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Lokales.

25. Jult 1905.

** Der Großherzog hat dem Regierungs assessor Gustav Böß aus Gießen den Charakter als Regierungs­

rat verliehen.

*

** Donnerstag, den 27. Juli, nachmittags 4 Uhr und nötigenfalls Fortsetzung am Freitag, den 28. Juli, nach mittags 5 Uhr, findet eine Sigung der Stadtverordneten­Bersammlung mit folgender Tagesordnung statt: 1. An­lage eines Balfons am Hause Crednerstraße 10. 2. Bau­

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gesuch der Joh. Gg. Weber Erben für die Neuen Bäue. 3. Baugesuch des. Kilbinger für den Seltersweg; 4. Anlage einer Privatstraße hier: Diepens. zwischen Seltersweg und Südanlage.- 5. Straßenbau entlang der Veterinäranstalt.- 6. Befestigung der Bürgersteige in der Bismarckstraße.- 7. Uebernahme der früheren Krofdorfer Kreisstraße als Feldweg in städt. 8. Verkauf einer Baustelle an der Licher Unterhaltung. 9. Verkauf von Gelände aus dem Klingelbach ftraße. 10. Gelände für die Frrenanstalt. an Joh. Gg. Pfaff. 11. Berpachtung von Gelände aus der Margaretenhütte. 12. Verpachtung von Gelände des früheren Stadtbachs an der Kirchstraße. 13. Provision für Vermietung der Sirschapotheke. 14. Beschaffung von Näumen für die Bürgermeisterei. 15. Genehmigung von Rechnungen.- 16. Vergebung von Arbeiten zur Unterhaltung der Stadt­fnabenschule. 17. Vergebung von Arbeiten für den Neu­bau der Höheren Mädchenschule.- 18. Beschaffung einer Feldschmiede für die Kläranlage. 19. Beschaffung eines Schlauchaufzugs für den Wagenschuppen. 20. Beschaffung von Stiefelhölzern. 21. Drainage auf dem neuen Fried­hof. 22. Betrieb der Steinbrüche.- 23. Rabelverlegungen im Wieseckerweg.- 24. Prüfung der Rechnung für 1903/04. 25 Erbauung eines Stadttheaters.

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** Tollwut. Wie wir seiner Zeit berichteten, wurden an einem am 21. Juni in Gießen getöteten Hunde Anzeichen von Tollwut festgestellt und der Kopf der Wutschußabteilung des Kgl. Instituts für Infektionskrankheiten in Berlin über­sandt. Jetzt ist die Antwort des Instituts eingegangen, das den Fall von Tollwut bestätigt. Infolgedessen wird die Hundesperre, die sonst am 1. August abgelaufen wäre, bis zum 22. September verlängert. Es handelt sich im vor. liegenden Falle um einen von auswärts eingeführten Hund. ** Die Proviantämter nehmen den Ankauf von Roggen und Roggenstroh zu Anfang August, Hafer gegen Ende August, Hülsenfrüchte Mitte September, Gemüse und Blattgewürze u. zw. Zwiebeln Anfang September, Möhren, Sellerie, Petersilie und Lauch im November auf. Der Ankauf der Proviantämter dauert gewöhnlich bis April des nächsten Jahres, bei Stroh auch über diesen Monat hinaus, meist das ganze Jahr hindurch.

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P Das Spiel mit dem Feuerzeug. Gestern Nachmittag gegen 2 Uhr machten sich die zwei 3/ 2jährigen Kinder der Margarete Stadler, Wetsteinstraße 43, während der Abwesenheit ihrer Mutter mit dem Feuerzeug zu schaffen und zündeten dabei eine Tischdecke an. Das Feuer wurde jedoch noch rechtzeitig von den Nachbarn bemerkt, sodaß ein weiteres Umsichgreifen desselben verhindert werden konnte.

-gr Goldenes Nad von Gießen. Das inter­nationale Dauerrennen mit Motorschrittmachern um das goldene Rad von Gießen wird in 3 Läufen über 10000, 20 000 und 30 000 m gefahren. Die Preise betragen ins­gesamt 1000 Mt. bar und zwar erhält der Sieger 500 mt., sowie ein goldenes Ehrenzeichen, das goldene Rad von Gießen, und einen Lorbeerfranz, der zweite Sieger erhält 300 Mt. und der dritte 200 mt. Es ist dies der größte Breis, der je auf dem Gießener Sportplatz zum Austrag gelangt ist.

o. Auf dem ersten am Sonntag in Lollar ab. gehaltenen Bundesfest des Lahntal- Radfahrer­Bundes errang im Dauerfahren Klein- Linden den ersten, Lollar den zweiten und Großen Linden den dritten Preis, während im Korsofahren Lollar den ersten, Klein- Linden den zweiten und Londorf den dittten Preis erhielt.

**

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=

Gewerkschaft Gießener Braunsteinberg­wert. Jm 1. Dartal 1905 war die Ausbeute infolge des Streits gering; im 2. Quartal ist ein Nettoüberschuß von 119 000 Mt.( also 50 mt. pro Sur) zur Verteilung gekommen. Die neuen Betriebseinrichtungen funktionieren gut. Bienenzüchter. Der Bienenzüchterverein für Gießen und Umgegend hielt am Sonntag im Tannhäuser auf der Seltershöhe seine Monatsversammlung ab. Als Reuerung stellte der Borfiz- nde in Aussicht, daß mit Beginn des Frühjahres in einem Garten in der Wilhelmstraße ein Bereinsstand eingerichtet werden soll. Daselbst tommen alle Systeme von Bienenwohnungen zur Aufstellung. Durch fachmännische Beobachtung soll dann festgestellt werden, welches System als das empfehlenswerteste anzusehen ist. Litewken für die Gendarmerie. Versuchs­weise sind nun auch für die Gendarmerie Litewfen beschafft worden, die zunächst von einer kleineren Bahl von Gendarmen

*

erprobt werden sollen.

*

Zu leichtes Brot.

Die Bäckerinnungen des

halten", heißt es in der Eingabe wörtlich nach wie vor die schematische Durchführung des Grundsages der Befteuerung verfehlte Neuerung, deren Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit nach dem Bruttovermögenswert bei den Realsteuern für eine weder in der Begründung des Regierungsentwurfs, noch in dem Bericht des achten Ausschuff& der Zweiten Kammer, noch im Verlauf der Kammerverhandlungen einen aus reichenden Nachweis gefunden hat."

*** Die Jagd geht gut, das Wild ist reich! Warum sollte da der Waidmann nicht guten Mutes sein! Junge Hühner und Hasen sind massenweise vorhanden, obgleich das Raubzeug, ſelbſt Füchse, viel Schaben zugefügt haben. Auch durch die Kleeheuernte sind sehr viele Hühnernester zugrunde gegangen. Dahingegen tamen aber die in den Getreide­äckern vorhanden gewesenen Bruten alle glücklich durch, was jetzt beim Abmähen des Getreides zutage tritt.

** Einen lentseligen Hauptmann muß bis vorige Woche die Stadt Mannheim besessen haben. In der dort erscheinenden Neuen Badischen Landesztg." steht nämlich folgendes Inserat zu lesen:" Beim Scheiden von meiner Dienst. stelle rufe ich allen Freunden nd Bekannten ein herzliches Lebewohl und auf Wiedersehen zu. Zugleich verabschiede ich mich auf diese Weise von meinen trenen Feldwebeln, Reservisten und Landwehrleuten, Ersatzreservisten pp. aus Stadt- und Landkreis Mannheim- Schweßingen, mit denen zu verkehren mir stets eine besondere Freude war. Haupt­mann a. D. C. Kuenzer, z. 3t. St. Morit."

* Die Hunde haben ein großes Bedürfnis nach frischem, reinem Wasser. Die Unmöglichkeit, ihren Durst zu befriedigen, ruft Krankheiten hervor. Das gleiche ist der Fall, wenn sie, von Durstesqualen gepeinigt, abgestandenes Wasser von Tümpeln und Psüßen zu sich nehmen. Stellt darum saubere Trinkgefäße, gefüllt mit reinem Trinkwasser an zugänglichen Plätzen auf! Denkt namentlich an die Rettenhunde!

* Ein Banmriese. Eines der größten Naturwunder ist in dem eine Viertelstunde von dem Eisenbahnknoten­punkte Armsheim( Rhein- Hessen) sonst wenig bekannten und fleinen Dorfe Schimsheim zu sehen. Inmitten des Dorfes steht, in frischem Grün eine alte" Effe"( Ulme), welche wohl der stärkste Baum in Deutschland sein dürfte. Das Alter wird auf 900 bis 1000 Jahre geschäßt; denn schon vor 700 Jahren wird er in Urkunden erwähnt. Von zirka 60 Jahren wurden einige efte im Umfange von 3 bis 5 m wegen Gefährdung der Nachbarhäuser entfernt. Nachdem nun vor ca. 18 Jahren wieder mehrere Aefte wegen derselben Ursache entfernt wurden, hat der Baum noch eine Höhe von 30 Metern. Der Stamm hat eine Höhe von fünf Metern und einen Umfang von 15 Metern. Er ist vor ca. 40 Jahren hohl gebrannt und hatte soviel Raum, daß bei einer Festlichkeit eine Musikkapelle darin spielte. Das Blätter­dach hat jezt noch solchen Umfang, daß bei Regen bequem 500 Personen darunter Schuß finden. Wegen der dünnen Wand des Stammes gab es mehrere Jahren viele dürce Aefte, so daß man den Gedanken hegte, der Baumriese könnte ein­gehen. Daraufhin wurde vor einigen Jahren der Stamm mit Sand gefüllt, wozu ca. 30 Kubikmeter erforderlich

waren.

?? Heuchelheim. Durch Gelände- Austausch mit Gießen gelegentlich der Feldbereinigung ist unsere Gemarkung bis an den Landwehrgraben vorgeschoben worden. Di se Nu erwerbung wird allgemein freudig begrüßt, fann sich unser Drt doch jetzt auch nach dieser Seite hin ausdehnen. Fünf Häuser sind bereits auf dem neuen Baugrund errichtet.

] Leihgestern, 24. Juli. Schlachthaus Errichtung. Johannes Heß beabsichtigt in der Gemarkung Leihgestern ein Schlachthaus zu errichten. Pläne und Beschreibung hierüber liegen auf dem Bureau der Bürgermeisterei Leihgeftern zur Einsicht den Interessenten offen. Etwaige Ein­wendungen sind bei der Bürgermeisterei Leihgestern vorzu­bringen.

§ Homberg a. d. Ohm., 25 Juli. Neuer Arzt. Am 1. August wird sich hier Dr med. Striba als praktischer Arzt niederlassen. Dr. Striba ist ein Sohn des kürzlich in den Ruhestand getretenen Pfarrers Striba zu Alten- Buseck.

** Burkhards, 24. Juli. Shadenfeuer. Freitag Mittag brannte hier die Scheune des Ludwig Haas nieder. In dem Gebäude befanden sich 40 Fuder Heu und große Rapsvorräte, die mitvernichtet wurden. Der Schaden ist bedeutend, der Besizer nicht versichert.

häufung hat der Bürgermeister Görlach das Amt eines + Eberstadt, 24. Juli. Wegen Arbeitsüber­Ortsgerichtsvorstehers und Standesbeamten freiwillig nieder­

gelegt.

An seiner Stelle versieht jezt Beigeordneter Müller die Funktionen dieser Aemter. 1451 Rurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage * Bad- Nauheim, 24. Juli. Bis zum 20. Juli find noch 6239 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 20. Juli 209 240 abgegeben.

? Büdingen, 24. Juli. Bürgermeisterwahl. Unser bisheriger Bürgermeister Kaaf ist mit 354 gegen 228 Stimmen, die sein Gegenkandidat Feudt erhielt, zum Bürgermeister wiedergewählt worden.

Großherzogtums Hessen treten dieser Tage in Mainz zusammen, Nacht auf Sonntag ist die Wachstuchfabrik dahier nahezu § Griesheim, 24. Juli Fabrikbrand. In der total abgebrannt. Der Schaden wird auf 100 000 Mart geschäßt.

um bei der Regierung die Aufhebung des Art. 186 des hessischen Polizeiftrafgesetzbuches zu beantragen. Nach diesem Artikel ist der Polizei erlaubt, in den Geschäftsräumen eines Bäckers oder Brotverkäufers das zu leicht befundene Brot zu konfiszteren und den Bäcker überdies in eine Geldstrafe zu nehmen. Die Junungen behaupten, diese Bestimmung stehe in Widerspruch mit der Gewerbeordnung.

*

Gegen die hessische Gemeindeftener wendet sich noch einmal die Wormser Handelskammer in einer an die Erste Kammer gerichteten Eingabe, in der sie nachstehendes ausführt: Nachdem die Beratung des Gemeindeumlagen­gefeßentwurfes in der Zweiten Kammer nicht zu einer durch greifenden Umgestaltung geführt habe, wolle sie der Ersten Rammer das für ihre" dem Entwurf durchaus abgeneigte Stellung entscheidende Hauptbedenken" voitragen. Wir

Literarisches.

Dichterbuch deutscher Studenten. Im Schiller­Literarischen Vereinigung in Göttingen, Quartformat, 184 jahr 1905 herausgegeben von der Akademischen Freien Seiten. Elegant tarioniert mit dreifarbiger Umschlagzeichnung von Wilhelm Schulz 2 Mt., Verlag von Strecker& Schrö.er in Stuttgart. Das nunmehr in eleganter Ausstattung vor­liegende" Dichterbuch Deutscher Studenten" gibt- barin offenbart sich sein besonderer Reiz ein Gesamtbild des studentischen Geistes- und Gefühlslebens. Deshalb wird man aber die Möglichkeit abweisen müssen, die dichterischen

-

und

Fähigkeiten der einzelnen Beiträger in ein festes und flares Urteil zu fassen.

Ueber die Zigarrenindustrie im Stadt­hat die Gewerbeinspektion Gießen in ihrem Jahresbericht und Landkreis Gießen 1904 waren in dieser Industrie tätig: 1904 folgende Statistit zusammengestellt. Am 1. Oktober

a) Stadt Gießen

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Zähl­jahr

Anzahl Männliche Arbeiter der er: jugend- er= Anlagen wachsene liche

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1904 20 1903

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1085

21

272

26

725

89

1112

1902

19

271

19

700

95

1085

1901

19

291

20

720

78

1109

1900

19

289

30

689

73

1090

1899

18

304

26

718

91

1139

1898

19

365

35

746

98

1244

1897

18

330

36

730

83

1179

1896

18

379

46

741

96

1262

1895

14

369

24

619

84

1096

b) Umgebung von Gießen.

1904

169

18

978

135

1300

1903

177

23

1055

138

1393

1902

158

17

981

126

1282

1901

34

146

20

978

163

1307

1900

125

20

952

159

1256

1899

143

17

935

138

1233

1898

369

32

1003

153

1557

1887

25

175

28

916

126

1245

1896

216

40

920

137

1313

1895 20

185

36

906

157

1284

c) Außerhalb des Kreises Gießen.

1904| 14 1903 12 1902 11

99| 10

106

40 26

2

151

141

80

19

107

1901

11

73

30

111

1900

13

73

39

1899

12

95

12

40

120 149

1898

13

58

1897

6

47

17 6

28

24

106 78

2221323222

088472

11

111231

Die weiblichen Arbeitskräfte für die Zigarrenindustrie scheinen einerseits zurzeit im Aufsichtsbezirke erschöpft; einige Fabrikanten haben aus Mangel an Arbeitskräften in den legten Jahren bereits Filialen im Badischen und Preußischen errichtet. Andererseits aber hat man auch die Beobachtung gewacht, daß viele der bisher nach der Stadt gekommenen Arbeiterinnen aus Annehmlichkeitsrücksichten in die Filialen ihrer im benachbarten Preußen gelegenen Heimatsdörfer ein­treten. Am 1. Oftober 1904 waren in der Zigarren- Industrie 1748, d. 5. 66,9 Prozent aller erwachsenen Arbeiterinnen, besdäftigt.

Marttberichte.

Stefes, 25. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteter Butter per fb 115-1.25 M., Hühnereler per Stild 7-8 Bfg., Enteneler St. 6-7 Bfa., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linfen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar 1. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb. 00-00 Bfg., Dosenfleisch per fb. 70-80 fa., Rindfleisch per Pfb. 70-72 Pfg. per fb. Schweinefleil 70-80 Bfg. Schweine fletsch gesalzen per Pfund 0.84 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 70-80 Pfg. Hammelfleisch per Pfd. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 7.50 b. 800 Mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Weisfraut 10-15 Pf. per Stüd, Bentner 3-4 Mt. Aepfel per Bentner 6-10 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Vich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 24. Juli 1905.

Ochsen Kälber Schweine

Höchste Schlachtviehpreise

in Frank urt a. M.

50 kg Schlachtgewicht 75-80 m. 81-85 Pf. 71-72

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Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do.

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Fleischpreise in Gießen 1/2 kg 70-80 Pf.

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do. 70-74 70-80 do. Brotpreise in Gießen 18.50 m. Weißbrot 2 kg 52 Pf. 15 30 Schwarzbr. do. 48 " Grünberger Fruchtmarkt vom 22. Juli. Es notierten: Korn 8.50 Mt., Hafer 8.37 Mt.. Erbsen 9 50 Mt., Samen 10-11 Mt., Kartoffeln 3.50-3.60 Mt. Alles per Zentner.

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Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belbe in Gießen.

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