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mußte Herr Roosevelt in der Finsternis auf der beiden " Magnolia" ausharren. Der Präsident setzte schließund die ie auf einem anderen Danipfer fort.

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Hof und Gesellschaft.

Der Kaiser weilt zurzeit als Jagdgast des Prinz­regenten Albrecht von Braunschweig im Schlosse zu Blanken­burg a. H. Auch die Söhne des Prinzregenten, der Fürst zu Schaumburg- Lippe und andere Fürstlichkeiten sind dort eingetroffen. Bei der Ankunft des Kaisers in Blankenburg Ideten die Vereine und Schüler, sowie das Militär Spalier.

Soziales Leben.

Die Been igung des Strcifes in der Berliner Wäsche­Industrie. Die Einigungsverhandlungen vor dem Gewerbe­gericht haben zu einem befriedigenden Resultat geführt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer erklärten durch Unterschrift die Annahme des Schiedsspruchs vom 24. Oftober 1905. Der Schiedsspruch billigt den Arbeitern eine Lohnerhöhung von sechs Prozent zu. Damit ist der 10 000 Arbeiter und Arbeiterinnen umfassende Streit erledigt und die Arbeit wird heute in allen Betrieben wieder aufgenommen. Der Sympathieſtreik in Rottbus wird ebenfalls durch An­nahme des gleichen Schiedsspruches zu Ende geführt. Eine von beiden Seiten gewählte Schlichtungskommission ordnet etwaige zurückbldbende Streitpunkte oder Meinungsver­schiedenheiten.

Aussperrung von Textilarbeitern. Die Aussperrung hon 3000 Stuhlarbeitern in Gera ist in Kraft getreten. In Greiz wurden ebenfalls 7000 Arbeiter ausgesperrt. Die übrigen Ortsgruppen des sächsisch- thüringischen We­bereiverbandes, die dem Aussperrungsbeschluß beigetreten sind, sollen folgen. Jedoch hofft man noch auf Einigung, zumal in Leipzig eine Verständigung zwischen den Textil­arbeitern und den Arbeitgebern erzielt wurde.

Ausstandsbewegung unter den böhmischen Bahnarbei­tern. Der Streik bei den Arbeitern der Bahnstrecke Brür­Moldau- Sachsen breitet sich aus. Dem Kohlenverkehr ent­tehen große Hindernisse, namentlich den Versendungen nach Sachsen. Einzelne Kohlenschächte mußten den Betrieb ein­Stellen.

Nab und fern.

Das Eisenbahnunglück in Duisburg. Der Stations­Affiftent Beumer, dem der Irrtum mit der falschen Block­stellung und das darauf zurückzuführende Eisenbahnunglück gur Last gelegt wird, wurde auf Antrag der Staatsanwalt­schaft verhaftet. Beumer, der als tüchtiger Beamter gilt, war seit 10 Uhr abends im Dienst und sollte um 7 Uhr ab­gelöst werden. Inzwischen wird schon wieder ein Unfall gemeldet, und zwar aus Ansbach. Dort entgleiste bei der Einfahrt der Schnellzug aus Würzburg. Zwei Reisende und drei Beamte wurden leicht verletzt.

nicht befördert werden können, werden den Aufgebern zurück­gegeben und ausgezahlt. Schwer hat der russische Gänse­handel nach Deutschland gelitten. Eine Menge Tiere sind unterwegs umgekommen, die einen Gesamtwert von Millionen Mark darstellen. Die Bahnhofswirte, Gepäck­träger, Zeitungsverkäufer auf den Berliner Fernbahnhöfen, sowie die gesamte Berliner Fremdenindustrie klagen sehr über den Rückgang der Geschäfte infolge der Unterbrechung des russischen Reiseverkehrs.

Alte Frauen. Die Witwe des Rolms Bolßen in Voß­berg bei Strachholt hat das 102. Lebensjahr vollendet. Die Greisin verrichtet noch kleinere häusliche Arbeiten und liest noch ohne Brille. Zeitlebens hat sie in ihrer primitiven Lehmhütte gehaust und nicht viel von der Welt gesehen. Die älteste Einwohnerin der Provinz Schleswig- Holstein, die Witwe Paulsen in Satrupholm, ist im 104. Lebensjahr sanft entschlafen.

Selbstmord eines Geistlichen. Der Pastor an der Sal­batorkirche in Lauenburg, Päsch, tötete sich durch einen Schuß. Als Grund wird hochgradige Nervosität angegeben.

Kriegs- Hygiene.

( Von unserem Mitarbeiter.)

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Das Inselreich im fernen Osten ist durch den siegreichen Feldzug gegen Rußland mit einem Schlage in die Reihe der Großmächte getreten. Aber nicht allein in bezug auf Waf­fentechnik und Kriegskunst hat das Land des Mikado sich in die gleiche Linie mit den alten Kulturstaaten gestellt. Auch die Fürsorge für franke und verwundete Kombattanten hat man in Japan auf das Sorgfältigste ausgebildet. Das fann eigentlich nicht wunder nehmen Denn die sanitären und medizinischen Vorkehrungen sind von eminentem Ein­fluß auf die Schlagfertigkeit einer Armee. Das hat man in Japan vollauf erkannt.

Staatlicher Automobil- Betrieb. In Bayern ist vielfach das Automobil an Stelle, der Post- Omnibusse eingeführt. Es sind wieder zehn Motorwagenführer, die in Berlin ihre Ausbildung erfuhren, mit einem Gehalt von 1410 Mart sowie Fahrgeldern und Lieferung eines Ledergewandes an­gestellt. Staatliche Motorwagenverbindungen eristicren zwischen Lenggries Bad Tölz, Bichl- Bad Tölz, Sont­hofen- Hindelang und Ismaning- München.

Eine hervorragende Autorität hat sich dahin geäußert, daß der japanische Arzt den wichtigsten Beitrag für die Chirurgie im Seefrieg geliefert habe, der in neuerer Zeit überhaupt zu verzeichnen gewesen sei. Andererseits sei es schwer zu verstehen, daß man nicht früher auf solche Maß­nahmen verfallen sei. Beim Landkrieg entwickelt sich ein Gefecht oft so schnell, daß jene Vorschriften nicht mehr an= gewandt werden können. Dagegen zeigt sich der Kriegsflotte die Unvermeidlichkeit einer Schlacht zeitig genug an, um wenigstens eine furze Vorbereitung der Mannschaft zu ge­statten, wie sie der japanische Arzt verlangt. Ein großer Teil des Erfolgs der japanischen Aerzte bei der Behandlung der Wunden wird dem Umstand zugeschrieben, daß vor jedem Gefecht alle Manrschaften ein Bad nahmen und voll­ständig reines Unterzeug anlegen mußten. Die leitende Vorstellung dabei war, daß Geschoßwunden leicht durch Fetzen der Kleider verunreinigt werden. Das Geschoß selbst kann als vollständig feinfrei betrachtet werden wegen der hohen Temperatur, der es bei der Entladung ausgesetzt ge­wesen ist. Mit dem Geschoß kommen also wohl feinesfalls irgendwelche giftige Reime in den menschlichen Körper. Ist nun außerdem die Kleidung fast keimfrei, so entsteht eine verhältnismäßig große Sicherheit gegen die Verunreinigung der Wunden. In der Tat haben nur sehr wenige Seeleute auf der japanischen Seite, die während der Schlachten und der Belagerungen verwundet wurden, durch Vereiterung der Wunden und ähnliche Komplikationen gelitten. Selbst sehr schwere Wunden und sogar solche, bei denen Gelenke durch­schlagen waren, heilten ebenso gutartig, wie die durch das Messer des Chirurgen verursachten.

Aus Rache zum Mörder geworden. In Mühldorf tötete ein Schuhmachermeister in einer Wirtschaft die Kellnerin Rosa Huger durch einen Stich in die Brust. Die Schreckens­tat stellt sich als ein Racheakt dar, da der Schuhmacher wegen Beleidigung der Kellnerin zu zehn Monaten Ge­fängnis verurteilt war. Der Mörder wurde von den An­wesenden fast gelyncht.

Ein ungetreuer Kontorbote. Ein dreiundzwanzigjäh­riger Kontorbote veruntreute 23 000 mark. Er hatte, wäh­rend sein Prinzipal verreist war, einen Blankoscheck, den er bon der Frau seines Herrn erhalten hatte, auf die genannte Summe ausgefüllt und erhoben und war dann mit seinem Raube flüchtig geworden.

Hohe Erbschaft. Die in München ermordete Frau Amts­richter Radlinger hat ein Testament hinterlassen, in dem die Stadt München zur Universalerbin eingesetzt ist. Das Vermächtnis beträgt ungefähr 300 000 Mark.

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menfchleifen überreich berreichung eines Gr mmer hübsch gearbeiteten 25. u. 50. Stiftungs Besonders geehrt. So fl Behr viel zur Verschöner werein bei. Als Mitt and Stühle zur Seite ber Regiments Kapelle

B. Jm 5. Wahlbezirk:

Allendorf a. b. Lahn 703 Alten- Buseck

1216 2

Leihgestern Lollar

1252 2

1578 3

Annerod

549

Mainzlar

480

Daubringen mit

Oppenrod

Heibertshausen

753

Rödgen mit

657

Garbenteich

755

Trohe

1704 3

1737 8 453

Ruttershausen mit Kirchberg

446

2144 4

734

Großen- Buseck Großen Linden Hausen Heuchelheim Klein- Linden Lang- Göns

Staufenberg mit

Friedelhausen

172 829

1526 3 Wagenborn Steinberg 1728 3

1561 3 Wiesec

2632 5

528

C. Jm 7. Wahlbezirk: Rüddingshausen 701 Weitershain D. Jm 12. Wahlbezirk: Rabertshausen mit ( Ist der Gemeinde Borsdorf Ringelshausen 180 zugeteilt.)

Die japanischen Vorschriften haben bis jetzt nur ein Bei­spiel gehabt, das vielfach lächerlich gemacht worden ist, näm­fich bei den französischen Duellanten. Man hat von einem feimfreien oder aseptischen Duell gesprochen. Jetzt wird man die Sache ernster nehmen. Eine andere Maßregel, die der japanische Marineart zur Durchführung gebracht hat, ist kaum weniger wichtig für den Ausgang einer See­schlacht. Er stellte mit Schärfe die Forderung, daß die Seh­kraft der Leute auf einem Kriegsschiff, die mit der Rich­tung der Geschosse betraut sind, von bester Qualität sein muß. Die japanischen Schiffsärzte wurden angewiesen, vor jeder Schlacht eine sorgfältige Augenuntersuchung an der Bedienungsmannschaft der Geschütze vorzunehmen. Auch die kleinste Unstimmigkeit der Sehkraft wurde als ge­nügend betrachtet, sofort eine ärztliche Behandlung einzu­leiten oder die Ausscheidung des Mannes aus seinem wichtigen Posten zu veranlassen. Während einer Seeschlacht war die Bedienungsmannschaft jeder japanischen Batterie mit einer schwachen Vorsäurelösung versehen, mit der sich die Leute sofort die Augen zu waschen hatten, wenn diese durch Pulver, Rauch oder Schmuz irgend welcher Art an­gegriffen waren. Ohne Zweifel wird die Anwendung der vorbeugenden Asepsis in Kriegszeiten bei jeder künftigen Gelegenheit von großem Segen sein.

Die Feuerbestattung in Sachsen. Bisher war die Feuer bestattung durch eine Verordnung des Ministeriums als unzulässig erklärt worden, obwohl baupolizeiliche Geneh­migungen zur Errichtung von Krematorien erteilt waren. Auf Anrufen des sächsischen Vereins für Feuerbestattung hat das Oberverwaltungsgericht für Recht erkannt, daß das Vorhandensein eines zwingenden Gebotes der Leichenbeer­digung und in Verbindung damit eines gesetzlichen Verbotes der Feuerbestattung für Sachsen verneint werden müsse. Wieder ein Eisenbahn- Unglück. Bei Warburg stieß auf der Station Borgholz der Strecke Scherfede- Holzminden ein Eilgüterzug mit einem einfahrenden Güterzug fammen. Der Packmeister und der Heizer des Eilgüterzuges wurden leicht verletzt. Der Materialschaden ist bedeutend. Postverbindung mit Rußland. Infolge der Bahnunter­brechungen in Rußland ist von seiten der deutschen Reichs­post, einer amtlichen Bekanntgabe zufolge, eine regelmäßige Verbindung auf dem Seewege hergestellt. Sie geht nach Petersburg mit den Zügen nach Saßnitz resp. Lübeck und dann weiter über Stockholm und Finnland. Ferner gehen Verbindungen nach Helsingfors, nach Riga und nach Libau. Auf den Bahnhöfen, namentlich in Berlin haben sich die Gütersendungen nach Rußland außerordentlich stark ange­sammelt. Bakete und Wertbriefe, die aufgegeben sind und

Das Kreisamt Alsfeld hat nachstehende Wahl­gemeinden gebildet, welche sämtlich je einen Wahlmann zu wählen haben, mit Ausnehme von Homberg und Nieder Dhmen, welche je zwei Wahlmänner wählen. 7. Wahlbezirk.

Appenrod, Arnshain, Bernsburg, Bernsfeld, Bleiten­rod, Büßfeld mit Schadenbach, Burg- Gemünden, Dannenrod, Deckenbach mit Höingen, Ehringshausen, Elpenrod, Erben­hausen, Ermenrod mit Zeilbach, Gontershausen mit Haar­hausen, Hainbach, Heimertshausen, Homberg mit Wälders­hausen, Rirtorf, Lehrbach, Maulbach, Nieder- Gemünden, Nieder Ofleiden, Nieder Ohmen mit Kirschgarten, Ober Gleen, Ober- Dfleiden, Ober- Ohmen, Rülfenrod mit Diter­bach, Ruppertenrod mit Wettsaasen, Wahlen mit Gleimen­hain.( Hierzu kommen aus dem Kreis Gießen: Rüddings­hausen, Weitershain, und aus dem Kreis Schotten: Unter­Seibertenrod.

8. Wahlbezirk.

God

Sonntag Nachmittag Ausflug nach dem

P. Die diefer To des 29 Jahre alten S agnosziert. Er entf Bohnung, angeblich hot fich die Bulsader ibann in die Lahn gef

Altenburg, Angenrod, Bieben mit Reimenrod, Billerts­hausen, Brauerschnend mit Renzendorf, Eifa, Elbenrod, Eudorf, Grebenau, Groß Felda, Heidelbach mit Fischbach, Hergersdorf mit Ober- Sorg, Hopfgarten mit Unter- Sorg, Restrich, Leusel, Liederbach, Ober Breidenbach, Dhmes, Rainrod, Romrod, Ruhlfirchen, Schwabenrod mit Münch Leusel und Reibertenrod, Schwarz, Seibelsdorf, Storn­dorf, Strebendorf mit Nieder- Breidenbach, Udenhausen, Vadenrod, Bockenrode, Wallersdorf mit Eulersdorf, Wind­hausen, Bell.( Hierzu kommen aus dem Kreise Schotten: Helpershain, Röddingen, Meiches, Stumpertenrod.)

Die Wahlen zum 33. hessischen Landtag. Rach Anweisung der Kreisämter sind die Wahl­tommissionen( bestehend aus dem Bürgermeister und zwei Urkunde personen, welche der Gemeinderat aus den stimm­fähigen Einwohnern der Gemeinde zu wählen hat) bereits überall da, wo Neuwahlen stattfinden, gebildet.- Die Listen der Urwähler, sowie die Listen der Wählbaren liegen von heute bis Donnerstag, auf den Bürgermeistereien der betreff nden Orte auf und es werden 13 Tage später, also am Mittwoch den 15. November dann die Wahlen der Wahlmänner stattfinden. Für die Wähler sei zu beachten, daß wer länger als 2 Monate mit der Abgabe der Kommunalsteuer oder der Staatssteuer im Rückstande ist, oder wer überhaupt zur Staatssteuer nicht herangezogen ist, seines Stimmrechtes verloren geht.

3877

Das Kreisamt Gießen hat nachverzeichnete Wahl gemeinden gebildet. Die beigefügte Bahl bedeutet die Einwohnerzahl. Die Orte, hinter denen eine weitere Zahl nicht steht, wählen je 1 Wahlmann, hinter den anderen Orten ist die Zahl der Wahlmänner durch Fettdruck besonders

vermerkt.

Beller heim Bettenhausen

Birklar bil

Ettingshausen

Obbornhofen

642

368

503

A Jm 4. Wahlbezirk: Münster Muschenheim mit Hof- Güll

308

Dorf- Gill

414

Nieder- Bessingen

639 316

zu­

Eberstadt mit

Nonnenroth

350

Arneburg

552

578

531

Ober- Bessingen

723

Ober- Hörgern

368 342

397

Rodheim mit

1364 2

Hof. Graß

375

Röthges

332 271

580

Steinheim

504

901

Treis- Horloff

Utphe Villingen

479 512 893

2401 4

Grüningen

Hattenrod

Hungen Inheiden Langd Langsdorf

Lich mit Hof Albach,

Colnhausen u. Mühl­

sachsen

Es waren bisher im Landtag vertreten der

4. Bezirk durch Bürgermeister Köhler Langsdorf Leun Großen- Linden. Brauer OberOfleiden. Korell Leusel.

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Lokales.

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* Der Ceh. Oberbergrat Prof. Dr. Chelius, ber in den letzten Wochen zur Beobachtung seines Geistes­zustandes in der psychiatrischen Alinit zu Gießen unter­gebracht war, ist wieder nach Darmstadt ins Untersuchungs­Das psychiatrische Gut­gefängnis übergeführt worden. achten wird entscheiden, ob die Affäre Chelius zur gericht­lichen Verhandlung kommt.

P. Die Freitag Berlin, Rausch aus wurden in Unterfud fämtlich 20- Martfüd

Sachen, woraus zu Betrüger find. Einer von der Staatsanwalt Außerdem liegen Berb bie beiden Einbrüche in

in Gießen berübt haben er. Fußballspor großer Beteiligung des spiel zwischen dem Gi Offenbacher Fußballtu Effenbacher nach 1 flegten, ist doch das jungen Gießener Alu zu den ersten Deutsch Herbstkont ( Rontrollplag: 5

* Die Gläubiger- Bersammlung in Sachen der Firma Jäger& Rumpf in Hanau am 25. Ottober hörte nach dem Bericht des vereidigten Bücherrevisors Heinzenberg Wetzlar, daß im günstigsten Falle mit einer Aktiva von 158 800 r. zu rechnen ist. Ihr gegenüber stehen Passiven im Betrage von 783 211 Mt. Der Inhaber der Firma machte einen Vergleichsvorschlag und bot den Gläubigern 25 Prozent, wenn sie auf weitergehende Forderungen ver zichten. Für diese 25 Prozent, zahlbar innerhalb eines Jahres, verbürgten sich die Herren Chr. Neuling und W. Jäger, sowie die Witwe Rumpf. Die in der Ver­sammlung vertretenen Gläubiger waren zum Vergleich geneigt, besonders auch da behauptet wurde, bei einem Konkurs werde faum etwas übrig bleiben. Ein dritter Gläubigerausschuß soll nun mit den anderen Gläubigern verhandeln. Gelingt es nicht, diese für den Vergleich zu gewinnen, dann soll der Ausschuß ermächtigt sein, den Konkurs zu beantragen.

tt. Stadttheater Gießen. Auf die heutige zweite Voltsvorstellung, die Maurice Maeterlincks berühmtes Schauspiel, Monna Banna" bringt, sei auch an dieser Stelle noch ausdrücklich hingewiesen

F. Theater- Verein Gießen. In der zweiten Vorstellung, die Freitag, den 17. November, stattfindet, tommt ein neues, nach dem Roman von Dickens bearbeitetes Luftspiel von Schönthan, Klein Dorritt" zur Auf­führung. Als Gäste sind Herr Arthur Bauer und Frl. Poldi Sangora vom Frankfurter Schauspielhaus

gewonnen.

E haben zu e Annerod, Alle Beuern, Burth am 6. November n Großen Li Klein Linden, am 7. November b Oppenrod, Steinberg und

Die Jahrgänge

am 8. November

Die Jahrgänge

8 Nov. nachm. 2 U Die Jahrgänge 1 am 9. November bo Samtlige Jäger, Ravallerie, F Berkehrstruppen am Sämtliche Ja Sanitati personals, schaften und Marine

teile und Ecfagbet Waffen und die Lar Bestellungsbefehl zu zugeht, am 10. Rot Die Geftellung Allendorf an Seibertshausen, Lo Berg, Staufenberg, am Bahnhof zu 21 Uhr;

** Die am Samstag- Abend stattgefundene Weihe der Fahue der Freiwilligen Gailschen Feuerwehr Gießen zeigte wieder einmal, welch' großes Ansehen die Wehren in der Bevölkerung genießen. Alle Kreise waren vertreter, sodaß der geräumige Neue Saalbau" die zahl reich Erschienenen taum zu fassen vermochte. Ohne Stockung wickelte sich das sehr zweckentsprechend zusammengestellte Programm ab, in anregent fter Weise folgten Mufits, Gesangs vorträge und Ansprachen einander, ja sogar ein 8weiatter, Der Wildschütz" wurde gegeben, der stürmische Heiterkeits­ausbrüche entfesselte. Den Höhepunkt bildete aber der Weihe aft. Die funstvoll gearbeitete, von Gießener Frauen, Jung­frauen und Bürgern geftiftete Fahne wurde mit einigen herzlichen Worten durch Frl. Arnold übergeben und vom Hauptmann Lindenstruth dankend entgegengenommen. Unter weiteren Ansprachen ließen dann die Freiwillige Feuerwehr Gießen, die Freiwillige Feuerwehr Heuchelheim, der Kriegerverein Gießen, der Männer- Turnverein, der Bauersche Gesangverein, der Schüßen- und Jägerverein und der Meggerverein" Brüberschaft" tostbare Fahnennägel oder

Ent

Stadt- Ch

Giessen

Dir.: Hermann Ste Montag, den 30.

2. Volkspors

Monna W

Schauspiel von M

Hypothet

Kapital

in jeder Höhe zu 3

Beleihung bis zu 60 Während der Bauzeit | hlagsgahlung. 65000 Mark Brivatgelb fofort an e

Stelle zu verleiben.

Näheres burch

Heinrich Köth

Bin leken,

Steinstraße 10.