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Unter dem Eisen des Krieges und der Industrie, unter dem Mantel der Wissenschaft verbirgt sich in jedem Deutschen ein sentimental und techumerisch veranlagter Gnom(?). Man sehe sich irgend ein deutsches Buch an, das vor der Invasion der Barbaren des Naturalizmit geschrieben ist, und es würde mit Wundern zugeben, to an man nicht jede zehn Seiten auf die Schildenmg eines Traumes stieße. Das wirkliche Leben im Norden ist so caub und hart, daß man einen Ausweg nur im Unwirflichen suchen tann; deshalb ist dies auch das Land der Lieder und der Ueberfinnlichen. Auf den Deutschen, der gern träumt," sagt ein berühmter Franzose, übt der Fall eines Blattes genau dieselbe Wirkung aus, wie der Fall eines Reiches; die Hauptsache ist träumen." Der Besuch des Königs von Spanten hat natürlich die Phantasie der Berliner mächtig angeregt. Bas empfinden Sie bei der Nennung des Namens Spanien?" fragte ich einen bekannten Arzt. ,, Spanien," erwiderte er mir, ist für mich immer ein Land des Traumes." Bas für ein Traum das wäre, konnte ich nicht in Erjahrung bringen, aber die deutschen Träume sind immer dieselben sie gelten der Sonne. Und Spanien, das weniger besucht und bekannt ist als Italien, ist für diese Menschen ein Band, wo es hohe Berge unter einem intensiv blauen Himmel gibt, wo eine neue, wunderbare Sonne scheint, wo in herrlichen Tälern rote und gelbe Blumen blühen und lustige Quellen springen, wo die Braune Carmen am Arme eines Dons dahinpilgert. Die Sonne! Die Liebe der Deutschen zu dem goldenen Himmelsgestirn ist so groß, daß es im Deutschen weiblichen Geschlechts
gleichsam eine geliebte Frau- ist. Während aber Spanien in der deutschen Phantasie ein Land voll Sonne ist, sind wir Spanier ein versteineries Volk mit einer hochromantischen Geschichte. Calderon und Lopez" de Vega sind für die Deutschen die letzten Spanier!"
Ganz so träumerisch, wie der Herr Spanier zu schildern beliebt, geht es in Deutschland nicht und am allerwenigsten in Berlin zu. Wahrscheinlich hat der Königsbesuch auf ihn selbst derartig gewirkt, daß er in eine gelinde Verzückung gefallen ist und allerlei wunderbare Gesichte gehabt hat. Und deshalb sei ihm verziehen!
Der Landwirt.
bf. Wiske für Bienenzüchter. Die Stöcke müssen im Winter vor allen Dingen dunkel gehalten werden. Je ruhiger die enen in ihrem Winieneste sißen, desto weniger zehren fie. Desto geringer ist aber auch die Gefahr der Ruhr. Gleichmäßige Dunkelheit im Stocke trägt wesentlich dazu bei, die Bienen in der notwendigen Ruhe zu erhalten. Ist die Berengerung der Fluglöcher über Winter schon deshalb empfehlenswert, so ist dies um so mehr zur Abhaltung der tvinterlichen Sonnenstrahlen notwendig. Diese bringen in relativ milden Tagen, wenn sie durchs Flugloch dringen können, im Volke immer eine größere Aufregung hervor und berleiten gar manche Biene zu einem Ausfluge von dem sie nicht mehr zurückkehrt. Also unbarmherziges Dunkelhalten der Stöcke, ohne Beeinträchtigung des Luftzutrittes. In der Nähe von Gewässern sind Bienenstöcke namentlich den Angriffen der Spigmaus ausgesetzt. Ihre Anwesenheit erkennt man, wenn in der Nähe der Fluglöcher zerfressene Bienen zu finden find. Wo die Spizmaus sich im Herbste einmal an gesiedelt hat, dort bleibt sie auch über Winter und ist außerordentlich schwer zu erwischen oder zu töten. Man muß ihr baber beizeiten den Zugang zu den Stöcken durch Verengen des Flugloches erschweren.
Nab und Fern.
† Fürst Bülow als Erbe. Der Reichskanzler hat das ihm ana er Godefroyschen Erbschaft zugefallene Haus in Berlin für ca. 3 Millionen Mart verlauft. Der Verkauf erfolgte durch die Maklerfirma Lippmann in Berlin, die bereits einen Räufer für das Grundstück an der Hand hat.
† Ein Mädchen- Gymnasium. Der Magistrat von Berlin hat die Begründung eines Mädchen- Gymnasiums beschlossen. Die Anstalt wird zunächst in einer Gemeindeschule untergebracht, soll dann aber ein eigenes Haus erhalten.
† Beim Wohnungsbrand erstickt. In Berlin wurde ein Privatlehrer in seiner armseligen Wohnung im Qualm erstickt aufgefunden. In der Wohnung war ein Brand ausgebrochen und zwar wohl dadurch, daß aus dem Herd in der Kitche Kohlen auf den Fußboden und in den Kohlenkasten
gefallen waren.
† Verhaftung mit Hilfe eines Polizeihundes. Ein Sträfling, der aus dem Krankenhause Celle ausgebrochen war und sich verborgen hielt, wurde von einem Polizeihunde im Keller eines Hauses ausgespürt, daß die nachfolgenden Beamten ihn wiederergreifen fonnten.
† Sine Greifin ermordet und beraubt. Eine Schreckenstat hält die Bewohner des Ortes Mark bei Düsseldorf in Aufregung. Dort wurde eine 68 jährige Gastwirtsfrau von einem elegant gefleideten Herrn, der als Gast in das Lofal gekommen war und anscheinend von der Frau gefannt wurde, niedergeschlagen und ihr 30 000 M. in Geid und Wertsachen genuht. Die Ueberfallene starb kurze Zeit nach der Tat, ohne den Räuber zu nennen. Der flüchtige Verbrecher D noch nicht ergriffen.
† Wiedergefundenes Diebsgut. Der Hamburger Polizei ist es gelungen, einen Teil des Mic: ßner Porzellangeschirrs zu entdecken, das ffir den Präsidenten Roosevelt be= stimmt und bei einem großen Schiffsdiebstahl mitgestohlen worden war. Ein Hamburger Everführer und ein Bootsmann sind an dem Diebstahl beteiligt. Man hofft, auch die fehlenden Telle des Porzellans noch auszufinden.
† Blutta einer Wahnsinnigen. Die Frau des Invaliden Wilbert in Aachen schnitt ihrem Mann die Kehle durch und begab fich dann in Trauerkleidern nach der Polizei, um das Begräbnia anzumelden. Erst dadurch wurde die Bluttat entdeckt. Die offenbar wahnsinnige Frau ist der Irrenanstalt zugeführt worden.
† Eisenbahnzusammenstoß in Rußland. Zwei Züge sind bei der Station Nasielst auf der Bahnstrecke MlawaWarschau zusammengestoßen. Mehrere Wagen wurden zertrümmert, viele Perfonen getötet und schwer verletzt.
+ Vom fallenden Schornstein erschlagen. In LeipzigRenduizz stürzte beim Abbruch einer Fabrik der zwölf Meter Hohe Schornstein ein und fiel so unglücklich, daß er eine Bude auf dem benachbarten Bimmerplaze durchschlug. Ein in der Zimmerbude arbeitender Lehrling wurde von den Trümmern überschüttet und war sofort tot. Der Verunglückte ist erst 14 Jahre alt.
† Selbstmord eines Schülers. Ein aufsehenerregender| Hanau wegen Tuberkulose ganz oder teilweise verworfenen franzöfifche Truppen gegen
Borfall in Garg a. Oder dürfte zu einer peinlichen Untersuchung führen. Der Sehmdaner der dortigen Schule, Graf von Schroeter, stilrzte sich in die Oder und ertrant. Es ist dies in Kürze der zweite Schülerselbstmord in Garz. Beiden Taten soll unmenschliche Behandlung durch den Lehrer zu Grunde liegen, die mit der bekannten Sache Dippold Aehnlichkeit hat.
† Flüchtiger Kirchenräuber. Aus der Kirche in Lübeck ist ein Holzbildmert, die heil. Anna und Maria mit dem Jesustinde darstellend, und ein Silberbild der Jungfrau Maria gestohlen worden. Die Berliner Polizei erhielt die Nachricht, daß der Räuber sich vermutlich nach Berlin gewandt habe.
† Furchtbare Feuersbrunst in China. Ein riesiger Brand zerstörte in den chinesischen Orten Soutcheon und Baing etiva 500 Häuser und richtete unbeschreibliche Verrosistungen an. Mehrere hundert Familien irren ohne Obdach und Wohnung umher. Eine Hungersnot droht auszubrechen. † Tageschronik. In Bregenz hat ein Offizier seine Braut, eine Bankierstochter, und dann sich selbst erschossen. Anscheinend standen der Ehe Hinderungsgründe entgegen. Schwere Sturmwetter haben die Fischer auf der Nordsee zu eiliger Flucht in die Häfen getrieben. Man fürchtet, daß Unfälle auf See vorgekommen sind.
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Der Schuhmacher Schäfer in Sachsenhausen- Frankfurt a. M. ist wegen Ermordung seines zweijährigen Sohnes verhaftet worden. Die Schädeldecke der Leiche war zertrümmert.
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Durch den Zusammenstoß zweier Straßenbahnwagen in Neapel wurden 6 Personen schwer und 24 leicht verletzt. Die Wagen waren voll besetzt.
In Paris explodierte eine unter dem Straßenpflaster liegende Gasleitung, wodurch das Pflaster auf 200 Meter aufgerissen und drei Personen verletzt wurden.
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Lokales.
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25. November 1905.
** Bur Feier des Großherzoglichen Geburts, tages haben heute die öffentlichen und zahlreiche private Gebäude Flaggenschmuck angelegt. Gestern Abend rückte unsere Regimentsmufit mit flingendem Spiel unter Bedeckung durch die Grünbergerstraße, ben Ludwigsplay und die Ludwigstraße nach der Wohnung des Obersten von Lindenau an der Liebigstraße, wo die Kapelle mehrere Mufitftüde intonierte und dann das Gebet schlug. Der Rück. marsch erfolgte über den Seltersberg, Seltersweg, Kreuzplaz, Mäusburg, Marktplay, Rirchenplay, Lindenplatz und Brandplaz nach der alten Kaserne. Der heutige Tag wurde durch einen Beruf eingeleitet und später folgten dann Fest gottesdienste. Heute Nachmittag finden in verschiedenen Lotalen Kompagnie- Bälle statt.-Ebenfalls begeht der Kriegerverein Gießen den Geburtstag des Großherzogs durch eine Feier in seinem Vereinslokale( Feidel),
zu der ein entsprechendes Arrangement getroffen ist.
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*** Die hessische Landes Hypothekenbank gibt bekannt, daß bis auf weiteres zur Deckung der durch die Aufbringung des Darlehenstapitals der Bant erwachsenden Roften bei% jährlicher Tilgung( Jahresleistung= 44%) die Tilgungsbeiträge der ersten 5/2 Jahre herangezogen werden, sodaß sich die Rückzahlung des Kapitals in rund 63 Jahren vollzieht. Wird ein höherer Tilgungsbeitrag gewählt, so beginnt die Kop'taltilgung entsprechend früher feitherigen Bedingungen in Geitung. und vollzieht sich in fürzerer Zeit. Im übrigen bleiben die
*** Interessenten seien darauf aufmerksam gemacht, daß unsere demnächst und zwar am 5. Dezember d. 38. beginnende 7. Staatslotterie voraussichtlich die letzte HessischThüringische Staatslotterie sein wird.
tt. Stadttheater Gießen. Nochmals sei auf das einmalige Auftreten der Deutsch ameritanischen Gastspiele am nächsten Montag hingewiesen, die nach allen vorliegenden Referaten auswärtiger Blätter entschieden Sehenswertes bringen werden. Beso..ders erwähnt sei mitbringen, die gleichfalls als besondere Sehenswürdigkeiten nochmals, daß die Gäste eigene Dekorationen und Ausstattung gelten fönnen.
*** Deutscher Freidenkerbund. Mittwoch, den 29. November hält im Hotel Einhorn" zu Gießen der Prediger der freireligiösen Gemeinde in Frankfurt, W. Klaute, einen Vortrag über" Die Notwendigkeit einer freidenkerischen Organisation". Der Deutsche Freidenkerbund hat nach§ 1 setner Sagunaen den Zwick, die zerstreuten Kräfte der deutschen Freidenker und des deutschen Freidenfertums zu sammeln, zu organisieren und durch Vereinigung, sowie durch gegenseitige Verständigung aller derer, welche die Menschheit von religiösen und wissenschaftlichen Irrtümern und Vorurteilen zu befreien und die volle Freiheit der Gewissen herzustellen wünschen, start zu machen."" Wir Freidenfer wollen demgemäß, sagt ein Flugblutt des Bundes", auf geistigem Gebiete den Kampf aufnehmen gegen Aberglauben und Unwissenheit, gegen Verdummung und Bevormundung jeglicher Art, gegen religiöse Unduld samkeit und gesellschaftliche Vorrechte und Ausnahmestellungen, gegen Bedrückung der Dent- und Gewissensfreiheit, ohne uns indes in die politische Arena zu begeben und auf den Boden einer besonderen Parteianschauung zu stellen." Der Vortrag des Herrn Klaute wird sich über die Bestrebungen des Freidenkerbundes noch weiter auslassen.
*** Besitzwechsel. Das Anwesen des Dr. 8inger it der Westanlage wurde für 60500 Mt. an Restaurateur 2. Grünewald verkauft. Der neue Besizer will ein HotelRestaurant dort errichten.
* Kohlenproduktion. Nach amtlicher Statistik wurden im Ottober im Großherzogtum 34 931 Tonnen Braunkohlen und 5123 Tonnen Briketts und Naßpreßsteine erzeugt; die Produktion von Januar bis Oftober d. J. war 348 520, bezw. 55 674 Tonnen.
* Tuberkulöse Schweine und Molkereirefte. Bon den Mezgern in Hanau ist die Feststellung gemacht worden, daß die Zahl der im städtischen Schlachthaus zu
Schweine auffällig zunimmt. Im weiteren ist festgestellt, deutschen Lande gerufen a daß derartige Schweine mit Rohmolt reiüberresten gefüttert Seere bor, biß fie auch Fran werden. Das Hanauer Amtsblatt veröffentlicht jezt über General Graf Thorane, f diese Frage ein vom Landwirtschaftlichen Kreisverein veranes Rats Goethe auf, wo laßtes Gutachten des Hanauer Schlachthofdirektors, woris befannt wird, deffen Swi es heißt, daß es sehr wohl berechtigt sei, die Bunahme der mit feinem Blid erfennt 2 Tuberkulose unter den Schmeinen mit der Errichtung von entspinnt sich ein innige Gamme moltereien in Zusammenhang zu bringen. Es sei Graf Thoranes nagt ein Tatsache, daß die Tuberkulose sich unter Viehständen, die tochter, der er feine Hanb mit Resten aus Molkereien gefüttert werden, in startem willigte, ihm Gattin zu we Maße ausbreite. Das Gutachten erklärt schließlich, es sei Schloß verlaffen. Rached
bringend notwendig, daß die landwirtschaftlichen Kreise auf bie Gefährlichkeit ber Magermilch und der Buttermilch für Tiere und Menschen ausdrücklich hinweisen. Dhne vorherige
Baar,
bis er es als Ritg
in Frankfurt findet. Erf
bon ihm im Bweilampf b
Erhizung dürfte folche Milch aus Moltereien nicht abge Goethe als Mittler auf un
geben werden.
Für das deutsche Bundesfchießen 1906 in München wird ein Reformpropramm aufgestellt. Man wird vielleicht einen Altmünchener Abend, einen Bauernabend, ein Wettsingen der Gesangvereine oder einen Wettstreit von Militärkapellen und Feuerwerte veranstalten. Die dekorative Wirkung soll nicht mehr im 8nge selbst, sondern in der Ausschmückung der Straßen gesucht werden.
? Krofdorf, 24. Rovember. Banmfrevel. Raum wurde die Vollendung der neuen Straße von Krofdorf nach Gießen durch eine muftergültige Dbstbaumpflanzung zum Abschluß gebracht, so haben auch schon wieder rohe Buben Lände mehrere der soeben gepflanzten Bäumchen abgebrochen.
Es wird doch wohl endlich möglich sein, solche Baumfrevler übergoffen, ber Lily Don
Der Königsleutnant" ift e von dem Gewöhnlichen bie bleibt aber bie Charakterze manden Stellen, fo bor Sympathilde Graf aus nat alten Rat Goethe mit Stra fein Deutschtum zu belenn Stildes find oft von einem Den Hauptdarstellern leiten geftellt. Der jun Doneder in reizender ftändnis hatte fie hre Ro heiten durchbrungen und war geadelt und das Gef bes Grafen Thorane war ber fich mit großer Sicher glüdlich war er auch in Sprache, hätte aber als gebi Accent etwas schwächer and Durchführung des G altex Rat Goethe zeichnet marlanten Striden als ei war als Frau Rat Goeth fchiedentlich Bartien gan treten hätte die Frau R Matichende, hajenfüßige Bippert mit guter S Reimers Sergeantma jeigte, im übrigen aber war. Die Regie Gen wirkungsvolles Zusamm Haus nahm das Stüd
öffentlich zu kennzeichnen, damit ihnen eine gebührende Strafe zuteil wird.
? Rodheim a. d. Bieber, 25. Rovember. GeschäftsJubiläum. Am heutigen Tage blidt ein achtbarer Geschäftsmann unserer Gemeinde, der Gastwirt und Schreinermeister Karl Schlierbach auf eine fünfundzwanzigjährige Geschäftstätigkeit zurück. Gab es beispielsweise in früheren Jahren hier sogar drei Wirtschaften, deren Besizer den Namen Schlierbach führten, ruht dieser Name ist nur noch auf der einen. Alle anderen hiesigen Wirtschaften sind im Laufe der Jahre an andere Befizer übergegangen. Bir gratulieren Gastwirt Schlierbach zu diesem Ehrentage und wünschen ihm an dieser Stelle, daß es ihm vergönnt sein möge, dereinst auch das 50jährige Geschäftsjubiläum zu feiern.
Groß- Gerau, 24. November. Flüchtiger Lehrer. Der vom Dienste suspendierte, zuletzt in Bauschheim tätige 26jährige unverheiratete Lehrer Krug ist flüchtig gegangen. Krug wird von der Staatsanwaltschaft Darmstadt wegen Sittlichkeitsverbrechens, begangen an Schulkindern, verfolgt und sollte dieser Tage feftgenommen werden. treten unseres Lofalgewerbevereins ist es gelungen, daß mi ch Biedenkopf, 24. November. Dem energischen EinMonat Juni 1906 die Generalversammlung der nassauischen Gewerbevereine in unseren Mauern abgehalten wird. Der hiesige Gewerbeverein beabsichtigt dieserhalb eine GewerbeAusstellung zu arrangieren, an der sich alle Gewerbebereine resp. Gewerbetreibende des Kreises beteiligen werden. Die rege Anfrage nach der Veranstaltung gibt schon jetzt der Hoffnung Rauai, daß die Ausstellung ein rechter Bettstreit der Kunst wird, wo Fabrikant und Gewerbetreibende des Hinterlandes zeigen werden, daß sie selbst den verwöhntesten Ansprüchen gerecht zu werden verstehen.
* Aus Kurhessen, 24. Rovember. Die von der Landwirtschaftskammer für Kurhessen in Kirchhain errichtete Lehrschmiede wurde anfangs dieser Woche in Anwesenheit der Mitglieder des Ruratoriums der Anstalt eröffnet.
Landtagswahlen in Hessen.
jetzt feststeht, folgende Randidaten gewählt: Bei den geftrigen Landtagswahlen wurden soweit bis Oberhessen.
Gießen Land: Leun wiedergewählt. Hungen Lich: Röhler wiedergewählt. Homberg: Brauer wiedergewählt. Alsfeld: Korell( Bauerbb.) wiedergewählt. Büdingen: Bähr( Banernbd.) wiedergewählt. Nidda: Erd( Bauernbd.) wiedergewählt.
Bad Nauheim: Breibenbach( B. b. 8.) gewählt. Vilbel: Ullmann wiedergewählt.
Startenburg.
Darmstadt Land: Regierungsrat Road( wild). Bensheim: Auler( natl.) gewählt.
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Die vielfach vorbeft bon Geluhaar hat gu bei benen fie vorübergehe geräte entwendet.
nicht im Klaren war, zusetzen und sie auf
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Eberstadt- Pfungstadt: Raab( Soz.) gewählt. Heppenheim: Uebel( 8tr.) wiedergewählt. Groß- Gerau: Berthold( Soz.) wiedergewählt. Isenburg Langen: Dr. Fulba( Sz.) gewählt. Hirschhorn: Breimers( nat!.) gewählt. Seligenstadt: Horn( 8tr.) gewählt. Reichelsheim- Fürth: Haas( natl.) gewählt. Höchst: Häusel( nati.) wiedergewählt. Rheinhessen.
hei
lich
tret
maß
läng
gefur
ichm
mitge
schädl
lifum
Mainz Land: Dr. Schmitt( 8tr.) wiedergewählt. Osthofen: Defonom Best( natl.) gewählt. Alzey: Bürgermeister Diehl( natl.) wiedergewählt. Nierstein Rieberolm: Raufmann Molthan( 8tr.) Wöllstein: Beigeordneter Bitthan( natl.) wieder
gewählt.
Wörrstadt: Bürgermeister Christ( freis.) gewählt. Bingen- Land wählte Justizrat von Brentano( 8tr.)
Stadttheater in Gießen.
Der Königsleutnant. Lustspiel in 4 Aufzügen von Karl Sustom. Das Stück spielt in der Zeit der fredericianischen Kriege,
in den Jugendjahren Goethes. Die Reichsregierung hat
fennen jegt na
Ingenieurschul
Stadt. subv. höhere te
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