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ragte im Klavierspiel technija reineswegs Herbor, aber er besaß die seltene Gabe, zu improvifteren, musikalisch zu erFinden, wobei er durch harmonievolle Tonverschmelzungen, burch überraschende Affordübergänge wunderbare Klang wirkungen hervorzubringen verstand. Dem Präludium folgte eine seiner#timmungsvollsten Kompositionen, ein Savoyarden lied. Er hatte dabei an einen wandernden Savoyarden ge dacht, der zur Abendzeit fingend dem Hause der Liebsten naht und nach furzem Halt vor ihrem Fensterlein langsam weiter zieht. Dieser Jbee entsprechend sezte der Sang langsam ein, schwoll dann allmählich an zu einem begeisterten Liebe von Lieb und Lust, um, leise und leiser werdend, in der Ferne zu verhallen.
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Eveline hatte, während der Baron spielte, bewegt am Fenster gestanden und den Bauber der Musit auf sich wirken lassen. Jezt trat sie zu ihm. Wissen Sie," sagte sie letse, , womit ich die Musit vergleichen möchte? Mit der Soldaten. Liebe! Leise, ganz leise tommt es uns an, faum Und näher hörbar, ein Klingen aus weiter Ferne. tommt es und näher, und lauter flingts und ins Herz dringen die Töne! Hell wird es, Tag in uns! Es trommelt, es schlägt, es wirbelt, es dröhnt!! Und es schwillt und es jauchzt das Herz-! Frühling ist's worden, draußen, brinnen! Frühling überall!! Was wir ersehnten, lang und bang, wir erbliden es vor uns, strahlend, glänzend, wunderbar wunderbar--- Und wir greifen danach, und wir wollen es halten- aber schon schwebt es vorüber. Dann wird es stiller. Wie es getommen, geht es leise und leiser. Verhallende Attorde, hanchende ein Bittern. Dann wird es still ganz still Ja die Soldatenliebe Gleich darauf, in der Befürchtung, misverstanden zu werden, setzte fie hinzu: Was ich da sagte, war übrigens ganz allgemein gesprochen und bezog sich nicht etwa auf Sie oder mich."
wieder, Töne,
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Der Baron trat einen Schritt näher. Sie waren mir mehr als eine Freundin!" wiederholte er innig. Ich sage, was besser unausgesprochen geblieben wäre. Schon habe ich zuviel gesagt."
Warum zuviel?" entfuhr es Eveline unbedacht. " Das Weib," fuhr von Grieshammer fort, ist unbehemmt in seinem Gefühl; weder berechnen noch wägen braucht es, es braucht nur lieben. Nicht so der Mann. Auch ihm kommt die Liebe, unbewußt wird sie und wächst. Doch mit ihr wird noch ein anderes groß in ihm, etwas, was dem stürmenden Gefühle ein mahnendes Halt zurust. Ich meine: Die Verantwortlichkeit. Wenn ich mich fragie, was fannst du, der du in bescheidenen Verhältnissen levst, einem Mädchen bieten, das bisher nur sonnige Tage durch lebt hat, dem das Elternhaus alles gibt, wonach sein Herz Verlangen trägt, das bisher feinen, auch nicht einen Wunsch unerfüllt sah? 10 mußte ich mir antworten: nichts!"
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Ein reiner Schilo, ein fleckenloser Name, ein schüßender Arm, ein liebendes Herz, Herr Baron, rechnen Sie das nichts?"
,, Von alledem, mein Fräulein, fann man doch nicht leben,' bemerkte von Grieshammer ruhig.
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„ Ich wüßte nicht," fuhr Eveline begeistert fort, was besseres der Wann dem ideal liebenden Mädchen bieten könnte Wahrhaftig nicht! Wie war es denn bei unsern Vorfahren? Sie haben mirs erst neulich aus dem Tacitus vorgelejen. Da bestand des Mannes ganzes Heiratsgut, bas er seiner Gattin in die Ehe brachte, aus einem ge fäumten Roß, aus einem Schild mit Frame und Schwert. Das war alles!"
,, genügsame Germaninnen!" rief der Baron lachend Witgift sich bescheidete!" aus, wo ist das moderne Mädchen, das heut mit solcher
" Hier ist es!"
Hochaufgerichtet stand Eveline vor ihm. Ihre Augen Ich bin zufrieden damit!" leuchteten, ihre Wangen glühten vor idealer Begeisterung.
"
Nun!" sagte der Baron, dem mit Evelines Worten ein Himmel voll Glück ſich öffnete, mehr bringe ich auch nicht mit! Nicht einmal das! Denn ein gezäumtes Roß nenne ich nicht mein eigen, und Schild und Speer tann ich entbehren. Wenn Sie aber zufrieden sind mit mir, wie ich hier vor Ihnen tebe, ein armer, aber ehrlicher Soldat, Fräulein Eveline, nun, da nehmen Sie
mich
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Wie Sie geben und fteben!"
Das Wort war gesprochen, der Bund geschlossen. Der Riese zog feine kleine, liebliche Braut an die breite Brust, an das stürmisch pochende Herz, und beide atmeten beseligendes Leben aus dem langen, langen ersten Ruß.
6. Kapitel.
,, Papa! Wir konnten es mit unserem Moralgefühl nicht länger vereinbaren!" Eveline hing dem Frohüberraschten am Halse.
" Ei, et!" lachte der Hauptmann, welcher diese Anspielung auf die Kaiserrede wohl verstand, man benutzt wohl die günstige Konjunktur?"
Wir wollten ein gutes Beispiel geben," bemerkte etwas verlegen lächelnd der junge Offizier.
,, und braucht meinen Segen dazu? Den habt Ihr schon. In meine Arme, Schwiegersohn! Ich freue mich! Werdet glücklich! Ich wünsch's Euch von Herzen. Vergeßt nun aber die Mama nicht, Kinder. Kommt! Das ist ja ein Feiertag heute!"
Und hinein ging's zur Mama, die froh erstaunt und hocherfreut dem glückstrahlenden jungen Paare den mütter lichen Segen gab. Eben war der Hausherr im Begriff, zur Feier des Tages einer Matthäus Müller den Hals zu brechen, als Möller eintrat und den Unteroffizier Höschen meldete. Aeh!" machte der Hauptmann und warf verdrieß lich den Champagnerbrecher beiseite. Muß auch der Kerl gerade fommen!"
„ Ist das der Mann mit den zwei Bräuten, Papa?" fragte Eveline.
Ja mein Kind, das ist der Mann mit den zwei Bräuten," sagte von Heilborn. Verstimmt betrat er das ebenzimmer, in welchem Höschen in militärischer Haltung seines Vorgesetzten harite.
„ Es hat feine Billets mehr gegeben, Herr Hauptmann!" meldete er und reichte das empfangene Geld zurück. Schwei gend maß ihn der Hauptmann von oben bis unten. Höschen beschlich dabei ein eigentümliches Gefüht; ihm war zu Mute, wie einem ängstlichen Refruten, dem der Feldwebel den Anzug revidiert in der unausgesprochenen, aber selbstverständlichen Absicht, irgend eine Ungehörigteit daran zu entdecken.
Plöglich bleibt des Hauptmanns forschender Blick an Höfchens Nase haften. Ja an Höschens Nase! Rechts und links, direkt unter den Augen, hat er zwei dunkelrote, scharf geränderte Spuren entdeci, wie sie die feste Feder eines Zwickers nach furzem Gebrauch zurücläßt. Sagen Sie mal," fragt er, was haben Sie denn da für Eindrücke an der Naje? Tragen Sie Pincenez?"
" Ich hatte mir mal vorhin eins aufgesezt," erwiderte Höschen in einem Tone, welcher gestand und um Entschul. digung bat.
" Sie sind doch nicht kurzsichtig!"
" Nein, Herr Hauptmann. Ich habe es nur mal aus Scherz getragen. Es gehört mir nicht."
Betgen Sie mal das Ding her!- Das ist ja entzwei." " Es ist mir auf die Erde gefallen, Herr Hauptmann." Hauptmann von Heilborn fing an, Fürchterliches zu ahnen. " Sollte dieser Mensch," dachte er, etwa identisch sein mit dem Frechling, der meine Tochter attackiert hat? Aber nein! Ich hatte ihm ja befohlen, zu fahren." Únd um sich zu vergewissern, fragte er:" Was haben Sie ausgelegt?" " 8wanzig Pfennig!"
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Also nicht. Der Hauptmann griff nach dem Portemonnaie, besann sich aber wieder einen Augenblick und fragte: Wie weit sind Sie gefahren?" Von Lüzowstraße bis Charlottenstraße." Und zurück?" ,, Von Charlotten straße bis Leipzigerplaz." Warum nur bis Leipzigerplaz?" Weil " Ich bin schon vorher abgestiegen, Herr Hauptmann. Sie jemand getroffen haben!"" Jawohl."" Die Tochter Ihres Hauptmanus, Kerl!" Höschen erbleicht. Und haben sich erfrecht, die Tochter Ihres Hauptmanns auf offener Straße zu belästigen!" " Herr Hauptmann
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" Schweigen Sie!" herrschte ihn der Hauptmann an. " Ich habe Ihnen mehr zugetraut, Unteroffizier Höfchen! Das ist eine Unverschämtheit! Was soll ich von Ihnen denten?" Zornig durchmaß er das Zimmer. Und dazu setzt er sich noch den Kneifer auf! Springt von der Pferde bahn! Den Groschen bezahle ich Ihnen nicht! Den nicht! Ich werfe mein Geld nicht auf die Straße!"
" Das Fräulein hat mir so sehr gut gefallen, Herr Hauptmann!" wagte Höfchen schüchtern zu bemerfen.
" Das glaub ich!" lächelte halb wohlgefällig, balb wütend ber Hauptmann. Noch eins 1" fuhr er mit Bezug auf Höfchens Bräute- Angelegenheit warnend fort. Mir ist noch etwas über Sie zu Ohren gekommen, Unteroffizier Höfchen. Aber ich will mich heute nicht herumärgern mit Ihnen. Wir werden am Montag und darüber unterhalten. Scheren Sie fich weg!" Schon wollte Höschen die Tür von draußen schließen, als der Hauptmann ihn noch einmal zurückrief.
" Herr Hauptmann befehlen?" Was hatten Ste vorhin in meiner Wohnung zu suchen? Was wollten Sie hier? Haben Sie ein Anliegen?"
Höschen wurde sichtlich verlegen. Ich lam wegen einer Bitte!" antwortete er. Reden Sie!"
Höfchen stockte. Ich darf dem Herrn Hauptmann die Bitte wohl ein andermal vortragen," stotterte er hervor. ,, Sie sollen reden!" befahl der Hauptmann baisch.
In Gottes Namen denn!" dachte Höschen bei sich und begann: Der Herr Haup mann haben vor einigen Jahren bei einer Gelegenheit den Unteroffizieren befohlen, dnß, wenn wir in irgend eine Verlegenheit geraten sollten, wir uns immer vertrauensvoll an den Herrn Hauptmann
,, Wozu die Vorrede!" unterbrach der Hauptmann ihn. Was Sie wollen, will ich wissen!"
" Ich wollte den Herrn Hauptmann um dreißig Mart gebeten haben," platte Höfchen verzweifelt heraus.
Waas?" der Hauptmann stand starr. Das übersteigt boch alles bisher Dagewesene! Jezt pumpt der Kerl mich noch an!-Mensch!" brüllte er ihn an. Ich bin in Schämen Sie sich nicht?" Not, Herr Hauptmann." Jawohl, Herr Hauptmann!"" So; also Sie schämen Fich!" " Jawohl, Herr Hauptmann!"
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" Haben Sie Schulden gemacht?"" Jawohl, Herr Hauptmann!" Wo haben Sie Schulden gemacht?" „ Herr Hauptmann", berichtete Höschen verwirrt, ich habe im vorigen Monat mit mehreren Kameraden meinen Geburtstag gefeiert. Wir hatten schon alle über den Durst getrunken, als einer mit Wein anfing. Ich war so übermütig, zuzustimmen, und als es an's Bezahlen lam, betrug meine Rechnung vierzig Mart. Da ich aber nur zehn Mark besaß, so stundete der Wirt mir den Rest. Heute ist er dringlich geworden und hat mir mit Anzeige gedroht, wenn er bis Montag abend nicht sein Geld hat. Da habe ich mir das Herz gefaßt in meiner Not und und mich an den Herrn Hauptmann selbst zu wenden!" beendete er den Saz, von dem er in seiner Herzensangst nicht mehr wußte, wie er ihn begonnen hatte.
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" So!" sagte der Hauptmann, der ihm geduldig zugehört hatte, und ich soll Ihnen nun das Geld borgen?"„ Ich bitte darum, Herr Hauptmann."
fantafio.
( Fortsetzung folgt.)
Skizze von A. von Plankenberg.
( Nachdruck verboten.)
Am Eckfenster des dritten Stockiverts war sein Plaz. Da faß er tagtäglich, seit ein Schlaganfall ihn gestreift und seine linfe Hand gelähmt. Von früh bis abends schaute er über den Kreuzungspunkt der Lastenstraße mit dem Nebengäßchen, dem nahen Bahnhofsplay hinaus, nach den fernen Bergtuppen, die im dämmernden Horizont verschwammen. Und doch schien der Blick dieser lebhaften, flaren Augen weit mehr nach innen gerichtet, obschon das Haupt mit dem von einem Samtkäppchen bedeckten Silberhaar fast unverwandt den Vorgängen des Straßenlebens folgte.
Die Frage der nicht allzuhäufigen Besucher: Komme ich auch nicht ungelegen?" mochte wohl ihre Berechtigung haben, denn der alte Mann liebte die Einsamkeit, die ihm leine war. Meister Fautafio," welchen Beinamen ihm seine einstigen Schüler gegeben, hatte gar tiefe Bedeutung. Eine überquellende Phantasie war Ursache geworden, daß er einstmais als Maler Großes zu erreichen hoffte, aber auch nicht durchzuführen vermochte, was sein Geist in sprudelnder Schaffenslaune ebenso rasch erfaßte wie berwarf. Bon Jdee zu Jdee barüber fam er zu feiner in fich abgeschlossenen Tat. Ein hochgesteckes Biel, die volle Be
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gabung
schöpferisch
zu
wirken, aber unfähig Schritt für
Schritt seine ganze Kraft auf die Bewältigung der ent. stehenden technischen Schwierigfeiten zu konzentrieren. So blieb, trotz unermüdlichen Eifers, fast alles, was er schuf, ein Torso, Bruchstücke, die den Widerspruch zwischen dem ab. straiten Wollen und dem fonkreten Rönnen deutlicher be kundeten als die Selbstanklagen des Künstlers.
Er war weit davon entfernt, in anderen äußerlichen Umständen die Ursache seines Stillstandes zu suchen. Ein Zug von Genügsamfeit und föstlichen Humors be wahrte ihn vor Verbitterung und den Wirkungen getränkter Eigenliebe.
Seine Naturanlage schloß das Talent zu doktrinären Lehren aus, auch fehlten ihm die Erfolge, welche Schule machen. Trotzdem hatte er Jünger, Schüller, Freunde genug, die ihn als Meister verehrten. Sie hörten bei ihm, was tein akademisch geschulter Professor zu lehren vermochte: die Grundzüge der Kunst, sich mit dem Leben in feinen Widersprüchen abzufinden und die Lichtseiten nicht auf ihre Schatten. seiten hin zu prüfen, sondern umgekehrt allem Schlimmen das Beste, unter allen Umständen wenigstens etwas Gutes abzugewinnen.
,, An meiner Aberwuchernden Phantasie" pflegte er zu sagen, bin ich gescheitert. Sie muß dem Wrack jetzt zum Steuer werden. Ich weiß wohl, die zünftigen Herren Philosophen wollen nichts von ihr wissen- der Weisheit meines Alters dient gerade sie und sie allein als Grund und Folie."
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Seine Frau er nannte sie immer nur, auch als Matrone die Kleine" hatte zwar sehr viel dagegen einzuwenden, allmählich aber söhnte sie sich damit aus, besonders seit dem Tage seiner Erkrankung.
Es hatte nie einen geduldigeren Patienten gegeben als ihn. Er lagte nie. Stundenlang lag er auf seinem Bett, ohne fich zu rühren, nur die Gedanken arbeiteten unabläffig. An jedem Schnörkel der Plafondmalerei hingen seine Augen.
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,, Siehst du, Kleine, der Mann, der das gemalt ble Stube von 5 fl. aufwärts der wollte auch mehr leisten als Schablonenarbeit. Erkennst du in dieser Rosette nicht das achtteilige Janusgeficht mit dem wechselnden Ausdruc der Physiognomie? Was er damit sagen wollte? Man foll die Dinge nie von einseitigem Standpunkt aus betrachten... Dort der Vogel inmitten einer Rosenguirlande wie leicht er sich auf seinen Schwingen wiegt! Dem Land der Sonne strebt er zu. Die Rosen halten ihn nicht. Er hat den Wurm in diesem und in jenem Kelch entdeckt, er ahnt den Frost, der sie über Nacht zerstören wird.
st dir falt, weil du von Frieren sprichst?" " Im Gegenteil, mein Kind. Ich träume vom Süden, da ist mir warm und wohl ums Herz. Ueberdies liege ich ja mie" ein König gebettet. Gib mir die Hand, meine Königin, das wärmt besser als eine Schaufel voll Kohlenglut." ,, Eine Bettlerkönigin, weit haben wir es nicht mehr davon."
" So schlimm wird es nicht werden, Kleine. Du und ich haben längst gelernt, unsere Ansprüche zu beschränien. Du warst immer wirtschaftlich. Ich werde dich lehren, wie man den Brandgriffel führt. Es gibt hunderterlei Arten, mit Farbensinn und ein wenig Geschick Wunderdinge zu verrichten, aus nichts etwas zu machen. Die Kunst des De orierens erfährt noch viel zu geringe Beachtung seitens Sachver ständiger. Als gelehrige Schülerin wird es dir nicht schwer fallen, meine Theorien zu verwirklichen. Vielleicht eröffne ich eine Lebrianzel für diesen Gegenstand. Wir werden Geld in reich' mir Fülle verdienen. Wo es nicht langen sollte einmal die Kreide, Kind. Mich dürftet. Sieh', mit wenigen Etrichen zaubere ich auf diese schwarze Tafel ein Glas- da der Henkel, hier der perlende Schaum des Bieres ach, wie schon der Anblick der Zeichnung eiquidt! Ich meine das föstliche Naß auf der Zunge zu spüren. Nimm die
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Tafel weg, mein Durst ist gelöscht. Es tut's auch Wasser, wenn man nur glaubt, Malz und Hopfen zu schmecken."
Er sprach nicht im Fieber, er genoß mit Behagen den Reichtum seiner Phantasie.
Von nun ab mußte auch die Frau, so weit ihre kleinen Wirtschaftssorgen es zuließen, ihren Sessel neben seinen Arm stuhl ans Fenster rüden.
( Baluß folgt.)
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Gauamt.
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arbeiten.
Göhten Fußw
und zwar:
67,35 M
347,00" 66,00"
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7. Auguft L. J
bergeben werde
des Kreif


