Einzelbild herunterladen

die Schienenwege aufgerissen worden, um die Ankunft der ven zu verhindern. Der Geschäftsverkehr ist vollkom­min lahmigelegt.

Hof und Gesellschaft.

In Mailand geht das Gerücht, der Kaiser werde der Eröffnung des Simplon- Tunnels beiwohnen und bei dieser Gelegenheit auch die in Mailand stattfindende Aus: stellung besuchen, wo auch der König von Spanien und Präsident Loubet erwartet werden Es ist auch davon die Rede, daß der Kaiser im nächsten Frühjahr dem Papste Pius X. im Vatikan einen Besuch abzustatten gedenke. Die Hochzeit des Prinzen Eitel Friedrich von Preußen mit der Herzogin Sophie Charlotte von Olden­burg wird voraussichtlich am 27. Februar, dem Tage der Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares, stattfinden.

**

Deer und flotte.

Der Feldzug in Südwestafrika als Kriegsjahr angerechnet. Eine kaiserliche Verfügung bestimmt, daß den im Jahre 1905 an der Niederwerfung des Herero- Aufstandes in Süd­westafrika beteiligten Deutschen das Jahr 1905 als Kriegs­jahr angerechnet werde, sofern in diesem Jahre die Beteili­gung mindestens einen Monat betragen hat oder die Teil­nahme an einem Gefecht vorliegt. Die noch andauernde Niederwerfung der Hottentottenaufstände gilt im Sinne der Gesetze betreffend die Pensionierung und Versorgung der Militärpersonen usw. auch als Feldzug. Die Teilnehmer­schaft gilt bis zur Rückkehr in die Heimat oder Entlassung im Auslande.

Deutsches Kriegerdenkmal in Frankreich. Auf dem Fried­hofe in Beaune la Rolande wurde ein Grabdenkmal für die dort im Jahre 1870 gefallenen deutschen Soldaten enthüllt. Vei der Feier, der ein Vertreter der deutschen Botschaft in Paris, sowie mehrere andere Deutsche beiwohnten, hielt der Maire von Beaune la Rolande eine Rede, in der er unter anderem erklärte, daß die Stadt der deutschen Regierung das Grundstück, auf dem das Denkmal steht, für ewige Zeiten übergebe.

-

Nah und fern.

Eine Liebes- Tragödie. In Gelsenkirchen hat der Buch­bindergehilfe Pieploh seine Geliebte, die Tochter eines Berg­Invaliden, mit einer Gardinenschnur erdrosselt und dann sich selber erhängt. Man fand die Leiche des Mädchens auf dem Boden des Zimmers liegen, während die des Pieploh am Türpfosten hing. Der Grund zu der Schreckenstat ist der, daß das Mädchen von dem früheren Geliebten nichts mehr wissen wollte. Ob er sie gegen ihren Willen erwürgt oder ob sie mit ihm freiwillig in den Tod gegangen ist, wird sich kaum feststellen lassen.

Weibliche Opfer von Raubmördern. In München wurde die Witwe des Oberamtsrichters Rodlinger von einem Einbrecher, den sie im Keller ihres Hauses ertappte, durch einen Stich in die Lunge ermordet. Der Täter wurde in der Person eines stellenlosen Installateurs festgenommen.

Ein anderer Raubmord wurde an einer reichen Haus­befizerin aus Dresden verübt, als sie sich zum Besuch ihrer Tante auf dem Wege nach Königstein befand. Die beraubte Leiche wurde nach langem Suchen in einem Dickicht des Waldes bei Gohrisch gefunden: Reisetasche und Kleidungs­stücke fehlten.

Ermordung einer Amerikanerin in Petersburg. Eine reiche Amerikanerin, namens Luise Provost, wurde in ihrem Hause in der Pargolawastraße in Petersburg ermordet. Die Mörder raubten Wertpapiere und Schmuck im Werte von fast einer Million Rubel. Von den Tätern fehlt jegliche Spur.

Brand eines Zirkus. Im Tivoli- Etablissement zu Christiania brannte das Zirkus- Gebäude ab, in dem der norwegische Zirkus Norbeck Vorstellungen gab. Die Flammen verbreiteten sich so schnell, daß nur die Tiere gerettet wer. den konnten.

Sung einer Gruft. In Schwarza im Negierungs bezirk Erfurt wurde die in der Friedhofskirche befindlich Familiengruft des Grafen Stolberg- Wernigerode erbrochen. Auf der Suche nach Wertsachen durchstöberten die Diebe die Gräber und richteten besonders in der Gruft des Grafen Friedrich Auaust schlimme Verwüstungen an.

Eine schlafende Köchin. Im Krankenhause zu München befindet sich eine 26 Jahre alte Köchin, die seit mehreren Tagen im Schlafe liegt. Selbst auf elektrische Ströme re­agiert der Körper des schlafenden Mädchens nicht. Von ärzt­licher Seite wird der abnorme Zustand auf Hysterie zurück­geführt.

Eine Engelmacherin verhaftet. In dem Hamburger Vorort Barmbeck wurde eine Hebamme wegen sogenannter Engelmacherei verhaftet. Ihr wird zur Last gelegt, daß sie sechs Kinder beseitigt habe.

Der Landwirt.

gh Rübenblätter- Fütterung. Die Blätter der Zucker­rüben enthalten 12 Prozent Trockensubstanz mit einem Nährstoffverhältnis 1: 3; bei den Blättern der Runkelrüben finden sich nur 9,5 Prozent Trockensubstanz, während das Nährstoffverhältnis 1: 3,7 ist. Diese Rübenabfälle dürfen nie allein verfüttert werden; sie enthalten zu viel leicht lös­liche Mineralstoffe, welche zum Teil an organische Säuren gebunden sind, unter denen sehr viel Oralsäure sich findet. Die Oralsäure aber verbindet sich sehr gerne mit Kalk, mit dem sie einen unlöslichen Körper bildet. Verfüttert man nun an Oralsäure reiche Rübenblätter, so wird, wenn die anderen Futterstoffe wenig Stalk enthalten, den Geweben Ralf entzogen, was Erkrankung der Knochen nach sich ziehen fann. Aus diesem Grunde empfiehlt Prof. Dr. Kellner in Möckern, mit je 100 Kilo verfütterten Rübenblättern etwa 100 Gramm Schlämmkreide zu verabreichen. Die Blätter bon Zucker- und von Runkelrüben üben abführende Wirkung aus; sie eignen sich aber trotzdem unter gewissen Bedingungen zur Verfütterung an Rindvieh, auch an Milchkühe. Als man Milchkühe zwei Wochen lang ausschließlich mit Rübenblättern gefüttert hatte, nahm man wahr, daß der Zuckergehalt der Milch Veränderung nicht erfahren hatte, ihr Fettgehalt aber cbnahm, und zwar um so mehr, je länger die Fütterung mit Rübenblätteri dauerte. Die Erfahrung hat gelehrt, daß

diese nur dann ein gutes Futter für Milchvieh sind, wenn nebenbei auch Heu, Stroh, Körner oder Kraftfutter in Höhe bon zusammen 35--40 Prozent des gesamten Bedarfs an Nährstoffen verabreicht werden. Am besten werden aber Rübenblätter durch Verabreichung an Mastvieh verwertet. Schon der Zusatz von Haferstroh genügt, um günstige Mast­ergebnisse zu erzielen. Dagegen eignen sich Rübenblätter für Zugochsen bloß als Nebenfutter und in kleinen Mengen; Pferde und Jungvieh aber verschone man ganz mit ihnen.

Gräfin Witte.

( Eig. Bericht.) St. Petersburg, 23. Oktober. Der Generalprokureur des heilig dirigierenden Synod Pobjedonoszew ist frank und bettlägerig. Das ist bei einem Manne, der in hohen Jahren steht, nicht gerade auffallend. Bei diesem Manne aber, der die Zähigkeit in Person ist, hat es immer etwas Besonderes zu bedeuten. Er affichiert feine Krankheit entweder aus Angst nach jedem Attentat läßt er verbreiten, daß er im Sterben liege, daß es sich also nicht lohne, für den fargen Rest seiner Tage das Leben eines jungen anarchistischen Mörders aufs Spiel zu setze:: - oder um zu bekunden, daß er mit irgend einer politischen oder hösischen Maßnahme nicht einverstanden sei und seine Hände in Unschuld wasche. Diesmal kam die Aufklärung sehr schnell. Sie liegt in der Meldung, daß Ihre Erlaucht die Frau Gräfin Witte die Ehre gehabt hat, der Kaiserin Alexandra vorgestellt zu werden. Ueberall in der Welt- mit Ausnahme von Desterreich und vielleicht von China- ist es selbstverständlich, daß die Frau eines Ministers den Rang ihres Mannes teilt und demgemäß hoffähig ist. Auch hier trifft das in der Regel zu. Frau Witte aber machte eine Ausnahme. Die Ursachen liegen in der Vergangenheit und sind doppelter Art. Die eine betrifft ihre jüdische Abstam­mung. Sie ist erst vor ihrer Verheiratung mit Herrn Witte zum orthodoxen russischen Christentum übergetreten. Das war in den Augen der maßgebenden hiesigen Gesellschafts­treise gerade keine Empfehlung, durchaus nicht; doch schließ lich muß die Taufe anerkannt werden, und die Verdienste des Herrn v. Witte wären schon früher groß genug gewesen, seiner Frau den Weg in die ihm offenstehenden höchsten Ge­sellschaftskreise zu ebnen. Der Widerstand stützte sich auf etwas anderes. Frau von Witte war schon einmal heiratet, mit einem Beamten untergeordneten Ranges, und hatte sich scheiden lassen, um mit Herrn v. Witte eine zweite Ehe einzugehen. Das ist nach streng orthodorer Auffassung unzulässig und im höchsten Grade anstößig. Kaiserin Maria Feodorowna, damals noch nicht Kaiserin- Witwe, nahm jedenfalls daran Anstoß und weigerte sich, Frau v. Witte zu empfangen. Dieser blieb der Hof verschlossen. Zar Alexan­der III. tat in dieser Richtung wie in vielen anderen nichts gegen den Wunsch der Kaiserin, deren religiöse Richtung sich ganz der Pobjedonoszews angeschmiegt hatte, und die Großfürsten mit ihren Anhängern, die Witte haßten, ver­säumten nicht, die Kränkung, die diesem in seiner Frau widerfahren war, immer neu zu unterstreichen. Unter Zar Nikolaus II. änderte sich nichts. Witte erlebte eher seine Ungnade, als die volle gesellschaftliche Anerkennung seiner Frau. Vor einer Reihe von Jahren erzählte man sich gewiß ohne Grund, daß Witte des Kampfes müde sei und zur Beseitigung eines Hindernisses für seinen Ehrgeiz seine Ehe trennen lassen wollte. Frau v. Witte habe sich am letzten Ende auch einverstanden erklärt, aber zu große materielle Ansprüche gestellt, die Herr v. Witte nicht er­füllen mochte oder auch nicht wollte. Daran sei der Schei. dungsplan gescheitert. Ein Fremder, der zu jener Zeit nach Petersburg gekommen war und von der Klatschgeschichte hörte, äußerte darüber: Zum erstenmal wohl beklage sich ein Ehemann, daß er von seiner Frau überschätzt werde." Natürlich wurde das Wort Herrn v. Witte hinterbracht, der flug genug war, sich daran zu freuen. Was dem langjähri gen Finanzminister verweigert worden war, das konnte dem Vater des Friedens nicht mehr vorenthalten werden. Konnte auch dem Manne nicht mehr verweigert werden, dem jez die Bildung des Ministerkabinetts und damit die Einleitung der neuen Aera in der inneren Politik Rußlands anver. traut werden soll. Die Frau des Grafen Witte wurde für hoffähig erklärt, ihre Vorstellung bei der Kaiserin Alexandra wurde aller Welt fundgetan. Vergeblich hat Pobjedonoszew dagegen intriguiert, natürlich nur im Namen seiner Ortho­dorie. Witte hat gesiegt und Ihre Erlaucht, für die der Sieg erfochten worden. strahlt. Die literarische Gesellschaft bon Petersburg aber, die spottsüchtigste der Welt, zitiert unter Anwendung auf die Siegerin die Worte aus dem Erlkönig: Erreichte den Hof init Müh' und Not."

=

Vermischtes.

Tod durch Aberglaube. In Erfurt starb eine junge Frau auf qualvolle Weise an Blutvergiftung, die durch Ver­nachlässigung der eitrigen Entzündung eines franken Zahnes entstanden war. Trozz wochenlanger, rasender Schmerzen wollte die Frau von der Zahnoperation nichts wissen, weil sie in dem Aberglauben befangen war, daß während der Schwangerschaft Zahnziehen gefährlich sei. Erst als die Frau infolge der Eiterung den Mund nicht zu öffnen ver­mochte, entschloß sie sich, ärztliche Hilfe in Anspruch zu neh­men. Allein sie kam nunmehr zu spät.

Der neueste Gauner- Trick. In Duisdorf bei Bonn er­schienen zwei vornehme Herren, um die Erbschaft eines in Frankfurt a. M. verstorbenen Rentiers, die 37 Millionen Mark betragen sollte, an die richtigen Erben zu verteilen. Es dauerte einige Zeit, bis diese herausgefunden waren, und inzwischen lebten die Herren Testamentsvollstrecker herr­lich und prächtig im Gasthause. Schließlich verteilten sie die Erbschaft vorläufig auf dem Papier und reiſten ab, um das Geld zu holen. Sie kamen nicht wieder, und die Erben haben jetzt das Vergnügen, die auf 250 Mark aufgesummte Schuld an den Gastwirt zu bezahlen.

=

Eine Speisekarte von ehedem. Einem Wiener Blatte ist von befreundeter Seite ein altes vergilbtes Fragment einer Speisekarte aus dem Karlsbader Hotel Zu den drei Fasanen" zur Verfügung gestellt. Sie stammt vom 7. Juni 1857. Damals muß es fabelhaft billig in Karlsbad gewesen sein. Denn der Speisezettel verzeichnet: Suppe, 4 Kreuzer, Rindfleisch mit Sardellensauce 12 Kreuzer, englischer Rin­derbraten mit Kartoffeln 16 Kreuzer, grüne Erbsen mit Ko­telett 24 Streuzer.

==

= Die Jagd auf die Schmugglerin. Eine sehr reiche junge Dame aus der vornehmsten Newyorker Gesellschaft hatte ein Verlenbalsband im Werte von 100 000 Marf in

Amerita eingeschmuggelt. Der Herausgabe des Halsbandes suchte sie sich durch die Flucht zu entziehen. Sie reiste nach Philadelphia, Chicago, Boston und wieder zurück nach New­york, immer verfolgt von den Detektives. Nach einer wil­den Jagd gelang es, die Uebeltäterin in einem Theater zu stellen. Durch das Versprechen, das Halsband heraus­geben zu wollen, entging sie der Verhaftung. Am anderen Tage deponierte der Anwalt der Familie auf dem Zollamt das Halsband und einen Scheck von 52 000 Mark als Be­trag des fälligen Zolles. Möglicherweise muß aber doch das Salsband fonfisziert merden.

Begnadigte Ranbmörderin. Die Arbeiterfrau Roh c'ts Offenbach, die vom Darmstädter Schwurgericht wegen Raub­mordes an einem elfjährigen Mädchen zum Tode verurteilt war, wurde vom Großherzog von Hessen zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt.

Höhen und Tiefen.

Auf die Höhe des Lebens führt der bedeutende Erzähler Reinhold Ortmann den Leser in seinem Roman Höhen und Tiefen", mit dessen Abdruck wir heute in unserer Unterhaltungsbeilage beginnen.

Ein altes Fürftengeschlecht zeigt in den zwei lebenden Vertretern die ganze potenzierte Kraft einer durch Jahrhunderte streng geregelten Erziehung zu äußerer Kultur. Doch in der Tiefe gähren unter dem glänzenden Firnis die Leidenschaften in wilder Gier, streckt der Egoismus seine Krallen nach dem bescheidenen Glück des Nächsten, um das stolze Gebäude der eigenen Ehrsucht zu errichten. An der blind aber gerecht waltenden Nemesis zerschellen schließlich die Machinationen des bis ins Maßlose gesteigerten Verlangens nach mühelosem Genießen. Der gerade Weg der Redlichkeit wurde berlassen, so muß der betretene falsche Pfad zur Vernichtung führen, denn alle Schuld rächt sich. Aus der Katastrophe aber blüht nun eine Wunderblume, die Neigung des letzten weiblichen Abfömmlings der zerschmetterten Herrenmenschen zu einem einfachen ehr­lichen Manne auf. Versöhnend pflanzt reine Liebe ihr Panier auf und das Morgenrot einer schönen Zukunft vergoldet tröstend die starren Ruinen ber­sunkener Herrlichkeit.

An der Hand des gewandten Romancier folgen wir den Irrungen und Leiden der handelnden Personen, belauschen ihre intimsten Beweggründe und gewinnen so ein Bild von seltener Anschaulichkeit und nach­haltendem Werte. Wir können den Noman dem Interesse der Leser angelegentlichst empfehlen.

Lokales.

25. Oftober 1905.

** Vom landw. Berein für die Provinz Oberheffen geht uns folgender Artikel zu:

"

" In Nr. 243 vom 16. Dktober des Gießener An­zeigers ist von E. L. Sad, Meggermeister in Gießen, ein Inserat enthalten, wonach 100 schlachtreife Schweine bei sofortiger Abnahme gesucht werden. Nach einem Be­richte in derselben Zeitung vom 18. Oftober über eine Ver sammlung der Gießener Schweinemezger wurde in der betr. Bersammlung festgestellt, daß auf dieses Inserat auch nicht ein einziges Schwein der Jnnung angeboten worden sei. Darnach sei der Beweis erbracht, daß die in letter Beit so oft gehörte Behauptung, es seien genug schlacht­reife Schweine vorhanden, für unsere Gegend völlig unzu­treffend sei."

Es mußte angezweifelt werden, daß auf diesem Wege die Tatsache festgestellt werden konnte, ob bezw. wieweit Mangel an schlachtreifen Schweinen vorhanden sei, da in großen, die Schweinemast treibenden Gebieten der Broving der Absatz meist durch Händler erfolgt und der Verkauf direkt an Mezger, besonders an die Gießener, die Ausnahme bildet. Da nun die Landwirte meistens daran festhalten, ihren früheren Abnehmern auch weiterhin die gemästeten Schweine zu verkaufen, so war von vornherein anzunehmen, daß die Gießener Megger auf biefem neuen und eigenartigen Wege, sich mastreife Schweine zu beschaffen, nicht viel er­reichen würden. Die Geschäftsstelle des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen hat nun, um festzustellen, inwieweit die Behauptung der Schweinemezger in Gießen richtig i an ca. 150 Bertrauensmänner in den verschiedensten Drten der Provinz Oberhessen geschrieben und gebeten, ihr mit­zuteilen:

1. Wie groß der Bestand der augenblicklich greifbaren schlachtreifen Schweine ift?

2. Wieviel schlachtreife Schweine bis zum 1. Dezember abgegeben werden könnten.

Nach den bis jetzt eingegangenen Mitteilungen sind in den in Frage tommbenen 100 Drten, die beliebig herausge. griffen wurden, 1609 schlachtreife Schweine sofort greifbar vorhanden und bis zum 1. Dezem­ber sind weiterhin 2785 schlachtreife Schweine abgebbar. Bir

fugen bie Megger Jnnur diefem Tatbestand zu ihr deint, bie flädtischen Ren and Schlüffen herauszufor

*

** Um das geplan haben sich bereits 12 St + Reistiren, 24 warde eine Didwurz

t

Ettingshanjen, umferem Ariegerverein life ihm zu feinem 3 Saiferichleife überreic Gegenwart der benach bantte im Namen des V aus. Der Licher Bezirt d burch seinen Worfigenden Abends vereinigten fich b ju einer fehr gut verlaufer

? Bom Bogelsberg, 2 Shneefall eingefeßt. D Beiß. Stellenweise liegt § Darmstadt, 24. D raubmörderin Loh, d Broving Statfenburg zum Broßherzog zu lebenslän worden.

Gießener Verkehr Berüdfichtigung Güte

Radh längerer Som ggestern Abend im Gafth Rale wieder zu einer Tag wordnung ftanden 1. der und andere wichtige Berkehr fende, Lehrer Müller, der die Erschienenen und wand Bir unterbreiten der orbnung in großzügige mit der Kleinarbeit zu Referent, der die Dar bahnhof übernommen h ab berufen worden, nic fand, daß heute Abend Anregung gegeben wi Gedankengang des Re Berlegung des Güterba und fordert die Bersam to- rläufig allgemeine Bes Als erster Redner Bort: die Berlegung de

it mir durchaus neu Bichtigkeit, daß es beffe flbst erschienen, um an twideln.

Broturist of: Bu flein. Die Berhältni burdgreifender Bandel cabfertigung ist berleb Heitraubenden Swier Stunden darüber hin, Dort oben an der jegi u schaffen ist m. G verhältnisse dort zu

Herz

in

Bro

ner

S

fe

28

ert

tri

emp

des

reine

in

ge

des

begin

Ichne