Nr. 236
halten.haupterbebition: Gießen, Seltersweg 88. Fernspre anschluk r. 868.
Montag, den 8. Oktober 1906
Gießener
15. Jahrgang
Contibelingen: Oberheffliche Samittenzeitung( und die Gießener Setfexblaten( wöchentlich).
Neuelle Nachrichten
( Bichonor Tageblatt)
Anabhängige Tageszeitung
( Sickener Beitung)
für Oberhoffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von herhang
Viribus unitis. [ Politische Wochenschan.]
Die Zeit der Kongresse ist noch nicht vorüber.' Fast jeder Tag bringt eine neue derartige Versammlung, die mit vereinten Kräften einem bestimmten gemeinnützigen Ziel zustrebt. Unter ben Kongressen, die in vergangener Woche die Aufmerksamkeit auf sich lenkten, stand die internationale Gesezesvereinigung, bie zum erstenmal Berlin zum Sitz ihrer Beratungeu auserforen hatte, als die vornehmste voran. Ihr wurde die Auszeichnung besonders herzlicher kaiserlicher Begrüßung zuteil. Der gelehrte Jurist und der mit weitem Blick begabte Großlaufmann stellen hier ihr theoretisches Wissen und ihre praktischen Erfahrungen in den Dienst einer Wissenschaft, deren Anwendung dem öffentlichen Leben, dem Völkerrecht und dem internationalen Privatrecht vor allem förderlich zu sein becufen ist. Nicht mit dem gleichen Pomp, aber mit nicht geringerer Anteilnahme wurden die Verhandlungen des Kongresses für Kinderforschung verfolgt. Der große Zulauf ist hier erklärlich; denn wo es sich um Kinder handelt, ist ein jeder zwar noch nicht ein Kundiger, aber ein Interessent, der mit ganzem Herzen den Aufschlüssen folgt, die ihm gegeben werden. Solcher Aufschlüsse gab es nicht wenige, und jeder einzelne eröffnete überraschende Ausblicke, neue Einsichten und Erkenntnisse.
Auf einem ganz anderen, rein materiellen Gebiet bewegten sich die Bemühungen vereinter Kräfte, Deutschland mit einem Fleischtrust nach amerikanischem Muster zu erfreuen. Die Freude wäre nach den in Chicago gemachten Erfahrungen nicht allzugroß und jedenfalls nicht ungemischt gewesen. So wird man denn auch dem Projekt, das zerfloß noch ehe es feste Gestalt angenommen hatte, feine Träne nachweinen. Ganz gewiß nicht in den Kreisen der Schlächter, deren Gewerbe der Trust durch tatsächliche Monopolisierung ausschalten wollte. In dem großen wirtschaftlichen Interessenstreit zwischen den Fleischproduzenten und den Fleischkonsumenten wird sobald noch keine Ruhe einkehren. Nicht einmal die Verständigungsmöglichkeit scheint nähergerückt. Denn heute wie vor Jahresfrist hört man auf beiden Seiten nur die nämlichen Schlagworte, die durch das zunehmende Alter nichts an überzeugender Kraft gewinnen.
Die braunschweigische Erbfolgefrage drängt wohl nach einer Entscheidung; aber die Wahrscheinlichkeit ist gewachsen, daß ein neues Provisorium das alte ablöst. Die Antwort des Reichskanzlers Fürsten Bülow auf die ihm übermittelte Resolution der braunschweigischen Landesversammlung betont mit nicht zu verkennender Klarheit, daß die Möglichkeit der Thronbesteigung des Herzogs von Cumberland vorläufig als ausgeschlossen gilt.
Ob hohe Zölle ein Segen sind oder ob aus dem Freihandel wirtschaftliche Blüte zu erwarten steht, das ist eine Frage, die immer wiederkehrt und immer verschiedene Beantwortung fordert. Der Zug unserer Zeit begünstigt den Schutzzoll, der jeden Staat zu einer wirtschaftlichen Insel, zu einer wirtschaftlichen Welt für sich macht. Wieder melden sich Stimmen, die behaupten, daß es besser wäre, wenn die wirtschaftlichen Kräfte der verschiedenen Staaten sich vereinigten und einander ergänzten, statt in gegenseitiger Ausschließung zu verharren. Wir meinen nicht die Parteistimmen, die sich hier und da vernehmen lassen, sondern die Emanzipationsanfänge einzelner Staaten. Dänemark geht mit einer Herabsetzung der Zölle voran und glaubt jedenfalls, dabei auf seine Rechnung zu kommen. Daß es Nachfolger auf diesem Wege finden wird, ist zunächst nicht wahrscheinlich. In Maroffo zeigt sich unruhige Bewegung von wachsender Stärke. Die europäischen Niederlassungen and fortgesetzt und in steigendem Maße bedroht. Die Regierung des Scherif ist allem Anscheine nach nicht stark genug wenn man schon den guten Willen voraussetzen mag die Häuptlinge niederzuhalten, die etwas Räuberpolitik auf eigene Faust betreiben. Das diplomatische Korps in Tanger dürfte bald Anlaß haben, sich der in Algeciras mühevoll genug erlangten Einmütigkeit zu erinnern und mit vereinten Kräften auf den Scherif einzuwirken, daß er der ihm zuerkannten Selbständigkeit sich auch würdig zeige. Kann er das nicht, so wird sich Europa seiner Verpflichtung zum Schutz der Europäer nicht entziehen.
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In Aegypten und in Englisch- Indien erhebt neuerdings der Panislamismus sein Haupt. Das ist in beiden Ländern von sehr verschiedener Bedeutung. Die indischen Moslim haben mit dem Khalifen, dem türkischen Sultan, niemals in nahen Beziehungen gestanden. Er war ihnen als Nachkomme des Propheten vielleicht Gegenstand religiöser Verehrung, aber ihr weltliches Oberhaupt haben sie zu feiner Zeit in ihm gesehen. Darum ist der Panislamismus in Indien ein Kunstgewächs, dem schwerlich jemand besorgniserregendes Wachstum prophezeien wird. Aegypten aber hat bis vor einem Vierteljahrhundert r der Herrschaft des Sultans gestanden. Dort ist die.innerung an die Regierung des Khalifen noch lebendig. Es ist zum mindesten möglich, daß weiten Kreisen der eingeborenen Bevölkerung der Wunsch nach einer Wiederkehr der Tage von ehedem eingeflößt werden fann. Jedenfalls rechnet die englische Regierung mit dieser Möglichkeit, obwohl die ägyptischen Fellachen eigentlich alle Ursache haben, der Zeiten Wandel zu segnen, der sie zu Menschen gemacht und ihnen Rechtssicherheit gegeben hat. Bedrohlich aber ist die Bewegung in Aegypten nicht. Selbst die vereinten Kräfte des gesamten Islam sind nicht imfstande,
die Entwickelung der Dinge rückläufig zu machen und demt Muhammedanismus neue erobernde Kraft zu verleihen. Sein weiteres Schrumpfen kann vielleicht aufgehalten, frische Expansionsfähigkeit ihm nicht mehr gegeben werden.
Die Rückkehr des Zaren Nikolaus II. nach Peterhof ist erfolgt. Damit entfallen die Gerüchte von einer beabsichtigten Flucht ins Ausland. Ministerpräsident Stolypin bemüht sich, die Gegenrevolution zu organisieren, dem roten Schrecken" den ,, weißen Schrecken entgegenzustellen, und gleichzeitig den Grund zu einer gemäßigten, sehr gemäßigten Reform zu legen. Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß er mehr geschoben wird, als daß er schiebt. Hinter ihm find die vereinten Kräfte der Reaktion am Werke. Wenn irgend etwas diese aufhalten kann, so ist es die Furcht vor dem öffentlichen Bank bruch, der allerdings schon recht lange prophezeit wird.
Wege zum fozialen frieden.
Der Streit um die Arbeitsbedingungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitern hat im laufenden Jahr zeitweilig die unerfreulichsten Folgen und eine ganz ungewöhnliche Ausdehnung angenommen. Massenstreifs folgten einander fast unaufhörlich. Freilich fanden die meisten ziemlich schnell ein Ende, doch die Beunruhigung der Industrie blieb, und ebenso blieb die Erregung der Gemüter. Wer diese Vorkommnisse allein betrachtete, der war in der Versuchung, der sozialen Entwickelung das ungünstigste Heroskop zu stellen, die trübste Zukunftsgestaltung vorauszusagen. Glücklicherweise sind die Streiferscheinungen, von denen wir gesprochen haben, nicht die einzigen Wahrnehmungen, die auf sozialem Gebiet zu machen waren. Man konnte gleichzeitig beobachten, daß in den beteiligten Kreisen der Arbeitgeber wie der Arbeiter die Anschauungen Boden gewannen, die der Sicherung des wirtschaftlichen Friedens und der Verhütung von Streits den Vorzug gaben vor der Erledigung von Meinungsverschiedenheiten über Lohnverhältnisse durch das äußerste Mittel der Arbeitseinstellung.
Ueberall wo Arbeitgeber und Arbeiter miteinander einen Vertrag schließen, ist die Möglichkeit von Meinungsverschieden= heiten und damit die Möglichkeit eines Zwistes vorhanden. Diese Reibungsflächen zu vermindern und abzuschleifen, das muß die Aufgabe aller für die Erhaltung des sozialen Friedens Besorgten sein. Daß es möglich ist, von beiden Seiten anerkannte Stipulationen zu schaffen, die Gewähr für eine längere Zeit der Ruhe und des einträchtigen Zusammenwirkens geben, hat die Erneuerung des kollektiven Arbeitsbertrages im Buchdruckereigewerbe gezeigt. Der Einzelne übersieht in vielen Fällen einen zu engen Kreis, um zuverlässig zu beurteilen, ob gegenüber allgemeinen Forderungen Ablehnung oder Zustimmung am Plaze ist. Tarifverträge, die einerseits das Recht der Arbeiterschaft anerkennen, andererseits aber auch unmäßigen und übertriebenen Forderungen Schranken entgegensezen, lösen nicht alle Schwierigkeiten. Darüber braucht man sich keinen Jllusionen hinzugeben. Eines schickt sich nicht für alle, und ehe nicht die Vereinbarung von allen Arbeitgebern und allen Arbeitnehmern eines Gewerbes angenommen ist, darf man die Wirkungsfähigkeit des Vertrages nicht überschätzen. Denn der außerhalb des Rahmens der beiderseitigen Organisationen stehende hat genau das gleiche Recht auf Existenz, wie der organisierte Berufsgenosse. Er muß und wird selbst prüfen müssen, wie weit er im Kampfe um die eigene Erhaltung gehen fann. Nur durch peinlichste Loyalität in der Durchführung solcher Tarifverträge, durch sorgfältige Schonung aller begründeten, durch Ort, Verhältnisse und Entwicklung bedingten Interessen der einstweilen noch Fernstehenden kann der Vertrag zu dem werden, was er sein soll eine Richtlinie
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zu bilden in entstehenden Mißhelligkeiten, an der man die größere oder geringere Berechtigung sozialer Wünsche abmessen kann. Natürlich darf nicht die starre Herrschaft des Buchstabens aufgerichtet werden um jeden Preis ständiges Zusammenarbeiten, gegenseitiges Nachgeben und Konzessionen von beiden Seiten sind immer notwendig, um dem so leicht bei wirtschaftlichen Gegensägen aufflammenden Zwift des nackten Egoismus den Boden abzugraben.
Das aber läßt sich nicht bestreiten, daß manche Verbitterung vermieden würde, manche Schlacht um hohle Brin= zipien ungeschlagen bliebe, wenn der friedliche Geist des sozialen Ausgleiches an Herrschaft gewänne. Sozialer Aus gleich, nicht sozialer Streit muß die Losung sein. Denn das Schwert, das im gewerblichen Kriege geschwungen wird, ist eine zweischneidige Waffe, es fällt gar oft mit vernichtender Gewalt auf den Träger zurück.
Auf dem Wege der Verständigung vor dem Kampfe ist schon bedeutendes erreicht worden, und größeres steht in Sicht. Man darf die Hoffnung hegen, daß in allen beteiligten Kreisen mit der Ernntnis von der dauernden Friedensmöglichkeit der Wille zur Friedenserhaltung zunehmen wird.
Politifche Rundschau.
Deutfches Reich.
* Eine Menge unkontrollierbarer Gerüchte find in letter Zeit über das Fortbestehen des Dreibundes verbreitet worden. Nach Wiener Blättern soll jezt eine Zusammenkunft des
deutschen Staatssetretārs des Auswärtigen, Freiherrn von Tschirschky und Bögendorff mit österreichischen Staatsmännern in Wien bevorstehen, um die Beziehungen Deutschlands und Desterreich- Ungarns zu Italien zu erörtern. Der Dreibund läuft von 1908 an weiter fort, wenn nicht im nächsten Jahre von einer der Mächte eine Kündigung erfolgt. Weder Desterreich- Ungarn noch Deutschland denken daran, den Dreibund zu fündigen, und auch Italien will angeblich davon nichts wissen. Es sei aber eine Aufklärung der öffentlichen Meinung in Italien beabsichtigt.
* Als Gegenleistung für die Erhöhung der Lebensmittel ist das Gesetz zur Aufhebung der indirekten städtischen Steuern aufgefaßt worden. Von vornherein wurde den Städten eine geraume Frist zur Durchführung gelassen. Man ist in den städtischen Verwaltungen aber nicht überall mit dieser Frist zufrieden. Es ist deshalb eine Konferenz von Vertretern der Städte über 25 000 Einwohnern in Weimar geplant. Die Konferenz will an den Reichstag eine Eingabe um Aufschub des Inkrafttretens des Gesetzes richten.
* Nach dem neuesten Stande der Dinge scheint die Thronfolgefrage in Braunschweig ihrer Lösung in der Form entgegenzugehen, die unser Berliner CB.- Mitarbeiter schon am 21. September melden konnte. Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen, der jüngste Sohn des verstorbenen Prinzen Albrecht, wird wahrscheinlich die Regentschaft übernehmen.
Infolge der Erklärungen des Reichskanzlers trat der Regentschaftsrat zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Der Regentschaftsrat beschloß, den Landtag alsbald einzuberufen und ihm die Wahl des Prinzen Friedrich Wilhelm von Preußen vorzuschlagen. Prinz Friedrich Wilhelm steht im 27. Lebensjahre. Er ist Hauptmann im Kaiser AlexanderGardegrenadierregiment und zurzeit zur Dienstleistung bei dem Großen Generalstabe kommandiert. Die Einberufung des Landtags erfolge zum 18. Oktober,
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* Auf dem nationalliberalen Parteitage in Goslar sprach Reichstagsabgeordneter Hieber zum ersten Punkt der Tagesordnung: Politische Rückblicke und Ausblicke". Der Redner sagte u. a.:, Etwas wie eine Isolierung Deutschlands tritt offenbar zu Tage. Neue Bündnisse, die uns zum mindesten nicht freundlich gegenüberstehen, haben sich gebildet oder sind in der Bildung begriffen. Der alte Dreibund erweckt bedeutende Zweifel an seiner Festigkeit und Dauerhaftigkeit. Von Rußland kann kein Mensch wissen, ob und wann es aus den gegenwärtigen Frren wieder zu festeren Verhältnissen gelangen wird. England will seine unbedingte Herrschaft über die Meere unter allen Umständen gewahrt wissen." Bei Besprechung der Kolonialpolitik des Deutschen Reiches sprach der Referent sich in mehrfacher Beziehung tadelnd aus, äußerte jedoch gleichzeitig die Hoffnung, daß der neue Kolonialdirektor mit eisernem Besen auskehren und in der Leitung der Geschäfte recht viel kaufmännisches Geschick beweisen werde. Nach kurzer Besprechung der Zoll- und Handelspolitik ging Abg. Hieber auf die Beleuchtung des Mannheimer sozialdemokratischen Parteitages ein und behandelte zum Schluß die Steuerreform in ausführlicherer Form. Der Redner führte weiter aus: ,, Das allgemeine Wahlrecht ist unabänderlich, auf dem Wege des Konstitutionalismus gibt es nur ein vorwärts. Die Schule soll das Eigentum des nationalen Staates bleiben, die preußische Landtagsfraktion hat beim Schulgeset wahrhaft staatsmännisch gehandelt. Wir kämpfen für Versöhnung von Staatsmacht und Volksfreiheit, Wohlstand und Wehrkraft, Bildung und Glauben, feste Staatsautorität und freie Entfaltung der Individualität."
Rufsland.
** Eine Verfügung, die gegen die Revolution gerichtet ist, aber viele Unschuldige trifft, erregt wiederum die Gemüter. Wie aus Rußland eingetroffene Reisende erzählen, werden nunmehr auf Befehl des Polizeidepartements alle Eisenbahnzüge von zahlreichen Geheimpolizisten und Gendarmen begleitet. Diese haben das unbeschränkte Recht, jeden Passagier zu untersuchen, zu verhören und zu verhaften. Die Polizisten lassen sich dabei große Brutalitäten zu schulden kommen. Die Verfügung wurde erlassen, um das Reisen der Revolutionäre von Ort zu Ort zu unterbinden.
Ferner liegen folgende Meldungen vor:
Simbirst, 6. Oktober. Der durch einen Bombenwurf verwundete Gouverneur General Starynkewitsch ist an Blutvergiftung gestorben.
Petersburg, 6. Oktober. Die Zarin begibt sich mit ihren Kindern nach Darmstadt, wo bereits Vorbereitungen zu ihrer Aufnahme getroffen werden. Man schließt daraus auf eine Verschärfung der Lage im Lande.
Kronstadt, 6. Oktober. Wegen der tampflosen Uebergabe von Schiffen in der Seeschlacht bei Tsushima ist Admiral Nebogatom mit einem Teil seiner Untergebenen einem hiesigen Gerichtshof zur Aburteilung überwiesen
worden.
Afien.
** Das Uebereinkommen zwischen Rußland und England Aber Tibet soll in den nächsten Tagen unterzeichnet werden.. England verzichtet in dem Uebereinkommen auf die Sonder rechte, die es infolge der Expedition des Obersten Younghus
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gelehrten Seite, alfo niemand ersichtlich hob diesen Stein heraus- es war auf der dem Bimmer zu ein lofer 8iegelstein bas Bersted der Schlüffel andeutete. Scheine desselben fand Eduard bie Stelle im Rauchfang, wo Ramin, in welchem ein verglimmtes Feuer brannte. tommt." Er schlich sich von der Tür wieder weg nach dem untersuchung der näheren Umstände in biefer Doppelantlage meine Unschuld zu Tage fommt, wenn tellen. Borher hoffe ich, daß auch ohne mein Dazutun um eventuell einzugreifen und mich selbst meinem Stichter zu und entnahm ber nun zur Vor. Beim
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bem Innern des Fasses zu
Es war baß nicht so leicht. hätte herausreißen tönnen. fleineren Faß, welches mitten ber sich alschend burch blefelbe fortpflanzte. Wohin? Nach ben tiefen Nacht glimmte nur noch noch der leuchtende Funke Bicht fiel zur Erbe- er trat es aus; aus der ihn umgeben jener Gedante ihn stürzte, verlieh ihm Riesenkraft. Dat wegung nach dem Faß, welches er umzustürzen versuchte Buckte ihn bligartig; aber nicht minder rasch war seine Be Aber die Verzweiflung, in welche Ein furchtbarer Gedanke burch verzehrte, als daß er ste noa in dem großen Faß
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nach:
oll bwatsch Soldatenmutter",
BB
mancher anzutede gekostet. gewesen sein, nun war feine Branlen wilst umwuchert, bie neunzehnten Jahrhunderts ein recht vornehmes Gartenhaus würdig wie ste selbst. Es mag in dem ersten Jahrzehnt des gärtengeschmückten Borstadt auflösen. Ihr Haus war merk. elgentlichen Stadt sich in die anmutige Unregelmäßigkeit ber - bann ftefen bie Rangen davon, benn ben Stock hatte schon Fräulein Flemming wohnte da, wo die Straßenzüge ber Pracht verblichen. Glemming te brohenb ben Stod Joh Mutter lemmingf Waldrebe
meister aber
aber war ersta bas aber die Spuren hoher Schönheit,
weise. puden, wenn über den Markt nach wanderte sie durch die fowohl Tagtäglich ging fie ben gleichen Weg. Sie war eben nur in einem Punkt närrisch. Schleier zurückschlug, wie über thre verständige Ausdrucks. Fräulein Flemming feit diesem Borgang und pflegte auszu feine Rangen besser zu erziehen. Die Bürgermeisterin haßt bie bas Geficht Fräulein Flemmings aufwies, als te ber gab man mit allem Machbruc ben guten tat dem Schloßplan. mp fish his Haupt schmalen Straßen der alten Stabi tornen fah. Der Amtsrichter Am Vormittag


