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Bortugal, Italien, die Schweiz, Frankreich, Deutschland, Holland und England ausgebreitet werden könnten. Lousiana wurde 1542 von den Spaniern entdeckt, die aber der Entdeckung, da sie dort die heiß ersehnten Gold- und Diamantenfelder nicht fanden, keinen weiteren Wert beilegten, und erst durch die Franzosen, die nordwärts von Kanade her bahnbrechend eindrangen, ist Lousiana der Zivilisation erschlossen worden. Aber Frankreich sollte der Segnungen seiner mühevollen Arbeit nicht teilhaftig werden. Die eco bitterten Kämpfe, in denen der Erste Napoleon mit England um die Weltherrschaft rang, ließen ihn 1802 die Erklärung vor seinen Ministern abgeben, daß es ein Gebot staatsmännischer Kingheit wäre, wenn man Lousiana, das man auf die Dauer gegen die englische Seemacht nicht halten fönne, an die Vereinigten Staaten abträte und Frankreich so England in die Flante falle, indem es das Aufstreben einer fremden Seeherrschaft begünstige. Ein Jahr später, am 30. April 1803, trat er Lousiana für 15 Mill. Dollar an die nordamerikanische Union ab. Wie scharf der Blick dieses Mannes war, das zeigt sich jetzt nach einem Jahrhundert in dem imperialistischen amerikanischen Flottenprogramm. Mit der Uebergabe Lousianas an die Vereinigten Staaten begann ein gewaltiges Emporstreben. Mächtige Züge von Ansiedlern wurden in das Land gelenkt und Siedlung um Siedlung blühte auf. Hinter dem Belzjäger zog der Pflug seine Furchen und inmitten fruchtbarer Felder brach der Mensch die Schäße aus den Tiefen der Erde. Handel und Wandel nahmen einen ungeahnten Aufschwung. Den Mississippi hinauf und hinab freischen die Dampf- Sirenen der Dampfer und durch saatenreiche Fluren und enge Felsenpässe schneiden die Schienenstränge hin und her auf St. Louis zu, dem Mittelpunkt dieses Lebens. Es war wirklich kein ungerechtfertigtes Verlangen, wenn St. Louis seine hundertjährige Zugehörigkeit zu den Vereinigten Staaten ganz außergewöhnlich begehen wollte, und so wurde die märchenhafte Pracht der Welt- Ausstellung mit einem Aufwande von über 200 Millionen Mt. ins Leben gerufen. In langer Reihe ließ Herr Cronau die Ausstellung an uns in farbenprächtigen Lichtbildern vorübergleiten. Wir sahen die Pracht der Säulenhallen und die mächtigen Rastaden, die Gartenfunst und das reiche Getriebe, das zwischen den 500 fächerförmig sich ausbreitenden Palästen herrschte, und wir sahen auch die Männer und die Szenen, die für immer in die Geschichte Lousianas eingewoben sind. Wilde Kämpfe mit Indianern und pittoreske Felsenzacken flogen an uns vor
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Alle hat das gewaltige Unternehmen, das ein Denkstein Lousianas sein soll, verkörpert. Ihren ganzen feenhaften Bauber strahlte die Ausstellung aber erst aus, wenn vom glühenden Abendhimmel die letzten Farben verglommen und zu Hunderttausenden die elektrischen Birnen aufflammten und Die Fontainen mit allen Tönen überzogen. Dann wogte der große Strom hinauf zu dem Festdom, um von dort den Rundblick zu genießen. Und tief unten wanden sich die Blühschnüre, rauschten die Kaskaden und hämmerten die
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Maschinen ein volkswirtschaftliches Eldorado, das Spanien einst von sich gestoßen, weil es nie verstanden hat, seine ibus überfallen Kräfte auszunügen.
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K. Zur Bernehmung weiterer Beugen in der Helden berger Mordangelegenheit begaben der Untersuchungsrichter Wehner und der Staatsanwalt Hoos sich heute morgen nach Heldenbergen. Hudde wird nicht an den Tatort verbracht, da der Untersuchungsrichter es nach Lage der Sache für überflüssig hält.
*. Versammlung des Oberh. BichhändlerVereins. Am Sonntag, nachmittags 2 Uhr, fand im Deutschen Kaiser" eine vom Vorstand des Oberhess. Biehhändlervereins einberufene Versammlung statt, in welcher über eine Petition an das Ministerium um Aufhebung des jüngst erlassenen Berbotes des Handels mit Klauenvieh im Umherziehen und der Abhaltung der Vi märkte in Hessen beraten werden follte, Der Vorfißende Lorsch und Sally- Flörsheim führten aus, daß die Seuchengefahr in Hessen keine so große sei, daß man zu solchen Maßregeln greife, die der Viehzucht und dem Handel schwer schädigen müßten und viele Gewerbstreise in Mitleidenschaft zögen. Es set deshalb Pflicht eines jeden, auf die Beseitigung dieser Maßregeln hinzuwirken und ersucht der Vorfizende Lorsch, nach der„ Alsfelder Oberh. Zeitung", die Versammlung, nachstehende Resolution anzunehmen.
" Die unterzeichneten Betenten gestatten sich, Grozherzoglichem Ministerium des Innern das Folgende ergebenst zu unterbreiten:
Im Auftrage Großherzoglichen Ministeriums haben die hessischen Kreisämter den Handel mit Vieh im Umherziehen und die Abhaltung der Viehmärkte zunächst bis zum 1. März I. J. verboten und gleich. zeitig den Landwirten anempfohlen, den Viehhändlern und Mezgern das Betreten ihrer Stallungen nicht zu gestatten.
Hierdurch wird das Viehhändler- und Metzger gewerbe in Hessen nicht nur eingeschränkt, sondern insbesondere gilt das von dem ersteren- vollständig lahm gelegt.
Der diese Gewerbe betreibende Teil der Bevölkerung verliert die Möglichkeit, sich in der seit herigen Weise sein Brot zu erwerben und geht dem Ruin entgegen.
Die Gastwirte, Kaufleute und andere Gewerbetreibende werden durch das Verbot der Märkte schwer geschädigt, und auch auf die Landwirtschaft, in deren Interesse doch die erwähnten Maßnahmen getroffen wurden, muß die in ihrer Folge auftretenden Stockung des Viehhandels in hohem Grade ungünstig wirken, ohne daß sie ihr in dieser Ausdehnung andrerseits nügen fönnen.
Niemand kann mehr als die Viehhändler wünschen, daß eine Einschleppung und Verbreitung der Viehseuchen verhütet wird. Sie sind sich wohl bewußt,
haltung der Seuchengefahr selbst nach Kräften beizutragen und verkennen nicht die Notwendigkeit, gegebenenfalls geeignete Maßregeln zu treffen. Ste sind aber der Meinung, daß, wenn gegenwärtig nur in einem Gehöfte des Großherzogtums ein Seuchen fall auftritt, es nicht erforderlich ist, für alle Landesteile eine Verordnung zu erlassen, die einen ansehn lichen Teil der gewerbetreibenden Bevölkerung ruinteren und andere Zweige des Erwerbslebens schwer schädigen muß.
Im vorliegenden Falle hätte es nach der Ueberzeugung der Unterzeichneten genügt, über die betr. Gemarkung und die umliegenden Orte die Spere zu berhängen, zumal schon eine ganze Reihe anderer Vorkehrungen getroffen worden sind wie die fiebentägige Quarantäne und die Untersuchung des Viehes vor dem Auftrieb auf die Märkte, die vollkommen genügen, um nach Möglichkeit eine Einschleppung und Verbreitung der Seuche zu verhindern. Daß troß derselben ein Fall von Einschleppung vor gekommen ist, beweist nicht die Notwendigkeit der neuen Bestimmungen, da die mancherlet Zufälle, durch welche eine derartige Einzeleinschleppung berursacht werden mag, auch durch diese nicht aus der Welt geschafft werden können.
Im übrigen gestatten sich die unterzeichneten Betenten, Großherzoglichem Ministerium die Anwendung einer anderweitigen Maßregel vorzuschlagen, die ihres Grachtens weit zweckentsprechender und sicherer wäre als die neuerlassene Verordnung, ohne doch die geschilderten Nachteile derselben zu haben. Die der Reichsgrenze nahen preußischen, bayrischen und sächsischen Gebiete sind es, aus denen die Maul- und Klauenseuche nach Hessen eingeschleppt werden könnte. Wir sind deshalb der Meinung, daß nötigenfalls die Vieheinfuhr von dort nach Hessen, insbesondere auf die hessischen Märkte verboten werden möge.
Auf Grund dieser Ausführungen bitten die Unterzeichneten ganz ergebenst, Großherzogliches Ministerium wolle die schwerwiegenden Folgen, welche die neu angeordneten Maßnahmen mit sich führen müssen, gütigst in Rücksicht ziehen und die Aufhebung derselben veranlassen."
Schade- Altenburg führte aus, daß der Schuß der Grenzen gegen die Seuchengefahr ein ganz unzureichender sei, deshalb müsse bei Abschluß der Handelsverträge alles aufgeboten werden, um einen besseren Schutz herbeizuführen. Die Regierungen der deutschen Bundesstaaten müßten eine Verhändigung dahin treffen, daß anstelle der Grenzabsperrungen Bezirksabsperrungen träten. So hart die bisherigen Bestimmungen auch die Landwirtschaft trafen, das Gute hätten sie gehabt, daß die Seuchen eingeschränkt worden seien.
** Die„ Kleine Presse" schreibt: Kürzlich gab es für die Beamten im Darmstädter Finanzministerium eine kleine Ueberraschung. Der Herr Minister interessierte sich zufällig" für die Büntlichkeit seiner Untergebenen und hatte zu diesem Behufe einen Regierungsassessor am Eingang zu den Bureauräumlichkeiten postieren lassen, der mit einer ühr bewaffnet, die Getreuen ersuchte, ihre Ankunft" in einem Buche einzuzeichnen. Die Verspätungen sollen nicht ganz unbeträchtlich gewesen sein. Ein durch sein joviales Wesen allgemein beliebter( auch in Mainz bekannter) Res gerungsrat soll dabei die Einzeichnung verweigert haben mit dem nicht ganz unbegreiflichem Ausruf der Entrüftung: Ich bin doch kein Schulbub!" Der Landtag ist hier wieder einmal die Ursache. Das Ministerium fordert nämlich einige neue Stellen, da die Arbeit nicht bewältigt werden könne. Aus Abgeordnetenfreisen wurde darauf bündig entgegnet, daß dazu die Herren Beamten sich nur pünktlich auf ihren Bureaus einzufinden nötig hätten.
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* Wegfall der Rückfahrkarten? Wie bestimmt verlautet, sollen ab 1. April d. I. auf allen Bahnlinien der preußisch- hessichen Eisenbahnen nur noch einfache Fahrkarten zur Ausgabe kommen, deren Preis der Hälfte punft noch in den Händen des Publikums b.findlichen der i ßigen Rückfahrkarten entspricht. Die zu diesem ZeitRück ahrkarten laufen in den Monaten April und Mai nach 45tägiger Gültigkeit sämtlich ab und kommen in Wegfall.( Wir geben diese Nachricht mit Vorbehalt wieder, obgleich es die ausgesprochene Absicht des Ministers Budde ist, das System der Rückfahrkarten mit der Zeit ganz aufzuheben.)
(§) Fliegen als Krankheits- lebertrager. Ein interessantes und lehrreiches Experiment, das für das praktische Leben von höchster Bedeutung ist, wird uns in der Ausstellung„ Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung", die für die Zeiten des Aufenthalts in Frankfurt a. M. in der alten Weißfrauenschule in anschaulichster Form etabliert ist, vorgeführt. Es liegen dort unter einer Glasglocke, vollständig von einander getrennt, vier große Startoffelscheiben, von denen die eine mit einer Batterienart geimpft ist, die einen roten Farbstoff bildet. Unter der gleichen Glasglocke bewegt sich eine Fliege frei umher. Diese Fliege überträgt nun die rotfärbende Bakterienart sofort von der geimpften Kartoffelscheibe auch auf die anderen Scheiben, die bald eine intensive rote Farbe annehmen. Hierdurch wird auf überraschend einfache und instruktive Weise die große Gefährlichkeit der Stubenfliege als eines Bakterienträgers ersten Ranges zur Evidens bewiesen und uns die eindringliche Mahnung gegeben, Speisen und Getränke, sowie solche Gegenstände, die mit unserem Munde in Berührung kommen, soweit es nur irgend möglich ist, vor den Fliegen zu schützen. Die Ausstellung fann auch von solchen Leuten besichtigt werden, die tagsüber beschäftigt sind, da sie von morgens 11 bis abends 10 Uhr ununterbrochen geöffnet ist. Der
Gebieten Epa daß es in ihrem eigenen Interesse liegt, zur Fern Gintritt ist vollkommen fret.
r Grünberg. Wie uns glaubwürdig mitgeteilt wird, wird im Laufe dieser Woche ein weiterer Rauf von Wasserquellen mit dem Besizer der Bingmühle bei Lauter, Herrn Zimmer, perfeft. Weitere Anfäufe sind geplant.
r Grünberg. Unterhandlungen wegen Ankaufes der Wilden- Grube im Dickelstal sind von einer Frankfurter Gesellschaft eingeleitet.
r Grünberg. Es sind jetzt 70 Jahre, seitdem der hiesige Versicherungs- Verein für Rindvieh gegründet wurde, verflossen. Ein Zeugnis für sein segensreiches Wirken.
Londorf. Die Feier von Kaisers Geburtstag, welche der Eisenbahn- Verein Grünberg- LondorfLollar am Samstage in der Stadt Gießen" zu Londorf veranstaltet hatte, gestaltete sich zu einer gediegenen Fest lichkeit. Die Nummern des Programs gingen alle sehr gut durch. Die schöne Feier schloß mit einem Ball.
K Lich, 23. Jan. Morgen am Tage der Wiederkehr des 100. Geburtstages des Fürsten Ludwig zu Solms.Hohensolms- Lich wird, so schreibt man uns, auf dem hiesigen Schloßplaze der Grundstein zu einem Denkmal für diesen Fürsten gelegt. Die Bewohner des Solmser Landes, das teils unter preußischer, teils unter hessischer Oberhoheit steht, haben sich aufgemacht, dem Fürsten Ludwig, der weit über seine Zeit hinaus ragte, sehr mildtätig und liberal war, ein äußeres Beichen seiner Verehrung darzubringen. Fürst Ludwig wurde am 24. Januar 1805 im hiesigen Schlosse geboren, succedirte am 10. Oktober 1814 seinen Bruder, dem Fürsten Karl und vermählte sich am 10. Mai 1829 mit Prinzessin Marie zu Isenburg und Büdingen in Büdingen. Viel beschäftigte sich der Fürst, ein hochbegabter Mann, in seinen Mußeftunden mit wissens schaftlichen Studien, besonders aber mit theologischen. Zählten doch die Jahrbücher für protestantische Theologie ihn zu ihren geschäßtesten Mitarbeiter. Theologische Professoren und Geistliche, einerlei welcher Richtung, wie Harnack, Stade, Ritsch, Stöcker u. s. w. waren gern gesehene Gäste an dem einfachen Hofe zu Lich. Auch politisch trat der Fürst hervor. So war er Landesmarschall des rheinischen Provinziallandtags, ferner Präsident des Vereinigten Landtags 1847 in Berlin und Mitglied des preußischen Staatsrats. Bei den Königen Friedrich Wilhelms IV. und Wilhelms I. stand der Fürst in hohen Chren. Er wurde von ihnen in wichtigen Fragen öfter zu Rate gezogen. Am 29. Februar 1880 starb Fürst Ludwig. Ihm succebierte sein Neffe Fürst Hermann, der 1899 verstorbene Bater der Braut des Groß
herzogs von Hessen.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterbiens Boraussichtliche uterung in Hessen für Mittwoch, den 25. Januar. Trüb, milder besonders nachts und Tauwetter, nur vereinzelt im Gebiet geringe Niederschläge ( Regen).
( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)
Holzversteigerungen.
26. Januar, in den Distrikten Vorderster Stopf, Mitteister Oberföfterei Nieder- Ohmen. Donnerstag, den Ropf 1 and 2, Kröbges, Haag, Junger Zwilling, Hirztopf, Bornträger, Pfeifensack 1, 2 und 3, Hofftrauch und MühlGroßh. Joistwait Birkenstock zu Obergrubenbach, Bost berg der Forsiwartei Nieder Ohmen. Auskunft erteilt Nieder- Ohmen. Zusammenkunst vormittags 9 Uhr am Steinbruch Diftrift Vorderster Kopf auf der Straße
Nieder- Dhaten- Elpenrod.
Oberförsterei Windhausen. Freitag, den 27. Januar, vormittags 10 Uhr im Distrikt Roßbachergrund. Bei schlechter Witterung findet die Versteigerung um 11 Uhr im Saale des Friedrich Braun zu Köddingen statt. Nähere Auskunft durch Großh. Forftwart Vetter Köddingen.
Martiberite.
Bleßen, 24. Januar. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb. 0.80-0.90 M., Hühnereler per Stüd 8-9 Pfg., Enteneter St. 7 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linjen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar . 0.80-1.00, Hühner per Stid Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, Enters per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 55-65 fg., Ochsenfleisch per. 70-80 Pfg., Rindfleisch per id. 62-68 Pfg. per Pfd. Schweinefleisch 60-72 Big. Schweine fletsch gesalzen per fund 0.76 Bfg., Kalbfleisch per fb. 70--74 fg. Sammelfleisch per Pfd. 50-74 Pfg., Kartoffeln pro 100 ile 6.00 b. 6 50 Mr., Zwiebeln per St. Mr. 8.00-10.00, Weiskraut 10-15 Pf. per Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mr Zwetschen ver Zentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Martizeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktjeit im Umberziehen feilgeboten werden. Die Mart presse für Vich und Frucht und die Gregener Fleisch und Brotpreise am 23. Januar 1905.
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Höchste Schlachtviehpreise
in Frank urt a. M.
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Fleischpreise in Gießen
50 kg Schlachtgewicht 70-73 m./ kg 70-80 Pf. 1/3 11 81-83 Pf do. 70-74 59-60 do. 60-72 Brotpreise in Gießen
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Getreidepreise in Mannheim
Weizen 100 kg Roggen do.
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18.85 M. 14,70
Weiß brot 2 kg 52 Pf Schwarzbr. do. 48,
Berantwortlich: für die Politik und den Inferatenteil: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide zu Gießen.


