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die Kathedrale verließ, versuchte ihn ein Mann zu erdolchen. Ein Domherr lentte den Stoß ab, indem er dem Angreifer ins Gesicht schlug. Der Mann wurde von der Polizei ver­haftet; er trug einen Revolver und ein Fläschchen mit Gift bei sich. Im Augenblick der Verhaftung tötete er sich durch Gift. Es war ein Weber Namens José Salas Comas, das Haupt des anarchistischen Vereins in Vich.

Portugal.

** Die Demission des Kabinetts ist vom Könige an­genommen worden. Luc'ano de Castro erhielt den Auftrag, ein neues Ministerium zu bilden.

Balkan- Staaten.

** Anläßlich des neuen Zunstzwangsgesetzes ist es zu Straßen Demonstrationen in Sofia gefommen. Die Arbeiter aller Kategorien traten in den Ausstand.

Türkei.

** Die mazedonische Finanzreform hat ihren Anfang genommen. In Saloniti fand unter dem Vorsitz des General­inspettors Hilmi Bascha die erste Sißung der mazedonischen Finanzfommission statt, worin über die Grundzüge des Bud­gets beraten wurde.

Hlien.

** In Japan ist der Panzerfreuzer Tsukuba vom Stapel gelaufen, was Veranlassung zu patriotischen Kundgebungen war, da das Schiff der erste Panzerfreuzer ist, der in Japan ohne Hilfe des Auslandes gebaut worden ist.

** Die russische Gesandschaft in Korea wird wieder­Hergestellt. Ein russischer Beamter ist zu diesem Zwecke be­reits in der koreanischen Hauptstadt Söul eingetroffen.

Amerika.

** In der Republik San Domingo bereiten sich an­scheinend ernste Dinge vor. Einem Gerücht zufolge hat Präsident Morales, der mit der Haltung des Kabinetts un­zufrieden sein soll, mit wenigen Anhängern die Hauptstadt berlassen und beabsichtigt, sich mit den Anhängern des früheren Präsidenten Jimenez gegen den Vizepräsidenten Caceres zu vereinigen. Man glaubt, daß ein Konflikt bevorsteht.

beer und flotte.

Orden für Verdienste vor dem Feinde. Durch Aller­höchsten Erlaß vom 13. d. Mts. ist genehmigt worden, daß die Bestimmungen der Kabinettsorder vom 22. April 1864, wonach die für Verdienst vor dem Feinde verliehenen Orden mit Schwertern an einem schwarzen, weiß eingefaßten bezw. gestreiften, von Militäroberbeamten an einem weißen, schwarz eingefaßten Bande zu tragen sind, fortan auch auf diejenigen Offiziere und Beamten der Kaiserlichen Schutztruppen, der ostasiatischen Besaßungstruppen und sonstiger im Auslands­dienst verwendeten Truppenverbände Anwendung finden, welche anderen deutschen Bundesstaaten angehören. Bugleich ist diesem Allerhöchsten Erlaß rückwirkende Kraft auf alle voran­gegangenen gleichartigen Fälle der Deforierung beigelegt worden, dergestalt, daß die betreffenden Offiziere und Beamten berechtigt sein sollen, das schwarz- weiße bezw. weiß- schwarze Band der Ordensauszeichnung sich zu beschaffen und anzu legen. Doch ist der Generalordenskommission in jedem einzelnen Falle hiervon Anzeige zu erstatten.

Soziales Leben.

Kommerzienrat

× Grfreuliches für Bürgermeister. Koch, früherer Inhaber der Porzellanfabrik Kabia, bat be= stimmt, daß dem Verwaltungsrat einer von ihm begründeten Stiftung der jeweilige Bürgermeister von Kabla angehören müsse, dem hicriitr 1500 Mart jährliche Entschädigung gezahlt werden. Zweck der Stiftung ist, der Stadt Rab a jederzeit durch die Gehaltserhöhung eine erste Kra't als Bürgermeister zu sichern. Für das neugewählte Stadtoberhaupt von Kahla, das im nächsten Jahre sein Amt antritt, jedenfalls eine er­freul che Ueberraschung.

Ein franzöfifcher Generaliffimus. Erinnerungen an den verstorbenen General Saussier.

Aus dem Leben des vor furzem verstorbenen fran­zösischen Generals Saussier, des Generalissimus der fran= zösischen Armee werden jetzt einige interessante Einzelheiten befannt.

Felix Sauffier wurde 1828 geboren und verließ 1850 die Kriegsschule von Saint- Cyr als Unterleutnant der In­fanterie. 1867 war er Oberstleutnant, woraus zu schließen ist, daß tapfere Offiziere in jenen friegerischen Zeiten rasch avanzieren fonnten. Sauffier war überall zu finden, wo man sich schlug: in der Krim zuerst, dann in Italien und schließlich in Mexiko. Im Jahre 1869 zum Obersten be­fördert, wollte er sich nach Algerien schicken lassen, wo die Eingeborenen sich wieder einmal zu empören drohten, als der große Krieg, der deutsch- französische, zum Ausbruch fam. Sausfier tat sich sowohl am 14. August bei Colombey- Nouilly als auch am 18. August bei St. Privat hervor. Mit seinem Regiment in Metz eingeschlossen, wurde er bei der Ueber­gabe( 27. Oftober) Kriegsgefangener und, weil er sein Ehrenwort, auf den Weiterkampf zu verzichten, nicht geben wollte, erst nach Mainz, dann nach Graudenz abgeführt. Von hier gelang es ihm zu entweichen. Er fetite über Rußland, Desterreich und Italien nach Frankreich zurück und wurde am 5. Januar 1871 Brigadegeneral. Ein paar Wochen später befand er sich in Algerien, wo die Araber sich jetzt tatsächlich empört hatten. Er warf den Aufstand rasch und ohne Gran samkeit nieder. 1873 wurde er gegen den Bonapartisten Agence zum Abgeordneten der Nationalversammlung gewählt; er beteiligte sich hier mit solchem Eifer an den Arbeiten der Militärkommission, daß man ihn zum Senator machen wollte. Saussier lehnte jedoch ab und legte bald darauf sem Mandat nieder, um in Marseille das Kommmando einer Infanterie­brigade zu übernehmen. 1878 zum Divisionsgeneral ernannt, wurde er 1879 an die Spitze des 19. Korps in Algerien ge= stellt. Bald darauf nach Frankreich zurückberufen und mit dem Kommando des 6. Korps in Châlons betraut, wurde er im Juli 1881 abermals nach Afrika gesandt, wo er sich bei der Niederwerfung des Aufstandes in Tunis Verdienste er­warb. 1884 zum Militärgouverneur von Waris ernannt, ge hörte Saussier zu den Mitgliedern des Landesverteidigungs­fomitees und war Vizepräsident des Obersten Kriegsrates. Als Chef der französischen Mission wohnte er der Krönung des Zaren Nikolaus 11. bei. Im Januar 1898 trat er in den Ruhestand und gab im Januar 1903 auch seine Demission als Mitglied des Obersten Kriegsrates. Saussier hat 24 Feld­zülge mitgemacht und ist dreimal schwer verwundet worden.

Im Mai dieses Jahres hatte sich Saussier ganz von Paris zurückgezogen, um den Mest seines Lebens auf seinem Schlosse Thimécourt zu verbringen. Dort erlitt er bei einem Spaziergange im Park einen Schlaganfall, von dem er sich nicht wieder erholte, und dem er vor einigen Tagen erlag. Saussier ist in deutsch französischen Krie für uns ein nicht zu unterschäßender Gegner gewesen und ar jedenfalls einer der tüchtigsten Generäle, die Frankreich hervorgebucht hat.

Nab und fern.

+ Unfall eines deutschen Dampfers. Der mit Holz beladene deutsche Dampfer Marthe", von Kotta( Finnland) nach Bordeaux unterwegs, ist in der Nähe der Jle de gescheitert. Die Besatzung wurde gerettet, das Schiff wird für verloren gehalten.

+ Folgenschwere Acetylenerplosion. Die Gefährlich­feit der Acetylenbeleuchtung hat sich wieder in erschreckender Weise bewiesen. In Habenhausen bei Bremen wurden durch Explosion eines Acetylenbehälters der Gastwirt Bothe und ein achtjähriges Mädchen getötet, ein Mann lebensgefährlich berlegt.

Kampf mit einem Geisteskranken. In Hamburg wurde ein Geistesfranfer, der ehemalige Offizier v. Rodewald, von einem Schuhmann beim Betteln betroffen und arretiert. Er widersetzte sich der Verhaftung und gab auf den Schutz­mann vier Revolverschüsse ab, die den Beamten schwer ver­letzten. Rodewald wurde der Jrrenanstalt zugeführt.

Familientragödie unter dem Weihnachtsbaum. In Charlottenburg hat am Weihnachtsabend der ehemalige Offizier Plantagenbesizer Herzger seine Ehefrau erschossen und sich dann selbst entleibt. Die Veranlassung zu der Blut­tat war Eifersucht.

Verhaftung eines Millionendiebes. Der Prokurist der Oberschlesischen Kofswerfe in Berlin, Hugo Spiegel, der vor einigen Monaten nach Unterschlagungen von etwa einer Million Mark verschwunden war, ist in Paris verhaftet worden. Sp. hatte einen ungeheuren Aufwand getrieben und mit fremdem Gelde Börsenspetulationen getrieben. Die Verhand­lungen zwecks seiner Auslieferung sind eingeleitet.

Der Tote auf den Schienen. Die Chemnißer Staats­anwaltschaft ist gegenwärtig mit der Ermittlung eines ge­heimnisvollen Mordes beschäftigt. Auf den Schienen der Neubaustrecke Chemnitz- Adorf wurde die Leiche des Bahn­arbeiters Lufastit mit mehreren von einer Hacke herrührenden Wunden aufgefunden. Von dem Täter fehlt jede Spur.

Ein siebzehnjähriger Erpresser. Der in Andernach wohnende Amtsgerichtsrat Dubuc erhielt dieser Tage einen Brief, worin ihm mitgeteilt wurde, daß seine sämtlichen Kinder ermordet werden würden, wenn nicht an einem gewissen Tage und an einem näher bestimmten Orte die Summe von 10 000 Mark niedergelegt würde. Die Polizei, der das Schreiben übergeben wurde, ermittelte als Absender einen siebzehnjährigen Seilerlehrling, bei dem, als er verhaftet wurde, u. a. ein scharf geschliffener Dolch gefunden wurde.

Eine Brandstifterbande. Fünfzehn galizische Ar­beiter waren mit ihrem Arbeitgeber in Stolp in Streit ge= raten und hatten diesem das Haus angezündet. Die nach der Tat flüchtig gewordene Bande wurde jetzt auf dem Bahn­hofe Lissa in Posen verhaftet.

Internationale Schwindlergesellschaft. Einer ganzen Bande internationaler Schwindler ist man in Frankreich auf die Spur gefommen. In Marseille, dem Size dieser Bande, wurden 17 Personen verhaftet. Weitere Verhaftungsbefehle sind nach verschiedenen anderen Städten wie Nizza, Lille, Angouleme und Tours versandt worden. Bei den in Marseille vorgenommenen Haussuchungen wurde festgestellt, daß sich Mitglieder der Bande als G richtsperionen ausgegeben hatten, um Expressungen bei verschiedenen hochgestellten Personen

vorzunehmen.

Droschken mit elektrischem Licht. Um dem Fahr publifum Licht zum Lesen in Droschken zu gewähren, haben Pariser Zuhrwerkbefizer eine praktische Neuerung eingeführt, Im Innern des Wagens befindet sich ein kleiner Automat. Wirft der Fahrgast ein Zehncentimesstück hinein, so flammt eleftrisches Licht in der Droschte auf und brennt zehn Minuten. Falls sich diese Einrichtung bewährt, sollen mit der Zeit sämtliche Pariser Droschken mit elektrischem Lichte versehen werden. Eine nachahmenswerte Neuheit!

Der Sprung aus dem Fenster. Im Westen Berlins berübte ein Regierungsbaumeister Lieber dadurch Selbstmord, daß er sich aus einem Fenster der vierten Etage stürzte. Er blieb zerschmettert auf der Straße liegen. Der Selbstmörder, der schon seit mehreren Tagen ein aufgeregtes Wesen zur Schau getragen hatte, drang nachts in die Wohnung seiner Schwester ein, ließ sich anfangs bernhigen, sprang dann aber gegen Morgen aus dem Fenster.

Ein Wächter erstochen. In Nürnberg wurde ein Beamter der Wach- und Schließgesellschaft Namens Meier auf seinem nächtlichen Rundgange von dem Schieferdecker Volkert durch Messerstiche getötet. Er hatte ein Liebes­pärchen aufgescheucht, und aus Wut darüber griff Voltert zum Messer.

Als Greifin zum ersten Male auf der Eisenbahn. In der Nähe von Berlin, in Wustrau bei Neuruppin, lebte eine 82 jährige Frau, die niemals in ihrem langen Leben auf der Eisenbahn gefahren war. Nach dem Tode ihres Mannes verläßt sie jetzt ihren Wohnort, um zu ihrer Tochter nach Zehlendorf zu ziehen. Als sie nun zum ersten Male auf der Eisenbahn saß, fonnte sie sich garnicht genug über die schnelle Fortbewegung wundern.

+ Schreckenstat eines Jrrsinnigen. Durch eine ent= feßliche Bluttat sind in Wien die Bewohner eines Hauses in Ottakring in Aufregung versetzt worden. Der Schlächter­

geselle Teutschert, der bereits mehrfach im Irrenhause war, hat in einem Tobsuchtsanfalle nachts seine Frau und seinen Bruder mit einem Schlächtermesser in furchtbarster Weise verletzt und sich dann selbst lebensgefährliche Wunden bei­gebracht. Alle drei werden kaum gerettet werden können.

Weibliche Helden. Bei einem im Gefängnis auf Blackwell Jsland bei Newyork ausgebrochenen Brande retteten weibliche Gefangene im Verein mit zwei Wärterinnen etwa fünfzig im vierten Stock liegende schwerkranke Gefangene, indem sie sie mit eigner Lebensgefahr aus dem Gebäude trugen. Das Gefängnis, ein Holzbau, brannte völlig nieder.

+ Marokkanische Räuber. Anhänger des marokkanischen Bandenführers Roqui haben die Zollstation in der Nähe der französischen Faktorei Melilla zerstört. Viele Familien flüchteten in das spanische Lager.

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Mit dem heutigen Tage beginnen wir in unserer Berhältniffe zu za

Unterhaltungsbeilage mit dem Abdruck des Romans

,, Schicksalskampf"

von Hermann Heinrich.

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Der Erzähler führt uns nach einer in der branden. burgischen Mart gelegenen Dampiztegelei. Der einzige Soha des Besizers hatte sich, von einem unbezwinglichen Drange nach Freiheit getrieben, von seinem Vater losg sagt und war nach Berlin gegangen. Dort verheiratete er sich, ohne seinem Vater davon Mitteilung zu machen, mit einem armen Mädchen. Seine einträgliche Etellung in einem Berliner Bankgeschäft verlor er. Da fordert: ihn sein Vater auf zurückzukehren und die Leitung der Fabrik zu übernehmen. Er folgt diesem Ruf, läßt aber seine Frau und Kind in Berlin zurück, weil er den Zorn seines stolzen Vaters fürchtet. Der junge Mann läßt später seine Frau als Wirtschafterin auf das Gut tommen. Der Vater lernt die vermeintlich verwitwete Wirtschafterin und ihre Tochter schließlich schäßen und lieben. Als das Verhältnis seines Sohnes zu den beiden ans Tageslicht fommt, ist sein harter Sinn weich geworden und er schließt Schwiegers tochter und Enkelin gütig in seine Arme. Die Erzählung ift eich an spannenden und anregenden Momenten.

Lokales.

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28. Dezember 1905.

* Das Großh. Regierungsblatt Nc. 31, aus. gegeben am 23. Dezember enthält: 1. Verordnung, die Prüfungsfommission für das Finanz- und technische Fach betreffend. 2. Verordnung, die Abänderung der Prüfungs­ordnung für das Lehramt an höheren Schulen vom 9. Dezember 1899 betreffend. 3. Verordnung, die Ergänzung der Hundesteuer- Verordnung vom 4. November 1899 betreffend. 4. Verordnung, die Vorbereitung füte den Staatsdienst im Justiz- und Verwaltungsfache betreffend. 5. Verordnung über die Abänderung der Verordnung vom 24. Juni 1893, die praktische Vorbereitung für die Anstellung im höheren Lehramt betreff.nd. 6. Berordnung. die Borbereitung und Staatsprüfung für den höheren Forst dienst betreffend.

* Eine N.form der Erften Kammer? Die Er uennung dreier neuer Mitglieder der Ersten Kammer hat in weiten Kreisen, besonders auch in den Reihen der Parlamentarier großes Aussehen erregt. Man sieht darin nur einen ersten Schritt zur Weiter ausgestaltung der Ersten Rammer, die ja auch an Allerhöchster Stelle in der letzten Beit sich durch ihre Beschlüsse nicht gerade beliebt gemacht hat. Dieser ersten Berufung von drei neuen Mitgliedern dürften noch weitere folgen. Wie verlautet, sind noch einige Oberbürgermeister, sowie Bertreter der Landwirtschaft und des Handwerks als Mitglieder der Eisten Kammer in Aussicht genommen. Ob diese Berufungen schon in nächster Beit erfolgen, ist allerdings noch nicht bekannt. Wie die übrigen Mitglieder der Ersten Kammer diesen ersten Schritt zu einer Modernisierung des feudalen Stäidehauses ansehen, ist bisher nicht bekannt geworden. Es bleibt ihnen aber schließlich nichts anderes übrig, als sich mit der Tatsache abzufinden.

** Die nationalliberale Fraktion der Zweiten Kammer ernannte den Abgeordneten Reinhart zu ihrem Vorsitzenden. Ferner wurden in den Vo stand gewählt: für Oberhessen die Abgeordneten Stöpler und Ulmann, für Rheinhessen die Abgeordneten Mödlinger und Reinhart, für Startenburg die Abgeordneten Dr. Buff Dr. Heidenreich. Die Frattion zählt 18 Mitglieder.

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* Die Bauerubündler im h ssischen Landtag haben in besonderer Sigung am 19. Dezember folgenden Beschluß gefaßt: Die Partei und die Frattion der Bauernbündler im hessischen Landtag führen den offiziellen Namen:" Bauern­bund, hessische Boltspartei" und zählt folgende Abgeordnete als ihre Mitglieder: Bähr, Brauer, Breidenbach, Ed, Hauck, Huschel, Jout, Köhler- Langsdorf, Korell, Leun, Senefelder, Smalbach. Vorsitzende der Fraktion sind die Abgeordneten: Währ

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* Die Entwürfe zum Finanzgefeß und Hauptvoranschlag der Staatteinn hmen und Ausgaben für das Eratsjahr 1906 beschäftigen sich auch mit der Hessisch- Preußischen Loterie Gemeinschaft. Es heißt dort: Unter der 4. Haupt- Abteilung: Lotterie mußten die durch die Staats­bert äge mit Preußen und den Thüring sch- Anhaltischen Staaten neu geordneten Verhältnisse Berücksichtigung finden. Ablauf der im Frühjahr 1906 zur Ausspielung gelangenden Danach wird die Hessisch- Thüringische Staatslotterie mit 7 Lotterie eingestellt und an ihrer Stelle die Preußische Klaffenlotterie in dem Gebiet der Hessisch Thüringischen Ge Regierungen der Hessisch- Thüringischen Staaten übernommenen meinschaft zugelassen. Als Gegenleistung gegen die von den Verpfl chtungen zahlt Preußen eine jährliche Rente, die sich ist aurächst eine Reihe gemeinschaftlicher, insgesamt zu für die ersten 5 Jahre auf 1630 000 Mt. beläuft. Hieraus 80 000 Rt. veranschlagter Ausgaben zu bestreiten, als: Ruhegehalte der in den Ruhestand zu versetz nden Beamten

gren.

*

Gegen die Ta uf ben Tabatvereins, en Raffan und da fakt, wird zwei Ru frage veranstalten. mittags 5 Uhr in rankfurt a. M, Gro bam Samstag, dem ombotel zu Köln Q. When nicht nur die M 34 bern alle Fabritanten uftrie willkommen find bem Bereiche ber mmlungen eingeladen to Sabresmedels ift wieder Reujabi& Poft es fich bringend emb Ar 9 ujubrebriefe nig ondern schon früher au