mt. 16.90-17.25 Roggen, hiesiger Mf. 15 50-15.75, russischer Mr. 17.00-18.50 Gerste, hiesige Mr. 17.25 bis 17 75, Pfälzer Mt. 17.00 bis 17.50, fränkischer Mt. 17.75-18.00, Riedgerfte Mt. 17.- bis 18.25 Hafer, htestger und Wetterauer Mr. 00.00-00.00, furhessischer Mt. 17.00-18 75, bay erischer Mt. 00.00-00.00, Mais, Mixed Mt. 13.50-13.50. Alles pro 100 Kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 26.75-27.75, feinere Marken Mr. 28.00-29.00, hiesiges, Nr. 1, Mt. 24.75 bis 25.75, feinere Marken Mt. 25.75-27.75 hiesiges Nr. 2, Mt. 24.25-24.75, feinere Marken Mr. 25.00-25.75, hiesiges Nr. 4, Mt. 20.75-21.25 feinere Marten Mr. 21-22.00, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 24. bis Weizen­24.50, do. 1 Mf. 22.25-22.75, do. 2 Mt. 18-19 25 schalen Mr. 4 90-5.00, Weizenkleie Mt. 5.00--5.15, Roggenkleie Mt. 5.00-5.20, Weizenfuttermehl Mt. 6.75-7.75.

Notierungen der Frankfurter Viehmarktpreise Frankfurt a. M., 10. September 1906. Zum Verkauf standen: 387 Ochsen, 61 Bullen, 727 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 364 Kälber, 332 Schafe und Hämmel, 1414 Schweine, 0 8tege 0 Ziegen- und Schaflämmer.

Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht| Lebend­gewicht gewicht Dien: M

a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren

b. junge fleischige, nicht ausgemäftete unu ältere ausgemästete

c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere

Bullen:

a. bollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge­nährte ältere

Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. volfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchften Schlachtwertes b. bollfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

Ma

83-87

-

76-79

-

69-72 76-78 71-73

-

-

I

| I

I I

81-83

76-80

c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder)

66-68

-

d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

e. gering

genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.

Es können eingestellt werden: 1 Schweizer, 5 landw. Arbeiter, Zie

3 Schlosser, 1 Schmied, 1 Spengler. 1 Lackierer, 4 Schreiner, 2 Wasch- und Puzzfrauen, 1 jüngerer Glaser, 1 Maler( auswärts), 1 Anstreicher, 1 Installateur, Erdarbeiter, 1 Küchenmädchen, 2 Lauffrauen, 1 Lauf­mädchen, 2 Kutscher, 1 Hausbursche, 1 Haushälterin.

Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Schmied gegen Ver­gütung, 1 Spengler, 1 Elektromonteur, 1 Schreiner,

1 Bäcker.

Es suchen Arbeit:

1 Maschinist oder Heizer, 2 Kutscher, 3 Wasch- und Butzfrauen, 1 Flickerin, 1 Kaufmann, 1 Auslaufer, 1 Lagerarbeiter, 1 Fahrbursche, 1 Haushälterin, 1 Büglerin, 1 Näherin, 2 Lauffrauen, 1 Laufmädchen, 2 Packer, 1 Kassier oder Bureaudiener, 1 Bureaugehilfe. Verantwortlich für die Politit und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.

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