Einzelbild herunterladen

größten Seete Admiral Ru

diladiten gegen

nd Englands, um die Spa big XIV. bejan

iffe des Admir Feind auf und

zilifchen Hafen.

phet, namens Benjamin, findigt an, daß im Jahre 16 cine neue Sintflut kommen und alles verschlingen pade. Auf seinen Rat sind die Wälzer" daran gegangen, Fine Tiefen- Arche bauen zu lassen, die sie einer amerikanischen Efemerit in Auftrag gegeben haben.

[ Die Abdankung der Kaiserin der Sahara".] Jacques handy, der sich zum Kaijer der Sahara" aufgeschwungen gedachte seinem imaginären Lande eine Kaiserin zu en und hatte dazu eine französische Operetten- Sängerin iten des Herrn Lebaudy hat die Dame es aber doch vor­repgen, sich von ihm zu trennen, und der Vergleich zwischen hier" und" Staiſerin" ist jetzt dahin zustande gekommen, Edi lettere sich mit einem Abzahlungsgelde von 25 000

mit demselben mens Madame de Dion erforen. Nach den letzten Toll­

jahrt in die Stor

ina fuhr. Der

e Niederlage,

Dak er sich mit

22. April erli Francs begnügt. Madame de Dion gedenkt ihren früheren

erlage vor Cater

sche und 50 span

verlor der tap

nten Admirals wohl sie noch im us der Umflam fuchten. Duques der Nähe von hernichtete Duque

Beruf wieder aufzunehmen und steht bereits mit den Va­e- Agenten in Unterhandlung, für die natürlich die inter­de Dame eine große Attraktion geworden ist.

[ zur Geschichte der Uhr.] Anläßlich der Enthüllung Denkmals, das in Nünberg dem Erfinder der Taschen­br, Peter Henlein, errichtet ist, beginnt dort am 1. Juli ane historische Uhrenausstellung. Durch die Vorführung Don Hunderten der kostbarsten alten und neuen Uhren wird ein höchst interessantes Bild von dem Entwickelungsgange

ie beiden feindlider Uhren gegeben werden.

anzösischen Bran

und bohrten sie ist eine aus der vorgeschichtlichen Bronzezeit stammende Gieß­wurden von ihm form gefunden, die zur Herstellung eines Bronze- Halsringes nes getrieben. Benutzt wurde. Dieser Fund, der ein Unikum darstellt, und nigten Spanier der von seinem Besizer, dem Drogisten Berger in Merse­Con Palermo, mourg der dort dieser Tage tagenden Lehrerversammlung en Brander dran orgezeigt wurde, durchbricht die Ansicht, daß alle in Deutsch­flohenen Sie and gefundenen Metallgeräte der Bronzezeit aus dem Aus­Transportschiffe onde eingeführt seien.

[ Neues aus Deutschlands Vorzeit.] In Ammendorf

en, und die f

[ Ein vorsichtiger Heiratskandidat.] Ein Stellmacher­

ie letzten Reitmeister in Schöneck wollte dieser Tage in den Ehestand tre­

Hafenanlagen

mächtigen Gefch erließ er folgende Bekanntmachung: Zeige hiermit an, daß on dem ruhmreich ih gesonnen bin, mich zu verheiraten. Einwendungen da=

ten. Um sich vor unliebsamen Ueberraschungen zu sichern,

auch nicht die Sh

fielen in die Händ schriftlich zu machen."

gegen bitte ich innerhalb 14 Tagen bei mir mündlich oder

und 12 Mann bet wundern, daß ein i

O Das Spielen mit Schießwaffen fordert immer wieder

o rasch in Vergeifen Opfer. In einem Walde bei Wilkau in Böhmen hatte kürz­

falls darauf zuri

e feinen entideide

ichen Admiral igte fich mit en alles. Der M and so hochberdien

-t

arbeiten. Die Lan m Abkommandieru nhin bei den Ko

lich auf einem Patrouillengange ein Waldhüter seine Büchse an einen Baum gehängt. Ein Waldarbeiter nahm dieselbe und zielte im Spaß auf einen Kollegen. Der Schuß ging los, und die Schrofladung fuhr dem Unglücklichen in Hals, Brust und Gesicht, so daß er bald darauf seinen Geist auf­gab. Entsetzt über die ungewollte Tat, sette der unheilvolle Schi ze den zweiten Lauf an die eigene Schläfe und schoß sich

1st.

werks- und Gewerbekammertages.

Kürzlich fand in Jena eine Sigung des geschäftsführenden Ausschusses des Deutschen Handwerks- und Gewerbe­Lammertages statt. Aus den umfangreichen Verhand­spät, daß die Gellungen ist folgendes hervorzuheben. ett erinnert die elbſt daran, mögl aften zu beantra Dispositionen

e. Die Land ein gutes Unte igung zu gem chende Entschädi heit zum Bejude Die Truppenkomman Entschädigung eine aften einzuziehen.

5.

onyay.] Die früher eich, jetzt Gräfin igfeiten befinden. t, ihre schönsten Juwelier hat einen

Versendung gelangen ise von Koburg das , og fie fid buius wert von einer

ffen wollte. Ge ha

M

Brautschleier, den ih 30 000 Fr. gefchä

er.] Der Raffer er aufs neue be

Entladungen bei Kanals haben die Gegend der Gib

gelieferter telegraphischer Postanweisungen mittels eines Telegramms erfolgen, in welchem die Zahl und die Aufgabe nummern der Bostanweisungen, ihre Einzelbeträge und der Gesambetrag anzugeben sind. Beispielsweise hat bei Ein zahlung von 1200 Mt. das Telegramm zu lauten: Zwei Boftanweisungen 204 und 205 zu 800 und 400 Mt., Bostan stalt Potsdam. N. zahlt 1200 eintausend zweihundert Mt. für( Name, Straße und Ort)." Für die Berechnung des Elbestellgeldes ist die Zahl der Bostanweisungen maßgebend; in dem angeführten Falle sind also bei Vorausbezahlung vom Absender 50 Pfennig Bestellgeld einzuziehen.

A Gestern fanden in der großen Aula des Universitäts­gebäudes die letzten Vorlesungen des diesjährigen wissen­schaftlichen Fortbildungskursus für Vollsschullehrer statt, an dem sich ca. 150 Lehrer beteiligten. An den Schluß der Vorlesung schloß sich ein Rommers. Lehrer V. Müller sprach den Dank der Lehrer aus, namens der Professoren hielt Professor Dr. Sauer eine Ansprache.

*** Der Kriegerverein Gießen hielt gestern Abend in seinem Vereinslokal eine Monate versammlung ab und damit verbunden eine Abschiedsfeier zu Ehren seines lang­jährigen Mitgliedes Kanzleirat Keller. Der geschäft liche Teil war bald erledigt; es wurde beschlossen, an dem nächsten Sonntag in Leihgestern stattfindenden Krieger­fest in corpore sich zu beteiligen und ferner der Bildung eines Trommler- und Trompeter- Korps näher zu treten. Kameradschaftlich, sowie der scheidende Kamerad Keller in feinem ganzen Wesen sich alle Zeit gegeben, so verlief auch der Abend. Fröhliche Lieder wechselten mit wohlgemeinten Ansprachen; der Ehrenpräsident Mayer, der derzeitige 1. Präsident Stadtverordnete Gabriel und der Bezirksvor­sitzende Bruchhäuser gaben ihrem Bedauern Ausdruck, daß Keller( er ist seit 20 Jahren Bezirksschriftführer) von Gießen wegzieht. Alle die ihm mi gegebenen Wünsche gipfelten darin, daß er sich in Darmstadt noch lange Jahre der Ruhe in voller Gesundheit erfreuen möge. Seine Ernennung zum Ehrenmitglied des Vereins und die ihm gewordene Ueberreichung eines Diploms waren äußere Zeichen seiner Ehrung. Keller dankte und wünschte, daß der Verein in guten wie auch stürmischen Zeiten treu zu­sammenhalte. Die Versammlung war gut besucht, viele Ehrenmitglieder waren erschienen und mehrere hatten sich schriftlich entschuldigt.

*** Der Ehrentag des Gießener Radfahrer Vereins. Viele Mühe, aber auch berechtigte Genugtuung haben die Vorarbeiten der Festkommission gebracht, denn i st liegt das Programm zu dem Riesenapparat flipp und Sißung des Ausschusses des Deutschen Hand- außergewöhnliche Darbietungen handelt, umſomehr als der flar vor. Ein Blick darauf lehrt, daß es sich um ganz 9. Gau( Frankfurt a. M.) des Deutschen Radfahrer- Bundes mit spo tlichen Veranstaltungen daran teilnimmt. 20 Jahre sind verflossen, seitdem der Gießener Radfahrerverein von 1885 auf den Plan trat und in dieser Zeit hat das Stahlroß die ganze Welt erobert. Mit welchem regen Interesse man namentlich auch in ersten Kreisen dem Radfahrsport entgegen­tritt, beweist die Uebernahme des Protektorats seitens des Fürsten Karl von Solms- Hohensolms- Lich über die Feier. Die Festlichkeiten werden Samstag durch einen Kommers eingeleitet und am Sonntag und Montag spielen sich die eigentlichen sportlichen Veranstaltungen ab. Einen ent­zückenden, malerischen Anblick wird der Preis- Corso durch die Stadt mit der Gala- Auffahrt am Oswaldsgarten bieten. Von dort geht die Trace nach dem Sportplag an der Hardt, auf der die Schul- und Kunstreigen gefahren und hübsche Gruppen gestellt werden, während die Kapellen des Thür. Ulanen- Regiments( Hanau) und der Gießener Feuerwehr fonzertieren. Für Montag ist außer den sportlichen Punkten fonzertieren. Für Montag ist außer den sportlichen Punkten auch ein Volksfest mit Tanz auf der herrlich gelegenen Terrasse in das Arrangement aufgenommen. Abends wird ein großes Brillant- Feuerwerk abgebrannt werden. Alles in allem ein sehr reichhaltiges Programm!

Zur Frage des Befähigungsnachweises lag der im Auf­trage des vorjährigen Handwerks- und Gewerbekammertages Lübeck von der sogen. Siebenerkommission ausgearbeitete Gesetzentwurf betr. Einführung des allgemeinen Befähigungs­nachweises vor; ebenso hatte die Gewerbekammer Hamburg die Forderungen betr. weiterer Rechte des Meistertitels, den sog. jeg fleinen Befähigungsnachweis, in Gesetzesparagraphen formuliert. Der Ausschuß erklärte es als dringend notwendig, daß die Vertreter der einzelnen Rammern auf dem dies­jährigen Handwerks- und Gewerbekammertag zu Köln ( 10.- 12. Auguft) die Ansichten ihres Rammerplenums und nicht nur des Kammervorstandes zum Ausdruck brächten.

Ferner legte die auf der Ausschußsizung zu Hamburg am 3. März d. J. eingesetzte Kommission den Entwurf zu Sagungen für den Deutschen Handwerks- und Gewerbe­fammertag vor. Er fand unverändert Annahme und wird der Beschlußfassung des Kammertages unterbreitet werden.

Der Entwurf zu einer Eingabe an die Volksvertretungen von Preußen, Baden, Braunschweig und Bayern betr. Be­igung von Beamten an der Gründung und Leitung von Erwerbs- und Konsumgenossenschaften wurde genehmigt.

Um die in neuerer Beit afat gewordene Frage der ehrlings bermittelung( eventl. burch die Handwerks­hammern) zu tären, wurden mehrere Kammern aufgefordert, Material zu sammeln.

Ebenso soll die Frage der Prüfung der in Fabrikbe­tieben ausgebildeten Lehrlinge durch die Prüfungsausschüsse der Handwerkskammern weiter verfolgt werden.

en auf ihrem Zug 1. Tag( 11. Aug.) 1. Vorlage der Entwürfe zu den

fichtung der neu zeigt sich auf

Zündung über 3. In einige

hren fein Ge

Häuser in der r.] Durch ein für erifanifchen Milli irurgen Doyen,

1. So wurde er b

ng einer Nieren­

von Paris nad

aus. Trogdem

m Arzte ein Son

eine Forderung Je Familie bot de

Die Tagesordnung für die Hauptversammlung des ölner Kammertages umfaßt bis jetzt folgende Punkte: Satzungen und zu einer Geschäftsordnung für den Deutschen handwerks- und Gewerbekammertag. 2. Beratung und Beschlußfassung über den Befähigungsnachweis nach den Borgefeßentwürfen. 2. Tag( 12. Aug.) 1. Vereinigung der Jahresberichte der Handwerks- und Gewerbekammern und Herausgabe eines Jahrbuches des Deutschen Hanwerts­Gewerb: fammertages. 2. Ausbau der Freiwilligen Alters- und Juvaliditätsversicherung für selbständige Hand­

berter.

Weitere Anträge für den Kammertag müssen spätestens bis zum 10. Juli beim Vorort eingebracht werden.

Lokales.

29. Juni 1905.

elgischen Orte Diben Geheimen Baurat Reuling von Gießen, den Privat.

nfprüchen ab und

für böllig aureidend

bei dem Beru

dem Urteil an, und

erichtsfen der beide

Amerila ift eine ne

er Prophezeiung

Die

Deffentlichkeit

ligen Wälzer".

** Der Großherzog empfing u. A. am 28. Juni bozenten Dr. Betterlein, den Pfarrer Grauling ven Engel und den Amtsrichter v. Becker von Homberg a. d. D. ** Parlamentarisches. Ein der Zweiten Rammer gegangener dringlicher Antrag des Abg. Bennrich und 44 Genossen, befaßt sich mit dem Vergütungsmodus für die fenbahnfahrten der Abgeordneten. Bostalisches. Bom 1. Juli ab soll zunächst ver­fusweise im deutschen Berkehr die Ueberweisung mehrerer alizeitig von einem Absender an denselben Empfänger auf­

*

** *

-

Zu dem Ganturnfest in Alsfeld, welches tommenden Sonntag und Montag gefeiert wird, sind 500 Wetturner gemeldet worden. Der Festplatz, ganz nahe der Stadt gelegen, wird eleffrisch beleuchtet. Ein gediegenes Programm stellt abwechslungsvolle Bilder auf turnerischem Gebiet, hervorragende musikalische Darbietungen sowie einen amüsanten Festbetrieb in Aussicht.

"

*** Eine blühende Kritik, die so farbenglühend ist, das wir sie unmöglich unseren Lesern vorenthalten fönnen, fultiviert die Meraner Beitung". Der Münchener Richard Wagner- Spieler Alexander Dillmann hat unlängst in Meran einen Wagner- Abend gegeben. Diesen kritisiert das Blatt folgendermaßen: Der Saal war dicht besetzt mit einer Aus­lese hochgespannt Wartender, besonders aus der Frauenwelt. Sie bereiteten dem Künstler wagner- warmen Empfang. Sie ließen sich von ihm berauschen und in andere Sphären hin­übersuggerieren. Man schwelgte in maßloser Bewunderung über solche Kraft, solches Uebersprudeln von Rheingewässern und das Gewoge dieser abundanten Tonmassen. Dann lauschte man dem Sirenenzauber, den der Harfner in den zarten Silbersaiten sponn, und wenn er ausgehaucht hatte, überliefs die Menge und sie barst in einem dröhnenden Applaus­qualm. Der Dualm" überzeugt uns davon, daß das eble Feuer der Kritik an ziemlich grünem Holz entzündet ge. wesen ist.

-

Hohensolms, 28. Juni. Anläßlich des Geburtstages des Fürsten Karl hatte gestern unser Ort Flaggenschmuck angelegt. angelegt. Wie verlautet, treffen der Großherzog und der Fürst in den nächsten Tagen abermals hier zum Be­fuche ein.

§§ Aus dem Ohmtal, 28. Juni. Das unbeständige Wetter wirft sehr nachhaltig auf die Heuernte ein. Burg- Gemünden. Sonntag wurde in unserem hübsch hübsch geschmückten Orte das diesjährige Fest des Gustavs Adolf- Zweigvereins Homberg Kirtorf abgehalten. Um 2 Uhr nahm der Gottesdienst in der sehr gut besuchten Kirche seinen Anfang. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Schick, versah den Altardienst und Pfarrer Wolf

von Lehrbach hielt die Festpredigt über Off 37,8; er legte der Gemeinde dar, wie der Gustav- Adolf- Berein ein Werk des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung set. Das Schlußwort sprach der Vorsitzende des Zweigvereins, Pfarrer Die beim Ausgang aus der Kirche erhobene Sch ck. Kollette ergab den ansehnlichen Betrag von 30 Mt. Nach einer Pause begann um 5 Uhr die Nachversammlung in dem schön hergerichteten Sannschen Saale.

It Hochwaldhausen, 28. Juli. Zwecks Hebung des Verkehrs nach dem Vogelsberg, welcher seinen Ausgangs­punkt von hier aus nimmt, ist ein Sonntagspätzug vom 1. Juli eingerichtet worden, der um 938 Uhr die Station Ilbeshausen verläßt und an die letzten Züge nach Alsfeld und Lauterbach noch Anschluß findet. Es wäre sehr zu wünschen gewesen, das der letzte Sonntag Abendzug nach Gießen weiter geführt worden wäre, dann hätten Gießener Besucher diesen Zug zur Rückfahrt benugen fönnen und die Eisenbahndirektion wäre vielleicht nicht abgeneigt, diesem Wunsche zu entsprechen, wenn er angeregt wird. Vielleicht nimmt der Gießener Zweigverein des V. H. C. diese Sache in die Hand.

§§ Aus dem Vogelsberg, 28. Juni. Verblüffend schlagfertig. Ein Esel, der dem Müller entlaufen war, watete durch den Bach an das andere Ufer, wo sich eine Gesellschaft mit Kegelspiel vergnügte. Der Müller bat nun Die Kegelspieler, den Esel wieder zurückzutreiben. Unter großem Halloh geschah dies denn auch. Nach getaner Arbeit forderten die Regelspieler von ihrem Poeten die dichterische Verherrlichung ihrer Eselstreiberei. Sehr einfach," erwiderte dieser, in der Bibel steht: er kam zu den Seinen und sie nahmen ihn nicht auf."

"

(§) Frankfurt, 28. Juni. Badeanstalt für Ele­fanten. Schon vor zwei Jahren hat die Direktion des Boologischen Gartens für ihre Elefanten eine Badewanne von entsprechender Größe neben dem Schwimmbassin des Nilpferds herrichten lassen. Aber" Fanny", der indische Elefant, war wohl der Ansicht, daß so etwas in Eueropa sehr überflüssig sei, und das wöchentliche Abspritzen und Ab­reiben durch den Wärter für sie das Richtigere ist, zumal es doch seit 14 Jahren- das Tier fam 1889 in den Garten so gemacht wurde. Kurzum sie weigerte sich, von der Einrichtung Gebrauch zu machen und kehrt jetzt noch bei zeitweiligen Versuchen sie von der Zweckmäßigkeit zu überzeugen, auf der obersten Stufe topfschütteld um. Anders denkt darüber augenscheinlich Bachita" die kleinere Afrikanerin, die täglich bald nach 3 Uhr in das mit lau­warmem Wasser bis zur Hälfte gefüllte Becken hinabsteigt. " puddeln" zu ſehen, sich bald auf die eine, bald auf die Es ist ein wahres Vergnügen die dicke graue Mamsell sich andere Seite niederlegend und mit dem Rüssel nachhelfend, damit ja kein Fleckchen der dicken Haut trocken bleibe. Die Sache bereitet ihr sichtlich das größte Behagen.

* Hanau, 27. Juni. Seltener Transport. Die Königliche Eisenbahndirektion ließ durch die bekannte Firma Jäger& Rumps hier ein 16 Meter langes und 7 Meter hohes massives Gebäude von seinem bisherigen Fundament abheben und auf ein über 100 Meter weiter entferntes neues Fundament übertragen. Die schwierige Arbeit wurde ohne Störung vollendet.

* Mainz, 27. Juni. Schußmannsstreiche. Einen schneidigen Schußmann hatte die Stadt Mainz vor einigen Monaten in der Person des Militäranwärters Ph. J. Erbes angestellt. Nach mancherlei anderen Heldentaten berhaftete er legthin, wie das Mainzer Journal" berichtet, schlankweg einen Gläubiger, als dieser Geld von ihm forderte. Das schlug dem Faß den Boden aus. Die Stadtverord­neten beschlossen, ihn sofort zu entlassen und ihm 14tägige Kündigungsfrist auszubezahlen.

Worms, 25. Juni. Der Verein für Gesundheits­pflege armer fränflicher Schulkinder beabsichtigt auf Be­treiben des Kinderarztes Dr. Sonnenberger die Errichtung eines Ferienheims für die Provinz Rheinhessen.

den

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdient. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, 30. Juni. Zeitweise wolfig und Gewitterregen, warm. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Verantwortlich für die Politik und den Injecatente!: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde in Gießen.

Bekanntmachung.

Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadt Gießen wird, beginnend mit

Samstag, den 1. Juli,

im Impflokale- Schulgebäude, Neustadt 61- für die nächsten 5-6 Wochen, jeden Samstag, nachmittags von 5-6 Uhr, abgehalten werden. Impfpflichtig im laufenden Kalenderjahr sind die im vorigen Jahre geborenen Kinder, sowie die Rückständigen aus früheren Jahren.

Wir laden die hiesigen Einwohner, welche impfpflichtige Kinder ein, daß alle in denselben vorgenommenen Impfungen unentgelt­lich sind. Wer die Termine nicht benußen will, muß die Impfung seines pflichtigen Kindes bis zum Jahresschluffe auf seine Kosten be werkstelligen lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten Jahres eine vierwöchentliche Frist zur Nachholung der Impfung unter Strafs androhung gesezt wird.

haben, zur Benuzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken

Außer den Pflichtigen werden auch Kinder, welche im laufen­den Jahre geboren sind, auf Wunsch ihrer Vertreter geimpft. Alle in einem Termine geimpften Kinder müssen in dem 8 Tage später abgehaltenen Termine zur Nachschan nochmals erscheinen.

Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränk­lichkeit beansprucht wird, können gleichfalls dem Impfarzte in den öffentlichen Terminen vorgestellt werden.

Die Jmpflinge müssen mit reiner Wäsche und reingewaschenem Körper zur Impfung gebracht werden. Es wird nur an einem Arme mit Lymphe aus dem Landesinstitut geimpft.

Kinder aus Familien, in denen ansteckende Krankheiten herrschen, dürfen nicht in die Termine gebracht werden. Gießen, den 27. Juni 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann.