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Heer und flotte.

Die Kaiserparade im Sommer 1905. An der diesjährigen Kaiserparade des 8. Armeekorps bei Urmitz bei Koblenz, die von dem kommandierenden General des S. Korps, General der Kavallerie v. Deincs, befehligt werden wird, werden außer den Truppen des 8.( rheinischen) Korps noch Teile des 16.( lothringischen) Armeekorps teilnehmen; ferner noch das dem 15. Korps angehörende Ulanen- Regiment Graj Haefeler Nr. 11 aus Saarburg, die zum 7. Korps gehören­den 5. Ulanen und 11. Husaren aus Düsseldorf, sowie end­lich; die dem 14.( badischen) Korps zugeteilten Maschinen­gewehrabteilungen 9 und 10 aus Kolmar und Schlettstadt. In der Begleitung des Kaisers werden sich voraussichtlich die Kaiserin, der Kronprinz und die Kronprinzessin und die Prinzen Heinrich, Eitel- Friedrich und Waldemar befinden.

Nab und Fern.

Von der Kieler Woche. Das zweite Zusammentreffen der beiden letzten Boote, der Jacht Hamburg" und des faiserlichen Fahrzeugs Meteor", schloß für die Hamburg" insofern besser ab, als es ihr gelang, den Meteor" zu schlagen. Am Sonntag nahm der Kaiser mit seinen Gästen auf dem Meteor" an einer Segelfahrt teil. Abends war Festtafel an Bord der Hohenzollern". Montag besuchte der Kaiser eine Reihe von Striegsschiffen und Jachten und die kaiserliche Werft. Um 11 Uhr war Frühstückstafel auf der Hohenzollern".

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Untergang eines dänischen Schulschiffes. In der Nähe von Kopenhagen, in der sog. Houänder Tiefe, wurde das dänische Privatschulschiff Georg Stage" von dem englischen Dampfer Ancona" angerannt. Es sank nach Minuten. 22 Kadetten sind ertrunken, 57 wurden gerettet.

Nach den Erzählungen Geretteter hat sich das Unglüc wie folgt zugetragen: Es war schönes, wenn auch etwas trübes, aber durchaus nicht unsichtiges Wetter, ruhiges Weiter und gute Brise. Von dem Schulschiff beobachtete man den englischen Dampfer. Er wollte anfänglich hinten um den Georg Stage" herumgehen, änderte dann plötzlich das Manöver und versuchte, vorn herumzugehen. An Bord des Schulschiffes erkannte man jetzt, daß eine Kollision under­meidlich war. Der Kapitän Täutete, um den Engländer zu warnen, während gleichzeitig die Luken geöffnet und die Kadetten geweckt wurden. In demselben Augenblick erfolgie der Zusammenstoß. Der Bug der Ancona" bohrte sich tief in die Seite des Schulschiffes und zerbrach zwei Masten, so daß diese mit der Takelung auf Deck niederfielen und es den Kadetten erschwerten, an Deck zu kommen. Der Kapitän, der Steuermann und die Kadetten, die nicht in die nieder­gefallene Takelung verwickelt waren, sprangen an Bord der Ancona", seßten sofort die Boote ins Wasser und retteten im Verein mit der englischen Besatzung eine Anzahl der Kameraden.

Verstaatlichung des Barbiergewerbes. Die gewerk­Tich organisierten Barbiergehilfen haben in Breslau be­schlossen, auf dem bevorstehenden Verbandstag den Antrag einzubringen, der Verbandsvorstand solle beim Bundesrat die Verstaatlichung des Barbier- und Friseurgewerbes nach­suchen. Begründet wird dieses Vorgehen mit schlechten Ar­beitsbedingungen und miserabeln Berufsverhältnissen. Der Barbier als Staatsangestellter das wäre allerdings eine besondere Seite der sozialen Entwickelung!

Der Sieger im deutschen Derby. Bei dem Pferde­rennen in Hamburg um den Preis von 100 000 Mark wurde ein österreichisches Pferd, des Grafen Festetics Patience Erster. Es gewann das Rennen sehr leicht mit Längen. Zweiter wurde Herrn Weinbergs Festino, Dritter Graf Arco- Zinnebergs Michelangelo, Vierter Herrn Weinbergs Slaby.

Schrecklicher Selbstmord eines Greises. In Pola tötete sich ein siebzigjähriger Lederhändler, der an einer un­heilbaren Krankheit litt. Er öffnete sich die Pulsadern an Händen und Füßen, durchschnitt sich dann den Hals und jagte sich schließlich aus einer mit Nägeln geladenen Wasser­pistole einen Schuß ins Gesicht, das gänzlich zerrissen wurde.

Unheil durch Sprengstoff. In einem Artillerie- Labo­ratorium in der Nähe von Petersburg explodierte ein drei­zölliges Geschoß, das mit einem neu erfundenen Sprengstoff gefüllt werden sollte. Der ganze Füllraum wurde zerstört, ein Oberst und zwei Mann kamen ums Leben.

* Zusammenstoß mit einem englischen Kriegsschiff. Der Dampfer Koblenz" vom Norddeutschen Lloyd stieß in dichtem Nebel bei Kap Villano mit dem englischen Panzer­freuzer Carnarvon" zusammen. Die Koblenz" hat ein Leck im Vorderschiff und mußte Ferrol anlaufen, um ins Dock zu gehen.

Frauenleben in Persien.

pflege und Sauberkeit.

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-Aus den Aufzeichnungen eines Weltreisenden. Vorzüge und Fehler. Der Aberglaube.- Gesundheits­Der Mangel an Schulen. Häuslicher Fleiß.- Das ewig Männliche. Die Europareise des Schahs von Persien, der augen­blicklich in dem französischen Bade Contrerville zur Her­stellung seiner Gesundheit weilt, lenkt erneut die Aufmerk­samkeit auf das persische Reich und seine zum Teil seltsam anmutenden Einrichtungen. Besonders interessant ist ein Einblick in das Leben der persischen Frau. Schimmert doch das persische Mädchen noch immer wie eine liebreizende Ge­stalt der Dichterphantasie zu uns herüber.

gibt die reichsten Amosen an Zauberer, Magier, Wahrsager, fanatische Derwische und Gaukler aller Art. Fragt man sie, warum sie eigentlich den Propheten und seine Nachkommen, die ,, Imams", so glühend verehre, die doch der Frau eine so untergeordnete Stellung zugewiesen haben, so antwortet sie demütig: Was ist das Weib? Asche fülle ihre Augen! Nur für den Mann ist sie geschaffen worden. Sie soll ihn zum Heiligen machen, ihn für das Paradies vorbereiten. Dafür harrt ihrer der Lohn im Paradiese!"

Traurig ist ihre Unkenntnis der gewöhnlichsten Forde­rungen der Hygiene, wodurch die Gesundheit und Erziehung der Kinder den größten Schaden leidet. Von ärztlichen Vor­schriften bei der Ernährung und Pflege der Kleinen hat sie feinen Begriff. Reich und arm ist sich darin gleich. Eine vornehme Dame vertraut ihr Kind der Obhut einer Wärterin an, die ebenso unwissend ist, wie ihre Herrin. Ist dann ein­mal ein Kind erkrankt, so werden die Quacksalber herbei­geholt, die überall in Persien die Stelle des geschulten Arztes vertreten.

Wie die Hygiene im allgemeinen, so wird auch die Sauber­feit im besonderen gröblich miẞachtet. Vergeblich wird man eine Frau, die in ihrem Kruge Wasser aus einer Stelle des Flusses holt, wo Schmutzabflüsse hineinströmen, zu belehren versuchen, daß dies Wasser weder zum Trinken noch für die Küche taugt. Mit ihrer Nahrung ist die Perserin gleich unvorsichtig. Die Frauen sind höchstens auf die Sauberkeit ihres Gesichts bedacht. Ebensowenig ist man mit der Leib­wäsche penibel. Die Impfung betrachtet der Moslem als ein Verbrechen.

Freilich, ganz so zart und duftig, wie sie aus den Ge­sängen des Mirza Schaffy" auftaucht und zu unseren Herzen redet, ist die Perserin nicht. Die Wirklichkeit, das gemeine Leben streift auch von ihr den Schleier der Poesie. Gewiß sind die Perserinnen liebenswürdige Er­scheinungen, die ihre Körperreize durch Raffinement der Toilette zu erhöhen wissen; sie strahlen von Frohsinn und guter Laune, wissen die Lieder ihrer Dichter auswendig, ver­stehen zu singen, zu tanzen und die Laute zu schlagen, sind gastfreundlich, großmütig und tiefreligiös. Dabei können sie bei aller Poesie der Lebensführung recht praktisch sein und genießen den Ruhm vortrefflicher Wirtschaftlichkeit und exquisiter Kochkunst. Hand in Hand mit all diesen Tugenden und Vorzügen geht jedoch auch bei den edelsten, nicht nur bei den Frauen des gemeinen Volkes, eine schier unglaubliche Beschränktheit.

Mit der Frömmigkeit der Perserin vereint sich der frasseste Aberglaube. Sie ist deshalb leicht zu betrügen und

Leider gibt es in Persien keinerlei öffentliche Schulen für das weibliche Geschlecht. Nur einige wenige Damen der höchsten Klassen können lesen und schreiben, sie haben das im Elternhaus gelernt. Die Folge des Mangels jeder Bildung. aller Kenntnisse ist eine Unwissenheit in den einfachsten Dingen, eine Naivität, die bis zur Albernheit geht.

Sonst ist die persische Frau im Haushalt die Gewissen­haftigkeit und Sparsamfeit selbst. Dafür wenigstens bringt sie die vorzüglichste Ausbildung mit Sie versteht das Kochen und Backen, fabriziert Käse und Seife, spinnt und strickt und stickt die herrlichsten Teppiche. Im Hause des ge­meinen Mannes ist sie zugleich Herrin und Magd. Nach­dem sie Zimmer und Möbel gereinigt und das Geschirr ab­gewaschen hat, geht sie Gras mähen, die Tiere füttern, die Kühe melken, die Ställe säubern. was zugleich mit der Pflicht, täglich 3 Mahlzeiten herzustellen, ein tüchtiges Stück Arbeit bedeutet. Alles das verrichte sie freudigen Herzens, singt im Stall, schwatzt mit den Hühnern, tanzt lustig im Garten umher, während sie das Unkraut jätet, und lät dabei noch, sowie sie nur eine Minute frei hat, die Stricknadeln munter klappern.

Trotz ihrer jammervollen Unvissenheit und Dummheit ver­steht es die Berserin eine dominierende Gewalt über den Mann zu erringen. Sie ist eine unendlich seine Beobachterin, hat einen untrüglichen Instinkt. Und ihre Herrschaft über den Mann braucht sie stets zum Guten. Sie arbeitet scine edlen Eigenschaften heraus, dämpft seine schlechten. So ge­geschieht es, daß der sonst so eigenwillige, herrschjüchtige und auf seine Macht eifersüchtige Perser die Ueberlegenheit seiner Frau anerkennt und ihr das Feld überläßt.

Die Herrschaft über ihren Mann hat eine Perserin natür­lich schon von vornherein, wenn sie bei der Vermählung ihm an Rang und Vermögen überlegen war. Er fürchtet sich in diesem Falle vor ihren Verwandten und ist seinem Weibe auf Gnade und Ungnade ausgeliefert.

In wenig gutem Leumund stehen die Töchter hoher Wür­denträger, die unter ihrem Stande heiraten. Sie werden die Plage des Gatten durch Hochmut und schlechte Eigenschaften. Von diesen Feuerbränden" weiß die persische Spottdichtung gar viel zu melden.

So ist die persische Frau wir überlassen es den ge­neigten Leserinnen, Vergleiche mit den Zuständen im fulti­vierteren Abendlande anzustellen.

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Vermischtes.

[ Deutsche Denkmale in Afrifa.] Dem berstorbenen Afrika- Forscher Wißmann soll auch in dem Erdteile, dem seine Lebensaufgabe gewidmet war, ein Denkmal errichtet werden. Der Präsident der deutschen Kolonialgesellschaft, Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg, hat an alle Kolo­nialfreunde einen Aufruf um Beiträge zu einem Wißmann­Denfmal in Dar- es- Salaam gerichtet. Auch dem Fürsten Bismarck soll ein Denkstein gewidmet werden, der in Pan­gani stehen soll.- Ein erzenes Reliefbild des eisernen Kanz­Ters soll einem Korallenfelsen eingefügt werden.

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[ Was kostet eine Zweihundertjahr- Feier?] Für die Festlichkeiten gelegentlich des 200jährigen Jubiläums der Stadt Charlottenburg war von den städtischen Behörden die Summe von 70 000 Mark bewilligt. Verbraucht sind in­dessen 126 000 Mark, so daß der Magistrat die Stadtver­ordneten um eine Nachbewilligung von 56 000 Mark an­gegangen hat.

Das 52. Feldbergfest.

Man schreibt uns von geschäßter Seite:

kelle mit R For eröffnet werber Die Bereinigu and Bighiatrie fibrer Hauptberfan mit der 8wanger

Aljährlich um die Zeit der Sommersonnenwende til sich hunderte deutscher Turner zur Fahrt auf den Felb um dort im edlem Wettstreit ihre besten Kräfte einzuf nicht um Geld- und Wertpreise, sondern um den hid Preis der deutschen Turnerschaft, den schlichten Eichent zu erringen. Zu einem Voltsfest im edelsten Sinne

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Bildung der Juriften

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Wortes, zugleich auch von hoher vaterländischer Bedeu seihilfe an e das alljährlich tausende von Zuschauern auf die prabsunfähigen Be

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Bergeshöhe lockt, ist das Feldbergfest geworden. patriotischen Männern in den vierziger Jahren gegrünhilfen

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von den Regierungen zeitweise verboten, hat es sich zu tun. Im Inte flassischen Bergfest der deutschen Turnerschaft entwickelt, bleunigt werden vorbildlich für viele andere wurde, die überall in deu Kurtheater Ba Die Uebungsgruppe bes en 28 Juni am S fampfes bestand in: Stabhochsprung, Freihochsprung, Aufführung be hochsprung und Steinstoßen, und war so ausgewählt, Charlotte Boo

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dabei der oberste Grundsatz des deutschen Turne Harmonische Ausbildung des ganzen Körpers voll und zur Geltung kom. Die Eprünge stehen dabei im Vo grund, denn sie haben die Aufgabe, den Körper gewandt machen und wirken in vorzüglicher Weise auf die

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bildung von Herz und Lungen ein. Sie wurden erg Leitung des Ran durch das Steinstoßen, das in erster Linie eine Kraftüb Nachmittag in ist. Begann das Wetturnen schon morgens um 7 Uhr onsfett gefeiert. einer Ansprache des Vorsitzenden des Fest- Ausschar Michel- Borneo Röbig Rödelheim, und einer darauf folgenden berbreitete fid von Freiübungen unter Leitung von Münch Hachen, Und ich, wenn i denen sich der eigentliche Vierkampf anschloß, so fie alle zu mi nachmittags die Spielabteilungen verschiedener Turnver wußte auch Mis auf den Plan und brachten angenehme Abwechslung in den Kindergottesdie rege Leben und Treiben auf dem Berge. Zum erstenmung in feffelnder einer Anzahl Turnvereine zur Verschönerung des Festes mort zu dem wi Am Brunnhildisfelsen versammelten sie sich unter Lei, Bjarter Kniepe von Stahl- Offenbach, und mächtig erklangen die Lied Redheim a. d. " Brüder, reicht die Hand zum Bunde" und Das deuten Witterung ber Lied" von Kalliwoda, von reichem Beifall der Zuhörer em Tal größente lohnt. Nach angestrengter Tätigkeit des Berechnungsbar an die Pfing schusses konnte der Obmann Kleber- Biebrich die B diesmal bei der verteilung vornehmen. Ungetreten waren 712 Wettur übertrifft das jetzig darunter solche von Lüdenscheid, Würzburg, Stutto inbzug auf Pforzheim, Nürnberg usw. 419 Turner wurden Sie nach der großen Die höchste Punktzahl 39 und damit den 1. Preis errat Umsomehr ab Heck Neb, den 2. Preis mit 39 Punkten Mühl- Mogekommen. Auch An Höchstleistungen mit 10 Punkten und mehr waren versteigerungen berzeichnen im Steinstoßen 94mal, darunter einmal 16 des Freiherrn von ( Stoß der 15 Kilo- Kugel 7,20 Meter weit) im Stabh Sehr schön seh sprung 31mal, darunter 1mal 12 P.( 3,20 Meter ha das Vorjahr w im Freiweithochsprung 1mal( 1,80 Meter hoch) und sicht steht. Weithochsprung 92mal( 1,60 Meter hoch, 3 Meter wh Bom Dansber Für den Sau Hessen errangen 10 Turner Preise und post. Die Fahr entfallen diese auf die Orte: Ansbach, Bad- Nauheim, dem Düne berg bach, Gießen und Wezlar. Von der Gießener Turnen betroffen. Bor schaft erhielten Preise:

=[ Das Sammeln von Straßenbahnbillets] ist unter der Kinderwelt Leipzigs zurzeit zu einer wahren Manie gewor­den. Aus gelegentlichen Bemerkungen, die ein Gastwirt über die unnütz fortgeworfenen Fahrscheine gemacht hatte, war das Gerücht entstanden, in seiner Person sei wieder ein­mal ein Sammler benutter Straßenbahnbillets aufge­taucht. Infolgedessen gab es unter der Leipziger Jugend förmliche Kämpfe an den Haltestellen. Der Gastwirt ist ein Spaßvogel, der die kleinen Kerle, die ihm Billets anbieten, zu lieben Bekannten schickt. Einer von ihnen hat besonders unter dem Angebot zu leiden, ein Schlossermeister, von dem es bekannt wurde, daß er jedesmal einen Wutanfall be­kommt, sobald ein Bengel klingelt und Straßenbahnbillets anbietet. Dem Unglücklichen wird nun die Jugend mit ihrem Angebot gerade erst recht auf den Hals gehetzt.

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[ Die Seekuh.] Ein Stückchen echten Volkshumors prägte sich in dem Spitznamen aus, mit dem die soeben er­öffnete Sekundärbahn Erlangen- Gräfenberg bedacht ist. Man nennt sie in der ganzen Gegend nur die Seekuh". Sie verdankt diese eigentümliche Bezeichnung einem Zufall. Gleichzeitig mit der Bahn wurde eine Gastwirtschaft erbaut, die von ihrem Besizer Zur Sekundärbahn" benamset wur­de. Natürlich sollte ein Schild mit dieser Aufschrift über dem Eingang der Wirtschaft prangen. Der Maler, der das Schild zu verfertigen hatte, war eifrig mit seiner Arbeit be­schäftigt, als die Sonntagsruhe ihn zwang, mitten in dem Binseln abzubrechen. So saben denn viele Benutzer der Bahn am Sonntag die Firma an dem Gasthause in folgen­der Gestalt: Gasthaus zur Seku..." Da war der Witz billig, und Wirtshaus, wie Bahn hießen von da ab für ewige Zeiten nur Die Seefuh"!

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Punkten den 8. Preis.

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K. Müller L. Hamel Bemerkenswert ist außerdem die gute Leistungenbach gefchlachtet jugendl. Turners L. Bepler, welcher für Mainz den 8. Breiden Fällen die s mit 35 Punkten errang.( L. Bepler steht im 18. Lebende jahre und war früher Zögling des Turnvereins Geßn So nahm das 52. Feldbergfeft, vom schönsten Wetter be günstigt, einen prächtigen Verlauf und hat seinen alte die unterm 25. M Ruf als eins der schönsten deutschen Volksfeste wieder den Häusern der aufs beste bewährt.

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27. Juni 1985.

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** Die Stadtverordneten- Versammlung hälle unterm 19 m Donnerstag, den 29. Juni 1905, nachmittags 4 Uhr me Sigung mit nachstehender Tagesordnung ab: 1. losung von Schuldverschreibungen des 1890er Anleherz 2. Desgleichen des 1892er Anlehens. 3. Baugesugb Balthaser Biz für die Ecke der Liebigstraße und Duerfrage; hier: Dispens. 4. Desgleichen des Georg Hammel bar für die Große Mühlgasse; hier: Durchführung der Fu linie. 5. Neubau von Karl Nicolaus an der Roo straße; hier: Beschwerde von v. Wagner und Nol 6. Baugesuch des A. Scheppelmann für die Roonft 7. Verkauf von Gelände an der Roonstraße; hier: G 8. Verwertung des neben b gabe von K. Weller.

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E. Rot'schen Hofraite an der Marburgerstraße herziehende 9. Erwerb von Straßenland zur städt. Grabens. 10. Gesuch des Ad. Sch Mühlgasse und Weftanlage. dahier um pachtweise Ueberlassung eines Grundstücks an Marburgerstraße zwecks Sandgewinnung. 11. Sa sation; hier: Arbeitsvergebungen. 12. Verkauf Sand aus der Kläranlage. 13. Hauptvoranschlag

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Gr. Realgymnasiums und der Realschule für 1906. die Kirschen 24. Vergütung für Reinigung der durch Unterbring bietend verfte

einer Vorschulklasse des Gymnasiums im israel. Gemei

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hause benußten Räume. 15. Desgleichen für Demania".

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Wasser u. s. w. 16. Errichtung einer landwirtschaftli Winterschule. 17. Gesuch der Garnisonverwaltung ba um oftroifreie Einfuhr von Steinkohlen. des Vorsitzenden des Westerwaldsklubs um Beitritt Stadt als Mitglied.

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** Das am 24. Juni ausgegebene Großh. Regieru blatt Nr. 17 enthält u. a. die Bekanntmachung, betr. teilung der Erlaubnis zur Vornahme von Vermessungen Vorarbeiten für die Nebenbahn Alsfeld- Schott So entsteht eine Bahn nach der andern um Gießen. RB Am 12. Juli wird in Schmölln S eine von der Reichsbankstelle in Gera abhängige Rei

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