Einzelbild herunterladen

reden zu bringen. Man ließ von ihm ab, da er ermattet war. Da man an Flucht nicht denken mochte, be­obachtete man ihn fast nicht, gab ihm nur seine Ration Fleisch und Reis. Am Morgen mar er aber zu unserer größten Ueberraschung verschwunden. Gegen mittag brachte man ihn als Toten ein. Die ihn suchenden Reiter hatten ihn, hinter einem Strauch mit einem gestohlenen Gewehr im Anschlag liegend, gefunden. Man fam ihm zuvor und brachte ihm die elfte Schußberlegung bei, die ihn sofort tötete.

Man ziehe nach diesen Beispielen eine Parallele zwischen europäischer und afrikanischer Kriegführung, unschwer wird man die grausamere, schwierigere herausfinden, denn zivitchen fultivierten Völkern fühlt sich der auf dem Felde der Ehre verwundete Krieger in den Namen des Genfer Roten Kreuges wohl geborgen, indes der Afrikaner dessen Segnungen meier fernt, noch fennen will.

Daß ein derartiger Krieg an den ganzen Mann und ins besondere an seine Nerven noch ganz andere Anforderungen stellt, wie Kriegsstrapazen in anderen Gegenden, ist nicht zu verwundern. So sind Herzkrankheiten unter den Südafrika nern nichts Seltenes. Von Glück kant

Oberst Leutwein

sagen, daß er ir leidlicher Gesundheit, wenn auch stark ge­offert, jetzt in Europa angelangt ist. So hat er es selber gegenüber einem alten Mitstreiter aus der Schuttruppe bei einem Besuch bekannt, den ihm dieser in Berlin abstattete Als der Besucher über sein frankes Herz klagte, das er sich in Afrika geholt, versetzte der Oberst in erregtem Tone: Ach ja, das ist eben die Sache. Ich glaube, es hat jeder, der drüben war, einen Knacks weg. Gott sei Dank ist mein Herz trop der 10 Jahre Südwest" gesund geblieben, das freut mich am meisten." Auf die Frage nach dem Beinleiden Leutweins erklärte er in jovialer Offenheit: Mein Gott, Sie wissen ja, das Urlaubsbein", ich hoffe doch, dies bald zu beseitigen."

"

-

Die Dolitik.

Im Ruhrrevier ist noch immer eine Zunahme der Strei­kenden zu konstatieren. Die Einigungsverhandlungen gehen fort.

Russland.

Truher schon, auf das Verhalten der Weißen glaubte zurück­führen zu sollen. Da Herr Bebel aber weder bei der Schil derung von Ereignissen noch bei seinen Angriffen auf die Regierung Neues vorzubringen hatte, machten seine Aus­führungen nur geringen Eindruck auf das Haus. Der Abg. Dr. Arendt von der Reichspartei meinte, daß der Vor­redner in seinen Mitteilungen und Darstellungen übertreibe, und vermißte in seiner Rede den Ausdruck der Anerkennung für die Tapferfeit unserer Truppen in Südwestafrika. Aug Kolonialdirektor Dr. Stübel fand in der Rede Bebels Uebertreibungen und Irrtümer, die er zu widerlegen suchte. Der konservative Abg. v. Staudy wollte den Bebelschen Angriffen die Spitze abbrechen durch den Hinweis darauf, daß bei allen Kolonialvölkern Grausamkeiten vorkommen, während der Freisinnige Dr. Müller Sagan davor warnte, die unzweifelhaft vorgekommenen Ausschreitungen irgendwie zu beschönigen: Mit dem Zentrumsführer Dr. Spahn fand sich dieser Redner in der Anschauung zusam­men, daß zur Schaffung dauernd geordneter Zustände im Schutzgebiete Landreservate für die Eingeborenen eine unbe­dingte Notwendigkeit seien.

Aus den letzten Straßenunruhen in Warschau kann sich noch ein Konflikt Rußlands mit England entspinnen. Der englische Generalfonful Alexander Murray und der eng­fische Vizekonsul E. B. St. Chair sind, als sie auf der Straße ihrer Wege gingen, ohne jeden Anlaß von russischen Husaren niedergeritten. Der Vizekonsul wurde dabei durch Säbel­hiebe bedenklich verletzt. Auf die von dem Generalkonsul er­stattete Anzeige hat der englische Botschafter in Petersburg zunächst eine Untersuchung eingeleitet und die russischen Be­hörden um Schuß für den Generalkonsul ersucht. In Warschau ist wegen Fortdauer des partiellen Ausstandes der Belagerungszustand proklamiert. In Russisch- Polen sollen verschiedentlich Dynamit- Anschläge versucht sein. Großfürst Wladimir läßt erklären, daß er mit der Unterdrückung der Unruhen nichts zu tun und auch den Zaren seit dem Newa­Beste nicht gesprochen habe.

Afrika.

Preufsifcher Landtag. Haus der Abgeordneten.

( 128. Sigung.) RK Berlin, 30. Januar. Die große Debatte über den Bergarbeiterstreik, die man heute im Anschluß an die beiden Anträge auf Einsetzung von Untersuchungskommissionen erwartete, wurde verhindert

durch eine

Erklärung des Landelsministers Möller.

Blutade tot aufgesunden. Ein ihr gehöriges Sparkassen­Euch über 2500 Marf war geraubt. Ms der Tat dringend verdächtig wurde der übel beleumundete Arbeiter Budach verhaftet, der seit zwei Jahren in der Weberschen Gärtnerei beschäftigt ist.

Zur Ve

zur Feier be ift geftern

betannt gege

tag, den 2.

fich im 23 Herren und die Berfon, auf die Emp Rangel. B und Höchste begeben fid Führung

)( Schwere Sturmschäden werden von der Küste des Mar­mara- Meeres gemeldet. In dem türkischen Hafen Ernkli er­litten nicht weniger denn 40 Schiffe durch einen plöglich hereinbrechenden Sturm Havarien. Auch Menschenleben hat das Unwetter gefordert.

Eine Millionärin im Armenhospital. In Budapest ist die Gräfin Béla Batthyany in einem gewöhnlich nur von armen Leuten aufgesuchten Krankenhaus gestorben. Gräfin Béla Batthyany, geborene Etel v. Tarnoczy, war die Gattin eines der reichsten Mitglieder der gräflichen Familie Batthyany und erkte nach dem Tode ihres Gatten ein Vermögen von 14 Millionen Kronen, über das sie da ihre Ehe finderlos marfrei disponieren fonnte. Die Gräfin hielt große Stile auf ihre Zugehörigkeit zur Familie Batthyany und faßte den Plan, aus ihrem Vermögen ein Fideikommiß zu bilden, damit es bei einem ärmeren und nicht in den Gra-, fenstand erhobenen Zweige der Familie bleibe, dessen Hampt gegenwärtig der Kämmerer Ivan Batthyany ist. In ihren letzten Jahren lebte sie nur diesem Ziele und sparte sich in ihrem Schloß in Nemet- Ujvar die Bissen vom Munde ab, um die Erbschaft zu vergrößern, die sie hinterlassen konnte. Zu Beginn des Winters erfrankte die 56jährige Gräfin. Da sie die Kosten der ärztlichen Behandlung verringen wollte. kam sie nach Budapest, wo sie sich unter dem Namen ihrer Kammerfrau Marie Szlavik in das Franz Josefs- Spital für faufmännische Angestellte aufnehmen ließ. Hier wurde eine Operation an ihr vollzogen, an deren Folgen sie start. Erst nach ihrem Tode wurde ihre Identität festgestellt. Das Testament, in dem sie Ivan Batthyany zu ihrem Universal­erben einsette mit der Bedingung, daß der Besitz zu einem Fideikommiß gemacht werde, soll übrigens von ihren nähe­ren Anverwandten angefochten werden.

Unter allgemeiner Spannung des gut besetzten Hauses teilte der Minister mit, daß der bereits bekannte- Plan der Regierung, möglichst bald eine Novelle zum Berg­gesetz einzubringen, auf einem einstimmigen Be­schluß des Ministeriums beruhe. Die Ausarbeitung solle war nicht übereilt werden.' doch werde voraussichtlich schon in wenigen Wochen der Entwurf vorgelegt werden fönnen. Inzwischen seien 6 Kommissionen aus Mitgliedern drs Oberbergamts und der Zechenverwaltungen gebildet, die unparteiische Untersuchungen an den verschiedonen Orten vornehmen sollen. Zum Schluß sprach der Minister die sehr ernsthafte Mahnung an die streifenden Arbeiter aus, nun­mehr zur Arbeit zurückzukehren. Die Stellung der Par­teien zu den Absichten der Regierung war schwer zu er­kennen; zwar konnte man feststellen, daß die Zustimmung der Rechten hauptsächlich der Warnung vor lebereilung und der Mahnung zur Wiederaufnahme der Arbeit galt, während Zentrum und Freisinnige offenbar mit dem Vorgehen der Regierung prinzipiell einverstanden waren, doch waren weitere Schlüsse daraus nicht zu ziehen. Und da auf Wunsch des Ministers die beiden Anträge zurückgezogen bezw. zurück­gestellt wurden, so trat auch heute keine weitere Klärung ein. Vielmehr wandte sich das Haus, in dem noch längere Zeit die Bedeutung dieser Frage sich durch lebhafteste Un­ruhe, dann durch gähnende Leere des Sigungssaales doku­mentierte, dem Justizetat zu. Die Redner aller Par­teien waren darin einig, daß die Vermehrung der Richter­stellen noch anhalten müsse. Recht bemerkenswert war aber auch die Uebereinstimmung des nationalliberalen und des freifonservativen Redners in dem Wunsche, die Richter möchten dem praktischen Leben näher gerückt werden. Auf diese und andere Anregungen antwortete Minister Schön. ſtedt in einer längeren Rede, in der er zunächst den Vor­wurf der Parteilichkeit, den der polnische Redner Dr. Mi­zerski den Richtern in der Ostmark gemacht hatte, in aller Entschiedenheit zurückwies. Die weitere Vermehrung der Richterstellen, die Entlastung der Nichter von unnötigem Schreibwerf, die Beschaffung von Dienstwohnungen mit Gärten auf dem Lande werde allmählich aber stetig erfolgen. Nachdem noch mehrere Redner sich über Einzelfragen aus: aclassen hatten, wurde die weitere Beratung auf morgen ver­tagt.

Zur Untersuchung der unsicheren Verhältnisse im Reich der Schevisen und um auf Abhilfe Bedacht zu nehmen, ist eine französische Gesandtschaft in Marokko angelangt. Wie herkömmlich in solchen Fällen, ist die Gesandtschaft mit allen Ehren vom Sultan empfangen. Aber das hindert die mau­rischen Behörden nicht, den Zweck, der die fremden Gäste ins Land führt, nach Kräften zu hintertreiben. Mit Erfolg hat der Sultan die orientalische Verschleppungspolitik zur Anwendung gebracht. Er hat aus jeder Stadt seines Reiches zwei Vertreter nach Fez berufen, damit sie sich dort über die französischen Forderungen äußern. Bis die Einberufenen in der Sultans- Residenz anlangen, vergeht mindestens n Monat, und Beit gewonnen, alles gewonnen" gilt ja.. sonders im Orient. Inzwischen aber nehmen die Räube. reien ihren Fortgang, so daß die fremden Staatsangehörigen schon Freiwilligenforps bilden.

Hof und Gesellschaft.

Im Zustand des Prinzen Eitel Friedrich ist noch immer feine Wendung zum Besseren eingetreten. Der Prinz leidet an starken Schmerzen auf der linken Seite und Kurzatmigkeit. Im linken Rippenfellraum zeigt sich ein entzündlicher Erguß. Die Nahrungsaufnahme und der Kräftezustand sind befriedigend. Als Ursache der Erkran­fung des Prinzen wird eine Erkältung angegeben, die er sich beim Eishockeyspiel auf dem Heiligensee bei Potsdam zugezogen hat.

Deutfcher Reichstag.

( 129. Sigung.)

Ge­

Nab und form.

)!( Eine schwere Bergwerkskatastrophe ereignete sich in den Schieferbrüchen von Arville im französischen Departement Maine und Loire. Während der Auffahrt von 15 Personen riß das Seil des Förderkorbes in einer Höhe von 150 Meter. Der Korb stürzte in die Tiefe und alle 15 Personen wurden Actötet.

(:) Gefährliche Schnecstürme in Amerika. Wie aus New­horf gemeldet wird, wüten in den östlichen amerikanijden Staaten Schneestürme, die großen Schaden angerichte: haben. Eine große Anzahl von Menschenleben sind vernichtet worden. Der Materialschaden ist unberechenbar.

Schnee, wohin er nicht gehört. Während wir einen schneelosen Winter haben, werden die südlichen Gegenden in einer Weise von Schneefällen heimgesucht, daß sie dort wie ein Phänomen erscheinen. Besonders in Italien wird die weiße Himmelsgabe toie ein Naturwunder angestaunt. Zwei Jahrzehnte ist es her, daß die Berge um Palermo nicht weiß von Schnee grivesen sind. Ein geradezu phantastisches Bild bieten die antiken Tempel dar in ihrem ganz ungewohn ten weißen Schneekleide. In Neapel fror man entseglich bei vier Grad Kälte.

CB Berlin, 30. Januar. Nach den Vorgängen in der Budgetkommission, nach der Konfliktsstimmung, die dort wiederholt platgegriffen hatte, durften Freunde leidenschaftlicher Barlamentsverhandlungen heute bei der zweiten Beratung des Nachtragsetats für Südwest afrika wohl auf Debatten nach ihrem schmack rechnen. Allein die Rechnung war ohne den Wirt ge­macht, die Regierung hatte den Stein des Anstoßes beseitigt. Der Staatssekretär des Reichsschazamtes, Freiherr von Stengel, gab gleich zu Beginn der Sitzung eine Erflä­rung ab, die der Opposition die schärfste Angriffswaffe ent­wand. Die Budgetkommission hat bekanntlich eine Forde­rung von 200 000 Mark zu Vorarbeiten für den Bau ciner Bahn von Windhuk nach Rehoboth gestrichen, weil sie der Ansicht war, daß vor der Verausgabung der Summe die Genehmigung des Reichstags hätte eingeholt und daß der von der Regierung mit einer bekannten Firma abgeschlossenc Vertrag gleichfalls dem Parlament hätte unterbreitet wer den müssen. Herr von Stengel teilte nun mit, daß der Bun­desrat heute beschlossen habe, sich mit der Streichung einver­standen zu erklären, daß er die Forderung aus dem Nach­trage zurückziehe, und sie später in einer besonderen eingehend begründeten Vorlage dem Reichstage erneut zur verfassungs­mäßigen Beschlußfassung vorlegen werde. Die wohltätige Wirkung dieses Vorgehens zeigte sich gleich bei der Nede, mit der der Abg. Bebel die eigentliche Diskussion über den Etat eröffnete. Zwar sprach er immer noch etwa anderthalb Stunden, aber die etatsrechtliche Frage der Indemnität streifte er doch nur; in der Hauptsache beschäftigte er sich mit dem Aufſtande im Schubarbiet. dessen Entstehung er, wie

in innere

wegt sich junter, h Ober Ram anwefende fie am 8

nächst fol Augenblid abgefeuert

(?)

nehmen Lor

an den Berm Pri heute Bormi als weitere Philippstha Graf zu Ly Gemahlinne folge der G nights Näge von dem

An Einzelheiten ist bisher folgendes zu verzeichnen: In Ne: vyork wehte der Sturm eine Mauer der Kipsbay­brauerei um, in der ein Brand entstanden war. Die Mauer begrub zwölf Feuerwehrleute unter den Trümmern. Ein Zug der Cleveland- Cincinnati- Eisenbahn entgĭciste; 15 Berfonen aríitten dabei Verlegungen. Die elektrischen Wagen auf dem Newyorker Broadway stellten die Fahrten ein. Der Lagenverkehr mit dem Hafen und in den Straßen mußte vollständig aufhören. Mehr als 100 Personen wur­den in Trogbahren von der Straße weggebracht.--- Aus verschiedenen Landesteilen laufen Meldungen über Eisen­bahnunfälle ein. Die telegraphischen Verbindungen sind fast alfe unterbrochen. An der Atlantischen Küste von Jackson­bille bis Eastport, ferner in New Orleans und Galveston sind Sturmzeichen aufgestellt worden. Mehrere Dampfer bon Europa sind in. Newyork überfällig, man nimmt an, daß sie bei Sandy Hoof warten, bis der die Einfahrt erschwerende Schneesturm vorüber ist.

* Kaiserin Eugenie in Aegypten. Die 79jährige Kaiserin Eugenie hat sich nach Marseille begeben, um sich nach Aegyp­ter einzuschiffen. In ihrer Begleitung sind Graf Pacmoli, die Tochter des Herzogs von Bassano, die Fürstin von der Moskwa und Franceschini Pietri. Bekanntlich hat 1869 die Kaiserin Eugenie, damals auf glanzvoller Höhe und doch an der Schwelle einer schidialsreichen Wendung, Aegyp­ten zur Einweihung des Suezfanals besucht und dort an der Seite des Kaisers Franz Josef und des preußischen Kron­prinzen alle Huldigungen empfangen. Mit welchen Empfin­dungen wird sie das Land der Pyramiden wiedersehen!

Ein eigenartiges Misgeschick hat eine Frau in Ver­denermoor bei Verden( Aller) betroffen. Sie wollte ihren 14jährigen Sohn, der ein Strickzeug in der Hand hielt, wegen einer Unart strafen. Der Junge hielt, um einen Schlag abzuwehren, das Strickzeug vors Gesicht und die Frau rannte sich beim Zuschlagen eine Stricknadel tief in den Unterarm. Nach einigen Tagen schwoll der Arm an, es trat Brand hinzu, und der bedauernswerten Frau mußte der ganze Armi abgenommen werden.

Tages- Chronik. In Köln wurden zwei Einbrecher ver­haftet, deren Vorhaben, ein Goldwarengeschäft auszurauben, von einem von ihnen gedungenen jungen Mann verraten war.

Verhafteter Defraudant. Der Desterreicher Otto Taussig ist Mitchef der Baumwollfirma S. Taussig. Er hatte für sie 700 000 kronen einfassiert und hatte damit die Flucht ergriffen. Jezt ist er in Las Palmas ergriffen und nach Barcelona gebracht worden.

Die diamantene Hochzeit feierten die Berndtschen Ehe­leute in Pansin in Pommern.

Die Hinrichtung der Wiese, der Hamburger Engel­macherin, wird durch den preußischen Scharfrichter Engel­hardt aus Magdeburg am 2. Februar früh in Hamburg bollzogen.

Ermordet und beraubt wurde in Lichtenberg bei Berlin das Dienstmädchen Bertha Conradt, die bei dem Gärtnerei­besitzer Weber in Stellung war. Sie wurde in ihrer Kam­mer des Morgens mit zerschmettertem Schädel in einer

Vermifchtes.

borgenomm

1. Gi Gießen

10. 5a

Der Handels

fifchen Bollän

drucke des bi

reich verjand

oder den Na

fie machen t

=( Die elfte deutsche Geweihausstellung,] die zurzeit in Berlin stattfindet, ist bedeutend reichhaltiger beschickt als in den Vorjahren. Im ganzen sind über 300 Rothirschgeweihe, 70 Damschaufler, 1550 Rehgehörne, 70 Gemskrickel, diverse Bildkaten, Keiler, Wölfe, Adler und erotische Trophäen ans­gestellt. Der Kaiser hat zwei Elchschaufeln und dreizehn Rot­hirschgetribe aus Rominten und der Schorsheide zur Schan gestellt. Prinz Heinrich stellt neun Rehkronen aus. Der König von Sachsen sandte fünf Rothirschgeweihe und neun Retkronen. Das königlich württembergische Hofjagdamt schickte fünf Rothirschgeweihe, fünf Damschaufler und zehn Rehgehörne. Der Großherzog von Mecklenburg- Schwerin ist mit sechs Rothirschgeweihen und sechs Nehkronen ber­treten, der Großherzog von Mecklenburg mit acht Rothirsch­geweihen und der Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg mit sieben Rehkronen. Herzog Ernst Günther zu Schleswig­Holstein hat mit zwei Nothirschgeweihen und zwanzig Reh­fronen eine ausgestopfte gehörnte Rice ausgestellt. Den ersten Kaiserbecher für den besten deutschen Rothirsch erhielt der Kaiser, für einen ungeraden Achtundzwanzigender, den zweiten Kaiserbecher für den zweitbesten deutschen Rothirsch erhielt der Fürst von Pleß. Für Damschaufler erhielt den ersten Preis der König von Württemberg.

,, importé d' Die franzöfifd

Waren jeder

fische Marke

einfiweilen de

Rechnung tro magne", ber

Marte und

oder die fr

Bermert fo

laffen fönnt

Namens des

11. Gi

a) Jahrest

b) Bericht

des Ver

hlands

=( Was beim schlechten Einschänken herausspringt.] In einem Zirkular, das der Verband zur Bekämpfung des betrügerischen Einschänkens in München an seine Mitglieder versendet, wird ausgerechnet, um wieviel Mark jährlich die Biertrinter in München bezw. im Königreich Bayern infolge schlechten Einschänkens betrogen werden. Den nach Unter­lagen des fgl. bayer. Statistischen Bureaus München auf­gestellten Berechnungen zufolge beträgt im München bei einem Bierkonsum von 1745 495 hektolitern- 174 549 500 Litern bei Annahme nur eines Behntelliters Mindermas beim Liter der Schaden des biertrinkenden Publikums nach dem ortsüblichen Bierpreis von 26 Pf. pro Liter jährlich 4 538 287 Marf. Im ganzen Königreich Bayern würde bei einem Konsum von 1 484 337 800 Litern das biertrinkende Publikum ebenfalls bei einem Zehntelliter Mindermas beim Liter- um 39 562 782 Mark betrogen werden! Mit einem Zehntelliter Mindermaß begnügt sich aber kein Münchener Schankkellner. Ein halbes Quart'I" zwadt er immer ab.

c) Sigung

διατάξει

d) Bon zu teilungen

tember

Ausstell

die At

Enfubr

truft,

abfertig

ungen i

für Inf

matten

Tad

bimbun

ang

in

den

lien

Rot

Ron Die

geit im 2

** D

der vermi

Rabena Reevamedail

RB

bei Began w oder zum

bantneber ftel werden von

Diefelben find

gruten.

8 Erfre

meinben, bi