es Charakters Dur hnen werde. Einst nicht ausreichend zu
set ut ein 10 ehrlicher Wann," sagte er wiederholt. Von französischen Parlamentariern sprach er nicht, abgesehen vielleicht von Herrn Jaurès, der ihm bis auf den Sozialismus natürlich durchaus sympathisch ist.
Der Kaiser erschien wie ein Weltmann, einfach und geistreich, heiter, lächelnd. Ernst und feierlich war nur die Umgebung, vor allem die Dienerschaft. Der Kaiser schwärmt für unser Theater, Réjane, Sarah, Coquelin, den er wie einen Freund behandelt. Er interessiert sich sehr für das Pariser Leben. Ich fragte ihn, ob er schon incognito in Baris gewesen sei.„ Einmal," erwiderte er mir ,,, als ich die Universität Bonn verließ; ich war damals noch nicht Kronprinz. Ich wohnte im Hotel Mirabeau und verbrachte den Abend im Palais Royal, wo ich mich köstlich amüsiert babe." Als ich ihm von den herrlichen Pariser Frühlingsmorgen im Bois sprach, sagte er seufzend:„ Sie Glücklicher!", Obwohl sein Geist sich mit Vorliebe der klassischen Kunst zuwendet, fühlte ich doch aus gewissen sehr feinen Bemerfungen heraus, daß er für meine Arbeit volles Verständnis hatte.
teien, daß ihre An Interstützung fänden. für sich an, daß ein lisch unmöglich aus aß ein anderer eben. chicksal nur durch ein te, und daß bei den Jahren Standalosa egenüber die Frauen 1. Die Frauenrecht wiederum heben rüh Bug, die besten Geseze haben, dem Frauen mt dem Frauenstimm bon nicht völlig cin rden sei. Die Wahl ewesen; doch der An-, wenn man die Be. uf zehn Prozent. Man rklärung noch recht Bersuche noch geraume auf die Bildung einer fann. Ein Umstand nd: daß unter den echtlertums ungemein us ihrer anerzogenen weiblichen Geschlecht ch. Die Nitterlichkeit deren mindere Kraft
eine Art freiwilligen genblick aber, in dem
t zugesteht, ihre Kraft
wie die des Mannes, ung jener Ritterlichkeit zur Beleidigung, zum merifa ritterliche Ge die Frau selbst liebe es Recht auf Rechts verzichten wird, das husbedürftigkeit frei erwöhnte Frau ist eine chte. Zwischen heute t zur Lösung kommen, It. Es wird noch sehr 1, ehe die Grundlage affen ist. Die großen wenig wie in Europa. ung allein wird maj
Kaifers.
d seine Malerrträt Kaiser Wilhelm sse, das man gerade in deutschen Reichsgewall n, wenn das Bild un merksamkeit ist und zu lbewunderte Persönlich Allgemeine Beachtung g des Künstlers Feli at. Er spricht von der und hält dabei zugleid Individualität und der fest. Borchardt erzählt: gemalt, bin aber nich ach malte ein Kaiserbild eisterschöpfungen gehört in der Garde du Corps Winter der italienisch ilder zeigten Wilhelm II umgeben. Mein Traum zu malen, ein foloristisd vertieftes Werk hinzu
Manchmal wohnte die Kaiserin den Sitzungen bei; hin und wieder auch ein Flügeladjutant, der einen Bericht oder irgend einen Auszug aus einer Zeitung vorlas. Als ich einmal bedauerte, daß er eine zu sehr funkelnde, zu nagelneue Uniform trage, brummte er:„ Ich habe leider keine alten Sachen!" Ein andermal bemerkte ich, daß noch nie Buvor ein Kaiser sich in plein air" habe malen lassen. Als er das hörte, fezte er sich sofort mit gewollt fomischem Ernst in Bositur, um zu zeigen, daß er von der Wichtigkeit seiner Rolle durchdrungen sei. Nach einer Sigung gab ich einmal naiv zu verstehen, daß ich mit mir nicht unzufrieden wäre. Oh! oh! Herr Borchardt," sagte er darauf ,,, nur nicht so ftola, das Kritisieren ist unsere Sache!" Und zum Schluß noch eine Bemerkung von ihm; sie lautete:" Ich will nicht fir einen Franzosenfreier gehalten werden!"
Hessischer Landtag.
Erfte Kammer.
Darmstadt, 25. Oktober.
An Stelle des verhinderten 1. Präsidenten Graf Görg u Schlitz eröffnet, der„ Darmst. 8tg." zufolge, Graf Elias zu Erbach Fürstenau die Sizung um 1/211 Uhr. Er verlieft die Rücäußerungen der Zweiten Rammer über einige dort gefaßten Beschlüsse, insbesondere Aber den Antrag Leun, betc. den Invalidenfonds, die Berufsständige Vertretung der Landwirtschaft, das Gesez, die Semeindeumlagen betr., sowie das Gesez betr. die Land. ftände. Ueber die Regierungsvorlage betr. die summarische Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben der Großh. Laudesfrebittasse in der Finanzperiode 1897/1900 berichtet Frhr. Ludwig v. Riedesel zu Eisenbach und empfiehlt Butimmung zu dem Beschlusse der Breiten Rammer, was auch geschieht. Es folgt dann die Beratung der Regierungsvorlage, Entwurf eines Gesezes, betreffend den Vollzug des Reichsgesetzes über die Bekämpfung der Reblaus vom 6. Juli 1905. Es wird Annahme des Gesetzes beantragt. Beheimrat Braun gibt hierzu einige Erläuterungen und Berührt besonders die Kostenfrage, wobei er hervorhebt, daß die Bundesstaaten mit Rücksicht auf die Höhe der Kosten bisher sich nicht zur Deckung derselben bereit erklärt haben. Man tomme demnach zu der Frage, ob das Reich die Roften übernehmen solle. Das Gesetz wird hierauf einftimmig angenommen und dann die Sigung durch den Präsidenten geschlossen.
Zweite Kammer.
Darmstadt, 25. Oktober. Präsident Haas eröffnet um 10 Uhr vormittags die Sißung. Der erste Punkt der Tagesordnung bildet die Regierungsvorlage betr. den Entwurf eines Gesetzes, den Bollzug des Reichsgesetzes über die Bekämpfung der Reblaus bom 6. Juli 1905. Der mündliche Berichterstatter des Ausschusses, Abg. v. Bretano, beantragt namens desselben Annahme der Vorlage, und stimmt das Haus dem zu. Es gelangt sodann zur Beratung eine Anfrage der Abgg. Schlenger und Dr. Weber betr. den Schuß und die Erhaltung der Vogelwelt, besonders der Insektenvertilger in den hessischen Domanial und Gemeindewaldungen, Geheimrat Wilbrand legt die Maßregeln dar, welche bisher von der Forstverwaltung in dieser Hinsicht getroffen wurden und erachtet es als notwendig, daß besondere Staatsmittel hierfür eingestellt werden.
plein air" gemalt; es if inem Erperiment hergab alerei, den neuen, moder erstünde; im Gegenteil empfänglich. Man hatte ßersten Konsequenzen ge mihn abgestoßen.. elmshöhe bei Raffel. Die raffe statt. Unser erstes ehr ein. Ich komme im meil ich die Hand. um 8 ihr morgens ftell bor, der, umgeben von der Sofgesellschaft, einen fort meine Fassung wie. sich, daß eines meiner worden sei. Auf seine
Cokales.
26. Oftober 1905.
P. Polizeiliche Revisionen. In diesem Monat wurden durch das Großherzogi. Polizeiamt Gießen in den Geschäften, in denen Butter und Margarine verkauft wird, sowie in einer Reihe gewerblicher Anlagen Revistonen vor. genommen und auch verschiedentlich die Milch revidiert. Bleichzeitig fand eine Revision in den Gaft- und Schantwirtschafter in Bezug auf Einhaltung der Bundesrats- Beftimmungen vom 23. Januar 1902 statt Es sei hierzu be
ir?" erwiderte ich): br plein air", wenn Sie mid ät in plein air" ist näm par einverstanden, worüber wundern zu können fdjien ofjagduniform gemalt. Er r zugewandt; in der Hand ote Grifa wudjert zu feinen berjiwimmende Berge und fidh wie Wimpel entfalten. e, fagte der Staifer lachend:
nehmen Sie die Wolfe wie wenn fie aus meiner Lafd Bich mein Tafdhentuch ver
ud ist feft, aber freundlich; olz, den man gewöhnlich bor Dragonerblau" fagte die die Seele bringt, ein wohl. me, das Aussehen eines jün
annes. Die Sigungen, die atten, wurden in Potsdam m alten Palais.
hes Modell. Eine Engels
Szwei Stunden feft. Mandy
und richtete Fragen an mich
Die
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merkt, daß sämtliche minderjährige Personen männlichen und weiblichen Geschlechts, soweit diese im Wirtsgewerbe tätig sind, im Besiße von Arbeitsbüchern sein müssen, was noch nicht genügend bekannt zu sein scheint. Ebenso wurden Revisionen auf sämtlichen Baustellen in Bezug auf Unterfunftsräume für die Arbeiter und Abortanlagen abgehalten. ** Zwei Einbruchsdiebstähle sind in vergangener Nacht in ießen verübt worden. Am Bach'schen Geschäft in der Plockstraße wurde eine im Eingang b findliche Erter scheibe zertrümmert. Der Dieb stieg durch die entstandene Oeffnung in den Laden und entwendete aus der Rasse etwa 25 Mt. Wechselgeld. Sonst ließ er alles unberührt. Bei dem Kaufmann Elsoffer wurde von der Rittergasse aus ein Fensterladen geöffnet, eine fleine Scheibe zertrümmert und durch das Fenster eingestiegen. Da es dem Einbrecher auch hier nur an barem Gelde gelegen war, öffnete er die Ladentaffe, fand aber nur eine Anzahl Pfennige die er jedoch in einer Anwandlung von Noblesse verschmähte, sodaß er im lezten Falle unverrichteter Sache wieder abziehen mußte.
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*** Obstbau- Borträge. Der Obstbau- Techniker des Oberhessischen Obstbauvereins, H. Koch- Friedberg, wird in diesem Winter in folgenden Orten Vorträge halten: In Lang- Göns Donnerstag, den 26. Oktober. " Holzheim Freitag,
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27.
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Grüningen Samstag, Ober- Hörgern Dienstag,
28.
"
"
31.
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( mit Berlosung.)
Birklar
Mittwoch,
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1. November. 2.
"
" Dorf- Gill Donnerstag,
Den Borträgen schließen fich praktische Unterweisungen an. Die Vorträge beginnen an Wochentagen abends 8 Uhr; die praktischen Unterweisungen stets am folgenden Tage vormittags 8 Uhr und nur Samstags nachmittags um 3 Uhr.
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Einlegschweine pro Stück 90-110 Mt. Anläßlich des Pferdemarkts tagte heute Nachmittag im Hotel zu den Drei Schwertern" der Oberhessische Tierzuchtverein unter dem Vorsiße des Kreisrats Fey. Zuchtinspektor Dekonomierat Leithiger Alsfeld berichtete über die Erfolge auf der Ausstellung zu Mainz und fonstatiert, daß Oberhessen vorzügliche Resultate erzielt habe, die diejenigen der Ausstellung in Darmstadt wesentlich überschreiten. In den etwa 10-15 Jahren, in denen Oberhessen erst die eigentliche Raffenviehzucht treibt, feien große Fortschritte gemacht worden. Man habe Milchfühe gezüchtet, die täglich bis zu 20 Liter und jährlich 6000 Liter Milch lieferten. Für Oberhessen set das erste Biel, Milchkühe zu züchten, um die nahen Großädte zu versorgen. Die Schweine zucht in Oberhessen habe sich in den letzten Jahren sehr gehoben und allenthalben werden jest Schweinezuchtvereine gegründet. Dekonomierat Schlente ermahnt die Landwirte, fich auch in schlechten Jahren ihren Schweinebestand zu erhalten und sie nicht wie vorigen Herbst zu Schleuderpreisen zu verkaufen, es müßten bei uns mehr Schweine gezüchtet werden.
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Mainz. Die Allg Deutsche Fleischerztg." erinnert daran, daß die Wurstfabrit Krüger& Co. in Weißensee bei Berlin nach Mainz und Umgegend einen schwunghaften Hantel mit Pferdewurst betreibt unter der Bezeichnung: Brima halbharte Cervelat und Salamiwurst( das Pfund 78 Bfg.), Mett- und Polnische Bratwurst( in feinster Dual., das Pfund 55 Pfg.)" An einem Tag allein gelangten 26 Zentner zur Versendung. Die Polizei in Kastel hat einige Riften der feinen Wurstwaren beschlagnahmt.
Darmstadt, 25. Oftober. Das von den Kindern Darmstadts gestiftete Denkmal ,, Unseres Prinzeßchens", der Prinzessin Elisabeth ist heute Morgen im Herrengarten in Gegenwart des Großherzoglichen Baares und der gesamten Schuljugend in schlichter feierlicher Weise enthüllt worden. -sch. Vom Lande, 25. Oftober. Früher Winter. Das von Professor Habich ausgeführte Denkmal zeigt das Eines solchen Oftobers, in dessen Mitte der strenge Porträtmedaillon des Prinzeßchens und darunter eine DarWinter schon solch ernste Verboten entsandt, wissen selbststellung von Schneewittchens Schlaf. Der Stein trägt nur dte einfachen Worte:„ Unserem Prinzeßchen die Kinder die ältesten Leute sich nicht zu erinnern. In der Tat ift Darmstadts." gerade für den Landmann der Winter zu frühzeitig gekommen, denn er hat noch gar zu viel im Felde zu tun. Nicht allein, daß vielfach noch Kartoff.In und Gemüse einzubringen sind, nein anch die Feldbestellung fann nicht beendet werden. Unter diesen Umständen ist es viel besser, die vorgesehene Aussaat zu unterlassen und diese Felder im nächsten Frühjahr zu bestellen.
Die alten
-sch. Frankenbach, 25. Oftober. Der Schreckensruf Feuer hat auch hier am geftrigen Abend die Gemüter aufs tiefste geängstigt. In der Hofraite von Joh. Rint brach gegen 8 Uhr ein Brand aus, der sich mit großer Schnelligfeit über vier gefüllte Scheunen ausbreitete. Gehöfte, vor allem aber die vielen Strohvorräte boten den Flammen reichliche Nahrung, sodaß auch das Wohnhaus des p. Rint eingeäschert wurde. Bon sämtlichen Futterborräten fonnte geradezu nichts gerettet werden, ja zwei Landwirten ist auch alle Frucht im Stroh verbrannt, denn sie hatten noch nichts ausgebroschen. Leider sollen auch hier wieder sämtliche Betroffene in feiner Weise ihre Vorräte gegen Feuersgefahr versichert haben, wie das überhaupt hierzulande noch vielfach üblich ist. Durch diesen Brand hat sich aber aufs neue die schon lange erwünschte Telephonverbindung nach den Orten am Dünsberg fühlbar gemacht. Wir wollen hoffen, daß mit nächstem Jahre auch hierin Wandlung geschaffen wird.
-sch. Fellingshausen, 25. Oftober. Der schon seit Jahren für unsere Gemeinde vorgesehene Schulhansnenban ift in Angriff genommen. Befanntlich mußte er wegen des Kirchbaues bis jetzt verschoben werden. Infolge der bisherigen unbeständigen Witteri ng wurden aber die Arbeiten sehr beeinträchtigt und fonnten daher nicht den erwünschten Fortgang nehmen. Die neue Schule kommt vor dem Dorf an die Rodheimer Straße zu stehen. Das erforderliche Baugelände à Alftr. mit 10 Mt. und die abgetriebenen Obstbäume oft bis zu 50 Mt. pro Stück bewertet. Maurermeister Schneider aus Gönnern ist mit der Ausführung des Baues betraut. Das Gebäude wird für 2 Schulklassen nebst Lehrerwohnungen eingerichtet.
X Laubach, 25. Dftober. Im nächsten Frühjahre wird hier der Bau einer Friedhofskapelle in Angriff genommen werden. Das Gebäude wird nach Plänen des Baurats Diehm- Bießen aufgeführt. Die Kosten sind auf 12 000 t. veranschlagt. Unser Ort besaß früher schon eine Totenkirche, die 1826 aus Balten und Fachwert errichtete sog. Baumfirche. Mit der Beit wurde sie aber baufällig, sodaß fie 1845 niedergelegt werden mußte.
A Friedberg, 25. Oftober. Der diesjährige Herbft. pferdemarkt welcher geftern und heute stattfand, war start besucht. Es war eine großer Zahl Tiere, besonders Fohlen aufgetrieben, doch wurden bei hohen Preisen vers hältnismäßig wenig Käufe abgeschlossen. Viel reger war dagegen der Geschäftsgang auf dem heutigen Schweinemartt, der sehr start befahren war. Die Preise erreichten eine Höhe wie nie zuvor, das Paar Fertel foftete 40-60 mt.,
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Gießen, den 24. Oftober 1905. Bürgermeister Georg Hensel 1. von Schwalheim hat die Eheschließung eines Minderjährigen vorgenommen, nachdem er bescheinigt hatte, daß dieser großjährig sei. Tas Gericht nahm an, daß nur ein Versehen vorliegt, wenn auch ein grob fahrlässiges und ließ ihn mit einer Geldstrafe von 25 Mt. durch tommen. Anselm Pol tsch aus Hülischin hat zu Nidda nachts einem Dienstfnecht seine ganze Habe im Werte von 40 Mt. gestohlen. Er wurde zu 3 Jahren Buchthaus, 5 Jahren Eh verlust und Stellung unter PolizeiDer 15jährige Weber Jumel aus aufsicht verurteilt. Shliz ist in die Wohnung des Gastwirts Guntrum eingestiegen und hat etwa 14 Mt. Bargeld und eine größere Anzahl Bigarren entwandt, die er zu seinem Bruder Konrad brachte, was diesem eine anklage wegen Hehlerei eintrug. Ersterer wurde zu 3 Wochen 5 Tagen Gefängnis verurteilt, während lepterer 2 Monate Gefängnis erhielt. Knecht Stefan Dobberstein aus Schönlante hat zu Selters zwei junge Burscheu aus Effolder bach, die in Selter& Mädchen besuchten, mittels Messer to perlich verletzt wurde zu 3 Jühren Gefängnis verurteilt.
Ma.tiberit
Ttenft.
Er
Steppen, 26 Oftober. au dem grutige: Bodenmart obete Butter pet fb 110 1.15 wt., Hübnerete per Stüd 8-9 Pfg., Entenete: St 6-7 1 Kap per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St 5-6 Pfg Erbsen pe Liter 21 1g., Linien per Liter 32 Tauben per Paar . 0.80-1.00, Suhner per Stud M: 1.00-1.60, Sahnen, pe Stüd C.80 1.80, Enten per Stud 1.80-2.20 Gänse per Pfb 60-75 fg., Osenfleisch per ft 72 82 fg., Rindfletic per fb. 70 72 Pfg. per Pft Schweineflet 80 90 Schweine fletsch gesalzen pe. Pfund 0.94 Bainfiena pez Bfb. 70 80 Bfg. Hammelfleisch per Pfd 50-76 P1 Kartoffeln pro 100 to 5.00-5.50 mt., 3wiebeln per 31 m. 6.00 8.00, Wetstra Stüd 7-10 Bi. pe Stüd, Bentner 6-7 Mt. Hepfel per 3t. 10- 25 Mr Zwetschen pe Zentner 0,00-0.00, Nüsse 100 Stüd 30-40 Big Milch per Lite 20 Pig Dauer der Wiaritz ben 8 Ub morgens bio 2 ub nachmittags. Gegenstände dee Wochenmarktverkehre ourfen dor Beginn der Darktzeti überhaupt nicht, und während de tiften dret Stunden der Warftzen im Umherziehen fetlgeboten wert
§ Ulfa, 25. Ottober. Der letzte Echweinemarkt war mit 200 Ture beschickt. Einleyschweine galten das Paar 100-150 kt., während für Ferkel 40-50 gezahit wurden.
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Borausfiti B.terug in Hesses für Freitag, den 28 Oftober. 8unehmende Benö.fung und Niederschläge, wärmer, windig, feine aussigt auf trockene Witterung. ( Näheres dura de enerett rfarte.)
Berantwotilia für die Politik und den Jnje.***** #Ibin#lein, für den übrigen Inhalt: Georg HotT, in Sizes
Betr.: Volkszählung.
Bekanntmachung.
Am 1. Desember I. Js. wird im deutschen Reiche eine Volkszählung stattfinden. Zur Ausführung derselben in hiesiger Stadt bedürfen wir einer größeren Anzahl als Zähler geeigneter Personen und fordern daher diejenigen, die sich als solche, sei es unentgeltlich, set cs gegen Bezahlung, beteiligen wollen, auf, fich bis spätestens 1. November 1. Js.
in der Zeit von vormittags 8-1 Uhr auf unserem Meldebureau, Weidengasse Nr. 5, Zimmer 6, zu melden. Gießen, den 13. Oftober 1905.
Großh. Polizeiamt Gießen.
Herberg.


