Mitbürger!
Bad Thal
im Thüringer Wald. Herrliche Sommerfrische
In den Tagen vom 4. bis 6. August wird der Turnverein Gießen ein Bahnstation. Prospekte beim Kurseltenes Jubiläum begehen, nämlich die
Feier des 60jährigen Bestehens.
In den langen Jahren seit seiner Begründung ist der Turnverein stets mit der Einwohnerschaft hiesiger Stadt aufs engste verbunden gewesen und die gegenseitigen Beziehungen waren immer die besten und herzlichsten.
komitee.
Keine Serienlose oder Pfennigslotterie!
Nur Bargewin. Jed. Los gewinnt! Vermögen u. Gewinn
durch Beitritt zu amtl. an
gem. Verein! Kein Risiko! Gesetzl.staatl. angeordnet!
Deshalb rechnet der Turnverein Gießen mit Bestimmtheit auf die einmütige Beteiligung aller Mitbürger an seinem Jubiläum, wie ihm auch aus Turnerkreisen Eine Mark: don nah und fern viele Sympathiebeweise und ein überaus zahlreicher Besuch in Aussicht gestellt sind.
Wir sehen uns daher veranlaßt, an alle Bewohner hiesiger Stadt die herz. liche Bitte hiermit zu richten, als äußeres Zeichen der Freundschaft für den TurnVerein und als Willkommengruß für die auswärtigen Festgäste die Häuser mit reichem Flaggenschmucke freundlichst versehen zu wollen.
Der Festansschuß:
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Dem verehrlichen Publikum von Giessen und Umgegend, sowie meiner werten Kundschaft die ergebene Mitteilung, dass ich meine
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Polizeiverordnung.
Betreffend: Den Betrieb der Anschlußgeleidanlag der Gewerkschaft Gießener Braunftei bergwerfe vormals Fernie in Gieken Mit Genehmigung Großherzoglichen Ministerium des Innern vom 18. Juli 1906 3. Nr. M. d. J. III 6802 wird nach Vernehmung der Stadtverordneten- Versamm lung auf Grund des Art. 56 der Städteordnung bon 13. Juni 1874 für den Betrieb der Anschlußanlage de Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerfe borma Fernie zu Gießen hiermit verordnet wie folgt:
30
§ 1. Beim Ertönen der Zugfignale haben Fu gänger, Fuhrwerke, Reiter und Viehtransporte sich recht zeitig von den Geleisen zu entfernen und dem Zuge boll ständig auszuweichen oder falls sie sich dem Babngele nähern, in angemessener Entfernung und zwar, sofer Warnungstafeln vorhanden sind, vor diesen Halt machen. Es ist verboten, Fuhrwerke oder Vieh ohne Aufsicht auf oder neben den Fahrgeleisen stehen zu laffa oder Vieh frei auf der Bahn laufen zu lassen. Personen welchen die Aufsicht über die auf der Straße oder font in der Nähe der Lahn befindlichen Tiere obliegt, habe dafür Sorge zu tragen, daß die Tiere nicht den Bahn
förper betreten und daß fie vorkommenden Falls alsbad
wieder von demselben abgetrieben werden. Das Bahn personal ist befugt, alle die Geleise versperrenden Gegen Feinste Salatkartoffeln stände von dem Bahnförper zu entfernen.
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In der Zeit vom 21. bis 28. Juli wurden in hiesiger Stadt
ie Königliche Baugewerk- Schule zu Jostein gefunden: 2 Herrenuhren, 3 Portemonnaies mit Inhalt,
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eröffnet das Winterhalbjahr am Donnerstag, den 18. Oktbr. verloren: 1 glattes silbernes Programme und Meldezettel versendet kostenlos
§ 2. Pflüge, Eggen und andere Geräte, Baum stämme und andere schwere Gegenstände müssen bein Transport über die Bahn entweder getragen oder auf Wagen gefahren werden.
§ 3. Jede Beschädigung der Bahn und der daz gehörigen Anlagen, sowie der Betriebsmittel nebst 3 behör, das Auflegen von Steinen, Holz 2c. auf das Planum der Bahn, das Auf- und Abladen von Gegen ständen auf dem Fahrgeleise oder näher als 1,75 Meter von der äußeren Schiene, das Anbringen sonstiger Fahr hindernisse, die Erregung falschen Alarms, die Nachahm ung von Signalen, die Verstellung von Ausweichbor richtungen und überhaupt die Vornahme aller den Be trieb störenden Handlungen ist verboten.
§ 4. Zuwiderhandlungen gegen diese Bestimmungen werden, soweit nicht auf Grund anderweitiger Stroj bestimmungen eine höhere Strafe verwirkt ist, mit Geld strafe bis zu 30 Mark geahndet.
Gießen, den 25. Juli 1906.
Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg
Bekanntmachung.
Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Landgrafenstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuh berkehr gesperrt.
Gießen, den 30. Juli 1906.
Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth.
Bekanntmachung.
Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Wilhelmstraße zwischen Frankfurter- und Ludwig straße bis auf weiteres für den Fuhrwerkverkehr gesperrt. Gießen, den 31. Juli 1906.
Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth.
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und die Art seiner Ber
ist zunächst die Beulenpest, die pflanzung nach Hawai ist wiederum ganz rätselhaft. Leichter ist die Verschleppung ber folgenden überhaupt bekannteren
Da
von China her schon vor einigen Jahren nach Australien Seuchen zu erflären.
FELD UND
Nr. 175
Mittwoch, den 1. August
1906


