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falschen Ungabialburg bis nach Wehrheim ging. Dann ginge zurück seinen Herd beschränkt wurde. Sinficht der Bahm und über Frankfurt, Homburg v. d. H. und die| das durch das roshe Engreifen der Freiw. Feuerwehr auf| die größeren Landgemeinden des Kreises Gießen auszusprechen rurteilte ihn beber Königstein, Hofheim bis in die Rheinlinie. Es galt,

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ine Vorpostenftellung in der Nähe Biebrichs, die von Mainzer Truppen eingenommen war, zu erfunden und das Ergebnis auf dem schnellsten Wege in die Bockenheimer Artilleriefaserne zu bringen. Die zurückzulegende Strecke betrug 140 bis 150 Rilometer.

Ettingshausen, 7. Auguft. Der Landwirt Philpp Keil geriet beim Getreidemähen unter die Masine und wurde am Bein erheblich verlegt.

§ Schotten, 7. August. Die Familien- Konferenz der Geistlichen des Dekanats Schotten auf dem Hoherodskopf wird am 20. August abgehalten werden. Die Pferde tamen alle * Frankfurt a. M. Heu und Strohmarkt. gefund ans Ziel, was um so mehr heißen will, als teilweise

und lediglich die Einbeziehung der in der Umgegend der Stadt Gießen gelegenen Landgemeinden mit gewerblicher Arbeiterbevölkerung in die Zuständigkeit des Gewerbegerichts der Stadt Gießen zu befürworten.

en schweren et steinige Wege, z. B. im Taunus, benugt werden Heu per Zentner 3 10-3.40, Stroh per Zentner 0.00 Mt. betreffenden Dezernenten der Esenbahndirektion Frankfurt a. M.

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oder das Wiele hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Einnahme von

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A Die reistasse des Kreises Gießen 660 905 M. Die Ausgaben betragen 578 561 Mt., sodaß in Ueberschuß von 82 344 Mt. bleibt. Die größten Aus­lagen verursachten die Neubauten und Unterhaltungsarbeiten von Kreisstraßen, nämlich 283 496 f., für gemeinnüz ge Swede wurden 12 567 kt. ausgegeben, zur Provinzial toffe 105052 Mt. beigetragen.

A Ja Jahre 1905/06 find aus 70 Gemeinden des Streises Gießen an aisenbüchsengeldern 440,50 Mt. gesammelt worden, davon entfallen auf die Stadt Gieß n 119,20 Rt., auf Lich 23 t, Klein Linden 22,20 E., Ober- Hörgern 20,30 t., Grünberg 20 Mt., Steinheim

on verlassen 16,70 Mt. und Annerod 14,40 Mt. diesem wurd Lahntal wird, und zwar im Kreise Wittgenstein, eine zufrieden, we die Gegend hinter Laasphe, da wo sich in mannig=

* Eine Talsperre im Lahntal. Auch das

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fachen Windungen die Bahnlinie Marburg Kreuztal

aus Lecco. müßte man, falls dem Talsperreprojekt dort näher ge­

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Ende. Mattarell mögen von übe mühjamen Arbeid

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Werk des herb hischen dem Rothaargebirge hinschlängelt. Selbstredend Die das erhaben treten würde, auch eine Verlegung eines Teils der Künstler hatte Bahn und der Landstraße, vielleicht durch Anlage eines darstelle Tunnels, in Erwägung ziehen. Die Talsperre würde Jahre 1840 mt es ermöglichen, ein Wasserquantum von über dreißig überaus großa pallionen Stubikmeter zusammen zu stauen. Die industriellen Werke des oberen Lahntals würden ohne Zweifel hierdurch gewinnen, da sie dann mit billiger Basserkraft arbeiten könnten. Außerdem fönnten die attarelli, um da Ortschaften im Lahntal, von Laasphe, Biedenkopf bis Das Gerippe de hernieder nach Marburg, mit elektrischer Beleuchtung aften Schaden versehen werden. Die Beteiligung von Ortschaften, die werf von Linden bei der Edertalsperre jedenfalls notwendig wird, kommt 863. Das ber bei der Lahntalsperre nicht in Frage. Kohlenproduktion. Die monatliche Statistik difito nicht hate der Kohlenproduktion des Großherzogtums Hessen weist für den Monat Juli folgende Zahlen nach: An Roh­Schulprüfung den Schülem braunkohlen wurden gefördert 30 868 t, verkauft 113 t. junge Kuh wird Der größte Teil der Rohkohlen wurde weiter verarbeitet Auh heißt D oder war zur weiterer Verarbeitung bestimmt. Aus z und ihre Leber der verarbeiteten Rohfohlen wurden erzeugt 2609 t Bauernhof lebt, Braunfohlenbrifetts, 2513't Naßpreßsteine und 994 t lebt, macht man Formflöße. Unter Berücksichtigung der aus Vormonaten an Hammelfleist übernommenen Bestände, sowie des Absatzes und um fondensiert Selbstverbrauchs verblieben absatzfähig 12 t Rohfohlen, t. Gjel."- 87011 t Brifetts, 3440 t Naßpreßsteine 1903 t Form­

ire verfichert, da

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tloge, zusammen 12373 t Braunkohlen und Braun­fohlenprodufte im Gesamtwert von 132 772,15 Mark. * Um das Publikum gegen die Fahrkarten rt der Forfiwani teuer zu schüßen, hat die Sächsisch Böhmische Dampf­zu Forsthas hiffahrtsgesellschaft auf ihren sämtlichen Strecken, die n den Ruberta 60 fg. fosten, den Fahrprets auf 59 Pfg. herabgesetzt. hilipps des St Die Maßregel findet großen Beifall.

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en nicht öffentliga d waren u. a. r, Köhler, Bah bach) wurden z

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Auf alleinreisende Kinder verweist gelegent­lich des jeßigen starten Reiseverkehrs die Eisenbahnbehörde ihre Beamten besonders eindringlich. Danach sollen die Bahnbeamten sich der Kinder, die allein reisen, mit größter Biebe annehmen. Stets sollen die Bugbeamten bet ihrer Ablösung die Kinder den Abholenden zuführen, oder die Empfänger der Kinder sind von deren Eintreffen zu be­nachrichtigen. Wern ein Kind am Bestimmungsort den Ver­

weiteres werden.

e an die Frattion der Landwin ngen mit denfelbe ie fein Bericht a erfahren, daß d

* Offenbach. Das Kreisgesundheitsamt gibt über die Typhus epidemie in Offenbach folgende Aufklärung. Im ganzen famen hier dreizehn Fälle vor, in denen mit Sicherheit Typhus festgestellt wurde. Drei davon verliefen tödlich. Weiter wurde ermittelt, daß in 12 Fällen die Krankheit durch den Genuß von ungekochter Milch, die aus einem und demselben Milchgeschäft bezogen war, hervorgerufen wurde.

* Hambach, 7. August. Gatten mörder. Eine schreckliche Bluttat verübte hier der in den 50er Jahren stehende Wingertagner Jakob Gaade, indem er seine Frau ermordete, und zwar am hellen Tage und auf off ner Straße. Bis zur Stunde fonnte der Mörder noch nicht verhaftet werden. Wie man vernimmt, soll er geäußert haben, er werde auch sich selbst umbringen.

The mit Randibum wandten nicht zugeführt werden kann, ſo ſoll es bis auf * Unreifes Obst. Aus mehreren Drien sind in diesem Sommer Todesfälle gemeldet worden, welche infolge Genusses von unreifem Obst vorfamen. Der Tod tritt ge= wöhnuich unter furchtbaren Schmerzen ein. Man lasse sich baß die befinde Fälle als Warnung dienen und suche hauptsächlich die von dem Genuß unreifen Obstes fernzuhalten. In Baas verſion manchen Städten werden die Wochenmärkte von der Polizei the für pratiti pro neifem Dost durchsucht und die betroffenen Vertäuser Stung n will man di mung. In erster Linie aber sollten Lehrer und Eltern

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Borschlag bringer rt), 2. Grba

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auf das eindringlichste vor dem Genuß des unreifen Dostes

warnen.

7. Sigung der Großh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und

Lauterbach.

( Protokoll Auszug.)

0

Gießen, den 27. Juli 1906.

Anwesend die Herren: Kommerzienrat Koch, Vor­sigender, Kommerzienrat Heichelheim, Friedberger, Grüne Kommerzienrat wald, Hoog, Klingspor, Rinn, Röhr, Schirmer, Schmall, Stammler, Wallach, Burbuch, sowie der Syndikus Dr. Knipper.

Abänderun des§ 63 des Handelsgeseßbuchs. Nach Abs. 1 des§ 63 des Handelsgeseßbuchs behält der Handlungsgehilfe, wenn er durch ein unverschuldetes Unglück an der Leistung der Dienste verhindert wird, seinen Anspruch mit Gehalt und Unterhalt bis zur Dauer von sechs Wochen; Abs. 2 bestimmt, daß der Handlungsgehilfe nicht verpflichtet ist, sich den Betrag anrechnen zu lassen, der ihm für die Beit der Behinderung aus einer Kranken- oder Unfall­versicherung zukommt und daß eine Vereinbarung, welche dieser Vorschrift zuwiderläuft, nichtig ist. Der§ 63 hat in seiner jezigen Fassung durch die Rechtsprechung eine verschiedene Auslegung erfahren, indem die Gerichte die Vorschrift des Abs. 1 zum Teil als durch Vertrag ab­änderungsfähig, zum Teil dagegen für zwingendes Recht erklärt haben. Zur Beseitigung der Rechte unsicherheit, die hieraus entstanden ist, hat der Abgeordnete Bassermann im Reichstage einen Initiativ- Antrag eingebracht, nach welchem in Uebereinstimmung mit den aus den Kreisen der Handlungs­gehilfen geäußerten Wünschen im Gesez ausdrücklich ausge= sprochen werden soll, daß die Vorschrift des Abs. 1, ebenso wie die des Abs. 2, eine zwingende sei. Eine gleiche Regelung soll dem Antrage auch für die technischen Die Handelskammer beschloß Angeftelten erfolgen.

eine dahingehende Aenderung des§ 63 zu befürworten, daß Abs. 1 zwingenden Charakter erhält, Abs. 2 dagegen in der Weise abgeändert wird, daß sich der Handlungsgehilfe auf das ihm für die Dauer von sechs Wochen zu zahlende Gehalt die Beträge anrechnen lassen muß, die ihm für die in Frage stehende Zeit aus einer auf Grund gefeßlicher Verpflichtung bestehenden Kranken- oder Unfallversicherung zukommen. In Uebereinstimmung hiermit hielt die Kammer eine gleichartige Regelung der Angelegenheit für die technischen Angestellten durch entsprechende Abänderung der Gewerbe­ordnung für angebracht.

Verlängerung der Beschäftigungszeit im

Errichtung einer Haltestelle am Nordende der Stadt Gießen. Auf Veranlassung der Handel­tammer hatten die Herren Kommerzienrat Koch, Friedberger und Kommerzienrat Schirmer eine Besprechung mit dem wegen Errichtung einer Haltestelle am Nordende der Stadt Gießen. Von dem Vertreter der Eisenbahnverwaltung wurde mitgeteilt, daß die Direktion nicht beabsichtige von sich aus dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten ein solches Projekt vorzulegen, daß sie aber in eine genaue Prüfung der Anlage und Betriebskosten eintreten würde, wenn die Stadt Gießen sich bereit erklärt, die Anlagekosten zu über­nehmen. Die Handelskammer beschloß, der Verwaltung der Stadt Gießen von dem Resultat der Besprechung Kenntnis zu geben und sie zu bitten, die weiteren Maßnahmen zur Verwirklichung des im Interesse des nördlichen Teiles der Stadt Gießen gelegenen Proj ftes zu treffen.

Sandelsgewerbe am Sonntage bor Oftern. Nach der Hessischen Ausführungsanweisung zu§ 105b Abs. 2 der Gewerbeordnung tommen als Sonntage, an denen wegen gesteigerten Geschäftsverkehrs eine Vermehrung der Beschäftigungsdauer im Handelsgewerbe bis auf 10 Stunden zulässig ist, die 4 Sonntage vor Weihnachten, die Kirchweih. und Markttage, insofern sie auf Sonntage fallen und in

manchen Gegenden 2 Sonntage por Bingſten in Betracht. Ge fino Beif. barüber laut geworden, ob hiernach die Bewilligung bo unas meſonntagen bor( Dſtern zuläſſig iſt

ob für solche vor Ostern Bedürfnis vor liegt. Die Handelskammer hat durch Erkundigungen in ihrem Bezirk festgestellt, daß infolge der Verlegung der Konfirmation auf die Osterzeit auch in protestantischen Gegenden der Geschäftsverkehr an den Sonntagen vor Ostern zugenommen hat und mit der weiteren Verlegung der Konfirmationen in diese 3 it noch mehr verstärkten wird. Es liegt daher auch in protestantischen Gegenden ein Be­

* Lollar, 7. August. Lollar, Staufenberg, Mainlar und Daubr ngen sind an den Bau eines Gruppen erflandes, Lehr wasserwerts herangetreten, dessen Quellen in der Nähe u), ift im bon Allendorf liegen. Die Diellfassung und die Rohrleitung dürfnis für die Bewilligung eines oder mehrerer Ausnahme.

g. Dirigel

*

fonntage vor Ostern vor. Die Handelskammer beschloß, daß Großh. Ministerium des Innern zu bitten, eine längere Beschäftigungszeit im Handelsgewerbe an einem oder

nach den 4 Gemeinden sollen demnächst in Angriff genommen werden. Die Rohrleitung ist 8 Kilometer lang. Dutenhofeu, 6. August. Verunglückt. Heute 76 Mannschaft wurde hier ein junger Bursche, Karl Loh, begraben, der auf mehreren Sonntagen vor Ostern, nötigenfalls durch bei der 25. 2 traurige We ſe ſein Leben hat einbüßen müssen. Er hatte One Schulbildung Bauholz nach Aulendorf gefahren und befand sich mit seinem werbeordnung, zuzulassen. Die der letzte leeren Wagen auf dem Heimweg, den er schnell zurückzulegen

mit großem Beifall

Jachte. Wahrscheinlich ist durch irgendwelchen Umstand ein

Abänderung des§ 37 der Ausführungsanweisung zur Ge­

einen Bead gegen einen Brellstein gestoßen und Loh vom Wag n die Errichtung eines Gewerbegerichts für die größeren gestürzt. Das Pferd fam allein mit dem Wagen in Daten­gofen an. Den Berunglückten fand man gleich uno vec­die Aerzte nicht mehr Rettung bringen. Nach wenigen

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alfo in Bulbrachte ihn unverzüglich in die Gießener Klinif; doch fonnten freife bon groß Stunden starb Lh.

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* Münchholzhausen. Bei schönstem Wetter fand zu Ehren des goldenen Jubiläums unseres Lehrers Alt­haus ein Volksfest statt, an welchem sich jung und Alt von Winchholzhausen und Umgegend beteiligte.

* Ober- Mörlen, 7. august. Gestern Nachmittag gegen 5 Uhr brach in einem Stall des J. Scheibel Feuer aus,

Errichtung eines Gewerbegerichts für die Landgemeinden des Kreises Gießen. Es ist Landgemeinden des Kreises Gießen, in denen sich industrielle Betriebe befinden, in Anregung gebracht worden. Auf Grund des Ergebnisse einer Rundfrage hat die Handels­tammer die Ueberzeugung gewonnen, daß ein Bedürfnis für die Errichtung eines besonderen Gewerbegerichts für die Landgemeinden des Kreises Gießen nicht vorliegt. Ins besondere ist in den Lehrverträgen der Gießener Bigarren­industriellen das Gewerbegericht Gießen schon jetzt als zuständig für Streitigkeiten zwischen den Lehrherrn und den Lehrlingen bezeichnet. Die Handelskammer beschloß daher, sich gegen die Errichtung eines besonderen Gewerbegerichts für

Eingänge: a Von der Esenbahnverwaltung wird auf die regelmäßig starte Zunahme des Eisenbahngüterverkehrs in den Herbstmonaten hingewiesen und zur Vermeidung von Störungen des Verkehrs empfohlen, den Bedarf an Kohlen usw. für den Winter schon ist zu beziehen und diese e- züge nicht auf die Beit der Rübenernte zu verschieben, sowie Versendungen von Düngemittel gleichmäßiger auf das ganze Jahr oder einen längeren Zeitraum zu verteilen, bei Wagen­ladungen das Ladegewicht möglichst auszunußen und die gestellten Wagen mit tunlichster Beschleunigung zu be- oder entladen. b. Der Hardelskammer ist eine Mitteilung über neue wirtschaftliche Unternehmungen in Japan zuge­gangen. Interessenten fönnen in dem Bureau der Handels­fammer während der üblichen Geschäftsstunde hierüber Aus­funft erhalten.

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Der Berichterstattung ist anzufügen, daß der unter= zeichnete Vorsitzende an Herrn Dr. Knipper aus Anlaß seines baldigen Wegzugs einen innigen Scheidegruß,.. Würdigung seiner vielfachen Verdienste richtete. Er führte aus, daß er einem einmütigen Empfinden der Herren Kollegen entspräche, indem er den scheidenden Beamten, der sich stets als besonders pflichttreu erwiesen, und uns allen personita so sehr sympatisch sei, an der Stätte unserer gemeinsamen Tätigkeit für seine zielbewußte und von so manchen schönen Erfolgen begleitete Mitarbeit der dankbaren Anerkennung unserer Handelskammer versichere. Der Unterzeichnete gav dem gemeinsamen Bedauern Ausdruck, unsern seitherigen Syndikus aus seiner ersprießlichen Tätigkeit scheiden zu seher, wobei wir den Beweggründen Rechnung tragen mußter, zumal es sich um die ehrenvolle Berufung an die hervo.. ragende Körperschaft Aelteste der kaufmannschaft in Berlia" handele. Unsere besten Wünsche für seine fernere Laufbahn Koch. und sein häusliches Glück begleiten ihn.

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Aus dem Gerichtssaal.

Straffammer.

Gießen, 7. August.

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Wegen Sittlichkeitsverbrechens, begangen an einem vier­jährigen Kinde erhielt der Schneider Johann Gans von Heinrich Burthardsfelden 10 Monate Gefängnis. Dauth von Mittel- Gründau, ein dem Trunk und Müßig­gang ergebener Mensch, befam wegen Biutschande, die er an seiner jährigen Tochter verübt hat, 3 Jahre Zuchthaus und Der Meßgermeister 10jährigen Ehrverlust zudiktiert. Karl Schildwachter von Homberg hat den Steuerboten Gg. Wilhelm 2. dorten unter verdächtigen Umständen in seinem Schlafzimmer erwischt und ihm eine Tracht Brügel verabfolgt. iz zeigten sich gegenseitig an, worauf das Schöffengericht Schild­wächter wegen Körperverletzung zu 3 wt. Gadstrafe und Wahelm zu 2 Wochen Gefängnis verurtent.. focht dus Ucteil an und bestritt, einen Hausfriedensbruch begangen zu haben, da er mit Zustimmung der Frau Schildwächter sig im Hause aufgehalten hat. Das Berufungsgericht bestätige das Urteil, da er jedenfalls ohne Genehmigung des Haus­herrn sich in das Haus begeben hat. Der Hausdiener Buderus zu Hirzenhain Juwelen im Werte von

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Simon Böß von Malsch hat bei Lem Seh. Kommerzienrat 20.000 mt. gestohlen, desgleichen hat er in Berlin urd

Cöin gleiche Diebpähie in derselben Höhe verübt. In all... Fällen hat er seine Dienerstelle dazu benußt. Er wurde zu einer Gesamtstrafe von 10 Jahren Zuaythaus und Ehr­verlust auf gleiche Dauer nebst Polizeiaufsicht verurteilt. Der Bahnhofsaufseher Ackermann zu Rodheim v. d. Höhe hat durch eine falsche Unterschrift den Bahnfiskus um etwa 3 Mt. geschädigt. Er erhielt wegen Urkundenfälschung uno Betrugs 4 Wochen und 3 Tage Gefängnis. Diebstahls im Rückfall wurde der Taglöhner Heinrich Friele von Harbach zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt. Er hat einem Landwirt zu Bindsachsen ein Paar Schuhe entwendet.

Wegen

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hissen für Donnerstag. den 9. Auguft. Beitweise heuer, trucker, nachts fühl, am Tage Temperatur wenig verändert, vaanoerliche Winde. ( Naheres durch die Gießener W.iteifarie.)

Verantwortlich: für die politik und den Inseraten... Albin Klein; für den übrigen Ingalt. Georg Horn, belu in Giegen.

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unent:

Carboline, das beste für die Haare behrlich, um schönen Haarwuchs zu erzielen, das Aus­fallen und frügzeitige Ergrauen zu verhüten und Schuppen zu entfernen und zu vechindern. Erhältl.a à Mt. 3. die Flasche in Apotheken, Drogerten uno Parfümerien oder von H. H. Warner& Co., Schäfer­gasse 11, Frankfurt a. M.

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