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Lokales.
** Der Provinzialtag der Provirz Oberhessen warf in seiner legten Sigung 20 000 Mt. aus, damit die Vorarbeiten zur Anlage einer elektrischen Zentrale bei Lisberg in Verbindung mit einer Wasser Versorgung aus dem Quellengebiet Inheiden ehestens in die Wege geleitet werden.
Die Gerichtsferien beginnen am 15. Juli und enden am 15. September. In dieser Zeit gelangen nur Wechsel- Ermissionsflagen, Arreste und Anträge auf schleunige Außerdem werden seit zwei Verfügung zur Erledigung. Jahren sogenannte Feriensachen verhandelt, Klagen, bei denen der Kläger den Antrag gestellt hat, die Prozeßsache Diesen Anträgen wird aber als Ferienfache zu erffären. nur stattgegeben, wenn der Antragsteller eine genügende und einwandsfreie Begründung einreicht und nachweist, daß durch eine Verzögerung der Sache der Verlust des Klageobjektes zu erwarten sei. Strafsachen werden zwar nach wie vor verhandelt, jedoch tritt auch hier bei neu eingeleiteten Vers fahren eine Verzögerung in der Terminsanseßung ein, da die Zahl der verhandelnden Straflammern während der Ferienzeit ebenfalls beschränkt ist.
* Die neue Reichserbschaftsst euer trat am 1. Juli in Kraft. Damit Steuerhinterziehungen vermieden werden, haben die Standesämter den Erbschaftssteuerämtern jeden Monat besondere Totenliften einzusenden, Gerichte und Notare müssen vorliegende Testamente ebenfalls von Amtswegen an diese Steuerämter übermitteln. Dasselbe hat schriftlich oder mündlich zu geschehen.( Steuerfrei sind nur Erbschaften der Kinder von den Eltern und der Eltern von den Kindern. Schon Erbschaften unter Geschwistern sind steuerpflichtig.) Ecbschaften gleich stehen Schenkungen unter Lebenden. Gerichte und Notare haben dieselben von Amtswegen mitzuteilen, ebenso sind die Beschenkten dazu verpflichtet.
* Das Porto für Stadtbriefe beträgt, wie auf mehrfache Anfragen mitgeteilt wird, auch in Zukunft 5 Pfg. Erhöht wurde lediglich das Porto für Postkarten, Drucksachen, Geschäftspapiere und Warenproben des Orts und Nachbarortsverkehrs.
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SS. 26. Lahutal- Sängerbundesfest zu Gießen. Am kommerden Sonntag werden über 600 aftive Mitglieder des Lahntal- Sängerbundes, mit diesen noch weit mehr Sänger der näheren und weiteren Umgebung Gießens und nicht zuletzt noch Tausende andere Freunde Freunde und Gönner des Gesanges wie auch andere Fstbesucher- nach Gießen tommen, um die gesanglichen Darbietungen anzuhören oder auch sich mitzufreuen inmitten des Festtrubels. Unsere Stadt wird also an dem Tage das Ziel vieler sein. Es liegt darum im Interesse der Gießener Bürger, wenn die Stadt an den Tagen vom 7.- 9. Juli recht festlich geschmückt ist, damit sich alle Gäste wohl fühlen, damit sie schon bei ihrem Eintritt in die Stadt sehen, daß Gießen eine rechte Feststadt ist, Feste zu feiern versteht und in diesem Falle ganz besonders die Einwohnerschaft mit den Sängern sympathisiert, den deutschen Männergesang und das deutsche Volkslied zur gegebenen Zeit tatkräftig zu fördern weip. Es ergeht deshalb die öffentliche Bitte: Alle Fahnen heraus und recht schön mit Guirlanden die Häuser geschmückt, nicht allein ein Gebot der Gegenseitigkeit, denn auch der Gießener freut sich, wenn er in anderen Orten bei Festen bestens empfangen wird, sondern unsere Einwohner sind es sich selbst schuldig. Beige der Gießener, daß ihm alle Gäste willtommen sino, daß er das 26. Lahntal- Sängerbundesfest mit zu dem seinigen gemacht hat, daß es ein Boltsfest ift!
Dieses Bundesfest tehrt alle 2 Jahre wieder und da dem Bund zur Zeit 16 Gesangvereine in 13 Städten angehören, werden viele Jahre vergehen, ehe das gietche Fest wieder einmal nach Gießen fommt. Auf diesen Festen werden alte treue Freundschaften aufgefrischt, neue geschlossen, alte liebe Bekannte aus den verschiedenen Gegenden treffen sich; ist es nicht auch zur Erhöhung der Freude an gebracht, daß die Stadt durch schöne Ausschmückung ihrer Straßen die Erinnerung an das Fest auf lange Jahre den Festbesuchern tief ins Gedächtnis bestens einprägt?
*** Nahezu ertrunten wäre gestern Abend im Gießener Freibad der Buchdruckeriehrling K. Er war, ohne des Schwimmens fundig zu sein, leichtsinnigerweise aus dem Bassin in die offene Bahn gegangen, wo ihn der Strom umwarf. Er konnte nur durch das schnelle Eingreifen einiger Mitbadenden, namentlich seines Kollegen H., von dem Tode des Ertrinkens gerettet werden. Es wäre den Nichtschwimmern dringend anzuraten, in diesem Punkte ihren Wagemut etwas mehr zu zügeln, Lorbeeren sind bei derartigen Situationen von ihnen nun einmal nicht zu holen.
*** Ein Komitee plant, im nächsten Jahre in Kassel ein Trachtenfest abzuhalten. Es wäre zu wünschen, wenn es sich irgendwie ermöglichen ließe, daß das Trachtenfest, das sich mit der Butzbacher Veranstaltung so gut eingeführt hat, zu einer ständigen Einrichtung würde.
* Krantenpflege auf dem Lande. Der Kreisrat von Schliphate ist im Kreise Erbach bemüht, dafür zu forgen, daß in jedem, selbst im kleinsten Dorf, eine Krankenpflegerin oder eine Berson sich befindet, die in der Krantenpflege ausgebildet ist. Gerade auf dem Lande mangelt es bet schweren Krankheitsfällen oft an geübten Pflegerinnen, und so ist die Bemühung des Kreisrates freudig zu begrüßen. In jeder Gemeinde werden Personen, die sich in der Krantenpflege ausbilden wollen, ermittelt. Diese werden dann in Darmstadt im Elisabethenstift entsprechend unterrichtet.
* Der hessische Schugverein für entlassene Gefangene hält seine diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung am Freitag, dem 13 Juli, nachmittags 4 Uhr, im S Bungssaale der Strastammer des Großh. Landgerichts zu Darmstadt ab.
Hessische Landes ausstellung 1908. In teressenten für die Hessische Landesausstellung für freie und angewandte Kunst Darmstadt 1908 tönnen von dem Bureau der Handwerkskammer, Waldpi., Anmeldebogen für diese Ausstellung beziehen. Die Ausstellung umfaßt nicht nur
Jubiläum zurückblicken kann.
Werte der freien Runst, sondern ist auch auf dem Gebiet| demnächst auf ein fünfundzwanzigjähriges Brautschaftsder angewandten Kunst, auf die Kunstindustrie und das Kunsthandwerk ausgedehnt. Nähere Auskunft über den Umfang der Ausstellung, die Zulassungsbedingungen und über alle hierauf bezüglichen Angelegenheiten wird ebenfalls auf dem Bureau der Handwerkskammer bereitwilligst erteilt.
* Die hessischen Fleischbeschauer hielten am Sonntag Nachmittag in Offenbach unter Vorsiz des Veterinärs rates Dr. Schneider Offenbach eine Versammlung ab zur Gründung eines hessischen Landesverbandes. Die Versaam lung war von Fleischbeschauern aus allen Teilen des Großherzogtums gut besucht; außerdem wohnten den Verhandlungen eine Anzahl Kreis- und prakt. Tierärzte, sowie Schlachthofdirektoren bei. Der Zweck des Verbandes ist die Weiterbildung seiner Mitglieder, damit sie den Anforderungen des neuen Fleischbeschaugesetzes gerecht werden fönnen, und die Wahrung ihrer materiellen Interessen. Als Siz des Verbandes wurde Offenbach bestimmt und als Vorsitzender Hallenmeister V. Hermann gewählt. Die übrigen Vorstands mitglieder wohnen in Mainz, Gießen und Friedberg.
r. Gut zu Fuß. Ein Herr durchwandert den Vogelsberg, um mit seinem photographischen Apparat dort Auf nahmen zu machen. Er hat einen Mann engagiert, der ihm den Apparat trägt. Beim Mittagessen im Wirtshaus spricht der Bauer der Suppe so tüchtig zu, daß ihm der Herr be deutet, sich mit dem zweiten Teller voll zu begnügen, da es noch mehrere Gänge gäbe. Doas mächt naut, ich sein gout se Fouß!" gab der Bauer zur Antwort. Er hatte die Gänge für Marschleistungen gehalten.
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* Ein solch reicher Heusegen, wie er in diesem Jahre unseren Landwirten beschert ist, gehört zu den Ausnahmen. Es ist nicht zu viel gesagt, wenn man die Heuernte als eine Doppelernte im Vergleich zu den normalen Ergebnissen bezeichnet. Insonderheit sind es die Bergwiesen, die Triften, die Feldwiesen, welche ganz unerwartet reiche Erträge liefern.
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Frachtermäßigung für Heu und Stroh. Vom 10. Juli ab werden Heu und Stroh( Weizen- und Roggenstroh), auch gepreßt, auf den Preußisch- Hessischen Staatsbahnen, der Militär- Eisenbahn und den Oldenburgischen Staatsbahnen nach dem Ausnahmetarif 2( Rohstofftarif) abgefertigt, sofern mindestens 10t mit einem Frachtbrief für einen Wagen aufgeliefert werden oder mindestens die Fracht für dieses Gewicht bezahlt wird.
* Mainz, 5. Juli. Die Kassenärzte der Dctsfrankenkasse haben den vereinbarten Vertrag für Ende Dezember gekündigt. Die Aerzte verlangen Erhöhung des
Tarifs um die Gesamtfumme von 50 000 Mt.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtl che Witterung in Hessen für Samstag, den 7. Juli. Zunächst noch tüb, dann Aufheiterung, wärmer, schwache westliche Winde.
Näheres durch die Gießener Wetterfarte.
Rirchliche Rachrichten für Gießen Evangelische Gemeinde.
4. Sonntag nach Trinitatis, den 8. Juli. Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schloffer.
Bugleich Christenlehre für die Neutonfirmierten aus der Matthäusgemeinde.
Vormittags 912 Uhr: Pfarrer Schwab. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe.
In der Johannestirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrofsistent Steiner. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannesgemeinde.
Vormittags 912 Uhr: Professor D. Ed.
Nach allen Gottesdiensten Kollekte für die evangelische Gemeinde Horchheim bei Worms zur Erbauung einer Kirche. Abends 8 Uhr, Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaale der Johannesfirche.
Batholische Gemeinde. Samstag, den 7. Juli. Nachmittags un 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
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Sonntag, den 8. Juli. 5. Sonntag nach Pfingsten.
Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Rommunion. Vorm. um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. ut 91 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Katholischer Gottesdienst in Grünberg
Babenhausen, 5. Juli. Leßten Sonntag Morgen um Leßten Sonntag Morgen tamen am hiengen Bahnhof in sieben Waggons zirka 3000 famen am hiengen Bahnhof in sieben Waggons zirfa 3000 Kriegsbrieftauben aus der Gegend von Aachen an, um von hier aus die Probe ihrer Fluggeschwindigkeit und Findigkeit abzulegen. Um 6 Uhr 40 Min. früh wurden die Rörbe, 130 an der Zahi, geöffnet. Blißschnell schwi rten die Tierchen heraus, treiften mehrmals in der Luft und schlugen zuigt ausnahmslos die Richtung nach ihrer Heimat att, wo die ersten bereits um 9 Uhr eintrafen.
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Steinberg, 4. Juli. Hier wurde ein Turnverein mit 46 Mitgliedern gegründet.
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Wetzlar, 5. Juli. Die im Kreise Weglar bestehende Wanderbücherei findet seitens der Landbevölkerung guten Zuspruch. Die Bücherausgabe liegt in Händen einzelner Lehrer. Nun hat man am 1. Juli auch in Bezlar eine Voitsbücherei gegründet. Die Sammlung umfaßt bereits 1000 Nummern.
* Altenhain. Nächsten Sontag wird hier das neue Schulhaus eingeweiht. Um die Lehrerstelle hat sich aber noch niemand beworben.
* Beienheim. Hier wird am Sonntag unser Kriegerdenkmal eingeweiht.
* Butzbach, 5. Juli. Das Trachtenfest und die Ausstellung finden nächsten Sonntag durch eine kleine Schlußfeier im Ausstellungssaale ihren Abschluß. Wie schon jetzt feststeht haben die Veranstaltungen, besonders die Trachtenausstellung, einen namhaften Ueberschus ergeben. Es besteht deshalb u. a. die Absicht, an sämtliche Bugteilnehmerinnes sowie an die Mitwirkenden bei der Aufführung des Festspiels " Die Hüttenberger" eine Erinnerung in Gestalt einer Brosche zu verteilen. Von allen Landesver* Bad Nauheim, 5. Juli. ficherungsanstalten geht bekanntlich unsere hessische Invalidenbei sicherungsanstalt mt Uebernahme des Heilverfahrens voran. Auch in diesem Jahre ist das Konezkistift dahier von Leidenden überfüllt, die auf Kosten der Javalidenversicherung eine Kur gebrauchen, so daß eine Anzahl Kranke schon in Brivatiogis unt rgebracht werden mußte.
§ Burg- Gemünden, 6. Juli. Unser Dit rüstet sich zum Feste, denn am Samstag, Sonntag und Montag, dem 7., 8. und 9. Juli, begeht unser Militär- und Kriegerverein in feierlicher Weise seine Fahnen weihe. Eine größere Bedeutung erlangt die Feier noch dadurch, daß mit ihr das Beziifstriegerfest des Hassiabezirks Homberg a. d. Ohm ver bunden ist. Die Vorbereitungen sind sehr sorgfältig ge= troffen und wenn der Himmel an den Tagen ein Einsehen haben wird, werden die Kameraden wieder ein echtes, rechtes Kriegerfeft feiern.
* Nidda, 5 Juli. Der Gemeinderechner Zimmer von Bisses, der der Unterschlagung von ca. 2 800 Mart beschuldigt ist, wurde in das Haftlokal Nidda gefänglich
eingeführt.
§ Schotten. Durch unsere Bezirkskasse sollen auch in diesem Jahre wieder treue Dienstboten ausgezeichnet
werden.
* Fulda Die Stadt wird ein Elektrizitätswert zu 450 000 Def. errichten.
* Offenbach, 5 Juli. Fetter Konturs. Das schon seit einer Reihe von Jahren gegen den bekannten Bettradfahrer und Fahrradfabrikanten Lehr zu Frankfurt a. M. resp. Fechenheim schwebende Konfureverfahren fand mit der Schlußverteilung seinen Abschluß. Die Gläubiger müssen sich mit 1,23% ihrer Forderungen zufciebengeben.
* Frankfurt, 6. Juli. Alte Liebe. In der Nähe unserer Stadt lebt in zwei Borcrten ein Brautpaar, das
ist Sonntag, 22. Juli, vorm. 91/2 Uhr: heilige Messe mit Predigt.
Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 4. Sonntag nach Trinitatis( 8. Juli) predigt:
1. vormittags: Pfarrer Schmidt.
Text: Luc. 15, 20-32. Lieb Nr. 238. Beichte und heiliges Abendmahl, wozu die Beichte Samstag nacom. 2 Uhr stattfindet.
2. nachmittags: Defan Wagner.
Text: Up. Gesch. 4, 1-12 Lied Nr. 271.
Ratechismuslehre.
Gottesdienst mit Katechismuslehre vormittags 91 Uhr in Stangenrod. Gottesdienst mit Katechismuslehre in Lumda nachm. 11/2 Uhr.
Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.
ich bin nervös", hört man heutzutage alltäglich. Wohin man geht und wen man trifft, man hört die Leute flagen:„ Meine Nerven sind geschwächt oder zerrüttet", man ist nicht imftande seinem Tagwerk richtig nachzugehen. Es bedarf eines Mittels wie Dr. Rays Nervol, das in solchen Fällen hilfreich eingreift, den Nervenreiz beseitigt und die Nerven fräftigt.( Bestandteile: Kaliforn Haferertraft 50, Fenchel 20, Anis 20, Pomeranzen 20, Bal= brianertraft 20, Glyzerin 0, Zucker 30, Bromfalium, Bromnatrium, Bromammontum je 10.) 3u haben in den Apotheken. Man sei vorsichtig, das ächte Dr. Rays Nervol zu erhalten.
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Mit der Beilage unserer heutigen Zeitung ladet die Vorstandschaft des Allgemeinen Los., Spar- und Prämienvereins Bavaria"( Anmeldestelle bei Chr. Hummel, Römerstr. 3, München,) zum Beitritt in diesen Verein ein. Wenn man den Zweck dieses auf solider Grundlage aufgebauten Vereins in dem beiliegenden Prospekt näher betrachtet, sc drängt sich wohl selbst dem Laten der Gedanke auf, daß es sich hier keinesfalls um eine jener zahlreichen verbotenen Sectenlosges Ushaften handelt, bei welchen dte Beiträge der Mitglieder ganz oder zum größten Teil die Taschen der Unternehmer wandern, sondern < inen auf Grund der deutschen, beziehungsweise bayrischen Vereinsgeseze gegründeten und vorschriftsgemäß angemeldet und verwalteten Verein. Demzufolge haben die Mitglieder nicht nur gemeinschaftlichen an den auf die Vereinslose fallenden Gewinnen, sondern auch auf das Vereinsvermögen überhaupt. Es fließt also aller Ueberschuß, abzüglich der notwendigsten Auslagen, den Mitgliedern zu. Die in fachmänn shen Händen ruhende Vere nsleitung hat es sich zur Aufgabe gemacht, für das Losdepot nur solche gutfundirte ospapiere zu erwerben, die nicht nur eine follosale eewinnchar ce haben, sondern die auch nach Gutachten bedeutender Finanzmänner einen wirklich nennenswerten Nurs. gewinn in Aussicht stellen. Nach mensslicher Voraussicht fann deshalb b. hauptet werden, daß d n Mitgliedern gleichzeichtig eine Rapitalanlage geboten wird, die an Sicherheit und Solidität nichts zu wünschen übrig läßt und zwar umsomehr, als der Vorstand die Pflicht hat, das in Geld und Wertpapieren bestehende Vereinsvermögen bei 2 erstklassigen unter Staats aufsicht stehenden bayrischen Großbanten in Verwahrung zu iegen.


