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Ein Gemütsmensd. ,, Denken Sie sich heute Vormittag bin ich aus dem Automobil gestürzt."
Haben Sie sich verlegt?" ,, Nein, zum Glück bin ch auf meine Frau gefallen."
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Unter Badififchen. ,, Du, Emilie, hier wohnt ein Spezialist für Herzfrankheiten!"
,, Bist Du denn krank?" ,, Nein! Der könnte uns aber vielleicht sagen, ver von uns den Beutnant unglüdlicher Tiebt- Du oder ich!"
hm energisch die Türe Herr Silberberg! Bin
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Nr. 279.
Insertionspreis: Die einspaltige Betttzetle für ganz Oberbeffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Bfg.
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Montag den 27. November 1905
Gießener
14. Jahrgang
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Neuelle Nachrichten
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( Gießener Zeitung)
für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen.
Die direkten Reichssteuern.
Dem Steuerbouquet, mit dem Reichsschatzsekretär Freiherr v. Stengel vor den Reichstag treten wird, kann man den Vorzug der Mannigfaltigkeit unter keinen Umständen absprechen. Wer indirekte Abgaben für die besseren hält der Herr Reichsschazsekretär bietet sie ihm in reicher Abwechselung in der Gestalt der Biersteuer, der Tabaksteuer, der Automobil- Lurussteuer. Wer direkte Abgaben als ange= messene betrachtet dem bringt der Herr Reichsschatsekretär die Quittungssteuer, die Fahrscheinsteuer, die Reichserbschaftssteuer. Auf beiden Gebieten genug auch für einen verwöhnten Geschmack. Wer noch mehr haben wollte, müßte sich schon den Vorwurf der Gefräßigkeit gefallen lassen. Nur Schade: der Steuernmann ist nie und nirgend ein willtommener Gast. Wer eine Steuer vor der anderen bevorzugt, der liebt sie noch lange nicht, der hat sie blos weniger ungern, und niemals ist der zur Zahlung Verpflichtete zu denen zu rechnen, die ein milderes Urteil haben. Das fluge Wort: Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen" hat für den Steuergesetzgeber feine Geltung, denn bei ihm heißt es in Wahrheit: Wer vieles nimmt, wird manchem etwas nehmen." Kein Wunder daher, daß Freiher v. Stengel gegenwärtig der wenigst populäre Mann in Deutschland ist und es auch wohl auch noch eine Weile bleiben wird. Er selbst wird sich darüber feiner Täuschung hingegeben haben und mit Seelenruhe abwarten, daß die Wasser der Erregung sich verlaufen. Er ist für diese Erregung nur Deckadresse, noch dazu eine unfreiwillige. Nicht über ihn sollten die Leute flagen, sondern über die Notwendigkeit, der er wie alle Welt gehorsamen und sich fügen muß. Der Reichsschatzsekretär schlägt die Steuern nicht vor, weil er Freude daran hat, sondern weil das Reich ihren Ertrag nicht länger entbehren fann. Was sie einbringen werden, das ist alles, wie man zu sagen pflegt, vorgegessen Brot", schon längst bewilligt und als dauernde Ausgabe in den Etat eingestellt, Wer die Steuern nicht mochte, durfte die Ausgoben nicht bewilligen; wer aber die Ausgaben guthieß, der hat damit auch schon die Steuern bewilligt. Es ist unlogisch und unaufrichtig, ja es ist direkt uuehrlich, Ausgaben zu ge=" nehmigen oder gar direkt zu verlangen, ohne zu den Opfern bereit zu sein, die mit der Deckung der Ausgaben verknüpft find. Mehr als eine Aufwendung ist auf Aufforderung des Reichstags gemacht worden, mehr als eine wird noch gemacht werden. Schon in der nächsten Session werden wir wieder mehrere Beispiele sehen: in der Aufbesserung der Wohnungsgeldzuschüsse für die Unterbeamten und in der Erhöhung der Bezüge der Militärpensionäre. In dem einen wie dem andern Falle sind die Forderungen des Reichstags gerecht gewesen, und niemand denkt daran, sie zurückzuziehen oder zu bedauern. Aber in die Konsequenzen muß man sich ohne Murren schicken, und die Konsequenzen sind: neue Steuern. Reich und Staat und Kommune tönnen nichts geben, was sie nicht anderswoher holen, und der vierten Dimension vermag feine Zauberkunst Geld zu entlocken.
Es ist früher schon gesagt worden, der Herr Reichsschatzsekretär werde sich aus seinem Steuerkuchen nicht ,, die Rosinen herauspolten lassen"; er bestehe darauf, daß man alle seine Steuervorschläge als einheitlich Ganzes betrachte und behandle. Damit soll natürlich nicht gefordert sein, daß der Reichstag unbesehen alles gutheißen, zu allem Ja und Amen sagen müsse. Davon fann natürlich nicht die Rede sein. Das Recht des Reichstags zur Abänderung im Einzelnen bleibt unverkürzt. Nur soll man nicht außer Augen lassen, daß die verschiedenen Vorschläge zu einander gehören. und in einem inneren Zusammenhang mit einander stehen. Auch liegt es im allgemeinen Interesse, daß nicht Flickwerk geleistet, daß ganze Arbeit getan werde, mit anderen Worten: die Borg- und Anleihewirtschaft muß aufhören, für eine ge= regelte und gesicherte Schuldentilgung muß gesorgt werden, von den Einzelstaaten muß die Bedrohung ihres finanziellen Gleichgewichts durch übergroße Matrikularumlagen abgelenkt werden. Das zu erreichen, ist ein Ertrag von 250 Millionen Mart jährlich notwendig, und solcher Ertrag läßt sich weder aus einer einzigen Steuer noch aus einer einzigen Steuerart gewinner Direkte und indirekte Abgaben müssen hier zusammenfueßen, und zu einer klugen Reichsfinanzwirtschaft gehört es, die direkten Abgaben in einem rechten Verhältnis zu den indirekten Abgaben zu belassen, nicht die eine Steuerart allein in Anspruch zu nehmen, ohne zugleich die andere in entsprechendem Maß zu pflegen. Das ist der ,, innere Zusammenhang" der einzelnen Steuervorschläge, von dem wir gesprochen haben.
Das ändert, wie gesagt, nichts an dem Recht und an der Pflicht des Reichstags, jede einzelne Steuerempfehlung genau zu prüfen, hier oder da einen Gegenvorschlag zu machen, dessen Prüfung wieder dem Bundesrat zusteht. Nur das oben umschriebene Ziel muß man fest und unverrückt im Auge behalten: das Ziel der Wiederherstellung der Ordnung der Reichsfinanzen und der Sicherung dieser Ordnung.
Die Matrikularumlagen, die in die Finanzen der Einzelstaaten oft mit empfindlicher Störung eingegriffen haben, will der Reichsschaßsekretär in normalen Zeiten nicht über 24 Millionen Mark oder 40 Pfennige auf den Kopf der Bevölkerung anwachsen lassen. Von der Reichserbschaftssteuer, die den Erbgang von Eltern auf Kinder und unter Eheleuten
freiläßt, wird ein Drittel des auf 72 Millionen Mark ge= schätzten Jahresertrages den Einzelstaaten zugewiesen; die übrigen zwei Drittel sollen in jedem Etat dem jeweiligen Bedarf angepaßt werden. Ob die Fahrkartensteuer, die von jedem Eisenbahnbillet zum Preis von 2 Mark und darüber, die Frachtscheinsteuer, die von jedem Post- und Eisenbahnund Schiffs- Frachtgutstück erhoben werden soll, nicht besser durch eine intensivere Ausgestaltung der Quittungssteuer zu ersetzen wären, wird zu erwägen sein. Wenn die Quittungssteuer nicht, wie der Vorschlag lautet, bei 20 Mart, sondern schon bei 5 Mart anfängt, so umfaßt sie alle teureren Konzertund Theaterbillets, alle Fahrscheine der zweiten und ersten Eisenbahnklasse für Reisen, die über die Vorortentfernung irgend erheblich hinausgehen, und der Ertrag ist dann auf 100 Millionen Mark zu schäßen. Bei solchem Aufkommen ließe sich vielleicht auf die eine oder andere der übrigen neuen Abgaben verzichten.
König Haakons Einzug.
Die neue Monarchie im alten Nordland. Begleitet von den guten Wünschen der europäischen Welt, unter dem Jubel der Bevölkerung Christianias hat der- neugekürte Monarch seinen Einzug in die Residenz gehalten. Zu den günstigen Vorzeichen für die beginnende Regierungstätigkeit zählt nicht in letzter Linie die Teilnahme eines Kriegsschiffes des mächtigen deutschen Reiches. An Bord befindet sich Prinz Heinrich, der Bruder des Kaisers. Damit ist zur Genüge bekundet, wie freundschaftlich und wohlwollend die maßgebenden Kreise in Berlin, mit ihnen aber auch das ge= samte deutsche Volk der neugeschaffenen politischen Situation in Skandinavien gegenübertreten. Mit aufrichtigem Herzen wünscht man der stamm- und geistesverwandten Nation Glück und Gedeihen, Glück für die errungene Selbständigkeit, Gedeihen und Entfaltung aller Kräfte zur fortschreitenden KulturEntwickelung.
Das Land der alten Wifinger blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Bestimmtere Formen nimmt diese erst an, als Harald Schönhaar im 9. und 10. Jahr= hundert die einzelnen bis dahin unter Stammeshäuptlingen stehenden Landschaften zu einem Reiche vereinigte. Schon unter seinem Enkel Harald Graufell fiel Norwegen zum erstenmal an Dänemark, Knut der Große von Dänemark eroberte es zum zweitenmal. Wieder selbständig nach Knuts Tode, wurde Norwegen später infolge Aussterbens seiner Königsfamilie mit Schweden vereinigt, bis dann Margarete, die Tochter Waldemar Atterdags von Dänemark alle drei skandinavische Kronen auf ihrem energischen Haupte vereinigte. Schweden schied wieder aus dieser skandinavischen Union aus, Norwegen blieb aber bis 1814 mit Dänemark verbunden, bis die Niederwerfung Napoleons eine Demütigung Dänemarks brachte und Norwegen als selbständiger Staat mit Schweden unter der durch den ehemaligen Feldwebel der französischen Armee begründeten Dynastie Bernadotte vereinigt wurde.
Nun hat sich Norgeland abermals auf eigene Füße gestellt, den Vertrag mit Schweden zerrissen, und ein dänischer Aber Königssproß nimmt das verwaiste Szepter auf. nicht als Eroberer kommt er, in freier unbeeinflußter Entschließung boten ihm die Normannen ihre Krone. Schon während der Union mit Schweden hat Norwegen sich fast allein regiert. Das Volk ist freiheitsliebend und im Grunde feines Wesens demokratisch. Das Storthing ist stolz auf seine Unabhängigkeit, nnd wenn trotzdem die monarchische Regierungsform gewählt wurde, so fonnte man von vornherein wissen, daß die Königsgewalt Haafons VII. in streng umrissenen Grenzen bleiben würde. Im Gegensatz zu anderen fonstitutionellen Fürsten Europas, denen die Geseze ihres Landes eine ähnliche Stellung anweisen, wird auch das äußere Auftreten des norwegischen Königs höchst bürgerlich bleiben. Der Titel König Haakons lautet einfach König von Norwegen." Die unter seinem Namen herauskommenden Gesetze und Verfügungen werden des würdevollen Pluralis majestatis ,, Wir von Gottes Gnaden" entbehren. Es wird schlicht heißen, Jch Haakon, König von Norwegen, tue fund"
das Gottesgnadentum wird vollständig ausgeschaltet. Als Anredeform will man statt des gebräuchlichen ,, Ew. Majestät" das altnordische Herr König" einführen. Die Königin Maud, Tochter König Eduard VII. von England, erhält nur zwei Hofdamen, der König zwei alle sechs Monate wechselnde Adjutanten und einige festangestellte Sekretäre, KammerHerren existieren nicht. Den Verkehr in Adelsfreisen muß das junge Königspaar verschmerzen, da der Adel in Norwegen abgeschafft ist, sehr reiche Leute sind ebenfalls selten. Zu allem Ueberfluß hat die jeßige norwegische Regierung soeben auch den Exzellenztitel für die Minister gestrichen.
Doch zu dem inneren Gemeinsamkeitsgefühl zwischen Volk und Herrscher haben solche Aeußerlichkeiten nie beigetragen. König Haakon wird also gern darauf verzichten, tommt er doch sicherlich mit den besten Absichten für Volf und Staat in sein neues Vaterland. Die Norweger sind nüchterne, aber ehrliche und sympathische Menschen, versteht die Königsfamilie einigermaßen mit ihnen zusammenzuwachsen, so blüht dem alten Norge eine gute Zukunft. Nach diesem Ziel darf man ruhig seine Wünsche schicken.
Der gehetzte Sultan.
( Eig. Bericht.)
Konstantinopel, 24. November. Was die Kenner, die wirklichen Kenner der hiesigen Verhältnisse längst vorausgesagt haben, ist eingetreten: Sultan Abdul Hamid, der sonst kein Freund extremer Entschließungen ist und lieber flug laviert, als es auf eine schnelle Entscheidung ankommen läßt, hat das Ultimatum der Signatara mächte des Berliner Vertrages abgelehnt. So unwesentlich die Motivierung der Ablehnung hinsichtlich der Wirkung und der Folgen ist, so muß doch zugegeben werden, daß die Pforte fich nicht ohne Grund darauf beruft, sie selbst sei den meisten der ihr auferlegten Verpflichtungen nachgekommen, aber den Verpflichtungen ihr gegenüber sei man durchaus nicht in dem gleichen Maße gerecht geworden. Ebenso zutreffend ist die Bemerkung der Pforte, daß sie die Einsetzung eines General- Inspektors mit Zivil- Agenten, die Umgestaltung der Gendarmerie mit ausländischen Offizieren nur auf bestimmte Zeit und unter her ausdrüdlichen Be dingung zugestanden habe, unabhängigkeit, Integrität und Würde der türkischen Regierung in Mazedonien dürften nicht barunter leiden. Es ist schon eine Art Entgegenkommen, menn die Pforte die Mandate der Beilagenten ein letztes Mal und auf mei Jahre zu verlängern fich bereit erklärt. Endlich versichert die Bforte, und darin wird inan ihr Glauben wohl nirgends versagen, daß es einzig non außen fommende Verbegungen gewelen find, die die ruhige und ordnungsmäßige Entwung der Dinge in Mazedonien gestört haben. Die Bulgares and Griechen werden nicht als Anstifter der Verhegung ausdrücklich genannt; bat war aber auch nicht nötig, man tennt sie ohnehin
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Daß trop der nunmehr drohenden Flottendemonstration Eie türkische Verölferung sich ruhig verhält, ist erstaunlich genug. Freilich, die Seiten sind vorüber, in denen der islamitische Fanatismus am Goldenen Horn bei jedem geringfügigsten Anlaß aufflammate, in denen die Gemahlin des russischen Gesandter Botschafter gab es dar noch nicht Beleidigungen und selbst Tätlichkeiten au scat war, weil sie sich auf der Straße in einem von der Pariser Mode vorgeschriebenen grünen Schleier hatte blicken lassen, während die grüne Farbe, die Farbe des Prophe, nach türkischer Auffassung dessen Nachkommen vorbeharen ist. Aber der unter dem Zwange der Verhältnisse zurüdeoämmte Fanatismus fann auch wieder hervorbrechen, und dürfte es sich zeigen, daß er an verwüstender Kraft faum etwas eingebüßt hat. Wenn Sultan Abdul Hamid den sorstellungen der Mächte durchaus nicht nachgibt, so geschieht das nicht, weil er nicht will, sondern weil er nicht darf, weil das Biederstreben der türkischen Bevölkerung ihm seinen Weg vorschreibt. Sultan Abdul Hamid weiß ganz genau, daß er schließlich von den Mächten überwunden werden wird. Er weiß aber auch, daß die Türken ihm wohl eine Niederlage, doch keine Nachgiebigkeit in einer Frage verzeihen würden, die in ihren Augen eine Frage der Würde ihres Religonsbekenntnisses und ihrer religiösen Vorschriften ist. Ob unter solchen Umständen der Einsatz dem möglichen Gewinne entspricht, müssen die Großmächte erwägen, ehe es zu spät ist. Wenn sie wollen, steht ihnen immer noch ein Ausweg offen. Die hier geschilderten Verhältnisse sind ihnen nicht unbekannt.
Politifche Rundschau.
Deutsches Reich.
* Der Bundesrat hat die Entwürfe der Geseze über die Abänderung der Gewerbeordnung, über die gewerblichen Berufsvereine und über die Verlängerung der Bestimmungen zur militärischen Strafrechtspflege im Kiautschugebiete an= genommen. Ferner wurden die noch ausstehenden Etats, so= wie das ausstehende Etatsgesetz verabschiedet. Nach den Beschlüssen des Bundesrats weisen die Ausgaben des neuen Etats gegen den laufenden eine Steigerung von 259 Mill. Mart auf.
* Die Abreise des Generalleutnants von Trotha aus Deutsch- Südwestafrika ist jetzt erfolgt. Der General wird auf dem Dampfer ,, Prinzregent" am 12. Dezember in Hamburg erwartet. Das Kommando der Schußtruppe hat Oberst Dame übernommen. Der Tod Hendrik Witbois ist bereits eine Stunde nach der Verwundung am 29. Oftober erfolgt. Sein Nachfolger Samuel Jsaat sitzt am Fischfluß östlich von Berseba, starke Banden der Witbois sind nach dem Hudua gezogen. Bei Deutsch Erde am Fischfluß ist ein Proviantwagen überfallen, wobei 4 Reiter fielen, 4 verwun= det wurden. Leutnpnt Fischer hat mit 25 Reitern und zwei Maschinengewehren ein Hottentotten- Lager überfallen. Der Feind verlor fieben Mann, ein deutscher Reiter wurde ver= wundet.
* Am heutigen Montag tritt der deutsche Städtetag in Berlin zu einer Sigung unter Vorsitz des Oberbürgermeister Kirschner- Berlin zusammen, um zur Frage der Fleischteuerung und Fleischversorgung der Städte Stellung zu nehmen. Mit dieser Sizung soll der Städtetag, dem etwa 150 deutsche Städte angehören, zu einer ständigen Einrichtung erweitert werden, während er seit seiner Gründung 1903 nur auf Bedarf zusammenberufen wurde.
e- Plierauge
Rebaltion der Neuen Berliner


