Ausgabe 
29.4.1905 Erstes Blatt
 
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berteuern. Das Ausdruck; sei es

im Preis, dann

im Jahre 1907 sogar eine Reduzierung der direkten Steuern möglich sein tönnte.

Für die Erhöhung um 12% stimmten nur 8 Stadt­

** Dem gestrigen Bericht über die Bürger- Ver sammlung haben wir nachzutragen, daß bei Beschluß­fassungen über Resolutioner, die städt. Angelegenheiten be­

er in den jauren verordnete. Die überwiegende Mehrheit hat also auch treffen, die Herren Stadtverordneten und städt. Beamten ehr an Steuern hier Maß gehalten und erkannt, daß 120% direkte bei der Abstimmung natürlich ausscheiden. Es wird ge­

en, das ist sein Gemeindesteuern ausreichend sind.

mal, wenn durch impulfiber wird,

A fich die Stadt Oftroi befreunden,

strebte Erhöhung

Lokales.

29. April 1905.

P Genicftarre in Gießen. Die unheimliche

wünscht und dankbar begrüßt, daß die Herren Stadtverord­neten der Einladung zu solchen Versammlungen nachkommen, in feinen Falle verlangt man aber, daß sie sich bei solchen Gelegenheiten in Bezug auf städt. Fragen in irgend einer Weise festlegen. Man will nur bezwecken, daß die Herren Stadtverordneten die Meinung der Bürgerschaft direkt

das Ministerium Seuche hat sich nunmehr auch auf Gießen ausgedehnt, indem hören und sich dann in ihrem Urteile danach mit richten

on einer Lurus: immenauer und

fie gestern einen im Bergwerf beschäftigten italienischen Arbeiter eine solche sehr be fiel. Nach Mitteilung Großh. Polizeiamts ergab die im Hygienischen Institut vorgenommene bakteriologische Unter­

fönnen.

Worten für den uchung eine Bestätigung der in der medizinischen Alinit ge- fand. In der Nähe von Wies& stürzte er vom Pferde und

Krumm ein.

stellten Tiagnose auf( pidemische Cerebrospinalmeningitis.

der D.-B. heute Das Zimmer, in welchem der erkrankte Arbeiter gewohnt kräftigen und gesunden Mannes ein unerwartet schnelles Ziel

so dürfte man

Di- Anhängern ge

hat, wurde sofort abgeschlossen und alsbald nach den An­

besinfiziert. Ebenso wurden sämtliche Gegenstände, welche

** Rasch tritt der Tod den Menschen an. Blöglich vom Tode überrascht wurde gestern Mittag Rentier Balser aus Gießen, als er sich auf einem Spazierritt be verschied augenblicklich. Ein Herzschlag hatte dem Leben des gesetzt. Der Verstorbene, der am 24. September 1850 als Sohn einer alteingesessenen Gießener Familie geboren, er­Beliebheit. Sein leutseliges Wesen und seine erfolgreiche denken unter den Bürgern der Stadt Gießen. Er war lang­jähriges Mitglied der Handelskammer Gießen, Mitbegründer der Rudergesellschaft und des Eisvereins, sowie Vorstands­mitglied der Gewerbebant, des Verkehrsvereins und des

n der Allgemein gaben Gr. Kreisgesundheitsamtes in eingehendster Weise freute sich in allen Kreisen der größten Hochachtung und Steuer der Zuzug sich in dem Zimmer befanden einer Desinfektion unterzogen, Tätigkeit im öffentlichen Leben sichern ihm ein ehrendes An­

er nicht für stich

t seinem großen veit mehr wert; el lieber als ein bezeichnete die

Etroi auf Back

die übrigen Bewohner des Zimmers wurden isoliert und der Da die in ned. Alinik zur Beobachtung überwiesen. fanitätspolizeilichem Interesse notwendigen Maßregeln sofort ergriffen und die Desinfektion durch die städtischen Desin­feftoren in gewissenhaftester Weise ausgeführt wurden, ist nicht zu befürchten, daß ein Umfichgreifen der Epidemie in

Detailliftenvereins.

Voraussichtlige Witterung in Hessen sur Sonntag, den 30. April. Meist trüb, vielfach Regenschauer, zurächst zeit­

ohen Schaden Wussicht steht.- Wir verweiſen noch auf den Artikel: weiße starkwindig, fühler besonders an ag

en Gingabe einer

eden( wenn das

bersteuert wird

Maggebende Rebne rdnete Georgi nicht ein Geschen genau so wie j Oftroi fomme ftet um Ablehnung des Gerschiedenen Stads gbes Dftroi au noch ein Jahr und teuergefeß Gelegen ließen, er erinner er er gern seiner

in der Finanz ie Enwohnerschaft Coi weniger start ere'n fönnte seine cinstellen, wenn

den Voranschla dieses Jahr di e 38 000 Mt. nächsten Jahre abe ber auch dem D.- 8 reservieren. Wen ich zu der Ueber der direkten Steue Mf.- ganz fo einmal für diese wird man ja fehen enn Ottroi Erhöhung t im Juli heraus leich 3 Biele fällig

beiden erften Rebnen ft ausschließe, faule die direkte Steuer

ifter wäre dann n

Wort gemeldet, Helftande befte fammlung er Stadtverordnetenbe Die Bürgert Jern if an bag beachtet laffen, daß pade unferen

ift aber ein

inzelnen Geschäfts

ften nicht ausge Gewerbetreibender

treten. Stadtv. Dr. Ebe t, daß man hie el zu berbilligen tümlichen Lage mi Frankfurt zu rechne teurer als in der Er ftimme gege

8, welche zu Eingan

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Die Furcht vor der Genicstarre" im 2. Blatt.

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jahr haben begonnen. Geturnt wird

an folgenden Abenden:

1. Dienstag u. Freitag: Freiübungen u. Riegenturnen,

2. Donnerstag:

Kürturnen,

3. Dienstag:

die akademische u. Männerriege,

4. Montag u. Donnerstag: die Riegen der Studenten.

Das volkstümliche Turnen beginnt an allen Abenden um

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