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Auch in diesen ernsten Tagen der tiefsten Er. niedrigung, sind dem deutschen Volke die Ideale des. Gesanges erhalten geblieben, und derade zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebte und wirkte in Berlin der Mann, dem wir die Begründung des Männerchorgefanges zu verdanken haben. Karl Friedrich Zelter, geb. am 11. Dezember 1758 zu Berlin und daselbst verstorben am 15. Mai 1832, einer der intimsten Freunde Goethes, fam als langjähriger Leiter der ehemals berühmten Singakademie zu Berlin erstmals im Jahre 1808 auf den Gedanken, aus Anlaß einer Abschiedsfeier für ein bisheriges Mitglied dieser Singakademie den Männerchorgesang bei dieser Gelegenheit einmal eintreten zu lassen, anstelle der bis dahin nur gepflegten Einzelborträge. Unerwartet groß war der Erfolg und mächtig die Begeisterung, die diesem ersten Versuche folgte. Sofort fam es zur Gründung des ersten deutschen Männergesangvereins, der den Namen Zelter'sche Liedertafel führte und sehr bald schon sah man andere Städte bem von Berlin gegebenen Beispiel folgen.... Die Lust und Freude am Gesange und das aus gesproche Bestreben, durch Vereine und Sängerbünd. nisse deutschen Sinn und deutsche Gesittung und Vaterlandsliebe zu pflegen und zu fördern, den deutschen Männergesang auszubilden und benachbarte Städte in freundschaftliche Beziehungen zu bringen, bewirkten es, daß sich am 30. September 1860 zu Buzbach elf Vereine aus 10 Städten zusammenfanden und nach gründlicher Durchberatung der vorher entworfenen Satzungen einen deutschen Sängerbund" begründeten, der auf dem im August 1862 zu Gießen stattgehabten Sängertage den Namen„ LahntalSängerbund erhielt, zur Unterscheidung von dem bereits bestehenden allgemeinen deutschen Sängerbunde. Als sehr erfreuliches Zeichen soll nicht unermähnt bleiben, daß einer der ältesten Bundesvereine, der Gesang verein Harmonie in Gießen in diesen Tagen seinen 60. Geburtstag in voller Frische feiert, wozu ihm die herzlichste Gratulation aller Schwestervereine auf einstimmigen Beschluß des vorigen Sängertages nachher in diesen Räumen dargebracht werden soll. Auch wir wollen hiermit diesem tätigen und angesehenen Bundesvereine, dessen Gründung im Jahre 1846 erfolgte und der seit 1861 ohne jede Unterbrechung dem Lahntal- Sängerbunde angehört, die besten Wünsche für sein ferneces gutes Bestehen aussprechen und somit gleichzeitig, indem wir diese Ehrung des einzelnen Vereins auf den gesamten Lahntal- Sängerbund übertragen, diesem und seinen Leitern an dieser Stelle den gebührenden Dank für die bisherige Tätigkeit und die Bitte entgegenbringen, auf dem betretenen Wege stets weiter schreiten und niemals nachlassen zu wollen in dem Bestreben, die hohen und idealen Ziele der Verwirklichung näher und näher zu bringen, die dem Bunde schon bei seiner Gründung borschwebten.
In diesem Sinne richte ich an Sie alle, meine werten Festteilnehmer, die Bitte, sich von den Sitzen zu erheben und als Zeichen Ihrer Zustimmung sich mit mir zu vereinigen in dem Rufe: ,, Dem deutschen Männergesange, dem deutschen Liede, ein dreifach donnerndes Hoch!
Und hoch! hoch! hoch klang es überall. Weitere Musikfücke folgten und dann sang der Gesamtchor der Gießener Gesangvereine in wunderbar schmelzender Weise das ftimmungsvolle Lied„ Wer hat dich, du schöner Wald." Größte Stille herrschte während des Vortrages, als er aber geendet, brach ein nicht enden wollender Beifall los. Der Abend stieg auf seinen Höhepunkt, dann unmittelbar an den Bortrag schloß sich
die Feier des 60jährigen Stiftungsfestes des Gesangsvereins Harmonie ftversammlung, an, die von Herrn Challier mit einer furzen herzlichen c, die sich nie Ansprache eröffnet wurde, in der alle Freude des alten Gehtigem Akkorde angsfreundes lag, der von dem erhabenen Standpunkte der geheimnisvolle Betrachtung zufriedenen Sinnes den weiten Weg überblickt mschlingt und und ſein Auge dann der Zukunft zuwendet, die der Jugend niseres Herzens schört. 60 Jahre treue Pflege des Gesanges sprechen mehr er mit wundern, stets neue Kräfte zu werben und auf dem betretenen in kräftigen Bege erfolgreich fortzuschreiten, schloß er seine schlichten Worte. das deutsche darauf überreichten die Jungfrauen des Vereins der - als Glieder fahne eine prächtige Fahnenschleife, der Bauersche GeVaterlandes angverein übermachte einen hübschen Pokal und die iten und Völker Seiterkeit" stiftete einen Fahnennagel. Den Glück& auf das Gewunsch des Lahntal- Sängerbundes überbrachte der Vor.Man redet ende, Lehrer Schneider- Marburg.
als alle Worte für die Harmonie; möge es ihr vergö.nt
Gleicherzeit
Sonntag, den 8. Juli.
Trüb und grau steigt der große Tag des Streites herauf. Am niedrigen Himmelsbogen jagen dunkle regendrohende Wolfenschatten, nichtsdestoweniger aber sieht Gießen mit unverwüstlichem Optimismus den kommenden Dinge entgegen. Die ganze Stadt prangt in Guirlanden- und Flaggenschmuck und Transparente rufen herzlicher Willkommen entgegen. Früh morgens eriönt der Weckruf und bald darauf treffen die ersten auswärtigen Sänger ein und werden unter flingendem Spiel nach dem Festplag, dem Oswaldsgarten geleitet. Um 9 Uhr beginnt in der Turnhalle
das Einzelwettsingen der Bundesvereine, zu dem sich viel tunstverständiges Publikum eingefunden hat. Die Vereine setten ihre Ehre darin, nur ihr bestes zu geben und dankbar nahm die große Zuhörerschaft die Berlen des Männergesanges entgegen. Eine eingehende Kritik würde an dieser Stelle zu weit führen, hervorgehoben seien aber der Fleiß und die innige Hingabe, mit der seitens der einzelnen Vereine an dem Männerchorgesang gearbeitet wird. Als Breisrichter fungierten die Herren Misikdirektor Barlow Frankfurt, Musikdirektor Schmidt- Friedberg und Musiklehrer Wehn vom Seminar Hemberg a. E. An das Einzelwettsingen schloß sich die Hauptprobe der Bundesvereine. Der Festzug.
Unterdessen begann aber an einem anderen Punkte unserer Stadt ein lebhaftes Treiben; am Walltor und den benachbarten Straßen wurde der Festzug aufgestellt. Von 122 Uhr begannen die Wagen vorzufahren und die Vereine mit ihren Fahnen anzurücken. Die Aufstellung des Zuges geschah unter geschickter Leitung mit größter Ruhe. Punkt 2 Uhr erfolgte das Kommando zum Abmarsch. Jubelnde Musik ertönt und dann zieht er, der fast nicht enden will, an uns vorüber. Wirkungsvoll eröffnet wurde er durch Festdamen und den Radfahrerklub „ Germania". Dann folgten die Trommlerabteilung der Gail'schen Feuerwehr, die Musikabteilung des Inf.- Ngts. Kaiser Wilhelm II., die freiwillige Gail'sche Feuerwehr, der Ehrenausschuß, der Festausschuß, der Gesamtausschuß und die verschiedenen Gesang- und anderen Vereine. Sehr hübsch durchbrochen wurde der Zug durch den Schlachterbecein Gießen, der die Zunfttruhe der Gießener Megger bon 1717 mit sich führte, und den Kutscherverein, der hoch zu Roß erschienen war. Dann verdienen aber der hübsche Wagen des Schützenvereins Gießen, der zur Blumenschlacht geschmückt war, und die Gruppe der AmicitiaGießen, die den Loreley- Felsen darstellte. Eine Abteilung gestaltete sich immer eindrucksvoller als die voraufgegangene. Die Zusammenstellung war gut durchdacht. In allen Straßen, die der Zug durchzog, wurde er freudig begrüßt, Fenster öffneten sich und zarte Hände warfen den Sängern Blumensträuße zu. Regendrohend spannte sich zwar der Himmel, aber nichts als Frohsinn herrschte, der auch dann nicht wich, als einige Tropfen fielen. Von dem Ehrenausschuß machten Se. Magnifizenz Rektor Prof. Behaghel, Reg.Nat Wagner, Reichstagsabgeordneter Kommerzienrat Heyligenstaedt und Landtagsabgeordneter Justizcat Dr. Gutfleisch den Zug zu Wagen mit. Der Vorbeimarsch des Zuges dauerte ungefähr 10 Minuten. Nachdem der Zug auf dem Festplage angelangt war, begrüßte Stadtrat Helm die Festteilnehmer im Namen der Stadt Gießen mit folgenden Worten:
In Verhinderung des Herrn Ober- Bürgermeisters ist mir als Stadtverordneter der ehrenbolle Auftrag geworden, Ihnen allen, insbesondere den Mitgliedern des Labntal- Sängerbundes, den Willkommengruß der Stadt Gießen zu überbringen.
Ja willkommen in unserer Feststadt, unsere Bürgerschaft wie die Fest- Ausschüsse haben alles daran gesetzt, die Stunden Ihres Hierseins zu schönen und festlichen zu gestalten.
Was Sie hierhergeführt, ist das deutsche Lied, sein Wert soll niemand unterschäßen, es führt Männer zusammen, die sonst wohl im materiellen sich finden, im Liede aber wird der Sinn eines jeden hingelenkt auf höhere Ideale.
Es unterliegt auch keinem Zweifel, daß heute die Gesangbereine noch das einzige Mittel bilden, die Poesie im Volk lebendig zu erhalten.
Sie, meine Herren, haben heute alles darangegeben, um in dem idealen Wettgesang Ihren Mann zu stellen. Wer von Ihnen die Siegesgaben nicht errungen hat, soll nicht als Besiegter gelten, sondern durch Vergleiche hier erkennen, wo er in seiner Weiterarbeit einsehen muß.
Diese Stunden nun sollen de zwangslosen Festesfreude gewidmet sein, also wollen wir unserem Lahntalsän zerbunde, der sich gebildet hat zur Pflege des Gesanges, auch ferner ein Wachsen, Blühen und Gedeihen wünschen. Sie bitte ich mit mir einzustimmen in den Ruf: Alle Vereine und Mitwirkende, welche zum Gelingen dieses Festes in Wort und Tat, in Sang und Klang sich Verdienste erworben, sie leben hoch!
Darauf ergriff der Vorsitzende des Lahntal- Sängerbundes, Hauptlehrer Schneider Marburg, das Wort, um die Anwesenden im Namen des Bundes zu begrüßen. Die Stadt der Bildung und Industrie, des Handwerks und des Fleißes, sagt er, hat wieder ihre Tore geöffnet, um die Sänger zu empfangen. Das letzte Fest, das in bei den Sängern. Aus dem festlichem Schmuck und dem herzlichen Empfang geht hervor, daß die Sänger
die Akkorde dahin, nicht das Herausschleudern großer Tonmassen war das Leitmotiv, sondern die innige Gefühls wärme, mit der dieser große Chor beseelt wurde. Auch der Juy plaz bildete das Ziel bieler, die sich auf ihm nach besten Kräften vergnügten. Abends wurde auf dem Festplatz dann noch ein Tänzchen gemacht.
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Montag den 9. Juli.
Heute am 3. Festtag, waren die meisten Sänger von hier und auswärts zum Teil schon frühzeitig auf den Beinen, kleinere Spaziergänge wurden unternommen und hier und da schon vorzeitig debattiert über das noch nicht bekannte Resultat des gestrigen Wettsingens. Das Früh fonzert auf dem dem Festplatz war cut besucht, allenthalben sah man, daß den auswärtigen Sängern der Hauptfesttag sehr gut gefallen hatte. 212 Uhr wurde im Restaurant , Gambrinus" in der Kirchstraße der 52. Bundessängertag abgehalten, zu welchem alle 16 Bundesvereine ihre Vertreter entsandt hatten. Der 1. Bundesvorsitzende begrüßte dieselben wie auch alle anderen anwesenden Sänger und richtete die Bitte an die Versammlung, die während der umfangreichen Tagesordnung sich ergebenden Verhandlungen recht ernst zu nehmen. Derselbe berichtet dann, daß seit 1904 dem letzten Fest in Grünberg 4 Sängertage stattgefunden und 9 Sänger des Bundes für 25jährige Mitgliedschaft Diplome erhalten Der Gesangverein„ Orpheus" zu Wetter bei Marburg haben. war um Aufnahme in den Bund eingekommen, die auch einfestes hatte sich Butzbach gemeldet, das seit 1894 das gleiche stimmig erfolgte. Für Uebernahme des nächsten BundesFest noch nicht wieder in seinen Mauern feiern fonnte. Der Vertreter von Dillenburg regte an, ob nicht Vereine, die in den letzten Jahren dem Bund beigetreten sind, es übernehmen wollen, worauf sich Kirchhain bereit erklärte. Mit 14 Stimmen( von 16) erhielt Kirchhain den Zuschlag. nachdem noch Diel, der Vertreter der Marburger Liedertafel den Vorschlag machte das 1908 abzuhaltende Bundesfest lieber nach Buzzbach zu bestimmen weil der LahntalSängerbund dann 50 Jahre bestehe und das Jubelfest in der Geburtsstadt des Bundes( esen Buzbach) gefeiert werden fönne. Es erfolgte nunmehr die Bekanntgabe des Ergebnisses vom Wettsingen.
Die Wertungen waren ausgeführt worden von den Herren Kgl. Musikdirektor Barlow- Frankfurt, Großh. Musikdirektor Schmidt Friedberg und Kgl. Seminarmusiklehrer Wehe- Homberg a. E. Es haben erhalten:
1. Liedertafel Marburg.
114 Punkte
2. Bauer'scher Gesangverein- Gießen 113 3. Heiterkeit- Gießen. Liederkranz- Marburg
4. Eintracht- Hungen.
5. Gemütlichkeit- Gießen
6. Cäcilia- Lich.
7. Männergesangverein- Wetzlar
8. Harmonie- Gießen
9. Liederkranz- Dillenburg
10. Männergesangberein Grünberg Liederkranz- Weilburg
11. Frohsinn- Londorf.
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12. Gesangberein- Kirchhain 13. Liederkranz- Bladenbach ( Orpheus- Buzbach hatte sich wegen verschiedenen Gründen am Wettsingen nicht beteiligt).
Herr Musikdirektor Parlow hatte auch schon in Grünberg gewertet, also zum 2. Male die einzelnen Vereine gehört, sein Urteil: daß der Lahntal- Sängerbund gesanglich sehr gute Fortschritte seit dem letzten Bundesfeste gemacht habe, mag als freudiger Beweis hingenommen werden, daß auch der Einzelne bemüht war, sein Bestes zu leisten. Zum Schluß erfolgte per Afklamation die Wiederwahl des Bundesvorstandes: Hauptlehrer Schneider Marburg( 1. Vorsitzender), Hauptlehrer Storch- Butzbach( 2. Vorsitzender), Archivassistent PetryMarburg( Bundesschriftführer) und„ Orpheus" als Kassenstelle. Mit einem Hoch auf den Bund fand auch dieser Teil des Festes seinen Abschluß.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.
Es können eingestellt werden:
1 landw. Knecht, 3 Idw. Arbeiter, 4 Ziegeleiarbeiter, Bauschlosser, 2 Wagner, 10 Schreiner, 2 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Glaser, 2 Kanalarbeiter, 20-30 Erdarbeiter, 2-3 Lagerarbeiter, 2 Hausburschen, 1 Kupferpuzer, 5 Dienstmädchen 1 Mädchen zur Aushilfe ( tagsüber) 1 Taglöhner, 1 Taglöhnerin, mehrere Frauen oder Mädchen zum Austragen von Prospekten, 1 Lauffrau, 1 Laufmädchen.
Lehrlinge: 1 Elektromonteur, 1 Schreiner, 1
r Macht des berreichte er Herrn Hahn das Diplom für 25jährige Sießen gefeiert wurde, steht noch in bestem Angedenken Kaufmann. Selften Freuden barmonie", Herr Amend, dankte für all die freund
Mitgliedschaft zum Bunde. Der Vorsitzende der
Is berfiegender Saftsbeweise und händigte den Mitgliedern Hahn und der Bund sich in Gießen großen Ansehens erfreut.
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Ein anderer tiefen Eindruck hinterlassender Moment des Abends war der Vortrag des Deutschen Liedes", as als Massenchor nnter Orchesterbegleitung gesungen burde und rückhaltlosen Beifall errang. In gewaltigen Massen flossen die Töne hin, beseelt und belebt vom Gefühl und dem Verständnis der Sänger.- Weiter und beiter schritt die Feier vor und obwohl der Uhrzeiger angst die Mitternachtsstunde angezeigt, war noch mmer fein Ende abzusehen, Gießens Bevölkerung hatte as 26. Lahntal- Bundessängerfest zu dem seinigen gemacht.
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Diese Hochachtung hat er sich in dem ernsten Bestreben, das deutsche Volkslied zu pflegen, erworben und wir können der Stadt Gießen unseren Dank nicht besser abstatten indem wir unser Hoch unserem schönen Vaterlande und dem herrlichen deutschen Liede darbringen. Brausend stieg das Hoch zum Himmel auf und dann zerstreuten sich die Festgäste über den Festplatz Der Nachmittag und die verschiedenen Hallen. gehörte der zwangslosen Geselligkeit. In der Festhalle wurden die Einzel- und Massenchöre borgetragen und durch lauten Beifall ausgezeichnet, wiederholt verlangte das Publikum sogar da capo. Besondere Aufmerksamkeit fand auch heute wieder der unter Leitung des Bundes= dirigenten, hrers Görlach, dirigenten, hrers Görlach, mit Orchesterbegleitung vorgetragene Massenchor des Deutschen Liedes", an dem sich rund 600 Sänger beteiligten. In herrlicher Tonfülle flossen
Es suchen Arbeit:
1 Maschinenschlosser, 2 Schreiner( darunter ein
1 Anschläger), 3 Wasch- und Putzfrauen, 1 Flickfrau, 1 Installateur, 1 Hausbursche, 1 Stüße der Hausfrau, 1 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen, 1 Hausdiener oder Packer.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienste Voraussichtl.che Witterung in Hessen für Dienstag, den 8. Juli. Meist trocken, nachts fühler, am Tage etwas wärmer, schwache nördliche Winde.
Näheres durch die Gießener Wetterfarte.
Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gieken.
Elegante Damen und alle, denen es darum zu tun ist, schönes und üppiges Haar zu haben und frühzeitiges Ergrauen zu tisches. Bu haben in Drogerien, Parfümerien und Apotheken oder berhindern, gebrauchen nur Carboline, die Zierde des Toilettendurch H. H. Warner& Co., Schäfergaffe 10, Frankfurt a. M.


