gabe des Halsbandes
ehen. Sie reiste nach
eder zurück nach Newp diesem Tatbestand zu ihrer Behauptung, die geeignet er bes. Nach einer wil- scheint, die städtischen Konsumenten zu falschen Anschauungen
Fragen die Megger- Jnnung in Gießen: Wie tam sie bei
in in einem Theater
Das Halsband heraus
aftung. Am anderen
und Schlüssen herauszufordern?"
ilie auf dem Zollamt haben sich bereits 12 Städte beworben.
** Um das geplante 4. hessische Lehrerseminar
52 000 Mark als Becije muß aber doch das
Arbeiterfrau Log c urgericht wegen Raubn zum Tode verurteilt en zu lebenslänglichem
Ciefen.
Führt der bedeutende
+ Reiskirchen, 24. Oftober. In unserer Gemarkung wurde eine Didwnrz im Gewichte von 25 Pfund geerntet. Am Sonntag wurde § Ettingshansen, 24. Oftober. unserem Kriegerverein durch Regierungsrat Dr. Wagner lie ihm zu seinem 30jährigen Stiftungsfest verliehene Kaiserschleife überreicht. Der feierliche Aft geschah in Gegenwart der benachbarten Vereine. Präsident Keil dankte im Namen des Vereins und brachte das Kaiserhoch aus. Der Licher Bezirk der„ Hassia" ließ seine Glückwünsche durch seinen Vorsißenden Lehrer Jakob Alt übermitteln. Abends vereinigten sich die Kameraden in der„ Harmonie" zu einer sehr gut verlaufen n Feierlichkeit.
den Leser in seinem Schneefall eingefeßt. Das ganze Gebirge hüllt sich in dessen Abdruck wir Weiß. Stellenweise liegt der Schnee bereits 40 cm hoch.
? Vom Vogelsberg, 24. Oktober. Hier hat anhaltender
beilage beginnen. zeigt in den zwei enzierte Kraft einer
Iten Erziehung zu
e gähren unter dem
ten in wilder Gier, nach dem bescheidenen Gebäude der eigenen blind aber gerecht lich die Machinationen
n Verlangens nach -Weg der Redlichkeit tretene falsche Pfad Schuld rächt fich. eine Wunderblume, Abkömmlings der einem einfachen ehrpflanzt reine Liebe genrot einer schönen starren Ruinen ver
en Romancier folgen handelnden Personen, gründe und gewinnen chaulichkeit und nach den Roman dem ft empfehlen.
25. Dftober 1905.
§ Darmstadt, 24. Oftober. Die Offenbacher Kindesraubmörderin Loh, die fürzlich vom Schwurgericht der
Brobing Statfenburg zum Tode verurteilt wurde, ist vom Großherzog zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt
worden.
Gießener Verkehrsfragen mit besonderer
Berücksichtigung der Berhältnisse am Güterbahnhof.
Nach längerer Sommerpause that der Bürgerverein gestern Abend im Gasthaus Zum Löwen" zum ersten Male wieder zu einer Tagung zusammen. Auf der Tagesordnung standen 1. der Berkehr am hiesigen Güterbahnhof und andere wichtige Verkehrsfragen, 2. Verschiedenes. Der Vorfiß nde, Lehrer Müller, der die Bersammlung eröffnete, begrüßte die Erschienenen und wandte sich dann dem ersten Punkte zu: Wir unterbreiten der heutigen Versammlung teine Tagesordnung in großzügigen Linien, sondern wir haben uns mit der Kleinarbeit zu befassen. Bedauerlicherweise ist der Referent, der die Darlegung der Verhältnisse am Güterbahnhof übernommen hatte, in zwölfter Stunde telegraphisch abberufen worden, nichts destoweniger aber hofft der Vorstand, daß heute Abend aus der Versammlung manche gute Anregung gegeben wird. Er verliest sodann furz den Gedankengang des Referenten, der namentlich auch die Verlegung des Güterbahnhofes nach dem Rodtberg anregt und fordert die Versammlung auf, in eine recht rege und vorläufig allgemeine Besprechung einzutreten.
Als erster Redner erhält Stadtverordneter 2öber das Wort: die Berlegung des Güterbahnhofs nach dem Rodtberg ist mir durchaus neu und erscheint mir von so großer Wichtigkeit, daß es besser gewesen wäre, der Referent wäre selbst erschienen, um an Ort und Stelle seine Gedanken zu entwideln.
Prokurist Hosch: Die Güterabfertigung ist für Gießen zu flein. Die Verhältnisse sind derartig, daß in nächster Beit durchgreifender Wandel geschafft werden muß. Die Güterabfertigung ist verkehrt angelegt und die Ablieferung mit n für die Provinz eitraubenden Schwierigkeiten verknüpft. Artitel zu:
Ober des„ Gießener An germeister in Gießen 00 flastreife Schwein erden. Nach einem S 5. Oftober über eine Ver
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Stunden darüber hin, bis ein Auflieferer abgefertigt wird. Dort oben an der jezigen Stelle des Güterbahnhofes Abhülfe zu schaffen ist m. E. nicht gut möglich, da die RaumAuch von rein verhältnisse bort zu beschränkt sind.
en Gebieten der Proving erfolgt und der Verlauf ie Gießener, die Ausnahme meiftens baran festhalten, weiterhin die gemäfteten on vornherein anzunehmen, fem neuen und eigenartigen
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Herz und Kaffee!
menschlichem Standpunkt aus muß die Sache einmal betrachtet werden, denn Mann und Pferd find oft stundenlang der Unbill der Witterung ausgefeßt. Ebenfalls ist die Ablabung mit Schwierigkeiten verbunden. Die Waggons sind schon 2 oder 3 Tage später gemeldet worden, als sie angekommen find. Für Sießen mit seinem ausgedehntem Verkehr mus daher Abhülfe geschaffen werden. Gegenwärtig ist am Güterbahnhof nur eine Stelle zum Einfahren, früher, als Gießen noch drei Güterschuppen hatte, waren acht Stellen da. Sodann meist der Redner noch auf die unleidlichen Berhältnisse der Zufuhrstraße hin und betont, daß es für die Geschäftswelt von größter Bedeutung ist, die Güterbahnhofverhältnisse von Grund auf umzugestalten and dem ständig sich hebenden Verkehr anzupassen.
Kaufmann Horst: Im ganzen genommen ist doch rur ein fleinerer Teil der Geschäftswelt an den Verhältnissen des Güterbahnhoffes interessiert, da doch nur wenige Geschäftsleute ihre Güter selbst aufliefern. Die Verlegung des G... halte ich für einen so fühnen Gedanken, daß er in nächster Zukunft wohl nicht verwirklicht werden wird. Für den Bahnhof sind in den letzten Jahren Millionen aufgewandt worden, sodaß es vorläufig noch nicht in der Absicht der maßgebenden Stellen liegen kann, den Bahnhof von seinem jezigen Standorte zu verlegen. Indes ist die Verlegung nach dem Rodtberg nicht ganz von der Hand zu weisen, sondern erwägungswert. Kommt der G.- Baber einmal dorthin, so läßt die Personen- Haltestelle auch wohl nicht lange mehr auf sich warten und ebenfalls werden auch Sodann wohl die Werkstätten dorthin verlegt werden. ftreift Roufmann Horst die verkürzte Aufgabezeit und be meift, daß es unvorteilhaft ist, wenn sich in letzter AbendDer stunde die Güterauflieferung zusammendrängt. Güterverkehr hat in den letzten Jahren so zugenommen, daß der Ruf noch Bergrößerung des G.-B. immer mehr und stärker erschallen wird. Ich habe aber die Ueberzeugung, daß sich die Behörde noch nicht so bald zu einer Verlegung entschließen wird, da sie für den G.- B an seinem gegenwärtigen Blas in legter Beit so große Summen aufgewendet hat, sondern sie wird andere Mittel und Wege finden, Abhülfe zu schaffen.
Revisionsbeamte Grünig: Ein höherer Beamte hat fürzlich festgestellt, daß Güter 5 Tage vor der Verladung gelegen haben, man ist also an maßgebender Stelle über die Berhältnisse des 6.- 8. unterrichtet. Die Berlegung nach dem Rodtberg erscheint mir aussichtslos, da noch andere Brojette vorliegen, die sich damit nicht verquiden lassen, beispielsweise die Lahn- Kanalisation. Die Werkstätten wären überhaupt nicht in Gießen, wenn sie nicht vor der Breußisch- Hessischen Eisenbahn- Gemeinschaft errichtet worden
wären.
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Journalist Bolmuth schlägt vor, die Handelskammer zu einem Vorgehen zu veranlassen.
Gastwirt Ja sto weti: Es wird auf das bestimmteste versichert, daß an maßgebender Stelle der Plan der Verlegung des Güterbahnhofs erwogen wird und ebenfalls trägt man sich mit der Absicht, die Werkstätten zu vergrößern und sie zu einer Hauptwerkstätte zu erheben. Die Plaz verhältnisse an ihrer jeßigen Stelle reichen auf die Dauer nicht aus. Um irrigen Auffassungen vorzubeugen, betone ich ausdrücklich, daß der Gedanke, den Rodtberg in die Brojekte hineinzuziehen nicht vom Nord- Ost, sondern vom Vorstande des Bürger- Vereins ausgeht. Nicht nur die Geschäftsleute sind an der Hebung des G.-B. beteiligt, sondern die ganze Stadt und daher ist es Pflicht des Bürgervereins, sich mit der Sache zu beschäftigen und Anregungen in einer öffentlichen Versammlung auszulösen.
Der Nerven- und Herz- Spezialist Dr. Hans Stoll, Badearzt in Nauheim, sagt in seiner ausgezeichneten populär- wissenschaftlichen Broschüre Alfohol und Kaffee in ihrer Wirkung auf Herzleiden und nervöse Störungen" wörtlich:-
,, Somit ist Tropenkaffee als Erreger des hohen Blutdrucks ein Herz,, schwächer, das im Kaffee enthaltene Koffein als Gift ein degenerierender " Feind des Herzmusk 18. Beide Wirkungen ergänzen einander, um dae , Hecz im Laufe der Jahre zu verbr uchen. Erwägt man, daß in der guten ,, Gesellschaft während eines ganzen Lebens das Herz täglich dieselbe Attade ,, des Mokkas ausbalten muß, so wird die Häufigkeit der Herzkrankheiten in guten Kreisen erklärlich."
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Was folgt daraus?- daß man den regelmäßigen Genuß von Bohnenkaffee meiden muß, wenn man sich ein gesundes, unaeschwächt funktionierendes Herz erhalten will. Man braucht nichts für sein Herz und seine Nerven zu fürchten, wenn man sich an den vollkommen unschädlichen Kathreiners Malztaffee hält und gewöhnt, der wegen seiner großen hygten schen Vorzüge und seines würzigen faffeeartigen Wohlgeschmacks, den er durch das patentierte Herstellungsverfahren erhält, von den Aerzten empfohlen und von allen, die ihn schon täglich trinken, als etwas Köstliches für die Gesundheit mit Wohlbehagen empfunden und hochgeschätzt wird. Diese unerseßlichen Eigenschaften des echten„ Kathreiner" fe len alle Nachahmungen. Der echte Kathdas merke man sich ja genau reiners Malzkaffee wird nur in geschlossenen Paketen verkauft, die das Bild und den Namenszug des Pfarrer Kneipp als Schußmarke zeigen. Darauf achte man und beginne sogleich mit einem Versuche, der sich fürs ganze Leben lohnen wird.
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Fabrifant 8ur buch verspricht sich speziell nichts von einer Verlegung des Eilgüterbahnhofes und wünscht ebenfalls, daß die Güter- Auslieferung abends sich nicht so zusammenhäuft.
Dies sind so die in weiten Linten gezeichneten Ansichten, die in der Versammlung laut wurden. Revisions. beamte Grünig führte noch an, daß der Eisenbahnfiskus bei Verlegung des S.-B. anstatt nach dem Rodtberg der Richtung nach Klein- Linden folgen werde. Es sprachen dann noch die Herren Wolmuth, Hosch, Jastowsti, Plant, Horst, Silbereisen, Schmidt und der Vorfigende, die noch manche Aufklärung brachten, bis die Versammlung folgender Resolution zustimmte:
"
Der Bürgerverein erkennt die großen Mißstände, welche sich im Verkehr auf dem Güter- Bahnhof ergeben haben und wünscht dringend, daß Abhülfe geschaffen werde. Der Vorstand wird ermächtigt, dieserhalb bei der Eisenbahn Direktion Frankfurt, der Stadt Gießen und der Großh. Handelskammer vorstellig zu werden."
Der zweite Teil des 1. Punktes der Tagesordnung: Verbindung zwischen Ebel- und Stephanstraße" fand durch die Mitteilung, daß die in Frage kommende Behörde dort einen Duragang ähnlich dem in der Ludwigstraße schaffen will, eine sehr glotte Erledigung.
Nach einer Mitteilung des Vorsitzenden ist der jüngst eingericht te Briefkasten auch schon benutzt worden und zwar ist anläßlich des städtischen Seefischmarktes die Anfrage eingegangen:" Hat die Stadt das Recht, in das Handelsgewerbe einzugreifen?" An der den Markt von den verschiedenen Seiten beleuchtenden Debatte beteiligten sich die Herren Bolmuth, Berdux, Jastowski, Horst und Schulhof. Die Versammlung war der Ansicht, daß der Stabt unter gewissen Umfänden, beispielsweise bei Ringbildungen das Recht zugestanden werden müffe, in das Handelsgewerbe einzugreifen, berechtigte Interessen dürften aber niemals verlegt werden. Es wurde ausgeführt, daß die Gießener Fischhändler mit großer Mühe sich ihr Absatzgebiet erworben haben.
Bei dem letzten Punkte:„ Verschiedenes" regte Revisionsbeamte Grünig eine formale Aenderung betreffs Genehmigung von Fachwerksbauten an, amit die ganz gut zu vermeidende Stemp Isteuer in W gfall tomme. Der Borsigende verspricht, die Sache verfolgen zu wollen und ersucht Herrn Grünig, in der nächsten Vorstandssigung die rötigen Unterlagen zu geben, damit man den Punkt auf die Tagesordnung einer Des weiteren der folgenden Versammlungen seßen fönne. werden noch die Durchfahrten für Feuersprizen bei Hofraiten, die Polizeiwache am Selterstor, die Beleuchtung des Zoll- Lagers und einige kleinere Niederlegungen am Trieb besprochen. Schluß der sehr sachlich verlaufenen Bersammlung nachts 1/21 Uhr.
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Notierungen der Frankfurter Vichmarktpreise.
Frankfurt a. M., 16. Oftober 1905. Zum Verkauf flanden: 399 Dchsen, 58 Bullen, 787 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 254 Kälber, 585 Schafe nnd Hämmel, 1476 Schweine, 1 Biegen, Ziegen- und Schaflämmer.
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Bezahl wurden für 100 fund: Schlacht- Lebenb Dchien:
a. volfleischige, ausgemästete höchften Schlachtwertes bis zu 6 Jahren
gewicht gewicht
M
M
81-85
b. junge fleischige, nicht ausgeu äftete un ältere ausgemäftete.
74-76
c. mäßig genährte junge, gut gerährte ältere
68-72
Bullen:
a. vollfleischige höchfien Echlochtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge nährte ältere
67-69
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64-66
Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a bolfleischige ausgemäftete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. volfleischige ausgemästeten Rühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren
72-74
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68-70
53-55
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d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)
51-52
c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Kinder)
e. gering ger ährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)
Siegener landwirtschaftliger Westerbienft. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Donnerstag, den 27 Oftober. Trüb, windig, Regenfälle, etwas wärmer. ( Näheres durch die Gießener Betterfarte.)
Berantwortlich: für die Politif und den Inseratentell: Albin Klein, für den übrigen Jnsait: Georg born, belbi in Glekes.
Für die Wöchnerin.
Wie jeder Genesende, so dedarf besonders auch die Wöchnerin eines Kräftigungsmittels,
das sie mehr als die gewöhnliche Nahrung zu stärken vermag. Der für den Zweck sonft so geeignete Lebertran kann aber nicht in Frage kommen, da er ekelerregend und schwer verdaulich ist.
Scotts Emulsion
bat diese Nachteile überwunden; fie ist von durchaus ange nehmem Geschmack, ist leicht verdaulich und regt den Appetit an.
Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verlauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Driginalflaschen in starton mit unserer Schuhmarle( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rüden). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal Lebertran 150,0, prima Glycerin 60,0, unterphosphorigfaurer Kalt 4,3, unterphosphortgsaures Natron 2,0, pulv. Tragant 3,0, feinster arab. Gummi pulv. 2,0, destill. Baffer 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit Bimt Mandel und Gaultheria Del je 2 Tropfen.


