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Nr. 257.

Rebaktion n. Heupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanfchink Nr. 362.

Donnerstag, pen 1. November 1906

Gießener

15. Jahrgang

Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich).

Neueste Nachrichten

( Gießener Tageblaff)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Das neueste.

Der Kronprinz ist zur Feier des 250jährigen Be­ftehens der Stadt Jauer daselbst eingetroffen. Der Rücktritt Podbielskis scheint unmittelbar be­borzuftehen.

Der König von Sachsen richtete anläßlich seiner Abreise von Cannes an den Präsidenten Fallieres ein herzlich gehaltenes Telegramm.

Im französischen Ministerrat teilte der Minister des Aeußern mit, daß man beabsichtige, durch Ver­mittelung des Militärattachees bei der französischen Botschaft in Berlin dem deutschen Kaiser die Gefühle der Dankbarkeit der Regierung der Republik auszu­drücken für die persönliche Intervention Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm II. bei der Ueberführung der Ge­beine der in Mainz verstorbenen französischen Soldaten.

Schiffahrt ift notwendig.

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Die

In der jüngsten Zeit sind wiederholt Streits gekommen, die der Schiffahrt Hindernisse bereiteten. Schauerleute in Hamburg und die Stauer machten der Anfang. Andere folgten, zuletzt die Mannschaften der Fischere dampfer. Diese haben allerdings mittlerweile, wenigstens Hamburg, die Arbeit wieder aufgenommen. Die vereinbarte. Lohnaufbesserungen für die Mannschaften der Fischereidampfe Iwurden von der Versammlung der Reeder angenommen. Der Streif der Fischdampfermannschaften ist dadurch beendet. In den Meinungsverschiedenheiten über die Berechtigung des Streits fönnen wir nicht Partei nehmen. Wir wissen nicht, ob die Löhne angemessen waren, wie die Reeder behaupteten, oder zu niedrig, wie die Arbeiter versicherten. Ebenso ent= zieht sich unserer Beurteilung, ob die Schiffseigner und Transportgesellschaften in Gemäßheit der gesamten Lage ihres Betriebs und der allgemeinen Konjunktur ohne Gefährdung ihres Gewerbes und seines legitimen Ertrages größere Zu­geständnisse machen können. Jngleichem sind wir nicht un= bedingt sicher, ob die Klagen über höhere Lebensmittelpreise und die geringere Kauftraft des Geldes gerade für die in Betracht kommenden Kreise der Bevölkerung volle Berechtigung haben. Wir wissen nur, daß bei allen den in Rede stehenden Streifs beide Parteien, auch die schließlich obsiegende, empfindliche Verluste erlitten haben, für die es feine Ent­schädigung gab. Der Grundsaz, daß der unterliegende Teil die Koften trägt, hat im Frieden von Portsmouth seine Berechtigung für den mit Waffen geführten Völkerkrieg ver­loren und hat für den wirtschaftlichen Krieg immer nur ausnahmsweise Geltung gehabt. Nun find Arbeitgeber und Arbeiter erwachsen genug, um die Wirkungen ihres Turs auf sie selbst beurteilen und übersehen zu fönnen. Wenn f auf die Gefahr eines Streifs hin Lohnerhöhung verweigern, oder wenn sie wegen verweigerter Lohnerhöhung vie Arbeit einstellen und damit auf den Lohn zunächst überhaupt ver­zichten, so wiffen sie, was sie tun, und es hat eigentlich niemand ein Recht, ihnen dreinzureden oder in den Arm z fallen. Guten Rat freilich darf jeder geben, der ein Freund unnüßer Mühe ist. Denn guter Rat ist bekanntlich nur dazu da, daß er nicht beachtet werde. Das gilt natürlich nur so lange, als die beiden Parteien ihre Haut allein zu Markte tragen. Sobald ihr Tun in seiner Wirkung auf die Rechts­und Lebenssphäre anderer Bevölkerungsschichten oder Be­völkerungsteile übergreift, gewinnen diese eine Befugnis zur Einmischung, die sich zunächst bescheidentlich in wörtlichen, zuredenden Vorstellungen äußert.

In den vorliegenden Fällen nun ist die übergreifende Einwirkung ganz außerordentlich groß. andei un sndustrie, Landwirtschaft und Volksernährung werden in schärfste und unmittelbare Mitleidenschaft gezogen, wenn aus irgend einem Grunde die Schiffahrt ins Stocken gerät. Hinsichtlich des Handels bedarf das keines Nachweises, denn die Schiffahrt nicht bloß die See-, auch die Binnenschiffahrt- ist die Mittlerin fast allen effektiven Handels. Ebenso flar ist der Busammenhang zwischen Handel und Industrie. Denn die Handelsstockung ist nichts anderes als ein Eden des Ab­satzes. Die Wirkung bleibt die gleiche, mag die Stedung aus Mangel an Bestellungen oder aus Mangel an Ausführbarkeit der Bestellungen fich herleiten. Die bloße Verzey- sung in der Versendung der Waren bringt Schädigungen, die zuweilen den ärgerlichten und geradezu verderblichen Umfang haben Können. Ein Versagen der Schiffahrt kann für die Land­wirtschaft die übelsten Folgen haben, indem etwa der Salpeter ausbleibt. Die Verzögerung solcher Zufuhr fann eine Ernte Toften. Dergleichen ist tatsächlich und in unseren Tagen schon worgekommen. Das trifft die Wolfsernährung nur indirekt und nach einer gewissen Frift. Die Einwirkung wird aber zur unmittelbaren, wenn es sich, wie oben erwähnt, um Fischereidampfer handelt. Gin Streit, der diese Dampfer ruhen läßt, hindert die Versorgung der Bevölkerung mit Fischen, beeinträchtigt somit ganz direkt die Ernährung.

Diese Anführungen, die noch nicht alle Einzelheiten er= Schöpfen, zeigen zur Genüge, daß die Schiffahrt kein Gewerbe ift, wie ein anderes, daß seine Störungen die Störung zahl­

reicher anderer Gewerbe, und darunter der wichtigsten, un­mittelbar nach sich ziehen. Das steigert ganz außerordentlich die Verantwortlichkeit derer, von deren Verhalten es abhängt, ob ein Streik die Schiffahrt unterbricht. Es zeigt zugleich, wie sehr in einem ganz besonderen Sinn Schiffahrt notwendig ist und das Seemannswort recht hat: navigare necesse est, vivere non necesse zu deutsch: Man kann das Leben, aber nicht die Schiffahrt entbehren.

Politifche Rundschau.

Deutsches Reich.

* In Berliner diplomatischen Kreisen wird eine vereitelt Drdensverleihung an Herrn Dernburg, den jezigen Leiter der Kolonialverwaltung viel belacht. Vier Wochen vor dem Tage, an dem Herr Dernburg Exzellenz, Wirkl. Geheimer Rat und tellvertretender Kolonial- Direktor wurde, hatten die zus Ständigen Stellen darüber zu entscheiden, ob der damalige Direktor der Darmstädter Bank für die Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse in Vorschlag gebracht werden solle. Man glaubte feine Veranlassung zu haben, den Vorschlag zu befürworten, wie unser Berliner CB- Mitarbeiter erfährt, da Herr Dernburg zwar als tüchtiger Finanzier bekannt sei, sonst aber keine Verdienste aufzuweisen habe. Nicht ganz einen Monat später übernahm der Nichtdekorierte die oberste Stelle im Reichskolonialamt.

* Das Reichsschazamt beschäftigt sich dem Vernehmen nach seit längerer Zeit mit einer Reform der Pensionierungs­verhältnisse der Reichsbeamten. Es erscheint nicht unmöglich, baß dem Reichstag schon in der bevorstehenden Tagung eine dahingehende Gesegesvorlage, vermutlich als Novelle zum Reichsbeamtengesetz, gemacht werden wird.

* Die Erhöhung des Ortsportos hat in den letzten Monaten anscheinend eine relative Verminderung der Reichs­post- Einnahmen herbeigeführt. Die gewohnte Steigerung der Einnahmen der Reichspostverwaltung hat vor allem im September erheblich nachgelassen. Im August ging der Ueberschuß über das Vorjahr auf 2,33 Millionen Mark oder 6,36 v. H. zurück, und im September betrug er nur noch 1,57 Millionen Mark oder 3,86 v. H. Man muß um mehrere Jahre zurückgehen, um eine derart geringe Steigerung der Bosteinnahmen zu finden.

berneur.

* Meldungen über neue Untaten der Aufständischen in Deutsch- Südwestafrika übermittelt der stellvertretende Gou­Am 4. Oktober wurden zehn Kilometer nördlich von Keetmanshoop der Farmer Schütte sowie die Buren Hanekam und Potgieter von Viehräubern erschossen.

* Der frühere stellvertretende Kolonial- Direktor Erbprinz zu Hohenlohe- Langenburg schreibt an ein Berliner Blatt, es et richtig, daß er die Leitung unter der Voraussegung über­nommen habe, demnächst als Staatssekretär an die Spize eines selbständigen Reichsamtes zu treten. Wegen der zahl= reichen Anschaffungen bei der Niederlassung in Berlin sei ihm auf seinen Wunsch ein Vorschuß gewährt worden, den er in Form von Abzügen vom Gehalt an die Reichstasse zurück­erstattete. Die an dem Gehalt eines Staatssekretärs fehlende Differenz sei ihm nachträglich weder aus dem Kaiserlichen Dispositionsfonds noch aus irgend einem andern Fonds ge= jahlt worden; er habe nur sein etatsmäßiges Gehalt bezogen. frankreich.

** Der Justizminister legte einen Gesezentwurf über Abschaffung der Todesstrafe vor, der vom Ministerrate ge­nehmigt wurde und am nächsten Montag der Kammer unter­breitet werden wird. Der Kriegsminister Picquart legte einen Gesezentwurf betreffend Aufhebung der Kriegsgerichte vor, die durch ein Disziplinarverfahren ersetzt werden sollen.

Alien.

** In der türkisch- afiatischen Stadt Kerbelah finden seit Wochen Steuer- Demonstrationen der Perser statt. Die Perser lüchteten vor den Steuervollstreckern zu dem englischen Vize­tonfulat. Darauf entsandte der Wali von Bagdad jezt eine Truppenabteilung, um die Perser zu zerstreuen. Hierbei wurden 21 Perser getötet bezw. verwundet. Der persische Botschafter bei der Pforte protestiert gegen das Vorgehen bes Wali und verlangt die Bestrafung der Schuldigen. Auch der englische Geschäftsträger intervenierte.

Kleine politische Nachrichten.

Berlin, 31. Oktober. Die preußische Regierung soll be= zbfichtigen, die zwangsweise Revision sämtlicher elektrischen Unlagen von über 440 Volt Spannung durchzuführen.

Berlin, 31. Oktober. Die Auswechselung der Ratifikations­urfunden zu dem am 17. Dezember 1904 im Haag unter­zeichneten Niederlassungsvertrage zwischen dem Deutschen Reiche und den Niederlanden ist im Haag erfolgt. Der Vertrag tritt nach drei Monaten in Kraft.

Cannes, 31. Oktober. Der König von Sachsen richtete an den Präsidenten Fallières ein Telegramm, in dem er sich und den für die erwiesenen Aufmerksamkeiten bedankt Präsidenten seiner lebhaften Sympathie für seine Person und die französische Nation versichert.

New- York, 31. Oktober. Die Anarchistin Emma Gold­mann und zehn andere Anarchistinnen wurden in einer Ver­

sammlung verhaftet, in welcher der Mörder des räsidenten Mac Kinley als Märtyrer gepriesen wurde.

Dof und Gesellschaft.

Die Einführung des Kronprinzen in die Zivil verwaltung wird sich als ein Aft von hoher Bedeutung dar tellen. Die Einführung erfolgt nämlich, wie verlautet, durch ein höfisches Zeremoniell. Der Kaiser hat für den Akt den 1. November bestimmt und wird die Einführung des Thron­folgers voraussichtlich selbst vornehmen. Auch mehrere Brinzen des königlichen Hauses werden der Feier beiwohnen, so u. a. Prinz Heinrich von Preußen, der zu diesem Zwecke ich von Kiel nach Berlin begeben hat.

Zur Feier des 250 jährigen Bestehens der Friedens­firche in Jauer traf der Kronprinz gestern dort ein. Am Bahnhof fand offizieller Empfang statt, der Kronprinz fuhr dann nach dem Rathaus, wo ihm Bürgermeister Groneberg im Namen der Stadt Jauer den Wilkommensgruß entbot and dem Dank der Stadt dafür Ausdruck gab, daß der Kaiser ben Kronprinzen mit seiner Vertretung beauftragt habe. Der Kronprinz dankte in furzen Worten. Von dort begab er sich in die Friedenskirche, wo er von der Geistlichkeit empfangen wurde. Die Festpredigt hielt Pastor Maurer, mit Chorgesang and Orgelspiel begann und schloß die Feier. Auf dem ganzen Wege bildeten Kriegervereine sowie andere Vereine und 1400 Schulkinder Spalier. Die Kirchengemeinde erhielt ein kaiser­liches Gnadengeschenk von 15 000 Mark zur Wiederherstellung der Kirche. Nach der Feier begab sich der Kronprinz nach Rohnstod, wo beim Grafen Hochberg Frühstückstafel stattfand. Alsdann kehrte der Kronprinz nach Jauer zurück, von wo aus er die Weiterfahrt nach Berlin antrat.

* **

Die Krankheit des Königs Karol von Rumänien hat eine gefährliche Wendung angenommen. Alle Festlichkeiten bei Hof wurden wegen des Gesundheits­zustandes des Königs suspendiert.

Aus dem ruffifchen Sumpf.

Der Jahrestag des Oktobermanifestes ist äußerlich ruhig berlaufen, aber es war eine fünstliche, erzwungene Ruhe. In Petersburg waren die öffentlichen Gebäude, Banken, Bahn­höfe usw. militärisch besetzt. Der Straßenverkehr war schein­bar der alltägliche, aber nicht alle Fabriken arbeiteten. In Odessa war sogar sämtlichen Geschäften, Banten, Redaktionen und Theatern unter Androhung von Strafen befohlen, arbeiten zu lassen. Die Universität war geschlossen und von Militär umzingelt. Auf den Straßen bewegten sich verstärkte Patrouillen. In Warschau waren alle öffentlichen Gärten bolizeilich geschlossen, die Häuser auf Polizeibefehl beflaggt, die Straßen von Patrouillen bewacht. Aehnlich hat es in den andern Städten ausgesehen; es war also eine mert würdige Jahresfeier. Und das Land hat auch keine Ursache zu feiern.

Ein tolles Jahr

ist das verflossene für Rußland gewesen und die Statistik spricht eine traurige Sprache. Nicht weniger als 22 721 Personen sind in der Zeit vom 30. Oftober 1905 bis 30. Ot­tober 1906 als Opfer der Revolution und der Gegenmaß­regeln gefallen. 1513 Aufrührer find hingerichtet, 851 zu insgesamt 7138 Jahren Zwangsarbeit verurteilt, 647 Zeitungs­redakteure angeklagt, 523 Zeitungen verboten und 77 Reichs­bezirke in Belagerungszustand versezt worden. Noch trauriger find die Zahlen, die über die Pogroms im verflossenen Jahre veröffentlicht werden. In 640 Ortschaften haben solche Megeleien stattgefunden, 38 225 Familien mit 162 700 Ber­sonen sind dabei ausgeplündert und ihnen ein Schaden von 52 119 705 Rubel zugefügt worden. 985 Personen wurden dabei getötet, 1492 tötlich, mehrere tausend schwer oder leicht verletzt. Diese Ziffern erzählen mehr als Bände. Sie be weisen, daß der russische Sumpf noch lange nicht ausgetrocknet ist und daß es noch viele Arbeit erfordern wird, ihn abzu­dämmen, aber auch viel Blut und Leichen.

Die Justiz arbeitet.

Mit fieberhaftem Eifer sind die Behörden bestrebt, die letzte Bombenaffäre, die Petersburg am hellen Tage in Un­ruhe und Entsezen versezt hat, aufzuklären, ihre Urheber zur Verantwortung zu ziehen. Die Verhandlung des Feldgerichts begann Dienstag und dauerte bis in die späte Nacht. An geflagt waren elf Personen, darunter sechs Zeitungshändler, die offenbar für den Ueberfall angeworben waren. Nach Angaben der Geheimpolizei haben an dem Ueberfall mindestens 40 Personen teilgenommen. Das Feldgericht verurteilte ach Angeklagte zum Tode. Die drei übrigen werden dem Militär. gericht übergeben. Die Todesurteile sind bereits vollstreck worden. Ob man die richtigen erwischt hat, bleibt troient fraglich. Die Zollbeamten, die jene Sendung begleitet haben, fonnten die Angeklagten vor Gericht nicht identifizieren. Das Geld hat man jedenfalls noch nicht wieder, trotzdem, wie ver lautet, auf seine Herbeischaffung eine Belohnung von 36 000 Rubel ausgesetzt worden ist.

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fahren, eine Schutzmarle auf den Handels- und Geschäfts­

wegen feines Lebens.

Um das Folgende verstehen zu können, muß man wissen,

nicht gab.

habe das Kloster seitdem nicht wieder verlassen." Ursel, ich bin auch in Gröperode geboren." aufgezogen. Ich war bamals noch ein kleines Mägdlein und als sie starb, haben die Nonnen mich zu sich genommen und

ms Land,

bächer gibts überall, wir werden nirgends verhungern." ben luch überall mitnehmen? Ursel, Ursel, mein Weib Ins Elend hinaus? Mit dem bösen Gewissen? Und wo uns fein

Mensch kennt. Wälder und Stroh=

mittag. sich ein wenig Ruhe gönnen. saß und träumend in die blaue Luft schaute. Im Juft Der Behn Uhr- Zug war vorilber.

war es, als der Alte wieder vor

seinem Häuschen

Nun tonnte er Es war Vor­