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Frische eine Bostanteifang von 40 Pfg. zu bestellen. Der Beamte fonnte den Mann nicht finden. Da bot fich ein junger Mann in Arbeiterkleidung an, ihn zu dem Adressaten zu führen. Die Bauarbeiter waren wegen der Frühstücks­pause abwesend. Der junge Mann führte nun den Beamten in den Neubau und zwar auf einen der sieben Treppen­aufgänge. Er suchte sich den am weitest nach hinten ge­legenen dazu aus. Als die beiden im zweiten Stockwerk an gelangt rcaren, erhielt Hammer, der born ging, mit einer Brechstange von seinem Begleiter einen furchtbaren Schlag auf den Kopf, so daß er sofort zusammenbrach. Dann entriẞ ber junge Mann ihm die Geldtasche und raubte daraus die Darin befindliche kleinere Tasche mit dem Papiergeld. In diefer befanden sich etwa 1600 Mart. Der Räuber ließ sich Zeit, um nachzusehen, wie hoch seine Beute set; dabei wurde er von den vom Frühstück zurückommenden Maurern über­rascht und nach anfänglicher Flucht festgenommen. Bei dem Verbrecher fand man noch 1200 Marf vor, vier Hundertmark­scheine hatte er auf der Flucht verloren, fie wurden aber wiedergefunden.

Der Täter festgestellt.

Der Räuber wurde nach der Polizeimache gebracht, mo er fich Gärtner nannte. Er hat die Bostanweisung auf 40 Pf. an den Monteur Fritsche selbst aufgegeben, um den Geld­briefträger in die Falle zu loden. Ein Monteur Fritsche existiert auf dem Bau nicht. Die polizeilichen Ermittelungen ergaben, daß es sich ur den arbeitslosen Tischler Mag Gärtner handelt, der auf dem Neubau nicht beschäftigt war. Gärtner, den niemand auf dem Neubau und überhaupt in jener Gegend kannte, stand schon von 82 bis 9 Uhr an der Ecke der Pfuel- und Köpenickerstraße und wartete auf den Geldbriefträger. Viele Personen saben den gut gefieideten Menschen dort stehen, ohne sich weiter um ihn zu fümmern. Als ihm die Zeit zu lang wurde, ging er in eire benachbarte Schankwirtschaft in der Köpenickerstraße und frühstückte. Dann bielt er fich wieder auf der Straße auf. Er ist in bouem Umfange geständig.

Hammer ist schwer belegt, om durch den wuchtigen Schlag die Schädeldecke bloßgelegt und beriezt wurde, jedoch hoffen die Aerzte, ihn am Leben erhalten zu können. Er wurde nach dem Krankenhause Bethanien geschafft.

Die Münzräuber vor Gericht.

§ München, 6. November.

Vor dem hiesigen Landgericht I begann heute der Prozeß wider den Münzarbeiter Ruf und den Soldaten im Be­fleidungsamt König, die sich wegen des seinerzeit viel­besprochenen, frechen Einbruchs in die Königliche Münze zu berantworten hatten. Die beiden Einbrecher haben äußerst geschickt operiert und wurden auch bei der Ausführung ihres Diebeskunststückes vom Glück begünstigt. Doch lange durften fie sich, wie ja bekannt, des Besizes des Goldes nicht freuen, gar bald hatte der Nemesis rächender Arm sie erreicht, und binnen wenigen Tagen waren die beider Spießgefellen auf Nummero Sicher".

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Die beiden Spizbuben, die heute vor ihren Richtern stehen, hatten den Plan gar nicht übel ausgedacht. Sie hatten herausgeflügelt, einen der vielen Bäche, die unsere Stadt durch­ziehen, als Mittel zum Zweck zu benutzen. Diese Bäche sind zum größten Teil im Laufe der Jahrhunderte überbaut worden, sodaß fie nur an einzelnen furzen Strecken zutage treten, wie z. B. der Pfisterbach zwischen Pfister- und Lederer­Straße, unweit des berühmten Blazl mit seinem Hofbräu und dem ausgedehnten Gebiet, auf dem das Hauptpostamt I, die Königliche Münze, das Königliche Rentamt usw. liegen. Ein Arm des Pfisterbaches fließt unter der Königlichen Münze bindurch und sein starkes Gefälle wird gelegentlich als Trieb­haft für die Prägemaschinen in der Münzwerkstätte benutzt. Zurzeit der Tat- in der Nacht vom Donnerstag, den 20. zum Freitag, den 21. September d. J. lag das Bett des Baches trocken da, denn es war gerade die Zeit der all­jährlich einmal erfolgenden gründlichen Reinigung der unterirdischer: Bachläufe Münchens, die sogenannte Bach­auskehr, die immer ungefähr vierzehn Tage in An­Spruch nimmt. Dies wußten die über die Räumlichkeit des Münzgebäudes und den darin herrschenden Betrieb genau unterrichteten Angeklagten und so sind sie ganz zielbewußt den trockenen Bach und danach den ziemlich komplizierten Weg nach dem durch zahlreiche Türen abgesperrten Raum gegangen, der das gleißende Gold barg. Starke Hindernisse boten sich ihnen dabei freilich nicht; kein Kunstschloß hatten fie zu öffnen, kein Gewölbe zu durchbrechen, feine Eisentüren zu sprengen und keine Gitter zu durchfeilen. Auch hatten sie leine Begegnung mit einem Wächter zu fürchten, der etwa in dem Gebäude die Runde machte. Es gibt nämlich im Münz­amte keinen solchen. Der Hausmeister schlief den Schiaf des Gerechten in seiner Wohnung und hörte nichts, und auch fein Hund war da, der angeschlagen hätte, wenn fremde Männer sich im Hause zu schaffen machten. Die 130 000 m. in Einkronenstücken waren in den letzten Tagen geprägt und am Donnerstag in die Justierwerkstätte gebracht worden. In dieser befindet sich ein in den Boden ein gelaffener Tresor mit einem von Unbefugten kaum zu öffnenden Kunstschloß. Der Raum zu dem eisernen Behälter ist mit einer schweren Falltüre bedeckt, die nur mittels Flaschenzug gehoben werden kann. In dieses diebesfichere Verwahrnis hat der Aufseher alles in der Justierwerkstätte befindliche Edelmetall allabendlich vor dem Verlassen des Naumes zu schaffen. Am Donnerstag hatte die Arbeit in der Werkstatt etwas länger als gewöhnlich gedauert und der Aufseher fand es zu umständlich, die lumpige Summe von nur etwas über 100 000 Mark vorschriftsmäßig zu verwahren und stellte die Holzmulde mit den 13 000 Goldstücken einfach in einen mit gewöhnlichem Fabrikschloß und Holztüren ver­ficherten Wandschrank. Die Diebe hatten, einmal in die Justierwerkstatt eingedrungen, also leichte Arbeit, um sich das Geld anzueignen. Und der Weg bis zu dem Raum bot gewiegten und kräftigen Spitzbuben auch feine allzu großen Schwierigkeiten. Sie drangen, von der Pfisterstraße aus durch das trockene Bachbett gehend, bis unter die Kammer Des großen Mühlrades der Münzwerkstatt. Von der die Radkammer nach dem Innern abschließenden eisernen Tür lösten fie, anscheinend ohne schwere Arbeit zu haben, das Schloß und famen so ins Erdgeschoß des Münzgebäudes; hier durchquerten sie den Maschinensaal und waren nach Erbrechen von ein paar Holztüren gewöhn­licher Art und einer durch ein leicht abschraubbares Gitter geschützten Glastür in der Justierwerkstätte. Auf demselben Wege traten fie mit ihrer Beute den Rückweg an. Die Nach­forschungen der Münchener Polizei richteten fich in erster

Linie auf das Auftauchen von neugeprägten Zehnmarkstüden mit dem Münzzeichen D., der Jahreszahl 1906 und dem Bildnis des Königs Otto, die bei dem Diebstahl in Frage tamen. Es wurde auch eine Belohnung von 1000 Mt. für die Entdeckung der Täter und eine solche von 6000 Mt. für die Wiederherbeischaffung des gestohlenen Geldes ausgesetzt.

Bereits am 26. September wurden die beiden Angeklagten, von denen sich namentlich der Soldat König durch hohe Aus­gaben verdächtig gemacht hatte, festgenommen. Man fand bei König 60 000 Mt. und obwohl beide den Besitz weiterer Beträge entschieden in Abrede stellten, gelang es doch noch, 32 000 Mt. im Englischen Garten in München an einer Mauer der Veterinärschule aufzufinden, wo es die Angeklagten unter Reifig und Holz versteckt hatten. Der Angeklagte König bequemte fich in heutiger Verhandlung auch duzu, den Versteck bes noch fehlenden Geldes anzugeben. Es war im Gartenhof des Bekleidungsamtes vergraben und konnte bald zur Stelle geschafft werden. Die Angeklagten find, was wohl angesichts des erdrückenden Beweismaterials das Beste ist, in vollem Umfange geständig, und dürfte wohl aus dem Grunde ihre Strafe feine übermäßig hohe sein.

Nab und Fern.

Ein Drama im Eisenbahncoupé. Im Schnellzug Leipzig. Weimar, knapp vor Naumburg, erdolchte der Tischler Brätsch aus Weimar die Tochter des dortigen Hofmalermeisters Binder und flüchtete aus dem Abteil. Er wurde bald danach ver­haftet. Verschmähte Liebe war die Ursache dieser schred­lichen Tat.

Ein falscher Leutnant wurde in Hanau festgenommen. Er trug Infanterieuniform mit der Regimentsnummer 166, einen Infanteriehelm und einen Kavalleriesäbel. Durch den Ravalleriesäbel wurde er der Polizei verdächtig. Der Ver haftete ist ein Tagelöhner und hatte schon verschiedene Wirt chaften in der Uniform besucht und war dort als echter Beutnant angesehen worden.

Wegen schwerer Urfundenfälschung verhaftet wurde in Clausnitz bei Sayda in Sachsen der Kirchschullehrer Menzel, Er hat sein Sparkassenbuch, auf das 50 Mart eingezahlt waren, dadurch gefälscht, daß er die Zahl 50 in 1500 Marl umwandelte und sich mit Hilfe dieser Fälschung bei einem Beschäftsmanne ein Darlehn von 1100 Mark verschaffte. Menzel wurde dem Untersuchungsgefängnis in Freiberg zu geführt.

Entdeckter Kanbmörder. Ms Urheber des Raubmordes an der Zimmervermieterin Jad in Hamburg ist der vielfach mit Gefängnis, zulegt mit zwei Jahren Zuchthaus vor. bestrafte, 35jährige Tischler Rand aus Schwerin ermittelt, der sich der Ermordeten als Agent vorgestellt hatte. Man wußte zunächst nicht, als die Leiche des Frl. Jad aufgefunden wurde, ob es sich um einen Mord oder Selbstmord handelte. Die nähere Untersuchung der Leiche ergab jedoch bald die Gewißheit, daß die J. eines gewaltsamen Todes, und zwar burch Erstiden gestorben war.

Jugendlicher Revolverheld. Der Kaufmannslehrling Müller in Kiel feuerte in dem Geschäftshause seines Prinzipale neun Revolverschüsse auf die Angestellten und die herbei. eilenden Schußleute ab. Glücklicherweise wurde niemand ver legt. Auf den blinden Schreckschuß eines Beamten erschos sich dann Müller selbst.

Die Rache des Matrosen. Auf offener Landstraße er. stochen wurde in Caub a. Rhein der Matrose Adolf Riemle. Als dieser am Abend eine dortige Wirtschaft verlassen hatte, um sich auf Boot ,, Colonia Nr. 7" zu begeben, wo er be bienstet war, wurde er von einem andern Matrosen auf dem Wege zum Hafen überfallen und durch mehrere Messerstiche berart schwer verlegt, daß der Tod sofort eintrat. Der Täter, welcher Heizer auf Boot Straßburg 2" ist, wurde alsbald berhaftet und dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Es sol ein Racjeaft vorliegen.

Eisenbahnunglüd. Zwischen den rumänischen Stationen Braila und Buczen stießen nachts zwei Güterzüge zusammen. Beide Lokomotiven wurden zertrümmert, ebenso 15 Wagen, Drei Beamte wurden getötet, sechs erlitten schwere Verlegungen.

Sex Winter raht. Jm Golf von Finnland ist Treib. eis aufgetreten. Die ausländischen Handelsdampfer beeiler ich, ihre Solaledungen einzunehmen. Einige Schiffe werder noch vom Suite erwartet.

Die Unterschlagungen in der Leipziger Stadtkasse. Durch tine soeben beendete Revision der Bücher ist die vom Kaſſierer

Brügmann unterschlagene Summe nun genau festgestellt worden. Es stellte sich heraus, daß der Gesamtbetrag des beruntreuten Geldes fich auf 139 548,93 M. beläuft.

Einer Gasvergiftung zum Opfer gefallen find die bei einem Rechtsanwalt in der Claudiusstraße in Berlin be biensteten Mädchen Emilie Pollag und Marie Settmacher. Die Mädchen hatten am Abend einen Gashahn in der Küche nicht geschlossen. Da die Tür zum Mädchenzimmer in die Küche führt und nicht geschlossen war, fonnten die giftigen Base ungehindert zu den Schlafenden dringen. Man brachte die Mädchen nach dem Krankenhause Moabit, wo sie noch immer schwer bewußtlos liegen, so daß man an ihrer Wieder­Herstellung zweifelt.

Moderne Wegelagerer. In einem Eisenbahntunnel der Gemeinde Heßler in Westfalen wurden zwei Bergleute ohne jede Veranlassung von fünf Strolchen überfallen. Einer der Bergleute, namens Glaser, wurde durch Messerstiche getötet: jein Begleiter wurde lebensgefährlich verletzt.

+ Verhaftung eines Mörders. In Oppenheim wurde der ,, Gelegenheitsarbeiter" Gorski, der in der Nacht vom 7. zum 8. September in Oldau bei Celle einen Reisenden ermordet und beraubt hatte, verhaftet. Er hat bereits ein Geständnis abgelegt.

+ Windhosen im Riefengebirge. In der letzten Woche Herrschte im ganzen Riesengebirge ein heftiger Sturm, der besonders in den Wäldern großen Schaden anrichtete. Auch viele Gärten und Häuser wurden beschädigt, Telegraphen­stangen umgerissen ic. In Altfemnitz riß eine Windhose den großen Wasserturm der Tzschaschelschen Fabrik um. Von der elektrischen Lichtleitung wurden 16 Masten umgebrochen, außerdem eine große Anzahl von Schiefer- und Ziegeldächern abgedeckt und viele große Bäume umgerissen. Bunte Cages- Chronik.

Effen a. d. Ruhr, S. November. Bei einem Strett zwischen dem Restaurateurs cüter und seiner Frau erstach die Frau ihren Mann mit einem Messer.

Freiberg i. S., 6. November. In dem Dorfe Linda steckten zwei Kinder des Einwohners Teller im Alter von

drei und vier Jahren in der Edeure des Gutsbesitzers Kunze das Stroh an und versteckten sich dann im Hinter. grunde der Scheune. Die Scheune, das Wohnhaus und ein Seitengebäude brannten nirber, die beiden Knaben ver brannten mit. Rom, 6. November. In Pesaro fand ein tolossaler Felssturz statt. Ein Haus mit einer Familie von fünf Personen wurde sättet.

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Mailand, 6. November. Jm Verlagsgebäude des Blattes Secolo" brach Feuer aus, das durch die Hilfe der Feuer­der durch die Zerstörung von Büchern herbeigeführt wurde, beziffert sich auf 250 000 Lire

wehr auf seinen Herd beschränkt werden konnte. Der Verluft, hr eine Rommiff

Lokales.

** Der Großherzog begab sich gestern früh um 9 Uhr mittels Sonderzuges nach Worms und von dort nach dem Nonnenbusch, um einer Einladung des Obersten Frhen. v. Heyl zur Jago Folge zu leisten.

** Großh Regierungsblatt Nr. 24, ausgegeben am 6. November, hat folgenden Inhalt: Verordnung, das Ge­werbe der Versteigerer( Auktionatoren) betreffend.

** Durch Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern ist der Großh. Feldbereinigungsfommissär, Kreisamtmann Otto Schnittspahn in Büdingeu mit Wahrnehmung der Geschäfte eines Feldbereinigungs­tommissärs für die Provinz Oberhessen mit Ausnahme

in Friedberg beauftragt worden.

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des Kreises Büdingen sowie für die Provinzen Startenburger hiefige Krieger und Rheinhessen vom 15. November 1906 ab mit Wohnsizligung der Schla * Ein Reserve Regiment trat am Freitag auf dem Truppenübungsplatz bei Darmstadt zusammen. Die bazu wie zu einem mobil zu machenden Reserve- Regiment einberufenen Mannschaften des Beurlaubtenstandes sind auf bie 21. und 25. Division verteilt. Das Regiment wurde in voller Kriegsstärke, also ca. 3000 Mann, formiert. Die fad zu Griebel, N. Unteroffiziere waren bereits vor 14 Tagen eingezogen, um bei besonders dazu bestimmten Regimentern für ihre Dienst obliegenheiten gründlich vorbereitet zu werden. Ein Teil der Öffiziersstellen des Regiments wurde, wie im Mobil machungsjalle, mit aftiven Difizieren besetzt.

F. Jbsen dächtnisfeter. Als zoeiter Teil der Feier, deren erster am nächsten Mittwoch, dem 14. Nov. stattfindet, veranstaltet der Theater Verein am Donners tag, dem 6. Dezember eine Aufführung von Ibsens Frau vom Meere" mit Irene Triesch in der Titelrolle.

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*** Vom 9.- 12. November wird im Neuen Saalbau" zu Gießen eine Lotal Gartenbau- Ausstellung veranstaltet, mit der eine Ausstellung von Topfpflanzen, die von Schulkindern gepflegt worden sind, verbunden wird. Die Husstellung wird Freitag, morgens 11 Uhr, eröffnet werden. Am Sonntag Nachmittag gibt unsere Regiments- Rapelle ein Konzert in ihr. Da die Ausstellung reich beschickt werden wird, so ist ihr Besnch nur zu empfehlen.

** Wie wir schon berichteten, wird das Tuberkulose museum in nächster 8 it in Gießen aufgestellt werden. Am Sonntag ist es in Offenbach, wo es von 7667 Personen besucht wurde, geschlossen worden. Es fanden während der Ausstellung 41 Vorträge und Führungen durch Aerzte und außerdem 20 Schülerführungen ftatt.

* Die Pferdemartttommission zu Gießen hat die minifterielle Genehmigung zur Abhaltung von Verlosungen am 27. März und 4. September 1907 erhalten. Es dürfen 25 000 Lose ausgegeben werden.

Aus der Wette

Senberg wurde die Gemarkung durch

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der Höhe des ol rini, etwas zu ver dn, daß sein Tier wurde durch babgefucht, aber t verschwunden. Gedern. Der i alleutnannt. D 11. Rovember ben 5 bo Seer begehen.

n der Gewerbeverein Gießen hielt gestern Dienstag- Abend im Kaiserhof" für das bevorstehende Winterhalbjahr seine erste Monatsversammlung, richtiger Diskussions Abend, ab. Der Besuch war einer der besten, feit Einführung dieser Abende. Zu Eingang der Beratungen referierte der 1. Vorsitzende Reichstagsabgem, trat er am 1, 91 ordnete Kommerzienrat Heyligenstaedt über die 1908 tillerietorps. in Darmstadt stattfindende Ausstellung für freie und angeblenz und Ehrenbret wandte Künfte. Interessanten von oberhessissen Gewerbe- age des Raisers, treibenden und Bauhandwerfern wollen dazu gemeinant, worauf er 19 haftlich ein vollständig eigens dazu erbautes Haus in ung geſtelt und ſpå oberhessischer Bauart mit vollständiger Ausstattung fertig zum Bewohnen zur Schau bringen. Der 2. Vereinsoo siz nde Stadt­verordnete Weißbindermeister Betri 2. gab fargen Bericht von der Landesversammlung hessischer Gewerbevereine, die in diesem Jahr in Oppenheim stattfand. In nächsten Jahre

Bef

Aus der Stift зи

heleute zu Gieß

findet die gleiche Versammlung in Schliz statt, womit in Gießen ge

auch eine kleinere Ausstellung verbunden ist. Uber den Fortgang der Bauarbeiten für die neue Gewerbeschule

Perilen zu bergeben

Movember de. Je

gab der Architekt Sramm mehrere Mitteilungen, met Nr. 2, zu e

wobei die Anwesenden angenehm davon berührt waren, daß fast sämtliche Arbeiten zu diesem Bau von hiesigen Handwerkern geliefert werden. Von mehreren Seiten wurde sehr scharf ge tabelt, daß die Stadtverwaltung oder ihre Leitung in letzter Beit Arbeiten entweder hat nach auswärts bergeben lassen oder es sind bei Submissionen die Arbeiten neben anderen auch folchen Handwerkern übertragen worden, beren Offerten nicht einwandfrei sind. Dem Stadtverordneten Petri wurde ganz besonders nochmals gedankt, daß er in letzter Stadtverordnetensizung so mannhaft für die Interessen des einheimischen Handwerks eingetreten ist.( Diesen Dank hat er sehr verdient. D. R.) In einer der nächsten Sizungen wird man sich mit dieser Angelegen­heit nochmals näher befassen. Gine angenehme Ab wechslung in der vielseitigen Difussion brachte das Vorstandsmitglied Dr. Krausmüller, der an Hand eines offiziellen Reiseberichtes über Ausbildung der Lehrlinge wie über das ganze Lehrlingswesen in Amerifa sehr interessante Mitteilungen gab. Am kommenden Sonntag unternimmt der Verein ein Erfurfion zur Be sichtigung des städtischen Wasserwertes bei Quedborn, wozu sich schon eine große Zahl bereit erklärte.

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RMV. Volkstümliches Bibliothefswesen. Um einer möglichst einheitlichen Organisation und einem Zusammenschluß aller in der Rhein- Maingegend auf diesem Gebiete vorhandenen Bestrebungen die Wege zu ebnen, be­

Gießen, den

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