2e erinnerung an die fridericianische Zeit, die der Kaiser in seiner Rede gestreift hat, wurde heute nochmals geweckt. Auf dem Pfaffenberg bei Bunzelwig ist an der Stelle, wo Friedrich der Große vom 20. August bis 25. Sep: tember 1761 inmitten der feindlichen Armee sein Lager ge= halten, wo er so manche sorgenvolle Nacht für sein Heer, für Preußens Bestehen gewacht hat, wo er, der es gewöhnt war, stets den Feind selber anzugreifen, von Feinden rings umgeben, gezwungen war, sein Heer vor einem Ueberfall zu fichern, in Gegenwart des Kaisers und der prinzlichen und fürstlichen Gäste ein Denfstein enthüllt worden. Der Kaiser hatte sich mit dem Kronprinzen, den Prinzen Eitel- Friedrich, August Wilhelm und Oscar bereits um 8,50 von hier nach Königszelt und von dort zum Denkmalspiaz begeben. Hier hatten drei Kompagnien des Grenadierregiments 10, das Leibkürassierregiment und eine Batterie des Feldartillerieregiments 42 mit ihren Offizieren, Fahnen und Musikkapellen Aufstellung genommen. Der Vorsitzende des DentmalsausSchusses, Graf Puc r- Rogau, empfing den Kaiser, der die Front der Truppen abritt und sich vor das Kaiserzelt begab. Nachdem der Sängrater Schmeidnih das Lied ,, Des Königs Bubersicht" von Karl Löwe intoniert hatte, hielt Graf Pückler bie Festrede.
Der Kaiser erwiderte mit Dankesworten für die Ehrung bes großen Königs und sprach die Hoffnung aus, daß die Erinnerung an die Heldentaten seines Ahnherrn die Liebe and Hingabe für das Vaterland stärken und erhalten möge. Auf ein Zeichen des Kaisers fiel sodann die Hülle, während die Truppen präsentierten und die Batterie Salut feuerte. Nach einem zweiten Liede übernahm Freiherr von Reizenstein den Denkstein mit einem Hoch auf den Kaiser, der barauf mit dem Gefolge den Stein besichtigte und den Parademarsch der Truppen und Kriegervereine abnahm. Nach der Beendigung der Feier begab sich der Kaiser im Automobil nach Schweidnitz zur Besichtigung der 254 Jahre alten Friedenslirche. Die Straßen, die der Kaiser passierte, waren prächtig geschmückt, die Innungen, Vereine und Schulen bildeten Spalier. Vor der Kirche begrüßte die Geistlichkeit, der Bürgermeister mit den Stadtverordneten und der Regierungspräsident den Kaiser, der das Innere des Gotteshauses mit Interesse in Augenschein nahm. Dann fuhr der Kaiser nach Rogau zum Grafen Pückler, wo das Frühstück tattfand, zu dem auch die Kaiserin von Breslau eingetroffen war. Nachmittags um 4 Uhr kehrte die Kaiserin mit der Bahn, der Kaiser mit seinen Söhnen im Automobil nach Breslau zurück. Die große Hoftafel für das Zivil im Zwinger, zu der über 300 Einladungen ergangen waren, beSchloß den heutigen Tag.
Morgen findet noch der Feldgottesdienst auf dem Palaisplaze statt, an dem in Gegenwart des Kaiserpaares die 22. Infanteriebrigade und das Feldartillerieregiment Nr. 6 teilnimmt. Dann wird der Kaiser der Enthüllung des Clausewitzdenkmals am Ohleufer beiwohnen, während die Kaiserin die Damen der Gesellschaft, Abordnungen der Vereine usw. empfängt. Die Kaiserin wird noch einige Tage in Breslau bleiben und verschiedene Krankenpflege- und Wohltätigkeitsanstalten besichtigen. Der Kaiser verläßt Montag früh Breslau, um sich ins Manövergelände zu begeben.
Wie bekannt, spielen sich die diesjährigen Kaisermanöver auf historischem Boden ab, auf den Feldern Schlesiens, wo im April 1241 deutsche Ritter die Mongolen aufs Haupt schlugen und Fürst Blücher im Jahre 1813 die Franzosen in die Katzbach jagte.
An dem Kaisermanöver nehmen teil das 6.( schlesische) einerseits und das 3.( brandenburgische) und 5.( posensche) Armeekorps andererseits. Die Manöver spielen sich auf einem Terrain ab, das durch die Städte Breslau, Liegnitz, Haynau, Goldberg und Jauer begrenzt wird; die Gesamtanlage des Manövers ist das Werk des Chefs des Großen Generalstabes v. Moltke. Der Inspekteur der IV. Armeeinspektion, Prinz Leopold von Bayern, wird die Nordarmee führen, die sich aus dem III., V. Korps und einzelnen Truppenteilen des Gardekorps zusammensetzt. Die Südarmee, unter dem Befehl des Generals v. Wohrsch, besteht aus dem VI. Korps und verschiedenen Truppenteilen des sächsischen Korps.
Bei Jauer werden die Truppenmassen zusammengezogen, dort ist auch der Beginn der Manöver, in denen u. a. Versuche mit fahrbaren Feldküchen gemacht werden sollen und bei denen die Proviantkolonnen, der Train und das freiwillige Automobilkorps besondere Proben ihrer Leistungsfähigkeit abzulegen haben werden.
Bis zum 14. September werden fich Rot und Blau erbitterte Kämpfe liefern und die Schlachtenbummler werden ihre Weisheit erweitern können.
Nab und Fern.
† Bauernfänger auf der Mailänder Ausstellung. Die in Mailand ankommenden jungen Deutschen, welche des Stalienischen nicht mächtig, sich den sog. Fremdenführern überlassen müssen, fallen recht oft in die Hände von Bauernängern. Die armen Opfer ihrer Unwissenheit oder ihres Leichtsinns werden in zweifelhafte Wirtschaften verschleppt, bort betrunken gemacht und beraubt.
† 36 Mann verschollen. Das Hamburger Vollschiff Rodenbek", das Anfang Januar von der Elbe über Liverpool nach Australien abgegangen ist, gilt mit seiner 36 Mann tarken Besatzung als verschollen.
† Im Sand erstickt. In einer Sandgrube bei Heidels. heim wurden 3 Personen von abstürzenden Erdmassen verschüttet, 2 Personen sind tot, die dritte wurde schwer verletzt.
† Neue Erzlager in Bayern. Die Schürfarbeiten auf bem Hohenfelder Plateau haben einen günstigen Verlauf genommen; es gilt als ziemlich sicher, daß das ganze Gebiet bon Geisberg bei Bamberg bis zum Mistelgau ein riesiges Erzlager enthält. Der Abbau ist bereits in Angriff genommen worden.
+ Bluttat eines Tobsüchtigen. In dem Invalidenstift Kalwarya bei Warschau wurden sieben Insassen des Stifts bon einem tobsüchtigen alten Manne namens Tabaczyk mit einer Art getötet.
+ Neue Erdstöße wurden in Kingstown auf St. Vincent ( Antillen) und auf den Inseln Santa Lucia und Grenada verspürt. Auf der letzteren Insel waren die Erdstöße von längerer Dauer,
Bunte Cages- Chronik.
Halle, 8. September. In Haugsdorf fuhr ein wagen auf der Dorfstraße in eine Kinderschar hinein. ver fünfjährige Bergmannssohn Zehnpfand ist tot, vier andere Kinder wurden schwer verletzt.
Hannover, 8. September. Ein Poſtpaket mit 110 000 m., das vor acht Togen hier aufgegeben und nur eingeschrieben" wurde, ging verloren. Der Absender erhält nur den für Einschreibebriefe üblichen Ersatz von 42 Mark.
Kufstein, 8. September. Heute wurde hier das Denkmal für den Nationalötonomen Friedrich List enthüllt. Professor b. Eheberg- Erlangen hielt die Festrede.
Morlaix( Frankreich), 8. September. Ein Wagen, in dem die Frau eines Gutsbesizers mit ihren beiden Kindern saß, stürzte von einer 20 Meter hohen, über die Eisenbahn führenden Brücke auf die Gleise herab. Sämtliche Insassen waren sofort tot.
Rom, 8. September. Auf dem Bahnhofe von Bovalina stießen zwei Personenzüge zusammen. 24 Personen wurden berletzt, unter ihnen vier schwer. Der Zugführer ist tot.
Shanghai, 8. September. Der deutsche Dampfer ,, Peiho" tollidierte im chinesischen Meer mit einem französischen KriegsSchiff. Der Peiho" lief in Shanghai ein und ist leicht beschädigt.
Vermifchtes.
== Der Deutsche Kaiser als Helfer in der Not. Gin fiebzigjähriger Greis, Hussein Aga in Konstantinopel hat sich in einer Bittschrift an den Deutschen Kaiser gewandt, damit dieser beim Sultan interpelliere und dem Petenten zu seinem Recht verhelfe. Hussein Aga war Besizer einer Sägemu.gle, die gut florierte; um seinen Betrieb zu vergrößern, wandte fich Hussein Aga an den Sultan, damit dieser sich mit Kapital an dem Unternehmen beteilige. Der Brief fiel jedoch dem Balastbeamten Izzet Bey in die Hände, der unter der Bedingung, daß ihm die Hälfte des Ertrages zufalle, Geld vor: streckte. Bald jedoch sah sich Hussein durch den gewinnfüchtigen Beamten von Haus und Hof verdrängt und bettel: arm gemacht. Die türkischen Gerichte weer gegen
den hohen Beamten vorzugehen, und so nerfst der Firme auf das Mittel, nach Berlin zu reisen, um fit der Hilfe des Deutschen Kaisers zu versichern. Man ist begierig zu erfahren, ob der Kaiser sich des Petenten annehmen wird.
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Von seinem eigenen Kind verraten. In Nizza wurde dieser Tage ein Mann verhaftet, weil er mit einem kleinen Jungen sich obdachlos umhertrieb. Auf dem Polizeibureau, als der Kleine ins Verhör genommen wurde, famen ganz schauerliche Dinge zu Ohren der Behörde. Der Vater des Kleinen, ein gewisser Guiseppe Sobrero hatte vor einigen Monaten in Gazigno in Italien bei Gelegenheit eines Streites seine Frau Dominica mit einer Maurerfelle getötet. Er hatte das Verbrechen in Gegenwart seines siebenjährigen Sohnes begangen, den er an der Leiche der Mutter nieder= Inieen und schwören ließ, daß er niemals etwas von dem ent= setzlichen Vorfall, dessen Zeuge er gewesen ist, verraten werde. Dann floh Sobrero mit dem Kinde nach Frankreich. Angesichts der Aussage des Sohnes gestand Sobrero die Tat ein, verfiel in fonvulsivische Krämpfe und wurde ohnmächtig. Das Kind hatte sich schon lange danach gesehnt, dieses schwere Geheimnis mitteilen zu können.
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Ein neues Opfer des Roulette. Der Kammerherr der Königin von Schweden, Graf F. U. Wrangel, der die Königin auf allen ihren Reisen begleitete, hat in Monte Carlo aus der von ihm verwalteten Reisekasse 55 000 kronen im Roulette verspielt. Als die Summe für ihn verloren war und alle Bemühungen, durch geliehene Gelder den Fehlbetrag in der föniglichen Reisekasse wieder zu decken, mißlangen, hai fich Graf Wrangel nach Amerika geflüchtet.
Lokales.
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** Der Großherzog ist Donnerstag von Dresden wieder nach Jagdschloß Wolfsgarten zurückgekehrt. In Dresden besuchte der Großherzog die Kunstausstellung und das Grüne Gewölbe, erstere zweimal. Samstag empfing der Großherzog zum Vortrag den Staatsminister Ewald, den Präsidenten des Ministeriums des Innern Braun.
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*** Der Großherzog hat am 8. September den Kreisveterinärarzt des Kreisveterinäramtes Bingen Wilhelm Knell in Gau- Algesheim zum Kreisveterinärarzt des Kreisveterinäramtes Gießen ernannt.
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** Eisenbahnunfall. Der Schnellzug 180, der von Kassel kommend, morgens 3/46 Uhr auf Bahnhof Gießen eintreffen muß, erfitt über 3 Stunden Verspätung, weil auf der Strecke zwischen Treysa und Wiere von der Vorspannmaschine die Tenderachse und von der Bug maschine die erste Laufachse entgleist war. Großer Schaden ist, wie uns von der Eisenbahnverwaltung mitgeteilt wurde,
nicht entstanden.
** Vom Manöver. Heute begab sich die 49. ( 1. Großh. Hess.) Infanterie- Brigade, mit dem Leibgarde
mittel für jede Proving getrennt, nach Maßgabe des Staat Steuermodus( nach Enkommen und Vermögen) aufgebra werden. Den Kreisen soll es überlassen bleiben, unbeschal der den Gemeinden obliegenden Unterhaltungspflicht bezügl der Dctsstraßen und der dem öffentlichen Gebrauch dienend Feld und Verbindungswege die Herstellung und Unto haltung von zum Ausbau als Kreisstraßen nicht geeignet aber sonst wichtigen Verbindungswegen gegen entsprechen Rückvergütung nach der Liftungsfähigkeit der Gemeinber Die Leitung und Beaufsichtigung der Geschäfte des Kreisbauinspektors steht unserem Ministerium
fehen möchten unb Sieb. Später übe
Brins dem früheren
ben, Dachbedirmeifte wofür lepterer ban ingen und dem Berein recht gut gefungen. fidh bei der fehr gu redt gemütlich, fob f gute Nacht fagter
auch der befreundet
des Innern zu. Die beantragte Henderung wird dan Berein einen Ausflug no
begründet, daß in der Aufbringung der für den Bau un die Unterhaltung der Kreisstraßen erforderlich werdender Gelbmittel eine gerechtere Lastenverteilung nach der Leistungs fähigkeit ermöglicht werden soll. Wenn hiernach die Kres straßenlasten den einzelnen Gemeinden abzunehmen und fünftig für j de Proving getrennt auf Einkommen und Br mögen auszuschlagen sind, so würde den berechtigten Klagen, insbesondere der ärmeren Landkreise, über die oft drückend hohen Kreis und Gemeindeumlagen wirksam begegnet Beispielsweise betrugen die Kceisumlagen im Jahre 1904 für Startenburg 1439320 t, für Oberhessen 878 106 R
Gehör.
on auf ihm gewo batte. Wedfelwei Das geftrige Dü begleitet, einen langte die fröhliche Sinterländer Berge ar fum den Preis, der
ine des Gaues Heffer
Das Dunsbergtur
und für Rheinhessen 739 650 Mart. Diese Lasten af den, dem weite Kreise
einen größeren Interessentenfreis zu verteilen, dürfte aud schon durch den Umstand gerechtfertigt erscheinen, daß die Kunststraßen nicht allein dem lokalen Verkehr dienen, sondern in stets steigendem Maße von dem Durchgangsverkehr, insbesondere den modernen Kraftfahrzeugen in erheblicher Weise in Anspruch genommen werden. Unter Zugrunde legung der Steuerbeträge aus Einkommen und Vermögen
jamt traten 220 2 elt Julius Langsdorf
ießen, 3. Craft Ro sießen M.-L., 5. 5. K
Bettfämpfe marfchierten men noch einmal ausfüh K. Klein- Linden. Ki
vom Jahre 1904 würden sich die Differenzen in den Au Sonntag wird das jetzt f wendungen der einzelnen Kreise nach dem Antrag für die bande eingeweiht werden 1. Kreis Alsfeld hätte fünftig weniger aufzubrg. 15389 Rt. Bimmer hat der G
Broving Oberhessen wie folgt stellen:
noch drei weitere W
indegwede fi vorb " The nachmittags ihre
2.
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3.
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4.
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Büdingen Lauterbach Schotten Gießen
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7657 10200
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6.
" Friedberg
11
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3456
15780 31609
bere Geiftliche, Barrer Bugsweise die Gründu wird die Festpredigt
Der Gesamtaufwand der Provinz für Unterhalung und Baunenchor und der S
Neubau beträgt:
Kreis Asfelo 29 560,+3 750,-
Profdorf, 7. Septen Edweine des Phil. Leib
dhe festgestellt worden
Bodönern.
=
33 310,-.
Н
"
"
Büdingen 31 061,45+3493 75 Friesberg 36 705.60+ 2825,- Gießen 57 817,603 315,63
=
34 555,20
"
=
39 530,60
"
=
Lauterbach 17 811,48+ 6175,-
=
11
Schotten 25 156 60+ 1031.25
=
61 133,23 23 986,48 26 187,85
"
"
"
men Stammumfang von
Sa. 198112,73+20 590,63= 218703,36 Dt. Gesamtbetrag 218 703,36 Rt.
=
Rodheim( ceis& martung finden sich zwe hrlich bis zu 120 Mart
meffer von 16 Schritt Allendorf a. d. L.,
Nach dem Antrag würden folgende Verschiebungen der unjer allgemein g Aufwendungen seitens der Kreise eintreten:
Kreis Gießen: Aufwand j zt
Beitrag an die Provinz
Zufünftig.
Kreis Lauterbach: Aufwand jetzt. Bettrag an die Proving
Zukünftig..
Kreis Schotten: Aufwand jetzt Beitrag an die Provinz
Zukünftig..
.
61133 23 Rt. 70292,46
Sa. 131425,69. 147206,30
Mehr 15780,61
23986.48 Mt. 16186 84
Sa. 40173,32 t.
29972.40
Weniger 10200,92
"
26187,85 m. 14361 54
Sa. 40549 39. 26405,60 Weniger 14143,79
midt nach 43jährig auf unsere Gemeind
enten Ruhestand und nad Treyja. Als 9 Bennern bei Friglar Dutenhofen, 9. Se gangenen Abschiedsfeier Lieden mit gestrigem lindholzhausen, a und Schieferst huldienst. Während d 3. Auguft in Münch te um ihren Senior bied von den beiden onferenz borbehalten.
Gr
bom 9. bis
Der hiesigen Bäder. Reigbrot
Gem- Brot
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Rornbrot
.
× Herbst Pferdemarkt. Trotzdem am Dienstag, dem 11. September, auch in Frankfurt a. M. Pferdemarkt stattfindet, sind die Anmeldungen zun gefallen, ein Beweis, daß er sich gut eingeführt hat Gießener Pferdemarkt über alles Erwarten günstig aus und von Händlern und Liebhabern gern besucht wird. Auch die Pferdeschau von Reit- und Wagenpferden in auswärtigen Bäcke Pferde, lettere unter dem Reiter, dem Publikum vorführen.
Privatbesig befindlich wird wieder schöne Gespanne und gr.( 2 Bfb.) Weißbrot Die Vorführung der prämiierten Pferde und Beber, Heuchelheim
Regiment Nr. 115 unter Oberst v. Besser von Darmstadt Wagen wird gegen 12 Uhr mittags in dem hierfür Bing, Allendorf a. L. 2
aus, den Regimentern Kaser Wilhelm Nc. 116 unter Oberst v. Lindenau und Nr. 168 unter Oberst Ohwadt, dese beiden vom Truppen- Uebungsplatz aus, in den Kreis Dieburg zu den Brigade Manövern, die 4 Tage dauern. Diesen folgen die ebenfalls mehrtätigen Divisionsmanöver.
-1- Die Pläne über die Errichtung oberirdischer Telegraphenlinien an der Landstraße von Gießen nach Bich und in der Schulstraße in Wiesed liegen bei den Kaiserlichen Postämtern in Gießen 1 und Wieseck von heute ab 4 Wochen aus.
* Soweit wie übersehen werden kann, hat die Fahrfartensteuer im abgelaufenen ersten Monat ihrer Einführung dem Reiche erhebliche Summen gebracht. Große Bahnhöfe haben an 50 000 und mehr Mark abzuführen. Das Ergebnis wird wohl erst in einigen Tagen festzustellen sein.
*** Die Abgeordneten Häusel und Genossen haben an die 8 oeite Kammer einen Antrag gerichtet, betreffend Abänderung des Gesezes, den Bau und die Nuter: haltung der Kunststraßen im Großherzogtum Hessen bom 12. August 1896. Sie beantragen: Hohe Kammer wolle die Großherzogliche Regierung ersuchen, das Gesez, dahin abzuändern und der Kammer demnächst eine dies. bezügliche Vorlage zu machen, daß die nach Abzug des Staatsbeitrags( Artikel 13) weiter zu Neubau und Unterhaltung der Kreisstraßen in jedem Kreise notwendigen Geld
Für geladene Gäste
und Damen steht die Tribüne zur Verfügung zu de Eintrittskarten bei den Mitgliedern der Pferdemarft Kommission erhältlich sind. Während der Prämiierung und Vorführung fonzertiert die hiesige Feuerwehrfapelle
Die Wagen unserer Omnibus- Gesellschaft verkehren am Markttage regelmäßig zwischen Marktplatz- Bahn hof. Die Ziehung findet am Mittwoch- Nahmittag it der Turnhalle der Stadtknabenschule statt, die Lose sind nahezu vergriffen.
Dern II., Gr.:Linden 2 Bezel, Lang- Göns.2 Fabel, Wiejed
Steinmüller, Gr.:Linden ter, Klein- Linden. Boft, Wiesed Appel, Krofdorf gr.( 4 Bfb.) Weißbro Dern II., Gr- Linden Sigmuth, Steinberg Cover, Allendorf a. L. Stemmiller, Gr.:Linden Bin, Allendorf a.. Babel, Biefed Bed, Sang- Göns beim Weber, Heuchelheim arl Trautmann, Wieject, afob Appel, Rrofdorf. Lein, Klein- Linden Boſt, Bieled
*** Die Gießener Megger- Innung unter nahm am geftrigen Sonntag einen prächtigen Ausflug is das Dillenburger Land. Fleischnot und Biehteuerung warm auf Momente vergessen und in schönster Harmonie eilten die Siunden dahin, bis die vorgerückte Zeit die Teilnehmer as die Rückkehr mahnt.
*** Der Gesangverein heiterfeit" Gießen feierte am legten Samstag, dem 8. September, im Vereinslokal " Schiptapaß" sein 28. Stiftungsfest. Die aktiven M tglieder hatten sich fast vollzählig und von den passiven Mitgliedern sehr viele eingefunden. Der 1. Vorsitzende, Schuhmacher meister Seidewand gab einen Rückblick auf die Zeit von 1878 bis heute, was der Verein alles erlebt und errungen hat, betonte, daß der Gesang, das deutsche Lieb, eins dir edelsten Güter des deutschen Volfes sei. Er forderte die Sänger auf, daß sie in Zukunft ebenso fleißig und feft zum
Rilogr.( 2 Bib) Sem. Bror
Cons
g Dern II., Gr- Linden Singer, Allendorf a. 28. Bethel, Lang- Göns Eteinmüller Wt., Lang Stumpf, Barbenteid Weber, Heuchelheim Steinmüller, Gr.- Linden
Leo, Klein- Linden.
Bing, Allendorf a L. Giegen, den 8. Septe
Großh.


