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Schleier und Spitzen.
** Der Lahntal: Sängerbund hielt am vergangenen Sonntag im Boftfeller", dem Vereinsletal des Bauerschen Gesangvereins zu Gießen, seinen diesjährigen Sängertag ab. Die einzelnen Bundesvereine hatten alle ihre Vertreter gesandt. Längere Debatte brachte der 1. Punkt: Die Wertung der von den einzelnen Vereinen vorgetragenen Chöre auf dem nächsten Bundesfest in Gießen. Mehrere Herren waren für eine Wertung durch die Dirigenten, die Mehrheit aber für eine solche durch berufene Preisrichter, die nicht im Bundesgebiet wohnen. Wer das sein sell, wurde dem Bundesvorstand überlassen. Auch die Beschaffung der für dieses Fest notwendigen Noten wurde dem Bundesborstand überlassen. Ferner bestimmte der Sängertag die Rusit- und Sängerzeitung für Mitteldeutschland" ( Verlag von Albin Klein zu Gießen) auf Antrag der Liedertafel- Warburg zu feinem offiziellen Bundesorgan an Stelle der„ ängerhalle". Die dazu erforderliche Sagungsreichhaltige Sammlung alter Schleier und Spigen gibt einen änderung wurde sofort einstimmig gutgeheißen und allseitig begrüßte man das Erscheinen dieser neuen Sängerzeitung. Dem Mitglied Hahn des Gesangverein" Harmonie" Gießen wird laut Beschluß auf dem Bundesfest in kommendem Jahre in einem besonderen Atte ein Diplom überreicht. Es wird also nach dem die„ Harmonie" ihr 60jähriges Stiftungsfest mit dem Bundesfest reinigen, wogegen ein Widerspruch nicht erfolgte. Zum Schluß wurde inoffiziell noch bekannt, daß der Vorsitzende Diehl von der Liedertafel- Marburg am Bundestage 25 Jahre, Todt vom Bauerschen Gesangverein Gießen 31 Jahre und Stremmler- Dillenburg 37 Jahre dem Bunde angehören. Den treuen Sangesbrüdern wurde nach der Beratung ein freudig aufgenommenes Hoch dargebracht.
** Die vereinfachte Buchführung, welche der Hauptlehrer Traber an der Gewerbeschule Gießen lehrt, MS auch wir dieselbe sofort im vorigen Jahre noch in unserem Geschäfte einführten, erspart dem Geschäftsmanse, besonders dem Handwerker sehr viel Zeit. Wer auch sonst mit der doppelten Buchführung sich nicht befassen will oder die Zeit dazu nicht übrig hat, findet dafür in dieser Trabeischen Buch führung einen praktischen Ersatz. Was das Gesez verlangt, ist vorgesehen; den einzelnen Ronten( Unfoften, Löhne 2c.) ist eine besondere Rubrit vorgemerkt, sobaß man jederzeit eine sichere Bilanz ziehen fann und der Inhaber weiß, wie er mit seinen Aftives und Passiven steht.
§§ Grünberg, 22. Nov. Das Paar Ferkel gilt jezt 50 t.
88 Aus dem Vogelsberg, 22. November. Wildpreise. Hasen werden mit 3 Mt. und Gänse per Pfd. mit 55ẞfg. bezahlt.
A Lang- Göns, 22. Nov. Erhöhung der Milchpreise. Die Landwirte fordern von der Molkeret, die seither pro Liter nur 10,5 Bfg. bezahlte, für die Zukunft 12 Pfg. pro Liter. Dadurch werden auch die Butter- und Käsepreise in die Höhe gehen.
* Friedberg, 22. November. Am 3. Dezember wird auf Anregung des Kreisrats Frey hier eine Ausstellung eröffnet, bie die vom Ernst Ludwig- Verein( 8entral- Berein zur Errichtung billiger Wohnungen) preisgekrönte Entwürfe und Modelle von billigen Wohnungen übersichtlich vorfähren soll. Das Arrangement wird in den Räumen der hiesigen Gewerbeschule untergebracht.
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Ortenberg, 20. November. Im Kreise Büdingen ist die crichtung einer elettr. Lichtzentrale geplant, durch welche der größte Teil der Drte unseres Kreises mit Licht versehen werden kann. Die Zentrale wird vorausfichtlich im Niddertal in der Nähe Lißberge, wo eine ausgiebige Wasserkraft vorhanden, errichtet werden.
Alsfeld, 21. November. Kreisrat Dr. Wallau, der Reichstagsabgeordnete für den oberhessischen Wahlkreis Alsfeld- Lauterbach- Schotten, liegt an Typhus schwer fiant in Groß- Gerau darnieder.
* Büdingen, 20. November. Der Fürstin Bertha zu Isenburg und Büdingen wurde vom König von Bayern der Theresienorden verliehen.
* Darmstadt, 23. Novemb. Die hessischen Zimmermeister waren am Sonntag unter dem Vorsiz des Herrn Bittmann aus Darmstadt zur Beratung von geschäftlichen Angelegenheiten hier zusammengekommen. Bjonders wurde in der Versammlung die Notwendigkeit des festen Zusammenschlusses gegenüber den Lohnbewegungen hervorgehoben. Der nächsjährige Berbandstag findet in Bad Nauheim statt.
Literarisches.
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Neumanns Orte und Berkehrs Lexikon des Deutschen Reichs. Herausgegeben von Dr. Mary Broesite und Direktor Wilhelm Reil. Bierte, neubearbeitete und vermehrte Auflage. Mit einer politischen Uebersichtsfarte, einer Berkehrsfarte und 40 Städteplänen. 2 Bände in Beinen gebunden zu je 9 Mt 50 f., oder 1 Band in Halbleder gebunden 18 t. 50 Bfg. Verlag des Bibliographischen Juftituts in Leipzig und Wien. Etwas länger, als es den Verhältniss n nach nötig schien, hat diesmal bie Neuauflage des vielverbreiteten Neumannschen Ortslexikons auf sich warten lassen. Aber, das sei gleich hier gesagt, bie längere Borbereitungszeit hat dem Werke nicht geschadet. Im Gegenteil. Nicht nur ist der Umfang wieber erweitert er ist etwa um ein Fünftel gewachsen sondern auch innerhalb der Artikel sind bemerkenswerte Menderungen zu fonstatieren. An erste Stelle sei hier die Angabe der nächsten Esenbahnstation für Orte genannt, bie felbft teine solche haben. Die hinzugefügte Entfernung in Rilometern gibt dem Zusatz erst seinen vollen Wert. Als weitere Neuerung begrüßt der Benutzer des Werkes die Hinzufügung der Broving in den preußissischen Artikeln. Eine prächtige Beigabe bilden 40 flare schöne Stäbtepläne, die meisten mit Namenregister. Außerdem ist dem ganzen Werte noch eine große Verkehrstarte beigefügt.
worden
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( Eig. Bericht.) L. Berlin, 21. November 1905. Unter reger Beteiligung der eleganten Damenwelt Berlins ist gestern im Lyceum- Club die unter Protektorat ber Prinzessin Salm- Salm stehende Spizenausstellung eröffnet worden. Die Tatsache allein, daß eine derartige Sammlung alter und neuer Spigen noch nie in Berlin gezeigt worden ist, hätte genügt, das Interesse aller Danten zu erwecken; der Besuch der Ausstellung ist aber auch für ben lohnend, der nicht nur die zierlichen Gewebe als Schmuckgegenstand betrachtet, sondern der Geschichte einer so weit verbreiteten Industrie einige Beachtung schenken will. Ueber die Entstehung der Spitzenklöppelei sind wir ziemlich im unklaren; wir können ihre Erfindung nicht streng geschichtlich verfolgen und nur vermuten, daß Italien uns außer den Nadelspizen die Klöppelspitzen beschert hat, wenn auch vielfach Holland als Ursprungsland der letzteren angesehen wird. Die umfassenden Ueberblick über die mannigfachen Arbeiten, die einfach unter dem Namen Spize begriffen werden. Da finden wir Brüsseler Spitzen neben solchen aus dem Erzgebirge, schwere venezianische neben zarten Chantillyspizen; Guipüre spitzen aus gedrehter Seide reihen sich an Points d'Angleterre, österr chische an solche irischer Herkunft. Es hält schwer, die Fülle des Gebotenen im beschränkten Rahmen einer Plauderei nur annähernd zu beschreiben. Man kann aber bei einem Gange durch die Ausstellung ermessen, welche Werte in diesen duftigen, zarten Geweben stecken, für die die Damen der französischen Aristokratie im 17. und 18. Jahrhundert jähr lich Hunderttausende ausgegeben haben. Der Luxus, der damals mit Spigen getrieben wurde, ist ein sehr erheblicher gewesen, und in vielen alten Familien finden sich noch kost: bare Points de Gênes oder Spigen aus Brüssel und Brügge, die mit ihrem Werte son 100 000 Mark und darüber s. 3t. einen Teil der Aussteuer für adlige Bräute gebildet haben. Im Laufe der Zeiten hat sich die Mode allerdings vielfach geändert, und jahrzehntelang lag die Spizenindustrie starl darnieder, um nach und nach, auch nur vorübergehend aufzu blühen. Die Einführung von Maschinen brachte die be tannten billigen Spizenartikel auf den Markt und ermöglicht die weiteste Verbreitung von Spigen zur Garnierung der verschiedensten Stücke der Frauenfleidung. Gerade dadurch wurde der Weri der handgearbeiteten Spigen noch gesteigeri und die Seltenheit besonders kostbarer Stücke erhöht. In der Sammlung befindet sich ein Spizzentuch der Kaiserin, das nicht nur historischen Wert hat, sondern sich auch durch Feinheil und Schönheit der Arbeit auszeichnet. Es entstammt der von der Königin Margherita errichteten italienischen Spitzenschule. Unter den geschichtlichen Spizenarbeiten erwähne ich die Mantille der Fürstin Ligniß und viele andere wertvolle Stücke aus dem Besiz alter deutscher Familien. Nicht nur durch die Art der Arbeit fesselt der Brautschleier der Prinzessin Karl von Belgien. Er ist als Hochzeitsgeschenk von 800 Damen der belgischen Adelsfamilien mit der Hand gearbeitet. Außer weiteren her. vorragenden Arbeiten an Schleiern, zu denen besonders Pri vatbesitz viel wertvolles beigesteuert hat, bemerken wir die Taufdecke des Prinzen Karol von Rumänien, eine Handarbeit der Königin Elisabeth, die unter dem Namen Carmen Sylva berühmt geworden ist. Der Entwurf zu dieser auf Leinen gearbeiteten Decke er rührt ebenfalls von der Königiu her- zeigt reichen Schmuck an Ranken, Figuren und Sinnsprüchen. Eine andere Leinendecke ist mit dem stilisierten englisch- irischen Wappen geschmückt. Es ist ein Geschenk des Kaiserpaares die verstorbene Kaiserin Friedrich und von dieser selbst entworfen. Wir müssen uns auch hier mit der Aufzählung weniger Stücke begnügen. Unsere Damen werden jedenfalls Gelegenheit haben, an den ausgestellten Sachen ihren Geschmack und ihre Kenntnisse zu bilden, denn trotz der weiten Verbreitung der Spize ist die Kenntnis der Beurteilung, was Technik, Entwurf und Kunstgeschichte betrifft, sehr wenig allgemein. Aber auch die Herren werden manches Interessante hier finden und leichter verstehen, warum unsere Frauenwelt für diese feinlinigen, florartigen Gewebe schwärmt, die der Trägerin ganz besonders den Reiz der Anmut zu verleihen bestimmt sind.
an
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Vermischtes.
Gemütlichkeit auf der Sekundärbahn. Auf der Kleinbahn Hannover- Soltan, auf der erst kürzlich ein Zu sammenstoß fünf Menschenleben fostete, scheinen recht gemüt liche Zustände zu herrschen. Morgens um 7 Uhr warteten die Reisenden auf Station Dorfmark vergeblich auf Deffnung des Fahrkartenschalters. Der Bahnhof war nicht einmal erleuchtet, fein Stationsvorsteher oder Beamter ließ sich sehen, auch der Gepäckraum blieb verschlossen. Als endlich der Zug fam, mußten die Neisenden ohne Billets einsteigen und der Zug fuhr im Dunkeln, wie er gekommen war, wieder ab. Die Reisenden, die ihr Gepäck abgegeben hatten, mußten zu rückbleiben, da sie ihre Sachen nicht bekommen konnten. Für ein dem Verkehr dienendes Personal ist diese Schlafleistung ganz nett. Wahrscheinlich wird den Herren inzwischen ob der dunklen Sache ein Licht aufgegangen sein!
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= Steine als Tabakbehälter. Die Schweizer Schmuggler sind auf einen neuen Trick verfallen, um die Aufmerksamkeit der Zolbeamten zu täuschen. Sie höhlten Mauersteine aus, füllten sie mit Tabak und Phosphor, und verluden diese Steine mit andern auf Güterwagen, um sie über die französische Grenze zu bringen. Spielende Kinder fanden einen solchen Stein, den sie entzweischlugen und mit Tabak gefüllt fanden. Bei weiterem Nachforschen entdeckte die Zollwache noch mehr dieser eigenartigen Tabaksdosen in einem mit Steinen beladenen Güterzuge. Der Kniff wird also nicht weiter nützen und die Schweizer Schmuggler werden etwas neues erfinden müssen.
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= Der unartige Prinz. Zwischen dem Kronprinzen von Serbien und seinem jetzt in den Ruhestand tretenden Erzieher Major Levasseur fam es, als letzterer sich vor der Abreise verabschieden wollte, zu einem Standel, der beiderseits in Tätlichkeiten ausartete. Der wohlerzogene Prinz warf dabei seinem Erzieher ein Parfümflasche an den Kopf, wofür er ein paar niedliche Maulschellen als Quittung erhielt. König Peter bestrafte den unartigen Prinzen mit 10 Tagen Stubenarrest, die letzterer bereits abbüßt. Was in Serbien passiert, darf allerdings einen zivilisierten Menschen nicht mehr wundern.
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Ein armer Kaiser. Nur 11 Millionen Mark be trägt das jährliche Einkommen des Kaisers von Japan, des Mikado. Davon sind 6 Millionen die sogenannte Zivilliste, während die übrigen 5 Millionen aus den Erträgen der Forstwirtschaft, Zinsen des Privatvermögens und anderen Nebeneinkünften besteht. Da die kaiserliche Familie aus 60
Personen besteht, worunter 11 verheiratete Prinzefünnen! sind, die der Hof miterhalten muß, so ist der Mikado gerade nicht als besonders wohthabender Herrscher anzusehen und muß jedenfalls für einen Kaiser sehr sparsam
leben.
Die Memoiren der Gräfin Montignoso erfunden. Das in Wien unter dem Titel ,, Bekenntnisse einer Prinzessin" erschienene Buch, welches angeblich von der Gräfin Montignoso herrühren und ihre Erlebnisse enthalten sollte, wird von der Gräfin selbst als unecht bezeichnet. Es scheint sich also ledig= lich um eine Sensationsschrift zu handeln, für die unter Mißbrauch des Namens der Gräfin Montignoso von dem Wiener Verlag die nötige Reflame gemacht wird. Das Publikum wird sich nun wohl besinnen, daß es hier auf einen ganz gewöhnlichen Schwindel hereingefallen ist.
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Perlen in Pfahlmuscheln. Ein feitner Pfund wurde Gästen einer Wirtschaft in Zwickau beschert. Beim Verzerren von Pfahlmuscheln entdeckte man in drei derselben Perlen von ziemlicher Größe und schöner Form. Das Vorkommen von Perlen in Pfahlmuscheln ist nicht sehr häufig; solche liefern. sonst nur die sog. Perlmuscheln und Austern. Vermutlich wird sich nun für diese eßbaren Muschelart eine besonders starke Nachfrage geltend machen. Möglicherweise entsteht auch von neuem der Streit, der vor einiger Zeit bei einem solchen Berlenfund unentschieden blieb, ob nämlich die gefundene Perle Eigentum des Gastes oder des Mirtes ift.
Marktberiste.
Stekes 21. November. Wuf dem heutigen Wochenmarkt foẞteten Butter per fb 110-1.20 t., Sabnereler per Stüd 8-9 Bfg., Enteneter St. 6-7 Big., Käse per St. 6-8 Bfg., Käsematte 2 St. 5-6 fg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Zinsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Baar T. 0.80-1.00, Hühner per Stüd r. 1.00-1.60, Sahnen, ver Stüd 0.80-1.80, Enten per Stad 1.80-2.20, Gänse ber Pid. 65-70 fa.. DSsenfleisch per fb. 72-82 Big., Rindfleisch per Bfb. 70-72 Bfg. per Bfb. Schweinefleisch 80-90 g. Swetne fleisch gesalzen per Pfund 0.94 Big.. Kalbfleisch per sb. 70-80 Bfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-76 fg., Kartoffeln pro 100 kilo 500-5.50 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 6.00-8.00, Weistrant per Bentner 2-3 Mt, pa Stud, 8-10 Mr. Aepfel per 3t. 10-25 Mr. Zwetschen des Sentner 0,00.- 0.00, Nüsse 100 Stüd 30-40 Bfg. Milch per Liter 20. Bfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 ur nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten bret Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden.
Gießener landwirtschaftlicher Betterbient. Boraussichtlice Bitternes in Hesses für Freitag, den 24. Rovember. Meist trüb, Regen besonders im Norden Hessens, milder windig.
( Näheres durch die Gießener Betterfarte.)
Berantwortli: für die Bolitik und den Inseratent: I: Ibin Klein, für ben übrigen Inhalt: Georg Horn, be be in Gießen.
Gesundheit bleiben ist billiger.
Jede gute Hausfrau weiß, daß sie in vielen Fällen Krantheiten vorbeugen kann, wenn sie zu rechter Zeit die Entwicklung von Krankheit verhindert Eins der besten Hausmittel ist in vielen folchen Fällen Scotts Emulsion, die zur Hauptsache aus dem feinsten Medizinallebertran besteht, aus Lebertran, ber durch das bewährte Scottsche Verfahren von seinen Nachteilen, wie Unverdaulichkeit und widerlichem Geschmad, gänzlich befreit ist.
Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit uuserer Schußmarte( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rüden). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M.
Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glycerin 50,0, unter phosphorigsaurer alt 4,3, unterphosphorigsaures Natron 2,0, pulv. Tragant 8,0, feinster arab. Gummi pulv. 8,0, beftiu. Wasser 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion Bimt, Mandel- und Gaultheria- Del je 2 Tropfen.
Oeffentlicher Dank
dem Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, t. u. t. Hoflieferant in Neunkirchen, Niederösterreich, Erfinder des antirheumatischen und antiarthritischen Blutreinigungs Tees. Blutreinigend für Gicht und Rheumatismus.
Wenn ich hier in die Oeffentlichkeit trete, so ist es desbalb, weil ich es zuerst als Pflicht ansehe, dem Herrn Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen, meinen innigften Dant auszusprechen für die Dienste, die mir dessen Blutreinigungstee in meinem schmerzlichen rheumatischen Leiden leistete und sodann, um auch andere, die diesem gräglichen Uebel anheimfallen, auf diesen trefflichen Tee aufmerksam zu machen. Ich bin nicht imstande, die marternder Schmerzen, die ich durch volle 3 Jahre bei jeder Witterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern und von denen mich weder deil mittel, noch der Gebrauch der Schwefelbäder in Baden bei Wien befreien konnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit schmälerte sich zusehends, mein Aussehen trübte sich und meine ganze Körperkraft nahm ab. Nach 4 Wochen langem Gebrauch oben genannten Tees wurde ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jetzt, nachdem ich schon seit 6 Wochen keinen Tee mehr trinke, auch mein ganzer förperlicher Zustand hat sich gebeffert. Jah bin fest überzeugt, daß Jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht zu diesem Tee nehmen, auch den Erfinder deffen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich, segnen wird. In vorzüglicher Hochachtung Gräfin Butschiu- Streitfeld, Oberstleutnants- Gattin. Preis: 1 Paket Mk. 2.-, 1/2 Paket Mk. 1.Bestandteile: Innere Nüßrinde 56, Walnußschale 56, Ulmenrinde 75, Franz. Orangenblätter 50, Eryngiiblätter 35, Scabiosenblätter 56, Lemusblätter 75, Bimmstein 1.50, rotes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Carurwurzel 3.50, Radic. Cariophyll. 3.50, Shinarinde 3 50, Eryngiiwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 75, Graswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Sassaparillwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, weißer Senf 3.50, Nachtschattenstengel 75.
Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht ist.
Nicht
zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware. ,, Vorsicht beim Einkauf". Man weise minderwertige Nachahmungen entschieden zurück und beachte Namen und die Schuhmarken des Tees. We nicht erhältlich, direkter Versandt.
Nach Fert
Unser Brik vortellba
als
Hitze und Die
Br Preis
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Der Kleinfin Weihnachten na der Freude, das Fest Sonntag, de
soll diesmal die Chri Anstalt stattfinden. Weihnachtstisch mit führen zu können, we und den wohlwollend ftalt und ihrer Kind Kleidungsstüden, Sto besonders aber auch mäßigfte Beicherung Eine Lifte zur Erhe Gerumgegeben. Vielmehr bitten recht bald an eine d gelangen zu laffen: Frau Brofeffor Rechtsanwalt Brün Johanna Haas, Kalbfleisch, Ludw Dolttestraße 32; Fra anlage 8; Frau Bu Frau Lina Schma Swan, Seltersm Auch die Sch Saben anzunehmen daß dies die Kleint Diestraße 15.
Gießen, den
Der Vorkand d
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