Hof und Gefellschaft.
** Der Kaiser ist gestern vor Bergen etaget.offent. Die Fahrt dorthin ist, bei schönstem Wetter vortrefflig vers laufen. An Bord alles wohl.
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*. Die Kronprinzessin Cäcilie hat nach einem ärztlichen Bulletin, die Nacht nach der Entbindung gut verbracht und befindet sich recht wohl. Auch das Befinden des fleinen Prinzen ist vortrefflich. Die Taufe ist vom Katser auf den 12. August festgelegt. Unter den Taufpaten wird fich, wie in London erzählt wird, auch König Eduard von England befinden, der dann zu mehrtägigem Aufenthalt in Potsdam eintreffen wird. Unter den am Kaiserhofe einpetroffenen Glückwünschen befindet sich auch ein solcher des Sultans an den Kaiser und an den Kronprinzen.
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Der König von Sachsen ist von Hamburg in Riel eingetroffen. Dort wurde er vom Prinzen Heinrich von Breußen empfangen und in das fönigliche Schloß geleitet. Am Bahnhofe war auch das Offizierkorps des 1. Seebataillons jur Begrüßung erschienen.
Raubanfall im D- Zuge.
Eine Szene, die an die Schauer- Erzählungen aus dem wilden Westen Amerifas erinnert, ereignete sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in hem Badezuge Berline Norderney. Die Gattin des Geheimen Oberfinanzrat Noelle aus Groß- Lichterfelde befand sich mit drei Kindern und ihrer Gesellschafterin in einent Abteil erster Klasse in bem um 11 Uhr 43 Minuten abends von Berlin abgegangenen Schnellzuge. In der Nähe von Mathenow stieg plöglid: cin mit einer Kutte befleideter Mann von außen ins Kures; jein Gesicht hatte er vollständig mit Munschwärzt. Den zu Tode erschrecien Frauen hielt er einen Revolver int: hent Worten: Geld oder das Leben! vor. Den: Ueberfallenen blieb nichts übrig, als dem Begehrer des Räuber zu mile fahren.
Frau Geheimrat Noelle gah dem vermummten Räuber zu rit vier Hundertmarficheine. Damit mar dieser aber nicht zufrieden; so gab ihm die Ueberfallene noch ihre letzten drei Hundertmarksch ine. huch der Gesellschafterin nahm er ei Portemonnaie mit 9 Marf und den Kindern ihre Geldbörien mit je 2 Marf Inbalt ab. Außerdem nahm der Käuser eine Radfahrkarte auf den Namen Noelle lautend an fich. Nachdem er das ganze Geld forgfältig eingesteckt batte, obne ein Rechen äußerer Bewegung, fagle er folgendes:„ Ich bin fein Räuber, ich tandle nur aus Not, ich werde sogleich wieder verschwinden." Darauf fletterte er mit der elben Gemandtheit, mit der er gefommen, wieder aufs Trittbrett hinaus und verschwand im Dunkel der Nacht. Gine Ledertasche mit meiteren hundert Mark entaina dert Auge des Räubers. Der Knobs Otto Noelle hatte die Gefa t schon vor dem Ueberfall auf dem Trittbrette gesehen. Dic Mutter berubinte den Knaben mit der Bemerkung, es werde wohl ein Zugbediensteter sein. We die fast obnmächtig ac= mordenen Frauen und Kinder schließlich daran dachten, dic Notleine zu ziehen und den Zugführer von dem Geitebenen zu benachrichtigen, mar es für cine erfolgreiche Jagd auf den Däuber zu frät. Zwar wurde bei dem Stilliteben des Ruges ein Mann unter fer her andrängenden Menge der Passagiere als dem Käuber ähnlich bezeichnet. Man nahm ihn auch in Heit, doch) stellte sich alsbald seine Unschuld heraus. Mehrere Passagiere bestätigten, daß der Verdächtige die ganze Reit mit ihnen Rupee zusammen gewesen sei. Darauf wurde er freigelassen und der Rug fuhr weiter. In Stendal stieg die Beraubte aus und unterbreitete die Angelegenheit der dortigen Kriminal polizei. Da Frau Noelle auf ihrer Aussage beharrte, daß der während der Fahrt sistierte Mann der Täter sci, so murde von Stendal ein Haitbefehl nach Bremen er= Tassen. Die Angaben der Mätin wurden durch die Kinder und auch durch Sie Geleihafterin beſtätigt. Die Kriminalpolizei ist in hieherbafter Tätigkeit, zumal ea wahrscheinlich ist, daß der Räuber nicht mit dem verdächtigen Vassagier identisch ist, und aur die begreifliche Erregung ber u geplünderten diese zu ihrer Bezichtigung brachte. Vielmehr scheint der Räuber in den benachbarten Wälder. Depichwunden zu sein. Die geraubten Hundertmarfscheine maren ämtlich funkelnagelneu und trugen fortlaufende Numme: n. Bielleicht trägt dieser Umstand zur Entdeckung des Bewelschneider und zur Aufklärung des mie cin Kavitel and Buffalo- Bills Memoiren anmutenden Räuberiüdchens bei.
Nab und Fern.
+ Mit Suatritten nettet. Amei in den Rüdersdorfer Sharnelanlagen beschäftigte Mädchen überfielen in der Nacht die 22 jährige Arbeiterin Emma Rabel, und sch'usen in robefter Weise auf fie ein. 911a fie die Redauernemerte aus dem Bette gezerrt batten, bearbeiteten fie fe noch mit Rufe tritten, lieben Sie dann liegen und Tiefen davon. Die R., die burch die Fußtritte fchmere innere Verlegungen erlitten hatte, ift om onderen Tage verforben. Die Täterinnen wurden berhaftet.
+ Meitete Scolichingerhands. Die Soliari ber Fa tete in Mannheim die Seiter einer meitherameigten alich münzerfonde, amei aliener Canoffell und Senari, die seit Sobreafrist in Süddeutschland niele toufende non meimartunt in moralichtüden terbreiteten. Meitere Verhaftungen erfolgten in Mains, Parlerube und Stuttgart.
+ Vom Deutsch- amerikanischen Sängerwett reit. Bi bem in Newarf stattfindenden Sännerbundesfeit fiente im Wettfingen um den Preis des Deutschen Kaisers der Gesang berein Concordia, Wilkesbarrre Pa. Beim letzten Sängerfest in Baltimore hatte ihn der Verein" Junger Männerchor", Philadelnhia, aewonnen.
+ ieder eine Rugentaleifuna. Beitraftadt in hmohen entaleiften bei der infobrt cinea Berfonenzuge die lehen drei Mager. von denen der mittlere umstürzte. Pmei eifende und ein Schaffner wurden leicht, ein Reisender schwer herleẞt.
+ Mier Sinder hom Blik erschlagen. Vier Kinder einer Familie aus Admonien bei Ginfoap wurden vom Gr mitter und Rearn überrascht und suchten Schutz unter einem Raum. Gin herniederfahrender Ritz zerschmetterte den Baum und tötete sämtliche vier Kinder.
† Gin Juwelendieb vert. In Schtwerte tourde ein schon länast aefuchter und steckbrieflich verfolgter od tabler festgenommen. Er gab fich für einen Juwelenbändier Baumann aus Brüssel aus. In Wirklichfeit beit der Verhaftete Simon Roee. Er wird beschuldigt, Jutselen im Werte von 20 000 Mart gestohlen zu haben.
+ Explosion eines Dampffefels. In Cradley on die Stahlmerke der Firma Brenn durch eine effeintoño: zerstört. Mehrere Arbeiter famen dabei ums Leben, abe wurden verlegt.
+ Die Brandkatastrophe in Homburg. Als Enttehungsurfache des Prandes ist festgestellt worden, daß bei Lötarbeiten auf der Balustrade des Turmes durch zu heiß gewordene Kupferplatten das Feuer entstanden ist, das so schnell um fich griff, dak es die beiden Uhrmachergesellen und der Türmer nicht mehr löschen fonnten. Dem Türmer Beurle, der pflichtgemäß das Feuer meldete, wurde durch die Flammen jede Rettungsmöglichkeit abgeschnitten. Die Michaeliskirche war ebenso wie sämtliche andern Hamburger Kirchen nicht verfichert. Dagegen ist das Inventar der Kirche bei der Londoner Phönir" mit 150 000 m. verfichert einschließlich Orgel, die mit 100 000 m. verfichert ist. Daa total ausgebrannte Warenhaus von Braun ist einschließlich des dazu gehörigen Rinarrenladens( Rigarrenfabrik Hammonia 3. m. b. 5.) mit 375 000 m. verfichert. Die Kirchenschätze find fast alle glücklich geborgen; der Merkehr in den durch die Katastrobbe betroffenen Straßen ist bereits wieder auf
genommen worden.
+ Bierkriea in Sonnekern. In einer in Sonnebera abgehaltenen. von 700 Perfonen besuchten Protestveriamm hung gegen die gevlante Bierbreiderböbuna haben sich sämt liche Anwesende verpflichtet, alle dieienioen ofale 31 meiden, in denen ein Preisaufschlag für Bier von 10 auf 12 Pf. pro halben Liter erfolgt.
er
+ Ervlosion in einer Sprengmine. Durch vozzettio Entladung einer Sprengmine bei Eprengarbeiten on alten Donaubrücke wurden vier an den Sprengerheite beteiligte Personen, zwei Ingenieure, ein Brüdera: bee und ein Werfführer, durch dessen Unvorsichtigkeit das Ang berursacht worden war, schwer verletzt.
+ 1rdbeben in Italien. In Siena wurden er Morgenfrübe wieder mehrere Erdstöße verspürt. Tie Bebölferung bewahrte indessen ihre Ruhe.
+ Fünfzig Menschen verunglückt. In dem Vergn. gungsort Lafa Manawa bei Omaha in Amerifa ist eine Platti am Wasser eingestürzt. Es heißt, daß über fünfzig Mensche in den Fluten umgekommen sind.
+ Die ,, Amerifa" aufgefunden. Der seit dem 23. Juni in Newyork überfällige Dampfer" Amerika" der Marseiller Reederei Fabre, mit Marseiller Auswanderern an Bord, ist, wie aus Bermuda berichtet wird, dort von einem anderen Dampfer eingeschleppt worden.
+ Ueberbrückung des Niagarafalles. In Newyork hat sich eine Gesellschaft gebildet, die den Niagarafall überbrücken will. Die Brücke soll über den nördlichen Teil des Falles führen. Sie soll auch dem Eisenbahnverkehr dienen. Das Kapital für das Unternehmen beträgt 20 Millionen Mart.
† Erdbeben in Cetinje. In Cetinje und Umgebung wurden vier Erdstöße, zwei leichte und zwei ziemlich starke, verspürt. Schaden wurde nicht angerichtet. Auch im Innern des Landes wurden die Erostöße wahrgenommen.
† Erschütternde Liebestragödie. Der verheiratete Schuhmacher Reveglia in Avigliano verliebte sich vor sechs Jahren in eine reiche, junge Dame des Ortes, namens Antonietta Tonca, die seine Liebe erwiderte. Reveglia zwang seine Frau, das junge Mädchen bei sich aufzunehmen, mas unausgesetzte Eifersuchtsszenen zur Folge hatte. Schließlich ging das Pärchen nach Amerifa, fam aber nach zwei Jahren wieder. Sofort begannen wieder Streitigkeiten; im Verlauf derselben erschos Revealia seine Frau, seine achtjährige Tochter und seine 70 jährige Schwiegermutter. Der Mörder entfloh nach der Untat und sprang in einen Abgrund, aus dem er leicht verletzt hervorgezogen und verhaftet wurde.
Aus dem Geritsfaal.
-
Die
Mehrere hierauf vernommene Mitglieder der Familie Nagel Mutter und Bruder der Ehefrau des Angeklagten sollen das Alibi der vorigen Reugin vom 3. Februar nach Andere Reunen weisen, fie vermögen aber ntthts zu sagen. äußern fich über der Charakter des Angeklagten und fein Familienleben, ohne etwas interessantes vorzubringen. Tante des Angeklagten Jordy erklärt, daß das blutbefleckte Taschentuch das Eigentum Jordy's fei. Der Zeuge Kref traut dem Angeflagten den Mord nicht zu, er sei dazu ,, u feine". Die Goldstücke mit Blutspuren sollen von dem medizinischen Sachverständigen Dr. Schmidt untersucht werden. Der Angeflaate behauptet wiederbolt auf das Bestimmteste, daß er am 27. Januar das letzte Mal bei seinen Eltern war, und nach diesem Tage auch niemals in die Nähe des Eisgrund. tüdes gekommen sei.
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Borarbeiten zur berg in Verbindu Dallengebiet In
* Die Geri enben am 15. Ge Bedfel- Ermiffione & Verfügung zur Jahren fogenann benen der Kläger als Ferienfache zu mur flattgegeben, einwandsfreie Beg eine Berzögerung zu erwarten fei
§ Der Fall Biewald. Zu dem Prozeß des Arbeiters Biewald in Breslau, der den dortigen Magistrat auf Schaden erfag verklagt hatte, weil ihm von einem Schußmann die linle Hand abgehauen worden war, hat Herr, ustizrat Mamroth, der Vertreter Biewalds, von der Staatsanwaltschaft den Beshelb erhalten, daß die Nachforschungen nach dem Täter erfolglos geblieben sind.
§ Der Detmolder Brief- Prozeß. Der Prozeß Kracht, ber seiner Zeit so viel Staub aufgewirbelt hat, ist definitiv zu Ende. Eine Wiederaufnahme der Verhandlung, die von der verurteilten Frau Kracht auf Grund neu erschienener anonymer Briefe betrieben wurde, ist vom Gericht zurück. gewiesen worden und zwar auf Grund eines Gutachtens der Schreibsachverständigen.
Der Landwirt.
gk. Das Tränken der Pferde. Das Pferd braucht verbältnismäßig wenig Wasser und fann'länger dürsten, ala andere Tiere, und doch leidet es unter Mangel an Trink wasser noch mehr, als unter längerem Entbehren von Futter. Nicht jedes Pferd braucht die gleiche Wassermenge; sein Bedarf daran wird durch die Art und Güte der Futtermittel beſtimmt, aber auch durch die Wärme und den Feuchtigkeitss gehalt der Luft. Grhält ein Pferd Rüben und Grünfutter, welche selbst viele Teile Wasser enthalten, so braucht 23 weniger Trinkwasser, als wenn es nur trockenes Futter erhält. Daß der Durst des Pierdes zunimmt, es also mehr Wasser beansprucht, wenn die äußere Luft wärmer wird, und die Anstrengungen wachsen, ist ganz selbstverständlich. Im all. gemeinen fann man sagen, daß ein gesundes Gebrauchspferd mindestens zwei Stalleimer Wasser als Getränk haben muß. Vielfach wird den Tieren das Wasser zu kalt gegeben. Das den Pferden 311 reichende Wasser soll mindestens eine Wärme von zehn Grad Celsius haben.
§ Petruasprozek Zender. Der 15. Verhandlungatan brachte das Eingehen auf den ersten Meineidsfall, Fron v. Zander hat unter Eid erflärt, daß die am 13. April 1904 gepfändeten Schmudgegenstände diefelben sind, die im Kauf vertrage vom 2. April 1903 als Schmucktasten mit Inhalt angeführt worden sind. Die Anflage bebauptet, daß zur Zeit der Pfändung in dem Kasten auch zwei silberne et en waren, die seinerzeit nicht mit an den zweiten Angeklagten Lüttig verkauft worden sein fönnten, weil sie erst nachher. nämlich im Dezember 1904, gefauit worden sind. In der weiteren Verhandlung kommt ein Betrugsfall zur Sprache. in dem es sich um eine Holzlieferung an die Firma Geore Moll in Breslau bandelt, die von dem Angeklagten v. Rander im Januar 1903 1000 Feftmeter Grubenholz für 7000 Mari kaufte und darauf so ort 2000 Marf und om 1. April 1902 weitere 1500 Mart bezahlte. Das Holz sollte spätestens am 1. Juni geliefert werden. Die Lieferung ist jedoch nicht er: folat, weil, wie v. 8. ausführt, das blötzlich eintretende Hvch masser daran hinderte. Er bestreitet entschieden, sich schon bei Abschluß des Geschä tes mit der Absicht getragen 211 baben, den Vorschuß einzustecken und nicht zu liefern. Die Firma Moll strengte einen Prozeß an, aewann ihn auch. befam aber fein Geld, da v. 3. den Offenbarungseid leiſtete. Großes Interesse bot die Vernehmung des Zeugen Schöpfe, der bemüht ist, sich so rein wie möglich zu waschen und alle feine Handlungen inbezug auf den Angeklagten v. 3. als absolut ebrenhafte hinzustellen. Ru Reginn des 16. Ver Handlungstages ersuchte der Tofitende die Geschworenen, fich durch das sonderbare Verbalten des Reugen Schöpfe nicht beinflussen zu lassen, da dieses iür die Beurteilung der Schuldfrage nicht in Frage fomme. Im Anschluß bieran mird von Rander über den Wirderverkauf des Gutes Schmönerle an Kaumeister Mensching in G1.- Lichterfelde
bernommen.
Der Mörder feiner Mutter. Als Zeugin wurde die Ehefrau des Angeflaaten Jordy vernommen, welche von ihrem Zeugn verweigerungsrecht feinen Gebrauch macht. Die Zeugin gibt zu, stets mit den Eltern ibres Mannes im Streit gelebt und ibre Schwiegermutter einmal zu Boden geschlagen zu haben. Von ihrem Mann lebte fie feit längerer Zeit getrennt.
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Vermischtes.
Der ,, ausgeknobelte" Schüßenkönin. Die Schüßen gilde in Starkom in Pommern war in groker Bedrängnis, weil, als das Schüßenfest abgehalten werden sollte, der Amtsvorsteher seine Genehmiguna zum Schießen mit Gir mehren verfaqte. E fehlte der gefeßlich erforderliche Schiekstand mit Kugelfang. Da war quter Rat teuer. Ahe bie fidelen Schüßenbrüder wukten sich zu helfen. Geht's nicht durch Schießen, so geht's durch Austrobeln." Sagten's, segten sich hinter die Kanne und mürfelten, mer Rönig sein solle. So fam es, daß die Storfower Schüßen hren König erhielten, ohne daß erst darum geschossen zu werden brauchte.
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berbanbelt, jedoch fahren eine Verzö die Zahl der be Ferienzeit ebenfal * Die neue Juli in Kraft.
werden, haben die jeden Monot befo
Notare muffen vo
wegen an diefe
Shriftlich oder mi Erbschaften der Ki den Kindern. S feuerpflichtig.)& Lebenden. Gericht wegen mitzuteilen, * Das Porto mehrfache Anfragen Erhöht wurde leb faden, Geschäftspa Nachbarortsverkehrs SS. 26. 2ab Um fommerden So des Lahntal- Säng Ginger der näherer nicht zuletzt noch Gönner des Gesang Gießen fommen, zuhören oder auch
46 Jahre im Ruchthause. In Quedlinburg vertarb der in dortiger Gegend als Räuberhauptmann gefürchtet gewesene Rinaldo des Harzes" Weidling. Als Anführer einer weitverzweigten Diebs- und Hehlerbande ging er bei seinen Einbrüchen mit einer Kühnheit, Verwegenheit and Sicherheit vor, die geradezu verblüffend wirkte. Ebenso refchickt wußte er sich lange seiner Festnahme zu entziehen. Aber endlich ereilte ihn das Geschick. Nach Verbükung längerer Zuchthausstrafen wurde er stets wieder rüdfällig. and so hat er von seinen 76 Lebensjahren 46 im Zuchthause zugebracht. Nach Verbüßung seiner letzten Strafe fehrte er ilt, gebrechlich und arm nach seiner Heimat zurüd.
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Fürstliche Künstlerhonorare. William Waldori Astor veranstaltet in London, wohin der amerikanische Kröfu iberaefiedelt ist, auch im Sommer einige musikalische Abend. eftlichkeiten, bei denen er seinen Stolz darein seßt, die besten Namen unter den Mitwirkenden in seinem Salon zu ner: einigen. Er hat sich also die Mitwirkung der Melba, Ca culos und des fleinen Violin virtuosen Mischa Elman ac: ichert. Die Honorare eines solchen Abends foften ihm übe: 20 000 M., denn die Summen, die an so berühmte Künstler ür den Vortrag zweier Lieder oder das Spiel eines oloa jezahlt werden, find höchft beträchtlich. Caru'o belomm 10 000 m., die Melba 8000, Mischa Elman 4000 M.
=
Gine eigentümliche Erbschaft. Der Stadt Meißen st ein Erbteil von nahezu 200 000 Mart zugefallen, deren rößten Teil sie aber herauszahlen muß, wenn eine genie Berson am 8. Februar 1903 noch gelebt hat. Es handel ich um den am 16. November 1838 in Halle a. S. geborenen Kupferschmied Friedrich Ernst Hermann Löbel, der vielfa uf Wanderschaft gewesen, wiederholt nach Magdeburg, seinem rüheren Wohnorte zurückgefehrt, zuleßt 1895 und 1898 durc Düsseldorf, Dortmund und Barmen gereist sein soll. Löbel jalt seit Jahren als verschollen, und es darf angenommen verden, daß er am 8. Februar 1903 schon aus dem Leben ge chieden war. Dies muß aber erwiesen werden. Wer den Nachweis zuerst führt, erhält von der Stadt Meißen 3000 m Belohnung.
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Was tostet ein Stiergefecht? Hierüber geben einige Ziffern Aufschluß, die sich bei einer Wohltätigkeit@ corrida zum Besten der Unterstüßungsfasse der Madrider Presse ergaben. Für acht Stiere wurden bezahlt 16 000 Besetas, für Einfangen und Versand der Stiere 1000 P., für Futter 500 B., für Pferde 4000 P., an die Angestellten der Arena 300 P., für Banderillas und Devisen 100 P., für das ärztliche Gutachten über die Stiere 100 V., für Eintrittsfarten, Programme und Anschlagszettel 600 P., für Musik und Polizeianfficht 400 P., für Kommission beim Verkauf der Eintrittsfarten 1100 V., für Unkosten der Abordnung, die die Stiere auesuchte, 1000 P., für kleine Kosten 400 B., an die vier Matadore und ihre Drillas 17 000 P., an Steuer
14 500 P., zusammen also 57 000 P., eine Summe, worin bie Tilgung der hohen Pacht für die Plaza, die der Unter nehmer sonst natürlich in Anrechnung stellen muß, noch gar nicht einbegriffen ist.
Unfere Stadt wird Es liegt darum in die Stadt an der schmidt ist, damit
fchon bei ihrem& eine rechte Feftstadt Falle ganz besonde sympathisiert, den Boltslied zur geg
Es ergeht deshalb
und recht schön mi allein ein Gebot d freut sich, wenn empfangen wird, f fuldig. Beige d tommen sind, daß zu dem feinigen ge
Diefes Bundes
Dem Bund zur Ze gehören, werden vi
wieder einmal na
werden alte treue fgloffen, alte liebe
treffen sich; ist es gebracht, daß die Straßen die Erinn Seftbefuchern tief i ** Nahezu Gießener Freibad
des Schwimmens f Baffin in die off umwarf. Er fonn Mitbadenden, name
des Ertrintens geret
dringend anzuraten mehr zu zügeln, bon ihnen nun ein ** Ein Komi
ein Trachtenfe
wenn es fich irgen fest, das sich mit geführt hat, zu ein Kranten
rat von Schliphate forgen, daß in jed pflegerin oder eine pflege ausgebildet bet schweren Krank und so ift die Ben In jeder Gemein Rrantenpflege ausb dann in Darmstadt
*
Der belfiid
Gefangene ba berfommlung am
im S Bungefaale 3 Darmstadt ab. Beilli
k
terjenten für die
angewandte Kunf
Der Handwerkstar
Muaftedung begreb


