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rahmen und Beschluß über
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Landgerichts
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Gefängnis
Zeuge Geilfuß be That aber darauf, daß ihm die Bemerkung mitgeteilt worden. Professor Erb: Ich habe früher die Herren htsanwalt Grünewald und Geilfuß verschiedentlich Jägerstübchen gesehen, in letzter Zeit aber nicht mehr. Der Vorsitzende bemerkt jetzt, daß die Akten des Bolizeiamts eingelaufen sind, es sind dies anonyme Softfarten, die Beschwerde über Hundegebell in der Bilhelmstraße führen. Die Karten tragen verschiedene Handschriften. Zeuge Journalist Wohlmuth: Ich be über die Duell- Verhandlung an feine Zeitung apas berichtet, da ich in der Verhandlung nicht zugegen
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mann Herberg über die Anzeigen betr. des Hundelärms| Vorsitzende: War dies vor oder nach dem 1. Oktober? in der Wilhelmstraße vernommen werde, doch erübrigt diese Vernehmung sich jetzt.
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Zeuge Dr. Wagner sagt aus, daß sein Schwieger bater, Herr Geilfuß, im Januar erkrankt war und daß der Privatkläger die Familie Geilfuß gebeten habe, jeglichen Verkehr mit ihm einzustellen. Beuge Rechtsanwalt Kaufmann: Mir sind aus der Praxis mehrere Fälle bekannt, in denen es sich um anonyme Briefe handelte und wo Gutachten von Sachverständigen über Darauf äußerte Schriftproben eingeholt wurden. ft.h der Sachverständige Peter in ausführlicher Weise
Monate Gewefen. Dagegen fann möglich sein, daß ich auf über die Tätigkeit der Schreibsachverständigen. wegen falscher und des Berichts des„ Gießener Anzeigers" eine furze
Boche Haft
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enter in the adopte schreibe. Zu der anonymen Starte bemerte ich, sehr viel über diese Sache gesprochen worden ist. Tobe feinerer Privatkläger hat mir mitgeteilt, daß der Urheber freiwillig gemeldet habe, doch nannte er mir den hste Empöruna amen nicht; den erfuhr ich erst später.- Zeuge er gemideltene den Artikel nicht geschrieben hat. habe er der Medallteur Heß: Ich bestätige, daß Herr Rechtsanwalt Darauf tritt eine kurze Pause ein.
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Botiz an die Franff. 3tg." geschickt. Doch fann ich Zeuge Dr. Kypper: Früher wurde in anonymen mit Bestimmtheit nicht sagea, Briefen mich Ansicht, daß dieſe Briefe von Rechtsanwalt Grünewald herrühren. Außerdem halte ich einen anderen Brief als von dem Privatfläger fingiert.- Privatkläger: Ich weise die Vorwürfe auf das entschiedenste zurück. Als Vorsitzender des Grubenvorstandes des früher Fernischen Bergwerkes bin ich reorganisierend in den Be trieb eingegriffen. Ich schaffte vor allem die Landwirtschaft ab, die mit dem Betriebe verbunden war, unlanterer Mittel habe ich nicht gebraucht.- Rechtsanwalt Mez: Erinnern sie sich eines regnerischen Abends, an dem Sie an der Wohnung des Privatklägers borübergingen und an dessen Schreibtisch einen älteren Herrn bemerkten. Grinneren sie sich weiter, daß das Fenster später berhängt war? Zeuge: Ja, und zwar glaube ich, daß der Anwesende Herr Geilfuß gewesen.
hre Stube g getrunten ge Um 11 Uhr wird in der Verhandlung fortgefahren. erft, als Jeuge Zobel: Ich erinnere mich nicht, daß in Berggelommels Angelegenheiten je ein Vertrag geschlossen wurde, en, sondern der mir die Möglichkeit bot, von dem Vertrage zurückangerichtet autreten, so bald ich dieses für angebracht halten sollte. Inzwischen ist die Entscheidung des Ministeriums berreicht worden, die gestattet, daß Herr Polizeiamt
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Ermordung
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Betr.: Fundsachen.
Bekanntmachung.
In der Zeit vom 1. bis 8. Dezember 1906 wurde hiefiger Stadt
gefunden: 1 Regenschirm.
Der Empfangsberechtigte des gefundenen Gegentandes beliebe seinen Anspruch alsbald bei uns geltend Bu machen.
Gießen, den 8. Dezember 1906.
Großh. Bolizeiamt Gießen.
Herberg.
Bekanntmachung.
Die unterm 27. November 1906 angeordnete Sperre
s Präsidiun ds Wiegelpfades zwischen Ludwig- und Liebigstraße
zur Ueberte
Monat beschlo
mpfangen. Großherzog annenfiel
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ird hiermit aufgehoben.
teßen, den 7. Dezember 1906.
Großh. Polizeiamt Gießen.
Herberg.
Befanntmachung.
Die unterm 22. November 1906 angeordnete Sperre baie Bleichstraße zwischen Südanlage und Wieseckbrücke
der Oberbi
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wird hiermit aufgehoben.
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Bießen, den 7. Dezember 1906.
Großh. Bolizeiamt Gießen.
Herberg.
Bekanntmachung.
Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird
bi Nordanlage zwischen Asterweg und Schottstraße
8. Dezemb bon heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr ge=
Gießen, den 10. Dezember 1906.
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Zeuge: Meiner Erinnerung nach vor dem 1. Oftbr. Privatkläger: Haben Sie die Bemerkung getan, daß ich in letzter Zeit die Schreibmaschine benutze, damit feine Vergleiche mit meiner Handschrift angestellt werden Zeuge: Das ist möglich.
fönnten.
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Nach Vereidigung des Zeugen tritt die Mittagspause ein.
Samstag, 8. Dezember 1906. ( Nachmittagssigung.)
Die Sigung wird 33% Uhr bei dichtbeseztem Saale wieder aufgenommen. Zunächst ergänzt Zeuge Journalist Wohlmuth seine Aussage von heute Morgen. Ich habe, sagte er, heute Mittag festgestellt, daß ich die Straffammerverhandlung Frankfurt gesandt, da ich in der„ Kleinen Breſſe" eine
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Notiz gefunden habe, die von mir stammt. So wird auch wohl die" Frankfurter Zeitung"( die im selben Verlage erscheint. D. Red.) den Bericht gebracht haben. Wie es fommt, daß in dem Artikel von 6 Monaten Gefängnis und nicht Festungshaft berichtet wird, ist mir nicht flar, da ich sehr gut weiß, daß auf das Duell Festungshaft als Strafe gesetzt ist. Beuge Geilfuß junior befundet, daß sein Vater ihm von seiner Beziehung zur anonymen Karte erst Mitteilung gemacht, nachdem er sich an Gerichtsstätte als Täter bekannt. Zeuge Justizrat Mez- Gießen führt zunächst im Zusammenhange die Duell- Angelegenheit vor, soweit sie ihm bekannt geworden. Die Sache wurde sehr geheim behandelt, nichts destoweniger erfolgte die Anzeige.
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