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nahm der zug jeinen weg weiter nach dem Schlosse, wo aber mals eine militärische Begrüßung stattfand.

Unmittelbar nach der Ankunft der Majestäten im Schloss wurden die Fahnen und Standarten der an der morgiger Parade teilnehmenden Truppenteile nach dem Schlosse ver bracht und die Zivilbehörden der Stadt begaben sich zu Meldung beim Kaiser gleichfalls dorthin. Damit waren di offiziellen Kundgebungen für heute erledigt und die Stadi konnte sich für den morgigen Schautag rüsten. Aber noc lange wogte eine festlich gekleidete Menge durch die Straßer und bestaunte die Festdekorationen und die fremden Offiziere, die einen eigenartigen Zug in das Gesamtbild bringen.

Ein ganz besonders glänzendes Gefolge wird sich dies. mal mit dem Kaiser zu den Manövern begeben und augen blicklich sind unsere Hotels schon mit den ausländischen Offi zieren angefüllt, die mit dem Herzog von Connaught, dem Erzherzog Friedrich von Desterreich gekommen sind, oder die wie die englischen, amerikanischen Generalstabsoffiziere und die Militärattachees, aus Argentinien, Frankreich, Italier, Japan, Rußland, Türkei, Spanien 2c. auf Einladung des Kaisers den Manövern beiwohnen werden. Da außerdem di Prinzen des königlichen Hauses, voran der Kronprinz, ferner der Großherzog von Mecklenburg- Schwerin, Prinz Ruprecht und Prinz Leopold von Bayern, der König und Prin Johann von Sachsen, der Herzog Günther von Schleswig Holstein, der Erbpring von Sachsen- Meiningen mit Ge mahlinnen und viele andere Fürstlichkeiten, Offiziere und hohe Würdenträger an den Paraden und Festlichkeiten teilnehmer und zum großen Teile bereits in der Stadt weilen, so herrscht hier heute ein Leben und Treiben, als wäre Breslau eir großes Kriegslager. Unsere lieben Bürger kommen diesmal auf ihre Rechnung und können ihre Schaulust gründlich be friedigen, zumal morgen, der Paradetag und abends de Bapfenstreich sowie die Jllumination den Höhepunkt de Raisertage bilden dürfte.

Politifche Rundschau.

Deutsches Reich.

Eine neue Eingabe der Eingeborenen von Kamerun isl an den deutschen Reichstag gerichtet worden. Es sind die Atwa- Stämme, die sich durch ihren in Deutschland lebenden Bevollmächtigten an die Volksvertretung wenden. In der Petition tragen die Kameruner verschiedene Wünsche vor und bersichern, daß sie mit aller Aufrichtigkeit bestrebt seien, sich alle Errungenschaften der deutschen Kultur zu eigen zu machen und überaus loyale Schußbefohlene des Deutschen Kaisers zu sein. Unter anderm wünschen sie, daß jeder Akwa- Mann, Sobald er das zwanzigste Lebensjahr erreicht hat, auf zwei Jahre in die Schutztruppe eingestellt werde.... Die Petition ist außer dem Reichstage auch dem Reichskanzler und dem Kolonialdirektor zugegangen.

* Um den Landwirtschaftsminister v. Podbielski scheint fich nach und nach ein förmlicher Legendenkranz zu bilden. Der Gewährsmann eines Berliner Blattes will erfahren haben, daß Herr v. Podbielsti bei seinem letzten Vortrage dem Kaiser gemeldet habe, die Beziehungen seiner Frau zu der Firma Tippelskirch hätten aufgehört. Danach könne das Abschieds­gesuch des Ministers als nicht mehr existierend betrachtet werden. Nichtsdestoweniger sei anzunehmen, daß der Minister nach der gleich nach dem Manöver zu erwartenden Erledigung des Falles Fischer sein Abschiedsgesuch erneuern und daß ihm dann die erbetene Entlassung unter Verleihung des Schwarzen Adlerordens gewährt werden würde. Der Abbruch der Be­ziehungen des Ministers zu der Firma Tippelskirch sei auf einen dienstlichen Befehl des Kaisers an Herrn v. Podbielski erfolgt. Tatsächlich ist vor Abschluß der Untersuchung im Falle Fischer weder eine Entscheidung darüber möglich, ob Herr v. Podbielski bleibt noch ob er entlassen werden und den Schwarzen Adlerorden erhalten solle. Alle derartigen Kombinationen sind also müßig.

* Während die schwebenden Kolonialaffären noch keinen Abschluß erkennen lassen, wird verschiedentlich versucht, den Leiter des Oberkommandos der Schußtruppen, Oberstleutnant Duade zu verdächtigen. Es wird ihm fälschlich vorgeworfen, er habe die Veröffentlichung der Mitteilung veranlaßt, daß auch andere Offiziere der Schutztruppe, außer Major Fischer, zu Tippelskirch in engen Beziehungen gestanden haben, was zu nicht wünschenswerten Kreditgewährungen geführt hätte. Oberstleutnant Quade wird gegen diese Verdächtigungen gerichtlichen Schutz nachsuchen.

frankreich.

** Ein etwas wunderbar flingender Vorschlag wird unter den Teilnehmern der Bischofskonferenz erörtert. Da­nach sollen die Gemeindekirchenräte noch vor der vom Staate eingestellten Sequestrierung der Kirchen als deren Mieter auf­treten. Man glaubt, daß die Gemeinden froh darüber sein würden, aus den sonst unverwertbaren Kirchen wirtschaftlichen Duzen zu ziehen, und daß auch die Regierung keinen Grund hätte, dieser Kombination ernste Hindernisse zu bereiten.

Italien.

** In politischen Kreisen wird das Verhalten des öfter­reichischen Geschwaders, welches zurzeit an der dalmatinischen Küste freuzt, lebhaft besprochen. Die Schiffe haben nachts auf den Italienischen Strandort Fano einen Scheinangriff ausgeführt. Tittoni hat den italienischen Botschafter beauftragt, bei der öster­reichischen Regierung Aufklärung über den Zwischenfall zu verlangen. Auch dürfte die Angelegenheit Anlaß zu einer Rammerinterpellation geben.

Balkanftaaten.

** Der serbische Minister des Innern Protisch unter: breitete dem Staatsrate eine Vorlage betr. Abänderung des Breßzgesetzes. Die neue Vorlage strebt die Uebertragung der Konfistation der Blätter an den Staatsanwalt, die Ein­führung der freien Beweiswürdigung bei Preßdelikten und bas Verbot der Polemik über die Tat vom 11. Juni 1903 an. Die Vorlage plant die Begrenzung der Verichterstattung aus der Stupschtina und sieht die Strafbarkeit der Veröffent­lichung geheimer Staatsforrespondenzen über Vorgänge im Ministerrate sowie der Bezeichnung der Offiziere und Unter­offiziere als Verschwörer oder Gegenverschwörer vor, über­haupt der Charakterisierung von Militärs hinsichtlich des Staatsstreichs vom 11. Juni 1903 und jedweder Verun­glimpfung oder Verherrlichung des Staatsstreiches. Strafbar ollen ferner die Teilnehmer an der Wiedergabe von Stupsch­linareden sein, soweit diese strafbaren Inhalts sind. Einen Fortschritt bedeutet das gerade nicht.

Amerika.

** Es bestätigt sich, daß die Lage auf Kuba sehr ernst ist, daß aber Präfident Balma feine alarmierenden Meldungen

Durchläßt, um die Welt zu täuschen. Der Kampf hat keines­wegs nachgelassen und durch die Unruhen ist die Tabatsernte bedroht, da a Aussaat spätestens in 14 Tagen stattfinden müßte. General Guerra hat angeordnet, alles niederzu­brennen, wenn Palma nicht abdankt oder nachgibt.

Kleine politische Nachrichten.

Essen, 6. September. Nach einer hier vorliegenden Mel­dung soll die Verstaatlichung des Bergbaues von der preußischen Staatsregierung beabsichtigt sein.

London, 6. September. Kriegsminister Haldane beab­fichtigt, Radfahrerabteilungen für die Armee nach deutschem Muster einzuführen.

Madrid, 6. September. Auf die Vorschläge der Regierung betr. Besetzung der Gesandtschaft am päpstlichen Hofe ist vom Vatikan teine Antwort eingegangen. Es ist die Rede von einer Zurückberufung des gegenwärtigen Nuntius Rinaldi und der Kündigung des Konkordats.

Zur Reform des Strafprozeffes.

Frankfurt a. M., 6. September.

In jedem zweiten Jahre versammeln sich die deutschen Juristen, um sich mit den aktuellen Gesetzgebungsfragen zu befassen und diejenigen Vorschläge zu erörtern, die geeignet sind, das bestehende Recht und seine Ausübung zu vervoll­kommnen. Der Juristenkongreß nimmt daher im öffentlichen Leben eine bedeutsame Stellung ein und seine Verhandlungen werden überall im Reiche mit größtem Interesse verfolgt. Diesmal wird der Reigen der Versammlungen hier mit dem Verbandstage der internationalen friminalistischen Vereinigung eröffnet, der morgen seinen Anfang nimmt.

Ursprünglich ein kleines Häuflein, das durch Lombroso angeregt, den Ursachen des Verbrechertums nachspürte, haber fie jetzt als kriminal- soziologische Schule in Deutschland unter Franz von Liszt's Führung ihren Grundgedanken zum Ge meingut der gesamten deutschen Juristenvelt gemacht, daß die Strafe im Hinblick auf den Zweck ausgebaut werden müsse, das gewerbsmäßige Verbrechertum und das Ver­brechertum bei den Jugendlichen zu bekämpfen. Aber die diesjährige Tagung der deutschen Landesgruppe der J. K. V. gilt nicht der Reform des Strafrechts, die ja immerhin noch in weiter Ferne liegt, sondern den Vorschlägen, die die vom Reichsjustizamt einberufene Kommission zur Reform der Strafprozeßordnung in ihren Protokollen niedergelegt und veröffentlicht hat. Die deutsche Sektion der J. K. W. hat ein umfangreiches kritisches Sammelwerk herausgegeben, in dem die gründlichsten Kenner des deutschen Strafprozesses, praktische Richter, Anwälte und dozierende Gelehrte die Rot­schläge der Kommission bekämpft und bessere ihnen entgegen zustellen versucht haben. Landgerichtsdirektor Aschrott gat die Kernpunkte dieses über 1000 Seiten starken Werfes in einer kurzen Broschüre zusammengefußt, und wird auf dem Kongreß den einleitenden Bericht erstatten.

werden.

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Einen Ausschnitt aus dem Fremden- Recht, der bei allen Russendebatten der letzten Jahre in den deutschen Parlamenten die politischen Geister lebhaft erregte, die Frage: Empfielt sich für das Deutsche Reich der Erlaß eines Auslieferungs. gesezes? wird in dem Referat des Tübinger Universitäts­professors Dr. Frank und in dem Korreferat des Oberlandes. gerichtsrats Professor Dr. Harburger- München beantwortet Schließlich wird Professor Dr. Freudenthal­Frankfurt a. M. in seinem Vortrag über amerikanische Kriminalpolitik dem deutschen Strafrecht den Spiegel aus vorgeschritteneren transatlantischen Rechtsbestimmungen vor. halten. Das Hauptinteresse lenkt sich natürlich auf die Reform des Strafprozesses, die seit Jahren Gegenstand eifriger Er­wägungen ist. Den Verhandlungen widmet daher auch das Reichsjustizamt besondere Aufmerksamkeit. Die Teilnehmer am Verbandstage sind zum großen Teile bereits eingetroffen. Sie werden aber sofort nach Schluß dieser Verhandlungen unsere Stadt wieder verlassen, um sich nach Kiel zu begeben, wo nächste Woche der deutsche Juristentag beginnt.

Soziales Leben.

Notarius.

× Der Achtuhr- Ladenschluß wird in Leipzig vom 1. Dt­tober ab eingeführt werden. Vor Sonn- und Festtagen bleiben die Geschäfte bis neun Uhr geöffnet.

× Japan gegen den Fortschritt. Die japanische Re gierung hat dem Schweizer Bundesrat mitgeteilt, Japan lehne die Beteiligung an einem internationalen Uebereinkommen betreffend das Verbot der industriellen Nachtarbeit der Frauen ab. Japan will auch nicht an einer Konvention betreffend Das Berbot weißen Phosphors in der Zündholzindustrie teil­nehmen.

Nab und Fern.

Opfer des Meeres. Jm Juli d. J. find nach einer amtlichen Statistik 81 Schiffe vollständig verloren gegangen, und zwar 46 Segelschiffe und 35 Dampfschiffe mit 20 674 bezw. 49 912 Registertonnen, darunter zwei deutsche Dampfschiffe. Außerdem weist die Statistik noch 347 durch Unfälle wie Strandungen, Kollisionen und Feuer beschädigte Schiffe auf, darunter 35 deutsche, 6 Segelschiffe, 29 Dampf­Schiffe.

Automobilunfall des Prinzen Ruprecht von Bayern. Als Prinz Ruprecht vom Manöverfelde heimkehrte, fuhr bei Neufahrn das von dem Rittmeister Czermak gelenkte Auto­mobil über eine Straßenböschung hinab, wobei die Insassen, herausgeschleudert wurden, aber feinen Schaden erlitten. Die Abfahrt zum Kaisermanöver nach Schlesien erlitt hier burch einen Aufschub.

Mit den Füßen zerstampft. Der 20jährige Hausdiener Blumenthal aus Rhinow bei Rathenow hat das 5 jährige Töchterchen der Auswärterin Witte erst in schändlichster Weise gemißbraucht und dann mit den Füßen solange auf dem armen Wesen herumgetreten und mit einem Hammer bearbeitet, bis das Kind tot war. Nach geschehener Bluttat hat der Wüstling die Leiche auf einem Felde verscharrt. Der Mörder ist in vollem Umfange geständig.

Einsturz eines Neubaues. In Kiel stürzte in der Kaiserstraße ein im Bau befindliches zweistöckiges Fabrif gebäude zusammen. Nach mehrstündiger Arbeit konnten zwei Tote und ein Schwerverletzter aus den Trümmern gezogen werden, ein Mann wurde nur leicht verletzt.

Bluttat im Harz. In Osterode a. Harz wurde die Witwe Reinhard und ihre Nichte vor einem Nebengebäude der Reinhardschen Villa ermordet und verstümmelt aufge funden. An der Nichte war ein Lustmord verübt worden.

Die Kehle war durchschnitten. Der Witwe Reinhard b durch Beilhiebe der Schädel zertrümmert worden. Der T ist flüchtig.

Gin Seffifes gang des Pfarrers Dieh of werden. Der Bra eriums des Innern ibrerfeits in der Ang thionen des Großherzog fall durch die Kreisf handen find, die fich

+ Ein Opfer seines Berufes wurde der Lokomotivfüh Anding aus München. Anding führte den Lindauer Fri schnellzug. Beim Passieren der Station Grafrat beugte fich etwas aus der Maschine heraus und schlug mit dem So an einen Arbeitskrahn, den Arbeiter aus Versehen zu ra

am Geleise stehengelassen hatten. Dem Bedauernswerten wirft ermittelt werden,

der Kopf buchstäblich abgerissen.

Der Schuß durchs Fenster. In Grünau bei Plescha

E foll dabei bis

wurde der Gutsbefizer Stechbart durch einen Schuß toda, weil Anfang der 30

Hofe durch das Fenster seines Zimmers tödlich verwundege Schulwefen d

Es liegt ein Racheakt vor. Der Täter, ein Knecht Stechbars wurde verhaftet.

de Grundlage geft

Bate und Bücher, die

Belgien erfolgte in einer Pulverfabrif eine beftige Explofic durch die drei junge Arbeiterinnen den Tod fanden. Da ganze Ort wurde durch die Explosion erschüttert. Von de Fabrikgebäude selbst sind nur rauchende Trümmer übrig g blieben. Im Augenblid, als die Explosion stattfand, wara

Explosion in einer Pulverfabrik. In Baeben- Mezeliabt zu einem Muse

die drei Getöteten durch schnelle Flucht retten konnten.

in Berzeichnis davo Soden recht gut auf eidung getroffen. jur Bit noch im

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27 Arbeiter in der Fabrik beschäftigt, welche sich aber bis abniffe zunächt abgew Ehedrama in einer Millionärfamilie. Der Millioniretturnen abgehalten

Andrejew aus Petersburg erdolchte seine Frau, die ihren Geliebten, dem General Pistolfors, dem ersten Mann der Großfürstin Paul, ein Perlenhalsband schenfte, um ihn aus seiner Geldverlegenheit zu retten.

? Aus dem Bieber Biebertale hat es eine fto beraus günftigen Witter

Brennende Wälder. Eine heftige Fenersbrunst ist handmann leicht, den reid Gebiet der Stadt Collo, Departement Constantine( Algie ich unter Dach und F

ausgebrochen. 40 000 Heftar Korfeichentaldungen stehen Flammen; mehrere Ortschaften sind bedroht, da der Brank schnell um sich greist.

+ Verhaftete Millionenschwindler. In Philadelbia wurk der Finanzielle Segal sowie der Kassierer der Real Estat Trust Company", North und dessen Gebilje Collingwood ves

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Huwmeternte,

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Fringer Mühe vollzogen,

mabt wurde, fann meift Hein Wunder, daß bei fo

Stroh auch in hifiger

haftet. Sie werden beschuldigt, in Gemeinschaft mit dem ven eigender Bewegung begri storbenen Präsidenten Hipple die Depositengläubiger un bar ift diesmal night mehrere Millionen Dollars geschädigt zu haben. Man schäßt we schon im Herbfte ein

den Fehlbetrag bei der Real Estate Trust Company auf meh als 10 Millionen Dollars.

Bunte Tages- Chronik.

s. Dutenhofen, 66

betriebene Umbau unfere Wollendet, daß nächsten M

Essen a. Ruhr, 6. September. Nach einem Wortwechsel eibung vollzogen werden den eine Köchin in Bergeborbed mit einer Bergmannsfran Forging 11 Uhr festges Trier, 6. September. In Auersmacher find drei Häuſer

niedergebrannt, wobei ein zusammenfallender Kamin einen zehnjährigen Knaben erschlug.

der Inſpetitio

iſt mitwirken. XKönigsberg, 6. heizung unserer Ge

at der Landesausschuß­

Roubaix, 6. September. In der Fabrik von Lefèvre entstand infolge Explosion eines Naphthafasses eine Feuers.önen Betrag von 2120 brunst, wobei vier Personen sich tödliche Brandwunden zachte Summe, welche den zogen, darunter auch der Besitzer der Fabrik.

=

Vermischtes.

Seemannslos. Die Gallione Anna Rebekka" mit einer Holzladung von Mentel unterwegs, fenterte etwa 40 Meilen von Memel. Die aus dem Kapitän, einem Matrosen und einem Schiffsjungen bestehende Besatzung rettete sich auf dem Kiel der Gallione, wo sie acht Tage lang ohne Essen und Trinten umhertrieben. Eine Woge spülte einen Mann über Bord, doch gelang es dem Kapitän, ihn zu retten. Am Sonntag verfiel der Schiffsjunge in Raserei und starb am andern Morgen. Inzwischen war das Wrad in die Gegend von Schwarzort getrieben, wo ein Rettungsboot die Ueberlebenden und die Leiche an Bord nahmen.

=

Die Schatzkammer des Sonderlings. In dem Dorfe Barenberg in der Provinz Hannover starb ein alter Jung geselle, der seinen eigenen Hof hatte und auch etwas Geld haben sollte. Das Testament war im Gerichtsgebäude de poniert, und deshalb wurden die Verwandten zur Eröffnung des Testaments geladen. Und alle, alle kamen und alle hörten, daß sie die Erben seien. Aber, so teilte der Richter mit: Geld sei nicht da. Man durchsuchte sämtliche Schränke, Kisten und Kasten, aber der Schaz" wurde nicht gefunden. Endlich entdeckte man den Schatz. In einer ganz abseits gelegenen unbenutzten Kammer stand ein alter Webstuhl, und unter diesem lagen in einem alten Hemd eingewickelt 197 000 Mark in guten Wertpapieren. Da man weiß, daß der Verstorbene kürzlich noch andere Papiere gekauft hat, so nimmt man an, daß noch andere Verstecke, die Schätze bergen,

enthalten find.

Lokales.

7. September 1906.

interlandfreiß gewä

Biedenkopf. Die tellung, die sich eines

mangemein reichhaltige. A diere in nicht weniger gene Tiere in 34, Hi 14, Tauben in 36, 09 Nummern. Besondere fellungen der Saatbau bemmer ein ländlicher Geflü

er Landwirtschaftskammer. Hühner in Räfigen vor. hofe, damit dem Landwir einen Geflügelhof auch für sich einrichten fann. caine Separat- Ausstellung Fufindenden Fische: Lache Barben, Schmerlen, Do est, Flußbars, Male,

Som Sogelsberg mehrere Aussich Biemardtarm auf dem Ronat, der Ernst Ludw pätestens im Frühjahr 1 auterbach ist schon bis

Sungen, 6. Sept. beiner gründlichen Erneu the find in den ver erbaut, der Hauptturm as Sch ff weist mittela Bauftil auf. Das Ch Grabsteinen, Jafrijten Rittergefchlechtern, darun

P. Warnung. vermittlern wurde schon wiederholt gewarnt und dennod tauchen derartige Annoncen in neuerer Zeit wieder in große Anzahl in den Zeitungen auf. Hier wurde ein junge Mann um deu Betrag von 16 Mt. von einem solchen Ver mittler betrogen, indem dieser per Nachnahme den Betrag zur angeblichen Deckung der Unkosten erhob, dann aber di Korrespondenz abbrach. Gegen diesen sauberen Vermittler ist Untersuchung wegen Betrugs eingeleitet. + Auf dem in Dresden tagenden Deutschen Pfarrertag wurde zum Fall Korell mit großer Majorität folgende Resolution angenommen:

Gegenüber unbekannten Darlehn ogenjolms und Solm

Wir halten es im allgemeinen für die Pflicht der deutichen Pfarrervereine, bei der Beurteilung der Verhältnisse und Vor tommnisse in den einzelnen Landeskirchen, die sorgfältigfte Zurückhaltung zu beobachten. Wir lehnen es insbesondere ab, zu dem einzelnen Falle Korell entschieden Stellung zu nehmen, da er nicht genügend geklärt erscheint. Die Tatsache jedoch, daß eine Kirchenbehörde die politische Haltung eines Geiftlichen zum Gegenstand behördlicher Korrektur gemacht hat, veranlagt uns, grundsäglich zu erklären: Wir fordern für das politische und soziale Wirken des Geistlichen die Freiheit, die ihm als Staats bürger zufomt. Dus Eintreten für die Aufrechterhaltung der bestehenden Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung insbesondere fann den Geistlichen nicht zu einer aus dem Amt der Wort verfündung fließenden Pflicht gemacht werden. Wir halten es für selbstverstandlich, daß die Geistlichen den gesunden Zielen sozialer Reform, vor allem der Hebung des Arbeiterstandes das tatfräftigite Interesse entgegenbringen. Mit gleicher Gewißheit halten wir es für unvereinbar, mit den Amtspflichten eines Geift­lichen, das politische Machtbet Bisein einer Bartet bewußt zu stärken, die so wie die heutige Sozialdemokratie sowohl die religiöse wie sittliche Grundlage unseres christlichen Volkslebens tatsächlich zu zerstören sucht.

*

bungen oder Hungen w dem Grafen Otto bor Sellnrod, 6. Sep are Wasserleitung Ergebnis rechtfertigt di lid wafferreich ift. Bet die Basserleitung Friedberg, 5. C iffionstonferen

be recht zahlreich befu funde aus allen Teile Frankfurt, 6. C Biederholung der näch S und den angren genen Abend umfangre

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lie verfügbaren Man auf ihren Rebieren ber leute in Uniform an De ein startes Aufgebot war fehr am Blag. De Hunden immer mehr an. aber auch zweideutige teche Frauenzimmer. on um 7 Uhr geflo Eimpfreden und Dr

bie Leute johlen un Bo fidh größere Men

Lute höflich, abe