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Jegt. Man erwägt auch den Pau weiterer Kreuzer von 12 000 Tonnen. Die Torpedobootszerstörer und die Tor­pedobootsflotille sollen erheblich verstärkt werden. Für die­ses Jahr sind 15 Unterseeboote vorgesehen, von denen be= reits einige eingetroffen sind, sie liegen in Jokohama. Es finden Verhandlungen wegen Ankaufs cines chilenischen Kreuzers statt. Die japanische Mannschaft hat Japan zur Webernahme bereits verlassen.

Das Landheer bleibt hinter der Flotte nicht zurück. Es wird

ein fünftes japanisches Armeekorps anfgestellt. Ende des Monats wird die ganze Armee Nogis mit Oyama vereinigt sein. Die Truppen befinden sich in vorzüglicher Verfassung. Alle Leute unter 40 Jahren werden cineɣerziert. In Tokio liegen 30 000 Verwundete. Der Generalstabschef des Generals Nogi gibt die Verluste bei der Erstürmung des 203 Meter- Hügels auf 25 000 Tote und Verwundete an. Die Begeisterung des Volkes ist nach wie vor groß.

Die Operationen zur See.

Am 25. Dezember war die Ausbesserung der ganzen Flotte beendet. Bei Vorneo liegen drei Kreuzer und ver­schiedene Zerstörer. Eine andere Kreuzerflotte geht nach dem Süden. Die Admirale Togo und Kamimura folgen mit drei Schlachtschiffen. Drei Kreuzer erster Klasse kreuzen in der Tongarustraße, drei ungepanzerte Kreuzer und das alte chi­nesische Linienschiff Tschinjen" bewachen die Tsushima­straße. Die Erklärung der Blokade von Wladivostok wird erwartet. Auf Formosa landete eine Division. Der Kreuzer 2. Klasse Takasago" ist offenbar verloren gegangen, da die Namen der ganzen Besatzung in der Verlustliste erschienen find.

Der Streik im Ruhrrevier.

Durch die energische Aktion der preußischen Staatsre­gierung, die in dem Entwurf eines Notberggesetes gipfelt, ist eine neue Phase in dem großen wirtschaftlichen Kampfe im Ruhrgebiet eingetreten. Die Arbeiterschaft muß aus den Regierungsvorschlägen erkennen, daß über ihr Wohl die Fürsorge des Staates mit Argusaugen wacht. Diese Ueberzeugung wird es ihr leichter machen, Groll und Trok fahren zu lassen und an die verlassenen Arbeitsstätten zurück. zukehren. Schon jetzt ist die beruhigende Wirkung der Re gierungskundgebung auf die Streifenden unverkennbar, und, wie es scheint, wird auch der Bund der bitgeber, der Bergbauliche Verein, eine versöhnlichere Haltung einnch­men. Welche Hoffnungen sich an die Erklärung der Regie. rung knüpfen, zeigt deutlich der folgende Bericht.

Neue Hoffnung auf Einigung. Essen, 27. Januar.

d. beizulegen, angenehm berührt. Als Vorbedingung, threrseits in Verhandlungen einzutreten, bezeichnen die Arbeitgeber aber die Zurücknahme der Proklamation des Generalstreffs. Ihren Standpunkt zu den Forderungen der Arbeiter haben sie in einer Denkschrift niedergelegt, die vom Kgl. Bergmeister Engel verfaßt ist und auch als Flugschrift verbreitet wird. Hier sei nur daraus hervorgehoben, daß Herr Engel das Wagennullen nicht nur als die mildeste, sondern auch die ge­rechteste Strafe für unrein mit Kohle geladen oder unge­nügend gefüllte Wagen bezeichnet. Wird einer Kamerad= schaft von 5-6 Mann ein Wagen genullt, so macht dies für den einzelnen etwa 15-18 Pfg. aus, während bei Ersatz des Nullens durch Verhängung einer Geldstrafe der schul­dige Hauer mindestens mit 1 Mt., bei Wiederholung und besonderer Hartnäckigkeit sogar bis zur Hälfte des ortsüb lichen Tagelohnes bestraft werden müßte. Bei der Verhän gung von Geldstrafen ist es aber ferner außerordentlich schwierig, den wirklich Schuldigen zu treffen. Bezüglich der 311 Ende einer Schicht gewonnenen Kohlen kann nur sehr schwer festgestellt werden, ob unreine oder mangelhaft bela dene Wagen aus der Förderschicht oder aus der derselben boraufgegangenen Schicht stammen.

Wie ein Lauffeuer durcheilte die Nachricht von dem be deutungsvollen Schritt der Regierung das ganze weite Streifgebiet. Was dem Entwurf nach beabsichtigt wird, ist ja in großen Zügen ungefähr das, was die Arbeiterschaft als unumgängliche Forderungen aufgestellt hatte: Gesetzliche Regelung der Arbeitszeit, einschließlich der Seilfahrt, soweil dies durch sanitäre Rücksichten geboten ist; gesetzliche Rege. lung des Ueber- und Nebenschichtenwesens; obligatorische Einführung von Arbeiterausschüssen, die auch besonders bei der Verwaltung derjenigen Zechenunterstützungsfassen mit­zuwirken haben, in welche Arbeiterbeiträge oder Strafgel der fließen; und endlich last not least Verbot des Wagennullens. In allen Versammlungen der Arbeiter wur­den diese Regierungsbeschlüsse mit Jubel begrüßt. Vorläu fig ist allerdings der Zorn wegen des kalt abweisenden Ver­haltens der Zechenverwaltungen noch zu groß, als daß sich iezt schon irgend eine Hand zum Frieden rühren wollte. Aber nicht zu zweifeln ist, daß die Ermahnungen, die von Obrigkeits wegen an die Streifenden gerichtet werden, erst einmal wieder zur Arbeit und damit vom Boden des Non­traktbruchs auf den des Rechts zurückzukehren, jezi einen wohlvorbereiteten Boden finden werden.

Der harte Zwang, wie er von einigen Zechenverwaltun gen gegen die streifenden Arbeiter ausgeübt worden ist, hat sie nicht mürbe gemacht, sondern nur verbittert. Gelassenen Mutes nahmen sie bei der Ablöhnung die Abkehr" in Emp­fang, den Entlassungsschein, der ihnen schwarz auf weiß be­fundet, daß sie aus dem Dienst der Zeche ausgeschieden sind. trotzdem dieser bei vielen zugleich die baldige Räumung der von der Zeche gemieteten Koloniewohnung mit in sich schließt. Von den Streifleitern wird diese letztere Maßregel als ein Trick der Grubenbesitzer bezeichnet. Sie sprechen in einem Flugblatt den Streifenden Mut ein, sie sollen sich durch so etwas nicht verblüffen lassen. Die Gemeinde-, Kreis-, Pro­vinzial- und Staatsbehörde duldet nicht, daß man euch auf die Straße setzt. Die Nachricht ist euch zugegangen, ihr seiet aus der Belegschaftsliste gestrichen und entlassen; oder es sind euch schon Abkehrscheine ins Haus gesandt. Dieses ist chenfalls ein Schreckschuß. Wer soll denn nachher den Be­trieb wieder in Gang bringen, wenn nicht die Bergleute?"

Trotz des konträr entgegengesetzten Standpunktes, den die Zechenverwaltungen den Forderungen der Arbeiter gegenüber bisher noch immer einnehmen, glaubt man doch daß es zu einem Einvernehmen kommen wird. Der erste Pfeiler der Brücke, die über den Abgrund zwischen den bei den Parteien führen soll, ist durch die Regierungsaktion fest aufgerichtet worden. Jest liegt es am guten Willen der gegenseitigen Führer, weiteres Material zu einem festen und dauernden Bau herbeizutragen.

Die Politik.

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Im Aufstands- Gebiet in Südwestafrika geht leinkrieg weiter. Neuerdings wird von einem Erfolge der deutschen Waffen berichtet. Dem Leutnant v. Trotha gelang der Ueberfall einer Anzahl Werften der Nordbetha­nier bei Blutputz und Gorab. Es wurde viel Vieh erbeutet und dem Feind ein Verlust von 6 Toten beigebracht. Diel Farmer Krüger und Jonni Annis wurden aus der Gewalt­der Feinde befreit. Die Leichen der in den Kämpfen in Deutschsüdwestafrika gefallenen Offiziere Graf Arnim- Mus­fau und Egmont v. Buckow sind in Hamburg angekommen. und von dort nach den Stammgütern der Familien Muskou in Schlesien und Glinz in Posen befördert.

Man hofft, daß der Bergbauverein jetzt, wo er sieht, daß die Regierung sich in vielen Punkten auf seite der Arbeiter stellt, bei einem Friedensschluß von einer Maßregelung in der Tat abschen wird. Selbstverständlich muß, was dem einen recht, dem andern billig sein. Diejenigen, die sich nicht am Streik beteiligt und ruhig weiter gearbeitet haben, dür­fen deshalb von ihren Kameraden später nicht verhöhnt oder gar mißhandelt werden. Schon jetzt erklärt der Bergbau­berein ausdrücklich, daß die von verschiedenen Seiten ver­breitete Nachricht, wonach, falls die Streifenden die Arbeit wieder aufnehmen sollten, die jetzt Arbeitswilligen entlassen merden würden und einige Zechen dies den Ausständigen zugestanden hätten, selbstverständlich durchaus unwahr sei. Die Bergleute haben ja an sich schon so viele Mittel, miß­liebigen Kameraden die Arbeit sauer zu machen. Unter an= derem ist es sehr beliebt, denjenigen, den man aus der Be­legschaft heraus haben will, einfach nicht zu puckeln". Wenn die Kumpels", so nennen sich die Bergleute gern un­tereinander, von der Schicht heraufkommen, so helfen sie sich in der Waschanstalt gegenseitig beim Abschrubbern des Rüdens. Zwingen kann man nun niemand, einem Streif­brecher den Buckel zu säubern.

Alles wird jetzt darauf ankommen, welche Haltung der Bergbauliche Verein den Vorschlägen der Regierung und der Siebenerfommission gegenüber einnimmt. Wie es heißt, ist die Bertretung der Zechenbesitzer von der Absicht der Regie­cung, die Differenzen zwischen ihnen und den Streifenden

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(:) Die Frage, inwieweit die akademische Freiheit an den technischen Hochschulen zu gestatten ist, führt immer wieder zu neuen Konflikten zwischen den akademischen Behörden und den Studierenden. So hat neuerdings das Lehrerkollegium der Technischen Hochschule zu Braunschweig die Mitglieder. des aufgelösten Ausschusses der Studierenden mit der Strafe des consilium abeundi belegt.

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bindung zwischen Gießen und Köln ist nach den angestell' en Ermittelungen ein ausreichendes Bedürfnis nicht vorhanden; eine Verbesserung der Leitungsverbindung mit dem Rhein­land war jedoch für 1906 ongestrebt worden. Außerdem ist eine ganze Anzahl von Daten im rheinisch westfälischen Industriebezirke, im Siegerland und im unteren Westerwald in den Sprechbereich von Siegen einbezogen worden. M.- Gladbach, Rhyst und Remscheid konnte der Enrichtung des Sprechververkehrs wegen der staten Belastung der Leitung Frankfurt a. M.- Düsseldorf nur für die verkehrsschwache Beit getroffen worden.

Die Einrichtung von Telegraphenanstalten zum Fern­sprechhetrieb in Bieber, Fellingshausen, Coumbach und Frankenbach unter Anschaltung an die von Gußen über Rodheim a. d. Bieber zu verlängernde Leitung wird die Oberpostdirektion beim Reichspostamt für 1906 in Vorschlag bringen.

* Die Wahlen zum ungarischen Abgeordnetenhause hab mit einer Niederlage des Ministeriums Tisza geendet. D liberale Partei, auf die Tisza sich stützte, verlor eine gros Anzahl Mandate an die vereinigte Opposition. Es wi Tisza nichts übrig bleiben, als sein Amt niederzulegen, die Vorgänge, die zur Auflösung des Abgeordnetenhaus führten, die Wahlen zu einer Vertrauensfrage der Regierungs an das Volk stempelten. Man nimmt an, daß Szell oder Graf Julius Andrassy mit der Bildung des neuen Kabinet betraut werden. Der Verlust der liberalen Regierungspart wird von Seiten der Anhänger Tiszas selber auf mehr a 20 Mandate angegeben. Den größten Teil gewann die K futh- Partei.

1. Sigung der Großh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld un Lauterbach.

8wischen Hungen und Biederkopf ist der Sprechverkehr eingerichtet.

Alsfeld ist zum unbeschränkten Sprechbereich mit Dortmund, Hörde, Siegen, Bingelbach und Nieder- Gemünden, sowie zum zeitlich beschränkten Sprechverkehr mit Düsseldorf, Benrath, Ruß, Ratingen und Gernsheim zugelassen worden.

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In den Sprechbereich von Lauterbach sind ein­bezogen worden die Orte Berlin, Hannover, Leipzig, Hamburg, Bad- Kissingen, Niederthalhausen, Jagdschloß Wolfsgarten, Lauterbach( Herzogtum Gotha) und Ech­zell. Mit Hamburg und Leipzig fann aber der Sprech­verkehr nur während der verkehrsschwachen Zeit statt­finden. Ueber die Zulassung von München und Stutt­gart steht die Entscheidung noch aus. Altenschlirf hat denselben Sprechbereich wie Herbstein u. a. Anschluß an Darmstadt und Frankfurt a. M. erhalten.

Für Schlig ist der Sprechverkehr mit Berlin zu­nächst während der verkehrsschwachen Zeit zugelassen worden.

4. Von der Postverwaltung wird die Einführung von Markenheften erwogen, wie solche schon jetzt zum Teil im Auslande ausgegeben werden. Die Kammer war der Ansicht, daß solche Markenhefte im Gesamt­betrage von etwa 3-4 Mt. für die Geschäftswelt ohne jedes Interesse sind, befürwortete ihre Ausgabe jedoch im Interesse des Privatpublikums, besonders in dem jenigen des Reiseverkehrs. Ein größerer Absatz ist jedoch auch in diesen Kreisen nur bei Verzicht auf einen Zuschlag zu den Wertbetrage der Freimarken zu erwarten. ( Fortseßung folgt.)

Lokales.

28. Januar 1905.

Infolge Betriebsstörung sind wir gezwungen, das zweite Blatt hente ausfallen zu lassen u. bitten nasere Leser um Berücksichtigung dieses Umstandes.

Die Expedition.

S. Der diesjährige Kaiserpreis für den besten Herrenreiter im 18. Armeeforps wurde, nach der Bekannt­machung in der heutigen Parole Ausgabe dem Leutnant von Sydow vom Garde- Drag. Regt. Nr. 23 zu Teil.

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*** Stadttheater Gießen. Die Premiere Anna von Hehen findet nicht Montag, wie wir gestern durch Abdruck eines fehlerhaften Manustr pts mitteilten, sondern schon morgen Sonntag, den 29. Januar statt. Erwähnt sei noch, daß Anna von Hessen" in Anbetracht b sonderer Verhältnisse im Wochentags- Abonnement nicht zur Aufführung gelangen fann. Versäume deshalb niemand den Besuch der morgigen Borstellung. Gießen, 24. Januar 1905. Anwesend die Herren: Kommerzienrat Koch, Vor fißender, Kommerzienrat Heichelheim, Balser, Hook) Nowack, Rinn, Röhr, Kommerzienrat Schirmer Schmall, Stammler und Zurbuch, sowie der Syndifus Dr. Knipper und Assessor Dr. Fink.

( Protokoll Auszug.)

Vor Eintritt in die Beratung der Tagesordnung ge denkt der Vorsitzende der Verdienste des Herrn kommerzien­rat S. Seichelheim, ter zu Beginn dieses Jahres das Jubiläum seiner 25jährigen Witgliedschaft bei der Handelskammer feiern fonnte und gibt dem Wunsie Ausbruck, daß der Jubilar der Kammer noch lange Jahre seine Tätigkeit widmen möge.

Sodaun gedenkt der Vorsißende der Tätigkeit des aus­geschiedenen Herrn L. Moll- Grünberg und begrüßt s neugewählte Mitglied Herr Gg. Stammler- Grünberg

1. Wahl des Vorstandes und des Rechners. Bei der Wahl des Vorstandes werden, wie im vergangenen Jahre, Herr Kommerzienrat Koch als Vorsitzender und Her Kommerzienrat Heichelheim als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt, desgleichen Herr Nowack wiederum dis Rechner.

2. Der Ausschuß für Erledigung eiliger Sachen sßt sich wie im vorigen Jahre wieder aus en Vorstandsmitgliedern zusammen, die das Recht erhalten, m Bedürfnisfalle noch weitere Mitglieder der Kammer: zu fooptieren.

3. Fernsprech verfehr. Bei der Oberpostbireffion hatte die Kammer wiederholt die Ausdehnung und Ver­besserung der Fernsprechbereiche mehrerer Orte des Kammer­bezitfes beantragt.

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Demgemäß ist der Sprechbereich von Gießen erweitert worden auf Hannover, Dresden, Eisenach und Crefeld. Der Verkehr mit Dresden fann jedoch wegen der starken Be lastung der Leitungen Frautfurt a. M. Leipzig nur während der verkehrsschwachen Zeit stattfinden. Wegen Zuiajung von Bamberg sind Erhebungen noch im Gange. Zwischen Gießen und Frankfurt a. k. ist eine neue Fernsprechiertung hergest at worden, die vorigen Monat in Betrieb genommen worden ist. Zur Herstellung einer unmittelbaren er­

§ Die Brauttoilette unserer zufünftigen Landesmutter wird im Atelier der Frau Klara Bley, Hoflieferantin in Darmstadt angefertigt.

* Die Frankfurter Konferenz hessischer Geistlicher tritt am 6. Februar zu ihrer Winter­tagung in der Rosenau in Frankfurt zusammen

S Der dieser Tage in Nürnberg versammelte Vorstand des Bundes Deutscher Gastwirte, welcher eine Anzahl das Gastwirtegewerbe betreffende Fragen behandelte und dazu Stellung nahm, beschloß den diesjährigen Bundze tag am 26, 27. und 28. Juni d. J. in Karlsruhe abzuhalten.

)( Von der landwirtschaftlichen Landes­und Jubiläums Ausstellung in Mainz. Der Landwirtschaftsrat hat in der letzten Nummer der Hessischen landwirtschaftlichen Zeitschrift bereits die erfte borläufige Ausgabe der Ausstellungsordnung und des Preisbewerbsplanes der von ihm zu veranstaltenden landwirtschaftlichen Landes- und Jubiläumsausstellung, die im September in Mainz stattfinden wird, veröffent licht und versendet auf Wunsch allen Interessenten Exemplare. Mit Ausnahme für die Gruppen: Ge flügelzucht, Fischerei, Gartenbau, Forstwirtschaft und Jagd ist in derselben bereits der sehr umfangreiche Preisbewerbsplan für alle Ausstellungsabteilungen und Gruppen enthalten.

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Die verd.... Viehsperre. Kommt da vor wenigen Wochen der Beigeordnete eines Dorfes bet Gießen mit Schweinen nach der Stadt zum Viehmarkt, ohne einen Ausweis über seine Tiere betr. Seuche zu haben. Er wird vom Tierarzt und der Polizei ange halten und nicht zum Markte zugelassen. Da bricht's in ihm los, seine ländliche" Beredsamkeit wird zum Redestrom: Was wisse Se" spricht zum Polizisten ,, ich bin dr 3 woate im Ort, des gewiß'bel noch ä mul!" Es hilft ihm aber alles nichts und als auch noch der Erste" des Dorfes, der Gemeindevorstand mit der Bescheinigung zu Markte kam, da war's zu Ende. Er geht hin, läßt sich für?? Pfennig eine Bescheinig ung ausstellen und hält sein Wußchen" feil, innerlich

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Theyer in der Anficht in Mainz

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