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Vermischtes.
Eine sonderbare Erfindung ist patentamtlich ge Schüßt worden und wird jetzt zum Kauf angeboten, nämlich
es flingt unglaublich, ist aber wahr!- geheizte Schirmgriffe. Daß die Erfindung möglich ist, ist natürlich zuzu neben; in einem hohlen Stock oder Schirm kann man in der Theorie sowohl auf elektrischem Wege, wie auch durch Verwendung von Glühstoff oder auf rein chemischem Wege Wärme erzeugen. Das unglaubliche ist, daß es so verweichlichte Menschen gibt, denen eine solche Erfindung gewidmet werden
fonnte.
Tigerkazen als Weihnachtsgeschenke. Die vor nehme Welt Londons hat heuer eigentümliche Weihnachts. geichenfe ausgeheckt. Erstens das sogenannte Zimmerpferd.
Kulturleben aller zibilisierten Völfer, so schreibt Hugo I. cobi in den Grenzboten", hat heute überall sich durchgerungen. Man erkennt an, daß die Presse in der Gesamtheit ihrer Bedeutung und ihrer Beziehungen zu Staat und Volt, w nn nicht selbst eine Wissenschaft, so doch ein Problem ist, daß der( w ssenschaftlichen Erforschung würdig ist. Viele bedeutende Kulturträger und hervorragende Männer haben ihr ihr ganzes Leben gewidm t und wenn man heute im 20 Jahrhundert von der Kulturgeschichte eines Voltes sprechen will, muß man die Geschichte der Presse je enfalls in erster Linie mit berücksichtigen. Als Chronit der Tagesgeschichte ist die Presse zugleich der Stund nzeiger an der Weltenuhr geworden, ein Stück von dem Weltgericht, daß der Welt
Aus Island ist eine große Anzahl fleiner Pferdchen einge geschichte vorbehalten geblieben ist. Ein m See vergleichbar,
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führt worden, die nicht größer sind als ein Neufundländer und die von den vornehmen Damen bald als Lieblinge an erfannt wurden. Sie sind so ruhig wie Lämmer und spielen in den vornehmsten Salons mit den Kindern. Neben diesen Jslandspferden werden Tigerfaßen und Lemuren als Weih nachtsgeschenk gekauft. Eine Tigerfage fostet genau soviel wie ein isländisches Pferd, hat aber noch den Nachteil, day fie, wie der Verläufer selbst sagt, so wild ist, wie ein Tiger.' Der letzte Wille. Aus Paris wird gemeldet: Hier starb eine reiche Dame und gab in ihrem Testament folgen. dem seltsamen Wunsch Ausdruck:„ Ich wünsche, daß man von meinem Vermögen 70 000 Fr. für meine Bestattung auf: wende." Die Erben wollten diesem letzten Willen ihrer Ver vandten buchstäblich nachkommen und stürzten sich in die größten Kosten. Sie ließen die Leiche von hervorragenden Aerzten einbalsamieren und in einen herrlich geschnigten Sarg legen. Dieser wurde in einem Begräbnis der allerersten Klasse, unter Rosen vergraben, nach dem Friedhof überführt. Trotzdem fonnten die Erben die 70 000 Fr. nicht ganz aus. geben. Sie entschieden sich daher dafür, die Trauerdekorationen und Vorhänge, deren Miete sehr teuer ist, noch fünf Tage nach der Bestattung an dem Totenhause zu belassen. Nun wollte einer der Mieter dieses Hauses eine Soiree geben und verlangte, daß die Trauerdekoration sofort entfernt werde. Seinem Wunsche wurde nicht stattgegeben, er sagte darum die Soiree ab und ließ den Tatbestand durch einen Gerichts: vollzieher feststellen. Dieser seltsame Prozeß wird seine Erledigung vor dem Zivilgericht finden, und damit werden die Erben wohl endgültig der Sorge entledigt sein, wie sie die von der Verstorbenen verlangten 70 000 Fr. ausgeben sollen. Amerikanisches Räuberwesen. Mit der Sicherheit in Amerifa ist es stelleniveise noch sehr schwach bestellt, und Streifzüge bewaffneter Räuberbanden sind nichts seltenes. Neuerdings erregten wieder zwei besonders frasse Fälle Aufsehen. Sechs masfierte Männer brachen in Suffield in Connecticut in die Bant ein, banden einen Mann und einen Diener an Stühlen fest und sprengten den Geldschrank mit Dynamit. Diesem entnahmen sie 200 000 Mart in Schuldverschreibungen, die nur von dem Besitzer gehandelt werden tönnen, sodaß die Bank nichts verliert. Die Anwesenheit bewaffneter Räuber bielt alle Bewohner der Stadt so in Schrecken, daß sie in ihren Häusern blieben, obgleich die Explosion sie erweďte. Als die Räuber fort waren, suchte die Bolizei nach ihnen, aber es war zu spät. Auch die zweite Gewalttat wurde von bewaffneten Banditen verübt. In North Yakima, wo der Zug der Northern Pacific langsamer fährt, sprangen sie in den Tender und nahmen den Lokomotivführer und Heizer fest. Ein Räuber blieb bei ihnen und bedrohte sie mit dem Revolver, während andere den Kassenchrant des Wagens sprengte, wobei ihnen nur 2000 Mart In die Hände fielen. Die Räuber arbeiteten so vorsichtig, daß die im Zuge sigenden Reisenden garnichts merkten.
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Cokales.
29. Dezember 1905.
** Der Großberzog hat den Oberlehrer an dem Gymnasium Fridericianum zu Laubach Dr. Friedrich Adami zu Laubach auf fin Nachsuchen mit Wirfung vom 1. April 1906 seines Dienstes entjoben.
** Der Großberzog hat den Bürgermeister Defonomierat Ernst Wernher in Nierstein zum Mitglied der Ersten Kammer der Stände auf Lebenszeit berufen.
** Ernannt wurde der Kanzleigehilfe Karl Lot aus Darmstadt zum Gericht: vollzieher mit dem Amtesize in Ulrichstein.
*** Am Mittwoch, dem 10. Januar 1906, vormittags 1/29 Uhr beginnend, findet eine Sigung des Provinzial Ausschusses der Provinz Oberheffen mit folgender Tagesordnung ftatt: 1. Enteignung für das Hauptstel und die Kläranlagen der Stadt Gießen; hier die Enschädigung. 2. Beitrag der Betriebsunternehmer der Breitenborner Steinbrüche zur Kreisstraßenunterhaltung Kreise Büdingen für 1904/05.
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* Militärisches. Generalleutnat v. Eichhorn, der Kommandeur des 18. Armeekorps, wurde zum General ber Infanterie ernannt.
* Landtags Erfahwahl. Durch die Ernennung des Landgerichtsrats Buff zum Oberstaatsanwalt in Mainz ist das eine Landtagsmandat für Darmstadt frei geworden. Da zubem Oberstaatsanwalt Buff wohl demrächst Mitglied des Reiche justizamts wird, steht Darmstadt vor einer von ben alten Wahlmännern zu vollziehenden Neuwahl eines Abgeordneten.
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** Der Wahlprüfungs- Ausschuß der Zweiten Kammer wird duses Mal verhältnismäßig geringe Arbeit haben, denn gegen die jüngsten Landtagswahlen wird nur in zwei Wahltreisen Protest erhoben und zwar gegen die Wahl des freisinnigen Abg. Christ Wörrstadt von Seiten der Freunde des bisherigen antisemitischen Abg. Wolf, der mit 15 gegen 17 Stimmen bei der Wahl unterlag, und gegen die Wahl des Zentrumsabgeordneten Dr. Schmitt im Wahlkreis Mainz Land durch die Sozialdemokraten. Der Ausschuß tritt anfangs Januar zusammen. Sinanzausschuß der Zweiten Kammer wird gleich in den ersten Tagen des Januar seine Beratungen über den neuen Haushaltsetat aufnehmen.
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Der
* Die Bedeutung der Presse für die Kultur. Die Ueberzeugung von der Bedeutung der Presse für das
in den tausendfältig Gedankenströme münden, und aus dem taus ndfältig Gedankenströme wieder abfl eßen, die Ufer meithin über flutend und befruchtend, erscheint die Ku tut tätigkeit der Presse als eine zweifache, indem sie einerseits alle Vorcärg: des Tages in sich aufnimmt und zugleich den reichen Inhalt zu neuen Anregungen weiter verbreitet. Was den Inhalt der heutigen Zeitungen betrifft, so ist derselbe bei einer Universalität angelangt, wie sie größer faum noch aedacht werden kann Es fehlt fast nur die telephonische Verbindung zum Mond, zum Mars und zr Sonne. Das sind ir fliche Worte, die die Zustimmung weit ster Kreise haber. Die Presse ist einer der gewaltigsten Kulturfaftoren geworden, tein gebildeter Mensch fann sich ihrer mehr entraten. Sorge also jeder dafür, daß auch im neuen Jahre sein hewährtes Blatt ihn begleite.
* Versendung von Fleisch als Eilgut zu den gewöhnlichen Frach sähen. Aus Mainz schreibt man der„ Kl. Breffe": Aus Anlaß eines Antrags bei der Händigen Tariffommission der Esenbahnen Deutschlands, Fleisch, Fleischwaren und frische Kuttelwaren in den Spezialtarif für bestimmte Eilaüter aufzunehmen, schließt sich die Mainzer Handelskammer diesem Antrage an, mit der Ausführung, daß eine billigere Bezugsmöglichkeit von Fleisch und Fleischwaren durch die Esenbahn im Interesse der breitesten Bevölkerungsschichten liegt und eine Erleichterung dieses Bezuges, wie sie durch den Antrag herbeigeführt werden soll, um so wünschenswerter erscheint, als die hohen Fleischpreise geradezu darauf hindrängen, Erleichterungen folcher Art für den Verkehr in den genannten Artikeln zu treff n.
** Holzversteigeruna. Montag, den 8., und
Dienstaa, den 9. Januar, vormittaas 10 Uhr, werden in den Distriften Sönbuchenrüd 1 und uerberg 7 nefteinert: Riefern: 9 St. 2.= 11,59 fm, 59 St. 3..= 60,26 fm, 79 St 4. l.= 63 46 fm, 156 St. 5. l.= 86,30 fm. Fichten: 4 St. 2. l.= 6,46 fm, 53 St. 3. l. 82 01 fm, 104 St. 4. R. 112,40 fm, 340 St. 5. R. 193,20 fm. Derbstangen: 40 Fichten 1,35 fm.
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* Wißmar. Tem Gemeindevorsteher Bausch hierselbst ist das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen worden. XVom Biebertal, 28. Dez. Rugverspätungen.
Die Rüge unserer Kleinbahn erleiden fortgesetzt unliebsame Verspätungen. In aewünschter Weise sollen dieselben aus Station Abendstern Anschluß an die Züge der Hauptbahn nehmen laut Fahrplan. Allein nur gar zu oft wurden in legter Bit Bassagiere sterin getäuscht, denn die Hauptbahn nimmt eben teine Notiz von diesen Verzögerungen der Biebertalbahn.
v. Agbach, 28. Dez. In diesen Tagen finden die Gemeindevorsteherwahlen in den Orten der vereinigt n Bürgermeistereien Azbach- Lounsbach Hatt Während es wiederbolt hierin einen Wechsel gegeben, wurden heute in Azbach- Rinz'nbach die bisherigen Vorsteher Velte und Mandler einstimmia wiedergewählt.
z. Kinzenbach, 28. Dez. Treibjagd. Unter einem ufgebot von etwa 30 Jägern und 20 Treibern hielt der Fabrikant Kinn- Heuchelheim, heute die erste Treibjagd ab. Väster der gemeins men Jagden von Rinzenbach und Azbach, Dieselbe erstreckte sich nur auf die Feldmart. Den Vormittag galt es, den großen Wies narund( Rahn) zwischen Lahn und den beiden genannten Ortschaften abzuspüren. Das Ergebnis war i dos in diesem ausgedehnten Gelände fein erfolgreiches; denn es gelang vielen Ausreißern, das Wette zu suchen. Am Nachmittag wurde das Feld nach dem Walde zu abgesucht, wo es eine reiche Beute gab. Der Erfolg war ein ganz bedeutender, es wurden insgesamt 144 Hasen erlegt. Mithin war die Klage unserer Bauern über die aroßen Schäden, welche die vielen Nager im verflossenen Herbfte sowohl in den Gemüsefeldern als auch an den jungen Obstkläumen angerichtet, wohl berechtigt.
A Wagenborn Steinberg. 28. Dz. Infolge Blut: vergiftung starb ein bi siger verheirateter Einwohner. Er hatte sich einen Backenzahn ziehen lass n und die Wunde nicht beachtet.
Lindenstruth, 28. Dez. Ein Eisenfresser. Vor einigen Tagen mußte der Gemeindefaselose geschlachtet werden. Bi der Untersuchung fand man ein Stück Eisen in seinem Körper, das ihm durch die Milz gedrungen war. -* Agenheim 28. Dez. Jäher Tod. 41jährige unverheiratete El se Biedenkopf stürzte von Krämpfen befallen, in einen Wasserbehälter und ertrant.
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* Lun. Dem Landwirt Friedrich Wilhelm Müller hier'e'bst wurde die Rettungsmedaille am Bande verliehen.
-g Vilbel. 28. Dez. Gänsediebe. In der Nacht bom 1. auf 2. Dezember wurden einem Fuhrmann aus Echzel, auf dem Wege nach Frankfurt, zwischen hier und Kloppenheim fünf mit fetten gishlachteten Gänsen und Hafen cefüllte Körbe im Werte von über 300 Mt. von seinem Wegen gestohlen. Ein am anderen Tage unsere Stadt passierendes Fuhrwerk, welches verdächtig erschien, wurde verfolgt und man nahm die Diebe in Frankfurt, noch ehe sie ihre g stohlene Beute verneirten fonnten, fest. Heute wurden die beiden Diebe, Fahrbursche Werner aus Bürgel und Taqlöhner Ap 1 aus Marienhütte, durch zwei Gendarmen geschlossen an den Tatort zur Augenscheinnahme geführt und von da as Provinzial- Arresthaus Gießen transportiert.
Airchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 31. Dezember, y'vefter. Gottesdienst.
In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schlesser. Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Knott. Abends 8 Uhr: Pfarrer Euler.
Montag, den 1. Januar, Nevjahr. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Siehe Johannesfirche." Donnerstag, den 4. Januar, abends 8 Uhr im Matthäus saal Kirchstraße 9, B.belstunde.( Offenbarung Joh. 2, 1-7). Pfarrer D. Schlosser. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Knott. Abends 5 Uhr: Pfarrer Kraus.'
Nach sämtlichen Gottesdiensten wird eine Kollekte für die Armen erhoben.
Nächsten Sonntag, den 1. nach Epiphanias, den 7. Januar, wird das Landesmissionsfest gefeiert und dabei eine Kollekte für die Heidenmission erhoben werden.
Batholische Gemeinde, Samstag, den 30. Dezember. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
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Sonntag, den 31. Dezember. Sonntag nach Weihnachten.
Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7.00 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiliges Kommunion. Vorm. um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe. Vorm. um 9.30 Uhr: Hochamt. Nachmittags um 5.30 Uhr: Predigt, darauf Silvester- Andacht mit Te Deum.
Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit
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zur hl. Beichte.
Montag, den 1. Januar.
Fest der Beschneidung des Herrn. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7.00 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Rommunion.
Borm. um 8 Uhr: Die zweite Hl. Messe. gottesdienst mit Predigt. Vorm. um 9 30 Uhr: pochamt mit Predigt. Nachmittags um 5.30 Uhr: Fest- Andacht
Militär
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Wtterung in Hessen für Samstag, den 30. Dezember. Trüb, windig, Regen, noch etwas wärmer. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)
Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.
Oeffentlicher Dank
dm Herrn Franz Wilhelm Apotheker, t. v. t. Soflieferant in Neunkirchen, Niederösterreich, E.finder des antirheumatischen und antiarthritischen Blutreinigungs Tees. = Blutreinigend für Sicht und Rheumatismus.
Wenn ich hier in die Oeffentlichkeit trete, so ist es des= balb, weil ich es zuerst als Pflicht ansche, dem Herrn Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen, meinen innigften Dant auszusprechen für die Dienste, die mir dessen Blutreinigungstee in meinem schmerzlichen rheumatischen Leiden leistete und sodann, um auch and re, die diesem gräßlichen Uebel anheimfallen, auf diesen trefflichen Tee aufmerksam zu machen. Ich bin nicht imstarde, die marternden Schmerzen, die ich durch volle 3 Jahre bei jeder Witterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern und von denen mich weder Heil mittel, noch der Gebrauch de Echwefelbäder in Baden bei Wien befreien fonnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit samälerte sich zusehends, mein Ausieben trübte fich und meine ganze Körperkraft nahm ab. Nach 4 Beben langem Gebrauch oben genannten Tes wurde ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jest, nachdem ich schon seit 6 Wochen feinen Tee mehr trinke, auch mein ganzer förperlicher Zustand hat si gebeffert. Ich bin feft überzeugt, daß Jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht zu diesem Tee nehmen, auch den Erfinder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich, segnen wird. In vorzüglicher Hochachtung Gräfi Butschin- Streitfeld, Oberstleutnant 8- Gattin. Preis: 1 Paket Mk. 2.-, 1/2 Paket Mk. 1.
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Bestandteile: Innere Nußrinde 56, allnußschale 56, Ulmenrinde 75, Franz. Orangenblätter 50, Eyngtiblätter 35, Scabiosenblätter 56, Lemusblätter 75, Bimmstein 1.50, rotes Sandelholz 75, Barbannawurzel 44, Caruywurzel 350, Radic. Cariophyll. 3.50, Shinarinde 3 50, Eyngit ou zel 57, Fendelwurzel( Samen) 75, Groswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Sassaparillwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, weißer Senf 3.50, Nachtschattenftengel 75.
Die Bestandteile find nach einem eigenen Verfahren geschnitten und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht ist. Nicht 39 zu verwechseln mit geaöhnlicher Handelsware. ,, Vorsicht beim Einlauf". Man weise minderwertige Nach ahmungen entschieden zurück und beachte Namen und die Schuhmarken des Tees.
Wo nicht erhältlich, direkter Versandt.


