25. d. Mts. 6000 Mann japanischer Truppen mit Artillerie das Gebiet zwischen Sinmingting und dem Liaofluß und marschierten in nordwestlicher Richtung auf Jafumen. Der Leiter der russischen Bank in Mukden hat die Anweisung erhalten, die Vorbereitungen für die Schließung der Bank zu treffen; in der Stadt herrscht große Unruhe. Dazu hätte man in Mukden, wenn sich das Gerücht von der Besetzung Fafumens durch eine japanische Truppenmacht von 40 000 Mann bestätigt, allen Grund. Jakumen liegt direkt im Rücken der russischen Stellung. Das würde der Anfang vom Ende sein.
Ruffifche Senfationen.
Geheimrat Kobeko ist mit seinen Beratungen über die Reformen des russischen Preßwesens und die Abschaffung der Zensur noch lange nicht zu Ende, und bis dahin werden Gerüchte, Klatsch, Sensation ihre unkontrollierbare Herrschaft weiter führen. Eine ganze Reihe solcher Berichte, bei denen Wahrheit und Dichtung zu einem unentwirrbaren Ganzen verbunden sind, liegen aus Rußland vor.
Die Flucht des Priesters Gapon. Romantische Erzählungen, die, wenn erfunden, jedenfalls gut erfunden sind, werden über die Flucht Gapons verbreitet. Ein Freund des Priesters berichtet, daß dieser vor seiner Entweichung sich Bart und Haar habe abscheren lassen und sich in Bauernkleidern auf den Weg gemacht habe, 4000 Rubel Gold in der Tasche. Gapon habe Trunkenheit geHeuchelt. Die volle Branntweinflasche und Gapons Schnurren bahnten den beiden Freunden den Weg, verschafften ihnen Vertrauen, ersetzten ihnen den fehlenden Paß. In Viborg wurden sie von einem Beamten angehalten und ausgefragt, ob sie etwas von Gapon wüßten. Mit gut gespielter Stupidität nahmen sie Gapon für eine Kub oder für ein Dorf und entwaffneten auf diese Weise jeden Verdacht, der sich etiva regen mochte. Von Viborg kamen sie zu Schlitten nach Helsingfors, von dort nach Abo an der finnländischen Küste, ivo sie Gelegenheit zu verschwiegener Ueberfahrt nach Schweden zu finden hofften. In Abo wurde Gapon von einem Freund erkannt, der von den Petersburger Vorkommnissen noch nichts wußte und der für sichere Ueberfahrt sorgte. Jetzt ist Gavon in der Schweiz. Sein Freund, von dem diese Erzählung stammt, versichert, daß Gapon sein legtes Wort noch nicht gesprochen habe.
Der Mörder des Großfürsten Sergius entflohen. Ist der Bericht über die Flucht Gapons romantisch, so Hlingt geradezu unglaublich, daß es dem Mörder des Großfirsten Sergius gelungen sei, aus dem Gefängnis zu entkommen. Die Genossen des Mörders hätten sich mit diesem in Verbindung gesetzt, ihm die Uniform eines Gefängnisärters zugesteckt, und so habe der Häftling unangefochten die Militärwachen passiert, die natürlich nicht ahnten, wer an ihnen vorüberging. Selbstverständlich sind solche Meldungen mit allem Zweifel aufzunehmen, um so mehr, als sie sich ziemlich regelmäßig nach jedem Attentat wiederholen, ohne daß sie sich jemals bewahrheitet hätten.
General Gripenberg verhaftet.
In dieselbe Kategorie der Unglaublichkeiten gehört das Gerücht, daß General Gripenberg auf Befehl des Zaren berhaftet und nach der Peter Pauls- Festung verbracht worden sei, um vor ein Kriegsgericht gestellt zu werden unter der Beschuldigung, er habe den Befehlen der Vorgesetzten Gehorsam verweigert und seinen Posten vor dem Feind verlassen. Man ersicht daraus, daß in Rußland jezt nichts für unmöglich gehalten wird.
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Der Aufstand im Petroleumgebiet.
Im Arbeiterviertel( Harzachan) von Batum haben die Behörden Haussuchungen nach Waffen angestellt und die Ueberwachung durch Truppen angeordnet. Ganz ruhig ist es dabei nicht zugegangen. Wenigstens wird berichtet, daß ein Unteroffizier und ein Soldat verlegt worden seien. daß die wohlhabenden Bewohner ihre mobilen Besitztümer zum Debot auf die Bank bringen. Auf dem Distrikt Gonin haben sich die Unruhen ausgedehnt. Bemerkenswert ist, daß diese aufständischen Bewegungen, die sich auch in Baku zeigen, insofern politischen Charakter haben, als dabei Forderungen auf Beseitigung der Petroleumsteuer und auf Aenderungen in der Verwaltung laut werden. In Baku Stockt der Börsen- und Geschäftsverkehr vollständig, die Stimmung der Bevölkerung ist gedrückt. Die kaufmännischen und sonstigen Notablen haben telegraphisch an den Bräsidenten des Ministerkomitees Witte das Ersuchen um Schub für Leben und Besitz gerichtet. Aus Kursk erfährt man, daß auch dort die öffentliche Sicherheit bedroht ist, da der Gouberneur für nötig befunden hat, strenge Maßregeln gegen die Veranstaltung von Unruhen anzufündigen.
Hinrichtung von Soldaten.
Daß die Soldaten, die auf dem Weg nach Ostasien sind, fich manchmal nicht gerade musterhaft benehmen, ist begreiflich. Manchmal mag man ihnen auch mehr als nötig durch die Finger gesehen haben. Jetzt scheint man durch Strenge abschrecken zu wollen. In Omsk hatten 6 Soldaten Eßwaren geraubt und den Besitzer mit einem Beil verwundet. Man hat zwei von ihnen gehängt, die anderen vier zu 20 Jahren Broangsarbeit verurteilt.
Die Dolitik.
Auf der bevorstehenden Frühjahrsreise nach dem Mittelmeer wird Kaiser Wilhelm gemäß den bisher getroffenen Bestimmungen wieder Vigo berühren und auch Lissabon anlaufen, um die Könige von Spanien und Portugal zu be= grüßen. Die herzliche Aufnahme, die Infant Don Carlos in Berlin gefunden, hat in Madrid auf das sympathischste be= rührt. Don Carlos hat alsbald nach seiner Rückkehr bei der deutschen Botschaft in Madrid vorgesprochen und seinem Dank Ausdruck gegeben.
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Auch in Hannover ist bei den Studierenden der Technischen Hochschule der Friede wieder eingekehrt. Die Relegierung der Studenten Heile und Zimmermann ist durch den Unterrichtsminister in einen Verweis umgewandelt wor= den. Der studentische Ausschuß tritt in seine vorigen Rechte wieder ein und empfiehlt die Aufnahme des Besuchs der Borlesungen vom heutigen Dienstag an.
Hof und Gesellschaft.
Prinz Friedrich Leopold von Preußen hat die Reise nach Ostasien angetreten. Der Kaiser gab dem Prinzen das Geleit zum Bahnhofe. Die Reise ging zunächst via München nach Genua und von dort zu Schiff weiter.
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Von neuem wird versichert, daß der Prinz von Wales, Englands Thronfolger, infolge seines LungenLeidens, sich nicht mehr den Unbilden des englischen Winters aussetzen dürfe. Er wird den ganzen nächsten Winter, vom November bis zum März 1906, in Indien zubringen.
Deutfcher Reichstag.
( 150. Sigung.)
CB Berlin, 27. Februar.
Heute wurde zunächst die zweite Beratung des M- rine amts beendet; die Abstimmung über die für 29 Fregattenkapitäne geforderten Zulagen wurden wegen der überaus schwachen Besetzung des Hauses ausgesezt, im übrigen schloß sich das Parlament durchweg den Beschlüssen der Budgetkommission an. Ebenso fand der Etat für& iautschau glatte Erledigung. Dann folgte die Fortsetzung der zweiten Beratung des Etats für das Reich samt des Innern, die vor mehr als drei Tagen begonnen und dann unterbrochen war. In den ersten Tagen des Februar hatte das Haus zunächst eine Anzahl Resolutionen, betreffend die Lage der Bergarbeiter, diskutiert, es blieben aber immer noch 20 übrig, die der Erörterung harren. Sie beschäftigen sich zum größten Teil mit sozialpolitischen Fragen, die auch schon in der Form von Initiativanträgen oder Interpellationen an das Haus gekommen sind: Sonntagsruhe, Schutz der Hausindustriearbeiter, Reichsarbeitsamt, Marimalarbeitstag und Aehnliches. Eingebracht sind diese Resolutionen zumeist von den Sozialdemokraten und dem Zentrum, für das als erster der Benjamin des Hauses, Abg. Erzberger sprach. Aber auch andere Parteien sind nicht müßig gewesen; es hat u. a. die freisinnige Volkspartei Anträge gestellt, die teilweise recht aktuelles Interesse befizen. So verlangen sie eine einheitliche Regelung des Automobilverkehrs, die Verleihung des Wandergewerbescheins an Handelsagenten und eine Untersuchung über das Bestehen und den Umfang von Mißständen, die durch Bestechung von Angestellten durch Lieferanten zu ungunsten der Arbeitgeber im gewerblichen Leben herbeigeführt werden. Doch kamen diese Fragen vorerst noch nicht zur Verhandlung, da nach Herrn Erzberger der Sozialdemokrat Wurm das Wort erhielt, der sich in allgemeinen Betrachtungen über unsere Sozialpolitik erging und zugleich ankündigte, daß die Sozialdemokraten sich mit einer generellen Besprechung nicht zufrieden geben, sondern sich vorbehalten, jede einzelne ihrer Resolutionen besonders zu begründen. Wie da der Etat bis zum 1. April fertig werden soll, ist allerdings nicht ein. zusehen.
Nab und Fern.
Italienische Eisenbahnmisère. Infolge von eigenartigen Manövern der italienischen Eisenbahnangestellten, die durch Berufung auf formell noch gültige, aber tatsächlich längst überholte Dienstvorschriften den Betrieb künstlich verzögern, um gewisse politische Forderungen zu erzwingen, ist allenthalben Stockung im Verkehr eingetreten. Wie aus Rom gemeldet wird, sind die Gleise des dortigen Bahnhofs überfüllt; die ankommenden Züge müssen an der kleinen Haltestelle Tre Archi, 2 Kilometer vor Nom, lange anhalten. Die meisten Reisenden ziehen es vor, die Strecke bis Rom zu Fuß zurückzulegen. Die Wartesäle des Bahnhofs glichen abends Biwaks. Die öffentliche Meinung, besonders die Reisenden und die Handelsverbände sprechen sich sehr ab= fällig über die Haltung des Eisenbahnpersonals aus.
Der Raubmörder Alramseder, der gestern( Montag) früh hingerichtet wurde, hat kurz, bevor er das Schafott betrat, sein Verbrechen doch noch eingestanden. Es war gestern gerade ein Jahr, daß er den Doppelmord in Ebersberg begangen hat.
Ein frecher Raubanfall auf einen Kasserboten wurde in Berlin am hellen Tage auf der Straße ausgeführt. Ein Kassenbote der Deutschen Bank, der eine sehr große Summe, angeblich ½ Million, in einem Sack auf der Schulter trug, wurde von einem Mann angefallen, der ihm Schneeberger Schnupftabat in die Augen warf. Dem Räuber wäre, wenn der Bote allein gewesen wäre, sein Vorhaben sicher gelungen. Er hatte ihn durch den Tabak gänzlich geblendet. Doch hatte er nicht damit gerechnet, daß wenige Schritte hinter dem Boten zwei Männer kamen, die ihm zur Bedeckung mitgegeben waren. Diese faßten den Verbrecher, bei dem man einen mit sechs Patronen geladenen Revolver fand.
* Vom Posten verwundet. Bei Metz wurde der Rentner Bogenez aus Woippy von dem Posten am Feldbahndepot beim Bahnhof Devant- les- Ponts durch eine Kugel schwer verwundet. Bogenez, der sich nach Mitternacht auf dem Heimweg befand, wurde vom Posten dreimal angerufen, gab aber keine Antwort. Darauf feuerte der Soldat instruktionsmäßig.
Großer Brand in Neworleans. Die Stuyfesands- Docks und die Endstation der Illionois- Zentralbahn in Neworleans sind durch Feuer zerstört. Es sind 12 ganze GebäudeBierecke mit Ladeneinrichtungen und Schuppen so gut wie vollständig zerstört, dazu 21 Getreide- Elevatoren, sämtlich Gebäude modernster Bauart. Die ganze Getreideausfuhr ist an dieser Stelle unterbrochen. Allein der Brandschaden wird auf 5 Millionen Dollars geschäßt.
Grubenunglück. In Wilio in West- Virginien erfolgte in einer Grube der United States Coal and Coke- Company eine verheerende Explosion. Von den in der Grube befindlichen Bergleuten wurden 25 getötet. Erst 15 Leichen fonnten geborgen werden.
A Berdingungswesen in allen Zweigen Der Staatsverwaltung betr.
Die Herrn Handwerksmeister unseres Leserkreises wird es interessiren, einige sehr wichtige Vorschriften und Bestimmungen aus dem ministeriellen Erlasse vom 16. Juni 1893, betreffend das Verdingungswesen, wörtlich zu erfahren.
Unter Abschnitt 7- Zuschlagseinteilung- heißt es: Die niedrigste Geldforderung als solche ist bei der Buschlageerteilung feineswegs vorzugsweise zu berücksichtigen.
Der Zuschlag darf nur auf ein in jeder Beziehung
annehmbares, die tüchtige und rechtzeitige Ausführung der betr. Arbeit oder Lieferung gewährleistendes Gebot erteilt werden.
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Ausgeschlossen von der Berücksichtigung sind solche Au- Graziella" gefiel ber a) welche den der Ausschreibung zu Grunde gelegten Be immer allzu wähler
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b) welche rach den von den Bewerbern eingereichten Proben für den vorliegenden Zweck nicht geeignet sind; c) welche eine in offenbarem Mißverhältnis zu der betreffenden Leistung oder Lieferung stehende Preis forderung enthalten, sodaß nach dem geforderten Preise an und für sich eine tüchtige Ausführung nicht erwartet werden kann.
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Nur ausnahmsweise darf in dem letteren Falle( zu c.) der Zuschlag erteilt werden, sofern der Bewerber als zu berläßig und leistungsfähig bekannt ist und ausreichende Gründe für die Abgabe des ausnahmweise niedrigen Gebotes beigebracht werden.
Im übrigen ist bei öffentlichen Ausschreibungen der Zuschlag demjenigen der drei Mindestfordernden zu er teilen, dessen Angebot unter Berücksichtigung aller in Betracht tommenden Umstände als das annehmbarste zu erachten ist. Beim Vorhandensein erheblicher Gründe kann jedoch ausnahmsweise auch einem Bewerber, welcher nicht zu den drei Mindeftfordernden gehört, der Zuschlag erteilt werden.
Bei engeren Ausschreibungen hat unter sonst gleichwertigen Angeboten die Vergebung an den Mindestfordernden zu erfolgen. Sind ausnahmsweise den Bewerbern die näheren Vorschläge in Betreff der im einzelnen zu wählenden Konstruktionen und Einrichtungen überlassen worden, so ist der Zuschlag auf dasjenige Gebot zu erteilen, welches für den gegebenen Fall als das geeignetste und zugleich in Abwägung aller in Betracht kommenden Umstände als das preiswürdigste erscheint.
Ift feines der hiernach in Betracht kommenden Gebote für annehmbar zu erachten, so sind sämtliche Gebote abzulehnen.
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Bei der Vergebung von Bauarbeiten sind im Falle gleichwertiger Angebote in der Regel die am Orte der Ausführung oder in der Nähe desselben wohnenden Gewerbetreibenden vorzugsweise zu berücksichtigen.
Bei Lieferungen verdienen unter der gleichen Voraussegung der Ersteller den Vorzug vor den Händlern. Wenn die Handwerker vorstehende Bestimmungen be achten würden, so würde ihnen mancher Nachteil erspart bleiben.
Lokales.
28. Februar 1905.
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* Die nächste Stadtverordnetensizung am Donnerstag, den 2. März, nachmittags 4 Uhr, umfaßt folgende Tagesordnung: 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch des Dr. Zinßer für die Goethestraße neben der Johannesfirche; hier Dispens. Baugesuch des J. H. Ihring für Landgraf Philipp- Plaz 9; hier Dispens. Baugesuch des Johs. Prang für die Hammstraße; hier Dispens. 5. Bes such der Firma Büttner& Damm um Erlaubnis eines Errichtung Backsteinmacherhäuschens.
zur
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6. Desgleichen des H. W. Ninn. Lagerung von Grabsteinen im Hewel'schen Vorgarten. 8. Abänderung des Fluchtlinienplans für das Gelände zwischen Mittelweg und Veterinärklinik. 9. Kauf mit E. H. Müller Eheleuten. 10. Verpachtung von Gelände aus der Margarethenhütte. 11. Disposition der Pumpenanlage für die Kläranlage. 12. Beschaffung eines Dampftessels für die Kläranlage. 13. Lieferung von Zement für die Sielbauten. 14. Umänderung eines Schlachthauswagens zu einem Aranwagen. -15. Vorlage der Rechnung und des Verwaltungsberichts für 1903. 16. Vorlage der Rechnung des Gas- und Wasserwerks für 1903. 17. Borlage der Rechnung des Elektrizitätswerts. 18. Jugendfest 1904; Rechnungsstellung. 19. Voranschlag des Gaswerks für 1905. 20. Voranschlag des Wasserwerks. 21. Voranschlag des Elektrizitätswerks. 22. Boranschlag des Polizeiamts.23. Voranschlag des Stadterweiterungsfonds. 24. Beschaffung von Räumen für die Bürgermeisterei. 25. Ges such des Oberhessischen Geschichtsvereins dahier um Ueberlassung einiger gelegentlich der Kanalisationsarbeiten gefundener 26. Droschtentarif für Fahrten nach dem Eichenstämme. Braunsteinbergwerk. 27. Die Leseholznuzung in den Stadtwaldungen. 28. Gesuch des Wilhelm Schmid da hier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Löwen. gasse 2. 29. Desgleichen des Peter Waterkamp dahier für die Steinstraße 76. 30. Desgleichen des A. 8 pp dahier für die Frankfurterstraße 36. 31. Desgleichen des A. Simeth dahier für die Walltorstraße 24. 32. Gesuch der Witwe der Eva Graf dahier um Erlaubnis zum Branntweinverkauf im Hause Landgraf Philipp- Plas Nr. 8. 33. Gesuch des Gustav Adolf Müller dahier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Bahnhofstraße 34. ** Der Gendarm i. P. Georg Schneider zu Gießen hat eine Petition bei der Zweiten Kammer eingereicht, in der er um Erhöhung seiner Pension nachsucht, da seine Dienstunfähigkeit infolge eines Unfalles im Dienste eingetreten sei.
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** Ein Kursus für Fleisch beschauer beginnt morgen im Gießener Schlachthaus unter Leitung des Schlachthof- Direktors Dr. Liebe.
** Die Staare sind bereits eingetroffen und haben damit den nicht mehr fernen Frühling angekündigt.
A Konzertverein Gießen. Das zweite Orchester tonzert fand am Sonntag in der gut besetzten Turnhalle statt. Zu Beginn der Vortragsfolge hörten wir Wagners wunderbares Vorspiel und Schluß des 3. Aufzugs aus " Barsifal", leider in der Wirkung etwas durch das wenig stimmungsvolle Innere der Turnhalle beeinträchtigt. Mozarts Es- dur- Biolinkonzert fand durch seine anmutige Interpretin Fräulein Helene Ferchland Berlin eine
XBurgfolm on Intereffe fein mert nunmehr Fürften bon Sol tom Prinzen Geo Mede besonders h gebaut habe um
en Einwohnern quelle zu eröffne Bum Segen!
fönlich vorgeno „ Georgshütte".
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30 Jahre gewor arebrige Riefenwe
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