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für 100 000 Mart

Jadit Britannia", es, dem jezigen 12000 Mart an= ein reidher Mann, Instatt in aller Be­, ergriff auch ihn zu vielen. Zu dem

ch, der ihm, nachdem gebracht hatte, zwei er Finanzleute, Bar cjellschaft. Das ge Jagd und ein Jagd­

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eines Rennstalles. ehemalige Fahrrad­erhielt er dann aber , er übernahm ein

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lojung seines Bejiz fen, an seinem Renn " nen er bei dem An­über die Hälfte des tdürftig seit dem lagen hat, steht er hat eine Schulden= iba gegenüberstehen, Onnen, und es bleibt Nachgeschmack. Ter Schweif von Syba­Gesellschaft um sich nflagebant.

wie lange es der ge= ndel der Dinge stand­vielleicht noch einmal te ein neues Empor­

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er. Die Dresdener J., bei Androhung räfin Montignoso in hauszustellen. Diese rerer Ansichtskarten­waltungsgericht als men nach wollen die

n. Ein Monteur im nicht getauft war und Eage ihres vollendeten ngehalten und erhielt ch und das Schöffen­Sig- holsteinsche Schul­er Schulzeit für Mäd­festsetzt. Auf die Be­die Strafkammer den Schulpflicht aus fchul­nation dauere. Selbft

nicht fonfirmieren Konfirmationstage ble

29.

Sn einer Gemeinde d wie eine Anzahl lufti röblich zu stören unter Vertreters der öffent erklärte er mit beson e gibt, werde ich meinen

envedte und hoch bezahlte. Faure Hamlet debutierte als

Bälgetreter in Notre- Dame. Lassalle war mit 17 Jah­ren Schalzeichner in einer Seidentvarensfabrik i Lyon. Boudouresque sorgte als Unternehmer für das Beleuchtungs­mejen in Marseille, wo er später ein großes Kaufhaus er­öffnete. Barroilhet, Auguez, Manoury sind aus dem Kauf­mannsstande hervorgegangen. Roger, der Prophet" aus der gleichnamigen Oper, Obin, der in Moses" und in Don Carlos" Triumphe feierte, waren Schreiber in Anwalts­stuben. Poultier war Böttcher in Rouen, Renard Schmic in Lille. Gueymard war Landwirt, bevor man seine Stimme entdeckte, Alvarez zweiter Kapellmeister in einem Infanterie­Regiment und Fugère ein geschickter Bildhauer,

, umgürtet von seinem 3. Aber die zügellojen eichen nicht und randa der im Dienst ergraute en Säbel, schwang ihn n mit den fürchterlich bel, regiert ihr die Ge fel. Aus Ungarn wer apan exportiert und dort lichen Erzeugnissen der um die Schuppen eine arn vorkommt. Er hei Fleisch indessen nicht übe 0 000 Gulden Schuppen

Mikado ausgeführt.

Als eine sehr ergiebige mi hat sich der Sud

Man unterscheidt

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Ein Ueber- Luxuszug. Alles, was bislang in Amerika an Lurus in Eisenbahnzügen geboten wurde, ist jetzt durch einen Train übertroffen, der auf der Pennsylvania- Linie zwischen Newyork und Chicago verkehrt. Zu elektrischer Be. Teuchtung, Bibliothek, Rauch-, Speise- und Aussichtswagen tritt da noch ein Five o'clocke thee, der nebst Gebäck in judem Wagen von hübschen jungen Mädchen gratis serviert wird. Außerdem steht für die Neisenden eine Stenographin und für die Damen eine Zofe zur Verfügung. Da der ganze Bug nur aus fünf Wagen besteht, so genügen diese beiden für die Reisegesellschaft. Natürlich können sich ärmere Leute eine Tour mit diesem Zuge nicht leisten.

Lokales.

28. August 1905. ** Der Großherzog empfing am 26. Auguft zum Vortrag den Finanzminister nauth und den Geheimen Staatsrat Krug v. Nidda.

** Der Großherzog hat dem Musketier Konradi beim Bezirks- Kommando Friedberg die Rettungsmedaille

verliehen.

** Der Großherzog hat den Oberförster der Ober­försterei Eichelsdorf, Forstmeister Couard Trautwein zu Eichelsdorf, in gleicher Diensteigenschaft mit Wirkung vom 1. Oftober in die Oberförsterei Schiffenberg versetzt.

** Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Vaden rod. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden.

** Ende lezter Woche lief das Gerücht um, daß die Großherzogin bedentlich erkrankt sei. Jezt schreibt die Darmst. Beitung" dazu: Das Befinden Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin ift erfreulicherweise ein zufrieden­

stellendes.

** Vor der Großh. Prüfungskommiffion in Gießen legten Ende des legten Semesters 20 Kandidaten die Prüfung

des höheren Lehramts ab.

** Morgen, Dienstag, wird ein Appell über die alten und neuen Mannschaften der Gießener Pflichtfen rwehr abgehalten.

*** Donnerstag, nachmittags 4 Uhr, hält der Verein der Gastwirte von Gießen und Umgegend im Cafthof

" Bum Löwen" in Gießen eine allgemeine Gastwirte­Versammlung ab, auf deren reichhaltige Tagesordnung u. a. Die Erhöhung der Preise für Speisen im Gastwirts gewerbe in Anbetracht der Fleischteuerung" steht. Bei der Wichtigkeit der Verhandlungsgegenstände ist ein zahlreiches Erscheinen der Gastwirte dringend erforderlich.

P Jugenieur oder Handlanger? In der Sams­tag Nacht wurde ein Ingenieur eines Gießener Geschäfts dabei betroffen, daß er einen Schachtdeckel auf dem Bürger­steig der Plockstraße( in der Nähe des Café Stalitly) auf­deckte und damit beschäftigt war, einen zweiten auf den Fahr­damm zu heben. Bei der Notierung seines Namens weigerte sich der Ingenieur, seine Personalien anzugeben, behauptete vielmehr, Handlanger zu sein u.d beleidigte hierbei die Schußleute. Anzeige ist erhoben.

P Ein Boltsredner. Ein junger Mann verursachte dadurch einen Menschenauflauf, daß er sich an das Krieger­denkmal am Marktplatz stellte und dort einen Vortrag über Klärbeckenanlagen hielt, wobei er das Denkmal gewissermaßen als solches bezeichnete. B Roheit. Samstag Abend folgten einige Burschen in der Neuen Bäue einem älteren Arbeiter und versuchten ihn zu hänseln. Als das nicht verfing, stellten sie ihn bei der Loge und begannen einen Streit mit ihm, in dessen Verlauf sie den alten Mann packten und mit einer derartigen Wucht auf das aufgerissene Straßenpflaster warfen, daß einige vorüberkommende Passanten im ersten Augenblick an das Auftemmen des Gemißhandelten zweifelten. Hoffentlich trifft die Burschen Sie gerechte Strafe für ihre Roheit. *** Das Dünsbergwetturnen am gestrigen Sonn tag, bas vierte seit seiner Einführung, war vom herrlichsten Wetter begünstigt und demzufolge die Beteiligung und der Besuch ein guter. Recht munter griffen die Wetturner zu. Wie sprang fich's so schön da oben auf hohem Bergesgipfel, und welche Eintracht war zu beobachten zwischen Stadt und Land. Alle hatten das eine Biel im Auge, möglichst viele Punkte zu erreichen und die Zuschauer teilten die Freude. Gauturnwart Will fonnte am Rachittag das Resultat ver­tünden. Den 1. Preis mit 392 Punkten hat sich der Turner Dort Großen- Buseck und den 2. Preis Turner Schwarz vom Männer- Turnverein- Gießen mit 381/2 Ptt. geholt. Die anderen Sieger werden in späterer Nummer noch bekannt gegeben. Turner Carl Müller bom Turnverein Gießen, welcher schon mehrere Male den 1. Preis sich errungen hat, turnte außer Wettbewerb und vereinigte auf sich 41% Punkte, die höchste Punktzahl.

ort eine ungeheure Stei gt jährlich über 20 Mit in den Wäldern gejam racht, wo er verpadt und e Qualität ist weich und art und rötlich. Eritere ezahlt und namentlich bor uft. Die Verpadung ge Ein Pariser Blatt hat eine welchem Metier die groß haben, ebe sie das Gold in entitammt der Gänge iterfamilie. Villaret, der

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Später Braumeister. Bo de in feiner Maric Magde er geweien. Vergnet wor Borita torchestern, bebor er Cingeltangeln einen Namer Sare Alim aus dem Stoni Durd) den Krieg( 1870

wo Galanzier feine Stimm

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Eine Masseuhinrichtung in Gießen. Die Hinrichtung Huddes hat, wie man der Kl. Presse" schreibt, eine Erinnerung an eine Strafvollstreckung geweckt, die vor achtzig Jahren geschah. Am 19. Mai 1882 wurde zwischen Bladenbach und dem kui hessischen Dorfe Rollshausen, Kreis Marburg, der Postwagen überfallen und total ausgeraubt, wobei den Räubern 10 466 Gulden und 51 Kreuzer in die Hände fielen. Nach zweijähriger Untersuchung gelang es, folgende Personen aus dem Kreise Biedenkopf als Täter zu ermitteln. Hans Jakob Geiz und seine beiden Söhne Heinrich Geiz und Jakob Geiz, Jost Wege und Ludwig Acker aus

Kombach, David Briel aus Derbach, Johannes Soldan aus Wolfegraben und Landschüße Volt aus Königsberg. David Briel, Strumpfwarenhändler, entwischte ins Ausland, die übrigen wurden ins Gefängnis eingeliefert. Der Landschüße Volt, der seinem Kollegen in Gladenbach, der den Bostwagen begleitete, die Kugel aus der Flinte gezogen und sich so der Mittäterschaft schuldig gemacht hatte, erschoß sich bei der Einlieferung. Johannes Soldan erhängte sich im Gefängnis. Die übrigen wurden zum Tode verurteilt; ihre Hinrichtung erfolgte am 7. Oftober 1824 auf dem Marktplaße zu Gießen unter großem Andrange des Volkes.

RB Am 18. September wird in a belschwerdt eine von der Reichsbankstelle in Schweidniß abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und be­schränktem Giroverkehr eröffnet werden. Wechsel auf Pforz­heim- Brögingen fauft die Reichebant von jest ab an; die. felben sind an die Reichsbanknebenstelle in Pforzheim zu girieren.

*** Krieg den Hamstern! Die Großh. Regierung empfi hlt den Bürgermeistern dringend, eine einheitliche Be fämpfung der Hamsterplage durchzuführen. Das noch viel­Das noch viel fach übliche Ausgraben der Hamster wird als verfehlt und wirkungslos bezeichnet, dagegen die Anwendung von Schwefel tohlenstoff empfohlen.

Die Leitung der Gartenbau- Ausstellung in Darmstadt benachrichtigte die Kreisschulkommissionen des

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Landes, daß sie bereit sei, die Mittel- und Volksschulen des Großherzogtums zu einem bedeutend ermäßigten Eintritts­preise der зи vorgeschlagen sind 10 Pfg. pro Kind bis zum 17. September andauernden Ausstellung zuzulaffen. ** Gemeindefteuergesek. Die gestern in Mainz tagende Landesversammlung des Bundes der Land, wirte im Großherzogtum Hessen nahm eine Resolution an, welche die Erste Kammer bittet, das Gemeindesteuergesetz an die Zweite Kammer zurückzuverweisen, weil es übereilt be­raten sei. Bugleich werden der Kammer Abänderungs­vorschläge überreicht zu Gunsten der Landwirte, darunter die Forderung, daß über die Hälfte des Grundstückswertes hinausgehende Schulden für abzugefähig erklärt werden.

** Boltskultur. Man schreibt uns: Mit der theoretischen und praktischen Weiterentwickelung der Volks­kulturarbeit im Rhein- Main- Gebiete befaßte sich der Vorstand des Verbandes für Volksrorlesungen und verwandte Be­strebungen in seiner letzten Sizung. Die Schillerspende, deren Ertrag durch die Mainzer Hauptversammlung ben allgemeinen Aufgaben der Volfsbildung in unserem weiteren Heimatgebiete zur Verfügung gestellt wurde, soll zunächst der Förderung der praktischen Arbeit dienen, indem mit ihrer Hilfe eine Rhein- mainische Voltsakademie ins Leben gerufen werden soll, um organisations will ge und bildungs­freudige Leute aug den rerschiedensten sozialen und Bildungsschichten in die Gedanken und Proxs der Volts­Bildungsschichten in die Gedanken und Brors der Bolts­fulturarbeit nach den Grundsäßen des Verbandes einzuführen. Dabei sollen mehrere in innerem Zusammenhang stehende Bortragsreihen aus verschiedenen Wissensgebieten und damit verbundene landes- und volkstundliche Führungen stattfinden, verbundene landes- und volkskundliche Führungen stattfinden, sowie musikalische und deklamatorische Abende, eine Aus­ftellung von Kunftreproduktionen, Erläuterung und Hand­habung von Veranschaulichungsmitteln( Lichtbilderapparaten usw.), die Ausstellung einer Muster- Dorfbibliothef mit usw.), die Ausstellung einer Muster- Dorfbibliothek mit heimatlichem Gepräge, gelegentliche Uebungen der Teilnehmer heimatlichem Gepräge, gelegentliche Uebungen der Teilnehmer in der freien Rede usw. stattfinden. Die Teilnehmer sollen eine Hausgemeinschaft bilden. Die erfte, auf die Dauer von zwei Wochen berechnete Veranstaltung dieser Art soll, unter Ausnüßung besonders günstiger Verhältnisse, in Rüsselsheim stattfinden, wo sich die Teilnehmer am Abend des 17. September zum erstenmale zusammer finden werden. Geeignete, besonders auch mit den heimatlichen Verhältnissen vertraute Gelehrte sind bereits für die Sache gewonnen; auch einige Anmeldungen aus Arbeiter und Lehrerkreisen sind bereits eingegangen. Weitere Meldungen werden er­beten. Solchen Teilnehmern, die sich der praktischen Volks­fulturarbeit an ihrem Wohnorte annehmen wollen, soll auf Berlangen fostenfreier Aufenthalt gewährt werden. Geschäftsstelle des Rhein- mainischen Verbandes für Volks­borlesungen und verwandte Bestrebungen( Frankfurt a. M., An der Schmidtstube 7) nimmt Meldungen entgegen und gibt alle gewünschten Auskünfte. Nach Schluß der ersten Volksakademie beabsichtigt der Verband die Einberufung eines allgemeinen deutschen Boltstulturtages zu veranlassen.

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Die

Hausen, 27. August. Unser neues Bolksschul­gebände, das zwei Klassen und zwei Lehrerwohnungen enthält, ist sozusagen fertiggestellt und wird demnächst seiner Bestimmung übergeben werden. Der Bau macht einen ge­fälligen Eindruck.

Ehringshausen, 27. Auguft. Der Fuhrmann W. Hoffmann von hier wurde von einem schwerbeladenen Eisensteinwagen überfahren und trug an einem Beine starke Quetschungen davon.

* Groß- Rechtenbach. Die einstweilige Verwaltung unserer Bürgermeisteret ist dem Bürgermeister Gold­mann aus Waldbreitbach übertragen worden.

* Bad- Nauheim, 25. Auguft. Frequenz. Bis zum 24. August 1905 find 23 316 Rurgäste angekommen, wovon Bäder an genanntem Tage noch 4871 anwesend waren. wurden bis zum 24. August 305 488 abgegeben.

* Bad- Nauheim, 27. August. Einbrecher und Boxer. In einer hiesigen Pension war ein Einbrecher in das Bimmer eines Engländers eingestiegen. Der Engländer sprang aus dem Bett und als guter Bryer vermöbelte er den schleunigst das Weite suchenden Einbrecher derart, daß dieser frühmorgens bewußtlos auf der Straße gefunden

wurde.

?? Braunfels, 27. Auguft. Ein hiesiger Bursche brachte durch Aufschlagen eine Gewehrpatrone zur Explosion. Durch herumfliegende Metallstückchen wurde er so erheblich verlegt, daß er sich in die Gießener Klinit begeben mußte.

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Alsfeld, 26. Auguft. Evangelisches Bundesfest. blasen und Festgeläute vom Turm, der zweite Fefttag wurde Gestern Morgen in aller Frühe erklang feierliches Choral­eingeleitet. Bunft 8 Uhr wurde im Deutschen Kaiser" bie diesjährige Mitgliederversammlung des Hessischen Hilfs. ausschusses zur Förderung der evangelischen Kirche in Defter reich eröffnet. Der Rechenschaftsbericht wurde von dem Vor­teressantes Bild über das Anwachsen der katholischen und der sigenden, Pfarrer Waiz- Darmstadt, erstattet, der ein in­evangelischen Konfessionen in Desterreich entwarf. Von 1899 bis 1900 vermehrten sich die Katholischen in ganz Defter­reich um 9,12 Prozent, die Evangelischen Helvetischen Be­fenntnisses um 6,67 Prozent gegen 9,05, die Evangelischen Brozent im vorhergehenden Jahrzehnt, und betrug die Ber Augsburgischen Bekenntnisses um 15,71 Prozent gegen 9,28 mehrung in Böhmen 20,06 Prozent, in Steiermark 25,9 Brozent, in Nieder- Desterreich 37,01 Prozent. Evangelischer stationen in 18 Drten. Der Referent ging sodann noch auf Gottesdienst wurde in 27 Octen neu eingerichtet, Prebigt forderte zur unablässigen Mitarbeit auf. die Organisation des Hessischen Hilfsausschusses ein und Die Rechnungs­

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ablage erstattete Kaufmann Leibhecker- Bensheim. Der Hilfs­ausschuß hat eine Einnahme von 9209,24 Mt. und eine Ausgabe von 6796,12 Mt. gehabt, der Reservefond beläuft fich auf 2223,72 Mt. Bum Schluſse wurde dann noch die Vorstandswahl vorgenommen, aus der Kapitänleutnant a. D. Grill- Bensheim als erster und Pfarrer Lic. Waiß- Darmstadt als zweiter Borsigender hervorgingen. Um 1/10 Uhr be gann in der festlich geschmückten Walpurgiskirche der Fest­gottesdieft, zu dem eine nach vielen Hunderten zählende Gemeinde erschienen mar. Nach Beendigung des Gottes­dienstes nahm gegen 11 Uhr im" Deutschen Kaiser" die diesjährige Hauptversammlung des Hessischen Hauptvereins, die von über 200 Personen besucht war, ihren Anfang. Aus dem Rechenschaftsbericht erhellte, daß die Arbeit des Vereins vom besten Erfolge begleitet war und die Mitglieder­zahl fortwährend rapid zunimmt. Nach Erledigung des ge­schäftlichen Teils sprach Landgerichtsrat Schmeckenbecher­Gießen über den Toleranzantrag des Zentrums und die ,, Toleranzantrag und den fonfessionellen Frieden". Beide Vorträge wurden sehr beifällig aufgenommen. Gegen 11/

moderne Staatsidee" und Pfarrer D. Guyot über ben

Uhr wurde die Versammlung geschloffen.

XOffenbach, 27. August. Ein verwegener Straßen raub wurde hier Freitag Mittag in der Waldstraße an einem älteren Beamten der Portland- Zementfabrit von vier Burschen ausgeführt. Als der Beamte, der 6000 Mt. in zwei Beuteln bei sich führte, in die Nähe der Burschen ge­tommen war, flog ihm eine Hand voll Sand in die Augen

und sofort begann das Ringen um das Geld. Der alte Mann sette sich energisch zur Wehr und stieß laute Hülfs­rufe aus, die aber auf der einsamen Straße ungehört ver­hallten. Schließlich wurde er überwältigt und die Bege lagerer entriss n ihm einen Beutel mit 3200 mt, womit sie in den nahen Wald verschwanden. Glücklicherweise konnte der Beraubte das genaue Signalement der Täter angeben, sodaß die Polizei bereits drei der Brüder Straubinger ermitteln mit Zuchthaus schon bestrafte Burschen

fonnte.

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Höchst, 27. Auguft. Warenhaus- Falliſement. Das im letzten Frühjahre begründete Warenhaus S. Warten­berg hat seine Zahlungen eingestellt. Die Masse beläuft sich Ein anderer auf annähernd eine Viertelmillion Mark. Konkurs macht hier nicht weniger von sich reden. Bei der Verteilung der Gelder überstregen die einzelnen Quoten nämlich in feinem Fall den Betrag von 50 Pfg. Eine große Baufirma erhielt sogar nur einen(!) Pfennig.

Neueste Nachrichten.

C. B. Frankfurt a. M., 27. Auguft. Die Kriminal­polizei verhaftete einen höheren Poftbeamten, der dadurch, daß er Fünfzigpfennig- Marken durch Fünf­pfennig Marten erfeßte, 3000 t. veruntreut hatte.

CB Potsdam 27. Auguft. Das Kaiserpaar wurde bei der Ankunft auf Station Wilt park vom Kronprinzen, der Kronprinzessin und Prinzen Eitel Friedrich empfangen und in das Neue Palais geleitet.

* Newyork, 27. Auguft.( Reuter.) Roosevelts Vorschläge abgelehnt. Aus Petersburg wird berichtet, daß der Kaiser von Rußland es endgiltig abgelehnt hat, den Vorschlägen Roosevelts beizutreten.

CB Portsmouth, 27. Auguft. Die Friedens- Konferenz vertagte sich auf Montag Nachmittag 3 Uhr, nachdem die Unterzeichnung der Protokolle früherer Sigungen erledigt war. Man ist geneigt, darin ein günstiges Zeichen zu er blicken. Es verlautet, der Zar neige dem Plane zu, die Nordhälfte Sachalins an die Japaner abzutreten und die Kosten der Unterhaltung der Kriegsgefangenen in Japan zu zahlen.

CB Lofio, 27. August. Das javanische Geschwader unter Admiral Kataofa hat sich der Stadt Ochotst in Nord- Sibirien bemächtigt.

Steheuer landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Heffen für Dienstag, 29 Auguft. Temperatur wenig verändert, vorwiegend trüb, Regenfälle, später vorübergehend etwas aufheiternd. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

der

Berantwortlich: für die Politik und den Inseratentet:

§ Butzbach, 27. Auguft. Bermißt wird seit vorige Woche der hiesige 17jährige Kaufmannsgehülfe Linkmann. *** Schotten, 27. August. Am Ludwigstage fand in dem Behrerheim Bogelsberg eine Familienkonferenz ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belke oberhessischer Lehrer statt.

in Gießen.