ungen. Und so sehen
en auch die Formen des warf sich in seinen Sonntagsstaat und begab sich dann würie sind meist für Frauen digen Ganges nach dem Postamt an das Telephon.
mer ziehen das Gift und
das Wasser, den Sturz rhängen. Man fann in berfolgen, wie in einer rf überwiegt, in der anangewendet wird. Aber ebens ein jähes Ende zu verdrängt durch das
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Blutrache in Abessynien. Einer der Unterfeldherren des Negus Menelik, Nas Byzanie, hatte in einem Anfall bon Eifersucht seine Frau und deren sechs Dienerinnen ermordet. Darob verlangte der Bruder der Ermordeten, ein anderer Großer des Reiches, Sühne und ließ sich trotz aller Bitten des Negus, der sehr an Ras Byzanie hing, nicht von seiner Forderung abbringen. Es blieb nichts übrig, als den Mörder seinem Schwager auszuliefern, der ihm mit dem
Umstände mit. Einmal Schwerte den Kopf abbieb.
erierter sucht seine Hilfe,
ger aber ist die leichte Für 50 Pig. fann man od anschaffen.„ Bester" durch Lysolvergiftung ist rstellen fönnen. Während en Giftschein", Rezepte nter den kompliziertesten erden, kann sich jeder weiteres beschaffen. age der Zeit, wann das wird. Aber bei der no tes muß doch jedem der örden nicht schon längst n haben. Diese Frage ortung schließt ein faich. Seitdem die An
I den Städten sich vollaufbauend die soziale Forderung des Selbst in den kleinen Lebewesen gefährlicher Krankheiten ugleich festgestellt, daß sie er und leichter entfalten rängt aneinanderwohnen. sundheitspflege neue Aufchkeit wurde erweitert. immer. Wir müssen oft Bakterien in ihrer Forte Aufgabe der Desinfet täume erstredt, fann in n, wenn wir ein zwed Igemeinen Verkehr hat J. Von den bisher bemloseste. Das Lysol ist wie uns ja die Stein eil- und Desinfektion aß das Lysol die furcht parate Sublimathat doch gelehrt, daß es en Verkehr auszuliefern. St. Die Lösung der Berbindung geben, die Die Menschen tötet. Hier einen fräftigen Schritt e Desinfektion ein neues das Formalin. Frei Räumen durch Vergasen uch, der Hustenreiz, den der Formalindämpfe er mendung unmöglich. Gril hren hat das Formalin ichbaren Mittel gemacht r stechende Geruch ber fenlösung wurde es ge eftion, bei kleinen Wum ngen geeignet. Das Lyso logischen Untersuchungen cher Feind der Bakterien dem Sublimat und dem seine fast völlige Gift eine große Bedeutung für gmal so ungiftig als die um Vergiften Quantitäten e sie kein Mensch schnell Champagner wäre. Fü böllig ungeeignet. Lyso ittel des freien Verkehrs
aates sein, durch die Be giftiger Substanzen wie en Lebensfeiglingen durch dhaffung eines fchwereren Berzagtheit nicht zum Ver r nicht vergessen, daß die on Giftstoffen noch feine ie bedeutet Erft eine ge en die Nervenzerrüttung emoralifierende Lektüre, Seitenwende überwinden,
die Quellen des Selbst ed. E. M. Thomas.
iffenfchaft.
Wien berboten. Die neue fidh„ Salome" betitelt und rbeitet ist, war zur Erstauf r bestimmt. Die Hoftheater
rlichen Hauses hat die AufBegründung berboten, daß auf die Bühne gestellt wer
chtes.
Mel.
allen Seiten fommen Ten Frost. Smhüringer Bentimeter bod Die Höhen. ttenberlehr Die Bahnradt bereits eingeschmeit. Bei beimfehrender Arbeiter er roben überall die Kar
einem thüringischen Dorfe
, wo er mit feinen Odjjen
gerufen, wo ihn der Herr zu sprechen wünschte. Das
er
= Wasser in der Butter. Der Profeffor Matthes in Jenc bat nachgewiesen, daß de Geldstrafen bei Uebertretungen des Nahrungsmittelgesetzes, meist in Höhe von 10 bis 15 Mark, nicht geeignet sind, einen Milchfälscher abzuschrecken, der bei einem Bezug von nur 50 Liter täglich im Jahre einen unredlichen Gewinn von 700 Mart hat. Setzt er nämlich den 50 Litern täglich 10 Liter Wasser zu, so hat er täglich bei einem Verkaufspreise von 20 Pfennigen für den Liter 2 Mark unredlichen Gewinn. Und wenn 2 Liter Rahm(= 2 Mark) aus der Milch von 3,8 v. H. Fettgehalt herausnimmt und sie so auf den geringsten zu lässigen Fettgehalt von 2,8 v. H. bringt, so hat er wieder 1,60 Mark täglich und 584 Mark jährlich unredlichen Ge winn. Groß ist auch der Schaden, den der Käufer erleidet, indem er wässerige Butter kauft. Bei einem Wassergehalt von 20 b. H. statt des mittleren von 12 v. H. werden im Deutschen Reich rund 30 Millionen Mark jährlich für Wasser bezahlt!
Hessischer Landtag.
Darmstadt, 23. Oktober.
Der
In der Weiterberatung der Rücäußerung der Ersten Rammer zur Wahlrechtsvorlage stimmt Abg. Heidenreich, nach der„ Darmst. 8tg.", zwar der Erklärung seines Parteifreundes( nationalliberal) Reinhart zu, würde es aber mit Rücksicht auf verschiedene Umstände bedauern, wenn die Vorlage in dieser Form in nächster Legislaturperiode wieder an das Haus gelange. Abg. Dr. Gutfleisch steht mit feinen Parteifreunden( freifinnig) streng auf dem Boden des Ausschußberichts, spricht sich für eine von der Regierung vorzuschlagende Wahlkreis Einteilung aus und polemistert gegen die Kampfesweise des Frhrn. v. Heyl. Präsident gibt den Antrag von sozialdemokratischer Seite auf sofortige Wiedervorlegung des Wahlgefeßentwurfs und einen weiteren Antrag auf namentliche Abstimmung hierüber bekannt. Abg. Windecker ist der Ansicht, man müsse wieder einen modus vivendi mit der Ersten Rammer finder, hält den Antrag David auf Abschaffung der Ersten Kammer für eine Demonstration gegen dieselbe und schlägt eine Abänderung des sozialdemokratischen Antrags vor. Abg. Bitthan polemisiert gegen die im Ausschußbericht niedergelegte Wahlkreis Einteilung. Abg. Ulrich präzisiert näher die Stellung seiner Partei( der sozialdemokratischen) zur Vorlage und spricht für den Ausschußantrag und den Antrag seiner Partei.
7. Sigung der Großh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und
Lauterbach.
( Protokoll Auszug.)
B
Gießen, 18. Oftober 1905.
Anwesend die Herren: Rommerzienrat Roch, Borsigender, Dürbeck, Friedberger, Thring, Klingspor, Nowad, Rinn, Röhr, Kommerzienrat Schirmer, Schmall, Steinecke, Burbuch, fowie der Syndikus Knipper.
1. Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes mitzuteilen: a) Bei der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. Hat die Handelskammer das Anbalten des Buges 538 FuldaGießen( Gießen an 743 nachmittage) in Rödgen in Vorschlag gebracht. Dem Antrage fonnte aber für den Winterfahrplan nicht mehr stattgegeben werden.
b) Ferner hat die Rammer beantragt, in den Rügen 515 Hungen- Gießen( Gießen an 5, bezw. 740 morgens) und 516 Gießen- Hungen( Gießen ab 63 nachm.) je einen Wagen, der einige Abteile 2. Klasse mitführt, einzustellen.ve
c) an das Großh. Minifterium der Finanzen in Darmstadt hat die Handelskammer die Bitte gerichtet, für die schleunige Beseitigung der differentiellen Behandlung des Lahn- und Dillgebietes einerseits und des Siegerlandes andererseits im Ausnahmetarif vom 15. Jan. 1905 für die Befö derung von Steinkohlen und Kots für Hüttenwerke nsw. einzutreten, da die Werke an der Lahn und Dill jetzt gegenüber denen an der Sieg benachteiligt und in ihrer Ronkurrenzfähigkeit geschädigt werden.
d) Der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. w: rde ein Bericht über die Lage des Erzbergbaues im Kammerbezirk im 3 Vereine jahre 1905 erstattet.
e) Zu den bevorstehenden Kartellverhandlungen im Reicheamt des Innern wurde dem Großh. Ministerium des Innern ein Gutachten über die Wirksamkeit der Kartelle in der Tapetenindustrie und im Tapetenhandel, sowie die Tätigkeit der Spirituszentrale erstattet. Während die Vereinigungen in der Tapetenbranche für den hiesigen Handel überwiegend günstigere Berhältuff gebracht haben, sind durch die Tätigkeit der 8 ntrale für Spiritusverwertung die weiterverarbeitenden Jadustrien des Kammerb zirts( Branntwein- und Likörfabritation, Essigindustrie), wie auch der Konsum schwer geschädigt worden.
Getreide vor dem 1. März 1906, dem Zeitpunkt des Infraftretens der neuen Handelsverträge, führen, die durch das System der Einfuhrscheine noch eine wesentliche Vermehrung erfahren wird. Um die Einfuhr und Ausfuhr zu regeln, beschloß die Handelskammer, den Erlaß von Uebergangsbestimmungen zu beantragen, wonach innerhalb einer 4 bis 5monatigen Frist nach dem 1. März 1906 bei der Ausfuhr vor Roggen, Weizen, Epelz, Hafer, Buchweizen und Speisebohnen und den daraus hergestellen Mühlenfabrikaten Einfuhrscheine auf Grund der alten Zollsäge und nach Maßgabe der§ 11 des neuen Zolltarifgesetzes erteilt werden sollen.
3. Bereidigung von Bücher revisoren. Bei der Handelskammer ist beantragt worden, einen Bücherrevisor öffentlich anzustellen und zu vereidigen. Die Handelskammer erkannte das Bedürfnis für die öffentliche Anstellung und Bereidigung eines Bücherrevisors für ihren Bezirk und beschloß zunächst das Großh. Ministerium des Innern um die Genehmigung der im Entwurf festgestellten Vorschriften für die Tätigkeit von öffentlich angestellten Bücherrevisoren zu bitten.
4 Vereinfachtes Abfertigungsverfahren im Güter und Tierverkehr. Die Handelskammer zu Leipzig hatte in einem an den deutschen Handelstag gerichteten Schreiben berichtet, daß von Firmen ihres Bezirkes über das neue vereinfachte Abfertigungsverfahren im Güterund Tierverkehr wiederholt Slagen geführt worden seien. Die Hauptbeschwerden gipfeln darin, daß sich seit Einführung dieses abgekürzten Abfertigungsverfahrens die Güterverschleppungen in oußerordentlichem Maße vermehrt hätten, und daß Rektomationen von Gütern teils mit großen Umständlichkeiten und Verzögerungen verknüpft, teils nahezu unmöglich gemacht seien. Eine Umfrage hot ergeben, daß im hiesigen Bezirk Mißstände der gerügten Art im Allgemeinen nicht wahrgenommen worden sind. Nur in vereinzelten Fällen wurde über Güterverschleppungen und Erschwerung der Reklamation berichtet. Die Handelskammer sah deshalb davon ab, die Wiederaufhebung des vereinfachten Abfertigungsverfahrens in Verschlag zu bringer, beschloß jedoch, die Eintragung des Empfängers in die Versandliste zu befür morten.
5. Bertretung von Industrie und Handel in den Kommunalverbänden. Der deutsche Handelstag teilte mit, daß von preußischen Handelskammern Beschwerden über die mangelhafte Bertretung von Industrie und Handel in den Kommunalverbänden erhoben worden seien und ersuchte um eine Auskunft, ob auch in anderen Bundesstaaten ähnliche Verhältnisse vorliegen. Die Handelsfammer beschloß, dem Handelstage mitzuteilen, daß sie in den Bestimmungen des hessischen Gesezes am 12. Juni 1874, betr. die innere Verwaltung und bie Vertretung der Kreise und der Provinzen, sowie in dem neuen Entwurf, betr. Kreis- und Provinzordnung, eine Zurücksetzung von Industrie und Handel hinsichtlich ihrer Vertretung in den Kommunalverbänden nicht erblicken könne.
6. Eintragung einer Firma in das Handelsregister. Auf die Anfrage eines Amtsgericht über die Eintragungspflicht einer Firma beschloß die Rammer zu erwidern, daß der Umfang des betreffenden Unternehmens nicht über denjenigen eines kleinen Gewerbes hinausgehe, und daß somit von der Eintragung abzusehen sei.
7. Eingänge. Von zuverlässiger Seite sind der Handelskammer Mitteilungen zugegangen über rumänische Eisenbahnen, die Gründung einer Aktiengesellschaft zur Busbeutung der Kohlengruben in Bulat und Ech rbut ( Rußland), Aussichten auf Absatz von Stahl und Stahl. waren nach Bafu, WarenabsazSüdafrika, insbesondere in Bloemfontein, Port Elizabeth, Grahamstower, East- London und Laurenco- Marquez, ferner über zweifelhafte Firmen in Utrecht, Baals( Limburg), London, Bukarest und Craiova( Rumänien).
Don hältnisse in
Die Eingänge fönnen während der üblichen Geschäftezeit im Bureau der Handelskammer eingesehen werden.
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Cokales.
24. Oftober 1905.
*** Donnerstag, den 26. Oktober hält die Stadt: verordneten- Ve fammlung eine Sigung mit nachstehender Tagesordnung ab: 1. Preis der elektrischen Energie für photographische Zwecke.- 2. Kredit für elektrische Kabel.- 3. Anschluß von Textors Hardt an die Wasserleitung. 4. Verpachtung eines städtischen Gartens. 5. Polizeiverordnung, betr. die Ein- und Durchfuhr frischen Fleisches. 6. Fütterung des im Schlachthofe eingestellten Viehes. 7. Bestimmungen, betreffend die Bildung eines Arbeiterausschusses bet den städtischen Betrieben.- 8. Vergrößerung des Ererzierplazes.
B
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*** Heute Dienstag- Abend tält der Bürgerverein Gießen im Gasthans Zum Löwen" eine Bersammlung ab, für die folgende Tagesordnung aufgestellt ist: 1. Der Verkehr im hiesigen Güterbahnhof und andere wicht ge Verkehrsfragen. 2. Verschiedenes. Bet der Wichtigkeit der Beratungsgegenstände ist ein guter Versammlungsbesuch dringend erwünscht.
Der Turnverein Gießen hielt gestern Abend im Ca é Ebel seine diesjährige Hauptversammlung
ab. Der 1. Borfißende Althoff eröffnet diefelbe mit einer herzlichen Begrüßung und erstattete dann seinen Jahresbericht. Der Mitgliederzahl nach nimmt der Verein im Mittelrhein Turnfreis die 8. Stelle ein; nur Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, Worms, Mainz, Offenbach, Bockenheim also alles Städte, die auch der Einwohnerzahl nach größer sind
1
Der L.-B. Gieten über Gießen. Im Gau Heſſen rangiert
an erster Stelle und kann( die Böglinge und Damen- Abteilung mit einbegriffen) ein Behntel der ge
2. Erteilung von Einfuhrscheinen nach dem Intrafttreten der neuen Handelsver- samten Gaumitglieder allein zu den Seinigen rechnen. Im Sandelsverträgen wird zu einer großen Boreinfuhr von
ei doch gegen den Respelt, träge. Die Erhöhung der Getreidezölle in den neuen
Afleidern zu spredjen. E
allgemeinen tann der Verein mit seinem ganzen abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden sein. Der Bericht des 1. Turn
warts Pieper zeigte, daß 3859 Turner an 116 Turnabenden geturnt haben; ein Rückgang im Turnbesuch ist nicht eingetreten. Die Rechnungsablage vom Vorstandsmitglied Erle hat ergeben, daß die Einnahmen und Ausgaben im Verhältnis zum Vorjahre größere geworden sind. Es wurden rund 600 Mt. Ueberschuß erzielt. Das reine Vereinsvermögen beträgt nach Abschreibung der Schulden 53 135,18 Mt. Die Vorstandswahl hatte folgendes Resultat: L. Althoff 1. Vorsitzender, R. Buchacker 2. Vorsigender, Weidmann jun., Louis Lenz und Treucke Schriftführer, Carl Müller 1. Turnwart, Carl Ecb 2. Turwart, Mary Gegenschreiber, Weidmann sen. Zeugwart, Will, Carl Noll und Schubecker Turrätteste, Erle, Belloff und Pieper Beifizer. Die Beitragserhöhung wurde nach längerer Debatte einstimmig beschlossen und zwar mit Wirkung vom 1. April 1906 ab. Es haben, vorausgeseßt daß eine demnächst stattfindende außerordentliche Generalversammlung den Beschluß gut hißt, zu zahlen die Mitglieder pro Vierteljahr statt 1 Mr. dann 1,50 Mt. Das Eintrittsgeld beträgt in Bufunft 2 Mt.( bisher 1 Mt.) Die im nächsten Jahr stattfindende Feier des 60jährigen Bestehens soll einen re n turnerischen Charakter tragen und ist als Beit Mitte August vorgesehen. Ueber die Festeinteilung selbst wird die nächste außerordentliche Generalversammlung zu beraten haben.
*** Das Kriegsspiel der Turner. Troß Hagelund Schneetreibens wurden am Sonntag, 22. Oftober, die Kriegesp ele der Turner des Mittelrheinkreises abgehalten. Den militärisch geleiteten Spielen lag folgende Idee zugrunde: Eine zwischen Hanou und Friedberg geschlagene Südabteilung ( rot) sucht durch Zuzüge von S den gestärkt, der langsam nachqringenden Nordabteilung( blau) die Einnahme von Darmstadt zu verwehren. Die Nordabteilung befehligte der Turnwart Rach- Frankfurt, während die Südabteilung unter dem Kommando des Oberleutnants der Landwehr Dr. Neßling stand. Jede Abteilung war 300-400 Mann start, ohne die ihnen beigegebenen Radfahrer, die sich insgesamt auf rund 150 bez fferten. Die Operationen begannen morgens 8 Uhr. Die Parteien gingen in fleineren( 30 Mann starken) Trupps vor, auf allen Seiten von Radfahrern gedeckt. Als Platz der Entscheidung war Messel bestimmt und zwar sollte die Partei Sieger sein, die den Ort nachmittags um 2 Uhr besetzt hielte. Für die Frage der Ueberlegenheit beim Zusammentreffen feindlicher Abteilungen war ausschließlich das numerische Uebergewicht maßgebend. Gegen 1 Uhr streßen die Korps bei Messel zusammen, die Südabtedung befand sich in rückläufigen Bewegungen vor der Nordabteilung. Mit sicherem Auge erkannte die Leitung der Südabteilung, daß der Sieg nur durch Zusammenziehung der einzelnen Abteilungen zu größeren Vertänden zu erringen fi. Mit größter Exaltheit wurden die Bewegungen ausgeführt und die Orts- Ausgänge Messels mit starken Kommandos beseßt. Von allen Seiten stürzten die Blauen hervor, doch zerschellte ihr Anprall an der numerischen Ueberlegenheit der einzelnen roten Truppenförper, bis die Südabteilung gegen 2 Uhr das Feld behauptete. Nach Einstellung des Gefechts gönnten sich die Trupps eine furze Rast in den Wutschaften Messels und um 2 Uhr warde der Marsch auf Larmstadt angetreten. Obwohl ein böses Better niederging, erflangen doch die frischen Turnerlieder. Bei Kranichstem setzte sich eine MitärKapelle an die Spitze der Kämpfer und im festen, strammen Schritt ging es durch die Straßen Darmstadts in ein gemütliches Beidie Turnhalle der Turngemeinde, wo sammiein stattfand und noch manch martiges und an. erkennendes.rt gesprochen wurde.
* Buzzbach, 23. Oftober. Trachtenfeft. Für den Sommer 1906 ist en größeres Trachtenfest für Butzbach geplant. Bu diefem Zwecke findet nächsten Donnerstag im hiesigen Rathaus unter dem Vorsitz des Kreisrats Fy eine ( Buzb. Btu.) Versammlung statt.
Maiftberiate.
Gießen, 24 Oftober. ut dem beutiger Wochenmart lofteten Butter per Pfb 110-1.15 t., Sühnereler per Stüd 8-9 Pfg., Entenetes St 6-7 r. Stä per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 1gErbsen per Liter 21 Pfg. Linten per Liter 32 Ptg Tauben per Paar Wt. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Sahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb. 60-75 fa Dsenfleisch per fb 72-82 g., Rindfletic per fb. 70-72 Pfg. per Pft Schweineflena 76 86 Big. Schweine fletsch gesalzen pe Bfund 0.90 Big., Halbfleisch per Pfb. 70- 80 Pfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 Rilp 5.00-5.50 mt., 3wiebeln per St Mr 6.00-8.00, Wetstraut Stud 7-10 Bf. pe Stüd, Zentner 6-7 Mt. Aepfel per 3t. 10-25 Mr Zwetschen pe 3entner 0,00-0.00, Nüsse 100 Stüd 30-40 Big. Milch per Lite 20 Pfg Dauer der Marktge: von 8 Uhr morgens bis 2 lb nachmittags. Gegenflände der Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umbezzichen feilgeboten werden.
Die Marktpreise für Vich und Frucht und die Gießener Fleisch und Brotpreise am 23. Oftober 1905.
Höchste Schlachtvtehpreise
in Frankfurt a. M.
Fleischpreise in Gießen
Ochsen Kälber Schweine
"
bo. Getreidepreise in Mannheim 18 60-00.00 M. 16.40-00 00
50 kg Schlachtgewicht 81-85 M./ kg 72-82 Pi. 1/2 H 86-90 Pf do. 70-80 W 79-00 76-86 Do. Brotpreise in teßen Weißbrot 2 kg 52 1
"
"
9
chwarzbr. do. 48
Н
Weizen 100 kg Roggen do.
Stepenes law@@@@@ ca Boraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, ben 25 Oftober. Zeitweise herter, doch vielfach Morgennebel, fätter, besonders nachts.
( Näheres durch die Gießener Betterkarte.)
Verantwortl.. für die Politit und den Inseratenet #Ibin klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, ber in Girgea.


